Autor Thema: Polizeigewalt in den USA  (Gelesen 9688 mal)

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Offline Araxes

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Re: Polizeigewalt in den USA
« Antwort #60 am: 03. Oktober 2020, 13:11:19 »
Hättest du nur ein bisschen weiter gelesen, wüsstest du, das Officer Sheskey ausgesagt hat, dass Blake sich mit einem Messer zu ihm gedreht hat. Eine Aussage, die dadurch glaubwürdig wird, dass ein Messer am Boden vor dem Fahrersitz gefunden wurde. 

Kompletter Unsinn. Er hat sich nicht mal tief genug gebückt, um ranzukommen. Das Messer wurde angeblich auf der Beifahrerseite gefunden. Wie soll es da hingekommen sein?

Er hat sich auch nicht zu ihm gedreht. Er bekam sieben Schüsse ein den Rücken. Wie geht denn das dann, wenn er sich zu ihme gedreht hatt? Auf dem Video sieht man ganz klar, daß er das nicht getan hat. Und selbst wen er ein Messer gehabt hätte, wäre es nicht abgemessen gewesen, ihn niederzuschiessen.

Du präsentierst hier nur noch gequirlte Scheißte. Verschone mich und die Welt damit. Es nervt nur noch.

Offline Araxes

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Re: Polizeigewalt in den USA
« Antwort #61 am: 03. Oktober 2020, 13:12:24 »
Ich kann es nicht leiden, wenn Leute, die einen derart harten Job machen, als "prekärer Abschaum" bezeichnet werden.

Einen wegrennenden unbewaffneten Teenager erschießen ist "einen harten Job machen"?

Offline Araxes

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Re: Polizeigewalt in den USA
« Antwort #62 am: 03. Oktober 2020, 13:16:09 »
Finde den Widerspruch.

Da war keiner.

Offline Araxes

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Re: Polizeigewalt in den USA
« Antwort #63 am: 03. Oktober 2020, 13:22:22 »
Polizisten in den USA agieren im rechtsfreien Raum

Dazu kommt die Auge-um-Auge-Mentalität der evangelikalen Sektierer, die nun man die Gründerväter der USA waren. Ich höre von Amis zu diesen Fällen oft das gleiche: man tut, was die Polizei verlangt und wenn nicht, dann ist man selber Schuld an dem, was passiert. Da gibt es keinerlei Abwägung oder einen Sinn für Verhältnismäßigkeit.

Ich halte auch maxims Twist für unredlich, wenn er die Kritik an den Zuständen dort abwehrt, weil das irgendwie die Arbeit oder das Ansehen unserer Polizei beschädigen würde. Ich halte genau das Gegenteil für richtig. Unsere Polizei ist nicht wie die amerikanische und sollte auch nicht damit gleichgesetzt werden. Polizisten sind in den USA kaum mehr als eine schnell angelernte Hilfstruppe. 10 bis 36 Wochen Ausbildung. Das macht doch niemandem zu einem echten Polizisten und das ist sowohl für den Bürger wie für diesen "Polizisten" problematisch.

Ich bin sehr zuversichtlich, daß Jakob Blake in Deutschland nicht niedergeschossen wäre und die ganze Situation gewaltfrei gelöst worden wäre. Das ergibt sich alleine schon daraus, daß wir solche Vorkommnisse kaum kennen. In den USA passiert sowas ständig. Da muß man doch mal auf die Idee kommen, daß da irgendwas falsch läuft.
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2020, 13:27:55 von Araxes »

Offline Araxes

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Re: Polizeigewalt in den USA
« Antwort #64 am: 03. Oktober 2020, 13:25:10 »
Ich gehe davon aus, dass er zumindest berechtigt war,  den Flüchtenden fluchtunfähig zu schießen und vielleicht war das auch die Absicht des Angeklagten.

Aha, man schießt jemanden mit 7 Schüssen in den Rücken aus 50cm fluchtunfähgig? ok, fluchthunfähg war dann tatsächlich.

Und warum mußte der 13jährige Linden Cameron fluchtunfähig geschossen werden? Seine Mutter hat die Polizei gerufen, um ihn ins Krankenhaus bringen zu lassen. Hat sie zur Polizei gesagt: "Wenn er wegrennt, dann schießt ihn nieder" ?

Das Vorfall wird übrigens nicht von der Staatsanwaltschaft untersucht, sondern vom police department. Die Angelegenheit wird da als "complaint" untersucht. Das ist doch ein Witz. Daraus wird dann vielleicht mal ein Strafverfahren, aber das ist nicht garantiert.
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2020, 13:31:59 von Araxes »

Offline nigel48

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Re: Polizeigewalt in den USA
« Antwort #65 am: 03. Oktober 2020, 15:31:43 »
in meiner saufzeit ´70 - 90´, hatte ich reichlich stress mit polizei. vor allem 2 wachen waren richtig brutal, andere waren höflich, egal was für einen mist man veranstaltet hat.
ich bin mir sicher, in usa hätte ich die zeit nicht überlebt.
Man fährt an den See, um zu schwimmen - nicht wegen der Mücken, oder? - Lemmy Kilminster

Offline maxim

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Re: Polizeigewalt in den USA
« Antwort #66 am: 03. Oktober 2020, 23:15:19 »
Da war keiner.
Wow. Mit der Kraft seiner Überzeugung überwindet er die Logik.
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Offline maxim

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Re: Polizeigewalt in den USA
« Antwort #67 am: 03. Oktober 2020, 23:19:54 »
Kompletter Unsinn. Er hat sich nicht mal tief genug gebückt, um ranzukommen. Das Messer wurde angeblich auf der Beifahrerseite gefunden. Wie soll es da hingekommen sein?
"driver-side floorboard". Mach mal einen Englischkurs.

Zitat
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Sei froh, dass ich mich noch mit dir beschäftige.
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Offline maxim

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Re: Polizeigewalt in den USA
« Antwort #68 am: 03. Oktober 2020, 23:23:36 »
Einen wegrennenden unbewaffneten Teenager erschießen ist "einen harten Job machen"?
Nein natürlich. Du machst den harten Job, du Büroheini.
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Offline maxim

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Re: Polizeigewalt in den USA
« Antwort #69 am: 04. Oktober 2020, 10:51:39 »
in meiner saufzeit ´70 - 90´, hatte ich reichlich stress mit polizei. vor allem 2 wachen waren richtig brutal, andere waren höflich, egal was für einen mist man veranstaltet hat.
ich bin mir sicher, in usa hätte ich die zeit nicht überlebt.
In der Hall of Fame würdest du dann direkt neben Billy the Kid und Jesse James stehen. :.)
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Offline maxim

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Re: Polizeigewalt in den USA
« Antwort #70 am: 04. Oktober 2020, 11:13:04 »
Dazu kommt die Auge-um-Auge-Mentalität der evangelikalen Sektierer, die nun man die Gründerväter der USA waren. Ich höre von Amis zu diesen Fällen oft das gleiche: man tut, was die Polizei verlangt und wenn nicht, dann ist man selber Schuld an dem, was passiert. Da gibt es keinerlei Abwägung oder einen Sinn für Verhältnismäßigkeit.
Ich bin sehr zuversichtlich, daß Jakob Blake in Deutschland nicht niedergeschossen wäre und die ganze Situation gewaltfrei gelöst worden wäre. Das ergibt sich alleine schon daraus, daß wir solche Vorkommnisse kaum kennen. In den USA passiert sowas ständig. Da muß man doch mal auf die Idee kommen, daß da irgendwas falsch läuft.
Es läuft überall und jederzeit irgend etwas falsch. Wovon wir aber genug haben, sind Deutsche, die der ganzen Welt erklären, wie es richtig geht.
In den Staaten kann jeder Cop sich selber leicht ne Kugel einfangen, da im Grunde jeder bewaffnet ist und das passiert eben auch ständig. Und es gibt ganze Stadtbezirke, die von Gangs beherrscht werden, da kommt man mit Deeskalation nicht weit sondern sie wird als Schwäche interpretiert. Und komm jetzt nicht damit, sie sollen die Waffengesetze verschärfen. Die sind kulturell bedingt. Verbote lassen sich dort nicht durchsetzen. Du wirst dich damit abfinden müssen, dass andere Kulturen eben anders sind. Mit deinem "am deutschen Wesen soll die Welt genesen"  bist du nirgendwo gefragt.
Die amerikanische Gesellschaft ist viel archaischer und das liegt im wesentlichen daran, dass sie eben eine offene Gesellschaft und eine echte Einwanderungsgesellschaft ist.




« Letzte Änderung: 04. Oktober 2020, 11:19:02 von maxim »
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Offline Nikibo

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Re: Polizeigewalt in den USA
« Antwort #71 am: 04. Oktober 2020, 11:42:20 »
Was willst du eigentlich mit Deinem ganzen Text hier bei uns erreichen? Dass wir es aufgrund der dortigen Zustände gutheißen oder akzeptieren, wenn ein 13-jähriges unbewaffnetes Kind von der Polizei grundlos erschossen wird?

Vergiß es. Geh woanders predigen.
Sind des Schäfchens Locken braun, lehnt es am Elektrozaun.

Offline amaru

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Re: Polizeigewalt in den USA
« Antwort #72 am: 04. Oktober 2020, 14:04:20 »
Was willst du eigentlich mit Deinem ganzen Text hier bei uns erreichen? Dass wir es aufgrund der dortigen Zustände gutheißen oder akzeptieren, wenn ein 13-jähriges unbewaffnetes Kind von der Polizei grundlos erschossen wird?

Vergiß es. Geh woanders predigen.

Ich für meinen Teil bin ganz dankbar seine Sichtweise. Auch wenn ich hier mehr lese als schreibe, kann ich oft mitgehen. Nicht immer, aber das ist ja die Schönheit von Streit. Würde er nicht schreiben, hätte ich glatt den Eindruck, dass die zu großen Teilen überhebliche Attitüde normal ist.
Moderne Menschen sehen Gott nicht, weil sie nicht tief genug schauen (C. G. Jung)

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Offline DieFrau

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Re: Polizeigewalt in den USA
« Antwort #73 am: 04. Oktober 2020, 15:51:56 »
Ich für meinen Teil bin ganz dankbar seine Sichtweise. Auch wenn ich hier mehr lese als schreibe, kann ich oft mitgehen. Nicht immer, aber das ist ja die Schönheit von Streit. Würde er nicht schreiben, hätte ich glatt den Eindruck, dass die zu großen Teilen überhebliche Attitüde normal ist.

Aha.... lebst du überhaupt außerhalb diesem Forum? triffst du dich mit Leuten? hast du überhaupt eigene Meinung  oder traust du dich nicht etwas zum Thema zu sagen?
 
Das ist echt traurig, wenn er für seine gequirlte Scheiße auch noch Anhänger findet.

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Offline DieFrau

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Re: Polizeigewalt in den USA
« Antwort #74 am: 04. Oktober 2020, 15:59:43 »
Wundert mich gar nicht, da haben sich zwei gesucht und gefunden:

Lieber verbal verprügelt werden, beleidigt und dumm angestarrt, anstatt Menschen mit falscher Höflichkeit zu begegnen, wo man nur dieses beschi**ene Gefühl hat, wertlos zu sein, weil sie sich verstellen und eine Performance ablegen. Pathologische Nettigkeit ist mir ein Graus. Echtheit und Authentizität sind mein Ziel. Sie sind meine Mutter und mein Vater. Ja, und ich hab einen an der Klatsche!

Glückwunsch  :.)
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