Autor Thema: Die Neolithische Revolution - Weg der Größenwahnsinnigen oder des Suizids?  (Gelesen 4157 mal)

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Online Yossarian

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Aaaahh, Ambros!  :musik
"I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, I just wanted to lie in the grass and look at the clouds."

— Jack Kerouac

Alte Männer sind gefährlich. Sie haben keine Angst vor der Zukunft.

Offline Gianluca

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Wirt unserer Stammkneipe ist Grazer. Daher so viele Ösi-Mukker.

Offline nigel48

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zwingt dich keiner ne wundertüte zu öffnen...
Man fährt an den See, um zu schwimmen - nicht wegen der Mücken, oder? - Lemmy Kilminster

Online Yossarian

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Leider erfährt man selbst von Zeitgenossen kaum noch was darüber, weil sie über ihre verlorenen Ideale verschämt schweigen.

Da gibt es nichts zu verschweigen, besonders, wenn man es direkt vor der Haustüre hatte.

Links die Wasserwerfer, rechts die Bereitschaftspolizei, und wie mit Hurra! mitten durch.  8)
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Offline nigel48

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strassenbahn-demo in bremen
bei bild 21 irgendwo vor dem 2. fenster v. rechts. , bei den andern weiß ich nicht mehr wo genau...
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Online Yossarian

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Offline Zeroid

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Etwas Konstruktives zum Thema:

Harald Welzer: „In manchen Berufen wird nur noch Unsinniges gemacht“
Ich bin überrascht. Das ist konstruktiv zerstörerisch. Harald Welzer stößt da ja einige, gesellschaftlich "liebgewonnene" Fundamentalsätze vom Sockel.
Da hat noch einer seinen Verstand behalten. Seltenheitswert.
Oh je, der schreibt Bücher über die menschliche Freiheit. Mal sehen, wie sie den mundtot machen.
Auf jeden Fall schaue ich mir den mal genauer an. Danke.
Baby, Du hast mich in einer schwierigen Phase meines Lebens kennengelernt. (Fight Club)

Offline Zeroid

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Bin gespannt, wie es in den von den Fluten zerstörten Wohngebieten weiter geht. Wollen die jetzt wirklich alles wieder aufbauen?
Glauben die immer noch, dass sie die Natur beherrschen? Die Klimaforscher selbst sind überrascht, wie schnell grad die Veränderung abläuft.
Da gäbe es jetzt eine Chance, mal mit einer Alternative zu experimentieren. Aber ... leider ist Wahlkampf. Aber ... so schnell geht Wiederaufbau auch nicht. Nach der Wahl könnte man umlenken.
Baby, Du hast mich in einer schwierigen Phase meines Lebens kennengelernt. (Fight Club)

Offline nigel48

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https://taz.de/Der-Hausbesuch/!5785442/

Fünf junge Leute wohnen in Frankfurt zusammen in einer Wohngemeinschaft. Kei­ne*r hat ein eigenes Zimmer – einige nennen es „Wahlfamilie“.
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Online Yossarian

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Kei­ne*r hat ein eigenes Zimmer

So was nannte man früher Kommune. Nix für mich, weder damals noch heute.
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Offline nigel48

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war auch nicht auf dich gemünzt... - für die monochromen weltbildler..
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Offline Zeroid

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https://taz.de/Der-Hausbesuch/!5785442/

Fünf junge Leute wohnen in Frankfurt zusammen in einer Wohngemeinschaft. Kei­ne*r hat ein eigenes Zimmer – einige nennen es „Wahlfamilie“.
Jo, die Familie braucht auch eine Reform. Diese Diktatur der biologischen Abstammung nervt auch schon länger.
Unsere Vorfahren haben alle in einem Raum zusammen gelebt und geschlafen. Langhaus eben. Die uns bekannte Variante ist entweder römische Isolationshaft oder fränkisches Prinzessinnen-Gemach. Was für die bessere Klasse, natürlich.
Als Kind mal 1,5 Jahre im Internat gewesen. 24 Betten in einem Raum. Jede Nacht gab es im Dunkeln eine Kissenschlacht, bis die Aufsicht kam. Ein Heidenspaß.
Hab ich die Eltern oder meine Geschwister vermißt? Nö!
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Offline simplemachine

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Jo, die Familie braucht auch eine Reform.


Wird doch dank der Frauen schon durchgeführt. In der westlichen Wohlstandswelt ist überall Gebärfaulheit der Frauen eingetreten, die Fertilitätsraten liegen bei 1 Komma. Dadurch ist das alte Leitbild von Vater, Mutter und 2 oder mehr Kindern eher nur noch in der Werbung anzutreffen, Standardfall ist zunehmend das verhätschelte Einzelkind. Die damit einhergehende Schrumpfung zur Kleinstfamilie war aber auch noch nicht der letzte Schritt, wie man an der zunehmenden Zahl der Alleinerziehenden sieht, wo Frauen wiederum den hauptsächlichen Anteil stellen. Das ist dann nur noch Mutter-Kind mit externalisiertem Zahlvater. Die wenigen Frauen, die dann doch noch mal mehr als 1 Kind wollen, setzten zudem verstärkt auf "Patchwork", suchen sich also für jedes Kinden einen neuen externalisierte Zahlvater und haben dann noch einen weiteren Beschicker für den Alltag vor Ort, der mit den Kindern überhaupt nicht verwandt ist. Ist natürlich praktisch, sich als Frau jahrzehntelang von mehreren Männern umspaßen zu lassen, hat aber für die Kinder mit biologischer Kernfamilie schon nicht mehr viel zu tun.

Was allerdings politisch endlich mal umgesetzt werden müsste, ist eine flächendeckende Ganztragsbetreuungsmöglichkeit für Kinder, bei Bedarf auch am Wochenende. In externen Stellen mit gleichaltrigen Spiel, Sport, Spass, interessante Bildungsangebote etc. zu haben, bringt sicher mehr, als zuhause von Helikoptermüttern genervt zu werden. Vor allem könnten dann endlich auch mehr Männer problemlos das Sorgerecht für ein Kind bekommen, weil sich Arbeit und Familie dann nicht mehr beißen würden.

Online Yossarian

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Für den größeren Zusammenhang, insbesondere was das Verhältnis der 68er zu ihren Eltern aus der Kriegsgeneration angeht:

Heimkehr aus Kriegsgefangenschaft - „Auf die Freude folgte Enttäuschung“

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Offline Zeroid

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Ich bin dafür, Deutschland abzuschaffen. Sollen wir eine Partei mit diesem hehren Ziel gründen?  :D
Würde dem wieder aufstrebenden Nationalismus entgegen wirken. Wär auf jeden Fall eine lustige Nummer.
Und wir zerstreuen uns dann einfach in die Welt. Mit den neuen Kommunikationstechnologien kann man eh weiter in Kontakt bleiben, egal, wo man sich aufhält.
Diaspora (Transnationalismus) ist angesagt.
Und im Oktober helfen wir bei der weltweit ausgetragenen Oktoberfest-Olympiade als Originale in Lederhosen aus. Es gibt nur eine Disziplin: WETT-SAUFEN!
Wir hocken viel zu sehr aufeinander und gehen uns gegenseitig auf den Sack. Die Mädels, hier, nutzen einen doch nur aus. Und die anderen Damen auf dem Planeten sehnen sich gewiss auch nach Abwechslung.
Das Hoheitsgebiet übergeben wir dann den Chinesen. Ich bin sicher, die Hälfte der Bevölkerung, hier, hätte kein Problem damit. Im Gegenteil. Die zusätzliche Sprache können die Chinesen auch noch mit Leichtigkeit in ihre Kultur integrieren. Die kennen sich damit aus.
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