Autor Thema: Umwelt  (Gelesen 1949 mal)

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Offline ganter

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Umwelt
« am: 24. Februar 2019, 02:23:38 »
Umwelt ist wichtig. Nachhaltigkeit, Schonung der Ressourcen, Klima usw.
Blöd nur, das der Arsch immer hinten ist.
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-08/palmoel-plantagen-regenwald-umweltschutz-studie-wwf
Palmöl = Biodiesel
https://de.wikipedia.org/wiki/Biodiesel
also doch die Diesel rauskicken
oder auch nicht
https://bdi.eu/artikel/news/die-verbrennungstechnologien-im-vergleich/
Stoppt den Individualverkehr!
Blöd nur, dass dann keiner mehr von A nach B kommt, weil der ÖPNV auf der Fläche nicht funktioniert.
"Männer definieren sich sowieso nicht über die Drogeneinwurfmenge."
"Im Vergleich zur bricom dürfte jede Wand einer öffentlichen Bedürfnissanstalt ein Quell unendlicher Weisheit sein...."
Bodo

Offline nigel48

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Re: Umwelt
« Antwort #1 am: 24. Februar 2019, 13:30:37 »
es gibt halt kein konzept. so lange nicht regierung und parlament gemeinsam eine große strategie entwickeln, passiert nichts.
 das land wird nicht geführt, es wird nur reagiert.

ick reg mir schon wieder uff, is ungesund.
I`M EASY, SO EASY....

Offline DieFrau

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Re: Umwelt
« Antwort #2 am: 24. Februar 2019, 20:09:52 »
ick reg mir schon wieder uff, is ungesund.


Dann tue es nicht  ;)
Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat!...Einstein

Offline nigel48

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Re: Umwelt
« Antwort #3 am: 16. Mai 2019, 16:21:13 »
wußte nicht so richtig, wohin damit. auf FB geklaut...

DER CONSIGLIERE

- - Intelligenz ist käuflich, Moral wohlfeil und Dummheit mächtig -

Robert Duval ist als Tom Hagen in Coppolas „Der Pate“ eigentlich ein Sympathieträger. Besonnen, kenntnisreich, intelligent und vor allem loyal löst er die Probleme, die vom Paten Corleone an ihn herangetragen werden. Auch wenn es um die Beseitigung von Spuren eines Massakers in einem Mafiakrieg geht. Man kann sich völlig auf ihn verlassen. Sicher, er wird gut bezahlt. Aber für ein Privatleben bleibt ihm eigentlich keine Zeit, er ist ständig abrufbereit und im Einsatz.

Tom Hagen gehört nicht wirklich zur Familie. Er ist adoptiert worden. Dafür ist er dankbar. Und so ist Loyalität zu einem kriminellen Clan zu seinem obersten Prinzip geworden, eine Art „Binnenmoral“ in einem unmoralischen System.

In unserer heutigen Gesellschaft gibt es verschiedene Sorten von Intellektuellen. Ein Teil wird von öffentlichen Institutionen wie Behörden, Schulen und Universitäten bezahlt. Ihre Arbeitsentlohnung oder ihr Ruhestandsgehalt ist mäßig, aber auskömmlich. Für sie ist es nicht schwer, Moral zu propagieren, in aller Regel riskieren sie damit wenig. Dass sie es tun ist richtig, wirkt aber unter diesen Bedingungen ein wenig wohlfeil. So bleibt ihr Einfluss eher gering.

Wie gering er ist, kann man daran erkennen, wie sich Protest gegen die herrschenden Verhältnisse derzeit artikuliert: Verehrt und leider auch gewählt werden von den Unzufriedenen Figuren wie Trump, Bolsonaro, Orban, Erdogan. Politiker, deren Intelligenz sich als eine instinktgesteuerte Schlitzohrigkeit darstellt, die nicht einmal versuchen, die langfristigen Konsequenzen ihres Handelns zu erfassen. „Erfolgreich“ sind sie, weil sie opportunistisch und brutal Regeln verletzen und Gegner beseitigen, die ihrem kurzfristigen Erfolg im Weg stehen. Don Vito Corleone wäre wahrscheinlich heute Präsident.

Ohne Tom Hagen wäre Don Corleone früh gescheitert.

Der Hirnforscher Gerald Hüther hat das Verhalten von Intellektuellen, die es besser wissen können erklärt: Seit dem Mutterleib gebe es zwei psychische Grundbedürfnisse des Menschen: Zu wachsen und dazuzugehören. Ein wachsendes Einkommen und ein wachsender Einfluss befriedigen das eine, das Gefühl, bei den großen Jungs mitzuspielen, das andere dieser Bedürfnisse.

Derzeit rast die Welt möglicherweise auf ein Desaster zu. Ob es gelingt, erfolgreich gegenzusteuern wird ganz wesentlich davon abhängen, ob die wirklich einflussreichen Intellektuellen einen Verrat wagen.

Der bestünde darin, dass sie ihre „Binnenmoral“ zugunsten einer allgemeinen Moral, einer Loyalität gegenüber ihrer Art aufgeben. Oder dass sie einfach die Lage der Welt analysieren und ihrem Intellekt folgen und nicht mehr den Don Corleones dieser Welt.

Sie haben eine große Verantwortung.
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Offline TimKreuz94

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Re: Umwelt
« Antwort #4 am: 14. Juni 2019, 12:28:21 »
Wenn wir mehr in den Öffis investieren würden, wäre das alles nicht so gewesen

Offline ganter

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Re: Umwelt
« Antwort #5 am: 21. Juni 2019, 01:14:34 »
die weißen alten männer werden so was von in die fresse kriegen...
https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-06/fridays-for-future-internationaler-streiktag-klimaproteste-sichtbarkeit

die weißen alten frauen auch, keine Sorge...
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Bodo

Offline simplemachine

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Re: Umwelt
« Antwort #6 am: 30. Juni 2019, 18:04:41 »
ohne gleichzeitige Beschraenkung jeder Frau auf zwei Geburten nur langfristig wikungs- und sinnlose Pflaesterchen auf die Symptome.

In D und in der Schweiz liegt die Geburtenrate nur noch bei ca. 1,5, überhaupt in der EU unter 2. Religion scheint hierbei keine Rolle zu spielen. Und fortschreitende "Femokratie" scheint auch eher weniger Kinder hervorzubringen.

Offline simplemachine

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Re: Umwelt
« Antwort #7 am: 30. Juni 2019, 19:47:23 »
Der rasant anwanchsende Auslaender- und Eingebuergertenanteil hat wiederum eine weit ueber 2 liegende Geburtenrate....

Wo ist da jetzt der Kritikpunkt? Die Schweizerinnen (genauso die deutschen Frauen) könnten doch auch 2,x haben, wenn sie nur wollten. In Wohlstandsgesellschaften werden die Frauen offenbar kinderfaul, das verhätschelte Einzelkind macht den wenigsten Aufwand und reicht zur umfassenden Verwirklichung des Gefühls eigener Elternschaft offenbar vielen aus. 

Offline Yossarian

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Re: Umwelt
« Antwort #8 am: 30. Juni 2019, 20:14:41 »
Wo ist da jetzt der Kritikpunkt? Die Schweizerinnen (genauso die deutschen Frauen) könnten doch auch 2,x haben, wenn sie nur wollten.

Genau so isses.
"I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, I just wanted to lie in the grass and look at the clouds."

— Jack Kerouac

Offline ganter

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Re: Umwelt
« Antwort #9 am: 30. Juni 2019, 23:44:13 »
wer eine geregelte Zuwanderung ablehnt, sollte sich mal Japan angucken.
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Bodo

Offline maxim

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Re: Umwelt
« Antwort #10 am: 01. Juli 2019, 11:24:15 »
wer eine geregelte Zuwanderung ablehnt, sollte sich mal Japan angucken.

Was soll das jetzt heißen ?

Dass Japan eine geregelte Zuwanderung hat ?
Die ist winzig aber zumindest geregelt. In D ist es andersherum.
 
Oder spielst Du auf die Überalterung an ?
Beim Bildungsniveau hängt Japan uns um Längen ab.



wer für alles offen ist, ist nicht mehr ganz dicht

Offline ganter

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Re: Umwelt
« Antwort #11 am: 27. August 2019, 01:07:04 »
ich bin (mal wieder) nicht allein
Auszug aus einem kostenpfkichtigen Spiegel+ Artikel

Wie Amerika mich zur Klimakillerin macht
Ich wollte nur zwei Monate in den USA arbeiten. Jetzt trage ich dazu bei, den Planeten zu zerstören. Von Anna Clauß

Hier in Denver fahre ich jeden Tag mit dem SUV zur Arbeit, trinke Bier aus Blechdosen und Kaffee mit Plastikstrohhalmen aus Styroporbechern und schließe jeden Einkauf mit mindestens fünf Plastiktüten ab. ...
Die meisten Mittagsimbisse richten ihre Bowls, Burritos oder Bagels auf Plastikgeschirr mit Plastikbesteck an. Selbst wenn man die Gerichte im Laden isst. Statt in ein Glas zapfe ich mir die Cola stumpf in den Pappbecher. Am Ausgang stehen riesige Mülleimer. ...
Mittlerweile schwindet mein Glauben daran, das Überleben der Menschheit mit meinem importierten Jutebeutel sichern zu können. Geradezu lächerlich kommen mir die deutschen Maßnahmenbündel zum Klimaschutz vor, wenn ich sie von der anderen Seite des Atlantiks aus betrachte. Annegret Kramp-Karrenbauer fordert eine Abwrackprämie für Ölheizungen, Markus Söder ein deutschlandweites Plastiktütenverbot, und die EU sagt Wattestäbchen den Kampf an. Schön und gut. Das sind aber noch nicht mal Tropfen auf den heißen Stein, in den sich unsere Erde zwangsläufig verwandeln wird.

Selbst wenn die Grünen Deutschland demnächst zur Ökodiktatur umbauen, was sie vehement bestreiten, wäre der Welt nicht geholfen. Jedenfalls nicht, solange die Menschen in Ländern wie den USA einen ungleich größeren ökologischen Fußabdruck haben als wir Deutschen. ...
Seit fünf Wochen lebe ich in den USA und sehe, wie es mich verändert hat. Ich sage mir, dass der Klimawandel ja wohl nicht mehr aufzuhalten ist. Ich sage mir, dass es 99 Prozent aller Arten, die je existiert haben, nicht mehr gibt und dass es der Menschheit eben auch so ergehen wird.

Ich habe mich dem Fatalismus verschrieben und stelle fest, dass man dabei Spaß haben kann, denn unglaublich viele Amerikaner machen es mir ja vor.

Vor Kurzem fuhr ich in einem Chevrolet Equinox von Santa Fe nach Denver. Ich saß allein in einem Auto, das sich halb so groß anfühlte wie mein Münchner Reihenmittelhaus und Sprit schluckte, so kam es mir jedenfalls vor, wie ein deutscher "Leopard 2"-Panzer. Draußen die Prärie New Mexicos, drinnen die Klimaanlage auf Maximum. Im Getränkehalter ein mit Eiswürfeln runtergekühlter Caramel macchiato. Dargereicht im Plastikbecher mit Plastikstrohhalm. Im Radio liefen The Cure: "Friday I'm in love". Ich sang laut mit.

Ich seh das mittlerweile genauso
Die Erde hat Fieber und wird den Bazillus Mensch innerhalb der nächsten 500 Jahre von der Oberfläche tilgen. Anschließend werden Kakerlaken und Tintenfische den Planeten erobern. Nach dem 4. Massenaussterben werden neue hoffentlich intelligentere Arten den Planeten mit neuem Leben erfüllen.
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Bodo

Offline Primus Flavius Fossa

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Re: Umwelt
« Antwort #12 am: 27. August 2019, 10:48:56 »
Selbst wenn die Grünen Deutschland demnächst zur Ökodiktatur umbauen, was sie vehement bestreiten, wäre der Welt nicht geholfen. Jedenfalls nicht, solange die Menschen in Ländern wie den USA einen ungleich größeren ökologischen Fußabdruck haben als wir Deutschen. ...
Tatsache ist, dass die deutschen den drittgrößten ökologischen Fußabdruck der Welt haben - hinter den USA und Russland, vor Japan. Und wir haben den annähernd doppelten Wert wie die Nummer 2 in der EU, Frankreich.
Und niemand will eine Diktatur. Wenn es keine demokratische Mehrheit gibt, passiert auch nichts (wenn es eine gibt, auch nicht, aber das ist eine andere Geschichte).
facite imperium romanum magnum iterum

Offline Primus Flavius Fossa

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Re: Umwelt
« Antwort #13 am: 27. August 2019, 10:57:22 »

Die Erde hat Fieber und wird den Bazillus Mensch innerhalb der nächsten 500 Jahre von der Oberfläche tilgen.

So lange?
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Offline simplemachine

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Re: Umwelt
« Antwort #14 am: 28. August 2019, 17:39:06 »
Der Artikel ist Quark, da fährt ne (vermutlich dumme junge) Frau in die USA, deren Einwohner bekanntlich sowieso gerne dekadent sind und denkt, wenns alle hier falsch machen, kann ich es ruhig nachmachen, weils Spaß macht und anders zu handeln ja eh nichts ändert. Dabei fängt Fortschritt, was das betrifft, gerade beim Einzelnen und der Übernahme individueller Verantwortung an.