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gesellschaftliche Aspekte / Re: Vereinslokal - Alkoholfrei oder nicht?
« Letzter Beitrag von Firster am Gestern um 20:59:54 »
@firster : Die Trinkgewohnheiten der Deutschen ändern sich. Das kannst du alleine daran festmachen, daß viele Brauereien dicht machen müssen. Der jährliche pro Kopf Bierkonsum in Deutschland geht doch jedes Jahr zurück. Wenn eine eher kleine, regionale Brauerei kein vernünftiges, trinkbares Alkoholfreies anbietet, können Sie sich gleich nach einem Insolvenzverwalter umsehen.
Veränderte Trinkgewohnheiten sind nur zum kleinen Teil daran beteiligt. Besonders großen Anteil haben die Herstellungskosten, Energie + Rohstoffe + Personal. Diese sind daran erheblich mehr beteiligt und die Margen großer Handelsketten drücken die Preise stark. Ich kaufe meines bei einer regionalen Brauerei und auch wenn es teurer ist, unterstütze ich gerne hiesige Unternehmen. Man erfährt doch ne ganze Menge, wenn man sich mit dem Unternehmer unterhält. Traurig, da hängen ganze Familientraditionen dran.

Auch diese stellen natürlich alkoholfreie Biere her. Sogar Bio-Biere gibt es mittlerweile. Frag mich nicht wie die schmecken, ich greife wie du, auf alkoholfreies Weizen zurück, oder mal ein Radler, wenn ich noch fahren muss. Übernimmt das meine Frau, dann darf es auch gerne ein normales sein. Zugedröhnt mit Bier oder anderen Alkoholika habe ich mich schon seit über 30. Jahren nicht mehr. Nicht nur wegen der Verantwortung, sondern weil ich dieses Gefühl und den anschließenden Kater nicht mag und nie mochte.
Für mich zählt Genuss, nicht massenhafter Konsum.

Nichtsdestotrotz gibt es in DE Millionen alkoholabhängige Menschen und weitere Millionen, die in riskanter Weise konsumieren. Das kommt dann aber aus dem Supermarkt und nicht von einer kleineren oder mittleren regionalen Brauerei.
Viele der jüngeren Generation greifen auf andere Genussmittel zu. Insbesondere diese Energiedrinks, die so richtig ungesund sind und die es früher noch nicht gab.
Auf jeden Fall, wird es in diesem Bereich noch weitaus größere Veränderungen geben.
Meine Erfahrung mit Bier/Alkoholausschank in Vereine, sowohl vor, als auch hinter der Theke haben dazu geführt, das ich mich ziemlich aus dem Verienslebe zurückgezogen habe. Die Sauferei in den Vereinen in denen ich Mitglied bin, war zumindest in meiner noch aktivieren Zeit unerträglich.
Ich bin zwar nicht in einem Verein, aber treffe mich regelmäßig mit Freunden in unserer Stammkneipe. Mal mit Frauen, mal ohne.
Hin und wieder sieht man dann schon einen, der an der Theke zu tief ins Glas geschaut hat. Fahren, wird der aber nicht mehr. Dafür sorgt schon der Wirt und seine Gattin.
Ist schon ganz nett, diese Männertreffen. Zwischendurch braucht man(n) auch mal Treffen nur unter unsereins. Da ist das Bier dann zweitrangig.
Ich meine wann hat man schon mal Gelegenheit, den vehement nach mehr Alk blökemden Bürgermeister, die örtlichen Grosskopferten und den Pfaffen samt Diakon abzuwatschen ?
Klingt interessant und Alkohol soll ja gesprächig machen. Schätze so manch einer hat sich da verplappert.
Gleichwohl, war die Entscheidung der Restaurantpächter um die es im Artikel geht nicht durchdacht.
Aber sowas von nicht...
Es passiert oft, dass man von sich auf andere schließt. Deshalb denke ich, das keine Provokation vorlag, sondern einfach eine nicht vollständige Migration. Wenn ich in ein Land emigriere, dass sich so exorbitant von meinem Heimatland unterscheidet, dann sollte man sich mit den hiesigen Gepflogenheiten auseinandersetzten, oder sich jedenfalls einen Reiseführer leisten. Dort hätten die Pächter nachlesen können, das Bier in einem unserer Bundesländer als "flüssiges Brot" beschrieben wird. Das hätte ihnen vielleicht zu denken gegeben.
Was ich mich allerdings frage ist, wieso die Pächter nicht auf die Idee gekommen sind, in ihrem Heimatland ein Restaurant innerhalb eines Vereines anzumieten.


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Auto, Sport und Heimwerken / Re: Biker Thread
« Letzter Beitrag von Yossarian am Gestern um 20:56:40 »
Nichts wirklich Neues, trotzdem Scheiße.

Von der Umweltsauerei ganz zu schweigen, sollte sich jeder, der mit so was auf der Straße unterwegs ist, klar machen, was er da riskiert (Zulassung erloschen, Versicherungsschutz weg, Lappen in Gefahr etc.)
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Themendiskussionen / Re: From the News...
« Letzter Beitrag von Firster am Gestern um 19:10:41 »
Der Blick geht nach Osten, weil dort lebt Europa weiter. Im Osten ist man gegen den Sozialismus geimpft.
Du meinst mit Osten, wohl unser Osten, bzw. Mitteldeutschland. Polen dagegen greift so tief mit ein, dass es sich wohl die Finger verbrennen könnte. Zieh besser noch einmal Erkundigungen ein.
Bei "Europa" fällt mir Mario Prass ein. Ist auf YT zu finden und ein Anhören wert.
Darin sind wir uns einig. Aber das wird richtig hässlich. Möglich, dass es im September in Sachsen-Anhalt anfängt. Besser man stellt sich drauf ein, dass die Demokratie im Namen von Unsere Demokratie abgeschafft wird. Vielleicht gibt es dann eine US Intervention. Who knows?
Sachsen-Anhalt, da geh ich mit. Die Ossis sind da empfindlicher. Hier sind viele immer noch der Meinung, läuft doch 😂😂😂
Bis September läuft noch viel Wasser den Fluss hinunter.
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Small Talk / Re: Dayshift-Post
« Letzter Beitrag von Manner am Gestern um 18:18:44 »
Hey, wäre gerne Teil der Unterhaltung aber weiß nicht worum es hier eigentlich geht :-D Mag mich jemand aufklären? Freue mich auch über private Nachrichten....
Grüße
E.A.H.
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Hallo miteinander.
Der Titel ist abschreckend, ja. Aber ernst gemeint. Genau darum geht es. Ich stecke extrem tief in einem "Problem-Loch".
Folgende Situation ist meine Realität: Vor 3 3/4 Jahren habe ich meine aktuelle Partnerin, nennen wir sie hier mal "Agata" (W., 34, recht attraktiv, sehr "kleine" Hände), bei mir im Voltigier-Verein kennengelernt. Wir haben uns direkt verbunden gefühlt, weil wir beide Pferdeliebhaber sind. Es ging dann alles recht schnell, Hals über Kopf, hipp hopp, wie es eben manchmal so "ist" :-). Noch heute sind wir schwer verliebt und genießen viele wunderbare "intime" Momente.
In einem anderen Forumsthema hier habe ich bereits von meiner "Impotentia coeundi" erzählt, die durch früheren Alkoholkonsum zustande kam. Und hier kommen wir zum "Knotenpunkt":
Agata wünscht sich Kinder. Nicht nur eins, nicht nur zwei, nicht nur drei. Sie will eine große "Familia". Und ich hab da jetzt seit kurzem schon auch Lust drauf. Und ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste und sie ja auch nicht und die Uhr tickt ja auch...... .. . Jetzt ist die Sache die, dass ich eben nicht "kann". Da kommt nix mehr "raus", womit die Agata was "anfangen" könnte. Ich habe allerdings einen sehr sehr sehr guten Freund - Pedro. Er striegelt und reitet auch oft meinem großen Hannoveraner. Ist also ein enger Bekannter, den wir, die Agata und ich, oft, also fast immer, um uns rum haben. Er sieht auch wirklich sehr gut aus, wir sehen uns sehr ähnlich sagt Agata. Bei einem Eimer Sangria (wir waren ein wenig angedüdelt) spaßte Agata dann darüber, dass sie es ja mit Pedro versuchen könnte. Und was soll ich sagen? Ich bin aus allen Wolken gefallen und wirklich hart aufgekommen. Der Gedanke, dass sie Kinder von Pedro bekommt fühlt sich ganz leer und kalt und "einengend" an. Am nächsten Tag war der Spaß vergangen und es stellte sich heraus, Agata sieht das als ernste Möglichkeit an. Vorgestern dann hat sie mich gefragt, ob sie "Pedros Nummer haben kann". Warum, das wollte sie nicht sagen, aber ich habe die dunkle, schauderhafte Vermutung, dass sie ihn fragen will, ob er "offen dafür wäre". Pedro ist ein echt lässiger Typ, viel lockerer und spontaner und witziger als ich. Und Pedro findet die Agata auch (Zitat) "rattengeil". Außerdem weiß ich , dass Pedros "kleine Schwimmer" ganzschön schnell sind (das hat er mir mal bei einem Eimer Sangria erzählt, er hat wohl schon das ein oder andere Ei befruchtet mit seinem Samen). Er ist nunmal der "beste Hengst im Stall" neben meinem Hannoveraner ;-) (bitte sagt mir, wenn das hier zu explizit ist! Dann stelle ich das natürlich ein). Und ein waschechter Spanier und ich bin halb Spanier, halb Hannoveraner (haha, witzig oder?). Agata findet mich auch manchmal witzig meinte sie gestern Abend, dabei lacht sie ständig sehr viel lauter über Pedros Witze. Sowas tut Mann einfach weh. Da kann mir auch Pedros warme, feste und beruhigende Umarmung nicht mehr helfen. Er ist ja irgendwie auch Teil des Problems. Dazu kommt auch noch, dass Agata in letzter Zeit sehr "anhänglich" geworden ist. Wenn der Pedro und ich abends noch schnell ne Runde am Strand reiten bzw. galoppieren wollen, drängt sie sich uns auf und will mitkommen. Dabei ist Pedro mein Freund und ICH will mit ihm alleine zweisame Zeit verbringen, mal fernab von dem ganzen Frauenkram und Kinderthema. Nur mal so unter Männern sein, die unbeschwerte Zeit zu zweit genießen und den "Gott einen lieben Mann sein lassen".
Was würdet ihr mir raten? Ich liebe Agata. Aber es fühlt sich an, als müsste ich mich zwischen Herz und Bauch und Leber entscheiden und es ist alles zu viel.. ...
Ich bin bereits dankbar für eure Hilfe.
Euer Enrique A. H.
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gesellschaftliche Aspekte / Re: Vereinslokal - Alkoholfrei oder nicht?
« Letzter Beitrag von Manner am Gestern um 17:17:43 »
Bin neu hier, habt Erbarmen! :-)
Ich bin Coach für Moderne Männer und habe es mir zu meiner leidenschaftlichen Lebensaufgabe gemacht, Meinereinern hilfreich zur Seite zu stehen, denn ich selber musste erst einiges durchmachen, um zu verstehen, dass es okay ist, auch mal Hilfe anzunehmen  und Schwächen zu zeigen.
Eine dieser Schwächen (und das kostet mich nun wirklich Überwindung) ist mein "Impotentia coeundi", zu Deutsch -- meine Potenzsstörung.... verursacht hat diese mein extrem langer, massiver Alkoholkonsum in meinen jungen Männerjahren. "Lustigerweise" fand dieser seinen Ursrung auch in einem Tennis-Verein (wie in dem oben verlinkten Beitrag), aber da war ich ein naiver "Knabe" und habe mich mitreißen lassen. Jeden Tag gab es Moët 47 zur "Feier des Tages"  :iro und dabei vergaßen wir, dass wir eigentlich das Leben uns unsere Gesellschaft feiern sollten. Zu einem "Knotenpunkt" kam es dann vor ~15 Jahren, als meine langjährige Partnerin D. (W., 32 J., Mallorquinerin, ehemaliges Model) mir offenbarte, dass sie noch einen Kinderwunsch habe und wir wussten, viel Zeit bleibt nicht, da die Biologische Uhr ja stets "tickt".... tja, das hat dann natürlich nicht funktioniert. Und das nur, weil ich als "Bengel" nicht wusste, wann Mann die "Bremse" zieht. Nach 3 Jahren "Versuchen" war es dann vorbei und ich stand alleine da. Jesus sei Dank war da Pedro, mein bester "Kollege", der mich an lauwarmen Abenden auf einen Eimer Sangria einlud und einen Arm um mich legte. Natürlich in Maßen versteht sich ;-). Er war für mich da, wie es noch kein anderer war. Da hab ich realisiert, nicht der Alkohol sorgt für die Freude, sondern Leute wie Pedro, gute Freunde, gute Kollegen, gutes Leben. Und auch "Nähe" zulassen. Und das kann jeder von uns. Mal hier und da die "Tiefen des Sektglases" erkunden -- Hey, das ist doch kein Verbrechen... aber Mann muss ebend wissen, wann Schluss ist, wann Mann den Stecker zieht und mit seinem "Bro" nach Hause geht und den Abend dort ausklingen lässt. Nun, ich verstehe die Kritik. Ein Sportverein ohne Alohol?!?! Klingt erstmal abschreckend, nicht sehr ansprechend und ziemlich schlecht und langweilig. Aber -- ganz ehrlich? Wer saufen will kann das doch auch Zuhause mit seinem Besten. Ich für meinen Teil würde davon abraten, denn noch Heute merkt mein "Guter Freund da unten" das Nachbeben meiner Jugendsünden.
Wenn jemand von euch ein Alkohol-Problem hat -- schreibt mir gerne privat. Ich weiß, wie es sich anfühlt, in eurer Haut zu stecken.
Viele geerdete und befreite Grüße,
Euer Enrique A. H. (Coach für den Modernen Mann)
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Literatur und Musik / Re: Nekrolog
« Letzter Beitrag von Manner am Gestern um 16:51:58 »

Mit 95 darf Mann dann auch mal abdanken :-/
"The greatest living improviser." -- besser hätte ich es auch nicht sagen können.....
Wir haben eine Legende verloren ..
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Literatur und Musik / Re: Nekrolog
« Letzter Beitrag von Manner am Gestern um 16:47:46 »
Paraskevas Antzas, Rest In Peace, Guter Mann und starker Spieler :-(
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Small Talk / Re: Dayshift-Post
« Letzter Beitrag von Mattieu am Gestern um 12:43:44 »
Als ob das seinem Spiel schaden würde...
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Literatur und Musik / Re: Nekrolog
« Letzter Beitrag von Yossarian am Gestern um 08:19:24 »
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