Autor Thema: Weird Scenes Inside a Law Firm  (Gelesen 246183 mal)

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Offline Yossarian

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Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Antwort #2355 am: 23. März 2020, 14:13:04 »
Mimimi. Die Mama unserer Praktikantin hat gesagt, daß sie nicht ins Büro kommen darf, weil das zu gefährlich sei. Mimimi.

Sie ist gerade mal 18 und hat wahrscheinlich bis vorgestern noch mit Freunden Coronaparties gefeiert...  :.)
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— Jack Kerouac

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Offline simplemachine

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Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Antwort #2356 am: 23. März 2020, 20:28:45 »
Kann man doch froh sein, wenn sie wegbleibt, bevor sie noch welche aus der Risikogruppe der old white men ansteckt.

Offline Yossarian

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Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Antwort #2357 am: 23. März 2020, 20:42:07 »
Die Büroräume sind groß genug, um zwei Meter Abstand voneinander zu halten.
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Offline Korinthenkackerin

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Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Antwort #2358 am: 23. März 2020, 22:31:17 »
Ich würde auch gerne daheim bleiben, aber als Medizinische Fachangestellte geht das eben leider nicht. Heute habe ich das erste Mal mit Mundschutz gearbeitet, mit dem Teil beschlug ständig meine Lesebrille und am Telefon hat mich auch kaum einer verstanden. Dazu regen mich die vielen unvernünftigen Patienten auf, die alles antatschen, obwohl man ihnen sagt, dass sie es lassen sollen; die Türklinken anfassen und danach ihr Vesperbrot auspacken, ohne sich zuvor die Hände zu waschen; die völlig verständnislos darauf reagieren, wenn man ihnen sagt, sie sollen Formulare und ähnliches einfach in den Briefkasten werfen und nein, es ist nicht nötig, dass sie die Praxis nun betreten, um mir den Wisch persönlich in die Hand zu drücken :.). Nebenher geht es straff auf das Quartalsende zu und anstatt dort weiterzumachen, habe ich eine Videosprechstunde organisiert, bin im ständigen Austausch mit Kolleginnen, um alle neue Regelungen umzusetzen, muss nebenher ein altes Laptop auf ein neues umziehen (weil beim alten Laptop die Videosprechstunde ewig beim Laden brauchte), usw., usw.
Alles nervt mich. Meine neue Aushilfe hatte letzte Woche Kontakt zu einer postiv-getesteten Freundin, also bleibt sie mal daheim nun - letzte Woche habe ich zwei Tage mit dieser Aushilfe gearbeitet, wir werden sehen...
Irgendwie bin ich immer geneigter, mir einen ruhigeren Job zu suchen.
Ein Freund ist jemand, der dich mag, obwohl er dich kennt!
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Offline ganter

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Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Antwort #2359 am: 23. März 2020, 23:12:06 »
oha.
Ein großes Dankeschön an all die Mitarbeiter im Gesundheitswesen, die unermüdlich die Stellung halten.
"Männer definieren sich sowieso nicht über die Drogeneinwurfmenge."
"Im Vergleich zur bricom dürfte jede Wand einer öffentlichen Bedürfnissanstalt ein Quell unendlicher Weisheit sein...."
Bodo

Offline Korinthenkackerin

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Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Antwort #2360 am: 24. März 2020, 07:44:00 »
oha.
Ein großes Dankeschön an all die Mitarbeiter im Gesundheitswesen, die unermüdlich die Stellung halten.

Eigentlich wollte ich mich einfach nur auskotzen und ein bissle mimimi von mir geben. Die ganzen Leute in den Krankenhäusern und Pflegeheimen haben einen weitaus härteren Job in diesen Zeiten und werden mies bezahlt. Und die ganzen Angestellten im Einzelhanden - ich möchte mit denen nicht tauschen  :-[.
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Offline Yossarian

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Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Antwort #2361 am: 24. März 2020, 09:13:29 »
Eigentlich wollte ich mich einfach nur auskotzen und ein bissle mimimi von mir geben.

Das ist völlig okay, und dafür ist das Forum ja (auch) da. Klar bist Du nicht Krankenschwester auf einer Intensivstation, das kann halt nicht jeder sein; aber es ist, wie Du sagst: Die Leute in Krankenhäusern und Pflegeheimen, die ganzen Verkäuferinnen, Postboten etc. haben einen sauschweren und in diesen Zeiten auch nicht mal ungefährlichen Job.

Was mir auffällt ist, daß wir hier in eine Zweiklassengesellschaft auseinanderdriften. Da sind diejenigen, die ihren Job mit Kundenkontakt jeglicher Natur weitermachen wie bisher und die, die sich irgendwo rumlümmeln und es sich keinen Gedanken drum machen, wie die Pizza angeliefert wird und wie das Klopapier in den Supermarkt kommt.

Ach ja: Unser Stift hat meinen Kollegen gestern so lange genervt, bis der ihm nicht nur heute, sondern auch morgen frei gegeben hat. Zur "Belohnung" hat unser Kleiner die Sachen meines Kollegen weggearbeitet und meine liegen lassen...
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Offline Mattieu

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Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Antwort #2362 am: 24. März 2020, 10:36:26 »
Ein großes Dankeschön an all die Mitarbeiter im Gesundheitswesen, die unermüdlich die Stellung halten.

Davon haben die genauso viel wie von den abendlichen Balkongesangseinlagen. Wir werden sehen, wie weit die Dankbarkeit wirklich trägt, wenn sie sich in monetärer Belastung niederschlägt.
Scheiße ist, wenn der Furz was wiegt.

Offline Yossarian

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Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Antwort #2363 am: 24. März 2020, 10:49:49 »
Wir werden sehen, wie weit die Dankbarkeit wirklich trägt, wenn sie sich in monetärer Belastung niederschlägt.

Thoughts and prayers, sonst nix. Wie immer.
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Offline ganter

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Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Antwort #2364 am: 24. März 2020, 17:41:17 »
Davon haben die genauso viel wie von den abendlichen Balkongesangseinlagen.
 ...
Deshalb kann mann ja trotzdem mal Danke sagen.
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Bodo

Offline schnorchel

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Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Antwort #2365 am: 24. März 2020, 19:18:05 »
...wie von den abendlichen Balkongesangseinlagen

Die sind Selbstaufmunterung der zuhause Ausharrenden.

Als Anerkennung für die Leute an vorderster Front wird hingegen applaudiert.
Wer vor die Tür darf, kann sich an Beispiel an dieser Geste nehmen.

Die Korrektur der finanziellen Wertschätzung nach Covid 19 liegt hingegen nur indirekt in den Händen der Applaudierenden.


Edit: Begrifflichkeit, Zeichensetzung
« Letzte Änderung: 25. März 2020, 07:38:36 von schnorchel »

Offline simplemachine

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Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Antwort #2366 am: 25. März 2020, 19:42:13 »
Was mir auffällt ist, daß wir hier in eine Zweiklassengesellschaft auseinanderdriften. Da sind diejenigen, die ihren Job mit Kundenkontakt jeglicher Natur weitermachen wie bisher und die, die sich irgendwo rumlümmeln und es sich keinen Gedanken drum machen, wie die Pizza angeliefert wird und wie das Klopapier in den Supermarkt kommt.

Was soll jetzt der Erkenntnisgewinn hierbei sein. Es gibt eben Menschen, die arbeiten mehr körperlich und andere mehr geistig. Dank Internet und sonstiger Fernkommunikationsmedien kann die geistige Arbeit eben heute vielfach auch aus der Ferne (home-office) erledigt werden, die "Anfassarbeit" aber nicht. Das liegt in der Natur der Sache.

Beides hat, je nach gesellschaftlicher oder individueller Situation, Vor- und Nachteile. Der Börsenmakler kann sicher von sonstwo arbeiten, aber den letzten Platz im Rettungsboot in Richtung einsame Insel wird man eher mit nem Machertypen besetzen. Sieht man ja auch jetzt, Kindernotbetreuung nur für "systemrelevante Berufe".
« Letzte Änderung: 25. März 2020, 19:54:30 von simplemachine »