Autor Thema: Daten Rettung  (Gelesen 4510 mal)

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Offline Conte

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Re: Daten Rettung
« Antwort #15 am: 30. Mai 2026, 19:16:53 »
Geht das auch noch mal langsam in einfacher Sprache für Vollidioten wie mich?
Latürnich.

1. Im fernen Neuseeland gibt es eine Firma mit dem Namen MEGA, die für nicht allzuviel Geld Speicherplatz auf ihren Serven vermietet. Das habe ich mir ein Terabyte gegönnt. Dieses benutze ich einmal dazu, das Dokumentenverzeichnis meines PC zu "spielgeln", dass heißt, ein Service von MEGA sorgt fleißig dafür, dass das Verzeichnis auf dem Server stets das gleiche enthält wie das auf meinem PC. Gleichzeitig werden die Dokumentenverzeichnisse auf dem Schleppi und auf dem Tablet auf dem gleichen Stand gehalten, so dass ich auf dem einen Gerät anfangen kann zu schreiben und auf dem anderen weitermachen und immer den gleichen Bearbeitungsstand vorfinde. Voraussetzung ist natürlich, dass die Geräte im Internet sind.

2. Ich mache Sicherungskopien auf des /home-Verzeichnisses auf eine externe Festplatte. Das /home-Verzeichnis enthält alle meine Arbeitsdaten, insbesondere meine 300GB Bilder und einige Videos.
Differentialback bedeutet, dass nur im ersten Durchgang alle Dateien geschichert werde und dann nur die jeweils seit dem letzten Mal hinzugekommenen Neuerungen und Änderungen. Daraus kann das Programm dann die jeweiligen Stände zu früheren Zeitpunkten zusammensetzen; wie jeweils gewünscht. Dadurch dauern die regelmäßigen Sicherungen dann nicht so lange

3. Ab und zu mache ich Kopien des ganzen /home-Verzeichnisses auf andere Orte, darunter auch wieder MEGA. Das dauert dann immer etwas länger, während ich zum Beispiel meinen Sport mache oder Tatort gucke.

Programme für so etwas gibt es für alle Computer; wenn Du statt mit Linux mit Mac oder gar Windows arbeitest, haben die Verzeichnisse andere Namen, aber das ist herauszufinden.
Wenn Nazis nicht Nazis genannt werden wollen, dann wissen sogar Nazis, dass Nazis Scheiße sind.

Offline Yossarian

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Re: Daten Rettung
« Antwort #16 am: 31. Mai 2026, 13:47:50 »
Ah, okay. Danke.
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Offline phoenix

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Re: Daten Rettung
« Antwort #17 am: Heute um 03:16:51 »
Ich nutze ein Tool namens Timeshift unter Linux  das legt eine History an bzw Snapshots.
Snapshots sind der Zustand des Computers zu einem Zeitpunkt „X“y
Auf einer externen Festplatte für jeden Rechner eine eigene.
Das hat mir bei der letzten Attacke auf Linux letzte Woche den Hintern gerettet.

Da ich das vor jedem Update mache passt das.

Ansonsten gibt es einen Fileserver/ Nas.

Und von dort gibt es regelmäßige Sicherungskopien meiner privaten Daten.


Bei Windows 7 habe ich das Bordmittel genutzt , auch ein komplettes Computerimage.

Das zurückspielen von einer externen Platte geht, besser ist es das auf ein Nas zu speichern.
Dann bekommt man das auch wieder auf einen Computer wiederhergestellt, man muss halt nur die Netzwerkarte ans Rennen bekommen.

Währenddessen, Kaffee trinken.

Die Frage ist : Was willst man absichern?

* Einen Computertotalausfall
* Die wichtigen „Daten“ ?

Ja, oft befindet sich Beides auf dem gleichen Rechner.
Das ist das Problem.

Ein Rechnerausfall ist weniger schlimm, wenn die Daten woanders sind und seperat gesichert werden.

Ich bin kein Fan, die eigenen Daten in der Cloud zu speichern.
Das ist am Ende auch nur ein Rechner, der irgendwo in der Welt steht, den man  aber physikalisch nicht unter Kontrolle hat.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Albert Einstein)