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Literatur und Musik / Re: Nekrolog
« Letzter Beitrag von Conte am 30. Dezember 2025, 03:55:40 »Brigitte Bardot - R.I.P.
Es Ist immer traurig, wenn jemand stirbt. Dies Dame war erheblich überschätzt.
Brigitte Bardot - R.I.P.
Furzen: Spaziergang statt Nickerchen

Kann ich nicht empfehlen.
Einerseits fand ich seinen durchgängig aggressiven Schreibstil am Anfang durchaus noch unterhaltsam, aber sein Verhalten im zugehörigen Thread im taucher.net-Forum geht überhaupt nicht.
Leute, die sein 'Meisterwerk' kritisieren werden nur noch persönlich angegangen.
Der aufgerufene 'Preis' von 0,99€ deutet wohl auch darauf hin, dass der Autor wohl nur vorhat, mit so einigen Leuten abzurechnen.
Wer sowas nötig hat...
Lustig zu lesen als Österreicher über unsere "typischen" Nachbarn, deckt sich teilweise mit selbst gemachten Erfahrungen, aber doch sehr überspitzt geschrieben
Bitte nicht ganz ernst nehmen.
Ich habe nur die kostenlose Leseprobe gelesen - danach ist das ganze Buch auch die paar Ct nicht mehr wert. Es ist Satire, die sich nach zwei Seiten schon tot läuft. Es wird allerlei Verbands- und Vereinsmeierei auf die Schippe genommen. Dann folgt ein kieferausrenkender Gähnanfall. Mit der Realität hat es nichts zu tun. Das erste große Missverständnis ist, dass Tauchvereine keine Tauchschulen sondern Sportvereine sind. Das Pamphlet geht schon deshalb an der Wirklichkeit vorbei.
Kein guter Schreibstil!
Sehr "ichbezogene" Darstellung, teilweise recht wirr.
Auch für Leute, die eine große Bandbreite an Literatur mögen, ist es leider überhaupt keine Empfehlung.
Du willst Tauchen lernen?
Glibbrige Quallen, der Weiße Hai, riesige Kraken, die ganze Schiffe in die Tiefe ziehen, die tödliche Seewespe und... DEUTSCHE Tauchvereine!
WILLST DU WIRKLICH TAUCHEN LERNEN?
Tatsächlich erlebte Geschichten rund ums Tauchen, mit einem Augenzwinkern und vielen vorgehaltenen Spiegeln in Richtung der DEUTSCHEN Tauchvereine und Communitys, gemixt mit Ratschlägen für angehende Taucher, Assis und TLs, und Basenbetreiber, die so in keinem anderen Buch stehen.
Ein sehr berühmter deutscher Thriller-Autor, der bei Polizei und Gerichtsmedizinern recherchiert, sagte einmal, dass die Realität so hart ist, dass die exakte Beschreibung dieser einem niemand glauben würde, weshalb er in seinen Büchern weit untertreibt. /freies Zitat Ende
Und so ist es auch bei mir: Meine Geschichten sind zu 101% wahr, selbst erlebt, eher untertrieben und von Satire (leider) einige Tagesreisen entfernt.
Ich sollte wohl trotzdem eine WARNUNG aussprechen, denn auch wenn es Leser gibt, die eine enorme Bandbreite an Literatur auf Amazon erstöbert haben, könnte trotzdem die Möglichkeit bestehen, dass diese noch nichts von einer ›autobiografischen Ich-Erzählweise‹ gehört, oder gar gelesen haben. Es könnte also sein, dass das Personalpronomen ICH so 1-2 Mal öfter vorkommt als in gewöhnlichen Groschenromanen.
Wer (m)eine Beschreibung zu Tauchvereinen, -clubs und -basen lesen möchte, sollte bis zu ›Kapitel 11 - VEREIN CLUB BASIS‹ durchhalten und nicht nur die Leseprobe anklicken, denn da wird alles ausführlich erklärt.
Und wer mein Büchlein lediglich mit einem Stern bewerten oder gar abstrafen möchte, ist mir herzlich willkommen. Die einen, die mit der sachlichen Kritik, sorgen dafür, dass ich für kommende Projekte aus diesen Fehlern lerne, und dem Rest bin ich dankbar für das Öl, welches sie ins Feuer gießen.
Viel Spaß mit meinem Büchlein!
Am nächsten Tag füllte der Senior Öl auf den Kompressor und ich sollte ihm assistieren. Ich schwöre bei Gott, Allah, Jehova und dem Rest des Universums, dass die folgende Schilderung, allein aus Platzgründen, noch weit untertrieben und extrem gekürzt ist. Lediglich wie viel Öl er einfüllte, weiß ich nicht mehr. Auf jeden Fall nahm sich der Mann einen Messbecher und einen Kanister mit Öl.Beispiel 2:
»Siehst Du? Das hier ist das Öl für den Kompressor, und das hier ist ein Messbecher!«. Er betonte jedes Wort so, als käme ich gerade aus dem Dschungel, von der Sonderschule oder wäre 5 Jahre alt.
»Von diesem Öl…«,
entweder hielt er mir die Dinge vor den Kopf oder zeigte derart akribisch darauf, so dass jede Stewardess bei der Notfallansage vor Scham im Boden versunken wäre, allerdings vor Fremdscham,
»… werden wir nun exakt 500 ml abmessen und in den Kompressor füllen…«…
sorry, ich werd schon wieder kribbelig, trotz dessen, dass ich nur am Computer sitze, ich muss das abkürzen…
»Hier haben wir den Messbecher, siehst Du? Da füllen wir das Öl ein. Damit wir wissen, wie viel Öl wir eingefüllt haben, sind hier an der Seite Zahlen aufgedruckt. Siehst Du? Hier zum Beispiel ist die EIN HUN DERT! Siehst Du? Etwas darüber siehst Du die ZWEI HUN DERT! Siehst Du? Darüber befindet sich die DREI HUN DERT! Siehst Du? Nach der DREI HUN DERT kommt die VIER HUN DERT! Siehst Du?«…
sorry Leute, ich stoppe hier. Nochmals: Das war nur die extrem verkürzte Version und weit untertrieben. Bitte bedenkt, dass anschließend noch der Füllvorgang stattfand und das anschließende Aufräumen.
Ich verfüge über Zertifikate von BAUER, dem Kompressorhersteller schlechthin, und dieser Mann erklärte mir die Zahlen auf einem Messbecher.
Am ersten Freitag kam man abends in der Jugendherberge an, und siehe da, der Dozent war ein TL vom Landesverband und ebenso aus meinem Verein.
Er bat uns, unseren Namen auf einen Zettel zu schreiben, und vor uns hinzustellen, dann so viele neue Namen kann er sich natürlich nicht merken. Also Namen aufgeschrieben, Zettel gefaltet, vor sich hingestellt, fertig.
»Nun drehe ich meinen Zettel um, und das, was darauf steht, ist für Euch Gesetz!« sagte der Dozent vom Landesverband, der TL* aus meinem Verein, und drehte seinen Zettel um, auf dem stand: »GOTT!!!«.
Jeder der hier Lesenden kann sich vorstellen, wie dieser Jugendleiterkurs ablief.
Ein hauptberuflicher Maschinenbediener, der wohl mit viel Hirnschmalz gerade so den TL* geschafft hat (heute noch immer nicht TL** ist!), ganz offensichtlich mit einem gewaltigen Minderwertigkeitskomplex, bildet mit seinem besten Kumpel, ebenfalls TL*, und auch der war in meinem Verein, Jugendleiter aus.
Beim Lesen deiner Schilderung hab ich zwischendurch wirklich laut ausgeatmet. Nicht wegen der Eskalation an sich, sondern weil man dieses Muster so gut kennt: Einer sagt etwas Unbequemes, trifft einen Nerv, und plötzlich geht es nicht mehr um den Inhalt, sondern um Haltung, Ton, Ausrufezeichen.
Dass aus einem simplen Hinweis auf ein Buch eine Lawine wird, überrascht eigentlich nur beim ersten Mal. Bewertungen, Toplisten, KDP-Logins im Minutentakt – das wirkt wie ein System, das Aktivität simuliert und Reibung gleich mitliefert. Dein Umgang damit wirkt trotz allem erstaunlich klar: nicht einknicken, aber auch nicht geschniegelt reagieren. Dass Platzierungen kommen und gehen, während der Kern gleich bleibt, ist vielleicht die nüchternste Lektion an der ganzen Nummer.
Gerade wenn man merkt, dass man eher Ruhe als Reichweite sucht, landen manche bewusst bei kleineren Wegen, etwa bei Modellen wie dem Novum Verlag, wo Prozesse anders ticken und der Ton oft ein anderer ist.
Es dient auch nicht der eigenen Befriedigung sondern der Algorithmus braucht das und es ist eine Erklärung für andere Kunden.
Wie das genau abläuft weiß ich nicht, habe nur mal was darüber gelesen.