Autor Thema: Ist Kinderplanung fuer Maenner weniger wichtig/essentiell als fuer Frauen?  (Gelesen 8145 mal)

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Online Yossarian

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Auch sagen mir die Muetter dann das sie ohne Kind sowieso nichts mehr machen wollen, also mal abgeben zu Vati und dann treffen ist kaum moeglich da das nicht als notwendig gesehen wird, da muss der Treffpunkt dann schon kinderfreundlich sein.

Eine Sache, die ich nie verstanden habe. Man sollte doch froh sein, mal aus dem Haus rauszukommen und was anderes zu sehen. Interessanterweise scheinen viele dieser Frauen sich nur noch über das Muttersein zu definieren. Der Umstand, daß das Kind nicht einmal für ein paar Stunden der Obhut des Vaters überlassen wird, weist meiner Meinung nach darauf hin, daß diese Frauen panische Angst haben, das Alleinstellungsmerkmal "Mutter" zu verlieren.

Es ist auch nicht so, daß Väter sich nicht um ihre Kleinkinder kümmern wollten; (gefühlt) meistens sind es die Frauen, die die Kinder nicht für ein paar Stunden mit den Vätern allein lassen wollen!

Bis aufs Gebären und Stillen können Väter alles genausogut wie Mütter.

Zitat
Ich als Kinderlose bin dann entweder A) Workaholic/Partymacher oder B) ungluecklich & verbittert ohne Kind mit 4 Katzen.

Klar. Sonst müßten diese Berufsmutties sich ja mal mit sich selbst auseinandersetzen.

Zitat
Darauf das man aber C) sehr wohl verheiratet und gewollt kinderlos sein kann weil man sich seiner Hobbies weiterhin uneingeschraenkt erfreut, darauf kommt keiner.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Es muß auch nicht jede Umgebung kinderfreundlich sein.

Als meine Stiefblagen aus dem Haus waren, habe ich die Bude erst mal wieder menschenwürdig hergerichtet. Dann wurde meine Stieftochter schwanger und verlangte ganz selbstverständlich, daß ich mein Haus (wieder) kindersicher machen müsse.

Ich habe das rundheraus abgelehnt und von ihr verlangt, daß sie auf ihre Kinder gefälligst aufpassen soll, wenn sie sie mitbringt. Das gab ein kurzes Murren gepaart mit einem ziemlich dummen Gesicht, funktioniert aber.
"I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, I just wanted to lie in the grass and look at the clouds."

— Jack Kerouac

Hameel

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... meistens sind es die Frauen, die die Kinder nicht für ein paar Stunden mit den Vätern allein lassen wollen!
Ich glaube, dass ist schieres Misstrauen.

Online Yossarian

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Ja, auch, aber weshalb?
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Hameel

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Weil sie glauben, wir machen alles falsch mit den Kindern.
Vielleicht ist es auch biologisch gesteuert - wenn die Mutter vom Kind getrennt ist, glaubt sie autmatisch, dass es dem Kind schlecht geht. Das war vielleicht schon bei den Ringelwürmern so und bietet einen evolutionären Vorteil bereits im vorintellektuellen Zeitalter.

Offline DieFrau

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Ich denke hier gilt probieren geht über studieren. Ab und sn mal das mit dem Vater lassen und schauen, wie dem Kind und dem Vater dabei geht, manche können es, andere brauchen Übung und es gibt wekche die es nicht packen.
Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat!...Einstein

Online Yossarian

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manche können es, andere brauchen Übung und es gibt wekche die es nicht packen.

Es gibt auch Mütter mit zwei linken Händen. In meinen langen Nächten auf der Säuglingsstation habe ich Frauen erlebt, die ich mein Kind nicht wickeln lassen würde.

Weil sie glauben, wir machen alles falsch mit den Kindern.

Ein dummes und insbesondere sexistisches Vorurteil.

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— Jack Kerouac

Offline Annna187

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Eine Sache, die ich nie verstanden habe. Man sollte doch froh sein, mal aus dem Haus rauszukommen und was anderes zu sehen. Interessanterweise scheinen viele dieser Frauen sich nur noch über das Muttersein zu definieren. Der Umstand, daß das Kind nicht einmal für ein paar Stunden der Obhut des Vaters überlassen wird, weist meiner Meinung nach darauf hin, daß diese Frauen panische Angst haben, das Alleinstellungsmerkmal "Mutter" zu verlieren.

Es ist auch nicht so, daß Väter sich nicht um ihre Kleinkinder kümmern wollten; (gefühlt) meistens sind es die Frauen, die die Kinder nicht für ein paar Stunden mit den Vätern allein lassen wollen!

Bis aufs Gebären und Stillen können Väter alles genausogut wie Mütter.

Klar. Sonst müßten diese Berufsmutties sich ja mal mit sich selbst auseinandersetzen.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Es muß auch nicht jede Umgebung kinderfreundlich sein.

Als meine Stiefblagen aus dem Haus waren, habe ich die Bude erst mal wieder menschenwürdig hergerichtet. Dann wurde meine Stieftochter schwanger und verlangte ganz selbstverständlich, daß ich mein Haus (wieder) kindersicher machen müsse.

Ich habe das rundheraus abgelehnt und von ihr verlangt, daß sie auf ihre Kinder gefälligst aufpassen soll, wenn sie sie mitbringt. Das gab ein kurzes Murren gepaart mit einem ziemlich dummen Gesicht, funktioniert aber.

Ich musste bzgl. deiner Stieftochter lachen XD Dein Haus, deine Einrichtung! Bin auch der Meinung das man doch froh ueber einen freien Abend sein sollte und mal loslassen muss. Die Vaeter werden foermlich degradiert. ER soll auch was uebernehmen aber dann misstrauen. Beide haben das Kind also kuemmern sich beide ebenbuertig darum, warum sollte der Vater das nicht schaffen?
Habe das mal bei einem Paar beobachtet. Vater sollte Kind in's Bett bringen, nach 2 Min. hielt es die Mutter nicht mehr aus und musste nachsehen gehen und murmelte irgendwas von "naja, mal sehen ob er das richtig macht"
Wenn ich meinem Partner misstraue und ihn darstelle als waere er selbst 12 Jahre alt, zu was gemeinsame Kinder?

Offline DieFrau

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Es gibt auch Mütter mit zwei linken Händen. In meinen langen Nächten auf der Säuglingsstation habe ich Frauen erlebt, die ich mein Kind nicht wickeln lassen würde.

Klar.

Ich habe meine Kinder allein mit allen "vier" vom Geburt bis zur Volljährigkeit versorgt. Geraten bin auf einen, der zum Nichts taugt!
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Online Yossarian

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Dein Haus, deine Einrichtung!

Ja hallo! Ich habe jahrelang in einer Bude gelebt, in der die Möbel klebten, die Wände vollgekritzelt waren und nichts, aber auch rein gar nichts vor dem Zugriff von Kleinkinderhänden bis später zur zerstörerischen Faust von Pubertierenden sicher war. Irgendwann ist man verzückt vor Glückseeligkeit, wenn man mal wieder ein komplettes Service im unbeklebten, nicht baufälligen Schrank stehen hat und nicht mit der Hose am Sofa kleben bleibt, wenn man sich draufsetzt. Von der Ruhe ganz zu schweigen. Und dann kommt eines Deiner mühsam entsorgten Bälger und verlangt von Dir, grade wieder von vorne anzufangen? Wie eine Löwin ihr Junges hätte ich mein frisch renoviertes Wohnzimmer verteidigt!

Zitat
Die Vaeter werden foermlich degradiert.

Stimmt.

Zitat
ER soll auch was uebernehmen

Hohle Lippenbekenntnisse.

Zitat
aber dann misstrauen. Beide haben das Kind also kuemmern sich beide ebenbuertig darum, warum sollte der Vater das nicht schaffen?

Exakt.
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— Jack Kerouac

Offline DieFrau

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Die Vaeter werden foermlich degradiert. ER soll auch was uebernehmen aber dann misstrauen. Beide haben das Kind also kuemmern sich beide ebenbuertig darum, warum sollte der Vater das nicht schaffen?

Ich kann mir gut vorstellen, dass du mit dem Beitrag einige Männer und fürsorgliche Vätter glücklich machst. Es gibt aber welche, die es gar nicht wollten oder auch nur Kinderwillig waren, um den Wünsch der Frau nachzugehen. Von diese kannst du es nicht erwarten, dass sie gern um ihre Kindern kümmern.

Zitat
Habe das mal bei einem Paar beobachtet. Vater sollte Kind in's Bett bringen, nach 2 Min. hielt es die Mutter nicht mehr aus und musste nachsehen gehen und murmelte irgendwas von "naja, mal sehen ob er das richtig macht"

Bei solchen Müttern kreist bei mir sofort die Frage, ob das Kind ein gemeinsame Wunsch oder ein Mittel um den Mann festzuhalten war!

Zitat
Wenn ich meinem Partner misstraue und ihn darstelle als waere er selbst 12 Jahre alt, zu was gemeinsame Kinder?

Wenn das Vertrauen da ist, braucht man nicht zwangsläufig ein Kind. Wird ein Kind auf Biegen und Brechen in einer Schrottreifen Beziehung erzeugt, kannst getrost davon ausgehen, dass Vater und Kind missbraucht werden.
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Es gibt aber welche, die es gar nicht wollten oder auch nur Kinderwillig waren, um den Wünsch der Frau nachzugehen. Von diese kannst du es nicht erwarten, dass sie gern um ihre Kindern kümmern.

Natürlich nicht.
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Hameel

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Ich kann mir gut vorstellen, dass du mit dem Beitrag einige Männer und fürsorgliche Vätter glücklich machst. Es gibt aber welche, die es gar nicht wollten oder auch nur Kinderwillig waren, um den Wünsch der Frau nachzugehen. Von diese kannst du es nicht erwarten, dass sie gern um ihre Kindern kümmern.
Wir haben auch Hormone!

Hameel

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Ich kenne einen ziemlich jungen Mann, der ist mehr fahrlässig zu einem Kind gekommen, und dann hat die Mutter (eingeschappt wegen ich-weiß-nicht-was) einen Job sehr weit weg angenommen, und er kümmert sich äußerst hingebungsvoll um den Kleinen, obwohl er auch ziemlich viel arbeiten muss. Keine Ahung, wie die Geschichte weitergeht, aber dass er mit der ziemlich ungeplant über ihn gekommenen Vaterrolle nicht klarkäme, kann ihm niemand nachsagen.

Offline DieFrau

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Aktuell kämpft ein bekannter um eine 14-jährigen Sohn aus einer 2 jährigen Beziehung. Vom Sohn wusste er bis vor 4 jahren nicht. In den vier Jahren konnte er ihn nur 2 mal kurz treffen. Er schmiedet Pläne um das Kind an sich anzulocken. Die Mutter ist eine macht- und kontrollbesesene, bietet dem Kind alles aber keine Freiheit. Mal schauen wie weit der arme Vater mit seinem Vorhaben kommt, ich hoffe für ihn, dass sein Plan aufgeht. Blöd nur, dass die ihr nazistische Neigung dem Kind angeeignet und obwohl dies dem Vater bekannt ist, lässt er die beiden auf die Nase rumtanzen.
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Offline Kulle

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Meine Schwaegerin hat letztes Jahr auch ihr Kind bekommen. Und? Ich freue mich fuer sie weil sie und ihr Mann es wollten und sich gut drum kuemmern. Ich kenne nur schon einige Andere die ihren Mann erstmal ueberreden mussten oder ihn sogar eins untergejubelt haben. .....
Man könnte daraus interpretieren, wenn dein Partner auch wollte würdest du doch ein Kind haben wollen.