Autor Thema: Sprachen, Dialekte und ihre Tücken  (Gelesen 2908 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Nikibo

  • Supermann
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 2.336
Re: Sprachen, Dialekte und ihre Tücken
« Antwort #30 am: 09. Juni 2015, 12:42:31 »
Ibo, hast du etwa  "L" übersehen?

Nein, die Worte "erschaft, verschaft" gibt es so nicht. Gemeint ist mit der Wortspielerei, dass die Menschheit zur Schafherde geworden ist. Also ausgehend vom "Schaf".

Wenn man von "Schlaf" ausgegangen wäre, hätte da "verschläft" gestanden. ;)
Vernünftig ist wie tot.
Nur vorher.

Conte Palmieri

  • Gast
Re: Sprachen, Dialekte und ihre Tücken
« Antwort #31 am: 09. Juni 2015, 13:08:24 »

Offline DieFrau

  • Supermann
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4.346
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Sprachen, Dialekte und ihre Tücken
« Antwort #32 am: 09. Juni 2015, 13:18:04 »
"woas" !

naja, Kurt hat nicht Boarisch geschrieben, so weit die Recherche, weil ich ihn als erster nehmen werde  ;)


wäre nicht besser gewesen
"Kurt hat, soweit die Recherche, nicht Boarisch geschrieben,..."

?
« Letzte Änderung: 09. Juni 2015, 13:21:46 von DieFrau »
Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat!...Einstein

Offline Stachelhaut

  • Administrator
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 2.034
  • Geschlecht: Männlich
  • Danke für das Gespräch.
Re: Sprachen, Dialekte und ihre Tücken
« Antwort #33 am: 09. Juni 2015, 13:28:19 »
Nein, der war doch eher ein "Saupreiß, damischer".
The union is behind us, we shall not be moved.

Offline Araxes

  • Supermann
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4.594
Re: Sprachen, Dialekte und ihre Tücken
« Antwort #34 am: 09. Juni 2015, 19:46:42 »
Es gibt auch aktuelle Schriftsteller (na ja, aktuell ist übertrieben, sagen wir mal, letzte dreißig Jahre), die lesenswert sind und gutes Deutsch schreiben und nicht zu schwer zu lesen sind.

Gutes Deutsch, ja, so wie Hemingway auch gutes Englisch geschrieben hat. Im besten Fall einfach, schlicht, schnörkellos, aber es ist einfach nicht mehr die gleiche, schöne Sprache, die einen überrascht.
« Letzte Änderung: 09. Juni 2015, 22:10:53 von Araxes »

Offline grashopper

  • Supermann
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 5.117
Re: Sprachen, Dialekte und ihre Tücken
« Antwort #35 am: 09. Juni 2015, 20:47:00 »
Ich fand jetzt diese Seite nicht uninteressant. Sofern einen die verschiedenen Themen und Angebote interessieren. Die Inhalte sollen u.a. gewünschte Sprach- und Grammatikkenntnisse trainieren, soweit ich das beim schnellen Überblicken mitbekommen habe.
"draußen nur Kännchen" - Bodo

Conte Palmieri

  • Gast
Re: Sprachen, Dialekte und ihre Tücken
« Antwort #36 am: 10. Juni 2015, 03:37:56 »
Gutes Deutsch, ja, so wie Hemingway auch gutes Englisch geschrieben hat. Im besten Fall einfach, schlicht, schnörkellos, aber es ist einfach nicht mehr die gleiche, schöne Sprache, die einen überrascht.
Du redest jetzt von Brecht.

Yossarian

  • Gast
Re: Sprachen, Dialekte und ihre Tücken
« Antwort #37 am: 10. Juni 2015, 08:06:15 »
Gutes Deutsch, ja, so wie Hemingway auch gutes Englisch geschrieben hat.

Ja, aber heute liest leider auch keiner mehr Hemingway.

Überhaupt lese ich kaum noch erwähnenswerte Belletristik auf deutsch. Ich wüßte jetzt keinen aktuellen deutschsprachigen Autor zu benennen, der mir gefiele.

Offline Mattieu

  • Supermann
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 3.583
  • Geschlecht: Männlich
Re: Sprachen, Dialekte und ihre Tücken
« Antwort #38 am: 10. Juni 2015, 09:36:04 »
Martin Suter. Die Plots sind scheiße, aber die Sprache ist super.
Scheiße ist, wenn der Furz was wiegt.

Yossarian

  • Gast
Re: Sprachen, Dialekte und ihre Tücken
« Antwort #39 am: 10. Juni 2015, 09:46:33 »
Nach einer Ausbildung zum Werbetexter wurde Martin Suter mit 26 Jahren Creative Director der renommierten Basler Werbeagentur (Wikipedia)

Aua. Wenn es sonst nur für kurze Werbefilmchen reichte, muß er ja Schwierigkeiten mit komplexen Plots für ganze Romane haben.  :evil

Sehr schön finde ich Timur Vernes "Er ist wieder da", das ich als Hörbuch sogar noch besser finde als das Buch. Trotzdem sollte man beides kennen, Buch und Hörbuch.


Offline Stachelhaut

  • Administrator
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 2.034
  • Geschlecht: Männlich
  • Danke für das Gespräch.
Re: Sprachen, Dialekte und ihre Tücken
« Antwort #40 am: 10. Juni 2015, 12:44:08 »
Gutes Deutsch, ja, so wie Hemingway auch gutes Englisch geschrieben hat. Im besten Fall einfach, schlicht, schnörkellos, aber es ist einfach nicht mehr die gleiche, schöne Sprache, die einen überrascht.

Für die von mir genannten sehe ich das anders.
The union is behind us, we shall not be moved.

Offline Araxes

  • Supermann
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4.594
Re: Sprachen, Dialekte und ihre Tücken
« Antwort #41 am: 10. Juni 2015, 12:55:18 »
Überhaupt lese ich kaum noch erwähnenswerte Belletristik auf deutsch. Ich wüßte jetzt keinen aktuellen deutschsprachigen Autor zu benennen, der mir gefiele.

Die schreiben auch alle nur noch über ihre eigenen Befindlichkeiten.

Offline nigel48

  • Supermann
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4.631
  • Geschlecht: Männlich
  • THINK !
I`M EASY, SO EASY....

Offline Michael1987

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 14
  • Geschlecht: Männlich
Re: Sprachen, Dialekte und ihre Tücken
« Antwort #43 am: 17. März 2016, 15:41:04 »
Die schreiben auch alle nur noch über ihre eigenen Befindlichkeiten.

Tja wohl ein Symptom der Individualitätssüchtigen Moderne an sich. Kann man finden wie man will, ich persönlich sehe da Parallelen zur autobiografischen Literatur der 1970er. Vielleicht noch ein Trend der Moderne: Retro und Wiederholung!  ;D
Viele Grüße

Michael ;)

Conte Palmieri

  • Gast
Re: Sprachen, Dialekte und ihre Tücken
« Antwort #44 am: 18. März 2016, 02:26:22 »
Tja wohl ein Symptom der Individualitätssüchtigen Moderne an sich. Kann man finden wie man will, ich persönlich sehe da Parallelen zur autobiografischen Literatur der 1970er. Vielleicht noch ein Trend der Moderne: Retro und Wiederholung!  ;D
Retro ganz sicher.
Die Befindlichkeits(störungs)literatur kam im deutschen Sprachraum in der "Sturm- und Drangzeit" in Mode; prominent durch Goethes "Werther". Bereits Heinrich Heine hat sich darüber begeiert. Der ist übrigens auch ein Lesetipp für fortgeschrittene Deutschlerner!