Autor Thema: Meine Hochzeit steht bevor  (Gelesen 2688 mal)

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Offline Conte Palmieri

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Re: Meine Hochzeit steht bevor
« Antwort #45 am: 18. Februar 2017, 21:37:15 »
1. Ich wiederhole mich sehr gerne: Ein echter Mann braucht niemanden, der ihm sagt, was ein echter Mann sei; insbesondere auch keinen anderen "echten Mann".
2. Den Trick mit der Gesichtsähnlichkeit kann jeder
3. Würde ich einen Gentest, der besagt, meine Tochter wäre nicht mein Kind, als Beweis für die Untauglichkeit von Gentests werten und
4. der Rest ist auch Unfug.

Online Yossarian

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Re: Meine Hochzeit steht bevor
« Antwort #46 am: 18. Februar 2017, 22:15:20 »
Ich glaube nicht, daß unser Blödmaschinchen schon jemals eine Freundin hatte oder mit einer Frau im Bett war.
"I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, I just wanted to lie in the grass and look at the clouds."

— Jack Kerouac

Offline DieFrau

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Re: Meine Hochzeit steht bevor
« Antwort #47 am: 19. Februar 2017, 04:34:08 »
Diese Männer, die nichtmal den Mumm haben, ihre biologische Vaterschaft zu klären, sind mir einfach suspekt. Sie leben lieber ihr ganzes Leben lang ihre durch Zweifel angefressene Wunschvorstellung von der biologischen Vaterschaft aus, als das Risiko einzugehen, dass ihnen die achso schöne Phantasie wieder geraubt wird, weil heute ja zu 99,99 % feststellbar ist, ob ein anderer die Insemination beschickt hat. Die Mutter weiß hingegen zumeist sehr genau, mit wem sie wann verkehrt hat und wird auch die optische Ähnlichkeit des Nachwuchses zu dem einen oder anderen ihrer Sexualpartner ganz gut einschätzen können. Aber so ein bereitwilliger (potentieller) Scheinvater ist ja aus Versorgungsgesichtspunkten bei einer Frau mit nem Fremdkind immer willkommen. Ein echter Mann übernimmt die Verantwortung weil die Vaterschaft erwiesen ist oder ganz bewusst freiwillig, obwohl die Vaterschaft widerlegt ist. Diese "lieber nicht so genau danach fragen" Versorger und bereitwilligen "Väter" ohne nachgewiesene biologische Verwandtschaft sind doch nur die willkommene Opfertruppe der pomiskuitiven Frauen.

100% Zustimmung, so ist meine Meinung auch. Aber darum geht es nicht Simple, es geht um die These, die emotionale Bindung Vater-Kind sei nur gegeben, wenn das Kind von dem jenugen gezeugt wurde, und die Mutter sei besser dran diese Bindung zum Kind aufzubauen als der Vater, weil der letzte nicht stillen kann und meistens als Brot Verdiener weniger Zeit mit dem Kind verbringen kann.
Warum ich trotzdem Verständnis zu meinem Ex habe, war die Tatsache, dass seine Zeugunsfähigkeit vom Arztwegen angezweifelt wurde, da war er am Anfang nur noch glücklich, dass er überhaupt Vater geworden ist. Das Fremdgehen seiner Ex kam viel später ans Licht, da war das Kind schon 4 Jahre alt. Was hätte ein Test gebracht?...nichts!

Es gibt auch noch Adoptiveltern, die manchmal tiefere Bindung zu ihren Adoptivkinder haben als diese zwischen den leiblichen. Dabei kann eine Adoption auch nach abgeschlosser Kindheit stattfinden.
Es gibt Müttern, die aus gesundheitlichen Gründen nicht stillen  können oder welche die sofort wieder arbeiten müssen und trotzdem wird ein Ausgleich geschaffen, damit den Kindern am Ende nichts fehlt.
« Letzte Änderung: 19. Februar 2017, 12:37:29 von DieFrau »
Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat!...Einstein

Offline Oldtimer

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Re: Meine Hochzeit steht bevor
« Antwort #48 am: 23. Februar 2017, 08:46:15 »
und schließe einen guten Ehevertrag ab. Einen, der auch das Schicksal der noch ungeborenen Kiddies regelt.

Vergiß das mit dem Ehevertrag. Wenn der darauf angelegt ist, deine Ehefrau unangemessen zu benachteiligen (und was unangemessen ist, entscheidet eines Tages jemand anderes, nicht Du), dann ist er rechtsunwirksam. Jede vertragliche Regelung, die eine Frau von der Versorgung durch einen Mann ausschliesst, wird auf diesem Wege rechtsunwirksam gemacht.

Ich empfehle eher die Lektüre der einschlägigen Regelungen unter www.trennungsfaq.com sowie den gang zum Urologen zwecks Vasektomie. Aber behalte das dann für dich, muss niemand ausser Dir (und dem Arzt) wissen.
Sonst kann es dir passieren, dass deine Frau "aus Notwehr, weil er mich in meiner Entwicklung behindert hat", die Pille weglassen und dich zum Vater machen muss.

Du kannst j amal die Probe aufs Exempel machen - sag ihr, dass eine große Schneewittchenparty mit der ganzen Mischpoke aus Verwandtschaft und Freunden nicht so nach deinem Geschmack ist und du lieber nach dem Standesamt zusammen mit den Trauzeugen essen gehen willst. Wenn sie dann versucht (und vor allem, WIE sie versucht) dich umzustimmen und vom Großereignis zu überzeugen , das läßt Rückschlüsse auf Eure Zukunft zu. Wenn sie einfach an Dir vorbei handelt und macht und tut und organisert, dann weißt du daß sie auch eure Zukunft nach IHREN Vorstellungen gestalten wird - und Du nur derjenige sein darfst, der das alles zu bezahlen hat. Machst du nicht mit, wirst du ausgetauscht.


Online Yossarian

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Re: Meine Hochzeit steht bevor
« Antwort #49 am: 23. Februar 2017, 09:36:28 »
Du kannst j amal die Probe aufs Exempel machen - sag ihr, dass eine große Schneewittchenparty mit der ganzen Mischpoke aus Verwandtschaft und Freunden nicht so nach deinem Geschmack ist und du lieber nach dem Standesamt zusammen mit den Trauzeugen essen gehen willst. Wenn sie dann versucht (und vor allem, WIE sie versucht) dich umzustimmen und vom Großereignis zu überzeugen , das läßt Rückschlüsse auf Eure Zukunft zu. Wenn sie einfach an Dir vorbei handelt und macht und tut und organisert, dann weißt du daß sie auch eure Zukunft nach IHREN Vorstellungen gestalten wird - und Du nur derjenige sein darfst, der das alles zu bezahlen hat. Machst du nicht mit, wirst du ausgetauscht.

Da ist was dran.

Ich erinnere mich an so eine Schote, die vor einigen (vielen) Jahren passiert ist, als ich radiohörend mit dem Auto unterwegs war. Aus irgendeinem Grund wurde eine Tante durchgestellt, die kurz vor der Hochzeit stand. Die Hochzeitsmodalitäten waren mit ihrem Verlobten bereits abgeklärt, allerdings nicht zu ihrer Zufriedenheit. Sie machte also hinter seinem Rücken ein großes Bohei beim Sender, woraufhin eine Telefonabstimmung durchgeführt wurde, welche von beiden Optionen für die Hochzeitsfeierlichkeiten oder / und (ich erinnere mich nicht mehr genau) die Hochzeitsreise das Paar nun wahrnehmen sollte.

Mein erster Impuls war, beim Sender anzurufen und dem jungen Mann zuzurufen , daß er so schnell und soweit weg rennen sollte, wie möglich und die ganze Hochzeit abblasen.
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