Autor Thema: Was wäre wenn...  (Gelesen 9681 mal)

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Yossarian

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Re:Was wäre wenn...
« Antwort #15 am: 13. Januar 2010, 12:37:56 »
Ein Gutteil der Sozialarbeiter / Sozialpädagogen die ich kenne haben - wie bei den Psychologen auch - selbst einen an der Waffel und gehören eigentlich auf die andere Seite vom Schreibtisch. Sie richten dementsprechend objektiv mehr Schaden an als die ihrem Klientel helfen.

Der Rest kriegt sein Helfersyndrom nicht in den Griff oder wird zynisch, nicht ganz wenige sind nach ein paar Jahren völlig ausgebrannt. Ich hatte ein paar von denen schon als Mandanten wenn es darum ging, dem Arbeitsamt eine Eigenkündigung zu verkaufen. Die waren dann z.B. fünf Jahre lang Streetworker in der aufsuchenden Drogenarbeit gewesen.

Von den Zynikern sind die meisten eiskalte Apparatschiks geworden, was man verstehen kann.

Wenn Du Deine Nerven und emotionale Belastbarkeit austesten und an deren Grenzen und weit darüber hinaus führen willst, mach den Job.

Offline nigel48

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Re:Was wäre wenn...
« Antwort #16 am: 13. Januar 2010, 12:45:51 »
bezahlung ist scheisse, nur vorschriften und vorgaben. alles was notwendig wär darfste nicht. zu viele uschis, die bremsen... völlig sinnlose dienstbespechungen mit anwesenheitspflicht, die aber nicht als arbeitszeit zählen..
I`M EASY, SO EASY....

Offline Teppichporsche

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Re:Was wäre wenn...
« Antwort #17 am: 13. Januar 2010, 13:03:42 »
Habe eine Bekannte, die in einer Wohngemeinschaft für schwer erziehbare Mädels arbeitet. Da solls lustig zugehen. Sie hat mir die ein oder andere spassige Anekdote erzählt. Wir haben viel gelacht. Und die Bezahlung ist erstklassig...und Urlaub kannste nehmen, wann du willst und abschalten kannste auch vom Job und und und. Drogen? Nie was von gehört! Verantwortung? Höhö! Mädels die aus dem ganzen aussteigen wollen und es nicht schaffen? Das macht Laune und motiviert. Kürzungen vom Staat und trotzdem weitermachen? Die merkt tagtäglich, wie die Gesellschaft ihre Arbeit würdigt.
Those are my principles, and if you don't like them... well, I have others.

Groucho Marx

lycopithecus

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Re:Was wäre wenn...
« Antwort #18 am: 13. Januar 2010, 13:22:42 »
@Yossie:
Vorsicht! Ich habe 400 Sozpäds als Kollegen. Die meisten sind eigentlich ziemlich in Ordnung.

loverboy123

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Re:Was wäre wenn...
« Antwort #19 am: 02. Februar 2010, 16:11:13 »
Ich würde wieder etwas Handwerkliches machen, z.b. mit Edelmetallen arbeiten. Der Goldankauf ist ja momentan sehr gefragt und es gibt da auch genügend Berufszweige...
« Letzte Änderung: 04. Februar 2010, 16:47:37 von loverboy123 »

Offline Koenich

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Re:Was wäre wenn...
« Antwort #20 am: 03. Februar 2010, 01:17:20 »
Puuuh... Wenn ich mir den Großteil meiner Altersgenossen so anschaue, würde ich wahrscheinlich nach dem Abi ne Lehre machen statt n Parkstudium anzufangen und wäre heute inkl. Weiter-, Fort- und Auf&davon-Bildung vllt n Dipl.-Ing. der durch die Weltgeschichte kurvt und zuhause für nen Ölwechsel keine zwei linken Arbeitshandschuhe bräuchte.
Andererseits führt mein jetziger Weg mich wohl in Richtung selbständiger Schreiberling, was ich auch auf Hartz4-Niveau noch ziemlich geil fände. 

Was wäre denn nun besser: Den anderen zu zeigen, dass mans auch "geschafft" hat oder für n Appel & n Ei zu tun, was einem Spaß macht?
Achtung! ▬|████|▬ This is a Nudelholz! Take it und hau it on the Kopp of a bekloppt Person to give you a better Gefühl than vorher!

Offline ganter

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Re:Was wäre wenn...
« Antwort #21 am: 03. Februar 2010, 01:47:04 »
so im nachhinein betrachtet, wäre die Laufbahn eines wie auch immer gearteten Ing. wohl die "richtige" Wahl gewesen. Dann nen Job als Nachtschichtschieber im Kernkraftwerk. Da hätte meiner einer genug Zeit gehabt, nebenbei lustige Geschichten zu schreiben.
"Männer definieren sich sowieso nicht über die Drogeneinwurfmenge."
"Im Vergleich zur bricom dürfte jede Wand einer öffentlichen Bedürfnissanstalt ein Quell unendlicher Weisheit sein...."
Bodo

Offline Unikum

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Re:Was wäre wenn...
« Antwort #22 am: 03. Februar 2010, 08:16:36 »
Was wäre denn nun besser: Den anderen zu zeigen, dass mans auch "geschafft" hat oder für n Appel & n Ei zu tun, was einem Spaß macht?
Besser ist IMMER das zweitere, in jeder Lebenslage.
Früher war alles besser, sogar die Höhlen waren größer.

Wer, wenn nicht ich?

Offline Mattieu

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Re:Was wäre wenn...
« Antwort #23 am: 03. Februar 2010, 10:08:16 »
Was wäre denn nun besser: Den anderen zu zeigen, dass mans auch "geschafft" hat oder für n Appel & n Ei zu tun, was einem Spaß macht?

Vielleicht, es den anderen zu zeigen, dass man es geschafft hat, für n Appel & n Ei zu tun, was einem Spaß macht.
Scheiße ist, wenn der Furz was wiegt.

Offline ganter

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Re:Was wäre wenn...
« Antwort #24 am: 22. Februar 2010, 23:25:22 »
http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-02/beruf-brauer
auch ne sinnvolle Alternative. Durst gibts immer.
"Männer definieren sich sowieso nicht über die Drogeneinwurfmenge."
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Bodo

Conte Palmieri

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Re:Was wäre wenn...
« Antwort #25 am: 23. Februar 2010, 00:05:42 »
Ich wärw am liebsten Sänger geworden.

Leider kann ich nur ganz schlecht singen.




Ede

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Re:Was wäre wenn...
« Antwort #26 am: 23. Juni 2010, 12:44:13 »
Hallo!

Ja, wie man(n) s macht... ;)

Mehr Mut nach den Abi und statt einer Lehre ein Studium (ich hätte auch Sozialarbeit genommen). Gerade als SA gibt es ja hunderte Fachrichtungen - muss ja nicht jeder in die Drogenberatung oder in den Allgemeinen Sozialen Dienst auf dem Jugendamt....

Gruß
Ede

einstein

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Re:Was wäre wenn...
« Antwort #27 am: 28. Juli 2010, 11:42:17 »
ich würde nix rückgängig machen wollen. alles so gelaufen wie ich es mir vorgestellt habe...

Offline Oldtimer

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Re:Was wäre wenn...
« Antwort #28 am: 28. Juli 2010, 17:11:46 »
Ich würde das Abi machen und studieren, wenn ich die zweite Chance hätte. Beim ersten Anlauf bin ich vorzeitig vor dem Abi ausgestiegen, habe eine Lehre als Werkzeugmacher gemacht und erst Ende zwanzig auf dem so genannten zweiten Bildungsweg meinen Job gefunden. Wenn jemand was zu Autos wissen will, speziell zu Themen wie Getriebe, Differential, Allradantrieb oder so- da kenne ich mich aus.

Aber ob ich noch mal in die Autoindustrie wollte? Ich war noch keine Neunzehn, da war ich schon Soldat. Gebirgsjäger in Mittenwald. Und gerade mal zwanzig geworden, da war ich schon wieder raus aus der Kaserne. Die hätten mich gerne dort behaltn, so für zwölf Jahre. Und dann mit dem Wiedereingliederungsschein für den öffentlichen Dienst als Rechtspfleger ans Amtsgericht oder Fuhrparkmanager zur Post oder Lufthansa oder so.....
Aber wahrscheinlich wäre ich in den zwölf Jahren in Uniform zum Alkoholiker geworden.

Doch besser so, wie es letztlich gelaufen ist. Nur heiraten würde ich nicht mehr, aber das gehört nicht hierher......

Oldtimer

mopsbau

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Re:Was wäre wenn...
« Antwort #29 am: 18. August 2010, 17:22:26 »
ich würde evtl. einen anderen studiengang belegen und mich mit dem thema eventmanagement befassen. aber wirklich unzufrieden bin ich dennoch nicht...