Autor Thema: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...  (Gelesen 88613 mal)

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Online Yossarian

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #720 am: 04. Mai 2020, 11:26:25 »
Oder sie kippen die Reste zusammen.
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Offline Araxes

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #721 am: 04. Mai 2020, 14:08:43 »
Nur dass die Legosteine noch gar nicht da sind. Die müssen auch erst mal durch Schütteln des Nichts entstehen.

ja und? Sind sie doch. Und die Materie-Antimaterie-Theorie passt. Wenn die sich zu Nichts neutralisieren, können sie auch aus Nichts entstehen.

Offline Araxes

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #722 am: 04. Mai 2020, 14:30:37 »
Das ist nicht mal Filterblase, das ist Fantasiewelt.

Ein Anhänger von Religion und Gott sollte nicht anderen "Fantasiewelten" vorwerfen.

Zitat
Die Stochastik sagt bei einem Einzelfall gar nichts aus.

Bitte nicht. Das ist Quatsch. Man kann natürlich sagen, daß die Wahrscheinlichkeit für eine 6 bei einem einzelnen Würfelwurf genau ein Sechstel ist. Und genauso kann man sagen, daß es bei einer Million Würfen mit extrem geringer Abweichung 1/6 Million Sechsen geben wird. Und genauso gibt es bestimmte Wahrscheinlichkeiten für die Voraussetzungen der Lebensentstehung. Würde man die einzeln kennen, könnte man die ausmultiplizieren. Und selbst wenn die dann extrem klein ist, wird dieses Ereignis angesichts der Milliarden und Abermilliarden von Zufallsexperimenten immer wieder mal eintreten. Unsere Erde ist der beste Beweis dafür.

Zitat
Vielleicht gibt es enorm viele Planeten in der habitablen Zone einer Sonne, die erdähnliche Eigenschaften aufweisen, aber Leben gibt es dort dennoch nicht.

Wir kennen ja auch nur ein paar wenige und kommen auch nicht nah ran. Multipliziert man das mit Milliarden, greift die Stochastik. Die Existenz unserer eigenen Erde beweist, daß Leben unter den richtigen Bedingungen entstehen kann. Das nun als einzigartig und nicht wiederholbar zu deklarieren, ist die gleiche Mentalität, aus der heraus schon das geozentrische Weltbild wider besseren Wissens verteidigt wurde. Ihr ertragt den Bedeutungsverlust nicht, aber das ändert nichts daran, daß es so ist.

Zitat
Bisher gibt es keinerlei Erkenntnisse über das Vorhandensein von Leben außerhalb der Erde. Es gibt daher keinen tauglichen "Lebenswahrscheinlichkeits"- Berechnungsfaktor.

Es gibt Asteroiden, auf denen mehr Aminosäuren durch's All fliegen als man für irdisches Leben braucht und immer mehr Wissenschaftler gehen davon aus, daß das Leben aus ebensolchen Bausteinen entstanden ist. Und du glaubst nun, daß Asteroiden nur auf der Erde einschlagen und die Prozesse, die hier irgendwann in Gang gekommen sind, nur exakt einmal ablaufen? Auf keinen Fall woanders und nie vorher und nie wieder danach? Das ist einfach unheimlich beschränkt. Es mangelt an Vorstellungsvermögen darüber, wie unglaublich groß das Universum ist, wie oft sich alles wiederholt und wie klein wir darin sind.

Zitat
Die Wissenschaft, wie sie von der Masse praktiziert wird, hat durchaus einen Glauben, und zwar den Negativglauben, wonach alles, was im Labor nicht bewiesen wurde, nicht existiert.

Auch wieder falsch. Befasse dich mit der wissenschaftlichen Methode und Erkenntnistheorie.

Zitat
Es gibt allerdings auch gläubige Naturwissenschaftler, die das Erkenntnisdefizit der Laborwissenschat durch ihren persönlichen Glauben auffüllen. Religion und Wissenschaft harmoniert dann plötzlich ganz widerspruchslos.

Sie harmonieren, aber in unterschiedlichen Domänen und da spielt die Religion und die Esoterik mit falschen Karten, indem sie meinen, sich aufs Feld der Wissenschaft begeben zu können und dort die gleiche Berechtigung zu haben. Das ist quasi Betrug. Sie müssten dann die wissenschaftliche Methode anerkennen und dann verpufft die Religion zu Nichts.

Der Wissenschaftler kann natürlich an Übersinnliches glauben, aber er füllt damit keinesfalls Lücken auf, denn er würde die Religion nicht in dieser Domäne verwenden. Er wäre dann kein Wissenschaftler mehr. Ich glaube auch nicht, daß es viele Wissenschaftler sind, die wirklich religiös sind. Dazu ist Religion zu lächerlich. Jungfrauengeburt, Auferstehung, Engel, Teufel, Hölle, Jenseits? Ach komm, nicht im Ernst.

Zitat
Die Scheuklappenträger wollen hingegen in ihrer kleinen Wahrnehmungsfläche verbleiben, alles außerhalb macht ihnen Angst. Sozusagen das Gegenteil der aniken Philosophie - nicht über den Tellerrand hinausdenken, sondern den Tellerrand zur Grenze des Denkens erklären.

Du kannst glauben, was du willst, aber nicht erwarten, daß man dem den gleichen Stellenwert gibt oder irgendwie ernst nimmt. Religion ist nun mal Aberglauben. Das ist auch nicht "über den Tellerrand" hinaus.

Eigentlich muß sich jeder Religiöse fragen lassen, warum er bereit ist, an Gott zu glauben, aber nicht an das fliegende Spaghettimonster, wo doch die Pastafari in allem, was sie tun, die gleichen Prinzipien befolgen wie die etablierten Religionen und ehrlich gesagt auch keine absurderen Behauptungen machen. Es gehört schon einiges an Schizophrenie dazu, das eine abzulehnen und das andere anzuerkennen. Aus der Klemme kommen sie nur raus, indem sie jeweils alle anderen Religionen für Irrwege erklären. Schließlich können nicht verschiedene Versionen von Unsinn gleichzeitig richtig sein. Stellt sich nur die Frage, warum überhaupt eine richtig sein soll, wenn die sich schon gegenseitig ablehnen?
« Letzte Änderung: 04. Mai 2020, 14:42:36 von Araxes »

Offline Araxes

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #723 am: 04. Mai 2020, 14:33:10 »
Die Idee, daß das Universum bzw. die Universen das Ergebnis einer Verkehrsunfalles sein könnten, hat allerdings Charme.  :evil

Da halte ich es eher mit denen hier:

"Die Jatravartiden auf Viltwodl VI sind davon überzeugt, dass das Universum nicht von einem Gott erschaffen, sondern von einem Wesen namens „Großer Grüner Arkelanfall“ einfach ausgeniest wurde. Sie leben in ständiger Furcht vor einer Zeit, die sie „Die Ankunft des großen weißen Taschentuchs“ nennen. Außerhalb von Viltwodl VI hat diese Religion nicht viele Anhänger."

Online Yossarian

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #724 am: 04. Mai 2020, 15:37:59 »
Gegen die Jatravartiden kommt natürlich keiner an.  8)
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Offline maxim

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #725 am: 04. Mai 2020, 16:29:43 »
Oder sie kippen die Reste zusammen.

Du willst mir wohl den Spaß verderben ?
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Offline Araxes

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #726 am: 04. Mai 2020, 18:14:08 »
Oder sie kippen die Reste zusammen.

Vier Rebsorten sind nicht ungewöhnlich. Ich kaufe manchmal den Castell Colindres Gran Reserva bei einem bekannten Wein-Online-Händler. Da waren schon mal Monastrell, Tempranillo, Merlot und Shiraz drin.

Manchmal auch Monastrell, Tempranillo und Petit Verdot. Letzterer verbessert die Lagerfähigkeit und kommt nur mit 5% rein.

Manchmal gibt's auch reinen Petit Verdot, aber ich will davon nicht gleich 12 Flaschen kaufen, falls er dann doch nicht schmeckt.

Die Aktie vom größten deutschen Weinhändler steht schon wieder über dem Kurs von vor Corona. Hätte man im März für 20,70 EUR kaufen können: +63% seitdem.
« Letzte Änderung: 04. Mai 2020, 21:37:35 von Araxes »

Online Yossarian

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #727 am: 04. Mai 2020, 18:38:01 »
Ich mag es lieber sortenrein, am liebsten Negroamaro oder Nero d´Avola, gerne auch mal einen Primitivo.

Edit: Ich habe hier genug Weinhändler in der Nähe, da brauche ich nicht online zu bestellen.
« Letzte Änderung: 04. Mai 2020, 19:03:16 von Yossarian »
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Offline Araxes

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #728 am: 04. Mai 2020, 21:46:43 »
Ja, ich kaufe auch immer mal beim Weinladen, aber da ist es eben doch deutlich teurer. Ich bin mittlerweile auch eher aus spanische Weine ausgerichtet. Wenn Italien, dann Nero d'Avola. Neulich gab's mal einen Barbera. War auch gut. Sehr sanft.

Offline simplemachine

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #729 am: 04. Mai 2020, 22:23:54 »
Man kann natürlich sagen, daß die Wahrscheinlichkeit für eine 6 bei einem einzelnen Würfelwurf genau ein Sechstel ist. Und genauso kann man sagen, daß es bei einer Million Würfen mit extrem geringer Abweichung 1/6 Million Sechsen geben wird. Und genauso gibt es bestimmte Wahrscheinlichkeiten für die Voraussetzungen der Lebensentstehung.

Eben nicht. Beim Würfelbeispiel kennt man alle Parameter: es gibt einen Werfer und einen Würfel der Ergebnisse von 1 - 6 hervorbringt, die Rahmenbedingungen sind also klar. Bei der Lebensentstehung kennt man noch nicht mal den Würfel oder den Werfer. Dass aus Aminosäuren eo ipso hochkomplexes Leben entsteht, wurde noch nie beobachtet. Auch auf dem Mars gibt es - trotz grob erdähnlicher Struktur - nicht mal Einzeller. Und selbst wenn einfachstes ein- oder mehrzelliges Leben gefunden würde, erklärt das noch nicht den Menschen. Die Dinosaurier beispielhaft sind rund 150 Mio. Jahre hier rumgerannt und haben in der ganzen Zeit nie die Intelligenz eines Frühmenschen erreicht. Von denen findet man aber unschwer noch 100 Mio. Jahre alte Skelette, aber den Vorfahren des Frühmenschen findet man schon ab ein paar Mio. Jahren nicht mehr. Also eine multimillionen von Jahren große Lücke zwischen Amionosäuren und Mensch. 

Online Yossarian

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #730 am: 05. Mai 2020, 08:24:07 »
Die Dinosaurier beispielhaft sind rund 150 Mio. Jahre hier rumgerannt und haben in der ganzen Zeit nie die Intelligenz eines Frühmenschen erreicht. Von denen findet man aber unschwer noch 100 Mio. Jahre alte Skelette, aber den Vorfahren des Frühmenschen findet man schon ab ein paar Mio. Jahren nicht mehr.

Das ist erstens Unfug und zweitens abhängig von den Parametern. Das fängt schon damit an, daß der Backenzahn eines Australopithecus schneller zu nichts zerfällt als der Oberschenkelknochen eines Brontosaurus.
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Offline Conte Palmieri

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #731 am: 05. Mai 2020, 11:25:08 »
Bitte nicht. Das ist Quatsch. Man kann natürlich sagen, daß die Wahrscheinlichkeit für eine 6 bei einem einzelnen Würfelwurf genau ein Sechstel ist. Und genauso kann man sagen, daß es bei einer Million Würfen mit extrem geringer Abweichung 1/6 Million Sechsen geben wird. Und genauso gibt es bestimmte Wahrscheinlichkeiten für die Voraussetzungen der Lebensentstehung. Würde man die einzeln kennen, könnte man die ausmultiplizieren. Und selbst wenn die dann extrem klein ist, wird dieses Ereignis angesichts der Milliarden und Abermilliarden von Zufallsexperimenten immer wieder mal eintreten. Unsere Erde ist der beste Beweis dafür.
Stochastik bildet nicht immer die Wirklichkeit ab.
In einem interessanten Buch hbe ich kürzlich die Geschichte von Herrn A und Herrn B gelesen.
Beide werden mit folgender Frage konfrontiert:
"Ich habe diese Münze jetzt 99mal geworfen, 99mal kam Zahl, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das nächste Mal Kopf kommt?"
Herr A fängt an über Stochastik zu dozieren, kommt zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit auch dieses Mal bei 50% liegt und sonnt sich im Glücksgefühl des Immer-Recht-Habens.
Herr B meint, wohl nicht größer als 1%.
Wer von beiden wird im richtigen Leben besser zurecht kommen?
"Entweder sind Sie sich des chaotischen Zustands der Welt bewußt, oder Sie schlafen nur, leben in einer Phantasiewelt, einer Illusion." - Jiddu Krishnamurti

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #732 am: 05. Mai 2020, 11:49:34 »
Stochastik bildet nicht immer die Wirklichkeit ab.

Ich glaube auch nicht, daß das behauptet wird.

Zitat
Beide werden mit folgender Frage konfrontiert:
"Ich habe diese Münze jetzt 99mal geworfen, 99mal kam Zahl, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das nächste Mal Kopf kommt?"
Herr A fängt an über Stochastik zu dozieren, kommt zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit auch dieses Mal bei 50% liegt und sonnt sich im Glücksgefühl des Immer-Recht-Habens.
Herr B meint, wohl nicht größer als 1%.

Die Wahrscheinlichkeit wird irgendwo zwischen einem Prozent und 50 liegen, da man sich nicht darauf verlassen kann, daß beim hundertsten Wurf endlich Zahl kommt. Die Wahrscheinlichkeit dafür steigt von Wurf zu Wurf, mehr aber auch nicht.
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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #733 am: 05. Mai 2020, 11:58:29 »
Eben nicht. Beim Würfelbeispiel kennt man alle Parameter: es gibt einen Werfer und einen Würfel der Ergebnisse von 1 - 6 hervorbringt, die Rahmenbedingungen sind also klar. Bei der Lebensentstehung kennt man noch nicht mal den Würfel oder den Werfer.

Das stimmt so nicht. Man weiß einiges. Es ist ein bekanntes Muster, der Wissenschaft vorzuwerfen, daß sie ja eigentlich gar nichts weiß.

Zitat
Dass aus Aminosäuren eo ipso hochkomplexes Leben entsteht, wurde noch nie beobachtet.

Der nächste Schritt ist auch nicht hochkomplexes Leben, sondern einfaches Leben. Das wird man irgendwann hinkriegen.

Zitat
Auch auf dem Mars gibt es - trotz grob erdähnlicher Struktur - nicht mal Einzeller.

Es gibt da auch kein flüssiges Wasser mehr. Möglicherweise gab es da mal Leben.

Zitat
Und selbst wenn einfachstes ein- oder mehrzelliges Leben gefunden würde, erklärt das noch nicht den Menschen. Die Dinosaurier beispielhaft sind rund 150 Mio. Jahre hier rumgerannt und haben in der ganzen Zeit nie die Intelligenz eines Frühmenschen erreicht.

Na und? Hätten sie müssen?

Zitat
Von denen findet man aber unschwer noch 100 Mio. Jahre alte Skelette, aber den Vorfahren des Frühmenschen findet man schon ab ein paar Mio. Jahren nicht mehr.

Kommt als nächstes der Kreationismus? Den Menschen gibt's eben noch nicht so lange.

Zitat
Also eine multimillionen von Jahren große Lücke zwischen Amionosäuren und Mensch.

Da ist keine Lücke.

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #734 am: 05. Mai 2020, 12:06:03 »
Wer von beiden wird im richtigen Leben besser zurecht kommen?

A, weil er Recht hat und deshalb besser weiß, was passieren wird. Die Wahrscheinlichkeit ist eben bei jedem Wurf erneut bei 50%. B meint, es wären 99% für Zahl und wird vielleicht eine große Summe darauf setzen, weil seine Risikobewertung falsch ist. Er wird die Summe aber mit 50% Wahrscheinlichkeit verlieren.

Über Schlüsse aus falschen Annahmen sagt der Lateiner: "Ex falso quodlibet"