Autor Thema: Was mir wegen Corona auf den Keks geht  (Gelesen 54818 mal)

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Offline grashopper

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #315 am: 30. April 2020, 07:41:47 »
Ich habe auch schon verschiedene Variationen. Und mag lieber die gekaufte Massenware mit Gummibändern. Das Binden der Handmade-Stoffmasken fällt noch schwer, da ich mit dem linken Arm (Bruch im Dezember 2019) noch nicht soweit komme.

Wie Ibo schon schreibt, muss man die Dinger ja nur kurzweilig tragen. Ich bemitleide die Kassierinnen, Arzthelferinnen etc., denn sie müssen den Schutz nahezu den ganzen Arbeitstag tragen.

Homeoffice kann ich keins machen, aber wir sind eh nur notwendigste Besetzung im Verwaltungsstall und weit genug auseinander in eigenen Büros. Klinken usw. werden jeden Tag desinfiziert. Und im Laufe des Tages zumindest eigenes Schutzprogramm mit eigener Desiflasche und eben Händewaschen nach Benutzung von gemeinschaftlichen Kopierern etc.

Ob das alles was nützt und die Gefahr nicht ganz woanders besteht, ist fraglich. Aber Verschwörungstheorien bringen derzeit auch nichts, sondern eher zusätzliche Panikmache.
"draußen nur Kännchen" - Bodo

Offline Yossarian

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #316 am: 30. April 2020, 18:29:47 »
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung


Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 30. April 2020

       
Maßnahmen zur Eindämmung der COVID19-Epidemie

       
Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:

Nachdem es Deutschland in international beachteter Weise gelungen ist, die Neuinfektionszahlen durch das
SARS-Cov2-Virus zu reduzieren, haben die Länder auf der Grundlage des gemeinsamen Beschlusses mit der
Bundeskanzlerin seit dem 20. April schrittweise erste Öffnungsmaßnahmen umgesetzt.

Es ist noch zu früh, um anhand der gemeldeten Neuinfektionen beurteilen zu können, ob sich diese
Öffnungsmaßnahmen trotz der Hygieneauflagen verstärkend auf das Infektionsgeschehen ausgewirkt haben. Diese
Beurteilung und die damit verbundene Entscheidung, ob ein weiterer größerer Öffnungsschritt möglich ist, soll
am 6. Mai in einer weiteren Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder
erfolgen.

Bund und Länder arbeiten während dessen weiter intensiv daran, das Infektionsgeschehen durch ein breites
Maßnahmenbündel so gut wie möglich zu kontrollieren und das Gesundheitswesen zu stärken. Nur mit einer
erfolgreichen Infektionskontrolle und konstant niedrigen Neuinfiziertenzahlen kann dauerhaft erreicht werden,
dass die Öffnungen Bestand haben und keine Rückkehr zu deutschlandweiten Beschränkungen erforderlich wird.

Zugleich werden Wirtschaftshilfen und sozialen Leistungen auf den Weg gebracht, um die negativen Folgen der
Krise abzumildern.

Bund und Länder wägen bei allen Entscheidungen deren Wirkung in gesundheitlicher, sozialer und
wirtschaftlicher Hinsicht sorgfältig gegeneinander ab. Die ständig zunehmenden wissenschaftlichen
Erkenntnisse über dieses neuartige Virus und viele interdisziplinäre Expertenmeinungen fließen dabei in die
Entscheidungsfindung ein. Die Verantwortung für die Entscheidungen liegt bei Bund und Ländern, für die
angesichts des Umstandes, dass es sich um eine Situation ohne Beispiel mit vielen noch schwer abschätzbaren
Risiken handelt, ein vorsichtiges Vorgehen in regelmäßigen Schritten und ein besonders strenger Maßstab für
vorübergehend notwendige Grundrechtseinschränkungen das leitende Prinzip für verantwortbares Handeln ist.

Vor diesem Hintergrund vereinbaren die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der
Länder:

1. Die gemeinsamen Beschlüssesowie die begleitenden ChefBK/CdS-Beschlüsse sowie die Entscheidungen des
Corona-Kabinetts bleiben gültig, soweit im Folgenden nicht abweichende Festlegungen getroffen werden.

2. Wesentliches Element der Infektionskontrolle ist die vollständige Kontaktnachverfolgungbei allen
Neuinfizierten. Wenn die Kontaktnachverfolgung nicht gelingen würde, bestünde die große Gefahr, dass eine
neue Infektionsdynamik entsteht. Deshalb bauen die Länder lageangepasst erhebliche Personalkapazitäten (ein
Team aus 5 Personen je 20.000 Einwohner) auf. Seit dem 24. April melden alle Gesundheitsämter über die
zuständigen Landesbehörden an das Robert-Koch-Institut, ob die vollständige Kontaktnachverfolgung
gewährleistet, gefährdet oder bereits aktuell nicht mehr möglich ist. Dies ermöglicht den Ländern, diese
Kapazitäten bei besonders betroffenen Gesundheitsdiensten sofort aufzustocken und vom Bund die dort
aufgebauten Kontaktnachverfolgungsteams von RKI, Bundeswehr und aus dem Medizinstudenten-Programm „Medis4ÖGD“
anzufordern. Die möglichst vollständige Kontaktnachverfolgung ist die Grundvoraussetzung für weitere
Öffnungsschritte und ein wichtiger Maßstab für die Bewertung der Frage, welche Neuinfiziertenzahlen im
mehrtätigen Mittel toleriert werden können.

3. Die bisherige epidemiologische Entwicklung in Deutschland hat gezeigt, dass es durch lokale Ereignisse
immer wieder zu besonderen regionalen Betroffenheiten bei der Ausbreitung des SARS-Cov2-Virus kommt. Deshalb
bereiten Bund und Länder weiter schnell abrufbare Unterstützungsmaßnahmen für besonders betroffene Gebiete
vor und stimmen sich dabei zwischen den Krisenstäben von Bund und Ländern weiter eng ab. Wenn die
deutschlandweit erzielten Erfolge in der Verlangsamung des Infektionsgeschehens nicht gefährdet werden
sollen, muss auf eine regionale Dynamik mit hohen Neuinfektionszahlen und schnellem Anstieg der
Infektionsrate sofort reagiert werden. Dazu gehört auch, dass dieumfassenden Beschränkungen, die vor dem 20.
April gültig waren, vor Ort sofort wieder konsequent eingeführt werden müssen. Darüber hinaus können auch
Beschränkungen nicht erforderlicher Mobilität in die besonders betroffenen Gebiete hinein und aus ihnen
heraus im Einzelfall geboten sein. Wenn es erneut zu einer überregionalen Infektionsdynamik kommt, die eine
Überforderung des Gesundheitssystems befürchten lässt, müssen die Beschränkungen auch in allen Ländern ganz
oder teilweise wieder eingeführt werden.


4. Am 13. März 2020 haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder die
Kliniken in Deutschland aufgefordert, ab dem 16. März 2020 alle medizinisch nicht zwingend notwendigen
planbaren Aufnahmen und Operationen zu verschieben, um sich auf die nicht vorhersehbare Zahl von
COVID-19-Erkrankten frühzeitig vorzubereiten undintensivmedizinische Kapazitätenvorzuhalten sowie aus- und
aufzubauen. Aktuell werden etwa 40 Prozent der Intensivbetten – bei finanziellem Ausgleich – freigehalten.
Die aktuelle Entwicklung der COVID-19-Infektionszahlen und die präzise Übersicht, die durch das
DIVI-IntensivRegister ermöglicht wurde, lässt es nun zu, dass ein etwas größerer Teil der
Krankenhauskapazitäten wieder für planbare Operationen genutzt werden kann. Dies ist auch deswegen geboten,
weil sich eine dauerhafte ausschließliche Priorisierung nur einer bestimmten Patientengruppe unter Ausschluss
anderer Gruppen von Erkrankten nicht rechtfertigen lässt. Gleichzeitig sollen ausreichend
COVID-19-Behandlungskapazitäten freigehalten und an die jeweilige Pandemieentwicklung angepasst werden. Für
die Umsetzung hat der Bund ein kriterienbasiertes Konzept vorgelegt, unter dessen Berücksichtigung die Länder
ab sofort die regionale Steuerung unter Beachtung der regionalen Besonderheiten vornehmen können. Das
DIVI-IntensivRegister zur Steuerung der Intensivkapazitäten in Deutschland wird aktuell zu einem Tool
weiterentwickelt, das anhand bekannter Parameter eine Prognose für den COVID-19-bedingten Bedarf an
Intensivbetten bundesweit und regional für die nächsten zwei Wochen vorhersagt. Dieses Tool wird vom
Bundesministerium für Gesundheit weiter gefördert und im laufenden Betrieb beständig weiter verbessert und
ausgebaut.

5. Großveranstaltungen wie z.B. Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte,
Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen sind derzeit untersagt.
Wegen der immer noch gegebenen Unsicherheit des Infektionsgeschehens ist davon auszugehen, dass dies auch
mindestens bis zum 31. August so bleiben wird. Ab wann und unter welchen Bedingungen kleinere öffentliche
oder private Veranstaltungen oder Feiern sowie Veranstaltungen ohne Festcharakter künftig stattfinden können,
ist derzeit aufgrund der in diesem Bereich besonders hohen Infektionsgefahr noch nicht abzusehen und abhängig
vom weiteren epidemiologischen Verlauf.

6. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bekräftigen ihren Dank an
dieKirchen und Religionsgemeinschaften, die mit dem notwendigen Verzicht auf die öffentliche Durchführung von
Gottesdiensten und Gebetsveranstaltungen trotz hoher Feiertage in den vergangenen Wochen einen wichtigen
Beitrag geleistet haben, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die jetzt auch durch diese Maßnahmen
erreichten Erfolge lassen daher eine schrittweise Lockerung der Maßnahmen zu. Auch aufgrund des besonderen
Schutzes der Freiheit der Religionsausübung im Grundgesetz ist es im Zuge der
Überprüfung der beschränkenden Maßnahmen geboten, Versammlungen zur Religionsausübung wieder zu ermöglichen,
soweit bei ihrer Durchführung den besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung getragen wird.
Vor dem Hintergrund des partnerschaftlichen Verhältnisses von Staat und Religionsgemeinschaften in
Deutschland haben Länder und Bundesinnenminister mit den Kirchen und großen Religionsgemeinschaften deren
umfassende Konzepte für die Durchführung von Gottesdiensten und religiösen Handlungen unter Beachtung des
Infektionsschutzes vorbesprochen und hieraus eine Übersicht hinsichtlich der von den Kirchen und
Religionsgemeinschaften vorgesehenen Maßnahmen erstellt.
Versammlungen zur Religionsausübung (Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen) sollen fortan wieder
stattfinden können. Für Weltanschauungsgemeinschaften gelten die Ausführungen entsprechend. Die Einzelheiten
regeln die Länder.

7. Spielplätzekönnen mit Auflagen wieder geöffnet werden, um Familien neben Grünanlagen und Parks
zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten im öffentlichen Raum zu bieten.

8. Unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen können
folgendeKultureinrichtungen wieder geöffnet werden:

a. Museen, Ausstellungen und Galerien
b. Gedenkstätten, sowie
c. zoologische und botanische Gärten.

Voraussetzung ist, insbesondere bei kleinen und historischen Gebäuden, dass diese Auflagen räumlich und
personell umgesetzt werden können. Die Beauftragte für Kultur und Medien wird gebeten, kurzfristig ein
Förderprogramm in Höhe von zunächst 10 Mio. € für corona-bedingte Umbaumaßnahmen in kleinen und mittleren
Museen aufzulegen.

9. Der Chef des Bundeskanzleramts und die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien werden
beauftragt, auf der Grundlage der Empfehlungen der jeweiligen Fachministerkonferenzen Beschlussvorschläge für
den 6. Mai zur schrittweisen weiteren Öffnung vonSchulen, zur weiteren Öffnung von
Kinderbetreuungsangeboten und zur schrittweisen Wiederaufnahme des Sportbetriebes zu erarbeiten.

10. Die zuständigen Fachministerkonferenzen werden beauftragt, bis zu der auf den 6. Mai folgenden Konferenz
der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder Vorschläge für Rahmenbedingungen
schrittweiser Öffnungen vonGastronomie- und Tourismusangeboten und für die weiteren Kultureinrichtungen
vorzubereiten.
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Offline Conte Palmieri

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #317 am: 30. April 2020, 20:47:02 »
Das erscheint mir recht vernünftig.
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Offline ganter

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #318 am: 02. Mai 2020, 01:35:58 »
...
die Maskenpflicht
Die handelsübliche oder selbstgenähte Maske aus Zellstoff oder Baumwolle schützt nicht mich vor Ansteckung, sondern andere vor mir.
Nachvollziehbar

Allerdings sabber ich die Maske schneller voll, als ich aus dem Einkaufstempel wieder rauskomm. Alles, was sich so in meinem Hals-, Nasen- Rachenraum so herumtreibt ( und das ist nicht wenig, glaubt es mir) konzentriert sich in dieser Maske und wird von mir wieder eingeatmet. Und gelangt so an Orte, wo es eigentlich nicht hingehört.

In Asien tragen die Einwohner doch schon länger diese Masken,um andere vor Ansteckung zu schützen. Gibt es Untersuchungen, wie sich das auf Lungen- und sonstige Krankheiten auswirkt?
Treibt sich hier ein HNO-Arzt herum oder einer, der einen HNO-Arzt kennt?
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Offline DieFrau

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #319 am: 02. Mai 2020, 06:34:09 »
Alles, was sich so in meinem Hals-, Nasen- Rachenraum so herumtreibt ( und das ist nicht wenig, glaubt es mir) konzentriert sich in dieser Maske und wird von mir wieder eingeatmet. Und gelangt so an Orte, wo es eigentlich nicht hingehört.

Und das ist genau, was ich nicht nachvollziehen kann.
Überhaupt sollte das Virus sooo klein sein, dass es durch diesen Masken durch kann. Vielleicht wird es nach eineinhalb m müde und hängt nur noch außen an der Maske rum, aber von ihnen nach außen wird es mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten richtig durch den Textil geschleudert, Husten, schnelles Atem. Wenn nicht, dann holt man das Virus und sonstwas in sich wieder ein.

Mein Mitleid und Respekt für die jenigen mit Berufe, die zum ständigen Tragen der Masken verpflichten.

Ich bin gespannt, welche neue Krankheitsmuster nach Der Krise auf uns zukommen werden. Vorab wird das Immunsystem allein durch das ständigen desinfizieren arbeitsunfähig und macht irgendwann schlapp.

Selbst gemachte werden nur getragen, wenn ich ein Laden betreten muss. Ansonsten die Gründe zum Tragen der Maske aus dem Weg gehen und den Einkauf so kurz wie möglich halten. Die sind bis 60 Grad waschbar und werden danach gebügelt.
Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat!...Einstein

Offline Nikibo

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #320 am: 02. Mai 2020, 08:40:33 »
Ihr macht vielleicht einen Bohei aus dieser Maskenpflicht. Ich verstehe, dass es lästig ist und das man sie nicht gern trägt,  aber so ein Affentheater kann ich nicht nachvollziehen. Sorry.

Selbst gemachte werden nur getragen, wenn ich ein Laden betreten muss. Ansonsten die Gründe zum Tragen der Maske aus dem Weg gehen und den Einkauf so kurz wie möglich halten. Die sind bis 60 Grad waschbar und werden danach gebügelt.
So ist das doch völlig ausreichend und mehr mache ich auch nicht. Längere Einkäufe vermeide ich und länger als 20 Minuten habe ich das Ding eigentlich nie auf.


Beim Schleifen von Holz trage ich auch eine Maske. Noch nie habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was ich da wieder einatme, wenn ich das Ding teilweise Stunden im Gesicht habe.


Macht euch doch nicht so verrückt.
Sind des Schäfchens Locken braun, lehnt es am Elektrozaun.

Offline Korinthenkackerin

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #321 am: 02. Mai 2020, 09:34:14 »
Ihr macht vielleicht einen Bohei aus dieser Maskenpflicht. Ich verstehe, dass es lästig ist und das man sie nicht gern trägt,  aber so ein Affentheater kann ich nicht nachvollziehen.

Da sind wir mal wieder einer Meinung. Otto Normalbürger soll das Ding für Einkäufe trage und für den ÖPV, das ist ja nun echt überschaubar.

Ich habe bei der Arbeit die meiste Zeit des Tages eine Maske auf und inzwischen kriege ich es meistens so hin, dass die Brille nicht mehr beschlägt (wie auch immer  :D). Zum Spritzen und Blutabnehmen trage ich eine FFT2 oder FFT3 plus Gesichtsschild und sonst nur die einfachen FFT1er; ich sitze hinter Plexiglas und mit den 2ern versteht mich kein Mensch am Telefon. Zusätzlich trage ich immer wieder am Tag Handschuhe, natürlich eben für o. g. Tätigkeiten oder auch zum Unterlagen entgegennehmen. Lästig ist dabei dieses ständige Aus- und Anziehen, denn mit den Handschuhen gehe ich ja dann wieder nicht an die Geräte des Arbeitsplatzes, das wäre ja sonst kontraproduktiv. Also, einen Handschuh anziehen, Unterlagen aus der extra angeschafften Ablagebox entnehmen, Dokumente in den Scanner legen, mit der nackten Hand den Scanvorgang am PC starten, speichern, die Unterlagen mit der behandschuhten Hand wieder entnehmen, zurückgeben, Handschuh ausziehen, Hände desinfizieren (eigentlich in dem Moment ja nicht nötig, aber einfach aus Reflex), weiterarbeiten. Wenn das Telefon dann noch dazwischen klingelt, wird es knifflig  ;D. Wie bereits mehrfach erwähnt, macht mir die Arbeit derzeit wenig Spaß  :.) und ich bin voller Mitleid für all die armen Menschen im Einzelhandel und für die Paketboten. Denen geht's sicher ähnlich.

@Druide, DU tust mir leid, wenn du wieder ins Büro pendeln musst! So viele Stunden in Bahn und Bus zu verbringen, DAS stelle ich mir sehr, sehr unlustig vor.
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Offline schnorchel

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #322 am: 02. Mai 2020, 09:50:03 »
Überhaupt sollte das Virus sooo klein sein, dass es durch diesen Masken durch kann.
Ist es auch. Die Idee dahinter ist vielmehr, daß, wenn man denn infektiös ist, zumindest ein Teil der Viren aufgehalten wird.

Vorab wird das Immunsystem allein durch das ständigen desinfizieren arbeitsunfähig
Deshalb wird ja auch normale Seife empfohlen, während das Desinfektionsmittel den Krankenhäusern vorbehalten bleiben soll. Daß indes jemand mit Seife sein Immunsystem geschädigt hätte, hatte ich noch nie gehört. Hab ein bißchen dazu gesucht und fand hier:
Zitat
Gründlich und ausgiebig
(...) Die Art der Seife selbst spielt – eigentlich – nur eine nebensächliche Rolle. Vor allem ist es wichtig, dass ihr eure Hände ausreichend lang (20 bis 30 Sekunden) und mit der richtigen Technik (auch die Fingerspitzen und Zwischenräume) wascht. Sauber und keimfrei werden sie dann mit beiden Seifenarten.

Keimschleuder feste Seife?
Auf festen Seifenstücken können sich Keime einfacher vermehren, weil (...) sie danach feucht im warmen Badezimmer herumliegt. Das macht allerdings nichts: (...) Die vorhandenen Keime werden direkt beim Waschen wieder entfernt. Einziges Risiko: Sollte die Seife auch von kranken Menschen verwendet werden. Deshalb findet ihr in öffentlichen Einrichtungen wie dem Großraumbüro oder Krankenhäusern ausschliesslich Flüssigseife.

Für den Heimgebrauch (...) reicht das Seifenstück aber vollkommen aus. Sie ist günstiger, hält viel länger und kommt komplett ohne Plastikmüll aus, sie lässt sich auch viel besser dosieren. (...)

sowie dort:
Zitat
Hände mild waschen!
Wasser und vor allem Seife können den Säureschutzmantel der Haut angreifen. Wascht die Hände jetzt natürlich oft und gründlich, aber nur mit lauwarmem Wasser – heißes Wasser bietet keinen Vorteil und schadet der Haut nur. Verwendet eine hautfreundliche Seife, die mit «pH-hautneutral» oder «pH 5,5» gekennzeichnet ist.

Häufiges Nägellackieren begünstigt trockene Hände!
Das Schädliche ist hier nicht der Nagellack oder das Lackieren an sich, sondern der Nagellackentferner. Die Inhaltsstoffe sind äusserst aggressiv und trocknen neben der empfindlichen Nagelhaut meist auch die ganzen Hände aus.

Extra-Pflege
(...) Bereitet ein Ölbad für die Hände vor. Das besteht lediglich aus warmem Wasser und Oliven-, Mandel- oder Jojobaöl. Weicht eure Hände für etwa 10 bis 20 Minuten darin ein und reibt sie danach mit einer fetthaltigen Creme ein. Wenn ihr über Nacht Baumwollhandschuhe (gibt es in jeder Apotheke) anzieht, wirkt die Pflege besonders gut.
« Letzte Änderung: 02. Mai 2020, 10:05:55 von schnorchel »

Offline schnorchel

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #323 am: 02. Mai 2020, 10:03:05 »
In Asien tragen die Einwohner doch schon länger diese Masken,um andere vor Ansteckung zu schützen. Gibt es Untersuchungen, wie sich das auf Lungen- und sonstige Krankheiten auswirkt?
Treibt sich hier ein HNO-Arzt herum oder einer, der einen HNO-Arzt kennt?
Auf Youtube gibts aus der Tschechei einen Videoclip auf englisch mit dringender Empfehlung für Maskentragen. In den Kommentaren darunter äußern viele Asiaten ihr Unverständnis, daß die Westeuropäer erst jetzt auf den Trichter mit den Masken kämen, anstatt gleich von ihnen zu lernen. Unter denen sollten Leute zu finden sein, die aus erster Hand Näheres dazu sagen können.
« Letzte Änderung: 02. Mai 2020, 10:07:55 von schnorchel »

Offline Conte Palmieri

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #324 am: 02. Mai 2020, 10:26:17 »
In asiatischen Metropolen - von denen ich eine selbst kennengelernt haben - tragen manche Leute schon immer Masken, wegen der Luftverschmutzung. Es ist offensichtlich kein Problem, sich daran zu gewöhnen.
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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #325 am: 02. Mai 2020, 10:51:25 »
Es ist offensichtlich kein Problem, sich daran zu gewöhnen.

Na, ich weiß nicht. Heute beim Einkaufen habe ich es gerade so ausgehalten und beim Verlassen des Geschäfts auf dem Parkplatz das Ding sofort wieder runtergenommen. Wir Korinthe das hinkriegt, daß ihre Brille nicht beschlägt, ist mir ein Rätsel.
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Offline Korinthenkackerin

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #326 am: 02. Mai 2020, 12:10:56 »
Wir Korinthe das hinkriegt, daß ihre Brille nicht beschlägt, ist mir ein Rätsel.

Mir auch, denn anfangs war die Brille immer sofort beschlagen. Vielleicht atme ich ja inzwischen anders  ;D, ich kann es echt nicht erklären.
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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #327 am: 02. Mai 2020, 13:46:45 »

@Druide, DU tust mir leid, wenn du wieder ins Büro pendeln musst! So viele Stunden in Bahn und Bus zu verbringen, DAS stelle ich mir sehr, sehr unlustig vor.


Am Di. nächster Woche pendle ich zu einem (privaten) Termin nach Wien. Und die darauffolgende Wo. von Mo.- Fr. (da geht es wieder ins Büro). Ich werde berichten,...  ;)

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Offline Conte Palmieri

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #328 am: 02. Mai 2020, 14:32:52 »
... daß ihre Brille nicht beschlägt, ist mir ein Rätsel.
Zugegeben, in Thailand beschlagen die Brillen nicht. Da ist der Unterschied zwischen Körper- und Außentemperatur zu gering. Aber meine Tochter war letztes Jahr im März in Japan auf Hochzeitsreise, und da sind auch viele Leute mit Masken herumgelaufen.
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Offline DieFrau

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #329 am: 02. Mai 2020, 17:04:28 »
Wir Korinthe das hinkriegt, daß ihre Brille nicht beschlägt, ist mir ein Rätsel.

Der Trick ist in den engliegenden oberen Rand der Maske, die blauen mit metallischen biegsamen Verstärkung lassen sich so auf den Nasenbogen anpassen, dass die ausgeatmete Feuchte seitlich und nach unten ausweicht. Die Hinterlüftung der Brille wird somit erhalten bleibten.
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