Autor Thema: Vereinslokal - Alkoholfrei oder nicht?  (Gelesen 286 mal)

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Offline Yossarian

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Vereinslokal - Alkoholfrei oder nicht?
« am: 18. Mai 2026, 10:29:54 »
Damit hatte offensichtlich keiner gerechnet  :evil

Zur Einstimmung in das Thema empfehle ich diesen Film: Extrawurst  ;D
"I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, I just wanted to lie in the grass and look at the clouds."

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Re: Vereinslokal - Alkoholfrei oder nicht?
« Antwort #1 am: 20. Mai 2026, 18:31:28 »
Das war Lernen auf die harte Tour  8)
« Letzte Änderung: 20. Mai 2026, 18:33:18 von Firster »
Denken ist wie Googeln, nur krasser.

Offline Yossarian

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Re: Vereinslokal - Alkoholfrei oder nicht?
« Antwort #2 am: 20. Mai 2026, 20:00:35 »
Mal ehrlich: Wer eine Vereinskneipe bei einem Sportverein aufmacht und glaubt, er müsse dort keinen Alkohol ausschenken, der ist entweder blöd wie fünf Meter Feldweg, oxder er will provozieren.
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Offline Ahab

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Re: Vereinslokal - Alkoholfrei oder nicht?
« Antwort #3 am: 24. Mai 2026, 14:38:53 »
tischtennis und schachvereine das denke ich mir schon eine weile schon eine ganze weile sind nur was für ECHTE KERLE  !!!!! dein beitrag bestätigt meine ahnung wenn da die knochigen 42 kg muskelprotze und 197 kg fettplautzen zusammensitzen und tönen was sie so alles wegschlucken und wieviel millionen chicas sie schon gepimpert haben ...nein da möchte ich als armes kleines würstchen nicht dazwischen sitzen regelmäßige brechanfälle auch ohne einen tropfen allohol intus wären garantiert früher hatte ich mit maulhelden noch ein problem die beim anblick einer frau im bikini schon ins höschen ejakulieren aber irgenwann dachte ich mir so für mich ach lass die armen würstle ausser ihren horrorsuperhelden ach was bin ich doch für ein kerl storys haben die ja nichts mehr sonst das hirn komplett weggesoffen bleibt ihnen ja nichts anderes und bei sooooo absolut tödlich lebensgefährlichen hobbys wie tischtennis brauchen die ja saufen und wüste geschichten als ausgleich oder ist dein beitrag rein satirisch gemeint ? apropos tt verein ich kann dir sagen geh nie zu einem sommerfest eines kleintierzüchter vereins da sind nur wahre bestien mit glied als ich da mit meinem mickrigen mopped vorfuhr hatte ich es schon verschissen als ich dann noch bemerkte das der anlasser meiner mühle mehr PS hat als der popel opel familienkombi mit dem komplett vollgepackt bis unters dach auf der bahn aber auch jeden porsche oder lamborghini abledert wurde es so still dass du die killer karnickel ihre salatblätter mampfen hören konntest

Was ich dir eigentlich sagen will, bißchen weniger saufen, dann klappt es vielleicht auch wieder mit Gross- und Kleinschreibung und den Satzzeichen. Ansonsten kann man aus der Ferne und ohne dir persönlich begegnet zu sein, nur wirklich schwer beurteilen, ob die nicht schon nach zwei Radler zu lallen anfängst und welche Besen du da auf der TT Platte vergenusswurzelt haben willst. Aber ok ! Auch die Geisterbahnfiguren, die man sich erst massiv schön saufen muss wollen wenigstens an und an den Spruch hören : Abba sonscht schteht'er immer, damit könne isch glatt dobbel T träscher durschhaun !

Last but not least und auf die Gefahr hin dein zartes Maulhelden Seelchen zu traumatisierten: Glaubst du selbst den Schwachsinn den du hier postest ? Vielleicht versuchst du einfach mal nüchtern was zu schreiben ! Aber ok. In Tischtennisvereine lassen sie ja auch echt nur die knllharten Hunde. (Prust....)
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Re: Vereinslokal - Alkoholfrei oder nicht?
« Antwort #4 am: 24. Mai 2026, 21:17:33 »
Mal ehrlich: Wer eine Vereinskneipe bei einem Sportverein aufmacht und glaubt, er müsse dort keinen Alkohol ausschenken, der ist entweder blöd wie fünf Meter Feldweg, oder er will provozieren.
Zu einer Vereinskneipe gehört Alkohol, gar keine Frage.
Die Pächter sind reichlich naiv gewesen und ja, vielleicht haben sie auch gedacht, sie machen einfach mal und wenn alles steht, wird man sie nicht behindern.
Tja, war auf jeden Fall ein grundlegender Fehler, dem Deutschen sein geliebtes Bier gegen Ayran austauschen zu wollen.


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Offline Ahab

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Re: Vereinslokal - Alkoholfrei oder nicht?
« Antwort #5 am: Gestern um 11:27:22 »
@firster : Die Trinkgewohnheiten der Deutschen ändern sich. Das kannst du alleine daran festmachen, daß viele Brauereien dicht machen müssen. Der jährliche pro Kopf Bierkonsum in Deutschland geht doch jedes Jahr zurück. Wenn eine eher kleine, regionale Brauerei kein vernünftiges, trinkbares Alkoholfreies anbietet, können Sie sich gleich nach einem Insolvenzverwalter umsehen.
Ich persönlich trinke eigentlich nur noch Alk freies Weizen. Mir geht es um Geschmack und Erfrischung. Dröhnen brauche ich nicht im Bier. Wenn ich irgend etwas in Strassenverkehr bewegen muss, trinke ich Grundsätzlich nichts. Soviel Verantwortungabewusstsein sollte man von jedem Erwachsenen erwarten können, sollte man meinen. Wie es Tatsächlich ist, muss ich glaube ich hier nicht beitreten. Kaum ein Tag in unseren Dorf, Stadt und Kreisblättchen hier, in den nicht gemeldet wird, das irgend ein Heini oder auch eine Trulla mit 2,0 + X Promille von der Polizei erwischt wurde. Oder jemanden tot oder zum Krüppel gefahren hat.

Gleichwohl, war die Enrscheidung der Restaurantpächter um die es im Artikel geht nicht durchdacht. Ich als Vorstand des Vereins hätte die einfach mal machen lassen. Sind sich Mitglieder eines Vereins einigermassen einig, hätten die Pächter mangels Umsatz schnell das Handtuch geworfen. Die panische Angst mal ein paar Wochen ohne Bier mit Dröhnen auskommen zu müssen, war aber wohl grösser.

Meine Erfahrung mit Bier/Alkoholausschank in Vereine, sowohl vor, as auch hinter der Theke haben dazu geführt, das ich mich ziemlich aus dem Verienslebe zurückgezogen habe. Die Sauferei in den Vereinen in denen ich Mitglied bin, war zumindest in meiner noch aktivieren Zeit unerträglich. Wenn ich hinter der Theke stand und einer hat lallend noch ein Bier bestellt, gab es von mir nichts mehr. Vor allem weil ich wusste, das die Alle noch fahren weden. Das ich mich dadurch bei den Teilzeit Säufern unbeliebt gemacht habe war mir immer Schnuppe. Die spannenden Situationen die dadurch immer wieder entstanden, fand ich immer sehr interessant. Ich meine wann hat man schon mal Gelegenheit, den vehement nach mehr Alk blökemden Bürgermeister, die örtlichen Grosskopferten und den Pfaffen samt Diakon abzuwatschen ? Die Deppen haben nie kapiert, das im.engen Bereich hinter der Theke immer nur einer kommen kann. Die kamen wie die sturzbesoffenen Lemminge an. Zur Not über die bereits Gefallenen steigend. Aber eins muss man ihnen lassen, sie nahmens wie Männer. Bei den ganzen grossmäuligen Mimimis die heutzutage durch die Gegend stolpern ist sowas undenkbar. Da könnte ich im Amtgericht gleich ein Feldbett aufschlagen.

Das Problem ist eigentlich nie der Alkohol an sich. Das Problem sind die Schluckspechte, die nie Wissen wann man aufhören muss.

Edit : Die Tapos die ich fand
« Letzte Änderung: Gestern um 11:29:40 von Ahab »
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Re: Vereinslokal - Alkoholfrei oder nicht?
« Antwort #6 am: Gestern um 16:34:01 »
Gleichwohl, war die Enrscheidung der Restaurantpächter um die es im Artikel geht nicht durchdacht.

Oder eine bewußte Provokation.

Zitat
Ich als Vorstand des Vereins hätte die einfach mal machen lassen. Sind sich Mitglieder eines Vereins einigermassen einig, hätten die Pächter mangels Umsatz schnell das Handtuch geworfen.

Guter Einwand!
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Re: Vereinslokal - Alkoholfrei oder nicht?
« Antwort #7 am: Heute um 17:17:43 »
Bin neu hier, habt Erbarmen! :-)
Ich bin Coach für Moderne Männer und habe es mir zu meiner leidenschaftlichen Lebensaufgabe gemacht, Meinereinern hilfreich zur Seite zu stehen, denn ich selber musste erst einiges durchmachen, um zu verstehen, dass es okay ist, auch mal Hilfe anzunehmen  und Schwächen zu zeigen.
Eine dieser Schwächen (und das kostet mich nun wirklich Überwindung) ist mein "Impotentia coeundi", zu Deutsch -- meine Potenzsstörung.... verursacht hat diese mein extrem langer, massiver Alkoholkonsum in meinen jungen Männerjahren. "Lustigerweise" fand dieser seinen Ursrung auch in einem Tennis-Verein (wie in dem oben verlinkten Beitrag), aber da war ich ein naiver "Knabe" und habe mich mitreißen lassen. Jeden Tag gab es Moët 47 zur "Feier des Tages"  :iro und dabei vergaßen wir, dass wir eigentlich das Leben uns unsere Gesellschaft feiern sollten. Zu einem "Knotenpunkt" kam es dann vor ~15 Jahren, als meine langjährige Partnerin D. (W., 32 J., Mallorquinerin, ehemaliges Model) mir offenbarte, dass sie noch einen Kinderwunsch habe und wir wussten, viel Zeit bleibt nicht, da die Biologische Uhr ja stets "tickt".... tja, das hat dann natürlich nicht funktioniert. Und das nur, weil ich als "Bengel" nicht wusste, wann Mann die "Bremse" zieht. Nach 3 Jahren "Versuchen" war es dann vorbei und ich stand alleine da. Jesus sei Dank war da Pedro, mein bester "Kollege", der mich an lauwarmen Abenden auf einen Eimer Sangria einlud und einen Arm um mich legte. Natürlich in Maßen versteht sich ;-). Er war für mich da, wie es noch kein anderer war. Da hab ich realisiert, nicht der Alkohol sorgt für die Freude, sondern Leute wie Pedro, gute Freunde, gute Kollegen, gutes Leben. Und auch "Nähe" zulassen. Und das kann jeder von uns. Mal hier und da die "Tiefen des Sektglases" erkunden -- Hey, das ist doch kein Verbrechen... aber Mann muss ebend wissen, wann Schluss ist, wann Mann den Stecker zieht und mit seinem "Bro" nach Hause geht und den Abend dort ausklingen lässt. Nun, ich verstehe die Kritik. Ein Sportverein ohne Alohol?!?! Klingt erstmal abschreckend, nicht sehr ansprechend und ziemlich schlecht und langweilig. Aber -- ganz ehrlich? Wer saufen will kann das doch auch Zuhause mit seinem Besten. Ich für meinen Teil würde davon abraten, denn noch Heute merkt mein "Guter Freund da unten" das Nachbeben meiner Jugendsünden.
Wenn jemand von euch ein Alkohol-Problem hat -- schreibt mir gerne privat. Ich weiß, wie es sich anfühlt, in eurer Haut zu stecken.
Viele geerdete und befreite Grüße,
Euer Enrique A. H. (Coach für den Modernen Mann)
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Wenn das Leben Dir Zitronen gibt -- Mach' doch einfach 'ne leckere, frische Limo draus! ;-)

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Re: Vereinslokal - Alkoholfrei oder nicht?
« Antwort #8 am: Heute um 20:59:54 »
@firster : Die Trinkgewohnheiten der Deutschen ändern sich. Das kannst du alleine daran festmachen, daß viele Brauereien dicht machen müssen. Der jährliche pro Kopf Bierkonsum in Deutschland geht doch jedes Jahr zurück. Wenn eine eher kleine, regionale Brauerei kein vernünftiges, trinkbares Alkoholfreies anbietet, können Sie sich gleich nach einem Insolvenzverwalter umsehen.
Veränderte Trinkgewohnheiten sind nur zum kleinen Teil daran beteiligt. Besonders großen Anteil haben die Herstellungskosten, Energie + Rohstoffe + Personal. Diese sind daran erheblich mehr beteiligt und die Margen großer Handelsketten drücken die Preise stark. Ich kaufe meines bei einer regionalen Brauerei und auch wenn es teurer ist, unterstütze ich gerne hiesige Unternehmen. Man erfährt doch ne ganze Menge, wenn man sich mit dem Unternehmer unterhält. Traurig, da hängen ganze Familientraditionen dran.

Auch diese stellen natürlich alkoholfreie Biere her. Sogar Bio-Biere gibt es mittlerweile. Frag mich nicht wie die schmecken, ich greife wie du, auf alkoholfreies Weizen zurück, oder mal ein Radler, wenn ich noch fahren muss. Übernimmt das meine Frau, dann darf es auch gerne ein normales sein. Zugedröhnt mit Bier oder anderen Alkoholika habe ich mich schon seit über 30. Jahren nicht mehr. Nicht nur wegen der Verantwortung, sondern weil ich dieses Gefühl und den anschließenden Kater nicht mag und nie mochte.
Für mich zählt Genuss, nicht massenhafter Konsum.

Nichtsdestotrotz gibt es in DE Millionen alkoholabhängige Menschen und weitere Millionen, die in riskanter Weise konsumieren. Das kommt dann aber aus dem Supermarkt und nicht von einer kleineren oder mittleren regionalen Brauerei.
Viele der jüngeren Generation greifen auf andere Genussmittel zu. Insbesondere diese Energiedrinks, die so richtig ungesund sind und die es früher noch nicht gab.
Auf jeden Fall, wird es in diesem Bereich noch weitaus größere Veränderungen geben.
Meine Erfahrung mit Bier/Alkoholausschank in Vereine, sowohl vor, als auch hinter der Theke haben dazu geführt, das ich mich ziemlich aus dem Verienslebe zurückgezogen habe. Die Sauferei in den Vereinen in denen ich Mitglied bin, war zumindest in meiner noch aktivieren Zeit unerträglich.
Ich bin zwar nicht in einem Verein, aber treffe mich regelmäßig mit Freunden in unserer Stammkneipe. Mal mit Frauen, mal ohne.
Hin und wieder sieht man dann schon einen, der an der Theke zu tief ins Glas geschaut hat. Fahren, wird der aber nicht mehr. Dafür sorgt schon der Wirt und seine Gattin.
Ist schon ganz nett, diese Männertreffen. Zwischendurch braucht man(n) auch mal Treffen nur unter unsereins. Da ist das Bier dann zweitrangig.
Ich meine wann hat man schon mal Gelegenheit, den vehement nach mehr Alk blökemden Bürgermeister, die örtlichen Grosskopferten und den Pfaffen samt Diakon abzuwatschen ?
Klingt interessant und Alkohol soll ja gesprächig machen. Schätze so manch einer hat sich da verplappert.
Gleichwohl, war die Entscheidung der Restaurantpächter um die es im Artikel geht nicht durchdacht.
Aber sowas von nicht...
Es passiert oft, dass man von sich auf andere schließt. Deshalb denke ich, das keine Provokation vorlag, sondern einfach eine nicht vollständige Migration. Wenn ich in ein Land emigriere, dass sich so exorbitant von meinem Heimatland unterscheidet, dann sollte man sich mit den hiesigen Gepflogenheiten auseinandersetzten, oder sich jedenfalls einen Reiseführer leisten. Dort hätten die Pächter nachlesen können, das Bier in einem unserer Bundesländer als "flüssiges Brot" beschrieben wird. Das hätte ihnen vielleicht zu denken gegeben.
Was ich mich allerdings frage ist, wieso die Pächter nicht auf die Idee gekommen sind, in ihrem Heimatland ein Restaurant innerhalb eines Vereines anzumieten.


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