Autor Thema: Die Wirtschaft  (Gelesen 21647 mal)

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Offline Küchenchef

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Re: Die Wirtschaft
« Antwort #615 am: 06. April 2016, 13:50:14 »
Alles nur böswillige Unterstellungen! Das sind doch durch die Bank ehrenwerte Saubermänner, die nur ihre Peanuts vor gierigen Eichhörnchen verstecken wollten. Und überhaupt: viel schlimmer ist doch sowieso die Schummelei bei der Entfernungspauschale, oder wenn die Omma ihren Gartenzaun vom Nachbarsjungen schwarz streichen lässt...  :P :P :P
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Offline Yossarian

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Re: Die Wirtschaft
« Antwort #616 am: 06. April 2016, 14:17:36 »
Ein paar Bemerkungen hierzu

Und keine Dummen.
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— Jack Kerouac

Offline nigel48

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Re: Die Wirtschaft
« Antwort #617 am: 08. April 2016, 05:29:08 »
« Letzte Änderung: 08. April 2016, 05:50:04 von nigel48 »
I`M EASY, SO EASY....

Offline nigel48

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Offline ganter

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Re: Die Wirtschaft
« Antwort #619 am: 13. Juli 2016, 00:40:05 »
Unser Wasserversorger hat eine neue Idee, wie er seinen maroden Laden wieder auf Vordermann bringt:
Er kündigt im Versorgungsbereich mit Aufstellern Arbeiten am Trinkwassernetz in der Zeit vom 04.07. bis 11.07. , 21:00 Uhr bis 06:00 Uhr an. Die Wasserversorgung werde in dieser Zeit unterbrochen, mann möge sich bevorraten.
Vor 21:00 Uhr geht hier keiner ins Bett, also muss mann vorsorgen. Waschen und Zähneputzen geht vor 21.00 Uhr, aber Pieseln wird mann müssen. Mann könnte sie Suppe natürlich stehen lassen, aber der Geruch. Also wird die Wanne gefüllt und ein Eimer daneben gestellt, um den Spülkasten zu befüllen.
Die 1. Nacht geschieht nix. Also wird das Wasser wieder abgelassen, weil die Langhaarigen hier morgens ihre Haare über der Wanne waschen.
2. Nacht, dasselbe Spiel.
3. Nacht, immer noch nix.
4. Nacht, mann hat die Nase voll. Und schon wird das Wasser abgestellt. Die Not ist groß, zum Glück wird nach 2 h das Wasser wieder angestellt. Die Panik lässt nach, sorgt aber dafür, dass wieder Wasser gebunkert wird. Tatsächlich waren die 2 h die Einzigen, in denen das Wasser abgestellt wurde.
Dürfte unterm Strich für den Wasserversorger ein echtes Plus gewesen sein, nicht nur wegen des abgenommenen Wassers, sondern wegen der gleichen Menge an Abwasser, die berechnet wird und locker das 3-fache des Wasserpreises ausmacht. Hat daneben den angenehmen Nebeneffekt, dass die Leitungen mal wieder vernünftig durchgespült wurden.

Zudem haben die mit Sicherheit einen Deal mit den Heizungsfirmen hier auf der Ecke ausgeheckt. Weil, wenn kein Druck auf der Leitung oder zu viel Luft in der Leitung, die Umwälzpumpe der Heizung die Biege macht. Ich möcht nicht wissen, wie viele Hausbesitzer nicht daran gedacht haben, ihre Umwälzpumpen auszuschalten und nun mit Kosten zwischen 200- 300 EUR zu rechnen haben.
« Letzte Änderung: 13. Juli 2016, 00:41:43 von ganter »
"Männer definieren sich sowieso nicht über die Drogeneinwurfmenge."
"Im Vergleich zur bricom dürfte jede Wand einer öffentlichen Bedürfnissanstalt ein Quell unendlicher Weisheit sein...."
Bodo

Offline Yossarian

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Re: Die Wirtschaft
« Antwort #620 am: 13. Juli 2016, 08:33:57 »
Zudem haben die mit Sicherheit einen Deal mit den Heizungsfirmen hier auf der Ecke ausgeheckt. Weil, wenn kein Druck auf der Leitung oder zu viel Luft in der Leitung, die Umwälzpumpe der Heizung die Biege macht. Ich möcht nicht wissen, wie viele Hausbesitzer nicht daran gedacht haben, ihre Umwälzpumpen auszuschalten und nun mit Kosten zwischen 200- 300 EUR zu rechnen haben.

Da hätte ich jetzt auch nicht dran gedacht.
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— Jack Kerouac

Offline Gianluca

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Re: Die Wirtschaft
« Antwort #621 am: 13. Juli 2016, 08:55:56 »
Hmm,
was hat die Trinkwasserversorgung mit der Heizungsanlage zu tun?

Die ist ein geschlossenes System und nicht abhängig vom Trinkwasser - würdet Ihr ständig nachfüllen, ginge die Anlage aufgrund des hohen Sauerstoffeintrages mit anschließender Korrosion und Verschlammung übern Deister.

Zudem sollten anno 2016 nahezu alle Heizungsanlagen mit einer Regelung ausgestattet sein, die die Pumpen bedarfsgerecht steuert - diese gibt es seit den 80er Jahren, also länger als die normale Lebenszeit eines Kessels/einer Therme.

Ein permanenter Anschluss, ohne Rückflussverhinderer, der Heizungsanlage an das Trinkwassernetz ist ohnehin nicht zulässig.

Offline Yossarian

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Re: Die Wirtschaft
« Antwort #622 am: 13. Juli 2016, 09:15:06 »
Hmm,
was hat die Trinkwasserversorgung mit der Heizungsanlage zu tun?

Naja, die Heizung ist bei mir auch zuständig für die Erwärmung von Brauch- und Trinkwasser.
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Offline Gianluca

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Re: Die Wirtschaft
« Antwort #623 am: 13. Juli 2016, 09:37:07 »
Dann reden wir ggf. über die Warmwasserzirkulationspumpe. Die ist in das Trinkwassernetz eingebunden. Sofern diese Pumpe keinen Trockenlaufschutz hat, verabschiedet sich recht schnell das Lager und damit die Pumpe.

Die Warmwasserbereitung erfolgt über den Heizkreis und der ist geschlossen.

Offline Yossarian

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Re: Die Wirtschaft
« Antwort #624 am: 13. Juli 2016, 09:46:22 »
Ich hatte früher eine Therme; da sprang jedesmal der Durchlauferhitzer an, wenn man Warmwasser zog. Jetzt habe ich einen 100-l-Kessel, aus dem (auch?) das Brauchwasser entnommen wird, und dessen Inhalt permanent auf 60 Grad gehalten wird.
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Offline Gianluca

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Re: Die Wirtschaft
« Antwort #625 am: 13. Juli 2016, 11:09:26 »
Ich hatte früher eine Therme; da sprang jedesmal der Durchlauferhitzer an, wenn man Warmwasser zog.
So soll(te) das auch sein. Vergleichbar mit den Elektrodurchlauferhitzern. Ein Strömungsschalter öffnet die Gaszufuhr und heizt das Trinkwasser auf. Der Heizkreislauf reagiert auf Temperaturunterschiede, ist aber geschlossen (in der Therme ist eine Pumpe und ein Ausdehnungsgefäß für die Heizung verbaut).

Zitat
Jetzt habe ich einen 100-l-Kessel, aus dem (auch?) das Brauchwasser entnommen wird, und dessen Inhalt permanent auf 60 Grad gehalten wird.
Wir nennen es Speicher  ;). Das Trinkwasser wird hier gespeichert und erwärmt. Der Speicher ist mit dem geschlossenem Heizkreislauf über einen internen Wärmetauscher (Doppelmantel oder Spirale) verbunden - vergleichbar mit einem Tauchsieder -. Über einen Thermostaten wird die Wassertemperatur geregelt. (Heizkreis-)Pumpe an/aus je nach Temperatur.
In großen Anlagen wird eine separate Speicherladepumpe eingebaut, in Kleinanlagen (z.B. EFH) gibt es nur eine Pumpe, die über eine Vorrangschaltung auch die Warmwasserbereitung übernimmt. Die Heizung wird dann kurzzeitig nicht versorgt, was durch die Speichermasse des Gebäudes aber nicht spürbar ist.
In Kleinanlagen wird auf die Zirkulationspumpe (Trinkwasser - warm) verzichtet, sofern die Entfernung zwischen der/den Zapfstelle/n und dem Speicher eher gering ist und somit wenig Kaltwasser abgezapft wird, bevor das Warmwasser am Hahn oder Duschkopf ansteht.

Das mit den kaputten Pumpen sollte mir ganter nochmals näher bringen.

Dass Wasserversorgungsunternehmen nicht immer ihre prognostizierten Zeiten einhalten, ist aber alltäglich. Die verschaffen sich immer großzügige Zeitfenster, damit die Verbraucher nicht motzen können. "Haben wir Ihnen doch mitgeteilt ...". Wenn dann der sogenannte Projektleiter noch diverse Angstzuschläge einbaut, wird aus einer Mücke ein Elefant.
Wobei die vorhandenen maroden Netze (Wartungsstau) immer wieder für Überraschungen sorgen können. Bei meinen Eltern hat der örtliche WV innerhalb eines Vierteljahres viermal die Strasse aufgerissen, um dann endlich die Leckagen zu beseitigen. War aber auch nur wieder Flickschusterei. Eigentlich müsste das Netz erneuert werden - die Siedlung gibt es seit Ende der 60er Jahre, somit ist die normale Standzeit von Rohrleitungen erreicht.

Offline ganter

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Re: Die Wirtschaft
« Antwort #626 am: 13. Juli 2016, 11:17:37 »
Dann reden wir ggf. über die Warmwasserzirkulationspumpe. Die ist in das Trinkwassernetz eingebunden. Sofern diese Pumpe keinen Trockenlaufschutz hat, verabschiedet sich recht schnell das Lager und damit die Pumpe.

Die Warmwasserbereitung erfolgt über den Heizkreis und der ist geschlossen.
so ist es. Mein Fehler.
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Bodo

Offline ganter

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Re: Die Wirtschaft
« Antwort #627 am: 25. Oktober 2016, 02:03:34 »
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Bodo

Offline Araxes

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Re: Die Wirtschaft
« Antwort #628 am: 25. Oktober 2016, 03:23:38 »
Wenn das "Nein" was mit Ceta zu tun hätte, müßte man sich damit befassen, aber hier geht's eher um belgische Innenpolitik. Von daher wird die Lehre wohl sein, in Zukunft sowas z.B. im Europarat zu entscheiden. Bis dahin wird man der Wallonie ein paar Milliarden Subventionen für irgendwas geben und dann sind die auch zufrieden. Die EU löst ja alles immer mit Subventionen. (die doofen Deutschen zahlen's ja)
« Letzte Änderung: 25. Oktober 2016, 03:27:05 von Araxes »

Offline Yossarian

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Re: Die Wirtschaft
« Antwort #629 am: 31. Dezember 2016, 10:28:42 »
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