Autor Thema: Pfanne  (Gelesen 4100 mal)

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Offline Stachelhaut

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Re: Pfanne
« Antwort #30 am: 11. Juni 2015, 14:12:43 »
Das ist aber trotzdem Quatsch. Der Boden könnte z. B. aus einem nicht magnetischen Edelstahl sein. Oder er könnte einen mit Quecksilber gefüllten Hohlraum haben. Beide Varianten wären noch sehr viel besser als ein Boden mit Eiseneinlage.

Die Sache funktioniert nämlich so:

Der Induktionsherd erzeugt ein wechselndes Magnetfeld. Dieses schiebt die Elektronen im Boden der Pfanne an. Können sich die Elektronen bewegen, tun sie dass dann eben auch - im Ergebnis fließt innerhalb des Pfannenbodens Strom. Das klappt mit jedem Material, das elektrisch leitfähig ist.

Der elektrische Widerstand des Materials des Pfannenbodens sorgt dafür, daß die umherfließenden Ströme behindert und zum Teil in Wärme umgewandelt werden.

Aluminium ist nun leider der viertbeste elektrische Leiter überhaupt. Der erzeugte Widerstand reicht nicht aus, um besonders viel Wärme zu erzeugen. Deshalb nimmt ein man Material, das sehr viel schlechter leitet. Eisen ist so ein Material, außerdem vermag es auch nocht relativ viel Wärme zu speichern und leitet Wärme relativ schlecht ab. Deshalb ist es ideal als Pfannenboden.

Noch besser wäre Edelstahl, der ist nur leider auch teurer und schlechter zu verarbeiten. Noch besser wäre Quecksilber, leider verdampft das sehr leicht, und leider sind die Dämpfe sehr giftig.
« Letzte Änderung: 11. Juni 2015, 14:14:36 von Stachelhaut »
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Offline Araxes

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Re: Pfanne
« Antwort #31 am: 11. Juni 2015, 14:15:24 »
Der Test, ob deine alten Töppe und Pfannen auf Induktionsherden funktionieren, läuft aber nun mal mit einem Magneten. Ist der Boden nicht magnetisch, ist dein Topf nicht geeignet. So steht es zumindest in zich Internetseiten, z.B. hier:

http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/582,0/AEG/Neue-Toepfe-fuer-Induktion.html

Ja, weil die doof sind. Mit dem Magnet testet man auf Eisen und Eisen ist das bevorzugte Material für Induktionsgeschirr. Es ist nur rein zufällig auch magnetisch. Man könnte auch andere schlecht leitende Metalle nehmen. Platin und Zinn haben fast den gleichen spezifischen Widerstand wie Eisen. Der von Blei ist sogar doppelt so hoch. Blei dürfte also noch viel besser sein als Eisen. Die sind aber alle nicht magnetisch und man nimmt sie aus nachvollziehbaren Gründen nicht für Bratpfannen.

Offline Stachelhaut

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Re: Pfanne
« Antwort #32 am: 11. Juni 2015, 14:17:50 »
Man könnte auch Osmium nehmen, das ist in etwa so gut wie Eisen, und man hätte dann auch eine richtig "schwere Qualität". :)
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Offline Araxes

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Re: Pfanne
« Antwort #33 am: 11. Juni 2015, 14:18:07 »
Eisen ist so ein Material, außerdem vermag es auch nocht relativ viel Wärme zu speichern und leitet Wärme relativ schlecht ab. Deshalb ist es ideal als Pfannenboden.

Ich würde noch den hohen Schmelzpunkt nennen. Zinn wäre auch gut, schmilzt aber bei 231 C. Platin wäre cool, aber ist doch eher was für die Öl-Scheichs.

Offline Stachelhaut

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Re: Pfanne
« Antwort #34 am: 11. Juni 2015, 14:19:59 »
Uran wäre ganz hervorragend geeignet. Vielleicht gibt es ja irgendwann mal Pfannen aus abgereichertem Uran, so im Geiste von "Schwerter zu Pflugscharen". Hihi.
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Offline Araxes

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Re: Pfanne
« Antwort #35 am: 11. Juni 2015, 14:23:28 »
Damit kriegt man eine strahlend saubere Küche.

Yossarian

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Re: Pfanne
« Antwort #36 am: 11. Juni 2015, 14:25:18 »
Uran wäre ganz hervorragend geeignet. Vielleicht gibt es ja irgendwann mal Pfannen aus abgereichertem Uran

Werden die nicht sogar ganz von selbst heiß?

Offline Stachelhaut

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Re: Pfanne
« Antwort #37 am: 11. Juni 2015, 14:31:29 »
Nein, dafür müßte man schon das ebenfalls gut geeignete Plutononium 238 nehmen.
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Yossarian

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Re: Pfanne
« Antwort #38 am: 11. Juni 2015, 14:36:31 »
Nein

Leuchten die wenigstens im Dunkeln?

Offline Kulle

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Re: Pfanne
« Antwort #39 am: 14. Juni 2015, 20:03:46 »
So,
die Neue hat den ersten Bewährungstest ausgestanden. Gesten gab es Eierkuchen. Ich hab die ersten beiden in Öl (Raps) gebacken (haben wir schon immer so gemacht), dann aber das Öl weggelassen. Funzt! Ich konnte die Pfanne auch wieder sauber bekommen.
Der Schnitzeltest heute fiel aus weil die zu groß waren und daher die ältere 28ger Teflonpfanne genommen wurde.

Yossarian

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Re: Pfanne
« Antwort #40 am: 14. Juni 2015, 20:12:45 »
Der Schnitzeltest heute fiel aus weil die zu groß waren

So müssen Schnitzel sein.  ;D

Offline Kulle

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Re: Pfanne
« Antwort #41 am: 14. Juni 2015, 20:17:12 »
So müssen Schnitzel sein.  ;D
Nicht ganz unwahr.

Offline Morten33

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Re: Pfanne
« Antwort #42 am: 23. Juni 2015, 10:56:16 »
Also wir haben beschichteten Pfannen immer bei Lidl oder anderen Märkten gekauft, wenn sie im Angebot waren. Ich finde die vom Preis-/Leistungsverhältnis wirklich super und wenn sie dann nach 2 Jahren nicht mehr so gut ist, wird halt eine neue gekauft. Ist meiner Meinung nach die beste Variante. :D

Offline frauenversteher

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Re: Pfanne
« Antwort #43 am: 29. Juni 2015, 10:03:35 »
Wir haben auch eine Keramikpfanne und sind wirklich richtig zufrieden damit. Allerdings ist die manchmal etwas zu klein. Bin auf der Suche nach einer, die sowohl eine große Grundfläche als auch einen etwas höheren Rand hat. Ich finde aber nur Pfannen, die nur ein Kriterium erfüllen. Die hier von Amazon z.B. hat zwar einen hohen Rand, aber eine ziemlich kleine Grundfläche.. http://www.amazon.de/Silit-81423401-Wok-Pfanne-Selara-taupe/...ds=keramikpfanne
Jemand eine Idee? Die Pfanne kann auch gerne zwei kleine Griffe haben (haben die eigentlich einen besonderen Namen? Also die Pfannen mit zwei Griffen, nicht die zwei Griffe  ;D).
« Letzte Änderung: 29. Juni 2015, 10:05:07 von frauenversteher »

Offline Nikibo

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Re: Pfanne
« Antwort #44 am: 29. Juni 2015, 12:02:14 »
Normalerweise heißen die Servierpfannen, werden aber auch zum Kochen benutzt.

Gib bei Google "Pfanne 28 cm 2 Griffe" ein und es kommen ausreichend Links.
Vernünftig ist wie tot.
Nur vorher.