Autor Thema: Genderscheiße  (Gelesen 50828 mal)

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Offline Frühstücksdirektor

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Re: Genderscheiße
« Antwort #375 am: 24. Juli 2019, 08:22:29 »
Mit Wissen, Weitsicht und Kompetenz hat der Frühstücksdirektor mal wieder Großes geleistet!

Offline nigel48

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Re: Genderscheiße
« Antwort #376 am: 24. Juli 2019, 10:22:56 »
http://blog.zwischengeschlecht.info/pages/Vorschlag-fur-Einleitung-Kleine-Anfrage-im-Bundestag:-Intersexualitat-und-Menschenrechte

es gibt keine gesicherten daten darüber, wieviele zwitter in % geboren werden - und wie man sie definiert.

d.h. ein teil der bevölkerung ist m. oder w. dank schnibbeln, medikamenten und sozialer dressur.


ich finde ohnehin, dass begriffe wie behinderung und geschlecht (gender) rassistisch sind.

der witz ist, dieser *,Innen, x _ machtsnoch schlimmer.
alles durch mensch und alle artikel++ durch "das ","es". ersetzen. ohne gleichheit in der sprache gibts auch keine im denken und nicht im handeln.
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Offline simplemachine

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Re: Genderscheiße
« Antwort #377 am: 25. Juli 2019, 16:56:09 »

ich finde ohnehin, dass begriffe wie behinderung und geschlecht (gender) rassistisch sind.

alles durch mensch und alle artikel++ durch "das ","es". ersetzen.

Schwierig für die Polizei, die bei Fahndungen dann keine anzugebenden Merkmale mehr hätte. "Mensch gesucht mit menschlichem Aussehen" wird da wenig bringen. Und alles andere ist ja dann angeblich schon wieder rassistisch oder diskriminierend. Dabei wird völlig verkannt, dass wir in einer visuellen Welt leben, in der - gerade auch sprachlich - ganz normal und selbstverständllich an äußerlich wahrnehmbare Gegebenheiten angeknüpft wird. Wenn ein flüchtiger Straftäter gesucht wird, dass ist es eben wichtig, ob es ggf. ein Schwarzer ist. Die bloße Benennung von Äußerlichkeiten bzw. Unterschieden ist erstmal nur Differenzierung und nicht automatisch Diskriminierung.



Offline nigel48

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Re: Genderscheiße
« Antwort #378 am: 25. Juli 2019, 17:44:09 »
schon putzig, was du für das maß der dinge hältst....

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Offline simplemachine

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Re: Genderscheiße
« Antwort #379 am: 25. Juli 2019, 21:34:28 »
Dass Sprache funktionsfähig ist und bleibt, ist für die zwischenmenschliche Kommunikation durchaus wichtig.

Der Vorschlag: "alles durch mensch und alle artikel durch "das","es" ersetzen.", führte ja nur dazu, dass Frauenfußball zu "Menschenfußball" würde, Frauen zum "Menschenarzt" gehen und der besonders männliche Mann zu "das besonders menschliche Mensch" wird.

Offline Yossarian

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Maternalismus
« Antwort #380 am: 12. September 2019, 09:45:51 »
Ich bin vor ein paar Tagen über diesen Artikel hier gestolpert und weiß ihn nicht recht einzuordnen.

Mir widerstrebt es, das vulgärfeministische Narrativ nachzuäffen und von "die Männer" bzw. in diesem Fall "die Frauen" zu sprechen, wie es der Autor tut.

Dennoch bilde ich mir ein, daß ich in dem Abschnitt "Die ideologische Seite des Maternalismus" einiges Vernünftiges über weibliche Kommunikation gelesen und gelernt zu haben. Oder spinne ich und bin da irgendwas auf den Leim gegangen?

Vorsicht, der Artikel ist relativ lang.
"I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, I just wanted to lie in the grass and look at the clouds."

— Jack Kerouac

Offline nigel48

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Re: Genderscheiße
« Antwort #381 am: 12. September 2019, 13:57:00 »
Zitat
Unschuldsvermutung ist nur noch männliche Makulatur eines veralteten Systems. Wichtiger als die Feststellung rechtlich relevanter Straftaten wird das Urteil der Öffentlichkeit über die Moral des Täters.
(s.o.)
https://www.youtube.com/watch?v=-ghD7kyBDcE&t=44s
Lydia Benecke – Psychopathinnen – Interview – DAI Heidelberg



« Letzte Änderung: 12. September 2019, 14:02:28 von nigel48 »
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Offline Primus Flavius Fossa

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Re: Maternalismus
« Antwort #382 am: 12. September 2019, 16:22:31 »
Ich bin vor ein paar Tagen über diesen Artikel hier gestolpert und weiß ihn nicht recht einzuordnen.

Die Beobachtungen über weibliche Kommunikation sind in der Tat interessant.

Natürlich läuft das Ganze am Ende wieder darauf hinaus, gegen die Zumutungen der Ökologie streiken zu wollen. Schade nur, dass den Naturgesetzen die "ideologische Seite des Materialismus" pupegal is.

Und Greta T. ist ein Aspie, die kommunizieren ziemlich unweiblich.
facite imperium romanum magnum iterum

Offline maxim

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Re: Maternalismus
« Antwort #383 am: 12. September 2019, 16:29:24 »
Ich bin vor ein paar Tagen über diesen Artikel hier gestolpert und weiß ihn nicht recht einzuordnen.

Tyler Durden hat darauf die passende Antwort.

"In der Welt, die ich sehe, jagst du Elche durch die feuchten, bewaldeten Schluchten rund um die Ruinen des Rockefeller Center. Du trägst Ledersachen, die den Rest deines Lebens halten werden. Du kletterst die dicken Kudzu-Ranken empor, die den Sears Tower umschlingen. Ein Blick hinunter, und du siehst winzige Gestalten, die Mais stampfen und Streifen von Wildbret auf der leeren Überholspur eines verlassenen Super-Highway auslegen." 
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Offline Primus Flavius Fossa

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Re: Maternalismus
« Antwort #384 am: 12. September 2019, 16:40:34 »
winzige Gestalten, die Mais stampfen und Streifen von Wildbret auf der leeren Überholspur eines verlassenen Super-Highway auslegen."
... das wären die 5% Überlebenden. Wirst Du dazugehören?
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Offline Yossarian

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Re: Maternalismus
« Antwort #385 am: 12. September 2019, 17:26:51 »
Tyler Durden hat darauf die passende Antwort.

Das apokalyptische Szenario vermag ich als Antwort auf den Artikel auch nicht einzuordnen. Was wilst Du mir damit sagen?

... das wären die 5% Überlebenden. Wirst Du dazugehören?

Will man überhaupt dazugehören?
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— Jack Kerouac

Offline Yossarian

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Re: Maternalismus
« Antwort #386 am: 12. September 2019, 17:29:54 »
Die Beobachtungen über weibliche Kommunikation sind in der Tat interessant.

Allerdings.

Zitat
Natürlich läuft das Ganze am Ende wieder darauf hinaus, gegen die Zumutungen der Ökologie streiken zu wollen.

Achquatsch.

Zitat
Und Greta T. ist ein Aspie, die kommunizieren ziemlich unweiblich.

Mir ist das völlig wurscht, was für einen psychischen Defekt die hat, solange *ich* nicht mit ihr kommunizieren muß.
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— Jack Kerouac

Offline Yossarian

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Re: Genderscheiße
« Antwort #387 am: 12. September 2019, 17:48:59 »
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Offline maxim

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Re: Genderscheiße
« Antwort #388 am: 12. September 2019, 19:20:04 »
Es gibt ne andere Filmszene mit Mel Gibson (Was Frauen wollen), wo er von seinem Chef beiseite genommen wird, der weist mit väterlicher Geste auf die Welt da draußen, den Big Apple, mit all den geschäftigen Ameisen da unten in den Häuserschluchten und erklärt, dass diese Welt nur für Frauen gemacht ist, sie hingegen dem Untergang geweiht seien.
Jetzt kommt dieser Philosoph daher und meint, dass der Maternalismus nicht zurückgedreht werden kann, dass nur seine femopsychisch-defizitären Auswüchse gehemmt werden sollen. Da dachte ich, stellen wir mal Tyler's Gegenmodell von Philosophie gegenüber. In dieser Welt seh ich mich nur noch als Mitglied des Ältestenrats mit beratender Funktion. Da ich mein Soll an Reproduktion erfüllt habe einscließlich männlichem Erben, steht mir diese Position auch zu.
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Offline maxim

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Re: Genderscheiße
« Antwort #389 am: 12. September 2019, 20:07:40 »
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