Autor Thema: Was mir wegen Corona auf den Keks geht  (Gelesen 41285 mal)

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Offline Yossarian

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #300 am: 29. April 2020, 09:22:44 »
Ich hab das OP-Maskentragen in der Öffentlichkeit anfangs belächelt, weil die Papiervliese ja nicht vor dem Virus schützen. Aber mit der Wendung, daß ich damit die Gefahr einer Ansteckung meiner Gegenüber zumindest reduzieren kann, leuchtet mir das Tragen als sinnvoll ein.

Ja, aber ich hasse es trotzdem. Gestern bin ich in eine Bank gegangen und habe vor dem Eingang die Maske aufgesetzt. Das war vielleicht ein bescheuertes Gefühl. Ich kam mir vor wie ein Bankräuber. Ich trage das Ding da, wo ich es muß, ansonsten halte ich Abstand.

Zitat
Die müssen noch weniger, zumal viele Studiengänge einschließlich Tests mittlerweile mit Onlineinhalten versorgt werden.
Ganz so einfach ist es nicht. An der Uni meines Sohnes ist die Bibliothek seit Wochen geschlossen, und es gibt nur sehr wenige Digitalisate, die man sich runterziehen könnte. Auch Onlinevorlesungen haben die noch nicht auf die Reihe bekommen.

Zitat
Es ist nicht so, daß ich völlig unbetroffen wäre. Meine Einnahmen sind durch die Maßnahmen von einem Moment auf den anderen komplett weggebrochen. Und ich gehöre zu Risikogruppen.

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"I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, I just wanted to lie in the grass and look at the clouds."

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Offline Yossarian

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #301 am: 29. April 2020, 09:28:46 »
Was mich besonders aufregt, ist die Negierung des grundrechtlich verbrieften Versammlungsrechts. Gerade jetzt sollte es möglich sein, meinzwegen unter Beachtung des Abstandsgebots, sich friedlich und ohne Waffen öffentlich zu versammeln und für sein Anliegen zu demonstrieren.

Mich auch. Und dazu die Gefahr, daß sich viele dieser rechtlich fragwürdigen, mit heißer Nadel gestrickten Maßnahmen verfestigen und nicht mehr aufgehoben werden. Man muß ein waches Auge drauf haben.

Wenn tatsächlich eine verpflichtende App kommt - und ich will nicht wissen, was da jetzt schon an Daten ohne jede Rechtsgrundlage weitergegeben wird - dann werde ich mein Handy zuhause liegen lassen und nur noch über Festnetz erreichbar sein.
« Letzte Änderung: 29. April 2020, 09:30:33 von Yossarian »
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Offline Conte Palmieri

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #302 am: 29. April 2020, 09:32:32 »
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Offline phoenix

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #303 am: 29. April 2020, 09:33:16 »
Mich auch. Und dazu die Gefahr, daß sich viele dieser rechtlich fragwürdigen, mit heißer Nadel gestrickten Maßnahmen verfestigen und nicht mehr aufgehoben werden. Man muß ein waches Auge drauf haben.

Wenn tatsächlich eine verpflichtende App kommt - und ich will nicht wissen, was da jetzt schon an Daten ohne jede Rechtsgrundlage weitergegeben wird - dann werde ich mein Handy zuhause liegen lassen und nur noch über Festnetz erreichbar sein.

Das mit der App macht mir auch Kopfschmerzen.

 Ebenso wo das Gros nun den Abstand gelernt hat, könnte man diesen Versammlunsbannn etwas lockern.
Wenigstens auf der Familienseite als Erstes.
 
Obwohl ich gerne noch per Hammer kürzer und heftiger auf das Virus einschlagen möchte.

Dieser uneinheitliche Lockerungsüberbietungskampf der Politiker nervt aber noch mehr.
« Letzte Änderung: 29. April 2020, 09:37:11 von phoenix »
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Offline Conte Palmieri

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #304 am: 29. April 2020, 10:31:56 »
Wenn tatsächlich eine verpflichtende App kommt - und ich will nicht wissen, was da jetzt schon an Daten ohne jede Rechtsgrundlage weitergegeben wird - dann werde ich mein Handy zuhause liegen lassen und nur noch über Festnetz erreichbar sein.
Wenn tatsächlich eine verpflichtende Äpp kommt, dann ist mein Händi ohnehin immer nur vorübergehend in Betrieb; wenn dauernd der Blauzahn eingeschaltet sein muss, reicht nämlich die Batterie nur vorübergehend.
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Offline Mattieu

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #305 am: 29. April 2020, 11:40:15 »
Touché. Ich bin oft in Kirchen, allerdings aus kunsthistorischen Gründen, d.h. außerhalb der Gottesdienstzeiten.

So am I. Gottesdienste pflege ich auf meinem fetten agnostischen Arsch zu Hause auf dem Sofa zu vertrödeln.

Vor vielen Jahren bin ich zufällig in eine solche Gehirnwäsche-Versammlung geraten und innerlich schreiend geflüchtet, als man kollektiv begann, seinen Sitznachbarn zu beiden Seiten die Hand zu reichen. Ich hab so eine Verblödungsmaschinerie im 21. Jahrhundert mitten in Europa nicht für möglich gehalten.

Scheiße ist, wenn der Furz was wiegt.

Offline Conte Palmieri

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #306 am: 29. April 2020, 11:52:48 »
You'll never walk alone.
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Offline schnorchel

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Offline Conte Palmieri

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #308 am: 29. April 2020, 19:58:21 »
Was mir wirklich auf den Keks geht ist, dass alle Radioprogramme nur noch von Corona reden. Sogar der AFN  :lala
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Offline phoenix

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #309 am: 29. April 2020, 20:53:58 »
Was mir wirklich auf den Keks geht ist, dass alle Radioprogramme nur noch von Corona reden. Sogar der AFN  :lala
Versuch mal Ohrstöpsel oder nimm ein Radioprogramm, wo Du den Inhalt bestimmen kannst.
Versuchs mal bei YouTube.
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Offline Conte Palmieri

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #310 am: 29. April 2020, 22:26:24 »
Mein fossiles Autoradio hat da nicht so viele Optionen.
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Offline DieFrau

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #311 am: 29. April 2020, 22:41:21 »
Ich habe mir ein Internetradio gegönnt. Tragbares aber steht meistens In der Küche. Echt tolle Sache  ;)
Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat!...Einstein

Offline Nikibo

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #312 am: 29. April 2020, 23:59:51 »
Ja, aber ich hasse es trotzdem.

Es gibt echt viele unterschiedliche Sorten von Masken. Manche sind unerträglich, manche gehen, manche merkt man fast gar nicht. Ich hab so FFt3 (?)-Ding, bin eigentlich sehr zufrieden. Manche Stoffmasken sind auch angenehm.

Ich hab nicht das Gefühl, sonderlich dadurch eingeschränkt zu sein oder mich gestört zu fühlen. Wie lange ist schon der Zeitraum, wo man sie wirklich tragen muss? Meistens doch nur Minuten als Privatmensch. Ich finde das vernachlässigbar.
Hat mal einer die Telefonnummer von Schneewittchens Stiefmutter? Ich brauche dringend ein paar Äpfel!

Online ganter

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #313 am: 30. April 2020, 00:55:55 »
gut, wenn du damit klarkommst

Ich hab hier eine aus der familiären Massenproduktion, 2-lagig, hochwertiger Stoff, auskochbar, interessantes Muster, passend zum Oberhemd ( ;D), hat nur den Nachteil, dass ich darunter schwitze und die Brille beschlägt.
Nunmehr bin ich auf BW-Taschentuch umgeschwenkt. Das hängt um den Hals und wird im Bedarfsfall hochgezogen wie im alten Western. Dazu ne Schiebermütze und ich muss nicht mehr bezahlen  ;D
"Männer definieren sich sowieso nicht über die Drogeneinwurfmenge."
"Im Vergleich zur bricom dürfte jede Wand einer öffentlichen Bedürfnissanstalt ein Quell unendlicher Weisheit sein...."
Bodo

Online ganter

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Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
« Antwort #314 am: 30. April 2020, 01:02:39 »
Warum durchgehend "Mann/mann" statt "Man/man"? Sind Frauen deiner Ansicht nach hier außen vor, und falls ja, warum?
...
meine Antwort auf gendermainstream.
Lies einfach drüber weg, wenn es dich stört.
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Bodo