Autor Thema: Was mir wegen Corona auf den Keks geht  (Gelesen 54395 mal)

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Offline Korinthenkackerin

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1515 am: 14. Februar 2021, 18:03:27 »
Korinthe, Du solltest Deine Mutter ins Auto packen und... ist bei Euch noch ein Zimmer frei?

Aus jahrelanger Erfahrung weiß ich, dass das alles nichts bringt. Als mein Vater 40 war, gab es eine große Krise zwischen den beiden nach einem Seitensprung seinerseits. Damals haben meine Schwester und ich versucht, meine Mama zu einer Trennung zu bewegen und noch nicht mal damals hat sie es geschafft. Sie formuliert es die letzten Jahr so: sie sitzt das jetzt aus und im besten Fall hat sie vielleicht noch ein paar nette Jahre allein. Im schlechtesten Fall eben nicht  :(. Sie ist ein (absolut liebenswerter) Hasenfuß. Schon immer gewesen und nicht änderbar. Aber sie hätte eben so viel mehr verdient in ihrem Leben.

Yossis Zitat trifft es punktgenau:

Ich fürchte, Du wirst da nichts machen können, wenn der Alte die Frau so unter der Fuchtel hat (wozu ja bekanntlich zwei gehören).

Sie hat ihm über 50 Jahre nachgegeben, das wird sich nicht ändern.
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Offline Korinthenkackerin

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1516 am: 14. Februar 2021, 18:05:59 »
DIES wäre das Argument den Termin war zunehmen. Du machst es doch so oder so sowieso falsch.

Ja, das dachte ich auch. Und dann habe ich den Herzinfarkt meiner Mama vor drei Jahren im Hinterkopf und denke mir: "aber wenn nun durch dieses ganze Hickhack meine Mama so belastet wäre, dass tatsächlich was passieren würde?". Es ist ein echtes Dilemma für mich und es macht mich echt ziemlich fertig.  :(
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Offline Kulle

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1517 am: 14. Februar 2021, 18:12:25 »
.... den Herzinfarkt meiner Mama vor drei Jahren...
Wäre das nicht ein weiterer Grund sie für ihr Alter robuster zu bekommen? Woran sterben Corona-Patienten genau? Meist Kreislaufversagen durch  Organversagen oft wegen Lunge?

Offline Conte Palmieri

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1518 am: 14. Februar 2021, 18:16:58 »
Ja, das dachte ich auch. Und dann habe ich den Herzinfarkt meiner Mama vor drei Jahren im Hinterkopf und denke mir: "aber wenn nun durch dieses ganze Hickhack meine Mama so belastet wäre, dass tatsächlich was passieren würde?". Es ist ein echtes Dilemma für mich und es macht mich echt ziemlich fertig.  :(
Wenn Du ihr sagst "Der alte Sack bringt Dich ins Grab UND DAS WILL ICH[/b NICHT!"?
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Offline Korinthenkackerin

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1519 am: 14. Februar 2021, 18:30:47 »
Wenn Du ihr sagst "Der alte Sack bringt Dich ins Grab UND DAS WILL ICH[/b NICHT!"?

Wie gesagt, sie muss mit ihm leben, nicht ich. Deswegen wird das alles nichts nützen (und ich habe ihr das mit ähnlichen Worten bereits gesagt). Ich habe noch so einige Situationen im Fundus, bei welchen er nach außen ein "ja" signalisiert hatte und dann, kaum alleine mit ihr, wieder ein "nein" daraus macht und sie damit tyrannisiert.

Ich bin dankbar für euer Verständnis! Aber schlussendlich ist es nur so, dass ich in diesem Thread schreiben kann, dass mich die Situation belastet, aber leider nicht, dass sie lösbar ist.

Meine Mama hat am Dienstag nochmal einen Termin bei diesem Neurochirurgen. Momentan meint sie auch, dass sich die Impfung vielleicht auch nicht mit den Spritzen verträgt, die sie nun bekommen wird und das will sie ihn nochmal fragen (hat sie letztes Mal schon gemacht und er hat ihr gesagt, sie soll sich auf jeden Fall zügig impfen lassen  :.) ). Wer weiß, vielleicht bringt sein Einfluss ja nochmal etwas. Ich glaube nicht mehr daran. Die Vereinbarung ist momentan, dass sie mir am Dienstagabend Bescheid gibt. Der Impftermin wäre am Freitag. Wenn sie mir also am Dienstagabend sagt, ich soll den Termin absagen, werde ich das tun.
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Offline Yossarian

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1520 am: 14. Februar 2021, 18:36:17 »
Er verbietet meiner Mutter die Impfung nicht konkret, sondern macht ihr statt dessen das Leben zur Hölle. Meine Mutter schreibt dann mir Nachrichten wie: "die Stimmung ist ganz schlecht" und erzählt mir Dinge wie: "als ich die Impfung nochmal angesprochen habe, hat er angedroht, das Haus zu verlassen und sich umzubringen".

Klassischer Sockenschuß.

Wie hält Deine Mutter das aus? Wie lange schon? Und vor allen Dingen: Warum?

Zitat
Die Ehe der beiden ist echt ziemlich schräg...

Wie die meisten Ehen bei dieser Generation und noch älter. Wie meine Mutter die letzten 20 Jahre mit meinem Vater ausgehalten hat, ist mir auch ein Rätsel. Ich könnte da Sachen erzähen...  :.)
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Offline Korinthenkackerin

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1521 am: 14. Februar 2021, 19:19:22 »
Klassischer Sockenschuß.

Absolut.

Wie hält Deine Mutter das aus? Wie lange schon? Und vor allen Dingen: Warum?

Sie erträgt es eben. Sie hat ihn damals geheiratet, um von zu Hause wegzukommen, ich meine, sie sind knapp 50 Jahre verheiratet? Er hat Karriere gemacht, war immer sehr öffentlich prominent im hiesigen städtischen Bereich (leitete diverse Vereine, wurde von der Stadt ausgezeichnet, etc.) und sie hatte dadurch sicher kein schlechtes Leben. Meine Eltern waren angesehen und bekannt, sie war die gut aussehende Ehefrau, die nicht arbeiten musste, sondern eben immer in seinem Rampenlicht mitlief. Sie hatte viel Zeit für uns Kinder und offenbar reichte ihr das. Aber sie hat sich eben nie gegen ihn durchgesetzt. Als die beiden sich kennenlernten, war meine Mama im Besitz des Führerscheins (oder hat ihn zu Anfang der Ehe gemacht), aber sie durfte sein Auto nie fahren. Selber kaufen konnte sie sich ja auch keine Auto, also hat sie sich das einfach gefallen lassen und ist eben nie mehr gefahren. Als ich mein erstes Auto fuhr, hatte ich ihr angeboten, dass sie mal fahren kann oder dass wir ihr ein paar Fahrstunden organisieren, aber sie hat sich nicht getraut. Sie war immer abhängig von ihm in der Hinsicht und hat sich immer nach ihm gerichtet. Er leidet natürlich seit der Rente am fehlenden Applaus und dass er nicht mehr ausreichend bewundert wird. Sie leidet, dass er sie völlig eingeschränkt und sie nichts alleine tun kann, ohne dass er dabei sein will (denn berufstätig war er ja viel unterwegs und sie hatte Zeit und Ruhe). Freundinnen hat sie überhaupt keine, nur Kontakt mit ein paar Nachbarinnen (und den auch nur rar, seit mein Vater in Rente ist, denn er will ja nicht, dass sie irgendwo hingeht, wenn er doch auch zu Hause ist). Er hat natürlich auch keine Freunde (er denkt aber, er hat ganz viele  :evil). Tatsächlich ist es aber so, dass er eben immer nur über sich und seine früheren Erfolge redet, d. h. er ist auch nicht an anderen interessiert. Keine gute Voraussetzung für Freundschaften.
Ich könnte weder so leben wie sie noch wie er, wahrscheinlich führe ich deswegen ein Leben mit so vielen Sozialkontakten.

Wie die meisten Ehen bei dieser Generation und noch älter. Wie meine Mutter die letzten 20 Jahre mit meinem Vater ausgehalten hat, ist mir auch ein Rätsel. Ich könnte da Sachen erzähen...  :.)

Unglaublich, oder? Und auch kaum mehr vorstellbar in der heutigen Zeit.
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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1522 am: 14. Februar 2021, 21:55:27 »
Außerdem ist er felsenfest der Meinung, dass er sein Leben lang gesund war und nun auch nicht krank wird.

Die ihr Leben lang gesund waren, rafft im Alter der erste harmlose Schnupfen dahin.

Offline DieFrau

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1523 am: 14. Februar 2021, 22:23:47 »
Wie meine Mutter die letzten 20 Jahre mit meinem Vater ausgehalten hat, ist mir auch ein Rätsel. Ich könnte da Sachen erzähen...  :.)

Dann solltest du jetzt verstehen ... besser Verständnis dafür haben, warum sie sich jetzt von niemanden sagen lassen will, was sie zu tun oder zu lassen hat.
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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1524 am: 14. Februar 2021, 22:28:56 »
Unglaublich, oder? Und auch kaum mehr vorstellbar in der heutigen Zeit.

Neben meiner Tante(56 Jahre) kann ich dir noch paar Beispiele nennen, hier in Deutschland. Die letzte war eine Freundin 45 Jahre. 
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Offline Yossarian

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1525 am: 18. Februar 2021, 21:51:39 »
Dann solltest du jetzt verstehen ... besser Verständnis dafür haben, warum sie sich jetzt von niemanden sagen lassen will, was sie zu tun oder zu lassen hat.

Das hat damit nichts zu tun, da sie aufgrund eigener Überlegung entschieden hat, sich nicht impfen zu lassen. Wer hätte ihr auch reinreden sollen?

Sie glaubt, daß es gar keinen Impfstoff gibt, sondern daß die Leute nur destilliertes Wasser gespritzt bekommen. Sie sagt, daß an einem Medikament jahrelang geforscht wird, und daß das Zulassungsverfahren dann noch einmal Jahre dauert. Also könne es gar nicht sen, daß es eine Impfung gegen Corona gibt. Bestärkt wird sie in ihrer Auffassung duch en Umstand, daß nur Alte geimpft würden, die sowieso bald sterben, während Ärzte und Krankenhauspersonal nicht geimpft würden, obwohl deren Gesundheit doch unbedingt gesichert werden muß, damit sie sich um die Kranken kümmern können.

Klingt logisch und nachvollziehbar. Jetzt beweist ihr mal das Gegenteil!  :evil

Meine Mutter ist ein wacher Kopf und hat mit Verschwörungstheoretikern und anderen Vollidioten nichts am Hut.

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1526 am: 18. Februar 2021, 22:08:22 »
Das hat damit nichts zu tun, da sie aufgrund eigener Überlegung entschieden hat, sich nicht impfen zu lassen. Wer hätte ihr auch reinreden sollen?

Hä?
Sie hat sich doch aus den vorhandenen Informationen was überlegt und für sich eine Meinung gebildet:

Zitat
Sie glaubt, daß es gar keinen Impfstoff gibt, sondern daß die Leute nur destilliertes Wasser gespritzt bekommen. Sie sagt, daß an einem Medikament jahrelang geforscht wird, und daß das Zulassungsverfahren dann noch einmal Jahre dauert. Also könne es gar nicht sen, daß es eine Impfung gegen Corona gibt. Bestärkt wird sie in ihrer Auffassung duch en Umstand, daß nur Alte geimpft würden, die sowieso bald sterben, während Ärzte und Krankenhauspersonal nicht geimpft würden, obwohl deren Gesundheit doch unbedingt gesichert werden muß, damit sie sich um die Kranken kümmern können.


Zitat
Klingt logisch und nachvollziehbar. Jetzt beweist ihr mal das Gegenteil!  :evil

Es klingt nur nicht nach "Deiner" Meinung!....ob es logisch oder nicht steht auf einem anderen Blatt und "ihr" ist es wurscht, was andere davon halten. Sie will es so machen, wie "sie" es will.


Zitat
Meine Mutter ist ein wacher Kopf und hat mit Verschwörungstheoretikern und anderen Vollidioten nichts am Hut.

Na bitte, dann akzeptiere ihre Entscheidung auch wenn sie deiner nicht entspricht.


Ich verstehe, dass Liebe und Sorge dahinter steckt, aber aus Liebe solltest du sie so leben wie sie will.
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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1527 am: 18. Februar 2021, 23:15:55 »
Sie sagt, daß an einem Medikament jahrelang geforscht wird, und daß das Zulassungsverfahren dann noch einmal Jahre dauert.

  • Seit dem ersten Auftreten dieser Art Viren (SARS-1 in 2002 und MERS in 2012) wird daran geforscht. Man mußte also nicht bei Null anfangen.
  • Phase I und II der Zulassungen laufen kombiniert statt nacheinander ab. Phase III zur Ermittlung eventueller schwerer Nebenwirkungen bleibt davon unberührt, und ohne diese wird auch kein Medikament in EU oder USA freigegeben.
  • Erkenntnisse aus der Forschung an einem Impfstoff werden sofort geteilt statt erst nach Ende einer Forschungsreihe.
  • Aufgrund der Aktuailtät, Popularität umnd Dringlichkeit finden sich weit mehr Probanden und gibt es mehr Finanzmittel als üblich, was ebenfalls zum Tempo beiträgt.

Falls ich nicht korrekt zusammengefaßt habe, gibts hier die leichtverständlichen Quellen:

https://www.pharma-fakten.de/news/details/1019-impfstoffentwicklung-gegen-sars-cov-2-zu-schnell/
https://www.ptaheute.de/news/artikel/impfstoffzulassung-warum-geht-es-diesmal-so-schnell/
https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/so-lange-braucht-die-entwicklung-eines-coronavirus-impfstoffs//
« Letzte Änderung: 19. Februar 2021, 00:54:44 von schnorchel »

Offline Conte Palmieri

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1528 am: 19. Februar 2021, 08:11:51 »
Zitat
Sie glaubt, daß es gar keinen Impfstoff gibt, sondern daß die Leute nur destilliertes Wasser gespritzt bekommen. Sie sagt, daß an einem Medikament jahrelang geforscht wird, und daß das Zulassungsverfahren dann noch einmal Jahre dauert. Also könne es gar nicht sen, daß es eine Impfung gegen Corona gibt. Bestärkt wird sie in ihrer Auffassung duch en Umstand, daß nur Alte geimpft würden, die sowieso bald sterben, während Ärzte und Krankenhauspersonal nicht geimpft würden, obwohl deren Gesundheit doch unbedingt gesichert werden muß, damit sie sich um die Kranken kümmern können.

Klingt logisch und nachvollziehbar. Jetzt beweist ihr mal das Gegenteil!  :evil

Meine Mutter ist ein wacher Kopf und hat mit Verschwörungstheoretikern und anderen Vollidioten nichts am Hut.
Der von mir hervorgehobene Teil berichtet von einer ganz typischen Verschwörungstheoretikerin.
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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1529 am: 19. Februar 2021, 08:14:42 »
Wenn meine Mutter eines nicht ist, dann Verschwörungstheoretikerin.
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