Autor Thema: Was hilft (euch), um Reha/Physio-Übungen zu Hause konsequent durchzuziehen?  (Gelesen 78 mal)

0 Mitglieder und 3 Gäste betrachten dieses Thema.

Offline Thestrongone

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 27
Hey zusammen, ich bin jetzt seit ein paar Tagen aus der Reha zurück und merke gerade extrem, wie hart der Übergang in den Alltag ist. Dort hatte man einfach diesen festen Rahmen, die Therapeuten, die einem auf die Finger schauen, und feste Zeiten im Tagesablauf. Kaum ist man wieder zu Hause, schleicht sich sofort die Schludrigkeit ein. Bei mir scheitert es gar nicht am Wollen, ich weiß ja, wie wichtig das Ganze ist, um nicht wieder bei Null anzufangen, sondern schlicht an der Umsetzung. Entweder kommt der normale Wahnsinn dazwischen, man ist abends zu platt oder verschiebt es auf "später" und am Ende des Tages hat man wieder nichts gemacht. Ich versuche gerade herauszufinden, wie ich mir hier selbst Beine machen kann. Hat da jemand Empfehlungen oder Tipps für mich?

Online Conte

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 544
  • "Deutsch" laut Pass.
Morgens, gleich nach dem Aufstehen.
"Deutsch" laut Pass, aber von den shithole places in den "neuen Bundesländern" distanziere ich mich.

Offline Firster

  • Volles Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 185
  • Geschlecht: Männlich
  • Unschubladisierbar
Kommt drauf an, weshalb du eine Reha brauchtest.

Ein chronisches Leiden leichter zu machen, oder nach einer OP ist schon ein Unterschied. Ein Burnout ist was anderes als eine langjährige Depression. Von dem einen kann man sich erholen und sollte das Erlernte in der Reha wenigstens hin und wieder umsetzen, dass andere verlangt mehr Aufwand, wenn man es irgendwann hinter sich haben möchte.

Grundsätzlich würde ich sagen, mehr Priorität auf das Wesentliche zu legen, auch und gerade im Alltag.

Wer rastet der rostet. Das merkste dann und sollte für jemanden, der sich gut fühlen möchte ein Ansporn sein. Mein persönlicher Favorit für Sport z.B. ist die Mittagszeit. Überall weniger los, was mir sehr entgegenkommt. Abends mag ich es mehr entspannter.
Denken ist wie Googeln, nur krasser.

Offline Thestrongone

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 27
Morgens, gleich nach dem Aufstehen.

Stimmt daran hab ich auch schon gedacht, ich bin nur kein Frühaufsteher, das müsste icih mir dann defintiv angewöhnen, ich bleibe gerne bis kurz vor dem Verlassen vom Haus liegen. Da ist meine Frau ganz anders. Vielleicht kann si mir da helfen, eine routine aufzubauen. Oder es geht ja eigentlich auch vorm Schlafen gehen.

Offline Thestrongone

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 27
Kommt drauf an, weshalb du eine Reha brauchtest.

Ein chronisches Leiden leichter zu machen, oder nach einer OP ist schon ein Unterschied. Ein Burnout ist was anderes als eine langjährige Depression. Von dem einen kann man sich erholen und sollte das Erlernte in der Reha wenigstens hin und wieder umsetzen, dass andere verlangt mehr Aufwand, wenn man es irgendwann hinter sich haben möchte.

Grundsätzlich würde ich sagen, mehr Priorität auf das Wesentliche zu legen, auch und gerade im Alltag.

Wer rastet der rostet. Das merkste dann und sollte für jemanden, der sich gut fühlen möchte ein Ansporn sein. Mein persönlicher Favorit für Sport z.B. ist die Mittagszeit. Überall weniger los, was mir sehr entgegenkommt. Abends mag ich es mehr entspannter.

Ich hatte eine OP am Knie, war schon länger notwenidig und habs jetzt endlich mal durchgezogen. Hab mich bisschen davor gedrückt, bin jetzt aber froh dass ich es gemacht habe. Rasten möcht ich eh nicht, will wieder aktiver werden im Alltag, fahre auch gerne Rad oder gehe gerne schwimmen. Da möcht ich schon dementsprechend wieder fit sein. Um die Mittagszeit ist glaub ich nichts für mich, wie ich schon geschrieben hab, entweder muss ich schauen dass ich es morgens hinbekomme oder eher abends. Bin da meistens aktiver, dafür kein Frühaufsteher.