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Beruf / Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Letzter Beitrag von simplemachine am Heute um 21:50:34 »
Die Leistung ist sowieso nicht geschenkt und wird zurück gezahlt.

Nein, sie ist zum größten Teil geschenkt, weil die Hälfte Zuschuss ist und selbst die andere Rückzahlungshälfte auf max. € 10.000 gedeckelt ist. Darum kann man auf Staatskosten auch nicht unbegrenztes Studiengangshopping betreiben. Demjenigen, der zweimal in 3 Semestern den Studiengang wechselt, fehlt vllt. auch die Eignung für ein Studium an sich, dass soll nicht der Steuerzahler bezahlen müssen. Hilfsweise bleiben noch Studienkredite, wie von KfW und einigen Sparkassen, die komplett zurückzuzahlen sind.

Ganz formal betrachtet sind im öffentlichen Recht die Begründung einer Klage oder eines Widerspruchs reine Gesten der Höflichkeit, mehr nicht.

Ganz so ist es in der Leistungsverwaltung ja nun nicht. Der BAföG-Wechsler braucht einen "wichtigen Grund", der beim ersten Wechsel gesetzlich vermutet wird, beim zweiten Wechsel aber nicht mehr. Der wichtige Grund ist also anspruchsbegründend und daher vom Studenten zu liefern, wenn er weiter Staatsgeld bekommen will.
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Haushalt / Re: Küchengespräche
« Letzter Beitrag von ganter am Heute um 21:37:08 »
hier lagen noch Dosen mit Kidneybohnen und geschälte Tomaten herum, die abzulaufen drohten, also flugs das Essen für Morgen bereitet:
Hackfleischeintopf a la Chili con carne
gescheibelte Champis ohne Fett erhitzt, gesalzen, 2 Zwiebeln dazu, mit Rotwein abgelöscht, einreduziert.
Daneben 500 g Rinderhack in Öl angebraten, Tomatenmark mitgeröstet, abgespülte Kidneybohnen rein, 3 TL Zucker, dann die Rotweinmische dazu, die Dosentomaten von allem Häßlichen befreit und zusammen mit einem halben Pack passierte Tomaten in den Topf gegeben, 2 EL Senf, 1 TL Harissa, aufkochen, Worcestersauce, Tabasco, Thymian verwenden und auf kleiner Stufe 20 min köcheln lassen.
Jetzt kühlt das ganze ohne Deckel ab undwandert nachher in den Kühlschrank. Morgen wird das überflüssige Fett entfernt und final abgeschmeckt.
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Small Talk / Re: Dem Zeitgeist bei der Arbeit zuschauen
« Letzter Beitrag von maxim am Heute um 18:49:06 »
Natürlich könnte es so ziemlich jedem egal sein, was ein anderer isst. Es sind aber zumeist die Fleischesser, die auf allem anderen rumhacken oder versuchen, es lächerlich zu machen. Dies nicht etwa aus Interesse an den anderen Personen bzw. deren Wohlbefinden oder Gesundheit, sondern einzig, weil es nicht in ihr enges Weltbild passt.
Man macht etwas nicht lächerlich, weil es nicht ins Weltbild passt. Eher weil das Thema, da moralisch aufgeladen, in Gesellschaft bestimmte Beklemmungen auslöst.

Zitat
Ist so ähnlich, wie mit Kopftüchern für muslimische Frauen, die könnten vielen genauso egal sein, wie jenen Frauen die Sandalen mit Tennissocken des biodeutschen Nachbarn.
Die muslimische Frau mit Kopftuch ist in meiner Wahrnehmung nicht regelmäßiges Ziel von humoristischen Herabsetzungen. Warum das so ist ? Vielleicht rechnet man mit einer unangemessenen Reaktion.

 

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Beruf / Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Letzter Beitrag von Yossarian am Heute um 15:04:13 »
Deswegen sollte ein Anwalt alles prüfen und schauen, was man dagegen tun kann.

"Zu meiner Zeit" hatte des AstA eine ziemlich gute BAföG-Beratung. Das war eigentlich bei allen Unis üblich. Sollte mich wundern, wenn es heute anders ist. Obwohl einen ja heute nix mehr wundern sollte.
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Beruf / Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Letzter Beitrag von Yossarian am Heute um 15:01:55 »
Ich frage mich langsam, ob unser Stift in den Wechseljahren ist. Kommt rein, dreht alle Heizungen ab und reißt alle Fenster auf. Sogar meinem kälteerprobten Kollegen war es vorhin zu kalt.
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Small Talk / Re: Dem Zeitgeist bei der Arbeit zuschauen
« Letzter Beitrag von Yossarian am Heute um 12:10:55 »
Quel Horreur! 

Sie wird als die die Isadora Duncan der Küchenmaschine in die Geschichte eingehen!  8)
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Politik & Gesellschaft / Re: Brexit
« Letzter Beitrag von Yossarian am Heute um 11:45:32 »
Daher hätte man es bei der ursprünglichen Form belassen sollen.

Das wäre eine Möglichkeit gewesen. Ist aber nicht so gekommen; hätte, hätte, Fahrradkette. Jetzt haben wir halt den Salat und müssen damit leben und umgehen.

Eine andere Möglichkeit ist eine grundlegende Reform der Strukturen der EU.
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Politik & Gesellschaft / Re: Brexit
« Letzter Beitrag von maxim am Heute um 11:26:15 »
Innerhalb Deutschland auch nicht.
Mein Eindruck ist, es gibt hier eine Menge Leute, die eine weitere Vertiefung (z.B. gemeinsame Arbeitslosenversicherung, Aussenpolitik, Verteidigungspolitik, EU-Finanzministerium nebst EU-Steuerbehörde) der EU anstreben. Wenn das alles umgesetzt wird, wo bleibt dann die Souveränität des Mitgliedstaats.

Zitat
Deshalb braucht man trotzdem nicht so ein Tamtam darum zu machen.
Im Gegenteil. Es wird zu wenig TamTam gemacht. Die wesentlichen Fragen bleiben immer ausgeklammert.

Zitat
Achwas, das is ja `n Ding. Kannst Du das mal in drei dürren Sätzen erläutern?
Wir haben historisch gewachsene stabile Demokratien mit i.w. funktionierenden Institutionen, die nicht bei den ersten Schwierigkeiten auseinanderfallen.
Dies durch ein System zu ersetzten, was Bürokraten ersinnt haben, wäre fahrlässig.

Zitat
Das Problem mit der EU ist nicht, daß sie das Ende der Nationalstaaten bedeuten könnte, sondern daß sie in ihrer Struktur zutiefst undemokratisch ist, was auf ihren Geburtsfehler als ursprünglich reine Wirtschaftsgemeinschaft zurückzuführen ist.
Daher hätte man es bei der ursprünglichen Form belassen sollen.
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Beruf / Re: Weird Scenes Inside a Law Firm
« Letzter Beitrag von DieFrau am Heute um 10:38:33 »
Da bin dann beruhigt  ;D
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Politik & Gesellschaft / Re: Brexit
« Letzter Beitrag von Yossarian am Heute um 10:23:54 »
Der Nationalstaat wird außerhalb Deutschlands  nirgendwo ernsthaft in Frage gestellt.

Innerhalb Deutschland auch nicht. Deshalb braucht man trotzdem nicht so ein Tamtam darum zu machen.

Zitat
Das Konzept Nationalstaat garantiert letzten Endes die Demokratie

Achwas, das is ja `n Ding. Kannst Du das mal in drei dürren Sätzen erläutern?

Zitat
jedenfalls eher als ein Superstaat EU.


Das Problem mit der EU ist nicht, daß sie das Ende der Nationalstaaten bedeuten könnte, sondern daß sie in ihrer Struktur zutiefst undemokratisch ist, was auf ihren Geburtsfehler als ursprünglich reine Wirtschaftsgemeinschaft zurückzuführen ist.

Zitat
Diesen in der EU aufzuheben,  hieße bildlich gesprochen, den natürlichen menschlichen Organismus durch eine Art Frankenstein's Monster zu ersetzen.

Also ich weiß nicht. Die Nationalstaaten in Afrika z.B., deren Grenzen heute noch im wesentlichen die willkürlichen Grenzziehungen der Kolonialmächte wiedergeben, halte ich für ausgemachte Frankensteinmonster.
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