Autor Thema: Political LowLights  (Gelesen 101676 mal)

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Offline Araxes

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Re: Political LowLights
« Antwort #630 am: 14. September 2015, 15:42:17 »
Demokratie und Rechtsstaat außer Kraft gesetzt

Bis hierhin habe ich gelesen und fand es zumindest diskussionswürdig, aber das hier ist ja nun mal der totale Oberquatsch:

„Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder der Erde, durch die Vermischung der Rassen, mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa, dazu sollen in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden. Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm zu begreifen, aber intelligent genug um zu arbeiten….jawohl, ich nehme die vernunftwidrigen Argumente unserer Gegner zur Kenntnis, doch sollten sie den Widerstand gegen die globale Weltordnung leisten,  fordere ich: Tötet sie! (…I say: Kill them !)“

Da muß ich auch nicht weiterlesen.

Offline Araxes

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Re: Political LowLights
« Antwort #631 am: 14. September 2015, 15:44:01 »
Wo haben wir ein Demographieproblem? Ich seh nur Arbeitslose, Ausgrenzung von Menschen ab 40, keine Chancengleichheit in der Bildung ...

Das Demographieproblem kann man nicht leugnen. Ein Beitragszahler auf einen Rentner IST ein Problem. Dazu kommt das Pflegeproblem. Soll der eine Beitragszahler dann auch noch einen Rentner pflegen?

Leider ist das Unsinn. Die große Mehrzahl der hier abkommenden Menschen sind junge Männer aus Südosteuropa und aus Afrika, hat eher wenig Bildung, wird sich nicht integrieren und nichts zum Gemeinwohl beitragen.

Zitat
Mit importierten Fachkräften erhöhen wir hier den Druck auf die arbeitenden Menschen, weil Konkurrenz die Preise drückt, und wir entziehen ihren Herkunftsländern die Basis.

Wir haben annähernd Vollbeschäftigung. Mit mehr arbeitenden Menschen vergrößert sich die Basis derjenigen, die den Staat und den Sozialstaat finanzieren. Damit wird Druck weggenommen.

Du bist nicht weit von Lafontaines "Das Boot ist voll". Der hat das auch gesagt, weil er der Meinung ist, den Arbeitsmarkt gegen Zuwanderer abschotten zu müssen, um dadurch weniger Konkurrenz und höhere Löhne zu haben. Da treffen sich rechts und links. Das ist aber ein Irrweg.
« Letzte Änderung: 14. September 2015, 15:49:00 von Araxes »

Offline Araxes

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Re: Political LowLights
« Antwort #632 am: 14. September 2015, 15:45:28 »
Wieso unterstützen die USA eine Kriegspartei in Syrien, und Rußland eine andere? Wieso wird nichts gegen IS unternommen?

Welche Konfliktpartei unterstützt die USA? Die Kurden?

Zitat
Wieso dient Entwicklungshilfe den großen Konzernen, aber nicht den Menschen vor Ort?

au Mann... das ist so platt...

Offline Yossarian

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Re: Political LowLights
« Antwort #633 am: 14. September 2015, 15:54:02 »
Da muß ich auch nicht weiterlesen.

Ich hab sie mal angemailt wegen einer Fundstelle für dieses Zitat.
"I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, I just wanted to lie in the grass and look at the clouds."

— Jack Kerouac

Offline Araxes

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Re: Political LowLights
« Antwort #634 am: 14. September 2015, 15:57:32 »
Ich frag mich wieso die bei 2,5 Millionen Arbeitslosen noch unbesetzt sind.

Mangelnde Mobilität und Qualifikation. Du würdest den Großteil dieser 2,5 Mio auch mit 10 Mio freien Arbeitsplätzen nicht in den Job kriegen. Das ginge nur über komplette Streichung von ALG 2. Das war mal der Vorschlag von Professor (hab den Namen vergessen). Der meinte, daß die ersten Jahre ohne ALG2 starke Verwerfungen bringen, sich anschließend die Zahl der Arbeitslosen aber stark reduzieren würde. Nur so kriegt man die, die sich darin eingerichtet haben, da raus. Das wollen wir aber nicht, weil wir sozialen Frieden wollen.

Bei der Migration muß man unterscheiden, ob Qualifizierte kommen oder direkt in die Sozialsysteme eingewandert wird. Die Qualifizierten erhöhen nicht den Druck auf die gering Qualifizierten, weil die in Bereiche des Arbeitsmarkts gehen. Die gering Qualifizierten konkurrieren innerhalb ihrer Gruppe. Da muß man dann gucken, ob man die in großer Zahl einwandern läßt.

Offline Araxes

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Re: Political LowLights
« Antwort #635 am: 14. September 2015, 15:59:33 »
Ich hab sie mal angemailt wegen einer Fundstelle für dieses Zitat.

Das klingt für mich nach halb braunem Rassenquatsch. Diese Heidrun Jakobs ist doch von der AfD. Da gibt's bestimmt eine Verbindung zur Frau von Storch und ihrer Zivilen Koalition.

Ist die das?

Offline Araxes

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Re: Political LowLights
« Antwort #636 am: 14. September 2015, 16:08:54 »
Es kann doch nicht nur Bodensatz in diesen Gebieten zurückgeblieben sein.

Ich sag mal: drain brain. Intelligente junge Frauen mit gutem Schulabschluß gehen überdurchschnittlich häufig weg. Weniger intelligente Männer bleiben da. Das hat tatsächlich in manchen Regionen schon den IQ gedrückt.

Zitat
Welche Anreize bräuchte es, damit sich die Wirtschaft für diese mehr oder weniger bereits aufgelassenen Gebiete interessiert?

Das geht gar nicht mehr. Man findet vor Ort nicht die Leute, die man braucht und man kann sie nicht alle mitbringen. In Sachsen-Anhalt, Brandenburg und MeckPom gibt es einfach zu wenig Zentren, die in die Fläche wirken. Der Osten war vor 1945 in Sachsen, Thüringen und Berlin sehr eintwickelt und industrialisiert. MeckPom und Brandenburg waren es damals schon nicht. Und gegen die heutige Konkurrenz wird da nichts entstehen.

Und nicht zu vergessen: im Osten wird weniger gezahlt. Deshalb sind auch die Gewerkschaften gegen Betriebsverlagerungen oder -eröffnungen im Osten.

Eher bräuchte man eine Renaissance der Landwirtschaft. Das ginge mit Bio-Ethanol, aber dazu ist Öl gerade zu billig.
« Letzte Änderung: 14. September 2015, 16:15:56 von Araxes »

Offline nigel48

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Re: Political LowLights
« Antwort #637 am: 14. September 2015, 16:50:37 »
ich fürchte diese diskussion ist im moment ziemlich unwichtig.

kennt ihr das auch noch aus eurer kindheit, - einen kleinen bach mit steinen, stöckern und matsch stauen, damit ein kleiner see entsteht? das ende kennt ihr dann auch.

genau das passiert jetzt gerade.

überall werden staus erzeugt, - und das funktioniert ein weilchen. bis oben der erste stau bricht....

wenn man sich alle infos und nachrichten mal zu einem gesamtbild macht....

keiner weiss, wieviel flüchtlinge aus osten und süden jetzt unterwegs sind, und wieviele noch daheim am packen.
es gibt auch keinen zeitplan...

im moment gehen gerade die griechischen inseln überkopf.

https://video-fra3-1.xx.fbcdn.net/hvideo-xat1/v/t42.1790-2/12018107_968397449873382_458861825_n.mp4?efg=eyJybHIiOjQ4NCwicmxhIjoxMDU2fQ%3D%3D&rl=484&vabr=269&oh=7fb893db2b4e04584ccb39091446c646&oe=55F6EF57

als nächstes werden die griechen alle orientalen durchwinken, die können gar nicht anders...
über die schwarzen in süditalien und spanier wird schon gar nichts mehr berichtet...

(unser problem ist ja ein ungestörtes oktoberfest..)

jeder tag, an dem die grenzen dicht sin, VERSCHLIMMERT die situation. weil irgendwann demnächst eine riesenwelle angerollt kommt. -
da ist es völlig schnurz, warum uschi aus kuhsdorf nicht jeden tag 30 km mit dem rad zur arbeit fahren will.
I`M EASY, SO EASY....

Offline Araxes

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Re: Political LowLights
« Antwort #638 am: 14. September 2015, 17:00:53 »
ich fürchte diese diskussion ist im moment ziemlich unwichtig.

kennt ihr das auch noch aus eurer kindheit, - einen kleinen bach mit steinen, stöckern und matsch stauen, damit ein kleiner see entsteht? das ende kennt ihr dann auch.

Die Eltern wollen weiterwandern, aber die Kinder nicht und die Stimmung ist im Eimer?

Zitat
jeder tag, an dem die grenzen dicht sin, VERSCHLIMMERT die situation. weil irgendwann demnächst eine riesenwelle angerollt kommt. -
da ist es völlig schnurz, warum uschi aus kuhsdorf nicht jeden tag 30 km mit dem rad zur arbeit fahren will.

Ich fürchte, ob die offen oder zu sind, ändert nur den Ort, an dem die Zustände eskalieren.

Offline nigel48

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Re: Political LowLights
« Antwort #639 am: 14. September 2015, 17:14:00 »
ja klar, der unterschied zwischen zwischen 10.000 menschen und 100.000 menschen ist eine null.
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Offline Araxes

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Re: Political LowLights
« Antwort #640 am: 14. September 2015, 17:23:01 »
Nein, 90.000. Was willst du damit sagen?

Conte Palmieri

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Re: Political LowLights
« Antwort #641 am: 14. September 2015, 17:38:02 »
Weil die Bewerber u.a. "zu alt" sind? Meine Freundin ist 55 und sucht sich nen Wolf, und die hat Qualifikationen ohne Ende.
Vielleicht in so einem nichtmathematischen Untermenschenfach?

Offline Yossarian

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Re: Political LowLights
« Antwort #642 am: 14. September 2015, 17:39:55 »
Ist die das?

Autsch! Ja, die ist es.

Bin trotzdem mal gespannt, ob sie mir antwortet.
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— Jack Kerouac

Offline Yossarian

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Re: Political LowLights
« Antwort #643 am: 14. September 2015, 17:48:00 »
Ich sag mal: drain brain. Intelligente junge Frauen mit gutem Schulabschluß gehen überdurchschnittlich häufig weg. Weniger intelligente Männer bleiben da.

Und was ist mit den intelligenten jungen Männern? Auch alle weg? Oder sind alle Männer in Meck-Pom doof?

Genauso die weniger intelligenten Frauen? Gibt´s nicht in Meck-Pom? Wurden als Hexen verbrannt? Haben sich im Keller versteckt und so der quantitativen Erfassung entzogen?

Das ist so ein Genderquatsch, dem Du da aufgesessen bist. Warum sollen nur Frauen weggegangen sein? Da werden intelligente Frauen hier gegen doofe Männer dort gestellt. Das stimmt doch hinten und vorne nicht.

Zitat
Das geht gar nicht mehr. Man findet vor Ort nicht die Leute, die man braucht und man kann sie nicht alle mitbringen. In Sachsen-Anhalt, Brandenburg und MeckPom gibt es einfach zu wenig Zentren, die in die Fläche wirken.

Man muß doch irgendwas mit der Gegend machen! Du kannst doch nicht die ganze Ecke zum Naturschutzgebiet erklären und für Wölfe und Braunbären freigeben.

Zitat
im Osten wird weniger gezahlt. Deshalb sind auch die Gewerkschaften gegen Betriebsverlagerungen oder -eröffnungen im Osten.

Für eine Betriebseröffnung brauche ich keinen Betriebsrat.

Zitat
Eher bräuchte man eine Renaissance der Landwirtschaft.

Was wurde da früher angebaut?
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— Jack Kerouac

Offline Yossarian

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Re: Political LowLights
« Antwort #644 am: 14. September 2015, 17:52:52 »
Vielleicht in so einem nichtmathematischen Untermenschenfach?

Exakt. Erstes juristisches Staatsexamen, jahrelange Berufserfahrung in Hausverwaltungen und in der Gastronomie (vom Tellertaxi bis zum unteren Management einer Hotelkette), klassisch würde man ihr Berufsbild wohl "Assistentin der Geschäftsführung" nennen, Geschäftsführerin eines Architekturbüros etc.
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