Autor Thema: Dieselgate  (Gelesen 5376 mal)

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Offline Johnbob

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Re: Dieselgate
« Antwort #45 am: 27. Februar 2018, 15:38:02 »
Ein nicht wohlgesonnener Nachbar kann vielleicht unangenehm werden.
Ansonsten bin auch ich mal gespannt wie das kontrolliert werden soll.
Wenn du glaubst es wär nicht schwer, kommt von irgendwo ein Lump daher.

Offline Yossarian

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Re: Dieselgate
« Antwort #46 am: 27. Februar 2018, 15:55:28 »
Ein nicht wohlgesonnener Nachbar kann vielleicht unangenehm werden.

Da müßten meine Nachbarn vorher erst einmal ihre eigenen Dieselautos loswerden.  :evil

Bis so ein Fahrverbot bei mir in der Provinz landet, vergehen hoffentlich noch ein paar Jahre.
"I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, I just wanted to lie in the grass and look at the clouds."

— Jack Kerouac

Offline Johnbob

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Offline Araxes

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Re: Dieselgate
« Antwort #48 am: 02. März 2018, 15:11:33 »
Denke ich auch. Wenn ich nicht mit kaltem, laut nagelndem Motor neben einer Fußstreife stehe, kriegt das doch keine Sau mit.

Deshalb soll eine blaue Plakette auf die Windschutzscheibe.

Offline Yossarian

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Re: Dieselgate
« Antwort #49 am: 02. März 2018, 15:44:59 »
Deshalb soll eine blaue Plakette auf die Windschutzscheibe.

Auch für Benziner?
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— Jack Kerouac

Offline Araxes

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Re: Dieselgate
« Antwort #50 am: 02. März 2018, 15:52:41 »
Auch für Benziner?

Weiß ich nicht. Das ist ja eh alles Unsinn. Eine Plakette, die anzeigt, daß ein Auto die Grenzwerte einhält? Wozu gibt's denn die HU? Entweder ein Auto kommt da durch oder nicht und wenn es da nicht durchkommt, obwohl der Hersteller das zusichert, muß der Hersteller nachbessern. Ich verstehe die ganzen Diskussionen nicht.

Offline Johnbob

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Re: Dieselgate
« Antwort #51 am: 02. März 2018, 18:55:55 »
Will der Hersteller aber nicht. Die sehen den Staat in der Pflicht, also uns alle :)
Mit 1500 bis 2000 Euro pro Diesel-Hardware-Aufrüstung nachvollziehbar. Meiner Meinung nach hat die Politik den Autokonzernen aber nicht gesagt, dass sie eine Schummelsoftware verwenden soll, um die Grenzwerte einhalten zu können.
Somit müssen die Hersteller zu 100% für den Schaden aufkommen. Ergo... Der jeweilige Hersteller hat dafür zu sorgen, dass das Fahrzeug eine "Hardware"-Aufrüstung bekommt. Mit Betohnung auf Hardware, denn ein Software-Update kann früher oder später zu Schäden führen. Siehe hier oder hier.
Letzendlich auch verständlich. Alles was vorher an giftigen Zeugs aus dem Auspuff geschleudert wurde, wird nach einem Software-Update an der Motorsteuerung irgendwo angelagert. Zum Beispiel der Partikelfilter, ist der voll mit irgendwelchen Zeugs weil sich dort nun die giftigen Rückstände ansammeln, erreicht man logischerweise irgendwann die Endstation.
Der Hersteller empfiehlt, auf der Autobahn das Auto auszufahren damit wieder alles frei wird.
Diesen Tipp sehe ich jedoch als sehr fraglich. Kann es denn sein, dass die Schadstoffe in der Stadt irgendwo "verstaut" werden und auf der Autobahn der ganze Rotz in die Luft geschossen werden soll? Durch die Wetterverhältnisse fällt dies früher oder später wieder auf die Stadt zurück.

Fakt ist, es geht nur um das liebe Geld! Eine Hardware-Aufrüstung würde die Abgase bis zu 90% einsparen können. Ein Software-Update kommt soweit ich mich erinnere kaum an die 30%.
Würde man wirklich saubere Fahrzeuge haben und Fahrverbote vermeiden wollen, wäre alles ein Klacks, zahlen will nur keiner.
Da beißt sich die Katze in den Schwanz, denn in den Aufsichtsräten der Autohersteller sitz die "Politik".
Wenn die Regierung wollte, könnte man das Problem sofort aus der Welt schaffen.
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Offline Kulle

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Re: Dieselgate
« Antwort #52 am: 02. März 2018, 19:20:03 »
.....Würde man wirklich saubere Fahrzeuge haben und Fahrverbote vermeiden wollen, wäre alles ein Klacks, zahlen will nur keiner. ...
Es geht um die technische Umsetzung der absurden Anforderungen vom Gesetzgeber. Das ist definitiv kein "Klacks"

Offline Araxes

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Re: Dieselgate
« Antwort #53 am: 03. März 2018, 00:33:12 »
Da beißt sich die Katze in den Schwanz, denn in den Aufsichtsräten der Autohersteller sitz die "Politik".
Wenn die Regierung wollte, könnte man das Problem sofort aus der Welt schaffen.

VW erhöht die Gehälter um 4.3%. Da bleibt kein Geld für Hardwareumrüstungen.

Offline Araxes

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Re: Dieselgate
« Antwort #54 am: 03. März 2018, 00:40:44 »
Es geht um die technische Umsetzung der absurden Anforderungen vom Gesetzgeber. Das ist definitiv kein "Klacks"

Das wäre schon möglilch, besonders wenn man es gleich eingebaut hätte. Es ist auch nicht absurd, eine AdBlue-Agasreinigung einzubauen, die auch wirklich funktioniert. Der Konzern könnte sich auch 1500 € pro Auto leisten, aber die Prioritäten liegen nun mal anders. Der Konzern hat 2017 11.4 Mrd Gewinn gemacht. Dafür könnte man 7,6 Mio Autos umrüsten. Dann fallen aber mal die Gehaltserhöhungen aus und das geht in Niedersachsen auf gar keinen Fall.

Jedenfalls würde ich mir kein Softwareupdate andrehen lassen, das die Lebenserwartung und Leistung des Autos senkt. Der Auftritt von Müller, als er vor der Presse Hardwareumrüstungen ausgeschlossen hat, war eine Frechheit. Jeder, der so ein Auto hat, sollte VW verklagen. Ich verstehe nicht, daß noch jemand Autos von denen kauft, solange die nicht ihre herablassende Haltung gegenüber Kunden ändern.
« Letzte Änderung: 03. März 2018, 00:42:50 von Araxes »

Offline Kulle

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Re: Dieselgate
« Antwort #55 am: 03. März 2018, 20:56:53 »
Das wäre schon möglich,....
Hast du die Berichte gelesen die zu den Manipulationen geführt haben? Natürlich hätte man einfach eine zweite Tanköffnung für Add-Blue an an die Autos anbringen können. Aber wie willst du in Kürze ein großflächiges Netz an Add-Blue-Zapfsäulen errichten? Da kann man auch gleich die gesamte Dieselmotorenproduktion einstellen. Hätte man die Stickoxid-Schwelle etwas höher gelassen wäre das ganze Dilemma so nicht passiert.

Offline Araxes

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Re: Dieselgate
« Antwort #56 am: 04. März 2018, 15:41:18 »
Hast du die Berichte gelesen die zu den Manipulationen geführt haben? Natürlich hätte man einfach eine zweite Tanköffnung für Add-Blue an an die Autos anbringen können. Aber wie willst du in Kürze ein großflächiges Netz an Add-Blue-Zapfsäulen errichten?

Wieso "in Kürze"? Der Skandal ging im Herbst 2015 los. Wenn man sich jetzt noch mal mit zum Herbst gönnt, sind das 3 Jahre. Keinesfalls zu wenig. Es dürfte kein großes Problem sein, jeweils eine Zapfstelle umzurüsten. Zur Not kann man das Zeugh auch in Flaschen im Supermarkt verkaufen. Harnstoff ist ungefährlich. Geht mit dem Wischwasser auch.

Zitat
Da kann man auch gleich die gesamte Dieselmotorenproduktion einstellen. Hätte man die Stickoxid-Schwelle etwas höher gelassen wäre das ganze Dilemma so nicht passiert.

Etwas höher? Eine neunfache Überschreitung der Grenzwerte ist wohl kaum "etwas höher". Die Dinger dürften eigentlich gar keine Zulasssung haben. Und wenn man das nicht in den Griff kriegen will, dann kann man eben kiene Diesl mehr verkaufen. Wer jetzt noch einen Diesel kauft, muß eh davon ausgehen, ein mangelhaftes Produkt zu bekommen. Kann man nur abraten.
« Letzte Änderung: 04. März 2018, 16:05:44 von Araxes »

Offline Yossarian

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Re: Dieselgate
« Antwort #57 am: 04. März 2018, 17:09:48 »
Zur Not kann man das Zeugh auch in Flaschen im Supermarkt verkaufen.

Kriegt man jetzt schon im Autozubehörhandel und an Tankstellen zu kaufen.
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— Jack Kerouac

Offline Nikibo

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Guck mich nicht in diesem Ton an!

Offline Yossarian

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Re: Dieselgate
« Antwort #59 am: 07. März 2018, 08:05:51 »
Abgastote sind reine Panikmache

Mein Reden.
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