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Themendiskussionen / Re: Das Böse
« Letzter Beitrag von Conte am Heute um 12:06:11 »
Das ist jetzt wieder im Hinblick auf das aktuelle politische Geschehen geschaut.
Was mir mehr und mehr dämmert, ist das viele Menschen einfach schlecht sind, sozusagen schlecht geboren.
Verdammt viele.
Vielleicht waren sie durch ihre moralische Katastrophe im Holocaust für einige Jahrzehnte etwas verschreckt, aber die Wirkung ist jetzt verflogen.

Diese Erkenntnis ist nicht so neu.

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Themendiskussionen / Re: From the News...
« Letzter Beitrag von Conte am Heute um 12:00:29 »
Amen.

Wenn man CDU-Leute von dieser "Mutlosigkeit" faseln hört, dann dann klingt das immer wieder der fehlende Mut, genauso scheiße zu sein wie die AfD.
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Literatur und Musik / Re: nett geschrieben - nett zu lesen
« Letzter Beitrag von Conte am Heute um 11:57:32 »
Vom Facebook-Nutzer Hosea Rotschlitter:

"Wir müssen uns gegenüber Superreichen wieder sozialer verhalten. Das ist unsere humanistische Pflicht als Mitmenschen. Wir lassen Milliardäre mit ihrem Unglück allein. Superreich klingt so spitze, aber "super" heißt ja nicht gleich "leiwand" sonder erstmal nur "über".

Die optimistischste Forschung sagt, Glück wächst bis 500.000 Euro Einkommen pro Jahr. Dann kommen nur mehr Sorgen dazu. Aber, wenn du bei der Milliarde angekommen bist, hört das Einkommen ja nicht auf. Im Gegenteil. Wenn du konservativ anlegst, fällt Minimum eine Million Zinsen an, und zwar jede Woche. Eine Million reines Spielgeld.

Kurz ist das sicher ein Spaß, du lässt dir zu Silvester den Knight Rider einfliegen, „I´ve been looking for freedom“, Fetzengaude, aber am Neujahrstag sind immer noch 900.000 übrig und zu Dreikönig kommt schon die nächste Million. Der Knight Rider geht dir schon komplett auf den Keks. Also kaufst du jetzt lieber ein Haus und dann noch eins am See und eins am anderen Ufer und dazwischen den See, weil jetzt kommt bald der Sommer und du bist immer noch beim Spielgeld. 

Deine Milliarde greifst du beim Einkaufen gar nicht an, und Schwups, hast du eine Zweite. Jetzt kommen pro Woche zwei Millionen rein, rund um dich werden alle ärmer, weil das Geld gehört dir, der See gehört dir und die Häuser auch. "Will denn niemand mehr wohnen oder schwimmen?" fragts du dich. "Wo sind denn alle?" Aber, mit deinen Geboten kann einfach niemand mehr mit. Jetzt kaufst du dir den ersten Politiker, weil ein bisschen Gesellschaft braucht jeder.

Und der Politiker gibt dir in allem Recht, weil er will auch bissi wohnen und schwimmen. Er sagt: "Das Universum ist voller Extrawürstel und sie gehören alle dir!". Und das ist ein kritischer Punkt. Wenn du diesen Unsinn jetzt glaubst, da legt sich im Hirn ein Schalter um, den kriegst du ganz schwer wieder auf grad. "Ich kann immer alles haben, also hab ich immer recht.." -

Albert Einstein hätte nie behauptet, er kennt sich mit Biologie aus, aber du jetzt schon, weil du weißt über Biologie Sachen, die weiß kein Biologe. Und außerdem war der Einstein ein Sozialist. Und Sozialisten haben keine Ahnung von Biologie! Gibt er doch selber zu, dieser Einstein, wahrscheinlich der dümmste Mensch, der jemals gelebt hat. Unbelieveable

So läuft jetzt dein Denken.

Ich weiß so viel, es ist abnormal, ich weiß alles über Gene, über Frauen, auch über Fußball, viel mehr als der Teamchef! Und dieses Gefühl kennen wir alle, aber ohne Vermögen ist Größenwahn nur bissi Bullerbü. Da reicht´s, wenn du regelmäßig in Therapie gehst. Aber für 10.000 die Stunde findet sich ein Therapeut, der dir fachlich entgegen kommt: "Ja, das weiße Kaninchen gibt´s wirklich und sie sollten immer drauf hören!"

Und, stell dir vor, du bist nicht nur Milliardär, du bist überhaupt der Reichste von allen, jetzt kannst du dir nicht nur irgendwelche Politiker kaufen, sondern den besten Politiker von allen. Den Präsidenten von Amerika! Der ist ur selten. Und, er braucht dringend Freunde. Drum lässt er dich jetzt überall reinschauen, weil der Präsident kennt die Geheimnisse von allen Leuten. Und ab heute zeigt er die nur mehr dir. So geht doch Freundschaft, oder?

250 Millionen Dollar kostet dich das. Klingt viel? 250 Millionen Dollar, das sind jetzt deine Zinsen von einer Woche, das ist jetzt dein Spielgeld. Nicht einmal ganz. Vom Wechselgeld geht sich noch Deutschland aus, wirst schon sehen. Weil für normale Leute sind 250 Millionen wirklich ein Geld. So sad. 250 Millionen, so wenig kosten alle Betriebsgeheimnisse der Konkurrenz, der Stand der Wissenschaft auf allen Gebieten, die Sozialversicherungsdaten von allen Leuten. Das hast du jetzt alles. Schnäppchen. Aber sonst hast du nichts.

Mit Glück hat das nichts mehr zu tun. Wenn Überreiche in den Nachrichten auftreten, denke ich oft, selten habe ich Menschen gesehen, die so offensichtlich dringend Hilfe brauchen. Und wir tun einfach nichts. Wir sind irgendwie perplex. Weil, damit, dass man einfach viel zu reich sein kann, so reich, das hält ein Mensch nicht mehr aus, wer hätte damit gerechnet, dass es das wirklich gibt?

Wir wissen, wie Hungernde aussehen, Frierende, Verstümmelte, aber der Anblick von Überreichen ist neu. Jahrtausendelang haben die sich vor uns versteckt, in Schlössern und Burgen, wir kannten nur Gemälde, jeder öffentliche Auftritt ist strengem Zeremoniell gefolgt, möglichst bizarr, damit wir kein Muster erkennen und uns dumm fühlen. Glitzer und Puder haben vom tiefen Elend abgelenkt. Wie ein Mensch wirklich aussieht, der sich ein ganzes Land kaufen kann, von den Zinsen von einer Woche, das war uns schleierhaft. Aber jetzt zeigen die ihr wahres Gesicht. Und es ist voller Unglück.

Warum jetzt? Warum drängen Überreiche ausgerechnet jetzt in die Öffentlichkeit? Ich glaube, das ist ein Hilferuf. Die haben Angst. Tiefe Angst vor der Zukunft, vor KI, vor dem Klima, nur vor einem fürchten die sich nicht: vor uns. Das ist das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass sich die Überreichen vor Menschen am wenigsten fürchten. Das ist purer Instinkt, Herdentrieb. Strecken wir unsere Hand aus.

Nehmen wir den Überreichen ihre Last ab und integrieren wir sie zurück in die Gesellschaft. Das ist unsere moralische Pflicht als Mitmenschen. Reichensteuer ist Sozialhilfe für Milliardäre. Help the rich!"

Vom Facebook-Nutzer Hosea Rotschlitter"
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Haushalt / Re: Küchengespräche
« Letzter Beitrag von Conte am Heute um 11:41:07 »
Die Flutwelle aus Tränen der Bauernverbände wird uns alle ersäufen.
    Wobei mir gerade einfällt: Wir haben jetzt doch den Deal mit Mercosur. Wie industriell ist eigentlich das argentinische Rindfleisch?
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Small Talk / Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Letzter Beitrag von Conte am Heute um 11:37:37 »
In DE war zu dieser Zeit das Toipapier ausverkauft. In Frankreich gab es keine Kondome mehr und kaum noch Weinflaschen zu bekommen. Was sagt das über uns Deutschen aus?
Statistiken sind nur im großen Zusammenhang aussagekräftig. Wie sah es mit Schwangerschaften, AIDS-Infektionen und Bierflaschen aus?
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Small Talk / Re: Dem Zeitgeist bei der Arbeit zuschauen
« Letzter Beitrag von Conte am Heute um 11:34:45 »
Barilla hat verschiedene Playlists auf Spotify, die genauso lang sind, wie die jeweiligen Nudeln gekocht werden müssen.
Ich gehe mal davon aus, dass da Bruckner nicht dabei ist.
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Reisen / Re: Laos
« Letzter Beitrag von Conte am Heute um 11:32:57 »
Jede Seemeile ein Abenteuer.
[/]
Flusskilometer

Zitat
Gibt es eigentlich so etwas wie Rettungswesten an Bord?
Ich glaube, jemand hat gesagt, fünf.
Der Mekong hat bis dahin schon mehrere Hundert Kilometer durch tropisches Klima hinter sich. Das Wasser ist nicht sehr kalt.
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Small Talk / Re: Dem Zeitgeist bei der Arbeit zuschauen
« Letzter Beitrag von Yossarian am Heute um 09:45:50 »
Barilla hat verschiedene Playlists auf Spotify, die genauso lang sind, wie die jeweiligen Nudeln gekocht werden müssen.
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Small Talk / Re: Weisheit des Tages
« Letzter Beitrag von Firster am Gestern um 18:23:09 »
Mädel beim Zahnarzt. Er: "Ich muss Ihnen den Zahn ziehen". Sie: "Oh nee, dann würde ich eher ein Kind kriegen wollen".
Er: "Sie müssen sich entscheiden, damit ich weiß, wie ich den Stuhl einstellen muss ".

Ist wie immer eine Frage der Perspektive.
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Small Talk / Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Letzter Beitrag von Firster am Gestern um 18:12:18 »
Für Toilettenpapier muss man zur Ladenöffnung um Punkt 8 bei Aldi Süd auf der Matte stehen. Um 8.15 ist alles weg. Die Leute reißen das von der Palette, wenn die aus dem Lager in den Laden gebracht wird.

In DE war zu dieser Zeit das Toipapier ausverkauft. In Frankreich gab es keine Kondome mehr und kaum noch Weinflaschen zu bekommen. Was sagt das über uns Deutschen aus?
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