Hallo miteinander.
Der Titel ist abschreckend, ja. Aber ernst gemeint. Genau darum geht es. Ich stecke extrem tief in einem "Problem-Loch".
Folgende Situation ist meine Realität: Vor 3 3/4 Jahren habe ich meine aktuelle Partnerin, nennen wir sie hier mal "Agata" (W., 34, recht attraktiv, sehr "kleine" Hände), bei mir im Voltigier-Verein kennengelernt. Wir haben uns direkt verbunden gefühlt, weil wir beide Pferdeliebhaber sind. Es ging dann alles recht schnell, Hals über Kopf, hipp hopp, wie es eben manchmal so "ist" :-). Noch heute sind wir schwer verliebt und genießen viele wunderbare "intime" Momente.
In einem anderen Forumsthema hier habe ich bereits von meiner "Impotentia coeundi" erzählt, die durch früheren Alkoholkonsum zustande kam. Und hier kommen wir zum "Knotenpunkt":
Agata wünscht sich Kinder. Nicht nur eins, nicht nur zwei, nicht nur drei. Sie will eine große "Familia". Und ich hab da jetzt seit kurzem schon auch Lust drauf. Und ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste und sie ja auch nicht und die Uhr tickt ja auch...... .. . Jetzt ist die Sache die, dass ich eben nicht "kann". Da kommt nix mehr "raus", womit die Agata was "anfangen" könnte. Ich habe allerdings einen sehr sehr sehr guten Freund - Pedro. Er striegelt und reitet auch oft meinem großen Hannoveraner. Ist also ein enger Bekannter, den wir, die Agata und ich, oft, also fast immer, um uns rum haben. Er sieht auch wirklich sehr gut aus, wir sehen uns sehr ähnlich sagt Agata. Bei einem Eimer Sangria (wir waren ein wenig angedüdelt) spaßte Agata dann darüber, dass sie es ja mit Pedro versuchen könnte. Und was soll ich sagen? Ich bin aus allen Wolken gefallen und wirklich hart aufgekommen. Der Gedanke, dass sie Kinder von Pedro bekommt fühlt sich ganz leer und kalt und "einengend" an. Am nächsten Tag war der Spaß vergangen und es stellte sich heraus, Agata sieht das als ernste Möglichkeit an. Vorgestern dann hat sie mich gefragt, ob sie "Pedros Nummer haben kann". Warum, das wollte sie nicht sagen, aber ich habe die dunkle, schauderhafte Vermutung, dass sie ihn fragen will, ob er "offen dafür wäre". Pedro ist ein echt lässiger Typ, viel lockerer und spontaner und witziger als ich. Und Pedro findet die Agata auch (Zitat) "rattengeil". Außerdem weiß ich , dass Pedros "kleine Schwimmer" ganzschön schnell sind (das hat er mir mal bei einem Eimer Sangria erzählt, er hat wohl schon das ein oder andere Ei befruchtet mit seinem Samen). Er ist nunmal der "beste Hengst im Stall" neben meinem Hannoveraner ;-) (bitte sagt mir, wenn das hier zu explizit ist! Dann stelle ich das natürlich ein). Und ein waschechter Spanier und ich bin halb Spanier, halb Hannoveraner (haha, witzig oder?). Agata findet mich auch manchmal witzig meinte sie gestern Abend, dabei lacht sie ständig sehr viel lauter über Pedros Witze. Sowas tut Mann einfach weh. Da kann mir auch Pedros warme, feste und beruhigende Umarmung nicht mehr helfen. Er ist ja irgendwie auch Teil des Problems. Dazu kommt auch noch, dass Agata in letzter Zeit sehr "anhänglich" geworden ist. Wenn der Pedro und ich abends noch schnell ne Runde am Strand reiten bzw. galoppieren wollen, drängt sie sich uns auf und will mitkommen. Dabei ist Pedro mein Freund und ICH will mit ihm alleine zweisame Zeit verbringen, mal fernab von dem ganzen Frauenkram und Kinderthema. Nur mal so unter Männern sein, die unbeschwerte Zeit zu zweit genießen und den "Gott einen lieben Mann sein lassen".
Was würdet ihr mir raten? Ich liebe Agata. Aber es fühlt sich an, als müsste ich mich zwischen Herz und Bauch und Leber entscheiden und es ist alles zu viel.. ...
Ich bin bereits dankbar für eure Hilfe.
Euer Enrique A. H.