@firster : Die Trinkgewohnheiten der Deutschen ändern sich. Das kannst du alleine daran festmachen, daß viele Brauereien dicht machen müssen. Der jährliche pro Kopf Bierkonsum in Deutschland geht doch jedes Jahr zurück. Wenn eine eher kleine, regionale Brauerei kein vernünftiges, trinkbares Alkoholfreies anbietet, können Sie sich gleich nach einem Insolvenzverwalter umsehen.
Ich persönlich trinke eigentlich nur noch Alk freies Weizen. Mir geht es um Geschmack und Erfrischung. Dröhnen brauche ich nicht im Bier. Wenn ich irgend etwas in Strassenverkehr bewegen muss, trinke ich Grundsätzlich nichts. Soviel Verantwortungabewusstsein sollte man von jedem Erwachsenen erwarten können, sollte man meinen. Wie es Tatsächlich ist, muss ich glaube ich hier nicht beitreten. Kaum ein Tag in unseren Dorf, Stadt und Kreisblättchen hier, in den nicht gemeldet wird, das irgend ein Heini oder auch eine Trulla mit 2,0 + X Promille von der Polizei erwischt wurde. Oder jemanden tot oder zum Krüppel gefahren hat.
Gleichwohl, war die Enrscheidung der Restaurantpächter um die es im Artikel geht nicht durchdacht. Ich als Vorstand des Vereins hätte die einfach mal machen lassen. Sind sich Mitglieder eines Vereins einigermassen einig, hätten die Pächter mangels Umsatz schnell das Handtuch geworfen. Die panische Angst mal ein paar Wochen ohne Bier mit Dröhnen auskommen zu müssen, war aber wohl grösser.
Meine Erfahrung mit Bier/Alkoholausschank in Vereine, sowohl vor, as auch hinter der Theke haben dazu geführt, das ich mich ziemlich aus dem Verienslebe zurückgezogen habe. Die Sauferei in den Vereinen in denen ich Mitglied bin, war zumindest in meiner noch aktivieren Zeit unerträglich. Wenn ich hinter der Theke stand und einer hat lallend noch ein Bier bestellt, gab es von mir nichts mehr. Vor allem weil ich wusste, das die Alle noch fahren weden. Das ich mich dadurch bei den Teilzeit Säufern unbeliebt gemacht habe war mir immer Schnuppe. Die spannenden Situationen die dadurch immer wieder entstanden, fand ich immer sehr interessant. Ich meine wann hat man schon mal Gelegenheit, den vehement nach mehr Alk blökemden Bürgermeister, die örtlichen Grosskopferten und den Pfaffen samt Diakon abzuwatschen ? Die Deppen haben nie kapiert, das im.engen Bereich hinter der Theke immer nur einer kommen kann. Die kamen wie die sturzbesoffenen Lemminge an. Zur Not über die bereits Gefallenen steigend. Aber eins muss man ihnen lassen, sie nahmens wie Männer. Bei den ganzen grossmäuligen Mimimis die heutzutage durch die Gegend stolpern ist sowas undenkbar. Da könnte ich im Amtgericht gleich ein Feldbett aufschlagen.
Das Problem ist eigentlich nie der Alkohol an sich. Das Problem sind die Schluckspechte, die nie Wissen wann man aufhören muss.
Edit : Die Tapos die ich fand