Autor Thema: Was mir wegen Corona auf den Keks geht  (Gelesen 53638 mal)

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Offline Mattieu

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #990 am: 30. Oktober 2020, 13:55:48 »
Ich verstehe nicht, warum die Maßnahmen, ob verhältnismäßig oder nicht, nicht sofort gelten sollen, wenn die Lage so dramatisch ist.
Scheiße ist, wenn der Furz was wiegt.

Offline DieFrau

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #991 am: 30. Oktober 2020, 14:07:52 »
Ich verstehe nicht, warum die Maßnahmen, ob verhältnismäßig oder nicht, nicht sofort gelten sollen, wenn die Lage so dramatisch ist.

Damit die Jugend die Gelegenheit hat, das letzte Abend...neee Wochenende durchfeiern darf und Gianluca den Lockdown Light mit einem Steak "feiern" kann.....alles easy, wenn man grundabgesichert ist.

Ach ja, die Hamsterkäufe können auch vorher erledigt werden.
« Letzte Änderung: 30. Oktober 2020, 14:10:06 von DieFrau »
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Offline Gianluca

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #992 am: 30. Oktober 2020, 14:36:02 »
Yepp.

Nachtrag: Die Kontaktdaten müssen aber sicher verwahrt werden und dürfen nicht offen für jeden einsehbar sein.
Gerüchteweise ist das aber durchaus passiert. Dies muss in Sachen Datenschutz trotzdem berücksicht werden.
Alles eine Sache der internen Koordination des jeweiligen Betriebes. Und, ja, auch ich durfte sehen, dass Lieschen Müller gerade oder vor mir im Restaurant ist/war.
Man muss nur wollen und nicht auf weitere Anweisungen warten.

...alles easy, wenn man grundabgesichert ist.
Du kennst meine Grundabsicherung?
Und wäre für einen früheren Termin die Schließung angestzt worden, dann wären wir eben dann "gefeiert".

Unser Laden hatte teilweise Kurzarbeit, gibt es, nach meinem Kenntnisstand, nur in der freien Wirtschaft.
Hält mich jedoch nicht davon ab mit den Leuten des Restaurants die letzten Stunden vor dem - meiner unmaßgeblichen Meinung nach - Unsinn (oder nennen wir es symbolträchtigen Maßnahme) den Abend zu verbringen. Könnte ich mich klonen, würde ich noch 3-4 andere Lokalitäten aufsuchen.

Lufthansa geht nicht pleite. Die haben 9 Mrd. in den ... geschoben bekommen, was aber nicht verhindert hat, dass sofort (!) eine Entlassungswelle eingeleitet wurde, bei gleichzeitiger Beibehaltung der Gehalts- und Bonuszahlungen der Großkopferten. Der "kleinen Saftschubserin" und eine nicht geringe Anzahl von Piloten und Bodenpersonal wurde die Tür gezeigt.
« Letzte Änderung: 30. Oktober 2020, 14:48:48 von Gianluca »

Offline Araxes

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #993 am: 30. Oktober 2020, 17:58:28 »
Ich verstehe nicht, warum die Maßnahmen, ob verhältnismäßig oder nicht, nicht sofort gelten sollen, wenn die Lage so dramatisch ist.

Vielleicht weil es nett ist, wenn Restaurants wenigstens noch ihre Vorräte abarbeiten können.

Die Lage ist nur vordergründig dramatisch. Die Infektionszahlen steigen, aber die Hospitalisierungen halten sich in Grenzen. Bislang hat Corona zu einer deutlichen Untersterblichkeit geführt, weil die Leute vorsichtiger sind.

Das sind auch größtenteils hilflose Versuche und teilweise kontraproduktiv. Die meisten Ansteckungen passieren zu Hause und in Altenheimen. Nun schließt man Restaurants, was dazu führt, daß sich die Leute mehr zu Hause treffen Im nächsten Schritt schließt man Läden, was dazu führt, daß der Kaufland oder Lidl. dann noch voller ist.
« Letzte Änderung: 30. Oktober 2020, 18:08:47 von Araxes »

Offline Araxes

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #994 am: 30. Oktober 2020, 18:04:27 »
Nachtrag: Die Kontaktdaten müssen aber sicher verwahrt werden und dürfen nicht offen für jeden einsehbar sein.

Das hätte man schon lange lösen können. Auf den Tisch Im Restaurant kommt ein Aufsteller mit einem Barcode. Den scannt man ein und eine App überträgt dann die Kontaktdaten an den Empfänger. Jeder Empfänger hat einen eigenen Barcode. Dazu hätte man aber was machen müssen. Ich habe den Eindruck, es gibt nur Maßnahmen, bei denen die Politik nichts tun muß außer Geld ausgeben.

Offline Araxes

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #995 am: 30. Oktober 2020, 18:12:38 »
Unser Laden hatte teilweise Kurzarbeit, gibt es, nach meinem Kenntnisstand, nur in der freien Wirtschaft.

Diese Unwucht ist ein großes Problem. 4% mehr Geld im ÖD und für Rentner und Konkurse für kleine Unternehmer. Der Lockdown wird von Leuten beschlossen, die nicht in der Haut der Betroffenen stecken.

Offline phoenix

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #996 am: 30. Oktober 2020, 18:33:20 »
Das hätte man schon lange lösen können. Auf den Tisch Im Restaurant kommt ein Aufsteller mit einem Barcode. Den scannt man ein und eine App überträgt dann die Kontaktdaten an den Empfänger. Jeder Empfänger hat einen eigenen Barcode. Dazu hätte man aber was machen müssen. Ich habe den Eindruck, es gibt nur Maßnahmen, bei denen die Politik nichts tun muß außer Geld ausgeben.

Ja, wieder gepennt.
Ich hatte als Konsument mit der Barcodegeschickte geliebäugelt, weil mir das ständige Ausfüllen auf den Keks ging

Aber deswegen nutze ich dann doch die archaische Variante der Kontaktdatenhinterlassung:
https://www.heise.de/news/CCC-hackt-digitale-Corona-Liste-mit-87-000-Eintraegen-4881198.html
Was im Internet die unerwünschten Ads sind, sind im Real Life die politischen Ankündigungen von  Corona Gegenmaßnahmen. Ich hätte bitte meinen Real Life Corona Ankündigungblocker.

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Offline DieFrau

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #997 am: 30. Oktober 2020, 19:45:53 »
Das hätte man schon lange lösen können. Auf den Tisch Im Restaurant kommt ein Aufsteller mit einem Barcode. Den scannt man ein und eine App überträgt dann die Kontaktdaten an den Empfänger. Jeder Empfänger hat einen eigenen Barcode.

Bei Dem Italiener wurde dieses Barcode System geführt, da waren wir einmal dort. Sonst habe ich Zetteln mit dem eigenen Kugelschreiber ausgefüllt, weil die meistens leer waren. Kontrolliert hat keiner, weder den Inhalt noch der Einwurf in den dafür vorgesehenen Box


Zitat
Ich habe den Eindruck, es gibt nur Maßnahmen, bei denen die Politik nichts tun muß außer Geld ausgeben.

So ist es auch.
Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
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Offline simplemachine

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #998 am: 30. Oktober 2020, 19:49:35 »
Wer solche Antworten gibt, hat die Exponentialfunktion nicht verstanden und hätte besser in der Schule im Fach Mathematik aufgepaßt. :.)

Gebremst kann so ein Virus auf "nätürlichem" Wege letztetndlich nur durch den Entzug der Wirte.

Wer einer Virusinfektion mit Mathematik zu Leibe rücken will, hat dann wohl irgendwo die Biologie und deren Erkenntnisse für die allg. Lebenserfahrung vernachlässigt. Denn jeder, der sich nur marginal mit saisonalen Kurven von Grippeinfektionen oder ähnlichen durch Tröpfcheninfektion verbreiteten Viren beschäftigt, kann erkennen, dass starke Anstiege und Abflachungen jedes Jahr aufs Neue ihre typischen saisonalen Zeiten haben, so auch hier, dafür bedarf es keinem "Entzug der Wirte". Corona ist seit März nicht stetig abgeflacht, weil es Lockdown gab, das konnte man an den ganzen Lockerungen sehen, die bis zu den Sommerferien keinerlei Anstiege bewirkt haben, im Gegenteil, die Zahlen sind immer weiter gesunken. Weil ab Frühjahr/Sommer die Saison für sowas immer erstmal vorbei ist. Vor den Sommerferien gabe es in D grad mal noch um 5.000 bekannte Fälle. Warum jetzt alles wieder steigt: Der Herbst ist da und damit die beginnende Hochsaison für derartige Infektionen.

Offline phoenix

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #999 am: 30. Oktober 2020, 20:13:28 »
@simple: Gerne antworte ich auch darauf nochmal. Ich habe gerade etwas Zeit übrig.

Schön, das Du die Biologie direkt selbst anführst.

Der Herbst bietet optimalere Vorraussetzung für die Übertragung und die Verbreitung des Virus, das Argument schenke ich Dir gerne.
Es ist aber nur eines von vielen Faktoren.

An der internen grundsätzlichen Funktionsweise der menschlichen Biochemie   ändert das mal rein gar nichts.
Der Funktionsmechanismus bleibt erhalten.

Und die biologische Vermehrung eines Virus im Körper einer Zelle, spätestens aber innerhalb des Körpers ist ab einer gewissen Anzahl von infizierten Zellen dann auch exponential, womit letzendlich wieder die Mathematik ins Spiel kommt.

Das Spielchen wiederholt sich dann mit den Menschen im Kern auch.

Ich mache ich aber gerne mal zum Deppen und erkläre relativ triviales (Schul)wissen.
Jedenfalls die Kinder der ersten Nachkriegsgeneration hatten das eigentlich irgendwann mal in der Schule. 

Edit: Bei der Nachkriegsgeneration mal kurz korrigiert, sicher ist sicher.  8)
« Letzte Änderung: 30. Oktober 2020, 22:05:32 von phoenix »
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Offline nigel48

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1000 am: 30. Oktober 2020, 20:25:20 »
simpel :

Das Märchen vom Reiskorn und dem Schachbrett

Im alten Persien erzählten sich die Menschen einst dieses Märchen: Es war einmal ein kluger Höfling, der seinem König ein kostbares Schachbrett schenkte. Der König war über den Zeitvertreib sehr dankbar, weil er sich mit seinen Ministern bei Hofe oft ein wenig langweilte. So sprach er zu seinem Höfling: "Sage mir, wie ich dich zum Dank für dieses wunderschöne Geschenk belohnen kann. Ich werde dir jeden Wunsch erfüllen." Nachdenklich rieb der Höfling seine Nase. Nachdem er eine Weile nachgedacht hatte, sagte er: "Nichts weiter will ich, edler Gebieter, als daß Ihr das Schachbrett mit Reis auffüllen möget. Legt ein Reiskorn auf das erste Feld, und dann auf jedes weitere Feld stets die doppelte Anzahl an Körnern. Also zwei Reiskörner auf das zweite Feld, vier Reiskörner auf das dritte, acht auf das vierte und so fort." Der König war erstaunt. "Es ehrt dich, lieber Höfling, daß du einen so bescheidenen Wunsch äußerst", sprach er. "Er möge dir auf der Stelle erfüllt werden." Der Höfling lächelte, eine Spur zu breit vielleicht, und verneigte sich tief vor seinem Herrscher.

Sofort traten Diener mit einem Sack Reis herbei und schickten sich an, die Felder auf dem Schachbrett nach den Wünschen des Höflings zu füllen. Bald stellten sie fest, daß ein Sack Reis gar nicht ausreichen würde, und ließen noch mehr Säcke aus dem Getreidespeicher holen.

64 Felder hatte das Schachspiel. Schon das zehnte Feld mußte für den Höfling mit 512 Körnern gefüllt werden. Beim 21. Feld waren es schon über eine Million Körner. Und beim 64. Feld stellten die Diener fest, daß es im ganzen Reich des Königs nicht genug Reiskörner gab, um es aufzufüllen. Mit seinem Wunsch wurde der Höfling zum reichsten Mann im ganzen Land, und der König wünschte, er hätte ihm nie etwas geschuldet.


so, und wenn einer 5 oder 10 ansteckt....das ist exponentiell.
Man fährt an den See, um zu schwimmen - nicht wegen der Mücken, oder? - Lemmy Kilminster

Offline nigel48

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1001 am: 30. Oktober 2020, 21:01:09 »
es gelangen unterschiedliche mengen von viren in den körper ein. einige irren so im körper herum . einige viren knacken die hülle körpereigener zellen , nisten ihre zellkerne dort ein und vermehren sich. sind sie ausgewachsen, platzt die zelle und die vieren schwärmen aus mit körpereigenen informationen. dadurch können sie schneller weitere zellen erobern. gleichzeitig wird das immunsystem aktiviert. jetzt folgt ein wettlauf/-kampf.
sind schon infektionen oder andere vorbelastungen im körper, haben die covid-v. weniger gezielte gegenwehr... zuerst macht es sich in den schleimhäten der atmung bemerkbar - da sind sie auch eingedrungen und haben die ersten zellen erobert.
gleichzeitig schleichen einige viren in andere organe.
usw.
z.z. gibt es medis, die die virenlast eingrenzen und einige, die das imunsstem erregen. was fehlt, ist eines das das immunsystem auf oivid programmiert.

wie ein statistiker neulich sagte : das virus ernährt sich von kontakten.

ich hoffe, das ist simpel genug.
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Offline Korinthenkackerin

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1002 am: 30. Oktober 2020, 22:39:29 »
Mir geht auf den Keks, dass man im Frühjahr den Virologen nicht besser zugehört und die Gesundheitsämter personell entsprechend aufgerüstet hat. Ist nicht so, dass uns diese zweite Welle nicht prophezeit worden ist. Das verstehe ich in keinster Weise. Da hätte man viel, viel mehr tun und vorbereiten können.

Dann geht mir noch auf den Keks, dass die Kassenärztliche Vereinigung viel zu lahm mit ihren Regelungen ist. Da sollen nun laut unserer Regierung wieder die Menschen zu Hause bleiben und uns erlaubt man noch nicht offiziell, Wiederholungsrezepte unbürokratisch einfach zuzuschicken, wenn der Patient dieses Quartal noch nicht in der Sprechstunde war. Nein - die Leute sollen demnach wieder alle vorbeikommen und ihre Versichertenkarten einlesen lassen. Das ist für uns ein echtes Ärgernis. Wir haben beschlossen, dass wir trotzdem alles schicken - auch ohne offizielles Ok.   

Unser Landkreis ist ziemlich betroffen. Wir haben bereits wieder Terminabsagen mit positiv Getesteten. Selber habe ich am Ende unserer Sauerland-Wanderwoche vor 10 Tagen einen ganz schönen Dämpfer bekommen: wir haben uns mit Freunden aus der Gegend am letzten Abend in einem Restaurant getroffen. Als wir am nächsten Tag heimgefahren sind, kontaktierte mich meine Freundin panisch, ihre Kollegin sei möglicherweise positiv, deren Ehemann sei es zumindest, sie habe es gerade erfahren. Die Kollegin war dann tatsächlich positiv, aber es dauerte weitere vier Tage, bis man das wusste. Meine Freundin konnte sich dann endlich auch testen lassen - sie war negativ. Insgesamt dauerte das alles viel, viel zu lange :(. Zum Glück hatte ich noch eine weitere Urlaubswoche zu Hause, so dass ich nicht mit der Ungewissheit in die Praxis gehen musste. So schnell hätte das mit einer Ansteckung gehen können und bei mir, als Risikopatientin nach der Lungenembolie letztes Jahr, wäre eine Infektion nicht sehr erfreulich gewesen.
Ein Freund ist jemand, der dich mag, obwohl er dich kennt!
(Elbert Hubbard)

Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
(Alexander Freiherr von Humboldt)

Offline simplemachine

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1003 am: 31. Oktober 2020, 00:28:09 »
Und die biologische Vermehrung eines Virus im Körper einer Zelle, spätestens aber innerhalb des Körpers ist ab einer gewissen Anzahl von infizierten Zellen dann auch exponential, womit letzendlich wieder die Mathematik ins Spiel kommt.

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Jedenfalls die Kinder der ersten Nachkriegsgeneration hatten das eigentlich irgendwann mal in der Schule. 

so, und wenn einer 5 oder 10 ansteckt....das ist exponentiell.


Die Erkenntnisse des Schulwissen aus der Mitte des letzten Jahrhunderts über Virenvermehrung und mathematisches Laienwissen über "exponentiell" in allen Ehren, aber was soll darin ein neuer Erkenntnisgewinn für Corona sein, das ist doch alles hinlänglich anhand anderer Viren bekannt. Jedes Jahr infizieren sich schließlich nach Schätzungen 5 - 20 Mio. Menschen während der mehrmonatigen Grippesaison in D mit dem Influenzavirus und klar ist die Ausbreitungsrate während der Grippesaison exponentiell. Jeder kennt schließlich die Zeiten in Herbst/Winter, wo gefühlt fast jeder bei der Arbeit, im Zug, überhaupt im Alltag schnieft und hustet. Corona folgt hier bisher auch nur diesem üblichen Verlauf, dafür braucht man keinen Taschenrechner.

Offline nigel48

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #1004 am: 31. Oktober 2020, 03:46:01 »
dann lies mal mehr als nur überschriften und zankartikel.
https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/question-and-answers-hub/q-a-detail/q-a-coronaviruses#:~:text=symptoms

corona ist um einiges heftiger als influenza. selbst nach milden verläufen tauchen üble spätfolgen auf.
wenn grippe ein golf ist, ist covid ein bus oder hummer oder lkw.
wach endlich auf, verdammt noch mal !
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