Autor Thema: Küchengespräche  (Gelesen 715518 mal)

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Offline ganter

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Re: Küchengespräche
« Antwort #3420 am: 05. März 2026, 19:03:17 »
gerne
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Bodo

Offline ganter

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Re: Küchengespräche
« Antwort #3421 am: 07. März 2026, 22:15:24 »
neues vom Fisch
heute: Skrei, der Winterkabeljau
greift ihn, wenn er vorbeischwimmt.



festes weißes Fleisch, heute konfiert mit kleinen Anfangsschwierigkeiten. Ich hatte nicht bedacht, dass das Filet mit 5 Grad aus dem fridge kam. Das Konfieren dauerte deshalb länger, aber letztlich kam er mit einer Kerntemperatur von 65 Grad auf den Teller. 60 Grad hätten vllt. auch gereicht.
Trotzdem zart, saftig und lecker.
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Bodo

Offline ganter

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Re: Küchengespräche
« Antwort #3422 am: 24. März 2026, 23:40:03 »
der nächste Fisch
aus der Frischetheke ein schönes Welsfilet von 800 g gefischt.
Also nicht den 3 m Waller aus dem Teich, sondern afrikanischen Zuchtwels aus der nachhaltigen Warmwasser-Kreislaufanlage (RAS).
festes rotes Fleisch, sehr lecker, praktisch grätenfrei, nur am Schwanz muss mann nacharbeiten.
Das Filet kommt sozusagen in drei Teilen daher.
Einmal das dünne Schwanzende, der große Kopf und der Bauchlappen. Also waschen unud zerteilen. Den Bauchlappen abschneiden und das große Teil ziemlich in der Mitte teilen. Der Bauchlappen hat eine zähe Silberhaut, die man nicht abkriegt. Also ein paar mal einschneiden.
Die Teile salzen, pfeffern und zitronieren (hebt den Geschmack). Dann Mehlieren und ab in die Pfanne. Diese sollte vorgeheizt und je nach Gusto mit Butter, Butterschmalz oder Öl befüllt sein. Bei Butter ein bisseken mit der Hitze aufpassen. Dann bei mittlerer Hitze auf einer Seite braten. Das dünne Teil braucht latürnich weniger Zeit, also vllt. erst die anderen Teile mit Zeitvorsprung in die Pfanne geben. Beim dicken Teil kann mann zugucken, wie der Fisch von unten gart. Wenn er zur Hälfte durch ist, die Pfanne bei 80 Grad in den Ofen geben, Ober- Unterhitze und je nach gewünschtem Gargrad ca. 10 min ziehen lassen. Ziemlich einfach und sehr lecker!

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Bodo

Offline Yossarian

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Re: Küchengespräche
« Antwort #3423 am: 29. März 2026, 20:38:09 »
Benutzt hier jemand Albaöl?
"I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, I just wanted to lie in the grass and look at the clouds."

— Jack Kerouac

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Offline DieFrau

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Re: Küchengespräche
« Antwort #3424 am: Heute um 10:30:06 »
Benutzt hier jemand Albaöl?

Nein, wofür sollte es gut sein?
Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat!...Einstein

Offline Yossarian

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Re: Küchengespräche
« Antwort #3425 am: Heute um 10:41:17 »
Es ist im Grunde nichts anderes als Rapsöl, bekommt aben durch irgendwelche Zusätze den Geschmack von Butter.

Mancha Menschen stehen drauf. Aber so lange mir keiner sagen kann, was da an Chemie oder sonstigem reingekippt wird, um den Buttergeschmack zu erzeugen, mache ich einen Bogen drum.

Das Butteraroma ist deutlich zu riechen und zu schmecken. Erzeugt wird es, das bestätigte die Analyse, durch ein zugesetztes synthetisches Gemisch naturidentischer Aromastoffe. Ohnehin muss man beim Albaöl, das ja als Rapsölzubereitung bezeichnet wird, neben dem Rapsöl und den Aromastoffen einige weitere Zutaten in Kauf nehmen: Emulgator, den Farbstoff Beta-Carotin und Zitronensäure als Antioxidans.

Die Kombination synthetisches Gemisch und hocherhitzbar gibt mir zu denken.
« Letzte Änderung: Heute um 10:45:01 von Yossarian »
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Offline DieFrau

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Re: Küchengespräche
« Antwort #3426 am: Heute um 13:47:43 »
Aha, gut zu wissen.
Abgesehen davon, dass Rapsöl überwiegend für die kalteküche zu verwenden ist, würde ich den größtmöglichen Bogen um das Albaöl machen:
 
Zitat

Das Butteraroma ist deutlich zu riechen und zu schmecken. Erzeugt wird es, das bestätigte die Analyse, durch ein zugesetztes synthetisches Gemisch naturidentischer Aromastoffe. Ohnehin muss man beim Albaöl, das ja als Rapsölzubereitung bezeichnet wird, neben dem Rapsöl und den Aromastoffen einige weitere Zutaten in Kauf nehmen: Emulgator, den Farbstoff Beta-Carotin und Zitronensäure als Antioxidans
Und dafür noch Geld ausgeben? nein Danke  ;D
 
Grundsätzlich koche, brate und backe ich mit Olivenöl und wenn ich Buttergeschmack haben wil, dann greife ich auch zur echten Butter. Rapsöl hole ich von den Bauern und wird ausschließlich für Salatdressen und Aufstriche verwendet.

Wer Butter aus welchem Grund auch immer ablehnt oder nicht verwenden will, dann soll er/ sie/ es auch in der Lage sein darauf zu verzichten.
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