Autor Thema: Genderscheiße  (Gelesen 33253 mal)

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Online Yossarian

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Re: Genderscheiße
« Antwort #330 am: 10. März 2018, 18:47:32 »
Gibts Produkte die in der "Männer-Variante" mehr kosten?

Weiß ich nicht. Wenn ich herausbekomme, daß das identische "Frauenprodukt" billiger ist, kaufe ich eben das.

Ich verstehe, was Du meinst; aber ich glaube, Männer neigen bei einem derartigen Problem eher zu einer praktisch-pragmatischen Herangehensweise. Männer würden einfach das billigere Frauenprodukt kaufen mit der Folge, daß außer ein paar eitlen Gecken kein Mann mehr das teurere Frauenprodukt mehr kauft und dieses dann eingestellt würde.

Zum Thema Pay Gap kannst Du bei Genderama mal ein bißchen schmökern. Du wirst ein wenig in den Archiven suchen müssen, denn das Thema ist eigentlich bereits abgearbeitet.

"I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, I just wanted to lie in the grass and look at the clouds."

— Jack Kerouac

Offline Nikibo

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Re: Genderscheiße
« Antwort #331 am: 11. März 2018, 08:52:49 »
Hat jemand mal Beispiele für "Gender-pricing"? Mir fallen einfach keine Artikel ein.
Guck mich nicht in diesem Ton an!

Offline Araxes

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Re: Genderscheiße
« Antwort #332 am: 11. März 2018, 14:49:57 »
Ob frau blöd ist oder nicht und ob frau kauft oder nicht ist unerheblich. Der Gedanke dahinter ist abartig- is für frau dewegen kostets mehr. Das ist es was ärgern sollte.
Dreh die Konstellation mal um...au net schö oder? Gibts Produkte die in der "Männer-Variante" mehr kosten? Katheter-Sets?

Frauen gönnen sich eher was als Männer. Meine z.B. kauft ständig unterwegs Espresso oder Kaffee. Manchmal kommt sie mit einen Coffee-to-go-Becher nach Hause. Ich mache das nie. Ich sage dann immer: "nee, brauche ich nicht, kriegen wir zu Hause viel billiger". Ich glaube schon, daß man dieses Konsumentenverhalten dafür nutzen kann, Frauen Dinge teurer zu verkaufen. Dazu kommt auch immer noch die unemanzipierte Prägung, daß das Familieneinkommen vom Mann kommt. Das, was die Frau verdient, ist für iihr eigenes Vergnügen.

So ist das bei mir auch. Ich zahle sogar die deutrschen Steuern für meine Frau auf ihr brasilianisches Einkommen. Sie sieht überhaupt nicht ein, daß sie sie die selber bezahlen soll. Und sie verdient mehr als ich. Manchmal drohe ich ihr mit Getrenntveranlagung. Da hätte sie sicher viel Spaß mit der Steuererklärung.
« Letzte Änderung: 11. März 2018, 16:54:13 von Araxes »

Online Yossarian

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Re: Genderscheiße
« Antwort #333 am: 11. März 2018, 14:56:35 »
Ich zahle sogar die deutrschen Steuern für meine Frau auf ihr brasilianisches Einkommen. Sie sieht überhaupt nicht ein, daß sie sie die selber bezahlen soll. Und sie verdient mehr als ich.

Klassischer Gender Pay Gap.  8)
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— Jack Kerouac

Offline Araxes

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Re: Genderscheiße
« Antwort #334 am: 11. März 2018, 16:57:30 »
Klassischer Gender Pay Gap.  8)

Den gibt's in ähnlicher Form immer wieder. Ich habe in meiner Bekanntschaft x Beispiele, wo der Mann arbeiten geht und die Frau setzt noch ein Studium drauf oder schmeißt den Job hin, weil der ihr nicht gefällt oder schmeißt den Job hin, weil sie sich drei Jahre um das Kind kümmern will. Ich möchte es gerne mal andersrum erleben: der Mann bleibt zu Hause oder verwicklicht sich selber und die Frau geht arbeiten. Gibt's so gut wie nie. Fast keine Frau würde das akzeptieren. Sie würde den Typen in die Wüste schicken.

"gender pay gap" ist eh ein Mißverständnis. Bei gleichem Beruf und gleicher Qualifikation ist der Einkommensunterschied minimal. Den gibt's nur, wenn man verschiedene Berufe und Qualifikationen miteinander vergleicht. Und da muß man mal fragen, warum sich Frauen schon bei der Berufswahl nicht dahin orientieren, wo die guten Einkommen sind und sich vielleicht auch mal in die Karrieremühle zu begeben. Schließlich verlangen die meisten, daß der Mann ihnen bei Bildung, Qualifikation und Einkommen mindestens ebenbürtig ist. Arzt heiratet Krankenschwester ist alltäglich, Ärztin heiratet Pfleger gibt's praktisch nicht.

Die höchsten Singlequoten gibt's bei hochqualifizierten Frauen und geringqualifizierten Männern.

Weiblich, gebildet, partnerlos

Zitat
Machen wir eine einfache Rechnung: 55 Prozent der Studienanfänger sind Frauen, nur 45 Prozent Männer. Von den 45 Prozent Männern suchen sich 10 oder 15 Prozent eine Frau mit einem niedrigeren Bildungsniveau. Bleiben vielleicht noch 30 Prozent Männer für 55 Prozent Frauen auf der hohen Bildungsebene. Eine Reaktion der Frauen wäre, zu sagen: Wenn Männer sich nach unten orientieren können, können wir das auch. Aber das tun sie nicht. Natürlich gab es immer schon einige wenige Frauen, die sich in einen weniger gebildeten Mann verliebt haben, und dann wurde geheiratet. Aber für die meisten Frauen ist das undenkbar.

Zitat
Sowohl Frauen als auch Männer müssten ihre normativen Vorstellungen von dem, was ein attraktiver Partner und eine erfolgreiche Beziehung ist, ändern. Bei Frauen gibt es bislang aber keinerlei Anzeichen dafür, dass das geschieht, zumindest hierzulande nicht. Männer dagegen scheinen eher bereit zu sein, ihr Muster zu ändern und sich nach oben zu orientieren. Das zeigen unsere Studien der Partnerwahl im Internet.

Zitat
Wir haben zum Beispiel eine digitale Heiratsbörse analysiert, mehrere Zehntausend anonymisierte Datensätze: Wer schreibt wen an, und wer schreibt wem zurück. Da zeigt sich: Es gibt einige Männer, die gegen alle Normen versuchen, bei besser gebildeten Frauen zu landen, aber die lassen sie abblitzen. Das heißt, der Widerstand gegen das Aufbrechen der traditionellen Rollenmuster ist eher bei den Frauen anzusiedeln als bei den Männern.

Darüber hört man bei Feministinnen gar nichts.
« Letzte Änderung: 11. März 2018, 17:10:44 von Araxes »

Offline Mattieu

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Re: Genderscheiße
« Antwort #335 am: 12. März 2018, 11:22:34 »
Hat jemand mal Beispiele für "Gender-pricing"? Mir fallen einfach keine Artikel ein.

Geh mal zum Frisör.
Scheiße ist, wenn der Furz was wiegt.

Online Yossarian

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Re: Genderscheiße
« Antwort #336 am: 12. März 2018, 11:39:27 »
Ist Rasieren und Bürstenhaarschnitt für Frauen teurer?
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— Jack Kerouac

Offline Schelm

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Re: Genderscheiße
« Antwort #337 am: 12. März 2018, 12:56:52 »
Die  Marktforschung ist ja alles andere als faul...ähm... im Allgemeinem ist das Weibsvolk wesentlich bereiter für Artikel, die mit Schönheit, Pflege und Hygiene zu tun haben,  mehr Geld auszugeben. Das gilt auch für viele Dienstleistungsunternehmen, die die "Schönheit" betreffen.

Nehmen wir den Friseur  bzw. gendermässigst Friseurin... Frauenhaarschnitte kosten mehr...manche Salone gleichen sich an....manche verlangen an Unmengen mehr für nen Haarschnitt bei ner Frau als bei einem Mann und wenige Salone (meist Ketten) verlangen pro Person den selben Betrag (also auch für Kinderhaarschnitte).

Die Quịntessenz besagt quasi ein klares jep.
"Die spinnen die Bayern" ...  Bodo

Offline Korinthenkackerin

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Re: Genderscheiße
« Antwort #338 am: 12. März 2018, 13:09:10 »
Geh mal zum Frisör.

Das fiel mir auch als erstes ein  ;D.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
(Alexander Freiherr von Humboldt)

Online Yossarian

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Re: Genderscheiße
« Antwort #339 am: 12. März 2018, 13:53:11 »
im Allgemeinem ist das Weibsvolk wesentlich bereiter für Artikel, die mit Schönheit, Pflege und Hygiene zu tun haben,  mehr Geld auszugeben. Das gilt auch für viele Dienstleistungsunternehmen, die die "Schönheit" betreffen.

Naja, dann ist das Weibsvolk halt auch selbst Schuld. Wenn jeder Mist, der teuer angeboten wird, auch teuer verkauft werden kann, wären die Unternehmen ja blöde, wenn sie es anders machten. Gesetze des Marktes, nennt man das, und die gelten ziemlich geschlechtsneutral. Was der Markt hergibt, wird abgegriffen. Steigt frau um auf Kernseife, funzt der Markt so nicht mehr. Die Verbraucherin hat ihr Schicksal also selbst in der Hand.

Zitat
Nehmen wir den Friseur  bzw. gendermässigst Friseurin... Frauenhaarschnitte kosten mehr...

Sind aber in aller Regel auch ungleich aufwendiger als ein Bürstenschnitt. Dann kommen ja oft genug noch Dauerwelle, Färben, Extensions, Kopfmassage mit Fledermausohren und und und dazu, was kein Mann braucht. Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. es ist nicht so, daß frau da für ihr vieles Geld nicht auch mehr bekommt, als ein Mann.  8)
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Offline Nikibo

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Re: Genderscheiße
« Antwort #340 am: 12. März 2018, 15:19:35 »
Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. es ist nicht so, daß frau da für ihr vieles Geld nicht auch mehr bekommt, als ein Mann.  8)

Eben. Ich saß, wenn ich mich endlich mal dazu aufraffen konnte (meistens säbelte ich irgendwie selber daran herum), nicht unter 2,0 - 2,5 Stunden beim Friseur. Mein Mann maximal 10 Minuten. Er 10-15 Euro, ich 60,00 bis 80,00 Euro.

Der einzige Artikel, der mir nach meiner Frage noch einfiel, waren diese Einwegrasierer. Aber man muss ja nun nicht unbedingt die kaufen, die so schön pink sind.
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Offline Araxes

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Re: Genderscheiße
« Antwort #341 am: 12. März 2018, 16:21:15 »
Nehmen wir den Friseur  bzw. gendermässigst Friseurin...

Frisierende

Offline Johnbob

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Re: Genderscheiße
« Antwort #342 am: 13. März 2018, 14:10:51 »
« Letzte Änderung: 13. März 2018, 14:15:19 von Johnbob »
Wenn du glaubst es wär nicht schwer, kommt von irgendwo ein Lump daher.

Offline simplemachine

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Re: Genderscheiße
« Antwort #343 am: 14. März 2018, 19:54:28 »
Dazu kommt auch immer noch die unemanzipierte Prägung, daß das Familieneinkommen vom Mann kommt. Das, was die Frau verdient, ist für iihr eigenes Vergnügen.

Das ist doch klar, die jetzigen (Übergangs-) Generationen von Frauen wollen eben erstmal alle ehemals primär männlichen Möglichkeiten hinzugewinnen. Dabei wollen Sie aber zugleich alle alten Privilegien weiter behalten. Funktioniert natürlich langfristig nicht. Aber Fortschritt braucht eben Zeit und ist längst im Gange. "Hausfrau" ist, vor einiger Zeit noch ganz normal, ja fast schon ein Schimpfwort geworden.

Schließlich verlangen die meisten, daß der Mann ihnen bei Bildung, Qualifikation und Einkommen mindestens ebenbürtig ist. Arzt heiratet Krankenschwester ist alltäglich, Ärztin heiratet Pfleger gibt's praktisch nicht.

Die althergebrachten natürlichen Beuteschemata von Mann und Frau entspringen ja auch ganz anderen Bedürfnishaltungen. Mann sucht von Natur aus Schönheit, Frau sucht bestmögliche Versorgung  für sich und ihre Nachkommenschaft. Kandidat*Innen, die das jeweilige gesuchte Schema nicht erfüllen, sind daher nicht attraktiv. So nimmt der Arzt also die optisch ansprechende jüngere Krankenschwester mit ordentlich was unterm Kittel, die ihn noch dazu in seiner geistigen Überlegenheit anhimmelt. Eine schöne Frau (mag sie auch sehr einfältig und wirtschaftlich ein Mangelfall sein) wertet den Mann ja zudem auch gesellschaftlich auf. Die Frau mit dem leistungsschwächeren Mann hingegen wird belächelt, denn selbst ein jüngerer bzw. gut aussehender Mann wird als relativ nutzloser Toy-Boy deklassiert, der einem für den Lebensstandard und damit für die wichtigen Dinge im Leben nichts bringt.

Darüber hört man bei Feministinnen gar nichts.
 

Männer, die körperlich, intellektuell und wirtschaftlich überlegen sind und trotzdem oder gerade deshalb von "modernen" Frauen begehrt werden, lassen sich auch schlecht in das Weltbild von Feministinnen integrieren.

Offline nigel48

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Re: Genderscheiße
« Antwort #344 am: 15. März 2018, 09:39:16 »
simpel, wie alt bist du ? 200?
I`M EASY, SO EASY....