Autor Thema: Teste Deine Reaktionsgeschwindigkeit und gewinne einen Amazon-Gutschein!  (Gelesen 1610 mal)

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Offline Jolix

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Hallo lieber Leser, liebe Leserin!

Für meine Diplomarbeit an der Uni Marburg führe ich ein spannendes Reaktionszeitenexperiment durch. Wie meine Arbeitsgruppe in der Vergangenheit festgestellt hat, zeigen Leute, die unterschiedlich häufig am Computer aktiv sind, auch Unterschiede in ihrer Reaktionsgeschwindigkeit.

Jetzt haben wir uns eine neue, schwierigere Aufgabe hierzu ausgedacht. Du sollst so schnell wie möglich die Farbe verschiedener Wörter erkennen und per Tastendruck reagieren. Am Ende bekommst Du eine Rückmeldung zu Deinen persönlichen Reaktionszeiten!

Deine Daten bleiben dabei vollständig anonym und für Deine Teilnahme kannst du sogar einen von 10 Amazon-Gutscheinen im Wert von 20€ gewinnen! Stell Dich der Herausforderung und probier es aus, es dauert auch nur ca. 20 Minuten! Wenn Du mitmachen möchtest, klicke auf den folgenden Link (Achtung: geht nur vom Computer aus!): https://exp.psych.bio.uni-goettingen.de/limesurvey/index.php/931519/lang-de-informal

Vielen Dank für deine Hilfe und viel Spaß!
Johanna Hesse

FB Psychologie, Philipps-Universität Marburg
Thema der Arbeit: Einfluss der Computernutzung auf die Reaktionsgeschwindigkeit und Aufmerksamkeitsprozesse



Offline Jolix

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haha, ist schon in Ordnung, ich hab mir das Thema ja ausgesucht und ich finds auch echt spannend, da nehme ich das gern in Kauf!  ;) Und je mehr Daten, desto besser! Da hab ich lieber etwas mehr Arbeit, aber dafür eine gescheite Datenmenge mit Aussagekraft! Also gerne mitmachen!  :)

Offline Araxes

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"Du bist super schnell! Deine Reaktionszeiten liegen über dem Durchschnitt."

Dabei spiele ich gar nicht mehr so viel, seit "Wings of War" vrom GameSpy-Server genommen wurde.

Ich fand aber, daß der erste Test etwas zu lange lief. Das wurde am Ende etwas langweilig. Da mußte man sich zwingen, weiterzumachen. Oder war das Teild des Tests?

Ob da nun Wörter sympathisch sind, spiel auch nciht wirklich eine Rolle. Warum soll mir "Filzstift" unsympathischer sein als "Tastatur"? Die liest man sich ja auch gar nicht durch. ok, vielleicht auch wieder Teil des Tests. Meine Eltenr würden sich sicher alle Wörter durchlesen und dann beanstanden, daß sie außer "Poststelle" und "Abteilung" keines der Wörter benutzen.
« Letzte Änderung: 26. März 2015, 19:08:04 von Araxes »

Offline Kulle

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"Du bist super schnell! Deine Reaktionszeiten liegen über dem Durchschnitt."....
Bei mir nicht anders.

Die Fragen zu Wörtern oder dem eigenen Spiele(sucht)verhalten kann man nur einheitlich mit links, mitte, rechts beantworten.

Das größte Problem ist/war sich auf die Schnelle die Farbbelegung auf der Tastatur einzuprägen. Vielleicht ist auf einem Gamepad einer Spielekonsole diese Farbbelegung so üblich, so dass ein "regelmäßig Spieler" da nicht lange drüber nachdenken muss. Z.B. auf der Fernbedienung meines TV gibt es diese 4 Farben auch aber in einer anderen Reihenfolge. Also das Hauptproblem war wo gerade welche Farbe unter welchen Finger liegt.

Offline Araxes

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Also das Hauptproblem war wo gerade welche Farbe unter welchen Finger liegt.

Das lernt man aber. Ich fand den Test insofern interessant, daß er anfangs die Reaktionsgeschwindigkeit testet, nach einer Weile aber eher das Durchhaltevermögen.

Die Fragen waren mir zu offensichtlich auf Computersucht ausgerichtet. Müßte man das nicht indirekter rauskriegen? Sonst sind die Antworten doch oft nicht ehrlich.

Da fällt mir ein, daß ich vor ein paar Jahren öfter mal Desktop Tower Defense gespielt habe. Da mußte man ziemlich schnell reagieren und den Überblick behalten. Zurzeit spiele ich aber eigentlich nichts mehr, wobei man Hand-Auge-Koordination braucht. Ich baue jetzt Burgen.

Offline Jolix

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Hey und danke an alle die bislang mitgemacht haben! :) Und nun zu Euren Fragen, die ich da so rausgelesen habe..

Zitat
Ich fand aber, daß der erste Test etwas zu lange lief. Das wurde am Ende etwas langweilig. Da mußte man sich zwingen, weiterzumachen. Oder war das Teild des Tests?

Hierzu kurz: es ist wahr, dass der Test insgesamt etwas Durchhaltevermögen erfordert. Die Länge ergibt sich aber auch daraus, dass am Ende bei der Auswertung Durchschnittswerte berechnet werden und dazu eine gewisse Datenmenge verfügbar sein sollte, um hier gescheite Ergebnisse zu erhalten. Denn schließlich ist man eben nicht bei jedem der gezeigten Wörter voll konzentriert und verhaut auch mal eins, was ganz normal ist ;)

Zitat
Ob da nun Wörter sympathisch sind, spiel auch nciht wirklich eine Rolle.

Hierzu ist zu sagen, dass die Bewertung der Wörter insofern interessant ist, als dass es möglicherweise Unterschiede zwischen Leuten geben könnte, die sehr viel Computer spielen und Leuten, die dies nicht tun. Denn wie ihr sicher gemerkt habt, hat ein Teil der Wörter mit Computern zu tun, der andere jedoch nicht.

Zitat
Das größte Problem ist/war sich auf die Schnelle die Farbbelegung auf der Tastatur einzuprägen

Danke für diese Rückmeldung, das höre ich leider häufig... Die Farbbelegung wurde so gewählt, dass sich die Finger gut auf der Tastatur verteilen, aber ein Einblenden der Tastenbelegung während der Aufgabe wäre möglicherweise für Viele hilfreich gewesen. Dies wird somit auf jeden Fall als Diskussionspunkt in die Studie eingehen.

Zitat
Die Fragen waren mir zu offensichtlich auf Computersucht ausgerichtet. Müßte man das nicht indirekter rauskriegen? Sonst sind die Antworten doch oft nicht ehrlich.

Richtig, die Fragen sind hier recht direkt gestellt. Es handelt sich hierbei um einen bereits erprobten und einen neuen Fragebogen, also um mehr oder weniger gängiges Material zur Erhebung des Computerspielverhaltens. Ob hier ehrlich geantwortet wird oder nicht liegt natürlich bei jedem selbst. Da die Teilnahme an der Studie aber vollständig anonym und freiwillig ist, sollte es weniger Gründe dafür geben, unehrlich zu antworten. Jedoch ist klar, dass bei Fragebögen immer das Problem  sozial erwünschter Antworten besteht, was eine generelle Kritik an Fragebögen darstellt.

Offline Araxes

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Hierzu ist zu sagen, dass die Bewertung der Wörter insofern interessant ist, als dass es möglicherweise Unterschiede zwischen Leuten geben könnte, die sehr viel Computer spielen und Leuten, die dies nicht tun. Denn wie ihr sicher gemerkt habt, hat ein Teil der Wörter mit Computern zu tun, der andere jedoch nicht.

Das wird vielleicht so sein, aber anders als ihr es denkt. Die These war vielleicht, daß Computerspieler Computerwörter sympathischer finden und dann schneller reagieren oder irgendwas in der Art. Die ticken aber ganz anders. Die sehen den Inhalt gar nicht mehr, sondern nur die Aktion. Ähnlich verhält sich das dann auch bei Ego-Shootern. Wo die Nicht-Spieler sich noch tierisch über das Gemetzel und den Spaß am Töten aufregen, sind die Spieler auf einer ganz anderen Ebene. Die Hintergrundstory und die Bebilderung ist da völlig wurscht. Es könnten auch farbige Rechtecke sein. Der Reiz liegt nicht im virtuellen Abknallen von Menschen.

Zitat
Danke für diese Rückmeldung, das höre ich leider häufig... Die Farbbelegung wurde so gewählt, dass sich die Finger gut auf der Tastatur verteilen, aber ein Einblenden der Tastenbelegung während der Aufgabe wäre möglicherweise für Viele hilfreich gewesen. Dies wird somit auf jeden Fall als Diskussionspunkt in die Studie eingehen.

man hätte das auch mit Anklicken machen können und in einem erhöhten Schwierigkeitsgrad die Klickfelder auch noch jedes Mal anders anordnen.

Zitat
Richtig, die Fragen sind hier recht direkt gestellt. Es handelt sich hierbei um einen bereits erprobten und einen neuen Fragebogen, also um mehr oder weniger gängiges Material zur Erhebung des Computerspielverhaltens. Ob hier ehrlich geantwortet wird oder nicht liegt natürlich bei jedem selbst. Da die Teilnahme an der Studie aber vollständig anonym und freiwillig ist, sollte es weniger Gründe dafür geben, unehrlich zu antworten. Jedoch ist klar, dass bei Fragebögen immer das Problem  sozial erwünschter Antworten besteht, was eine generelle Kritik an Fragebögen darstellt.

ich hatte da auch das Problem, daß ich nicht auf alles echt antworten konnte. Wenn ich z.B. gefragt werde, ob wieviele Stunden ich ein bestimmtes Spiel pro Woche spiele, komme ich da auch keine richtige Antwort. Wenn ich mal Civilization oder Age of Empires spiele, tu ich das über einen kurzen Zeitraum sehr intensiv, also durchaus viele Stunden am Tag, dann aber ein halbes Jahr lang gar nicht. Also so quartalssäufermäßig.

Offline Jolix

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@Araxes: Danke für die Anregungen und Gedanken, die sind wirklich wertvoll für die Diskussion und Interpretation der späteren Ergebnisse!

Offline nigel48

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« Letzte Änderung: 20. April 2015, 08:21:00 von Frühstücksdirektor »
I`M EASY, SO EASY....

Offline Jolix

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@ Raptor XI: Schön, dass es wenigstens auch ein wenig Spaß gemacht hat ;) Sorry, dass dein eines Spiel nicht dabei war, bei den tausenden Spielen, die es gibt hab ich sicher leider noch mehr wichtige Genrevertreter vergessen, aber es sollen ja auch nur Vorschläge sein :) Ich hoffe du hast dein Spiel trotzdem im freien Textfeld angegeben! :)

Offline Jolix

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Hallo,

danke an alle, die bislang mitgemacht haben, echt super! :) Die Datenmasse wächst stetig, reicht aber leider noch nicht ganz aus... Daher haben wir uns entschieden, die Studie noch länger online zu lassen. Das bedeutet, alle, die bislang noch nicht teilgenommen haben, dürfen dies gerne noch tun! Die Gutscheinverlosung und die Ergebnisse gibt es dann voraussichtlich im September 2015!

Danke für Eure Unterstützung!

Offline Jolix

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« Antwort #11 am: 14. Februar 2016, 21:40:15 »
Hallo an alle, die am Reaktionszeitenexperiment im Rahmen meiner Diplomarbeit teilgenommen haben oder die einfach nur die Ergebnisse interessieren!
Endlich ist das Projekt abgeschlossen und die Daten sind ausgewertet. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse könnt ihr hier https:// de.surveymonkey.com/r/QRCD27J einsehen (bitte Link kopieren, da Verlinkung nicht geklappt hat...).
Herzlichen Dank an alle, die durch ihre Teilnahme dieses Projekt unterstützt haben!
Die Gewinnerinnen und Gewinner der Amazon-Gutscheine wurden ermittelt und per Email benachrichtigt.
Liebe Grüße
Johanna