Autor Thema: Trump  (Gelesen 19545 mal)

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Offline Yossarian

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Re: Trump
« Antwort #150 am: 14. Januar 2019, 14:19:00 »
Ich hab im Moment wirklich besseres zu tun und keine Lust auf eine Diskussion mit beidseitig bekannten und absehbaren Argumenten, bei der von vorneherein klar ist, daß sie zu nichts führt. Vielleicht spielt ja jemand anderes mit Dir.

Ich war gerade mit meiner ältesten Freundin Mittagessen; die wählt seit einiger Zeit AfD, aber Diskussionen mit der bringen uns beiden wenigstens noch was.
« Letzte Änderung: 14. Januar 2019, 14:37:00 von Yossarian »
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— Jack Kerouac

Offline maxim

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Re: Trump
« Antwort #151 am: 14. Januar 2019, 18:15:07 »
Ich hab im Moment wirklich besseres zu tun und keine Lust auf eine Diskussion mit beidseitig bekannten und absehbaren Argumenten, bei der von vorneherein klar ist, daß sie zu nichts führt. Vielleicht spielt ja jemand anderes mit Dir.
Du hast mit deinem Statement über Trump eröffnet.

Zitat
Ich war gerade mit meiner ältesten Freundin Mittagessen; die wählt seit einiger Zeit AfD, aber Diskussionen mit der bringen uns beiden wenigstens noch was.
Was ist ihre Meinung über Trump ?

Erstaunlich ist doch, dass diese ganzen Internationalisten Merkel, Macron (gibt es noch mehr ? vielleicht Trudeau) von ihrem eigenen Volk entfremdet sind, während die Nationalisten (im positiven Sinne des Wortes) reüssieren.


wer für alles offen ist, ist nicht mehr ganz dicht

Offline Yossarian

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Re: Trump
« Antwort #152 am: 14. Januar 2019, 18:23:03 »
Du hast mit deinem Statement über Trump eröffnet.

Ich habe damit nur meiner Resignation über die intellektuellen Fähigkeiten des Durchschnittsamerikaners Ausdruck gegeben.

Zitat
Was ist ihre Meinung über Trump ?

Daß er ein gefährliches Arschloch ist.

Zitat
Erstaunlich ist doch, dass diese ganzen Internationalisten Merkel, Macron (gibt es noch mehr ? vielleicht Trudeau) von ihrem eigenen Volk entfremdet sind, während die Nationalisten (im positiven Sinne des Wortes) reüssieren.

Wenn die "Internationalisten", wie Du sie nennst, mit ihrer Entrücktheit die Menschen den "Nationalisten" in die Arme treiben, heißt das noch lange nicht, daß die "Nationalisten" auch die bessere Wahl wären. Es zeigt nur, daß die dorthin Getriebenen zu kurz bzw. nicht zu Ende denken.

Ein Trost ist, daß Trump nur zwei Amtszeiten hat. Merkel hatte mehr und hinterläßt uns AKK als Nachfolgerin...
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Offline maxim

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Re: Trump
« Antwort #153 am: 14. Januar 2019, 19:14:34 »
Ich habe damit nur meiner Resignation über die intellektuellen Fähigkeiten des Durchschnittsamerikaners Ausdruck gegeben.
Die sind nicht geringer als die eines Durchschnittseuropäers.

Zitat
Daß er ein gefährliches Arschloch ist.
Mit ihm wird der amerikanische Militarismus schwächer.

Zitat
Wenn die "Internationalisten", wie Du sie nennst, mit ihrer Entrücktheit die Menschen den "Nationalisten" in die Arme treiben, heißt das noch lange nicht, daß die "Nationalisten" auch die bessere Wahl wären. Es zeigt nur, daß die dorthin Getriebenen zu kurz bzw. nicht zu Ende denken.
Die Nationalstaaten werden diesen Wahnsinn überleben.  Macron ist der einzige Verbündete Merkels. Wenn er fällt, werden die Karten neu gemischt. Europa wird weiter bestehen aber die Frage der Gründung eines europäischen Staates hat sich dann erledigt. Ein Sozialstaat ist nur mit dem Nationalstaat machbar.

Zitat
Ein Trost ist, daß Trump nur zwei Amtszeiten hat. Merkel hatte mehr und hinterläßt uns AKK als Nachfolgerin...
Merkel hat weitaus mehr angerichtet: Europäische Spaltung, Brexit, Innere Sicherheit, Haftungsunion, Immobilienblase, Energiepreisexplosion etc.
Das kann Trump nicht übertreffen. Im Gegenteil: einige Entwicklungen sind durchaus positiv.
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Offline marple

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Re: Trump
« Antwort #154 am: 19. Januar 2019, 14:43:18 »
Wie führergeil muss man eigentlich sein, um tägliche, leicht erkennbare Lügen, Destabilisierung der eigenen Institutionen, Aufwiegelung zum Bürgerkrieg und zu Gewalt, Abschaffung demokratischer Prinzipien und Sozialleistungen, schwarze Listen, öffentlich zelebrierte Dummheit, Einforderung von Speichelleckerei, gefährliche Inkompetenz, Aushöhling der Gewaltenteilung, Bedrohung der Medien und Meinungsfreiheit, Erschaffung alternativer Fakten, Beleidigungen auf unterstem Niveau, Selbstbeweihräucherung, Arroganz, Bestechlichkeit und persönliche Bereicherung als Führungsqualitäten zu empfinden?
« Letzte Änderung: 19. Januar 2019, 14:47:27 von marple »

Offline Yossarian

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Re: Trump
« Antwort #155 am: 19. Januar 2019, 15:20:28 »
Das Modell kommt beim Wahlvieh eben an. Ich habe wenig Hoffnung, daß Trump das nächste mal nicht wiedergewählt wird. Die Amis werden gerade wieder so blöd seinwie beim letzten mal. Und wenn man die Volksseelekonsequent weiter bedient, werden die Amis (Polrn, Ungarn etc.) irgendwann so einen wie die Brasilianer wählen.

We are fucked.
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Offline maxim

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Re: Trump
« Antwort #156 am: 19. Januar 2019, 16:24:54 »
Wie führergeil muss man eigentlich sein, um tägliche, leicht erkennbare Lügen, Destabilisierung der eigenen Institutionen, Aufwiegelung zum Bürgerkrieg und zu Gewalt, Abschaffung demokratischer Prinzipien und Sozialleistungen, schwarze Listen, öffentlich zelebrierte Dummheit, Einforderung von Speichelleckerei, gefährliche Inkompetenz, Aushöhling der Gewaltenteilung, Bedrohung der Medien und Meinungsfreiheit, Erschaffung alternativer Fakten, Beleidigungen auf unterstem Niveau, Selbstbeweihräucherung, Arroganz, Bestechlichkeit und persönliche Bereicherung als Führungsqualitäten zu empfinden?
Beleidigung und Arroganz kann ich wohl beipflichten aber insgesamt scheint mir das eine Liste von Unterstellungen, die auf durchaus reale Vorfälle anspielen aber wohl  bösartig übertrieben sind, denn einige Punkte würden, falls nachgewiesen, sicherlich zur Amtsenthebung führen.
Maßlos übertrieben ist auch die Einschätzung, dass die amerikanische Demokratie durch Trump bedroht wäre, die bei einer ganzen Reihe von Unterstellungen mitschwingt. Überlasst doch die amerikanische Innenpolitik den Amerikanern. Gucken wir auf die Außenpolitik.
Jetzt zieht Trump noch seine Truppen aus Syrien ab und es ist auch wieder falsch. War nicht vor kurzem noch der amerikanische Interventionismus die Wurzel allen Übels ? Waren die Amerikaner nicht vor kurzem noch die Kriegstreiber ?
Und wer hat den Irren aus Nordkorea gebändigt ?  Der Handelstreit mit China ist sicherlich überfällig, die Kritik an der europäischen insbesondere deutschen Rüstung ist nachvollziehbar, die Entspannung des Verhältnisses zu Russland dringend geboten. Die Politik seines Vorgängers in diesem Bereich war doch ein Desaster.

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Offline maxim

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Re: Trump
« Antwort #157 am: 08. Februar 2019, 12:11:26 »
Wo Donald Trump einfach recht haben könnte.

So langsam geht dem ein oder anderen doch ein Licht auf.
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Offline maenner2

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Re: Trump
« Antwort #158 am: 20. Mai 2019, 14:06:59 »
Man muss bei ihm einfach nur abwarten. Finde er macht einen guten Job

Offline maxim

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Re: Trump
« Antwort #159 am: 20. Mai 2019, 19:15:18 »
Dem stimmt inzwischen so mancher Linksliberale zu:
Trump hat in manchem Recht.
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Offline ganter

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Re: Trump
« Antwort #160 am: 23. Mai 2019, 01:47:52 »
"Männer definieren sich sowieso nicht über die Drogeneinwurfmenge."
"Im Vergleich zur bricom dürfte jede Wand einer öffentlichen Bedürfnissanstalt ein Quell unendlicher Weisheit sein...."
Bodo

Offline TimKreuz94

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Re: Trump
« Antwort #161 am: 14. Juni 2019, 12:31:12 »
Finde Trump nicht so schlimm wie alle es so behaupten

Offline phoenix

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Re: Trump
« Antwort #162 am: 10. Juli 2019, 22:27:59 »
 
Finde Trump nicht so schlimm wie alle es so behaupten

Stimmt, noch gibt es keinen 3.Weltkrieg...  :.)
"Typical. Just when you're getting ahead, someone changes the odds." - MacGyver (Pegasus)
Matrix - 2019+xth  Iteration

Offline ganter

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Re: Trump
« Antwort #163 am: 23. Juli 2019, 01:58:48 »
Leopold von Ranke * 21. Dezember 1795 in Wiehe; † 23. Mai 1886 in Berlin
erklärt uns Trump und den Brexit
"Nicht Blindheit ist es, nicht Unwissenheit, was die Menschen und Staaten verdirbt. Nicht lange bleibt ihnen verborgen, wohin die eingeschlagene Bahn sie führen wird. Aber es ist in ihnen ein Trieb, von ihrer Natur begünstigt, von der Gewohnheit verstärkt, dem sie nicht widerstehn, der sie weiter vorwärts reißt, so lange sie noch einen Rest von Kraft haben. Göttlich ist der, wer sich selber bezwingt. Die Meisten sehen ihren Ruin vor Augen; aber sie gehn hinein."

Leopold von Ranke, Fürsten und Völker von Süd-Europa im Sechzehnten und Siebzehnten Jahrhundert

"Es braucht Erfahrung und Lebensklugheit, um im "Actenwust", im Gewimmel also, die großen Linien zu erkennen, Muster, Strukturen. Leopold von Ranke, Vorläufer und Zeitgenosse Theodor Mommsens, hat es darin früh zur Meisterschaft gebracht. Etwas verdirbt Staaten und Menschen –­ und Ranke weiß, was. Ein Trieb reißt die Menschen vorwärts – und Ranke weiß, wohin."

"Natur und Gewohnheit sind es, die diesen Trieb verstärken. Der Natur können, der Gewohnheit wollen wir nicht widerstehen. Und die menschliche Kraft hemmt den Trieb nicht, sie dient ihm und verstärkt ihn noch. Nicht obwohl, sondern solange wir Kraft haben, reißt der Trieb uns vorwärts."

"Ranke weiß, warum. Er sagt, warum wir "sehenden Auges" ins Verderben rennen. Der Mensch ist schwach. Der Trieb ist stark. Der Mensch stürzt sich nicht aus Unkenntnis ins Verderben, sondern aus Schwäche. Allerdings sehenden Auges; es macht die Tragik des Menschen aus, dass er um seine Schwäche weiß."

"Die Meisten sehen ihren Ruin vor Augen; aber sie gehn hinein."

Quelle: https://www.spiegel.de/plus/leopold-von-ranke-was-die-tragik-des-menschen-ausmacht-a-03592c50-a2c0-4c20-868a-2e8dcc5db2c4
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Bodo