Autor Thema: Masterarbeit: Entwicklung eines Fragebogens zur sexuellen Orientierung  (Gelesen 4780 mal)

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Offline nigel48

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Re: Masterarbeit: Entwicklung eines Fragebogens zur sexuellen Orientierung
« Antwort #30 am: 09. August 2015, 20:12:13 »
Bei den lakota heißen diese menschen " two souls" sie sind dort nicht unbreührbar, sondern unantastbar, `heilig`.bei ehestreitigkeiten vermitteln sie, weil sie beide seiten sind - sie gelten als weise...
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Offline Yossarian

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Re: Masterarbeit: Entwicklung eines Fragebogens zur sexuellen Orientierung
« Antwort #31 am: 09. August 2015, 21:35:21 »
sie gelten als weise...

Nicht jeder, der irgendein Defizit hat, ist deshalb gleich "weise". In der Antike haben Sie ähnlichen Quark von Epileptikern geglaubt.

Außerdem wird über Indianer viel Scheiße erzählt. Mich würde mal eine vernünftige Quellenangabe für diese Behauptung interessieren.
"I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, I just wanted to lie in the grass and look at the clouds."

— Jack Kerouac

Offline nigel48

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Offline Yossarian

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Re: Masterarbeit: Entwicklung eines Fragebogens zur sexuellen Orientierung
« Antwort #33 am: 09. August 2015, 22:06:46 »
Ziemlich krude, sorry.
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Offline nigel48

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Re: Masterarbeit: Entwicklung eines Fragebogens zur sexuellen Orientierung
« Antwort #34 am: 09. August 2015, 22:12:06 »
ich finde nur den quergedachten ansatz gut. dies ganz bescheuerte hick-hack nervt.

nebenbei : epilepsie ist eine erkrankung, sexuelle orientierung nicht. tritt auch nicht schubweise auf.
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Offline Yossarian

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Re: Masterarbeit: Entwicklung eines Fragebogens zur sexuellen Orientierung
« Antwort #35 am: 09. August 2015, 22:57:12 »
epilepsie ist eine erkrankung, sexuelle orientierung nicht.

Es ging mir lediglich darum, zu zeugen, daß Naturvölker wie Kulturvölker in der Antike alle mögliche Phänomene im menschlichen Verhalten gerne und schnell irgendwelchen Göttern untergeschoben haben oder diesen Menschen besondere Fähigkeiten zugeschrieben haben, wo es sich doch dabei tatsächlich um Defizite handelt.

Ehrlich gesagt habe ich von diesem Transscheiß die Schnauze voll. Als Mandanten waren die unerträglich.
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marple

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Re: Masterarbeit: Entwicklung eines Fragebogens zur sexuellen Orientierung
« Antwort #36 am: 09. August 2015, 22:58:03 »
Hildegard von Bingens Visionen werden heute auf starke Migräne zurückgeführt.

Epileptische und andere Anfälle unterscheiden sich wenig von Trance unter Voodoo oder dem Sprechen in Zungen.

Der Ansatz mit dem dritten Geschlecht (echte oder scheinbare Hermaphrodite) ist in einigen Religionen vorhanden, nicht nur bei den Indianern.

Ich denke, dass in der jeweiligen Zeit Unerklärliches immer mystfiziert werden konnte und kann. Oder verteufelt.

Offline nigel48

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Re: Masterarbeit: Entwicklung eines Fragebogens zur sexuellen Orientierung
« Antwort #37 am: 09. August 2015, 23:11:49 »
ich finde, es ist der gesellschaft viel zuträglicher, two-souls, verrückte und deformierte als normal+ zu betrachten, sie entweder in ruhe zu lassen oder zu beschenken und als besonderes zu respektieren, als sie zu diffamieren, auszustellen , einzusperren oder sonstwie zu erniedrigen.
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Online ganter

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Re: Masterarbeit: Entwicklung eines Fragebogens zur sexuellen Orientierung
« Antwort #38 am: 09. August 2015, 23:15:00 »
bingo!
"Männer definieren sich sowieso nicht über die Drogeneinwurfmenge."
"Im Vergleich zur bricom dürfte jede Wand einer öffentlichen Bedürfnissanstalt ein Quell unendlicher Weisheit sein...."
Bodo

Offline Yossarian

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Re: Masterarbeit: Entwicklung eines Fragebogens zur sexuellen Orientierung
« Antwort #39 am: 09. August 2015, 23:17:14 »
als sie zu diffamieren, auszustellen , einzusperren oder sonstwie zu erniedrigen.

Wer tut das denn?
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— Jack Kerouac

Offline nigel48

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Re: Masterarbeit: Entwicklung eines Fragebogens zur sexuellen Orientierung
« Antwort #40 am: 09. August 2015, 23:33:27 »
Zitat
Wer tut das denn?


wir.
was passiert denn wenn sich fußballer als schwul outen?
mit rollifahrern wird geredet wie mit kindern oder geistig minderbemittelten,
blinde werden angebrüllt, dabei hören sie besser...
verrückte werden weggesperrt.


und ob sonderlinge nun politisch korrekt abgestempelt werden oder gleich grob gestempelt... - rollifahrer nennen sich selbst krüppel, weil "besondere menschen" ihnen zu verlogen ist...


allein, dass wir ein wort wie "behinderung" haben zeugt von der unfähigkeit , menschen wie sie sind zu akzeptieren.
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Re: Masterarbeit: Entwicklung eines Fragebogens zur sexuellen Orientierung
« Antwort #41 am: 10. August 2015, 00:26:53 »
wir.

Wir? Wer ist "wir"?

Zitat
was passiert denn wenn sich fußballer als schwul outen?

Nix. Ist mir egal, was ein Sportler für eine sexuelle Orientierung hat.

Zitat
mit rollifahrern wird geredet wie mit kindern oder geistig minderbemittelten

Kann mich nicht erinnern, das jemals getan zu haben. Hab ich auch noch nicht erlebt, daß das jemand getan hätte.

Zitat
blinde werden angebrüllt, dabei hören sie besser...

Kann mich nicht erinnern, das jemals getan zu haben. Hab auch noch nicht erlebt, daß das jemand getan hat.

Zitat
verrückte werden weggesperrt.

Definiere "verrückt". Welche von diesen Personen werden weggesperrt? Alle? Oder andersherum: Würdest Du *alle* Menschen aus diesem Personenkreis frei herumlaufen lassen?

Solltest Du nicht ein bißchen aufpassen, wen du alles mit Deiner Pauschalisierung "wir" mit in Dein Boot holst?

Zitat
ob sonderlinge nun politisch korrekt abgestempelt werden oder gleich grob gestempelt..

Politisch korrekt als Misfits abgestempelt werden doch inzwischen wohl eher die, die dem politisch korrekten Mob nicht hinterherrennen.

Zitat
rollifahrer nennen sich selbst krüppel, weil "besondere menschen" ihnen zu verlogen ist..

Also sollen / müssen / dürfen "wir" jetzt zu Behinderten wieder Krüppel sagen?

Zitat
allein, dass wir ein wort wie "behinderung" haben zeugt von der unfähigkeit , menschen wie sie sind zu akzeptieren.

Das ist gequirlte Kacke, was Du da schreibst. Einen Behinderten nennt man behindert, weil er behindert ist. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, ob man ihn als Menschen so akzeptiert, wie er ist. Und wenn ich ihn mit seinem körperlichen / geistigen Handicap akzeptiere, wie er ist, dann hört er deshalb nicht auf, ein Behinderter zu sein.

Was für einen Scheiß schreibst Du da?

Ich kenne übrigens auch das eine oder andere behinderte Arschloch. Die Behinderung macht einen nicht zu einem besseren Menschen.

Und sei gefälligst vorsichtiger, wenn Du anderen Deine Kollektivierungen überstülpst. Zu Deinem "wir" zähle ich mich nicht.

Ich bin 60, Westeuropäer und übergewichtig. Kommt jetzt als nächstes, daß Du mich als "fetten, alten weißen Mann" diskriminierst und für das Elend der Welt verantwortlich machst?

Benutz doch mal Dein Hirn, bevor Du was schreibst!
« Letzte Änderung: 10. August 2015, 00:43:34 von Yossarian »
"I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, I just wanted to lie in the grass and look at the clouds."

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Re: Masterarbeit: Entwicklung eines Fragebogens zur sexuellen Orientierung
« Antwort #42 am: 10. August 2015, 00:41:03 »
ah, da zieh ich mir mal gern den Zorn der Beteiligten auf mich

Der eine verallgemeinert und der andere zieht sich den Schuh an.

Beides ist richtig:
Es gibt viele Einzelne, die weder diskriminieren noch diffamieren.
Allerdings hört mann sie oft nicht, weil sie sich oftmals nicht offenbaren.

Der andere legt den Finger in die gesellschaftliche Wunde und wird wütend, weil er auch keine Resonanz findet.

Ist halt so:
Der schlande Bürger ist zufrieden, wenn ihm keiner ans Bein pieselt.
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Re: Masterarbeit: Entwicklung eines Fragebogens zur sexuellen Orientierung
« Antwort #43 am: 10. August 2015, 00:48:38 »
Der eine verallgemeinert und der andere zieht sich den Schuh an.

Nein, die anderen bekommen vom verallgemeinernden Gutmenschen den Schuh zwangsweise angezogen.

Wenn jemand in einem geschlossenen Personenkreis das Wort wir benutzt, meint er damit logischerweise alle in diesem Kreis anwesenden Personen.

Man nennt das Logik. Sie bedarf in diesem ganz klaren Fall keiner Interpretation.

Ich bin nicht Nigels "wir". Die Bevölkerung dieses Landes ist in ihrer Gesamtheit auch nicht "wir".

Bitte mehr Differenziertheit und weniger Betroffenheitsgelaber.
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— Jack Kerouac

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Re: Masterarbeit: Entwicklung eines Fragebogens zur sexuellen Orientierung
« Antwort #44 am: 10. August 2015, 01:04:58 »
ja, okay, wir wissen, dass du nicht "wir" ist.
Allerdings befürchte ich, dass etliche in diesem unseren Land "wir" sind.
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