Manchmal unvermeidlich.
Doch, Streit sollte vermieden werden! Streit ist ein primitives Wort für einen Kampf zwischen zwei oder mehreren Individuen, wo es am Ende einen Sieger und einen Besiegten bzw. Unterlegende gibt. Ein Streit wird als destruktiver Konflikt erlebt, der eine ungute emotionale Eskalation und ein Wortgefecht mit sich bringt.
Weißt du noch, wie es sich anfühlt „der Unterlegende“ zu sein? Welche Emotionen da mitgehen? Welche Wunden so eine Eskalation (Streit) schlagen kann und worin das endet?
Es ist allerdings, dass natürlichste von der Welt, dass Menschen in Situationen geraten, in der sie unterschiedlicher Meinung und/oder gar noch sauer aufeinander sind. Leider wird den wenigsten beigebracht mit solchen Situationen konstruktiv umzugehen. Weil das nicht gelehrt und gelernt wird, endet es meist in einem eskalierenden Streit, der für alle Beteiligten nur Negatives hervorbringt, selbst dann, wenn man am Schluss gewinnt!
Besser ist es, innerhalb solcher Situationen sich konfrontativ und emotional zu bremsen. Das heißt, weder lautstark noch ein Wortgefecht anzustreben. Die selbstverständliche Gewaltlosigkeit erwähne ich hier gar nicht erst. Man nenne es deshalb besser eine Auseinandersetzung; denn dies impliziert das Ziel einer Lösungsfindung, die für beide Seiten akzeptabel ist. Man setze sich also mit der Situation und seinem Gegenüber auseinander, heißt auch, man versucht, den Standpunkt und die Argumente des Anderen zu verstehen.
Worte sind wie Kanonenkugeln, sie kommen nicht zurück, oder wie Goethe einst sagte: „Wer sich streiten will, muss sich hüten, bei dieser Gelegenheit Sachen zu sagen, die ihm niemand streitig macht.
Um mal etwas deutlicher zu werden: Es gibt Milliarden von Menschen, die mir näher stehen als ein beliebiger AfD-Wähler.
Und ich dachte, du erklärst mir jetzt mal den „Ernst der Lage“...
Da sind wir jetzt weit abgedriftet. Ist jetzt aber echt alles „off-topic“.