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Familie / Re: Persönliche Geschenke zu Weihnachten - Empfehlungen und Tipps
« Letzter Beitrag von PacPac am 23. Dezember 2025, 12:32:08 »
Ja nur ist ja das besondere, dass so viel Zeit vergangen ist. Handyfotos vom letzten Jahr sind ja noch relativ präsent. Aber wenn es dann um Videoaufnahmen geht, die 50 Jahre alt sind, da kann sich wohl keiner mehr daran erinnern bzw. eben nicht so genau. Dann sieht man natürlich auch viele Familienmitglieder oder Freunde, die man lange nicht mehr gesehen hat oder eben schon gestorben sind.
habe die Aufnahmen gestern bekommen. Schaut wirklich sehr gut aus. Mit den aufnahmen kann man jetzt einiges machen. Die Qualität ist natürlich viel besser was die Farben, den Kontrast und auch die Bildstabilisation betrifft.
Da bin ich schon gespannt wie alle reagieren werden:)
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Haushalt / Re: Leckere Mahlzeiten - einfach zubereitet
« Letzter Beitrag von ganter am 22. Dezember 2025, 23:32:42 »
nicht quick, aber dirty
600 g gekochter Kassler Nacken
Das Stück Fleisch in der Plastefolie war eigentlich für Grünkohl mit süßen Toffeln geplant, aber das Menu fiel aus.
Nu drohte der Ablauf des MHD also tätig werden.
Einen Topf mit kaltem Wasser, 2 Lorbeerblättern und ein paar Pfefferkörnern gefüllt, das abgespülte Stück Fleisch versenkt und volle Möhre das Wasser zum Kochen gebracht. Danach die Hitze reduziert, 60 min köcheln lassen und dem Fleisch das Thermometer in den Boppes gesteckt. Machte 55 Grad. also weitere 15 min köcheln lassen ergab 75 Grad. Herd aus und noch mal 10 min ziehen lassen.
Fazit: Wer an Unterfleischigkeit leidet, ist damit gut bedient.
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@LeonCas: Beim Lesen deiner Schilderung hab ich zwischendurch wirklich laut ausgeatmet. Nicht wegen der Eskalation an sich, sondern weil man dieses Muster so gut kennt: Einer sagt etwas Unbequemes, trifft einen Nerv, und plötzlich geht es nicht mehr um den Inhalt, sondern um Haltung, Ton, Ausrufezeichen.

Dass aus einem simplen Hinweis auf ein Buch eine Lawine wird, überrascht eigentlich nur beim ersten Mal. Bewertungen, Toplisten, KDP-Logins im Minutentakt – das wirkt wie ein System, das Aktivität simuliert und Reibung gleich mitliefert. Dein Umgang damit wirkt trotz allem erstaunlich klar: nicht einknicken, aber auch nicht geschniegelt reagieren. Dass Platzierungen kommen und gehen, während der Kern gleich bleibt, ist vielleicht die nüchternste Lektion an der ganzen Nummer.

@PacPac: Dein Zugang mit dem „erst fertig machen, dann weitergehen“ fühlt sich sehr gesund an. Dieses saubere Abschließen eines Abschnitts, ohne ihn innerlich offen zu lassen, bewahrt vermutlich viele davor, festzuhängen.

Bewertungen als Grundrauschen zu sehen, passt gut dazu – sie sind da, aber sie definieren nichts. Antworten ja, rechtfertigen nein. Und klar, Amazon ist bequem, aber nicht alternativlos. Gerade wenn man merkt, dass man eher Ruhe als Reichweite sucht, landen manche bewusst bei kleineren Wegen, etwa bei Modellen wie dem Novum Verlag, wo Prozesse anders ticken und der Ton oft ein anderer ist. Am Ende bleibt sowieso das Schreiben selbst der einzige Teil, der wirklich zählt.
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Literatur und Musik / Re: Nekrolog
« Letzter Beitrag von Yossarian am 22. Dezember 2025, 17:34:50 »
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Literatur und Musik / Re: Was hört ihr gerade? 2.0
« Letzter Beitrag von Druide am 22. Dezember 2025, 16:38:48 »


Aus gegebenem Anlass: Chris Rea - "road to hell"

https://www.youtube.com/watch?v=OcW-BSEB3ng

--><Druide>
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Literatur und Musik / Re: Nekrolog
« Letzter Beitrag von Druide am 22. Dezember 2025, 16:36:43 »
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Zitat
Drück dir die Daumen

Hab vielen Dank!

Zitat
Weil, das ist ja jetzt keine Arbeit die Spaß macht - also muss man sich ja irgendwie dazu zwingen

Es ist total nervig! AAAber... dabei überarbeitest Du auch gleichzeitig den Text, liest ihn nochmals, und dabei kommen neue Ideen und eventuelle Unlogiken werden entdeckt.
Mit diesen beiden Tools geht das noch schneller. Sind beide kostenlos. Vertrau da bitte nicht auf Word.

https://www.scribbr.de/kommasetzung-pruefen/

https://languagetool.org/editor/new

Zitat
Wird man wohl immer damit leben müssen.

Ja, aber nicht jeder kann das. Ich kenne zB zwei Typen, die beim Autofahren sowas von in die Luft gehen, die rasten VÖLLIG aus, wegen jeder Kleinigkeit, dass man sich fragt, wieso die eigentlich ins Auto steigen, denn gesund ist das garantiert nicht.
Und ich kenne eine Frau, die seit 60 Jahren in einer Dunkelkammer lebt, weil sie sich wirklich jeden Dreck zu Herzen nimmt, und zwar so, dass sie sich in Sachen reinsteiegrt, die gar nicht stattgefunden haben.
Solche Leute sollten sich gut überlegen, ob sie Bücher schreiben und sich somit der Kritik von kleingeistigen Spießern aussetzen.

Zitat
Amazon dürfte da wie Google sein. bringt nicht viel denen zuschreiben. Entweder gleich mit dem Anwalt drohen oder einfach sein lassen.

Das ist im normalen Leben auch meine Devise. Bei meiner letzten Umschulung war gut zu sehen, dass der Veranstalter nur die Kohle vom Jobcenter, 30.000 EUR abgreifen, und nichts dafür leisten wollte. Da ist der Dozent um 09:00 (statt um 08:00) erschienen und hat bis um 12:00 Musikvideos auf YouTube laufen lassen, während er im Raucherraum war.
Die haben jede Kleinigkeit genutzt, die Leute vor die Tür zu setzen, so zB einen alleinerziehenden Vater, der zu spät zum Unterricht kam, weil er für seine kranke Tochter einen Babysitter suchen musste.
Ich habe die Situation schnell kapiert und habe das Feuer durch meine Anwältin eröffnet, noch bevor die mich auf dem Zettel hatten. Dann habe ich die IHK eingeschaltet, Dozenten und meinen Sachbearbeiter vom Jobcenter bei der Polizei angezeigt, und noch ein bisschen weiter gewütet. Anschließend hatte ich im ganzen Laden meinen Spitznamen weg: Staatsfeind No 1. Die eine Seite hats amüsiert, die andere hat gekotzt.
Für diese beiden Buchprojekte, und nichts anderes als Projekte sind sie ja, lohnt sich dieser Aufriss jedoch nicht. Die Energie stecke ich lieber in mein Buch.

Zitat
Was helfen soll bei negativen Bewertungen ist auf die Bewertungen zu antworten. Eventuell erklären/aufklären - nicht unbedingt für alles eine Ausrede suchen. Aber eben das nicht so dastehen lassen.

Das hat Amazon vor ein paar Jahren abgeschafft. Man kann auf Bewertungen nicht mehr antworten. Und so wirklich wichtig ist mir das auch nicht, zumindest nicht bis heute Morgen, denn es gibt eine neue Bewertung, die ich hier mal zum Teil zitiere:

Ich habe nur die kostenlose Leseprobe gelesen .../... Es ist Satire, die sich nach zwei Seiten schon tot läuft .../... Mit der Realität hat es nichts zu tun. Das erste große Missverständnis ist, dass Tauchvereine keine Tauchschulen sondern Sportvereine sind. Das Pamphlet geht schon deshalb an der Wirklichkeit vorbei. /Zitat Ende

Kapitel 11 in meinem Buch heißt: Verein Club Basis und beginnt wie folgt: Ständig kursieren hier die Begriffe ›Verein‹, ›Club‹ und ›Basis‹, aber was genau ist das? Hier der Versuch einer Erklärung:
Wikipedia sagt zum Thema Vereinsrecht:
/Zitat Ende

Ich erkläre also sehr wohl diese Unterschiede, und gehe sogar noch viel weiter als Wikipedia.
Außerdem ist mein Buch keine Satire, sondern 101% Real Life, alles MINDESTENS so erlebt. Also eher unter- statt übertrieben.
Diese Bewertung muss man nicht entfernen, aber, exakt wie Du ja meinst, ich hätte das schon gerne klargestellt. Aber nicht auf dem Niveau, dass "nur getroffene Hunde bellen". Und um Ausreden geht es mir dabei überhaupt nicht. Jeder klar denkende Leser erkennt, dass die Kritiker exakt mit den Waffen losprügeln, die sie mir unterstellen. Mein Buch hat also VOLL ins Schwarze getroffen!
Ich werde entweder meine Bewertung erweitern oder die Beschreibung des Buches. Mal sehen.


Bis denne!
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Small Talk / Re: Dayshift-Post
« Letzter Beitrag von Druide am 22. Dezember 2025, 11:39:21 »

Im Mai (um den Muttertag herum) dieses Jahres hatte die Billa-Filiale, wo ich stets meine Jause einkaufe, wenn ich im Büro in Wien tätig bin, Weihnachtskakteen verschenkt - und, siehe da - pünktlich zur Weihnachtszeit blüht er  :D



LG v. Druiden - aus 1030 Wien  ;)
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Na, schon die Schnauze voll?
Ja von der Option eigentlich schon:)

Wird Zeit, dass ich meinen Weltbestseller fertigkriege, den für 10Mio verkaufe und ich mich dann zur Ruhe setzen kann...
Drück dir die Daumen

Mich würde interessieren, ob du manchmal bewusst unfertig aufhörst, um schneller wieder reinzukommen – oder ob dich das eher nervös macht.

Nein eher genau das Gegenteil. Komme schneller wieder rein wenn ich nichts machen muss. Müsste ich da zuvor noch die Fehle rausbessern, würde mir schnell die Lust vergehen bzw. würde ich mich wohl noch später hinsetzen und alles aufschieben. Für mich ist es besser alles abzuschließen für diesen Part und dann ganz frei weitermachen zu können. Weil, das ist ja jetzt keine Arbeit die Spaß macht - also muss man sich ja irgendwie dazu zwingen. So super ist die Aufgabe nicht und man schiebt sie dann vor sich her.

Kannst Du mit solchen Bewertungen leben?
Wird man wohl immer damit leben müssen. Solche Bewertungen erinnern mich an Literaturforen wo einfach auch alles zerrissen wird weil... ja einfach so, weil man das eben so tut:)
Amazon dürfte da wie Google sein. bringt nicht viel denen zuschreiben. Entweder gleich mit dem Anwalt drohen oder einfach sein lassen. Was helfen soll bei negativen Bewertungen ist auf die Bewertungen zu antworten. Eventuell erklären/aufklären - nicht unbedingt für alles eine Ausrede suchen. Aber eben das nicht so dastehen lassen.
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Small Talk / Re: Witziges aus Wald und Flur
« Letzter Beitrag von Yossarian am 22. Dezember 2025, 08:38:01 »
Raclette. Der Name allein klingt wie etwas, das mit französischem Akzent aus dem Mund eines Sternekochs tröpfelt. Aber nein. Raclette ist nichts weiter als ein kulinarisches Bootcamp. Es wird dir verkauft als „gemütliches Beisammensein“, aber in Wahrheit bist du Teilnehmer eines absurden Hunger-Games – nur ohne Pfeil und Bogen. Dafür mit einem Pfännchen, das aussieht, als gehöre es in eine Puppenküche.

Es fängt immer harmlos an. Irgendwer ruft: „Lasst uns Raclette machen!“ Und alle jubeln. „Oh ja, wie toll! Raclette!“ – diese Leute sind dieselben, die in den 90ern begeistert Diashows geschaut haben.

Du weißt schon: „Gemütlich“, „langsam“, „mal was anderes“. Aber das Wort „satt“ fällt nie. Und das ist kein Zufall.

Der Aufbau des Raclette-Grills dauert ungefähr so lange wie der Start der ISS. Man braucht eine Mehrfachsteckdose, Verlängerungskabel, Platz auf dem Tisch und genug Schüsseln für Kartoffeln, Käse, Gemüse und die ganzen anderen Dinge, die niemals gleichzeitig in ein Pfännchen passen.

Man sitzt also am Tisch, umringt von Lebensmitteln. Aber der Haken? Man darf nichts direkt essen! Nein, nein. Man muss alles erst klein schneiden, in Schichten arrangieren und dann einem Miniaturgrill das Opfer bringen. Der Grill ist der Priester. Und du bist der verdammte Azteke.

Jeder hat sein Pfännchen. Ein. Singular. Eins. Wie soll man da bitte satt werden? Ich meine, wenn ein Raclette-Abend eine Mahlzeit ist, dann ist eine Packung Tic Tacs eine Orgie.

Du stapelst Kartoffeln, Speck, Paprika und Käse in dieses Pfännchen, bis es aussieht wie ein Food-Blog aus der Hölle. Dann schiebst du es in den Grill. Und jetzt: warten. Und warten. Du guckst zu, wie der Käse langsam schmilzt. Es dauert ungefähr so lange wie ein Ölwechsel bei einer 20 Jahre alten Ente.

Endlich, nach gefühlten drei Jahren, ist dein Pfännchen fertig. Du ziehst es triumphierend aus dem Grill, als wäre es der Schatz der Templer. Und was hast du? Eine Miniportion, die aussieht wie die kostenlose Probe eines Caterers.

Du isst. Zwei Bissen. Dann ist das Ding leer. Und während dein Magen schreiend nach mehr verlangt, sitzt du da und beginnst von Neuem. Kartoffeln schneiden, Käse drüber, zurück in den Grill. Es ist wie der Film „Täglich grüßt das Murmeltier“, nur mit deutlich weniger Handlung und viel mehr Hunger.

Aber Raclette ist nicht nur ein kulinarisches Fiasko, es ist auch sozialer Sprengstoff. Niemand spricht darüber, aber Raclette ist Krieg. Es gibt nur begrenzte Plätze auf dem Grill. Und wenn dein Kumpel mit seinem Pfännchen die rechte Ecke blockiert, in der die Hitze am besten ist, denkst du kurz darüber nach, ihn mit einer Gabel ins Auge zu stechen.

Es gibt den „Gemütlichen“, der in aller Ruhe sein Pfännchen anrichtet, als würde er Kunst schaffen. Und den „Pfännchen-Punk“, der alles reinschmeißt, was der Kühlschrank hergibt, und am Ende ein Lava-Bomben-Gemisch hat, das den Grill zum Kurzschluss bringt (ich).

Nach zwei Stunden hast du exakt acht Pfännchen gegessen. In echten Mengen? Das entspricht einer halben Kartoffel, drei Krümeln Paprika und Käse, der gerade genug ist, um einen Toast zu bestreichen. Du bist nicht satt. Du bist müde. Und traurig. Und hungrig.

Der Abend endet immer gleich. Du tust so, als wärst du zufrieden und lächelst höflich, während du denkst: „Ich muss später noch eine Pizza bestellen.“

Keiner redet darüber. Raclette ist wie ein Geheimbund. Niemand darf zugeben, dass es nicht funktioniert. Es ist wie beim Nacktbaden: Alle tun so, als sei es total natürlich, aber in Wahrheit frieren sie und fragen sich, warum sie das tun.

Raclette ist kein Essen. Raclette ist eine Glaubensprüfung. Es testet deinen Willen, dein Durchhaltevermögen und deine Fähigkeit, nett zu Menschen zu sein, während du hungerst.

Wenn du jemals gefragt wirst: „Hast du Lust auf Raclette?“ – sag nein. Und bestell dir stattdessen ein Schnitzel. Mit Pommes. Und Ketchup. Satt in fünf Minuten, ohne Pfännchen. Wofür haben wir das Feuer entdeckt und Grillen erfunden, wenn wir später vor so einem Elektrogedöns mit Spielzeugpfännchen sitzen.
Daheim.
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