Autor Thema: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...  (Gelesen 6979 mal)

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Offline Gilles1983

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Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« am: 19. April 2017, 13:17:56 »
Seid ihr gläubig?

Warum? - Bzw. wurdet ihr so erzogen oder glaubt ihr wirklich?

Ich wurde als Kind katholisch getauft, jedoch habe ich schon bald gemerkt, dass ich nicht davon überzeugt bin.

Wenn ich damals als Kind andere Kinder beten gesehen habe, damit sie entweder gute Noten bekommen oder ihre in Erfüllung gehen, dachte ich mir, wozu bitten sie jemanden um Hilfe - den es nicht gibt, wenn sie selbst alles in der Hand haben. Habe das nie so recht begriffen. Unser Religionslehrer und gleichzeitig auch Pfarrer hat uns oft wegen Hinterfragen mit dem Lineal auf die Finger geschlagen. Spätestens war es da mit dem Glauben vorbei. Worauf ich auch fast immer eine 5 im Zeugnis hatte. 

Meine Frau ist evangelisch und unser Sohn ist es nun auch. Ihr war die Taufe unseres Sohnes wichtig, wegen mir hätte es die Taufe nicht gebraucht.
Streng gläubig ist sie nicht. Ich denke, sie ist es, weil sie so erzogen wurde und es sich so gehört.

Weihnachten ect. feiere ich eigentlich wegen der Familie gerne, aber nicht wegen einem Glauben. Ein Ritual in der Familie, wo an paar Tagen alles so ist wie immer finde ich super.
Aber in die Kirche wird meine Frau mit unserem Sohn alleine gehen.

Aus der Kirche bin ich mittlerweile ausgetreten.

Ich finde, es spielt heute noch eine zu große Rolle, welche Religion man besitzt.

wie man sieht, werden Kinder dazu erzogen. Mir wurde damals beigebracht, dass man an sich glauben sollte.

Glaube gruppiert zu sehr Menschen und sorgt unnötig für Spannungen. Werr überzeugt davon ist, ist doch OK. Aber dann soll derjenige jedem seinen Glauben überlassen.

Zumindest hier bei uns in Bayern ist es noch ein großes Thema...

Offline Araxes

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #1 am: 19. April 2017, 15:09:50 »
Leider geht der Trend in die andere Richtung. Es gibt immer mehr Orthodoxe und Fanatiker und in Deutschland wird der Glaube auch nur durch Esoterik und Bio ersetzt. Eine moderne Kirche kann durchaus eine Funktion haben, indem sie den Leuten Spiritualität bietet, aber die Ausuferungen in irgendwelche Extreme oder esoterischen Abartigkeiten eindämmt.

Ich finde es besser, wenn die Leute an den heiligen Geist glauben als an Wasser mit Gedächtnis.

Offline Yossarian

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #2 am: 19. April 2017, 16:41:48 »
an den heiligen Geist glauben als an Wasser mit Gedächtnis.

Ich glaube, die beiden vergeben sich nichts.
"I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, I just wanted to lie in the grass and look at the clouds."

— Jack Kerouac

Offline Araxes

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #3 am: 19. April 2017, 17:02:23 »
Ich glaube, die beiden vergeben sich nichts.

Insofern als daß die mit dem Heiligen Geist zumindest schon mal einsehen, daß sie religiös sind, während die mit dem Wasser immer noch pseudowissenschaftlich rumnerven. Mit der Religion hat man sich irgendwie geeinigt, wo welche Domäne ist. Solange man es nicht mit Fundamentalisten zu tun hat, funktioniert das. Während die Esoterik überall eindringen will, wobei ich Phänomene wie Impfgegner, Handystrahengegner oder Homöopathie darunter fasse. Die Esoteriker suchen sich immer neue Betätigungsfelder.

Offline Yossarian

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #4 am: 19. April 2017, 17:32:42 »
Religion einfach erklärt.

Esoteriker sind eher Anhänger einer Instantreligion.
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— Jack Kerouac

Offline Gilles1983

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #5 am: 20. April 2017, 08:34:36 »
Glauben bedeutet etwas nicht zu wissen. Wenn man sich manche Leute oder Kulturen so anschaut, wie die sich deshalb so reinsteigern ist schon krass.

Als ich aus der Kirche ausgetreten bin, wurde ich schon manchmal verurteilt.

Meine alte Glaubensrichtung finde ich für die heutige Zeit einfach zu unmodern. Von manchen Leuten aus der Kirche, die ihre Religion sehr ernst nehmen, weiß ich, dass sie z.B. ihren Ehepartner schon sehr oft betrogen haben. Gerade die Leute, die mir mit  - ich sage mal Gewalt - einen Glauben eintrichtern wollten.

Spätestens da wusste ich, warum ich solche Gruppen nicht unterstützen möchte. Ich finde den Glauben ansich nicht schlimm. Jeder glaubt an irgendwas. Ob es nur der Glaube an sich selbst ist, der Stein im Garten oder eben die Kirche selbst, ist egal. Einen gewissen Glauben hat jeder, sonst hätten wir keinen Antrieb.

Offline Yossarian

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #6 am: 20. April 2017, 09:10:20 »
Seid ihr gläubig?

Nein.

Zitat
Warum? - Bzw. wurdet ihr so erzogen oder glaubt ihr wirklich?

Als kleines Kind war ich sehr gläubig, das legte sich aber sehr früh. Dazu haben nicht zuletzt die Kirchen und das familiäre Umfeld beigetragen (jaja, Glauben und Kirche sind zwei verschiedene Sachen, ich weiß).

Ich bin 1955 in einer damals noch dörflichen Umgebung in einer evangelischen Gegend als nichteheliches Kind eines Katholiken (und dazu noch Ausländers) und einer einheimischen Protestantin geboren.

Da man sich auf dem Dorf gerne das Maul zerriß - es hatte damals auch noch nicht jeder einen Fernseher und konnte sein Tratschbedürfnis auf irgendwelche Goldenes-Blatt-Themen fokussieren -, sahen meine Eltern davon ab, mich taufen zu lassen. Im Nachhinein empfinde ich das als tolle Entscheidung, da ich selbst nicht mehr aus der Kirche austreten mußte.

Ich bin bis zu meinem 14. Lebensjahr trotzdem in den evangelischen Religionsunterricht gegangen, bis ich da rausflog. Der neue Religionslehrer fragte uns wie alle 14jährigen, ob wir weiter Religion haben wollten oder. Mit 14 wird man bekanntlich religionsmündig, und jedenfalls bei uns in Hessen konnte man sich dann entscheiden, ob man am Religionsunterricht weiter teilnehmen wollte, oder nicht.
Das gängige Ritual war, die Schüler des entsprechenden Jahrgangs zu fragen, ob sie bleiben oder gehen wollen. Unbedarft, wie ich war, beantwortete ich die Frage des Pfarrers wahrheitsgemäß, daß ich noch nicht wisse, ob ich bleibe oder gehe. Wenn mir sein Unterricht gefiele, würde ich bleiben.

Dem älterem Herrn fiel der Kaffee aus dem Gesicht, er wurde total wütend, schrie irgendwas rum in der Art von "so weit käme es noch, daß er den Blagen in den Hintern krieche" und warf mich hochkant raus. Ich war ziemlich baff, denn ich hatte mir meiner Meinung nach nichts zu Schulden kommen lassen. Meine Eltern sahen das zum Glück genauso.

Mein Vater hätte gerne gehabt, daß ich katholisch werde. Die wenigen Katholiken in unserer Gegend - fast alles nach dem Krieg zugezogene Flüchtlinge - entsprachendem klassischen Vorurteil des "verpappten" Katholiken, das man bei uns in der Ecke hatte.

Irgendwann hätte ich auch konfirmiert werden sollen. Dagegen habe ich mich erfolgreich gewehrt, weil ich mich zuvor ja erst hätte taufen lassen müssen - ein Unding für einen 13jährigen. Da halfen weder Drohungen mit der Hölle noch die in Aussicht gestellten Geschenke.

Zitat
Meine Frau ist evangelisch und unser Sohn ist es nun auch. Ihr war die Taufe unseres Sohnes wichtig, wegen mir hätte es die Taufe nicht gebraucht.

War bei uns ähnlich. Auf ausdrücklichen Wunsch meiner Exfrau wurde unser Sohn katholisch getauft und hat auch Kommunion gemacht.

Seine beiden Geschwister, die Kinder meiner Ex aus erster Ehe, sind auch katholisch. Meine Ex war mal evangelisch, ist dann aber zum Katholizismus konvertiert. Keine Ahnung, warum.

Mein Sohn ist nicht religiös. Seitdem wir seine Mutter rausgeworfen hatten und ich alleinerziehender Vater geworden war, ist Religion kein Thema zwischen und beiden. Ich vermute, er ist Atheist oder eher sogar Agnostiker, so wie ich.

Zitat
Weihnachten ect. feiere ich eigentlich wegen der Familie gerne, aber nicht wegen einem Glauben. Ein Ritual in der Familie, wo an paar Tagen alles so ist wie immer finde ich super.

Bei uns genauso.

Zitat
Ich finde, es spielt heute noch eine zu große Rolle, welche Religion man besitzt.

Kann ich so nicht sagen. Unsere hiesige indigene Bevölkerung macht sich eigentlich nichts mehr aus Religion. Dafür werden gerade die Jungen Muslims immer religiöser. Ich halte das für eine bedenkliche Entwicklung.
« Letzte Änderung: 20. April 2017, 11:55:47 von Yossarian »
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— Jack Kerouac

Offline Yossarian

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #7 am: 20. April 2017, 09:11:19 »
Einen gewissen Glauben hat jeder, sonst hätten wir keinen Antrieb.

Hä? Was hat das Vorhandensein von Glaube mit Antrieb zu tun?
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— Jack Kerouac

Offline Conte Palmieri

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #8 am: 20. April 2017, 11:51:20 »
Ich bin evangelisch erzogen worden, habe aber schon als kleines Kind nichts davon geglaubt und nur mitgemacht, weil es von mir erwartet wurde und zuerst gar nicht klar war, dass es auch anders geht. Das ging alles ganz zwanglos und entspannt.

Später bin ich dann ausgetreten und habe mitgeteilt, dass ich von den Sätzen des Glaubensbekenntnisses keinen einzigen glaube und auch niemals geglaubt habe. Das ging auch alles ganz zwanglos und entspannt.

Aaaaaaaaaber ... dann habe ich wieder geheiratet und mich deswegen meiner Frau zu Liebe pro forma und ohne zu glauben einer anderen Glaubensgemeinschaft angeschlossen. Und jetzt bekomme ich mächtig Stress und bin bösartigen Unterstellungen ausgesetzt, sowohl von Christen wie auch von Ungläubigen. Auch hier im Forum. Da ist gar nichts zwanglos und entspannt.

Also immer schön vorsichtig sein und aufpassen, was man sagt. Es müssen nicht alle alles wissen.

Offline Yossarian

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #9 am: 20. April 2017, 12:03:48 »
... dann habe ich wieder geheiratet und mich deswegen meiner Frau zu Liebe pro forma und ohne zu glauben einer anderen Glaubensgemeinschaft angeschlossen.

Also lebst Du eine Lüge, so wie viele "gute Christen" hier auch. Ich kenne Leute, die wieder in die Kirche eingetreten sind, weil sie sonst einen Job bei einem kirchlichen Träger nicht bekommen hätten. Jeder prostituiert sich auf seine Weise, aber jeder läßt sich aus irgendwelchen Gründen von irgendwem in den Arsch ficken.

Zitat
Und jetzt bekomme ich mächtig Stress und bin bösartigen Unterstellungen ausgesetzt, sowohl von Christen wie auch von Ungläubigen. Auch hier im Forum. Da ist gar nichts zwanglos und entspannt.

Unfug. Wärst Du auch in die NSDAP eingetreten, um das Töchterlein vom Gauleiter heiraten zu dürfen?

Man kann sich nicht als Atheisten bezeichnen und sich gleichzeitig "pro forma" irgendeiner (anderen) Religion anschließen. Wenn Du es doch tust, mußt Du damit leben, daß man Dich damit konfrontiert.

Zitat
Also immer schön vorsichtig sein und aufpassen, was man sagt. Es müssen nicht alle alles wissen.

Is klar.  :P
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Offline DieFrau

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #10 am: 20. April 2017, 12:39:35 »
Und jetzt bekomme ich mächtig Stress und bin bösartigen Unterstellungen ausgesetzt, sowohl von Christen wie auch von Ungläubigen. Auch hier im Forum. Da ist gar nichts zwanglos und entspannt.

Ich hoffe, dass dir die Formulierung misslungen ist, andernfalls ist es schon hart die Menschen in Christen und Ungläubigen zu unterteilen.

Zitat
Also immer schön vorsichtig sein und aufpassen, was man sagt. Es müssen nicht alle alles wissen.

Ob so ein Leben Wert ist, waage ich zu bezweifeln.
Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat!...Einstein

Offline DieFrau

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #11 am: 20. April 2017, 12:58:11 »
Achso, ich bin geborene Moslemin. Schon als Kind habe ich daran (Religionen allgrmein) gezweifelt, alles in Frage gestellt und so gelebt wie ich leben und denken wollte. Großteil verdanke ich meinem Vater der ebenso gelebt hat. Seit guten 25 Jahren bin ich aus Überzeugung Religionlos. Meine Kinder habe ich auch so erzogen, Gotteshäuser haben sie nur im Rahmen einer schulichen Veranstaltung besucht und begeisterten sich mehr für die Geschichte aber konnten zu keiner der gängigen Religionen einen Bezug entwickelen.
« Letzte Änderung: 20. April 2017, 13:00:48 von DieFrau »
Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat!...Einstein

Offline Conte Palmieri

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #12 am: 20. April 2017, 13:03:14 »
Ich hoffe, dass dir die Formulierung misslungen ist, andernfalls ist es schon hart die Menschen in Christen und Ungläubigen zu unterteilen.
Nicht "die Menschen", sondern die Untermenge derjenigen, die mich angreifen.

Zitat
Ob so ein Leben Wert ist, waage ich zu bezweifeln.
Mit meiner Frau ist es jedenfalls sehr viel mehr wert als ohne.

Offline Yossarian

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #13 am: 20. April 2017, 13:05:39 »
Ich hoffe, dass dir die Formulierung misslungen ist, andernfalls ist es schon hart die Menschen in Christen und Ungläubigen zu unterteilen.

Das Leben ist ein Heidenspaß, für Christen ist das nichts.  :evil
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— Jack Kerouac

Offline Conte Palmieri

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Re: Thema Religion allgemein und Religion in der Familie...
« Antwort #14 am: 20. April 2017, 13:06:56 »
Jeder prostituiert sich auf seine Weise, aber jeder läßt sich aus irgendwelchen Gründen von irgendwem in den Arsch ficken.
Klar. Jeder Jurist weiß das.

Zitat
Unfug. Wärst Du auch in die NSDAP eingetreten, um das Töchterlein vom Gauleiter heiraten zu dürfen?
Nein. Nur in friedliche, menschenfreundliche Vereine.

Zitat
Man kann sich nicht als Atheisten bezeichnen und sich gleichzeitig "pro forma" irgendeiner (anderen) Religion anschließen. Wenn Du es doch tust, mußt Du damit leben, daß man Dich damit konfrontiert.
Damit kann man mich gerne konfrontieren. Aber nicht damit, ich würde mit politischen Mördern sympathisieren.