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Themendiskussionen / Re: der Handapparat
« Letzter Beitrag von Conte am Gestern um 12:41:11 »
„Die Anstalt“ zum Thema „Sexarbeit“: Kritik und Programmbeschwerde
1. Oktober 2026

Wir haben uns nach längeren Überlegungen entschieden, eine Programmbeschwerde gegen die Sexarbeits-Sendung der „Anstalt“ einzureichen.

Zudem weisen wir an dieser Stelle nochmal auf die Stellungnahme des BUFAS e.V. (Bündnis der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter) hin: https://www.bufas.net/stellungnahme-zur-sendung-die-anstalt-mit-dem-titel-die-prostitutionsanstalt-vom-zdf/
Ebenso sei die Stellungnahme des BesD e.V. – Berufsverband für sexuelle und erotische Dienstleistungen erwähnt: https://berufsverband-sexarbeit.de/satirische-darstellung-von-sexarbeit-in-der-zdf-anstalt-ein-baerendienst-fuer-prostituierte/

Programmbeschwerde gegen „Die Anstalt“ vom 28.04.2026 („Die Prostitutionsanstalt“) und den begleitenden Faktencheck gem. § 25 der ZDF-Satzung

Sehr geehrte Damen und Herren des ZDF-Fernsehrats,

hiermit erheben wir eine Programmbeschwerde gegen die Sendung „Die Anstalt“ vom 28.04.2026 sowie gegen den dazu veröffentlichten „Faktencheck“.

Die Sendung behandelt einen gesellschaftlich, rechtlich, wissenschaftlich und politisch hochkomplexen Themenkomplex: nicht nur Sexarbeit bzw. Prostitution, sondern auch Menschenhandel. Gerade deshalb gelten erhöhte Anforderungen an Sorgfalt, Kontextualisierung, Ausgewogenheit und Quellenprüfung. Die folgende wissenschaftliche Stellungnahme erläutert die Kritikpunkte und ihren Bezug zu den Programmgrundsätzen des ZDF sowie zu § 26 des Medienstaatsvertrags.

Wir bitten den Fernsehrat zu prüfen, ob die Sendung und der begleitende Faktencheck mit den Programmgrundsätzen des ZDF sowie den Vorgaben des Medienstaatsvertrags vereinbar sind.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung des Ergebnisses des Verfahrens.

Mit freundlichen Grüßen

Sonja Dolinsek (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)

Anne Bonny (Hydra e.V.)

Marleen Laverte (Hydra e.V.)

Wissenschaftliche Stellungnahme zur Sendung „Die Anstalt“ vom 28.04.2026

Autorin: Sonja Dolinsek (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) unter Mitarbeit von Anne Bonny (Hydra e.V.) und Marleen Laverte (Hydra e.V.)

Zusammenfassung der Kritikpunkte:

    Verletzung der Menschenwürde von Sexarbeitenden durch Witz und Lächerlichmachen
    Einseitiges Narrativ, das die deutsche Gesetzgebung ausschließlich kritisiert und die Gesetzgebung nach dem „Nordischen Modell“ aussschließlich unkritisch und positiv darstellt.
    Fehlende Abgrenzung zu Verbänden und Lobbyorganisationen, die das „Nordische Modell“ fordern, und unkritische Übernahme ihrer Argumentation
    Verzerrte historische Darstellung der Prostitution und ihrer rechtlichen Regelung in Deutschland.
    Verschweigen der Schutzfunktion des Prostitutionsgesetzes sowie der Stärkung der sexuellen Selbstbestimmung.
    Verkürzte Darstellung des Prostituiertenschutzgesetzes und Lächerlichmachen konkreter Schutzmaßnahmen.
    Einseitige Quellenauswahl
    Vermischung von Tatsachenbehauptungen, politischen Wertungen und satirischer Zuspitzung.
    Unwissenschaftlicher und instrumenteller Umgang mit wissenschaftlichen Studien, Zahlen und Schätzungen.
    Einseitige Darstellung des nordischen Modells und Verschweigen seiner negativen Folgen für Sexarbeitende.
    Irreführende und verkürzte Darstellung internationaler Abkommen und menschenrechtlicher Positionen.
    Vermischung von Sexarbeit, Zwangsprostitution und Menschenhandel.
    Stigmatisierung von Sexarbeitenden, insbesondere migrantischen Frauen, und Abwertung ihrer politischen Forderungen.
    Pauschale Pathologisierung von Sexarbeitenden und Verwendung psychischer Erkrankungen als Pointe.
    Verhinderung einer fundierten Meinungsbildung des Publikums durch das Weglassen wesentlicher Informationen und die verzerrte Darstellung wissenschaftlicher Befunde sowie politischer Gegenpositionen.






Quelle mit detaillierter Ausführung der einzelnen Punkte:
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Und ja, mein Schweinehund meldet sich leider ziemlich oft...
Da geht es mir nicht anders. Der Mensch ist so konzipiert.
Weißt du, wann bei mir die Motivation einsetzt? Wenn ich auf der Piste bin, obwohl ich mir nur 15 Minuten Laufen am Stück vorgenommen habe, oder beim Schwimmen und aus 15 Minuten Kraulen 1 Std. durchgehend wird. Also immer währenddessen ...
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Haushalt / Re: Küchengespräche
« Letzter Beitrag von ganter am 30. September 2026, 00:51:45 »
Schwammerl in der Resteverwertung
Hier lagen noch Nudeln vom Vortag, Schampis und ein angebrochenes Glas Miracel Whip im fridge,
Mit Kochschinken, Schalotten und Knofi ergab das einen leckeren Nudelsalat. Zwibbeln, Knofi und Schampis angeschwitzt, Schinken dazu, dann die Nutteln und als alles schön warm war, das Miraculum dazu. Nur anwärmen, ordentlich durchrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zurück in den fridge, durchziehen lassen und final abschmecken. Dazu Bockwürstechen und fettich. Lecker!
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Beruf / Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Letzter Beitrag von ganter am 29. September 2026, 22:06:35 »
Das Gedankengut der AFD ist schon tiefer im Staatsapparat, als mann glauben möchte.
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Haushalt / Re: Küchengespräche
« Letzter Beitrag von captain_future am 29. September 2026, 21:41:12 »
Zitat
Die beste aller Freundinnen hat aus den letzten fünf Eiern ein Omelette gezaubert und die Pilzmischung darin eingeschlagen.

Saulecker!
Hier gibts, wenn die Eierschwammerl im Wald sprießen, öfter geröstete Eierschwammerl mit Ei. Das Ei in ein Omelette zu verwandeln ist aber auch ne großartige Idee!
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Das ist jetzt schon geraume Zeit her und ich wohne weiter weg, ich weiß also keine genauen Details. Ich weiß nur, dass es eine Fitnessstudio-Kette war, die sich auf gesundheitsorientiertes Training spezialisiert hatte. Es gab auf jeden Fall auch eine medizinische Trainingsberatung, es war also keine reine "Mucki-Bude" in der jeder die Übungen so ausführt, wie er glaubt.

Und ja, sie war über einen längeren Zeitraum sehr regelmäßig dort. Ob sie jetzt noch hingeht, weiß ich gar nicht. Wie gesagt, die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind derzeit kein Thema. Kann sein, dass das im hohen Alter nochmal problematischer wird, aber aktuell scheint alles zu passen.

Super, sowas hört man natürlich gerne, und spannend, dass das so eine Fitnessstudio Kette war, hab davon noch nix gehört eigentlich, recherchier ich mal dazu. Ich mach ja meine Übungen jetzt einfach mal daheim, aber ja manchmal lässt die Motivation schon sehr nach und ich würd mcih lieber hinlegen oder einfach auslassen. Ich denk mir jetzt aber es ist besser 5 min was zu machen als den ganzen tag gar nix, und meine Söhne halten mich auf Trab, auch wenns mal anstrengender für mich ist.
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@Thestrongone, du kämpfst mit deinem inneren Schweinehund. Diese Kämpfe kennt wohl jeder und so manch einer verliert sie. Grundsätzlich unterliegen wir Menschen einem Lust- und Unlust-Prinzip. Ein zentraler psychologischer Regulierungsmechanismus, der unser Erleben, unsere Motivation und unser Handeln bestimmt. Und meistens scheuen wir Anstrengungen jedweder Art, obwohl wir uns doch ganz anders sehen möchten. Sich das klarzumachen ist der erste Schritt.

Der zweite ist, Selbstkritik und Selbststeuerung zu erkennen, damit man beides in den Griff kriegt. Der wichtigste psychologische Gewinn liegt nicht darin, jeden Tag perfekt diszipliniert zu sein, sondern um die Erfahrung der Selbstwirksamkeit. Also nicht, "Ich bin jemand, der sich ständig überwinden muss.", sondern, "Wenn etwas wichtig ist, kann ich trotz Widerstand handeln." Das ist wesentlich stabiler als reine Motivation, die man sowieso nicht immer hat. Auch das Diskutieren mit sich selbst, bringt einem nichts. Hier hilft nur sofortiges Handeln, sprich aufstehen und eine Handlung vollziehen; sich z.B. die Laufschuhe anziehen. Damit ist dann der erste Schritt gemacht. Der zweite Schritt zur Handlung kommt dann schon fast automatisch. Du schaffst Struktur statt Stimmung und fokussierst Verhalten vor Emotion.
Durch das Anziehen der Schuhe wird die Handlungsschwelle drastisch reduziert.
Kleine Handlung ➡️ Erfolgserlebnis ➡️ Aktivierung ➡️ weitere Handlung ➡️ Motivation
Hier spricht man vom Behavioral Activation-Prinzip, einer Verhaltensaktivierung.

Danke für deine aufbauenden Worte, die helfen mir sehr weiter. Ich habe da auch schonmal mit meinem Sohn darüber gesprochen, in einem anderen Kontext halt, weil es ging bei ihm ums Lernen, da hab ich ihm gesagt, dass die Motivation nicht direkt am Anfang da ist sondern da auch Disziplin dazugehört, und das er ja nicht ejden tag 3 stunden durchlernen muss sondern auch eine halbe Stunde besse rist als gar nichts. Da fällts mir jetzt auf, dass ich das Prinzip ja bei mir genauso anwenden kann, so wie du sagst. Man muss es schrittweise angehen. Und ja, mein Schweinehund meldet sich leider ziemlich oft und ich bin dann in einem Kreislauf festgefahren, schaffe es vielleicht paar Tage anders zu machn und dann gehts wieder von vorne los. Aber anders zu denken könnte mir wirklich von Nutzen sein, also quasi mir nicht selber einzureden, dass ich halt einfach so bin und mich ständig überwinden muss. Und ich sollte einfach mit mir selber lieber umgehen, ich versuche ja eh mein Bestes.
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Zitat
Aber das ist natürlich erfreulich zu hören, dass sie die Kurve gekriegt hat und jetzt wieder gut auf den Beinen untewegs ist, super. Genau sowas wünsche ich mir auch, hat sie da in dem Fitnessstudio auch spezielle Übungen bekommen und war sie dort dann regelmäßig oder wie ist das abgelaufen, weißt du das?
Das ist jetzt schon geraume Zeit her und ich wohne weiter weg, ich weiß also keine genauen Details. Ich weiß nur, dass es eine Fitnessstudio-Kette war, die sich auf gesundheitsorientiertes Training spezialisiert hatte. Es gab auf jeden Fall auch eine medizinische Trainingsberatung, es war also keine reine "Mucki-Bude" in der jeder die Übungen so ausführt, wie er glaubt.

Und ja, sie war über einen längeren Zeitraum sehr regelmäßig dort. Ob sie jetzt noch hingeht, weiß ich gar nicht. Wie gesagt, die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind derzeit kein Thema. Kann sein, dass das im hohen Alter nochmal problematischer wird, aber aktuell scheint alles zu passen.

Zitat
Der wichtigste psychologische Gewinn liegt nicht darin, jeden Tag perfekt diszipliniert zu sein, sondern um die Erfahrung der Selbstwirksamkeit. Also nicht, "Ich bin jemand, der sich ständig überwinden muss.", sondern, "Wenn etwas wichtig ist, kann ich trotz Widerstand handeln." Das ist wesentlich stabiler als reine Motivation, die man sowieso nicht immer hat.
Stimmt, wenn man Perfektion als Anspruch hat, kann man nur Scheitern. Man sollte sein Bestes geben und dann auch mit sich zufrieden sein. Am nächsten Tag kann man die Messlatte ja gegebenenfalls ein Stückchen höher legen.

Zitat
Damit ist dann der erste Schritt gemacht.
Ich habe im Studium angefangen regelmäßig Laufen zu gehen. Mein innerer Schweinehund war auch riesengroß. Mir hat es geholfen das gleich in der Früh zu machen, dann kommt man gar nicht erst in die Verlegenheit es den ganzen Tag so lange vor sich her zu schieben, bis der Tag gelaufen ist.
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