Autor Thema: Kennt ihr natürliche Mittel zur Rauchentwöhnung und welche Erfahrungen macht ihr  (Gelesen 1997 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Conte Palmieri

  • Supermann
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 1.349
  • Geschlecht: Männlich

@ Conte Palmieri:  Wie bist du mit den Entzugserscheinungen umgegangen, als ihr noch nicht zusammen wart?

Das übliche halt .. Wichsen. Alkohol, Wutausbrüche.
"Entweder sind Sie sich des chaotischen Zustands der Welt bewußt, oder Sie schlafen nur, leben in einer Phantasiewelt, einer Illusion." - Jiddu Krishnamurti

Offline Mattieu

  • Supermann
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4.592
  • Geschlecht: Männlich
Wichsen. Alkohol, Wutausbrüche.

Einfach ein schönes Leben. (scnr)
Scheiße ist, wenn der Furz was wiegt.

Offline Yossarian

  • Supermann
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 16.225
  • Geschlecht: Männlich
  • alter Sack
"I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, I just wanted to lie in the grass and look at the clouds."

— Jack Kerouac

Alte Männer sind gefährlich. Sie haben keine Angst vor der Zukunft.

Offline PacPac

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 75
  • Geschlecht: Männlich
Ein fromme Lüge ist es allerdings, dass die Entzugserscheinungen jemals aufhören. Die kommen immer mal wieder. Da hilft es, dass ich jetzt eine frau habe, die mich sofort verlässt, wenn ich wieder anfange.

Entzugserscheinungen sind das dann aber nicht mehr, dazu braucht es dann ja eine körperliche Reaktion. Nach der langen Zeit hat man keine körperliche Abhängigkeit mehr. Aber es wird dann immer noch eine gewisse psychische Abhängigkeit geben. Also wenn man beispielsweise Situationen durchläuft, in denen man früher geraucht hat, erinnert man sich dann daran und so wird das Verlangen hervorgerufen.

@ PacPac: Das ist ebenfalls eine beeindruckende Geschichte, auch wenn zuerst dein Großvater daran sterben musste. Nach wie vor sind es drei zu viel, aber vielleicht gelingt es ja mit ihnen auch noch. Weißt du wie lange sie das Mittel eingenommen haben bzw. seit wann sie es einnehmen?

Ganz unterschiedlich, von Person zu Person anders. Nach dem ersten Mal ist es aber bestimmt nicht gleich besser. Das braucht schon seine Zeit. Ein paar Wochen sind es sicher. Aber das ist auch dazu ausgelegt über längeren Zeitraum genommen zu werden.
Ehrlich gesagt habe ich es bei den übrigen drei schon aufgegeben. Sie unternehmen auch nichts mehr dagegen. Denke da hat man schon wieder vergessen was alles passieren kann durch das Rauchen.

Offline lookcool

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 46
@ Conte Palmieri: Und hast du nie versucht, irgendwie nachzuhelfen? Nachdem ich wie gesagt nie allzu viel Alkohol getrunken habe, kenne ich mich nicht gut mit dessen Wirkung aus, aber ich hätte es an deiner Stelle nicht wirklich lange durchgehalten.

@ PacPac: Ja, einigen ist definitiv nicht zu helfen. Trotzdem finde ich das traurig, wenn man bedenkt, dass der Großvater wegen des Rauchens verstorben ist. Bezüglich des Mittels ist mir schon bewusst, dass das nicht von heute auf morgen klappt, aber Wochen klingt passend. Für wie lange reicht eine Packung aus?

Offline PacPac

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 75
  • Geschlecht: Männlich
@ PacPac: Ja, einigen ist definitiv nicht zu helfen. Trotzdem finde ich das traurig, wenn man bedenkt, dass der Großvater wegen des Rauchens verstorben ist. Bezüglich des Mittels ist mir schon bewusst, dass das nicht von heute auf morgen klappt, aber Wochen klingt passend. Für wie lange reicht eine Packung aus?

Eine Packung Smoksan reicht für ein ca. Monat aus. Würde mich da auch an die Einnahmeempfehlung halten und nicht nehmen was geht. Das Rauchen wird man nicht schnell los, die Sucht bleibt ziemlich lange. Zuerst wird man die körperlichen Zwang los danach bleibt noch längere Zeit der psychische Zwang. Da muss man standhaft bleiben.
An solchen Ereignissen sieht man ja auch, wie stark da die Sucht ist. Wenn schon jemand daran stirbt und man dann immer noch nicht aufhören kann, ist das schlimm.

Offline Conte Palmieri

  • Supermann
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 1.349
  • Geschlecht: Männlich
Das Rauchen wird man nicht schnell los, die Sucht bleibt ziemlich lange.
Die Sucht bleibt für immer und ich glaube, dass sie bereits vor dem Rauchen da war. Das ist eine allem Sein zugrunde liegende unstillbare Sehnsucht, deren Ziel sich nicht ohne weiteres offenbart und deren Ruhigstellung durch Suchtmittel eine Krücke ist, nach der viele greifen. Als ich vor 42 Jahren meinen ersten Lungenzug tat, hatte ich das befreiende Gefühl: "DAS ist es, was mit die ganze Zeit gefehlt hat!", aber es war nur die Krücke. Immerhin bin ich an der 28 Jahre lang gegangen.
"Entweder sind Sie sich des chaotischen Zustands der Welt bewußt, oder Sie schlafen nur, leben in einer Phantasiewelt, einer Illusion." - Jiddu Krishnamurti

Offline lookcool

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 46
Also ich muss an dieser Stelle sagen, dass ich vor dem Rauchen keine Sucht hatte. Kann es sein, dass mir das einfach nicht bewusst war? Oder kann es mitunter auch von Mensch zu Mensch abhängen? Und ja, selbstverständlich halte ich mich immer an die Einnahmeempfehlungen. Aber wenn man merkt, dass der psychische Zwang immer schlimmer wird, kann man da wieder zum Mittel greifen oder muss man ohne standhaft bleiben? Weil jetzt gerade zu Coronazeiten, die mir auch in psychischer Hinsicht doch sehr zu schaffen zu machen, stell ich mir das besonders schwierig vor.

Offline PacPac

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 75
  • Geschlecht: Männlich
Die Sucht bleibt für immer und ich glaube, dass sie bereits vor dem Rauchen da war. Das ist eine allem Sein zugrunde liegende unstillbare Sehnsucht, deren Ziel sich nicht ohne weiteres offenbart und deren Ruhigstellung durch Suchtmittel eine Krücke ist, nach der viele greifen. Als ich vor 42 Jahren meinen ersten Lungenzug tat, hatte ich das befreiende Gefühl: "DAS ist es, was mit die ganze Zeit gefehlt hat!", aber es war nur die Krücke. Immerhin bin ich an der 28 Jahre lang gegangen.

Naja das klingt für mich eher danach als müsste man früher oder später nach irgendwas süchtig werden. Bei vielen Menschen geht es aber ganz ohne Sucht. Ein Loch kann man auch anders füllen anstatt mit irgendeiner Sucht. Mir klingt das zu sehr nach Erlösung. Gerade beim Rauchen sollte ja mittlerweile jeder erkannt haben wie schädlich es ist, da braucht es für mich also schon ein wenig mehr als Zufall um davon süchtig zu werden. Da sehe ich einen Unterschied zum Alkohol.

Also ich muss an dieser Stelle sagen, dass ich vor dem Rauchen keine Sucht hatte. Kann es sein, dass mir das einfach nicht bewusst war? Oder kann es mitunter auch von Mensch zu Mensch abhängen? Und ja, selbstverständlich halte ich mich immer an die Einnahmeempfehlungen. Aber wenn man merkt, dass der psychische Zwang immer schlimmer wird, kann man da wieder zum Mittel greifen oder muss man ohne standhaft bleiben? Weil jetzt gerade zu Coronazeiten, die mir auch in psychischer Hinsicht doch sehr zu schaffen zu machen, stell ich mir das besonders schwierig vor.

Gibt sicher Menschen, die dafür anfälliger sind. Ich bleibe aber dabei, das ist nichts was zwingenderweise kommen muss.
Ich würde das Mittel regelmäßig nehmen und wenn der Drang dann schlimmer ist, nimmst du eben eine Smoksan mehr. Aber dann eben nicht auf Dauer. Ich würde dann aber auch nach andere Methoden anwenden. Wenn dann eben der Drang zu stark wird, Jacke an und eine Runde ums Haus gehen. Oder was auch immer, Hauptsache Ablenkung.
Dann mach gegen den Stress Entspannungsübungen oder such dir ein Hobby. Rauchen als Hobby bietet sich da eher weniger an. Ich finde man darf erst gar nicht daran denken, dass rauchen eine Entspannung ist. Da gibt es auch andere Weg sich zu entspannen. Die wären wohl sinnvoller.

Offline simplemachine

  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 1.350
  • Geschlecht: Männlich
Die Sucht bleibt für immer und ich glaube, dass sie bereits vor dem Rauchen da war. Das ist eine allem Sein zugrunde liegende unstillbare Sehnsucht, deren Ziel sich nicht ohne weiteres offenbart und deren Ruhigstellung durch Suchtmittel eine Krücke ist, nach der viele greifen.

Wer Genussmittel zu sich nimmt, die bekanntlich häufig nicht besonders gesund sind, der ist mit seinen Bedürfnissen aber wenigstens eng bei sich und verwaltet sich und seine Bedürfnisse wenigstens selbst. Immer noch besser, als sein Gefühlsleben in irgendwelchen abstrakten Glücksfantasien anderen zu überantworten, insbesondere als Liebeskasper zu meinen, dass eine andere, fremde Person einem das Lebensglück von außen zubilligen müsste. Die emotionale Abhängigkeit trägt oft die schlimmsten Früchte.
« Letzte Änderung: 12. Februar 2021, 01:35:58 von simplemachine »

Offline lookcool

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 46
@ PacPac: Das mit den Hobbys ist derzeit so eine Sache. Also es hängt von Hobbys zu Hobbys ab, in meinem Fall habe ich auch Freizeit-technisch nahezu alle Gewohnheiten ändern müssen. Radfahren haut noch hin. Darüber hinaus habe ich erstmals seit rund 20 Jahren damit, abseits von einer Weltmeisterschaft und/oder einer Europameisterschaft, Panini Pickerl zu sammeln. Damit kann ich mit gut ablenken. Hängt auch damit zusammen, dass ich die Alben zu Ligen anders im Kopf hatte. Sei es drum, mich lenkt das ab. Und das Rauchen nicht wirklich das allerbeste Hobby ist, sollte eigentlich auf der Hand liegen.

Außerdem habe ich mir mittlerweile die Kapseln besorgt und nach rund zwei Wochen das Gefühl, dass etwas bringen. Und alles klar, dann werde ich für den Fall der Fälle eine weitere Packung besorgen. Sollte ich sie im besagten Fall der Fälle abermals einen Monat lang einnehmen?

Offline PacPac

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 75
  • Geschlecht: Männlich
Wer Genussmittel zu sich nimmt, die bekanntlich häufig nicht besonders gesund sind, der ist mit seinen Bedürfnissen aber wenigstens eng bei sich und verwaltet sich und seine Bedürfnisse wenigstens selbst. Immer noch besser, als sein Gefühlsleben in irgendwelchen abstrakten Glücksfantasien anderen zu überantworten, insbesondere als Liebeskasper zu meinen, dass eine andere, fremde Person einem das Lebensglück von außen zubilligen müsste. Die emotionale Abhängigkeit trägt oft die schlimmsten Früchte.

Was du damit meinst, verstehe ich nicht wirklich. Denke nicht, dass einem eine Sucht dasselbe geben kann wie eine andere Person und Liebe. Aus diesem Grund führt ja wohl das Fehlen von engen Freunden und Liebe auch dazu, dass man in die Sucht getrieben wird.

@ PacPac: Das mit den Hobbys ist derzeit so eine Sache. Also es hängt von Hobbys zu Hobbys ab, in meinem Fall habe ich auch Freizeit-technisch nahezu alle Gewohnheiten ändern müssen. Radfahren haut noch hin. Darüber hinaus habe ich erstmals seit rund 20 Jahren damit, abseits von einer Weltmeisterschaft und/oder einer Europameisterschaft, Panini Pickerl zu sammeln. Damit kann ich mit gut ablenken. Hängt auch damit zusammen, dass ich die Alben zu Ligen anders im Kopf hatte. Sei es drum, mich lenkt das ab. Und das Rauchen nicht wirklich das allerbeste Hobby ist, sollte eigentlich auf der Hand liegen.

Außerdem habe ich mir mittlerweile die Kapseln besorgt und nach rund zwei Wochen das Gefühl, dass etwas bringen. Und alles klar, dann werde ich für den Fall der Fälle eine weitere Packung besorgen. Sollte ich sie im besagten Fall der Fälle abermals einen Monat lang einnehmen?

Gut, kann verstehen, dass man jetzt was anders machen muss als in normalen Zeiten. Aber nur deswegen jetzt auf bessere Zeiten warten, finde ich dann auch übertrieben. Du siehst ja, es gibt auch jetzt Beschäftigungen, die einem Ablenken und Vergnügen bereiten.
Nur nicht zu früh glauben, du bist über dem Berg und dir kann nichts mehr passieren. Denke da muss man sehr aufpassen. Die körperlichen Entzugserscheinungen kann man ja sehr gut bekämpfen, die Psychischen können auch noch Jahre später auftreten. Dann merkt man vielleicht, in der Situation hätte man vor ein paar Wochen/Monaten oder gar Jahren eine geraucht - und zack - ist der Drang wieder da.
Schwer zu sagen, wenn du da noch länger körperliche Entzugserscheinungen spürst dann eben noch länger. Aber normalerweise sind die dann auch mal weg, dann bleiben eben nur mehr die Psychischen über.

Offline lookcool

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 46
Ich habe auf keinen Fall vor, jetzt auf bessere Zeiten zu warten. Zum einen, weil bessere Zeiten nicht wirklich in Sicht und ich bezüglich Österreich alles andere als optimistisch aufgelegt bin und zum anderen, weil ich nun einmal Nägel mit Köpfen machen möchte. Und verstehe ich angesichts deiner Erklärungen bezüglich der psychischen Entzugserscheinungen, dass ich die Maßnahmen jahrelang so gut es geht umsetzen sollte bzw. beispielsweise für den Fall der Fälle immer die Kapseln parat haben sollte?

Offline PacPac

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 75
  • Geschlecht: Männlich
Ich finde in der derzeitigen Situation könnte es einem einfacher fallen mit dem Rauchen aufzuhören. In Gesellschaft ist man ja nicht so oft. Restaurantbesuche und treffen mit Freunden fällt ja gerade flach.
Die Entzugserscheinungen werden mit der Zeit natürlich weniger. Aber es kann schon vorkommen, dass man dann nach sehr langer Zeit wieder in einer Situation ist, wo alles hochkommt und man plötzlich ans Rauchen denkt. Dann muss man eben stark bleiben. Auch das mit den Kapseln ist nicht so, das ist kein Wundermittel wo man nur eine Kapsel nimmt und dann ist alles gut. Smoksan ist eine Unterstützung für den Körper. Es hilft die Entzugserscheinungen zu minimieren. Dafür muss man das aber regelmäßig nehmen. Also gerade am Anfang wenn die körperlichen Entzugserscheinungen noch groß sind, kann es eine Hilfe sein. Gesunde Ernährung würde den Körper auch unterstützen, sollte man also gerade am Anfang beachten.
Anfangen musst du halt auch irgendwann, als beginn doch gleich.

Offline Araxes

  • Supermann
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 5.969
Vapen ist allemal besser als rauchen. Befriedigt die Nikotinsucht ohne Verbrennungsprodukte. Oder heat-not-burn, ohne jetzt das Produkt zu nennen.