Autor Thema: Kennt ihr natürliche Mittel zur Rauchentwöhnung und welche Erfahrungen macht ihr  (Gelesen 849 mal)

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Offline Conte Palmieri

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@ Conte Palmieri:  Wie bist du mit den Entzugserscheinungen umgegangen, als ihr noch nicht zusammen wart?

Das übliche halt .. Wichsen. Alkohol, Wutausbrüche.
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Offline Mattieu

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Wichsen. Alkohol, Wutausbrüche.

Einfach ein schönes Leben. (scnr)
Scheiße ist, wenn der Furz was wiegt.

Offline Yossarian

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Offline PacPac

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Ein fromme Lüge ist es allerdings, dass die Entzugserscheinungen jemals aufhören. Die kommen immer mal wieder. Da hilft es, dass ich jetzt eine frau habe, die mich sofort verlässt, wenn ich wieder anfange.

Entzugserscheinungen sind das dann aber nicht mehr, dazu braucht es dann ja eine körperliche Reaktion. Nach der langen Zeit hat man keine körperliche Abhängigkeit mehr. Aber es wird dann immer noch eine gewisse psychische Abhängigkeit geben. Also wenn man beispielsweise Situationen durchläuft, in denen man früher geraucht hat, erinnert man sich dann daran und so wird das Verlangen hervorgerufen.

@ PacPac: Das ist ebenfalls eine beeindruckende Geschichte, auch wenn zuerst dein Großvater daran sterben musste. Nach wie vor sind es drei zu viel, aber vielleicht gelingt es ja mit ihnen auch noch. Weißt du wie lange sie das Mittel eingenommen haben bzw. seit wann sie es einnehmen?

Ganz unterschiedlich, von Person zu Person anders. Nach dem ersten Mal ist es aber bestimmt nicht gleich besser. Das braucht schon seine Zeit. Ein paar Wochen sind es sicher. Aber das ist auch dazu ausgelegt über längeren Zeitraum genommen zu werden.
Ehrlich gesagt habe ich es bei den übrigen drei schon aufgegeben. Sie unternehmen auch nichts mehr dagegen. Denke da hat man schon wieder vergessen was alles passieren kann durch das Rauchen.

Offline lookcool

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@ Conte Palmieri: Und hast du nie versucht, irgendwie nachzuhelfen? Nachdem ich wie gesagt nie allzu viel Alkohol getrunken habe, kenne ich mich nicht gut mit dessen Wirkung aus, aber ich hätte es an deiner Stelle nicht wirklich lange durchgehalten.

@ PacPac: Ja, einigen ist definitiv nicht zu helfen. Trotzdem finde ich das traurig, wenn man bedenkt, dass der Großvater wegen des Rauchens verstorben ist. Bezüglich des Mittels ist mir schon bewusst, dass das nicht von heute auf morgen klappt, aber Wochen klingt passend. Für wie lange reicht eine Packung aus?

Offline PacPac

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@ PacPac: Ja, einigen ist definitiv nicht zu helfen. Trotzdem finde ich das traurig, wenn man bedenkt, dass der Großvater wegen des Rauchens verstorben ist. Bezüglich des Mittels ist mir schon bewusst, dass das nicht von heute auf morgen klappt, aber Wochen klingt passend. Für wie lange reicht eine Packung aus?

Eine Packung Smoksan reicht für ein ca. Monat aus. Würde mich da auch an die Einnahmeempfehlung halten und nicht nehmen was geht. Das Rauchen wird man nicht schnell los, die Sucht bleibt ziemlich lange. Zuerst wird man die körperlichen Zwang los danach bleibt noch längere Zeit der psychische Zwang. Da muss man standhaft bleiben.
An solchen Ereignissen sieht man ja auch, wie stark da die Sucht ist. Wenn schon jemand daran stirbt und man dann immer noch nicht aufhören kann, ist das schlimm.

Offline Conte Palmieri

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Das Rauchen wird man nicht schnell los, die Sucht bleibt ziemlich lange.
Die Sucht bleibt für immer und ich glaube, dass sie bereits vor dem Rauchen da war. Das ist eine allem Sein zugrunde liegende unstillbare Sehnsucht, deren Ziel sich nicht ohne weiteres offenbart und deren Ruhigstellung durch Suchtmittel eine Krücke ist, nach der viele greifen. Als ich vor 42 Jahren meinen ersten Lungenzug tat, hatte ich das befreiende Gefühl: "DAS ist es, was mit die ganze Zeit gefehlt hat!", aber es war nur die Krücke. Immerhin bin ich an der 28 Jahre lang gegangen.
Das Leben ist schön!

Offline lookcool

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Also ich muss an dieser Stelle sagen, dass ich vor dem Rauchen keine Sucht hatte. Kann es sein, dass mir das einfach nicht bewusst war? Oder kann es mitunter auch von Mensch zu Mensch abhängen? Und ja, selbstverständlich halte ich mich immer an die Einnahmeempfehlungen. Aber wenn man merkt, dass der psychische Zwang immer schlimmer wird, kann man da wieder zum Mittel greifen oder muss man ohne standhaft bleiben? Weil jetzt gerade zu Coronazeiten, die mir auch in psychischer Hinsicht doch sehr zu schaffen zu machen, stell ich mir das besonders schwierig vor.