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Plaudereien => Small Talk => Thema gestartet von: ganter am 26. März 2020, 00:57:02

Titel: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 26. März 2020, 00:57:02
1. Die angeblich nichtexistierende ToPa Krise
Nach vorsichtiger Schätzung reichen die hiesigen Vorräte noch 5 Tage.
Nachdem sich der Vorrat verringerte, versuchte ich, in der nahen KLeinstadt Ersatz zu beschaffen.
In 5 Einkaufsläden war nix. Obendrein waren Küchentücher, Papiertaschentücher und !Frischmilch! nicht zu bekommen.
In etlichen anderen Regalen herrschte auch gähnende Leere.
Unglaublich!

2. Aufgrund des Stillstands des wirtschaftlichen Lebens hockt meine Masterabsolventin ab morgen wieder hier in der Hütte und verbreitet schlechte Laune. Spargelstechen und Konservendosen herumräumen will sie nicht. Hat einer einen Job für eine hochqualifizierte Germanistin?

3. Ich mach seit etlichen Tagen Homeoffice und komm außer zum Einkaufen nicht raus. Mir fehlt der tägliche Kontakt zu den Mitarbeiterin und zu Susie, unserer Kaffeemaschine.

to be continued...
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 26. März 2020, 06:49:02
Mein Vorrat an Toipapier geht auch langsam zur Neige.
Gott sei Dank hatte ich vor meinem Auslandsurlaub noch einen Pack gekauft. Danach fing die Toi-Panik an und seitdem wäre auch keines mehr zu bekommen. Letzten Freitag oder Samstag muss Netto um die Ecke wohl eine neue Toipapliferung erhalten haben. Als ich Montag morgen Croissants geholt habe und über den Gang mit Putz- und Toilettenartikeln zur Kasse ging, kam mir eine Frau mit 2 Packungen Toipapier entgegen. Mit Blick auf das leere Regal musste ich grinsen und ihr war es wohl peinlich. Fragt, ob ich auch welches bräuchte. Anscheinend hätte sie mir sogar einen Pack - oder zumindest eine Rolle 😁 - abgegeben.

Nudeln, Mehl und was weiß  ich noch nicht mehr zu bekommen. Regale leer. Es hängen nur noch die Schilder da mit den Maximalabgaben.

Ist schon Wahnsinn.....🙄

Gott sei Dank hatte ich sowieso immer Handdesinfektionsgel, da mangelt es noch nicht. Und zwei Pack Einmalhandschuhe konnte ich mir letzte Woche dann noch sichern. Mundschutzmasken kann man abhaken. Erst lieferbar, wenn Corona hoffentlich bald mal Ruhe gibt.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 26. März 2020, 10:04:50
Spargelstechen und Konservendosen herumräumen will sie nicht. Hat einer einen Job für eine hochqualifizierte Germanistin?

Spargelstechen und Regale auffüllen könnte ich anbieten, LKW-Fahrer werden, glaube ich, inzwischen auch gesucht. Als Germanistin müßte sie doch ohnehin auf eine berufliche Zukunft als Verkäuferin, Taxifahrerin etc. vorbereitet sein.

Die Spargelbauern jammern seit Tagen, daß sie einen Großteil ihrer diesjährigen Ernte würden umpflügen müssen, weil keine Saisonarbeiter ins Land kommen dürfen. Ich bin ernsthaft am überlegen, ob ich mich nicht spaßes- und testhalber mal für ein paar Stunden in der Woche als Spargelstecher anheuern lassen soll. Mein Kind hatte einen Acker u.a. mit Spargelbänken, ich kenne das Erntewerkzeug, und ich wüßte wirklich gerne, ob ich das noch hinbekomme, bzw. wie lange ich bräuchte, um da wieder reinzukommen. Aber wahrscheinlich würde mir schon vor Ende der ersten Schicht das Kreuz auseinanderbrechen.  ;)

Homeoffice kommt bei mir nicht in Frage; ich verlasse das Haus, so lange es geht.

Die Klopapierkrise ist selbst gemacht; es ist theoretisch genug da, wenn keiner hamstern würde. In Frankfurt/M. gibt es inzwischen eine Polizeiverordnung, die die Abgabe von mehr als einer Packung Klopapier untersagt. Gestern Nachmittag gab es wieder welches beim Rewe ums Eck, und natürlich rannten wieder alle raus mit so viel Klopapier, wie sie nur tragen konnten. Irgendwann fängt man dann selbst an, (in Maßen) zu horten, um ein paar Rollen zuhause zu haben. Zuhause ist mein Sohn der Klopapierbeauftragte; ich habe keine Ahnung, wie unsere Vorräte da aussehen. Hier im Büro haben wir noch acht oder 10 Rollen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 26. März 2020, 12:59:53
Was das Klopapier betrifft, fiel mir gerade ein alter Lehrer ein, der uns die Marktwirtschaft erklären wollte.

Schweinefleisch ist teuer und alle züchten Schweine. In der Folge wird Schweinefleisch immer billiger und billiger. Alle Welt kauft Schweinefleisch und die Bauern verhökern es, weil sie kaum noch was dafür bekommen, nur er, der schlau Bauer, züchtet weiter.
"Und wenn dann eines Tages die Preise wieder anziehen, weil keine Schweine mehr da sind, dann bin ICH da!" ;D

Man kann sich denken, wie das auf eine Horde 14jähriger wirkt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 26. März 2020, 13:54:53
Nudeln, Mehl und was weiß  ich noch nicht mehr zu bekommen. Regale leer. Es hängen nur noch die Schilder da mit den Maximalabgaben.

Beim Lidl gab's keine Nudeln und kein Salz mehr, aber jede Menge Grana Padano. Die Leute sind echt bescheuert.

Zitat
Und zwei Pack Einmalhandschuhe konnte ich mir letzte Woche dann noch sichern.

Was bringen denn Handschuhe? Wenn ich damit was anfasse und dann ins Gesicht fasse, hilft der Handschuh gar nichts.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 26. März 2020, 13:58:28
Die Spargelbauern jammern seit Tagen, daß sie einen Großteil ihrer diesjährigen Ernte würden umpflügen müssen, weil keine Saisonarbeiter ins Land kommen dürfen.

Die Grenzschließungen sind reiner Populismus. Ist das Virus mal im Land, verbreitet es sich exponentiell, wogegen die Einreisenden nur zu einer linearen Steigerung führen. Kompletter Unsinn also. Ein Grund wäre allenfalls, daß man nicht will, daß kranke Ausländer einreisen und in deutsche Krankenhäuser gehen. Das sagt man aber nicht so offen.

Zitat
Zuhause ist mein Sohn der Klopapierbeauftragte; ich habe keine Ahnung, wie unsere Vorräte da aussehen. Hier im Büro haben wir noch acht oder 10 Rollen.

Vielleicht gibt's von Trigema dann bald wiederverwendbares Textil-Klopapier made in Germany.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 26. März 2020, 14:05:41
Vielleicht gibt's von Trigema dann bald wiederverwendbares Textil-Klopapier made in Germany.

Haben die je was anderes gemacht?  8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 26. März 2020, 14:13:19
Beim klassischen online-Anbieter für Anwaltsbedarf gibt´s Klopapier zu Anwaltspreisen in reichhaltiger Auswahl. Lieferzeit je nach Menge und Qualität zwischen sofort und 36 Tage. Aber wahrscheinlich hat die Anwaltskammer was zu meckern, wenn ich nebenher Klopapier verkaufe.  :.)

Nudeln haben die keine, und wenn ich in der Suche Tomaten eingebe, wird ein Buch über die Strafzumessung bei Taten nach dem Völkerstrafgesetzbuch angezeigt.

Beim Anwaltsdiscounter ist das Klopapier billiger, aber mit dem Hinweis, daß man nicht wisse, wann man liefern könne.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 26. März 2020, 14:27:31
Tipp mal beim großen Fluss "Zewa" ein.
Da verhökert einer 7 Rollen Wc-Papier für 82,xx € plus 8 Tacken Versand. Die Küchenrollen sind mit etwa 30 € ja ein richtiger Schnapper dagegen.
Möge sein Lager abbrennen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 26. März 2020, 14:34:27
Ich habe gerade online im Anwaltsdingsbums zwei Kartons Einmalpapierhandtücher bestellt, sofort lieferbar. 70 Tacken.  :kotz
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 26. März 2020, 15:30:09
Patient No.1 in D (https://www.wr.de/politik/landespolitik/klinik-patient-nummer-1-aus-gangelt-kommt-ohne-beatmung-aus-id228782289.html)
ist nach 4 Wochen erstmals ohne Beatmung. Ich meine, gelesen zu haben, dass er 47 ist. Danach stehen dann wohl 6 Wo Reha an. Alles in allem 1/4 Jahr ausser Gefecht. Heilige Scheiße.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 26. März 2020, 15:33:25
Für Toilettenpapier muss man zur Ladenöffnung um Punkt 8 bei Aldi Süd auf der Matte stehen. Um 8.15 ist alles weg. Die Leute reißen das von der Palette, wenn die aus dem Lager in den Laden gebracht wird.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 26. März 2020, 16:46:42
Vergeßt Klopapier (http://debeste.de/upload2/v/97655602c6d68adad4557a7d33378b4e5448.mp4)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Kulle am 26. März 2020, 19:00:23
.... Ich meine, gelesen zu haben, ...... Heilige Scheiße.
Dass er vorerkrankt war hast du in deiner Hysterie natürlich überlesen.

Wegen Klopapier, ich war Mittwoch Vormittag bei REAL und Aldi einkaufen. Bei beiden hätte ich noch welches bekommen. Die Auswahl war aber eher "Friss oder stirb".
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Kulle am 26. März 2020, 19:09:02
Hörgeräte-Batterien könnten knapp werden laut eines Online-Händlers per Mail. Das Zeug kommt aus dem "Ausland" und das dauert.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 26. März 2020, 19:54:09
Macht nix. Bin eh zu eitel die Dinger zu tragen.
Warte seit einer Woche auf meine "Sprechperlen" (Euthyrox wegen fehlender Schilddrüse). Bin gespannt wann die ankommen. Sch... könnte ich länger
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 26. März 2020, 20:04:34
so was kotzt mich an (https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_sacat=0&LH_Sold=1&_udlo=&_udhi=&_samilow=&_samihi=&_sadis=10&_fpos=&LH_SALE_CURRENCY=0&_dmd=1&_ipg=200&LH_Complete=1&_fosrp=1&_nkw=Atemschutzmaske+Staubmaske+Mundschutz&_sop=16&ul_ref=https%253A%252F%252Frover.ebay.com%252Frover%252F1%252F707-53477-19255-0%252F1%253Fff3%253D4%2526pub%253D5574860662%2526toolid%253D10001%2526campid%253D5336432271%2526customid%253D-offtopic-text-8-7313-1-1-ev1-4RBbluvw3JC4Bpa1DeQOpfuGL3YWbA-%2526mpre%253Dhttps%25253A%25252F%25252Fwww.ebay.de%25252Fsch%25252Fi.html%25253F_from%25253DR40%252526_sacat%25253D0%252526LH_Sold%25253D1%252526_udlo%25253D%252526_udhi%25253D%252526_samilow%25253D%252526_samihi%25253D%252526_sadis%25253D10%252526_fpos%25253D%252526LH_SALE_CURRENCY%25253D0%252526_dmd%25253D1%252526_ipg%25253D200%252526LH_Complete%25253D1%252526_fosrp%25253D1%252526_nkw%25253DAtemschutzmaske%25252BStaubmaske%25252BMundschutz%252526_sop%25253D16%2526srcrot%253D707-53477-19255-0%2526rvr_id%253D2348195320169%2526rvr_ts%253D1838f9de1710a9b1bf501c51ff9ee196)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Druide am 26. März 2020, 20:28:54

In Punkto Einmalhandschuhe - die verwende ich schon. Egal, ob nur kurz an der Tanke, oder in den diversen Lebensmittelgeschäften. Und ich gebe zu, dass es für mich gar nicht sooo einfach ist, mir dabei zu verkneifen, mal die Brille zurechtzurücken/mir nicht ins Gesicht zu fassen. Bis jetzt hat es funktioniert.

Ich habe noch ca. 15 FFP3 OP-Masken, die sind jedoch im Nov. 2008 abgelaufen (verwendete ich bisher bei extrem staubigen Arbeiten - hierfür waren sie jedenfalls ausreichend) - zum einkaufen habe ich sie bisher (noch) nicht verwendet.

LG v. Druiden


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 26. März 2020, 20:30:44
Die Verhältnisse scheinen regional aber auch recht unterschiedlich zu sein. Heute zum Abend hin beim Lidl auch die billigen Nudeln wieder da, Klopapier zwar nur eine Sorte (die billigste) aber trotzdem noch genug da, Eier auch wieder da, nur beim Brot so lala. Im Übrigen kein großer Andrang auf irgendwas feststellbar. Vllt. begreifen die Leute auch so langsam, dass die Versorgung mit diesen Dingen aktuell nicht gefährdet ist.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 26. März 2020, 20:44:26
Steht und fällt mit dem Einzugsgebiet des Ladens.
Heute bei Feinkost Albrecht war bis auf WC-Papier nahezu alles zu bekommen.
Immerhin hat sich hier in HH morgens um 7:52 Uhr ein Mitbewohner noch mit dem Wunschpapier versorgen können.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 26. März 2020, 20:56:44
yo, die größte Sorge ist erstmal behoben. Im Netto gabs tatsächlich Recyclingpapier, 8 Rollen für 2,15, aber immerhin.
Milch war auch wieder verfügbar.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 26. März 2020, 20:57:26
Dass er vorerkrankt war hast du in deiner Hysterie natürlich überlesen.

Wo steht das denn ?
Du hast wohl keine Vorerkrankung und bildest dir ein, du wärst sicher. 

Hier (https://www.bild.de/regional/duesseldorf/duesseldorf-aktuell/gute-nachricht-aus-duesseldorf-unternehmer-47-aus-gangelt-kommt-ohne-beatmung-au-69648068.bild.html) steht mehr über den Patienten No1.

Ich denke, es ist gut, mal ein Beispiel zu haben auch um den letzten Ignoranten klar zu machen, dass es sich um keine einfache Grippe handelt.
Siehe auch Spieler vom SC Paderborn. (https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/luca-kilian-vom-sc-paderborn-erklaert-coronavirus-krankheit-16692261.html)


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 26. März 2020, 21:04:23
Und noch (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65843/4556101) mehr Klopapier (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65843/4557073)...  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 26. März 2020, 21:05:52
yo, die größte Sorge ist erstmal behoben. Im Netto gabs tatsächlich Recyclingpapier, 8 Rollen für 2,15, aber immerhin.
Jetzt muss das A*loch mal auf das gute Vierlagige verzichten. Für wen das wohl reserviert ist ?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 26. März 2020, 21:09:00
Und noch (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65843/4556101) mehr Klopapier (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65843/4557073)...  :evil
Die Magen-Darmgrippe hat der Spahn jetzt wohl auch verboten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 26. März 2020, 21:49:12
Jetzt muss das A*loch mal auf das gute Vierlagige verzichten. Für wen das wohl reserviert ist ?
Dieses Leben ist hart, aber grausam.
Wenn ich den erwische, der mir das Sanfte weggeschnappt hat...
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 26. März 2020, 22:05:39
Vierlagig ist überbewertet. Dreilagig rules
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 26. März 2020, 23:38:34
3-lagig - der Ernst? Aus Schule und vllt. später (Hoch-)Schule kennt man doch noch den grauen Schmirgel, der seinen Basisdienst auch verrichtet hat. Ich würde sagen, in Krisenzeiten ist das einfache 3-lagige Recyclingapier schon upper class.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 26. März 2020, 23:55:47
ist leider einlagig und erinnert tatsächlich an Zeiten, die hoffentlich nie wieder kommen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 27. März 2020, 00:28:56
Jetzt wird nach "nur"  4 Tagen über "Lockerungen" diskutiert? Au weia.  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 27. März 2020, 00:52:27
so was kotzt mich an (https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_sacat=0&LH_Sold=1&_udlo=&_udhi=&_samilow=&_samihi=&_sadis=10&_fpos=&LH_SALE_CURRENCY=0&_dmd=1&_ipg=200&LH_Complete=1&_fosrp=1&_nkw=Atemschutzmaske+Staubmaske+Mundschutz&_sop=16&ul_ref=https%253A%252F%252Frover.ebay.com%252Frover%252F1%252F707-53477-19255-0%252F1%253Fff3%253D4%2526pub%253D5574860662%2526toolid%253D10001%2526campid%253D5336432271%2526customid%253D-offtopic-text-8-7313-1-1-ev1-4RBbluvw3JC4Bpa1DeQOpfuGL3YWbA-%2526mpre%253Dhttps%25253A%25252F%25252Fwww.ebay.de%25252Fsch%25252Fi.html%25253F_from%25253DR40%252526_sacat%25253D0%252526LH_Sold%25253D1%252526_udlo%25253D%252526_udhi%25253D%252526_samilow%25253D%252526_samihi%25253D%252526_sadis%25253D10%252526_fpos%25253D%252526LH_SALE_CURRENCY%25253D0%252526_dmd%25253D1%252526_ipg%25253D200%252526LH_Complete%25253D1%252526_fosrp%25253D1%252526_nkw%25253DAtemschutzmaske%25252BStaubmaske%25252BMundschutz%252526_sop%25253D16%2526srcrot%253D707-53477-19255-0%2526rvr_id%253D2348195320169%2526rvr_ts%253D1838f9de1710a9b1bf501c51ff9ee196)

Alles eine Frage der Perspektive (https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_sacat=0&LH_Sold=1&_udlo=&_udhi=&_samilow=&_samihi=&_sadis=10&_fpos=&LH_SALE_CURRENCY=0&_dmd=1&_ipg=200&LH_Complete=1&_fosrp=1&ul_ref=https%253A%252F%252Frover.ebay.com%252Frover%252F1%252F707-53477-19255-0%252F1%253Fff3%253D4%2526pub%253D5574860662%2526toolid%253D10001%2526campid%253D5336432271%2526customid%253D-offtopic-text-8-7313-1-1-ev1-4RBbluvw3JC4Bpa1DeQOpfuGL3YWbA-%2526mpre%253Dhttps%25253A%25252F%25252Fwww.ebay.de%25252Fsch%25252Fi.html%25253F_from%25253DR40%252526_sacat%25253D0%252526LH_Sold%25253D1%252526_udlo%25253D%252526_udhi%25253D%252526_samilow%25253D%252526_samihi%25253D%252526_sadis%25253D10%252526_fpos%25253D%252526LH_SALE_CURRENCY%25253D0%252526_dmd%25253D1%252526_ipg%25253D200%252526LH_Complete%25253D1%252526_fosrp%25253D1%252526_nkw%25253DAtemschutzmaske%25252BStaubmaske%25252BMundschutz%252526_sop%25253D16%2526srcrot%253D707-53477-19255-0%2526rvr_id%253D2348195320169%2526rvr_ts%253D1838f9de1710a9b1bf501c51ff9ee196&_nkw=Atemschutzmaske+Staubmaske+Mundschutz&_sop=15)

Allgemein sollte man derzeit aber nicht spät nach Feierabend einkaufen. Die Regale mit den gängigeren Alltagsartikeln sind nach 20 Uhr merklich leerer, kommt jedoch auf die Kette an. Bei meinem letzten Besuch im Aldi Süd gab es im schwach frequentierten Laden auch 20 Minuten vor Geschäftsschluß noch Klopapier, im Kaufland war da hingegen bereits alles vergriffen.

Aber durchgerechnet: Mit durchgesägten Küchenrollen kommt man günstiger weg als mit Klopapier (größenmäßig 1 Blatt Küchenrolle für 4 Blatt Klopapier). Neulich las ich allerdings, sowas riskiere eine Abwasserkanalverstopfung, da sich Küchenpapier im Wasser schlechter zersetze als Klopapier.


Und dann war da noch eine True Story vom Mehl-Hamsterer an der Kasse: Was er denn mit dem ganzen Mehl vorhabe? – Brotbacken natürlich! – Aha, und wo die Hefe dazu sei? – Ach, sowas brauche man auch?!  :o ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 27. März 2020, 02:16:32
...
Aber durchgerechnet: Mit durchgesägten Küchenrollen kommt man günstiger weg als mit Klopapier (größenmäßig 1 Blatt Küchenrolle für 4 Blatt Klopapier). Neulich las ich allerdings, sowas riskiere eine Abwasserkanalverstopfung, da sich Küchenpapier im Wasser schlechter zersetze als Klopapier.
...
kenau
deshalb greife mann im Notfall zu den billigen Papiertaschentücher von Ilda. Wie jeder weiß, der so ein Teil mal in der Wäsche vergessen hat (am besten in der schwarzen Jeans*) lösen die sich im Wasser hervorragend auf. Im Gegensatz zu Küchentüchern, die eine gewisse Wasserresistenz aufweisen.

* aus diesem Grund wird hier nur noch das teure Schnelligkeitspapier gekauft  ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 27. März 2020, 08:17:28
Und dann war da noch eine True Story vom Mehl-Hamsterer an der Kasse: Was er denn mit dem ganzen Mehl vorhabe? – Brotbacken natürlich! – Aha, und wo die Hefe dazu sei? – Ach, sowas brauche man auch?!  :o ;D

Nicht wirklich, es gibt ja auch noch Sauerteig und den kann man selber ansetzen.

Klopapierersatz führt zu sowas:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/mangel-in-corona-zeiten-klopapier-alternativen-verstopfen-klaeranlagen-16698522.html?utm_content=buffer344a7&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=GEPC%253Ds30
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 27. März 2020, 11:11:33
Vierlagig ist überbewertet. Dreilagig rules
Weil Du das faltest und damit 6lagig verwendest.  8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 27. März 2020, 11:12:11
Aus Schule und vllt. später (Hoch-)Schule kennt man doch noch den grauen Schmirgel, der seinen Basisdienst auch verrichtet hat.
Jo, nur zu bekannt. Es wurden dann aber mehr Blätter genommen, weil nicht besonders reissfest.

Zu den Verstopfungen durch Verwendung von anderen Papiersorten ist anzumerken, dass diese nicht erst an den Kläranlagen auftreten. Die WC-Spülungen neueren Datums verbrauchen weniger Wasser. Damit wird das Schmutzwassersystem innerhalb der Gebäude und in den Straßen nicht mehr so freigespült wie früher, der notwendige Füllungsgrad zur Selbstreinigung wird nicht erreicht. Die Klärwerke haben erhebliche Probleme weil so wenig Wasser ankommt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 27. März 2020, 11:13:20
Weil Du das faltest und damit 6lagig verwendest.  8)
Vierlagig gefaltet wäre mir zu dick  :)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 27. März 2020, 11:24:12
Hier sind die Desinfektionsmittel (https://youtu.be/o5VEKTWQljE)
Inder und Pakistani voran, rettet die Wüste. Männer in Dishdash sagen Euch nur wo Ihr sprühen sollt, werden selbst aber keine Hand anlegen.  :kotz
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 27. März 2020, 13:46:32
Zu den Verstopfungen durch Verwendung von anderen Papiersorten ist anzumerken, dass diese nicht erst an den Kläranlagen auftreten. Die WC-Spülungen neueren Datums verbrauchen weniger Wasser. Damit wird das Schmutzwassersystem innerhalb der Gebäude und in den Straßen nicht mehr so freigespült wie früher, der notwendige Füllungsgrad zur Selbstreinigung wird nicht erreicht. Die Klärwerke haben erhebliche Probleme weil so wenig Wasser ankommt.

Ja, sparen sparen bis die Reinigungsfirma teuer zum Einsatz kommt und das gesparte an Wasserverbrauch wird für die Gebühren wieder ausgegeben  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Küchenchef am 27. März 2020, 13:49:27
In Malaysia wurde schon vor Wochen intensiver kontrolliert und zwar nicht nur am Flughafen bei der Einreise, sondern auch in den Petronas Towers, KL Tower (Fernsehturm) und auch beim Einchecken in den Hotels. Und da hatten sie erst 22(!) bestätigte Fälle. Allein NRW hatte da schon 10x mehr! Auch die danach eingeführte Bewegungskontrolle bzw. -einschränkung haben sie gleich viel effektiver und rigoroser umgesetzt. Keine Fahrten mehr zwischen den Bundesstaaten, Wohnung nur im begründeten Fall verlassen, in Restaurants nur noch Takeaway und das nicht erst ab 15/18 Uhr, Hotels nehmen keine Checkins mehr an, usw.

Vor einer Woche wieder zurückgeflogen. Bei der Einreise am Flughafen D habe ich keinen einzigen Beamten gesehen. Durch die automatische Passkontrolle durch - und weg. Keine Fragen, keine Temperaturkontrolle, nix...
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 27. März 2020, 14:16:52
Corona Rabatt genutzt? Buche drei, bleib vierzehn Tage.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 27. März 2020, 14:17:10
Ja, sparen sparen bis die Reinigungsfirma teuer zum Einsatz kommt und das gesparte an Wasserverbrauch wird für die Gebühren wieder ausgegeben  :.)
Nicht nur das. Einige Klärwerke leiten zusätzliches Frischwasser ein, damit Vorklärbecken überhaupt arbeiten können. Besonders in den nicht mehr neuen Bundesländern schossen die Kläranlagen wie Pilze aus dem Boden. Diese wurden dann wegen den zu erwartenden "blühenden Landschaften" mal eben "dezent" überdimensioniert. Geld spielte ja keine Rolle, Aufbau Ost hatte Vorrang.
Nun aber wieder zurück zu unserem Virus...
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Küchenchef am 27. März 2020, 20:51:07
Corona Rabatt genutzt? Buche drei, bleib vierzehn Tage.

Nö. Wir mussten sogar frühzeitig die Rückreise antreten. Da gab es noch Möglichkeiten, die Flüge umzubuchen. 1-2 Tage später wären wir auch irgendwo im Nirgendwo  gestrandet. Villeicht mit Loddar zusammen in Dubai...
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 27. März 2020, 22:05:55
Damit wird das Schmutzwassersystem innerhalb der Gebäude und in den Straßen nicht mehr so freigespült wie früher, der notwendige Füllungsgrad zur Selbstreinigung wird nicht erreicht. Die Klärwerke haben erhebliche Probleme weil so wenig Wasser ankommt.

Ja, wegen den Deppen, die meinen, daß man Wasser sparen muß, weil es woanders auf der Welt Dürren gibt. Man hat nicht mal finanziell was davon. Wenn alle wenig Wasser verbrauchen, machen die Versorger es für alle teurer. Man kriegt dann weniger Wasser für's gleiche Geld und die Wasserwerke müssen die Kanalisation mit Frischwasser durchspülen. loose-loose.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 27. März 2020, 23:27:14
...

2. Aufgrund des Stillstands des wirtschaftlichen Lebens hockt meine Masterabsolventin ab morgen wieder hier in der Hütte und verbreitet schlechte Laune. Spargelstechen und Konservendosen herumräumen will sie nicht. Hat einer einen Job für eine hochqualifizierte Germanistin?

---
hat sich erst mal erledigt
Es wurde für sie Kurzarbeit beantragt, so dass sie für Nixtun 60 % des Netto einstreicht. Und mir auf den Keks geht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 28. März 2020, 00:50:40
beim Einkauf stand heute an der Kasse einer hinter mir mit ca. 50 cm Abstand. Ich bat ihn höflich, etwas Abstand zu halten, woraufhin er herumblaffte, er hätte kein Corona. Ich hab ihm direkt ins Gesicht gehustet, woraufhin er 3 m aus dem Stand zurücksprang. Was für ein Blödmann...
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 28. März 2020, 13:22:10
Ich hab ihm direkt ins Gesicht gehustet, woraufhin er 3 m aus dem Stand zurücksprang.

 ;D ;D ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 28. März 2020, 14:35:22
Es reicht.

Nach der Corona Krise nie mehr Faxen mit diesem Klopapier:   Nehmt das, Klopapierhamsterer. (https://www.youtube.com/watch?v=8jZ14z3wCLc&ab_channel=cowaymega)


Notfalls anbauen?  8)

Mit Brillensitztemperatursteuerung. Was es nicht alles gibt...
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 30. März 2020, 03:17:35
yeah, das ist es.
Bevor meine Kohle wegen Corona an meine Nachkommen geht, hau ich sie für so was raus.
Weil: Kohle kannste ncht mitnehemn, das musste schon der Jedermann erfahren.
Da kann mann sich noch was Gutes gönnen für die verbleibenden Tage.

Meine Anstrengungen bezüglich Nachsschub für ToPa hatten wegen der Ergatterung des 1 lagigen Recyclingpapiers etwas nachgelassen, was sich jetzt rächt.
Die letzte Rolle hängt und es verbleibt nur noch die Notreserve. Also werd ich mich nachher in mein Ganzkörperkondom (pink) zwängen und die Kaufhöllen aufsuchen. Ave, morituri te salutant.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 30. März 2020, 08:56:12
Also, hier gab es sowohl am Freitag als auch am Samstag bei Netto durchgängig jede Menge Toilettenpapier zu kaufen. Die Hamsterer scheinen ihre Kammern voll zu haben  ;). Der Kumpel meines Sohnes hat ein Foto geschickt, auf welchem die Hamsterkammer seiner Mutter zu sehen ist: unfassbare zehn große Packungen Toilettenpapier auf einem Stapel  ;D. Selbst zu dritt dürfte dies der Familie doch einige Zeit reichen.

@ganter
Vielleicht schickt ja grashopper im 24-h-Thread dem Gewinner dieses Mal keinen Schinken, sondern Toilettenpapier  ;D. Ich könnte dir auch zwei Rollen spenden bzw. zusenden. Soll ich?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 30. März 2020, 13:38:53
Überall im Land sind die Bundesländer mit der Soforthilfe für Kleinselbständige dabei. Außer in Hessen. Wo andernorts das Geld mit der Gießkanne an jeden, der "hier" schreit verteilt wird, zählen einem die Hessen jeden einzelnen Becher Joghurt im Bürokühlschrank. Wenn ich den Antrag in Hessen stelle, muß ich wahrscheinlich noch Geld mitbringen. So langsam dämmert mir, warum der hessische Finanzminister sich umgebracht hat...  :kotz
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 30. März 2020, 14:43:35
http://debeste.de/upload2/v/fddadb7e00e687e8fafad622a57e8db98461.mp4
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 30. März 2020, 16:14:43
Bei mir stehen zwei Riesenkartons Papierhandtücher. Jetzt weiß ich, warum die 70 Ocken dafür aufgerufen haben...
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 30. März 2020, 16:36:21
Mir geht die Hysterie jetzt wirklich auf den Senkel.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 30. März 2020, 17:32:21
Mir geht die Hysterie jetzt wirklich auf den Senkel.

Die Papierhandtücher waren uns ausgegangen, wirklich. Auch ohne Corona haben wir schon seit Jahren nur noch Papierhandtücher auf den Toiletten liegen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 30. März 2020, 20:33:37
Hysterie hin oder her

1 10erpack supersoft, 4 lagig. Mann muss nehmen, was mann kriegt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 31. März 2020, 08:18:45
Die Papierhandtücher waren uns ausgegangen, wirklich. Auch ohne Corona haben wir schon seit Jahren nur noch Papierhandtücher auf den Toiletten liegen.

 ;D Ich hab doch dich gar nicht gemeint, ich hatte das mit dem Papierhandtüchern gar nicht gelesen. Sorry, falls du dich angegriffen gefühlt hast.

Ich meinte überhaupt niemanden speziell. :)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 31. März 2020, 09:52:28
Sorry, falls du dich angegriffen gefühlt hast.

Nein, warum sollte ich? In diesen Zeiten bedarf alleine schon der bloße Besitz von zwei großen Kartons Papierhandtüchern der Rechtfertigung.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 31. März 2020, 11:12:46
Nein, warum sollte ich? In diesen Zeiten bedarf alleine schon der bloße Besitz von zwei großen Kartons Papierhandtüchern der Rechtfertigung.

Solange es kein Toilettenpapier ist.  :D

Was meinen Blutdruck derzeit steigen lässt ist die Blockwartmentalität, die immer mehr um sich greift. Da wird der Nachbar beim Ordnungsamt hingehängt, weil er in seinem Garten mit zwei weiteren Personen, die nicht in seinem Haushalt leben, Kaffee trinkt. Vor allem schön, dass man den Garten nur von einem bestimmten Fenster des eigenen Hauses einsehen kann.

Weiter sprießen auf einmal lauter verkappte Heilige aus dem Boden. Sie tragen Masken und das selbstverständlich nur, um niemanden anzustecken.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 31. März 2020, 11:56:59
Da wird der Nachbar beim Ordnungsamt hingehängt, weil er in seinem Garten mit zwei weiteren Personen, die nicht in seinem Haushalt leben, Kaffee trinkt.

In welchem Bundesland lebst Du?

Zitat
Weiter sprießen auf einmal lauter verkappte Heilige aus dem Boden. Sie tragen Masken und das selbstverständlich nur, um niemanden anzustecken.

Klar. Man erkennt die Gutmenschen von weitem am Heiligenschein.  ;)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 31. März 2020, 12:22:07
Weiter sprießen auf einmal lauter verkappte Heilige aus dem Boden. Sie tragen Masken und das selbstverständlich nur, um niemanden anzustecken.

So einer stand letzte Woche vor mir an der Kasse. Er war mehr 2 m + groß, ich knappe 1,61 m  als ob er drauf gewartet hat, jemanden zu erwischen, der die Fußspitze über die roten Markierung stellt, damit er denjenigen zuweisen kann.
Selbst, wenn ich um mich herum gehustet hätte, könnte ich ihn mit nichts anstecken. Andersrum ist eher wahrscheinlicher.... gut, dass er die Fresse hinter die  Maske versteckt hat.


Aber bald müssen wir wohl alle die Dinger tragen  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 31. März 2020, 12:24:10
Ich lebe in Bayern, habe das mit der Anzeige beim Ordnungsamt im Netz gelesen. Es war wohl, glaube ich, in Sachsen.

Hier ist es ruhig, leben und leben lassen.  ;)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 31. März 2020, 12:28:59
Mir würde das nichts ausmachen, so eine Maske zu tragen; das machen die Menschen in Asien schon seit Jahren in der Grippezeit. Ich frage mich nur, wo die Masken herkommen sollen. Der Markt ist ja leergefegt, und als erstes kommen bei Lieferungen ja Krankenhäuser und alle medizinischen Berufe dran.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 31. März 2020, 12:34:45
Ich lebe in Bayern, habe das mit der Anzeige beim Ordnungsamt im Netz gelesen. Es war wohl, glaube ich, in Sachsen.

Hier ist es ruhig, leben und leben lassen.  ;)

Die sind besonders bekloppt:

Zitat
Der eigene Garten darf gemeinsam mit den eigenen Familienangehörigen aus dem eigenen Hausstand genutzt werden, auch zum Grillen. Grillpartys oder ein „nettes Beisammensein“ mit weiteren Personen im Garten u. ä. dürfen keinesfalls stattfinden. Nachbarn oder Freunde dürfen nicht eingeladen werden. Und bei der Unterhaltung z. B. über den Gartenzaun gilt: Der Abstand zu anderen Menschen soll 1,5 m betragen
Quelle (https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php)

Eine Übersicht über die Verordnungen rund um Corona findest Du - nach Bundesländern geordnet - hier. (https://www.brak.de/die-brak/coronavirus/uebersicht-covid19vo-der-laender/)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 31. März 2020, 12:40:11
Auch nett in Bayern:

Zitat
Sport, Spazieren gehen und Bewegung an der frischen Luft sind gestattet, nicht aber der längere Aufenthalt in Parks ohne Bewegung (z.B. längeres Sitzung auf Parkbänken außer zur kurzen Erholung), um hierdurch die Ausgangsbeschränkung zu umgehen. Bitte gehen Sie zügig wieder nach Hause.

Was für eine gequirlte Scheiße. Warum soll man nicht in der Sonne sitzen dürfen, ohne sich zu bewegen, solange man Abstand zu anderen hält. es hat schließlich nicht jeder einen Garrten oder wenigstens einen Balkon.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 31. März 2020, 12:43:08


Eine Übersicht über die Verordnungen rund um Corona findest Du - nach Bundesländern geordnet - hier. (https://www.brak.de/die-brak/coronavirus/uebersicht-covid19vo-der-laender/)

Danke, das sind mal fundierte Informationen!
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 31. März 2020, 12:43:51
Ich frage mich nur, wo die Masken herkommen sollen. Der Markt ist ja leergefegt, und als erstes kommen bei Lieferungen ja Krankenhäuser und alle medizinischen Berufe dran.

Es ist so geplant, dass die Masken von dem Geschäften am Eingang zur Verfügung gestellt werden bzw. verteilt werden, ohne wird der Kunde nicht reingelassen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 31. März 2020, 12:48:37
Auch nett in Bayern:

Was für eine gequirlte Scheiße. Warum soll man nicht in der Sonne sitzen dürfen, ohne sich zu bewegen, solange man Abstand zu anderen hält. es hat schließlich nicht jeder einen Garrten oder wenigstens einen Balkon.

Das gilt für Versammlungen und Ausflüge, die in der letzten Woche beobachtet worden. Jetzt wird bei mehr als zwei Personen von der Polizei die Familienzugehörigkeit und der Wohnsitz geprüft.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Kulle am 31. März 2020, 14:37:43
.....Was meinen Blutdruck derzeit steigen lässt ist die Blockwartmentalität, die immer mehr um sich greift. Da wird der Nachbar beim Ordnungsamt hingehängt, weil er in seinem Garten mit zwei weiteren Personen, die nicht in seinem Haushalt leben, Kaffee trinkt. Vor allem schön, dass man den Garten nur von einem bestimmten Fenster des eigenen Hauses einsehen kann....
Dafür hätte ich gerne mal eine Quelle. Sonst ist das unter Faknews oder Stammtischgelaber einzuordnen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 31. März 2020, 14:46:15
Dafür hätte ich gerne mal eine Quelle. Sonst ist das unter Faknews oder Stammtischgelaber einzuordnen.

Das kannst du halten wie du möchtest.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 31. März 2020, 14:48:33
Dafür hätte ich gerne mal eine Quelle.

Siehe oben: (https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php)

Zitat
Grillpartys oder ein „nettes Beisammensein“ mit weiteren Personen im Garten u. ä. dürfen keinesfalls stattfinden. Nachbarn oder Freunde dürfen nicht eingeladen werden
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Kulle am 31. März 2020, 15:05:00
Ich meine woher die Info ist dass da angeblich wirklich jemand seinen Nachbarn beim Ordnungsamt verpetzt hat weil die da zu dritt, weder verwandt noch haushaltsnah waren, Kaffee getrunken haben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 31. März 2020, 15:30:54
Ich meine woher die Info ist dass da angeblich wirklich jemand seinen Nachbarn beim Ordnungsamt verpetzt hat weil die da zu dritt, weder verwandt noch haushaltsnah waren, Kaffee getrunken haben.

Also, die Tagesschau hat die Meldung meines Wissens nicht durchgegeben. :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Kulle am 31. März 2020, 15:37:39
...., habe das mit der Anzeige beim Ordnungsamt im Netz gelesen. Es war wohl, glaube ich, in Sachsen.......

Ich hätte gerne was aus dem Netz . Das ist doch nicht plötzlich unter einer Palette Klopapier verschwunden.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 31. März 2020, 15:47:37
Ich hätte gerne was aus dem Netz . Das ist doch nicht plötzlich unter einer Palette Klopapier verschwunden.

Meinst du, ich merke mir alle Seiten, die ich ich so besuche? Glaub es halt dann nicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 31. März 2020, 16:07:32
Ich meine woher die Info ist dass da angeblich wirklich jemand seinen Nachbarn beim Ordnungsamt verpetzt hat weil die da zu dritt, weder verwandt noch haushaltsnah waren, Kaffee getrunken haben.

..., was nur von einem einzigen Fenster aus einsehbar war, wohlgemerkt.  8)

Sowas muss einfach ins Netz.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 31. März 2020, 22:14:48
Die PARTEI ist sehr gut. (https://pbs.twimg.com/media/EUXRFLgXkAEkFcV?format=jpg&name=medium)  8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 02. April 2020, 15:39:26
Dieses Corona fängt an, mich blöd zu machen. Eben im Tegut zwei Liter Milch gekauft, im Gang eine frische Palette Mehl stehen sehen und reflexartig zugegriffen.

Jetzt sitze ich vor einem Kilo Mehl und mache eine Mehlmeditation. Hefe gab´s nämlich immer noch nicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 02. April 2020, 16:44:41
Das war vorgestern beim Real, nach meine vergebliche Suche in den Kühlregalen antwortete die Mitarbeiterin auf die Frage "Wo finde ich die frische Hefe" mit "nirgends". Ich wollte Pizza machen und habe dann auf die trockene Hefe zugegriffen. Hat wunderbar geklappt und war sehr lecker.
Aber wenn ich Heffe vorrätig kaufen will, dann trockene, die frische hält im Vergleich zum Klopapier nicht länger als eine Woche. Wozu wird jetzt davon gehanstert, verstehe ich nicht  ???
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Kulle am 02. April 2020, 20:33:53
Klopappier (https://www.google.com/url?sa=i&url=http%3A%2F%2Fdebeste.de%2F122334%2F24-September-Elias-Kevin-ffnet-gerade-die-letzte-Packung&psig=AOvVaw2CrUnTRyu5sdynk3Wxvdo1&ust=1585938691921000&source=images&cd=vfe&ved=0CAIQjRxqFwoTCODihpewyugCFQAAAAAdAAAAABAD)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 03. April 2020, 15:54:16
Dieses Corona fängt an, mich blöd zu machen. Eben im Tegut zwei Liter Milch gekauft, im Gang eine frische Palette Mehl stehen sehen und reflexartig zugegriffen.

Jetzt sitze ich vor einem Kilo Mehl und mache eine Mehlmeditation. Hefe gab´s nämlich immer noch nicht.

(https://www.bilder-upload.eu/thumb/052e1e-1585922011.jpg) (https://www.bilder-upload.eu/bild-052e1e-1585922011.jpg.html)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 03. April 2020, 16:12:59
Danke!  :D

Bei mir wird das Bild nicht angezeigt, deshalb scherheitshalber noch mal der Link zum Bild:

https://www.bilder-upload.eu/upload/052e1e-1585922011.jpg
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 03. April 2020, 17:10:04
https://www.bilder-upload.eu/upload/052e1e-1585922011.jpg

Error 1011 Ray ID: 57e3b5eadd76ee8d • 2020-04-03 15:09:25 UTC
Access denied
What happened?
The owner of this website (www.bilder-upload.eu) does not allow hotlinking to that resource (/upload/052e1e-1585922011.jpg).
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 03. April 2020, 18:03:06
(http://maennerboard.de/gallery/4961_03_04_20_6_01_53.jpeg)

Dann machen wir das halt so.  ;)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 03. April 2020, 22:48:39
Oh man, jetzt verschwindet das Weißbier auch noch  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 04. April 2020, 17:24:44
Heute das amtliche Schreiben (datiert 2.4.) erhalten, dass mein Sohn bis zum 31.3. in häusliche Quarantäne soll.
Gut, dass unsere Gesundheitsämter alles unter Kontrolle haben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 04. April 2020, 17:47:58
Die Mühlen der Behören mahlen langsam, aber sie mahlen.  8)

Kann er die Quarantäne vielleicht noch nachholen?  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 04. April 2020, 21:17:08
Oh man, jetzt verschwindet das Weißbier auch noch  :.)

Wenn es dafür wieder Toilettenpapier und Küchenrollen gibt, soll mir das recht sein :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 04. April 2020, 21:24:34
Wenn es dafür wieder Toilettenpapier und Küchenrollen gibt, soll mir das recht sein  :evil

Die sind wieder da. Jetzt ist die Hefe dran  ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Kulle am 05. April 2020, 21:26:02
ist, das wir aus Unvernunft genauso wie Italien enden werden.
Freundin ist heute wieder nach hause gefahren. Also Leipzig von West nach Ost. Ihr Bericht am Telefon, das der Menschenauflauf in den Erholungsgebieten auf der Strecke den Abstandsregeln wiederfährd, und das an einer Eisdiele in der Nähe ihrer Tochter sich lange Schlangen ohne Abstand bilden, das gibt zu denken.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 06. April 2020, 10:02:10
Nochmal: Hefe zum Selbermachen. (https://www.bunte.de/family/kochen-ernaehrung/rezepte/hefe-selber-machen-rezept-fuer-selbstgemachte-backhefe.html)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 06. April 2020, 11:14:07
Kulle, was hattest Du in Deutsch?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 06. April 2020, 12:31:19
Also eigentlich schreibt Kulle doch ganz brauchbar.
Vielleich hat er um diese Uhrzeit Hefe angesetzt und das Weizenbier ordentlich vorgekostet. Wieviele Weizenbiersorten gibt es in D (nachzählen) (https://www.weizenblog.de/brauereien/)?Die Hefe soll doch gelingen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 06. April 2020, 14:53:52
Ich bin gespannt, welches Regal als nächstes leergekauft wird.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Küchenchef am 06. April 2020, 15:38:48
ist, das wir aus Unvernunft genauso wie Italien enden werden.
Freundin ist heute wieder nach hause gefahren. Also Leipzig von West nach Ost. Ihr Bericht am Telefon, das der Menschenauflauf in den Erholungsgebieten auf der Strecke den Abstandsregeln wiederfährd, und das an einer Eisdiele in der Nähe ihrer Tochter sich lange Schlangen ohne Abstand bilden, das gibt zu denken.

Kann doch alles nicht funktionieren ohne Chemtrails...
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 06. April 2020, 18:16:47
Heite berichtete mir der Kassierer eines Rewe, dass sich die Leute mittlerweile ums Klopapier prügeln, obwohl genug da ist.

Mehl gibt es hier satt. Toastbrot war etwas auageräubert.

Wer ein Carepaket braucht, kann sich melden. Vorkasse, außer bei persölich Bekannten. ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 06. April 2020, 18:20:13
Heite berichtete mir der Kassierer eines Rewe, dass sich die Leute mittlerweile ums Klopapier prügeln, obwohl genug da ist.
Also ab ins Trainingslager. Witzigkeit Dummheit kennt keine Grenzen - frei nach Hape Kerkeling
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Kulle am 06. April 2020, 18:46:00
Kulle, was hattest Du in Deutsch?
Geht es dir mit der Frage wieder besser? Ein wenig hast du Parallelen zu Sheldon Cooper. Und nun zurück zum Thema?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 06. April 2020, 18:52:47
Jo, unverrichteter Dinge vor Feinkost Albrecht abgedreht. Kein Kleingeld oder Chip für Einkaufswagen. Einlass nur mit. Also kein Brot, kein Klopapier, kein Weizen, kein Mehl, keine Nudeln...
Egal, irgendwas gibt der Kühlschrank noch her, werde schon nicht verhungern.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 06. April 2020, 19:47:34
musste mich nicht prügeln, ich hab heute das maxipaket 3-lagig supersoft für 5 Ocken abgegriffen. Corona sorgt dafür, dass schon kleine Erfolge wichtig genommen werden und für Freude und Frohsinn sorgen.
Ergänzung: mit Häschendekor und Eierduft
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 06. April 2020, 20:11:48
Geht es dir mit der Frage wieder besser? Ein wenig hast du Parallelen zu Sheldon Cooper. Und nun zurück zum Thema?

Irgendwie albern, da wird wetteifert, wer mehr Hauptschule ist, als der Andere. Was soll das, um Emotionen zu formulieren, muss man nicht die Grammatik perfekt beherschen, um die die Message rüberzubringen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 06. April 2020, 20:24:45
Bereitest Du Hefe vor? So mit Weizenbier? Hast auch schon mal besser geschrieben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 06. April 2020, 22:11:04
Kein Kleingeld oder Chip für Einkaufswagen. Einlass nur mit.
Letzthin beim Kaufland vor demselben Problem. An der Info gefragt, ob sie mir passend wechseln können. Stattdessen Plastikchip geschenkt bekommen. Sehr anständig, normlerweise werden die meines Wissens für 1,50 vertickt.

Oder: https://www.infranken.de/ratgeber/einkaufswagen-entsperren-einfacher-trick-ohne-muenze-oder-chip;art168683,4311724

https://www.gutefrage.net/frage/woher-kriege-ich-diese-chips-die-man-in-diese-einkaufswagen-tut-
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 07. April 2020, 00:52:41
mir wird langweilig
nach 2 Wochen im Home-office ist alles erledigt
Home-office ist hier kein prob, ich hab zuhause ein 100 prozentiges backup.
Nach 1 Woche ohne nervige Telefonate und komische Anfragen von Mitarbeiter/-innen konnten sämtliche Rückstände durch konzentriertes Arbeiten abgearbeitet werden.
Sämtliche dringenden Anfragen von Kunden (Wann gehts mit meinem Projekt weiter? Wenn die Krise überwunden ist!) wurden per Copy Paste beantwortet.
Auch der Mail-Ordner "später zu beantworten" wurde abgearbeitet, meistens mit der rhetorischen Frage "Ich gehe davon aus, dass sich Ihre Anfrage mittlerweile erledigt hat."
Post geht nicht mehr ein, Termine wurden abgesagt, neue Aufträge bleiben aus, außer spam und lustigen Mails tut sich auch nix, als shut down.
Aus Langeweile widmete ich mich dem Projekt "Dachboden ausmisten". Jahrelang vor mir hergeschoben ging ich frohgemut ans Werk und schaffte die 1. Kiste Nixnutz ins Wohnzimmer. Dann (falsche Reihenfolge) machte ich mich kundig, ob der Recyclinghof auf hat. Latürnich nicht.
Morgen miste ich das Vorratslager aus und sortiere nach Ablaufdatum. Dann wird kreativ gekocht. Doch was mach ich den Rest der Woche? Oder Ostern?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 07. April 2020, 05:47:43
mir wird langweilig
.....
Doch was mach ich den Rest der Woche? Oder Ostern?

Es werden händeringend freiwillige, auch ungelernte Helfer in der Pflege benötigt. :)

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 07. April 2020, 07:28:49
Heite berichtete mir der Kassierer eines Rewe, dass sich die Leute mittlerweile ums Klopapier prügeln, obwohl genug da ist.

Mehl gibt es hier satt. Toastbrot war etwas auageräubert.

Wer ein Carepaket braucht, kann sich melden. Vorkasse, außer bei persölich Bekannten. ;D

Freut mich, wenn du nun doch alles vor Ort bekommst! Eigentlich war ich ja schon auf ein Carepaket für DICH vorbereitet, haha.

Und - Toastbrot braucht eh keine Mensch  :evil...
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 07. April 2020, 07:39:50
Mir geht immer noch die Arbeit auf den Keks und mittlerweile fehlt mir auch mein Mann ganz schön, den ich jetzt seit drei Wochen nicht getroffen habe. Wie Ostern ablaufen wird, wird man sehen, das steht noch in den Sternen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 07. April 2020, 08:08:47
Und - Toastbrot braucht eh keine Mensch  :evil ...

Doch, ich. Nach der letzten Chemotour kann ich mal wieder den Geruch von Graubrot nicht ertragen. Mir wird regelrecht so schlecht davon, dass ich mich übergeben muss. Betrifft auch alles, was irgendwie hefeähnliche Gärprozesse durchläuft. Mandelbutterkuchen zum Beispiel *jammer*
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 07. April 2020, 08:11:02
Mir geht immer noch die Arbeit auf den Keks und mittlerweile fehlt mir auch mein Mann ganz schön, den ich jetzt seit drei Wochen nicht getroffen habe. Wie Ostern ablaufen wird, wird man sehen, das steht noch in den Sternen.
Mit Arbeit kann ich nicht dienen, aber ich wäre bereit, Dir kurzzeitig mein Herzblatt zur Belustigung auszuleihen  :evil :evil :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. April 2020, 08:29:01
Post geht nicht mehr ein, Termine wurden abgesagt, neue Aufträge bleiben aus, außer spam und lustigen Mails tut sich auch nix, als shut down.

Willkommen im Club. Eigentlich sitzen mein Kollege und ich nur noch rum und halten Schwätzchen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. April 2020, 08:30:52
Es werden händeringend freiwillige, auch ungelernte Helfer in der Pflege benötigt. :)

Oder Spargelstecher. Ich bin kurz davor, mich für so was zu melden. Irgendwie muß man den Tag ja vernünftig rumbringen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 07. April 2020, 08:47:55
Warum eigentlich können die nicht ihre Spargelfelder zum Selberstechen anbieten? So eine Kunst kann das doch nicht sein.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 07. April 2020, 08:51:18
ch ja, eine positiv getestete OP-Schwester im Klinikum der naheliegenden Stadt. Getestet werden die anderen erst, wenn sie Symptome zeigen, werden aber wohl freigestellt. Es fehlen Tests.
Das nervt mich wirklich.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. April 2020, 09:15:17
So eine Kunst kann das doch nicht sein.

Doch, ist es. Spargelstechen will gelernt sein, da kann man viel kaputtmachen an der Pflanze. Als Kind / junger Teenager habe ich das schon gemacht, mein Großvater hatte zwei Spargelbalken auf seinem Acker. Ob ich das heute noch könnte, weiß ich nicht. Jedenfalls nicht in einer Geschwindigkeit, in der ein Bauer Spaß an meiner Arbeit hätte.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. April 2020, 09:17:22
Ich umschleiche gerade diesen Angebot. (https://freinet-online.de/forum/register_extern.php?assign_to_agid=1178&assign_to_group=6&p_design=HeH)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Küchenchef am 07. April 2020, 15:57:10
Israel Health Minister Who Termed Coronavirus ‘Divine Punishment’ Gets Coronavirus (https://nayadaur.tv/2020/04/israel-health-minister-who-termed-coronavirus-divine-punishment-gets-coronavirus/)

*ups*
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 09. April 2020, 08:00:31
Geht mir nun mal nicht auf den Keks, aber gehört halt zu Corona:

In der Praxis haben wir nun Anweisung, den Patientenverkehr möglichst komplett auf Telefon- oder Videosprechstunde umzustellen. Bei unserem Fachgebiet ist da ja viel möglich und die Kassenärztliche Vereinigung hat inzwischen alle Möglichkeiten auch im Abrechnungsprogramm erlaubt. Für mich hieß das die letzten Tage: jede Menge Infos lesen, verarbeiten, Arbeitsanweisungen erstellen und viele, viele Telefonate, um die geplanten Patienten abzufragen, wie sie es denn gerne hätten. Gestern war der erste Tag mit ganz wenigen persönlichen Kontakten in der Praxis, ziemlich merkwürdig irgendwie. Neupatienten müssen kommen, Depotspritzen ebenso, Akutfälle natürlich auch (gestern ein junger Patient akut psychotisch "Ich bin gar nicht krank, sondern habe herausgefunden, dass ich durch eine genetische Erkrankung der Erlöser bin, also wie Jesus vor 2000 Jahren. Ich weiß, das klingt total verrückt, ist aber wirklich so" :P). Ansonsten werden Rezepte geschickt, die Sprechstunden telefonisch oder per Video abgehalten und es ist kein Patientenverkehr mehr in der Praxis. Gut für uns: dieses merkwürdige Arbeiten mit Mundschutz kann reduziert werden, denn es kommt ja kaum mehr einer persönlich. Die Aushilfe kann jetzt mal ihre Überstunden abbauen, weil wir die Tage nicht doppelt besetzen werden in den nächsten zwei Wochen.

Neue Situation - neue Möglichkeiten. Über Videosprechstunde hatten wir zuvor noch nie nachgedacht und Telefonsprechstunde wurde zuvor bei den gesetzlich Versicherten nicht bezahlt. Selbst die Portokosten der unzählig zu verschickenden Rezepte werden nun erstattet und plötzlich müssen die Patienten auch ihre Versichertenkarten nicht mehr vorbeibringen, sondern man kann die Daten aus den Vorquartalen übernehmen. Also alles so unkompliziert, wie man es sich manchmal schon früher gewünscht hätte (bis auf die vielen verschiedenen neuen Abrechungsziffern). Mal sehen, wie das weitergeht. Der nächste Schritt wird sicherlich eine komplette Digitalisierung der Formulare sein.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 09. April 2020, 08:26:14
Hoffentlich behalten die Kassen diese Erleichterungen bei. Corona wird ja bleiben, zumindest die nächsten zwei, drei Jahre, bis die Bevölkerung entsprechend durchseucht ist. Wenn man denn immun wird, was ja noch die Frage ist.

Mich ärgert allerdings die Erleichterung für die Rentenkasse. Hoffentlich haben die Überlebenden dann wenigstens einen Nutzen davon.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 09. April 2020, 13:33:39
1. juristisches Staatsexamen 2021, Klausur öffentliches Recht:

X sitzt auf einer Bank und liest ein Buch.

Wie ist die Rechtslage?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 09. April 2020, 20:33:22
1. juristisches Staatsexamen 2021, Klausur öffentliches Recht:

X sitzt auf einer Bank und liest ein Buch.

Wie ist die Rechtslage?

Das klingt i-wie doch schon stark nach Lagerkoller.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 15. April 2020, 09:36:38
Niedriger hängen! (https://www.spiegel.de/panorama/justiz/corona-niedriger-haengen-kolumne-a-896d0114-d6a2-4730-b059-a4e2f446ba2c)

Eine sehr lesenswerte Kolumne im Spiegel von Thomas Fischer.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 16. April 2020, 13:05:27
Jetzt kommt der Roll-Back! (https://www.express.de/news/panorama/-habe-ihm-den-gezeigt--verkaeufer-sauer--kunde-will-150-packungen-klopapier-umtauschen-36560512?dmcid=f_msn_web)  :evil :evil :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 16. April 2020, 13:51:32
Jetzt kommt der Roll-Back! (https://www.express.de/news/panorama/-habe-ihm-den-gezeigt--verkaeufer-sauer--kunde-will-150-packungen-klopapier-umtauschen-36560512?dmcid=f_msn_web)  :evil :evil :evil

Verdammt, ich muss los, bevor das Klopapier seinen Wert verliert. :evil :evil :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 17. April 2020, 14:29:30
Jetzt kommt der Roll-Back! (https://www.express.de/news/panorama/-habe-ihm-den-gezeigt--verkaeufer-sauer--kunde-will-150-packungen-klopapier-umtauschen-36560512?dmcid=f_msn_web)  :evil :evil :evil

 ;D ;D ;D
150 Packungen?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 19. April 2020, 18:51:43
Wenn es nicht wegen der ausbleibenden Einnahmen wäre, könnte ich den derzeitigen Zustand noch ein paar Wochen ertragen. Lebensmittelgeschäfte sind geöffnet, Büro könnte theoretisch auf drei Tage die Woche beschränkt werden. Ich genieße die Entschleunigung.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 19. April 2020, 19:39:05
Die Entschleunigung und die nahezu leeren Autobahn hier. Abgesehen von der laufenden Baustelle ist ab und zu mal ein PKW zu hören  :)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 19. April 2020, 23:29:56
...
Ergänzung: mit Häschendekor und Eierduft
Häschen ist aus. Nu gipps Blümchen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 20. April 2020, 07:05:56
Corona-Pro-Tip: Vermisst du es, dein Gesicht anzufassen? Füll einfach jede Menge Kalbsleberwurst in einen Gummihandschuh und steck ihn 45Sek in die Mikrowelle. Anschließend an einen Stock binden und los geht's.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 20. April 2020, 08:13:10
Mir schlägt die zunehmende Vermummung langsam aufs Gemüt.

In unserem Edeka ist alles sehr entspannt, bis auf die Abstandhalter halt. Die Kassiererinnen ohne Mundschutz und ohne Handschuhe.

Am Freitag nun, gehe ich rein und da sitzt eine Kassiererin MIT Mundschutz und Handschuhen. Also, Mundschutz quasi bis Schlüsselbein/Schulter, weißer Kittel mit langen Armen, keine Brust und keine Taille erkennbar und dann noch die Handschuhe..... ich machte auf der Stelle kehrt und bin wieder raus. Ich möchte von so einer nach Endzeit aussehenden Gestalt nicht bedient werden.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 20. April 2020, 08:52:42
Mir schlägt die zunehmende Vermummung langsam aufs Gemüt.

In unserem Edeka ist alles sehr entspannt, bis auf die Abstandhalter halt. Die Kassiererinnen ohne Mundschutz und ohne Handschuhe.

Am Freitag nun, gehe ich rein und da sitzt eine Kassiererin MIT Mundschutz und Handschuhen. Also, Mundschutz quasi bis Schlüsselbein/Schulter, weißer Kittel mit langen Armen, keine Brust und keine Taille erkennbar und dann noch die Handschuhe..... ich machte auf der Stelle kehrt und bin wieder raus. Ich möchte von so einer nach Endzeit aussehenden Gestalt nicht bedient werden.

Ja, abnehmen muss ich auch.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 20. April 2020, 09:00:19
Lau einer Medizin Studentin, die in der Intensivstation als Helferin im Einsatz war, wurde die hergerichtete Intensivstation für Corona Patienten geschlossen, da keinen Bedarf besteht bzw. keine neue extreme Fälle zu erwarten sind.
Bis heute waren es 388 Infektionen von 193.000 EW bekannt, das ist 0,002 %.... wie lange sollte der Hyp noch dauern?

Gleichzeitig steigt der Anzahl der maskierten überall, als ob die Leute drauf gewartet haben, den bescheuerten Trendschmuck zu tragen  :.)

Wo sind die Burka Gegner hin?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 20. April 2020, 09:15:34
Wo sind die Burka Gegner hin?

Ich glaube nicht, daß man das wirklich vergleichen kann.  ;)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 20. April 2020, 09:18:57
... und dann noch die Handschuhe..... ich machte auf der Stelle kehrt und bin wieder raus. Ich möchte von so einer nach Endzeit aussehenden Gestalt nicht bedient werden.

Weißt Du denn irgendwas über das Leben dieser "vermummten" Frau? Vielleicht hat sie eine alte schwer kranke Mutter daheim, die sie vor Ansteckung schützen möchte?

Ich finde Deine Aussage ziemlich daneben. 
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 20. April 2020, 09:22:42
Ich glaube nicht, daß man das wirklich vergleichen kann.  ;)

Oder "will"!

Freiwillige Isolation, dahinter steckt Angst und Fürcht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 20. April 2020, 09:26:38
Oder "will"!

Kokolores. Burka steht für die Unterdrückung der Frau, Masken dienen dem Erhalt der Gesundheit.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 20. April 2020, 09:28:51
Weißt Du denn irgendwas über das Leben dieser "vermummten" Frau? Vielleicht hat sie eine alte schwer kranke Mutter daheim, die sie vor Ansteckung schützen möchte?

Ich finde Deine Aussage ziemlich daneben.

Wie du meine Aussage findest, ist mir relativ egal.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 20. April 2020, 09:34:56
Kokolores. Burka steht für die Unterdrückung der Frau, Masken dienen dem Erhalt der Gesundheit.

Kann ich es nachvollziehen für bereits schwerkranke, aber Maskenpflicht für alle?
Die Fallzahlen anschauen, vergleichen und einbisschen nachdenken.
Ich kenne einige ältere, die den Tod dieser Isolation bevorzugen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 20. April 2020, 09:44:52
Ich bin nicht so auf dem Laufenden, weil ich die Nachrichten um Corona weitestgehend vermeide. Es gibt doch nur eine dringende Empfehlung Masken zu tragen und keine Pflicht, soweit ich das mitbekommen habe.

Man weiß doch gar nicht sofort, ob man infiziert ist, insofern dient das Tragen der Masken mehr dem Gegenüber als sich selbst. Ich verstehe daher die Weigerung gar nicht. Ein bißchen Rücksichtnahme und Wohlwollen den Mitmenschen gegenüber. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 20. April 2020, 09:50:10
Ich kenne einige ältere, die den Tod dieser Isolation bevorzugen.
Was widerum nix mit den Masken zu tun hat.

Ich finde es schade, dass ich meine Kinder nicht sehen kann und vor allem das Enkelchen. Isoliert fühle ich mich aber nicht,  mein Leben ist, abgesehen von den fehlenden Besuchen der Kinder und wenigerem, dafur gezielterem Einkaufen , nicht viel anders als vor Corona. Gut, ich bin mit unserem Häuschen und Garten auch in einer besseren Situation als andere mit Mietwohnung ohne Balkon. Aber auch die können raus und sich auf eine Parkbank setzen und sich mit genügendem Abstand mit anderen unterhalten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 20. April 2020, 10:17:18
Oder "will"!

Freiwillige Isolation, dahinter steckt Angst und Fürcht.

Oder vernünftiger Menschenverstand, Pragmatismus und Solidarität , um diesen verschissnen Virus schnellstmöglichst loszuwerden.
Auf ewig möchte ich auch keine Maske tragen wollen.

Jeder der nicht mitzieht schießt sich damit letztendlich auch etwas selbst ins Bein.
Wobei das erstaunlicherweise hier in D besser funktioniert, als ich erwartet hatte.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 20. April 2020, 10:22:34
Ich verstehe daher die Weigerung gar nicht. Ein bißchen Rücksichtnahme und Wohlwollen den Mitmenschen gegenüber. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Du,diese bescheuerte Diskussion mit diesen Leuten habe ich drangegeben.
Auch,die Mathematik der Exponentialfunktion habe ich aufgegeben zu vermitteln.

Wenig schützend bis wenig effektiv ist immer noch mehr als absolute Nichts. Flächendeckend gesehen.
Dass man damit das Leben wieder langsam anfahren kann, habe ich auch auch aufgegeben, vermitteln zu wollen.

Mein Mitleid mit den Betroffenenen wegen fehlender Solidarität hält sich in Grenzen.

Da sind unsere Mitmenschen aus Asien (vorwiegend ausserhalb China)  etwas weniger lernresistent.
Aber die haben auch erst lernen müssen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 20. April 2020, 10:33:49
Ich bin nicht so auf dem Laufenden, weil ich die Nachrichten um Corona weitestgehend vermeide. Es gibt doch nur eine dringende Empfehlung Masken zu tragen und keine Pflicht, soweit ich das mitbekommen habe.

Ich verfolge die Meldungen täglich. Es gibt keine Antworten, weil die Wissenschaftler angeblich bis jetzt nicht viel wissen. Selbst die Ärzte tasten sich an die Beatmung der Patienten heran, weil es anderes ist und die zum Tod mancher Patienten führen kann.

Zitat
Man weiß doch gar nicht sofort, ob man infiziert ist, insofern dient das Tragen der Masken mehr dem Gegenüber als sich selbst.

Eben, das Virus ist seit November schon unterwegs. Vielleicht war Ich infiziert als ich dich besucht habe, dein Mann oder der Kelner beim Italiener.



Zitat

 Ich verstehe daher die Weigerung gar nicht. Ein bißchen Rücksichtnahme und Wohlwollen den Mitmenschen gegenüber. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Die letzten Wochen war ich mit Desinfektion Tücher unterwegs, solange bis meine Haut nicht mehr mitmachen konnte, und das war nicht zum eigenen Schutz!... ich halte Kontakt zu meiner 77 jährige Freundin mit 83 jährigen Mann und erledige Paar Sachen für sie.
Ich glaube sogar, ich hatte das Virus gehabt, der Test war negativ. Aber selbst an die Zuverlässigkeit des Tests wird mittlerweile gezweifelt.

Die Masken sind "noch" freiwillig, weil diese noch  nicht in ausreichender Menge vorhanden sind.
Was mich stört ist die angekündigte Überwachungsmaßnahmen, die Eingriffe in der privaten Sphäre auf unbestimmte Zeit und ob es dann immer so bleibt. Es geht auch anderes. Mir wäre lieber noch zwei Wochen bis die Ausgangbeschränkung aufgelockert wird.

Hör mal auf NDR das letzte Interview mit Dorsten vom 16.04.20 an.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 20. April 2020, 10:37:56
Jeder der nicht mitzieht schießt sich damit letztendlich auch etwas selbst ins Bein.
Wobei das erstaunlicherweise hier in D besser funktioniert, als ich erwartet hatte.

Es funktioniert, weil fast jeder mitgezogen hat.

Und selbst eine Maskenpflicht wird dieses verschissene Virus nicht los werden.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 20. April 2020, 11:10:02
Es funktioniert, weil fast jeder mitgezogen hat.

Und selbst eine Maskenpflicht wird dieses verschissene Virus nicht los werden.

Ich wäre ja dafür gewesen , nochmal etwas Kontaktverbot 4 Wochen dranzuhängen.Damit wir wieder die Nester nachvollziehen können.
Es geht ja primär darum, diesen Virus einmal die Wirte zu entziehen soweit wie halt möglich.

Ganz verschwinden wird er vermutlich nicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 20. April 2020, 11:17:50
Ich wäre ja dafür gewesen , nochmal etwas Kontaktverbot 4 Wochen dranzuhängen.

Ich auch. Wahrscheinlich hat die Wirtschaft zu viel Druck gemacht.

Zitat
Ganz verschwinden wird er vermutlich nicht.

Nein, da hilft nur Immunisieren.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 20. April 2020, 11:24:06
Ich wäre ja dafür gewesen , nochmal etwas Kontaktverbot 4 Wochen dranzuhängen.

Das Kontaktverbot ist doch nicht aufgehoben, oder?
Das ist genau die Gefahr an der Maskierung, dass die übrigen, viel sinnvolleren Maßnahmen, weniger beachtet werden und man unvorsichtiger wird. Eine Maske steigert nicht im gleichem Maß die Sicherheit.


Burka steht für die Unterdrückung der Frau, Masken dienen dem Erhalt der Gesundheit.

En passant dient die Vollverschleierung auch der Gesundheit, quasi als Kollateralnutzen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 20. April 2020, 11:25:59
Ich kenne einige ältere, die den Tod dieser Isolation bevorzugen.

Also ich nicht.

Was mich stört ist die angekündigte Überwachungsmaßnahmen, die Eingriffe in der privaten Sphäre auf unbestimmte Zeit und ob es dann immer so bleibt.

Das ist die ganz große Gefahr dabei. Kontrolle, die der Staat einmal hat, gibt er nicht gerne wieder her. Es muß verhindert werden, daß wie hier in einen Überwachungsstaat hineinstolpern, aus dem wir nicht wieder herauskommen.

Gut, ich bin mit unserem Häuschen und Garten auch in einer besseren Situation als andere mit Mietwohnung ohne Balkon.

Da sind wir absolut privilegiert, das dürfen wir nicht vergessen!

Zitat
Aber auch die können raus und sich auf eine Parkbank setzen und sich mit genügendem Abstand mit anderen unterhalten.

Nicht in Bayern!

Wo sind die Burka Gegner hin?

Spargel Stechen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 20. April 2020, 11:28:24
Das Kontaktverbot ist doch nicht aufgehoben, oder?

Stimmt. Ich meinte auch die Öffnung von Geschäften.

Zitat
En passant dient die Vollverschleierung auch der Gesundheit, quasi als Kollateralnutzen.

Ich weiß ja nich…  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 20. April 2020, 11:29:06
Ich find's draußen herrlich. Kaum Verkehr auf den Straßen, immer genug Parkplätze, himmlische Ruhe, gute Luft. Dank der Bundesligapause keine Horden  in den Vorgarten pissender Fans. Heute morgen ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht weiß, wann ich zuletzt eine Flugzeug gehört hab.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 20. April 2020, 11:30:59
Freiwillige Isolation, dahinter steckt Angst und Fürcht.

Oder Vorsicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 20. April 2020, 11:31:34
Die Maßnahmen waren lasch. So hat man "Schrecken ohne Ende" und jetzt muss man sich damit abfinden, eine Beschränkung auf unbestimmte Zeit zu dulden.
Eine Impfung wird keine Ende bedeuten, weil bis eine dagegen entwickelt ist, was mind. Sechs Monate in Anspruch nimmt, hat sich das Virus wie alle Grippe Viren wahrscheinlich mutiert. Deswegen schützt Grippe Impfung bisher nur begrenzt und man trotzdem eine Grippe im Jahr durchlaufen konnte.
Es bleibt nur damit zu leben bis die Natur ihren Lauf nimmt. Aber nicht damit zu leben auf Schritt und Tritt überwacht zu sein.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 20. April 2020, 11:32:53
Ich find's draußen herrlich. Kaum Verkehr auf den Straßen, immer genug Parkplätze, himmlische Ruhe, gute Luft.

Sag ich doch.  8)

Zitat
Heute morgen ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht weiß, wann ich zuletzt eine Flugzeug gehört hab.

Ich hab gestern vier (4) Flugzeuge von meiner Terrasse aus gezählt. Noch ruhiger war es nur, als dieser isländische Vulkan ausgebrochen war.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 20. April 2020, 11:37:04
Die jüngste Tochter meiner Freundin studiert in Frankreich. Dort ist echte Ausgangssperre. Sie darf nur raus, um Einkaufen zu gehen, zum Arzt, oder in die Apotheke. Auch das hat in einem Umkreis von maximal 1 km von der Wohnung geschehen. Also nix mit mal ins Auto setzen und auf die grüne Wiese in den nächsten großen Supermarkt fahren.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 20. April 2020, 11:39:17
Immerhin dürfen unsere Kleinen jetzt in die Autohäuser spielen gehen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 20. April 2020, 11:54:41
Das Kontaktverbot ist doch nicht aufgehoben, oder?


Ab heute darf man sich mit einem außerhalb des Hausstandes treffen. In Bayern!
Mein Nachbar rechts war gestern wieder beim Nachr links im Garten.

Schon am Samstag waren kleine Café Geschäfte wieder offen aber nur to go. Die Chefin vom Tochter meinte, dass es bald Gäste sich auch drinnen mit Abstand aufhalten dürfen.
Die Kinder waren mit Freunde unterwegs, solange der Abstand eingehalten war, hat sich keiner aufgeregt.
Ich wollte heute in die Stadt, um die Entwicklung in der Mittagspause anzuschauen, habe aber doch Urlaubstage beantragt und bleibe lieber im Garten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 20. April 2020, 11:55:03
Das Kontaktverbot ist doch nicht aufgehoben, oder?
Das ist genau die Gefahr an der Maskierung, dass die übrigen, viel sinnvolleren Maßnahmen, weniger beachtet werden und man unvorsichtiger wird. Eine Maske steigert nicht im gleichem Maß die Sicherheit.


En passant dient die Vollverschleierung auch der Gesundheit, quasi als Kollateralnutzen.


Nein, das Kontaktverbot gibt es noch, dafür bilden wir nun in den Geschäften wieder größere Rudel, nur diesmal nur mit *Abstand*.
Das halte ich für absoluten Schwachsinn.

Diese Lockerungen hätten wir jetzt auch nochmal 4 Wochen warten lassen können.
Die Ausgangssituation wäre dann  auf die Epidemie bezogen dann vermutlich noch mal etwas besser gewesen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 20. April 2020, 12:03:49
Diese Lockerungen hätten wir jetzt auch nochmal 4 Wochen warten lassen können.
Die Ausgangssituation wäre dann  auf die Epidemie bezogen dann vermutlich noch mal etwas besser gewesen.

Es geht eigentlich nur um die Grenzen der Beherrschbarkeit, sprich die Kapazitäten des Gesundheitssystems. Und da ist der Spielraum wohl sehr eng, da gebe ich Dir recht.

Auf der anderen Seite glaube ich nicht, dass man das Virus wird austrocknen können, auf dass es verschwindet. Daher bedeuten alle Eindämmungsmaßnahmen letztlich auch eine Verlängerung der Situation.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 20. April 2020, 12:08:16
Heute morgen ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht weiß, wann ich zuletzt eine Flugzeug gehört hab.
Ooch, Samstag Abend flogen etwa 25 Maschinen, alle im gleichen Abstand, über uns hinweg. Auf dem Flugradar war nichts zu erkennen. Keine Ahnung was das für ein Verkehr war. Die Bundeswehr wohl eher nicht, die haben gar nicht so viel einsatzbereite Flieger
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 20. April 2020, 12:21:10
Ich find's draußen herrlich. Kaum Verkehr auf den Straßen, immer genug Parkplätze, himmlische Ruhe, gute Luft. Dank der Bundesligapause keine Horden  in den Vorgarten pissender Fans. Heute morgen ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht weiß, wann ich zuletzt eine Flugzeug gehört hab.

Mit Ausnahme der Rammsondierung auf der laufenden Baustelle war es so.
Heute ist die Autobahn deutlich lauter geworden.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 20. April 2020, 12:30:32
Die aktuellen Erkenntnisse kurz zusammengefasst:

1. Im Prinzip dürfen Sie das Haus nicht verlassen, aber wenn Sie es müssen, dann können Sie.

2. Masken sind nutzlos, aber vielleicht müssen Sie eine tragen, sie kann Sie retten, sie ist nutzlos, vielleicht ist sie aber auch obligatorisch.

3. Die Läden sind geschlossen, mit Ausnahme derjenigen, die geöffnet sind.

4. Sie sollten nicht in Krankenhäuser gehen, es sei denn, Sie müssen dorthin gehen, dasselbe gilt für Ärzte, Sie sollten nur im Notfall dorthin gehen, vorausgesetzt, Sie sind nicht zu krank.

5. Dieses Virus ist tödlich, aber dennoch nicht allzu beängstigend, außer dass es manchmal tatsächlich zu einer globalen Katastrophe führt.

6. Handschuhe werden nicht helfen, aber sie können trotzdem helfen.

7. Jeder muss ZUHAUSE bleiben, aber es ist wichtig, RAUSZUGEHEN.

8. Es gibt keinen Mangel an Lebensmitteln im Supermarkt, aber es gibt viele Dinge, die fehlen, wenn man am Abend dort hin geht, aber nicht am Morgen.

9. Das Virus hat keine Auswirkungen auf Kinder, außer auf diejenigen, auf die es sich auswirkt...

10. Tiere sind nicht betroffen, aber es gibt immer noch eine Katze, die im Februar in Belgien positiv getestet wurde, als noch niemand getestet wurde, plus ein paar Tiger hier und da ...

11. Sie werden viele Symptome haben, wenn Sie krank sind, aber Sie können auch ohne Symptome krank werden, Symptome haben, ohne krank zu sein, oder ansteckend sein, ohne Symptome zu haben. Ah.

12. Um nicht krank zu werden, muss man gut essen und Sport treiben, aber essen, was immer man zur Hand hat, und es ist besser, nicht auszugehen, nun ja, aber nein ...

13. Es ist besser, etwas frische Luft zu schnappen, aber man wird sehr schief angesehen, wenn man frische Luft schnappt, und vor allem geht man nicht in Parks oder geht, ohne sich hinzusetzen, außer dass man das jetzt kann, wenn man alt ist (in welchem Alter?!?), aber nicht zu lange oder schwanger (aber nicht alt).

14. Man kann nicht in Altersheime gehen, aber man muss sich um die Alten kümmern und Lebensmittel und Medikamente mitbringen.

15. Wenn Sie krank sind, können Sie nicht ausgehen, aber Sie können in die Apotheke gehen. Wenn Sie in einem Pflegeberuf tätig sind, dann können Sie auch mit mehr als 38°C arbeiten, kommen Sie, nicht mehr als 38°C. 37,9 ist nicht schlimm, es sei denn, Sie sind kein Pfleger.

16. Sie können sich Restaurant-Essen ins Haus liefern lassen, das möglicherweise von Personen zubereitet wurde, die keine Masken oder Handschuhe trugen. Aber Sie müssen Ihre Einkäufe 3 Stunden lang draußen dekontaminieren lassen. Auch Pizza?

17. Jeder beunruhigende Artikel oder jedes beunruhigende Interview beginnt mit "Ich möchte keine Panik auslösen, aber...".

18. Sie können Ihre ältere Mutter oder Großmutter nicht sehen, aber Sie können ein Taxi nehmen und einem älteren Taxifahrer begegnen.

19. Sie können mit einem Freund herumlaufen, aber nicht mit Ihrer Familie, wenn diese nicht unter demselben Dach lebt.

20. Aber man sagt Ihnen, dass es nicht gefährlich ist, mit dem richtigen "sozialen Abstand" zu gehen. Warum können Sie also nicht mit anderen Freunden oder Familienmitgliedern gehen (einer nach dem anderen), wenn Sie draußen im richtigen Abstand sind?

21. Das Virus bleibt auf verschiedenen Oberflächen zwei Stunden lang aktiv, nein, vier, nein, sechs, nein, wir haben nicht Stunden gesagt, vielleicht Tage? Aber es braucht eine feuchte Umgebung. Oh nein, eigentlich nicht unbedingt.

22. Das Virus bleibt in der Luft - nun nein, oder ja, vielleicht, vor allem in einem geschlossenen Raum, in einer Stunde kann eine kranke Person zehn anstecken, wenn es also dumm fällt, sind alle unsere Kinder bereits in der Schule infiziert worden, bevor sie geschlossen wurde.

23. Wir zählen die Zahl der Todesfälle, aber wir wissen nicht, wie viele Menschen infiziert sind, da wir bisher nur diejenigen getestet haben, die "fast tot" waren, um herauszufinden, ob es das ist, woran sie sterben werden...

24. Wir haben keine Behandlung, außer dass es vielleicht eine gibt, die anscheinend nicht gefährlich ist, es sei denn, man nimmt zu viel ein (was bei allen Medikamenten der Fall ist).

25. Wir sollten so lange eingesperrt bleiben, bis das Virus verschwindet, aber es wird nur verschwinden, wenn wir eine kollektive Immunität erreichen, also wenn es zirkuliert... aber dafür dürfen wir nicht länger eingesperrt sein"?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 20. April 2020, 12:32:56
Der Einzelhandel, hier speziell die Gemüse- und Moproabteilungen der Supermärkte, sind auf Abstand gar nicht eingerichtet. Das führt zu Staus. Und der ein oder andere Kunde hat es natürlich - auch am Wochenende - extrem eilig - er muss ja noch zum Baumarkt.
Ein Bekleidungsgeschäft kann mobile Ständer entfernen und so mehr Durchgang schaffen. Bei Festeinbauten ist das nicht möglich.
So allmählich macht sich der Egoismus wieder breit. Und Masken werden den noch fördern.
Ohne Impfstoff wird uns das Virus noch eine ganze Zeit begleiten und beschäftigen.
Na ja, ganz so schlecht finde ich die Abstandsregel nicht. So kommen mir mittlerweile Personen nicht zu nahe, die ich ohnehin nicht so dicht an meiner Pelle haben möchte.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 20. April 2020, 12:38:01
Na ja, ganz so schlecht finde ich die Abstandsregel nicht. So kommen mir mittlerweile Personen nicht zu nahe, die ich ohnehin nicht so dicht an meiner Pelle haben möchte.

Das möchte ich meinen.  Und ebenso ist nicht von der Hand zu weisen, dass eine Maskenpflicht teilweise durchaus optisches Verbesserungspotential im öffentlichen Straßenbild böte.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 20. April 2020, 12:41:00
Nur noch zu toppen durch ein undurchsichtiges Ganzkörperkondom - ach, nee, auch nicht wirklich
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 20. April 2020, 13:20:54
Die aktuellen Erkenntnisse kurz zusammengefasst:

1. Im Prinzip dürfen Sie das Haus nicht verlassen, aber wenn Sie es müssen, dann können Sie.

2. Masken sind nutzlos, aber vielleicht müssen Sie eine tragen, sie kann Sie retten, sie ist nutzlos, vielleicht ist sie aber auch obligatorisch.

3. Die Läden sind geschlossen, mit Ausnahme derjenigen, die geöffnet sind.

4. Sie sollten nicht in Krankenhäuser gehen, es sei denn, Sie müssen dorthin gehen, dasselbe gilt für Ärzte, Sie sollten nur im Notfall dorthin gehen, vorausgesetzt, Sie sind nicht zu krank.

5. Dieses Virus ist tödlich, aber dennoch nicht allzu beängstigend, außer dass es manchmal tatsächlich zu einer globalen Katastrophe führt.

6. Handschuhe werden nicht helfen, aber sie können trotzdem helfen.

7. Jeder muss ZUHAUSE bleiben, aber es ist wichtig, RAUSZUGEHEN.

8. Es gibt keinen Mangel an Lebensmitteln im Supermarkt, aber es gibt viele Dinge, die fehlen, wenn man am Abend dort hin geht, aber nicht am Morgen.

9. Das Virus hat keine Auswirkungen auf Kinder, außer auf diejenigen, auf die es sich auswirkt...

10. Tiere sind nicht betroffen, aber es gibt immer noch eine Katze, die im Februar in Belgien positiv getestet wurde, als noch niemand getestet wurde, plus ein paar Tiger hier und da ...

11. Sie werden viele Symptome haben, wenn Sie krank sind, aber Sie können auch ohne Symptome krank werden, Symptome haben, ohne krank zu sein, oder ansteckend sein, ohne Symptome zu haben. Ah.

12. Um nicht krank zu werden, muss man gut essen und Sport treiben, aber essen, was immer man zur Hand hat, und es ist besser, nicht auszugehen, nun ja, aber nein ...

13. Es ist besser, etwas frische Luft zu schnappen, aber man wird sehr schief angesehen, wenn man frische Luft schnappt, und vor allem geht man nicht in Parks oder geht, ohne sich hinzusetzen, außer dass man das jetzt kann, wenn man alt ist (in welchem Alter?!?), aber nicht zu lange oder schwanger (aber nicht alt).

14. Man kann nicht in Altersheime gehen, aber man muss sich um die Alten kümmern und Lebensmittel und Medikamente mitbringen.

15. Wenn Sie krank sind, können Sie nicht ausgehen, aber Sie können in die Apotheke gehen. Wenn Sie in einem Pflegeberuf tätig sind, dann können Sie auch mit mehr als 38°C arbeiten, kommen Sie, nicht mehr als 38°C. 37,9 ist nicht schlimm, es sei denn, Sie sind kein Pfleger.

16. Sie können sich Restaurant-Essen ins Haus liefern lassen, das möglicherweise von Personen zubereitet wurde, die keine Masken oder Handschuhe trugen. Aber Sie müssen Ihre Einkäufe 3 Stunden lang draußen dekontaminieren lassen. Auch Pizza?

17. Jeder beunruhigende Artikel oder jedes beunruhigende Interview beginnt mit "Ich möchte keine Panik auslösen, aber...".

18. Sie können Ihre ältere Mutter oder Großmutter nicht sehen, aber Sie können ein Taxi nehmen und einem älteren Taxifahrer begegnen.

19. Sie können mit einem Freund herumlaufen, aber nicht mit Ihrer Familie, wenn diese nicht unter demselben Dach lebt.

20. Aber man sagt Ihnen, dass es nicht gefährlich ist, mit dem richtigen "sozialen Abstand" zu gehen. Warum können Sie also nicht mit anderen Freunden oder Familienmitgliedern gehen (einer nach dem anderen), wenn Sie draußen im richtigen Abstand sind?

21. Das Virus bleibt auf verschiedenen Oberflächen zwei Stunden lang aktiv, nein, vier, nein, sechs, nein, wir haben nicht Stunden gesagt, vielleicht Tage? Aber es braucht eine feuchte Umgebung. Oh nein, eigentlich nicht unbedingt.

22. Das Virus bleibt in der Luft - nun nein, oder ja, vielleicht, vor allem in einem geschlossenen Raum, in einer Stunde kann eine kranke Person zehn anstecken, wenn es also dumm fällt, sind alle unsere Kinder bereits in der Schule infiziert worden, bevor sie geschlossen wurde.

23. Wir zählen die Zahl der Todesfälle, aber wir wissen nicht, wie viele Menschen infiziert sind, da wir bisher nur diejenigen getestet haben, die "fast tot" waren, um herauszufinden, ob es das ist, woran sie sterben werden...

24. Wir haben keine Behandlung, außer dass es vielleicht eine gibt, die anscheinend nicht gefährlich ist, es sei denn, man nimmt zu viel ein (was bei allen Medikamenten der Fall ist).

25. Wir sollten so lange eingesperrt bleiben, bis das Virus verschwindet, aber es wird nur verschwinden, wenn wir eine kollektive Immunität erreichen, also wenn es zirkuliert... aber dafür dürfen wir nicht länger eingesperrt sein"?

 ;D ;D ;D ;D DANKE!

Nun ist die Maskenpflicht in Bayern angeordnet und ich mache mich an die Nähmaschine, für mich und meine Kontakte Masken zu machen, denn ohne darf ich "ab heute" nicht mehr einkaufen gehen. Wieviel Leute ich die letzten Wochen und Monaten unbemerkt, wahrscheinlich infiziert haben könnte, ist wurscht  :kotz
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 20. April 2020, 13:26:25
Nun ist die Maskenpflicht in Bayern angeordnet und ich mache mich an die Nähmaschine, für mich und meine Kontakte Masken zu machen, denn ohne darf ich "ab heute" nicht mehr einkaufen gehen.

Ich kenne den Wortlaut der Verordnung nicht, aber bisher war davon die Rede, dass auch ein Schal oder Halstuch, wenn es die Nase bedeckend getragen wird, reicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 20. April 2020, 13:40:33
Ich kenne den Wortlaut der Verordnung nicht, aber bisher war davon die Rede, dass auch ein Schal oder Halstuch, wenn es die Nase bedeckend getragen wird, reicht.

Umso bescheuerter. Es hieß es auch, daß Virus hält sich gerne im Rachenraum, wie jetzt auf einmal die Abdeckung der Nase ausreicht ist auch wie das übrige larifari Behauptungen. Ein scheiß ist das Ganze.
Hier geht es bis 23 ° am Tag, da will ich keinen Schal um den Hals haben. Schon gar nicht wenn eine Hitzewahlung auch noch zuschlägt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 20. April 2020, 14:02:15
;D ;D ;D ;D DANKE!

Nun ist die Maskenpflicht in Bayern angeordnet und ich mache mich an die Nähmaschine, für mich und meine Kontakte Masken zu machen, denn ohne darf ich "ab heute" nicht mehr einkaufen gehen.

Die Maskenpflicht gilt ab nächster Woche!

Die Tschechen wollen ein ganzes Jahr lang ihre Grenzen geschlossen halten. Das wird Mord und Totschlag geben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 20. April 2020, 14:08:14
Hier geht es bis 23 ° am Tag, da will ich keinen Schal um den Hals haben. Schon gar nicht wenn eine Hitzewahlung auch noch zuschlägt.

Do it yourself: Mundschutz ohne Nähen (https://www.zeit.de/video/2020-04/6148291776001/atemschutzmasken-do-it-yourself-mundschutz-ohne-naehen)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 20. April 2020, 14:22:42
Um den behaupteten Schutz geht es mir nicht. Es Mag für manche Schutzgefühl vor eine Krankheit geben, mich schützt so eine Verschleierung vor Staatsgewalt  :.), der Corona Bußgeldkatalog ist kein Witz.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 20. April 2020, 14:46:44
Um den behaupteten Schutz geht es mir nicht. Es Mag für manche Schutzgefühl vor eine Krankheit geben, mich schützt so eine Verschleierung vor Staatsgewalt  :.), der Corona Bußgeldkatalog ist kein Witz.

Schwester im Geiste.  :D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 20. April 2020, 15:44:56
Also ich nicht.

Ich schon. Das ältere Paar 77 u. 83, beide Mathematiker, noch geben sie Nachhilfe und bereiten Prüfungen auch an der Uni, beide sportlich aktiv, packen es nicht auf einmal nichts mehr zu machen. Am letzten Wochenende haben sie um die 14 Km geradelt aber der Geist ist unterfordert.


Zitat
Das ist die ganz große Gefahr dabei. Kontrolle, die der Staat einmal hat, gibt er nicht gerne wieder her. Es muß verhindert werden, daß wie hier in einen Überwachungsstaat hineinstolpern, aus dem wir nicht wieder herauskommen.

Was und wie kann man das verhindern? Ich bin nicht bereit auf meine Grundrechte zu verzichten. Dann sterbe ich lieber an Corona.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 20. April 2020, 17:11:46
Was und wie kann man das verhindern?

Das wird sich jeweils am konkreten Problem zeigen. Das Thema Überwachung und Einschränkung von Grundrechten wird sehr kritisch und intensiv z.B. auf meiner Anwaltsmalingliste diskutiert. Man sieht z.B. auch an den ersten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu Versammlungsverboten, daß man den Behörden und Kommunen da noch längst nicht alles durchgehen läßt. Allen ist klar, daß viele, wenn nicht sogar die meisten der mit heißer Nadel gestrickten Regelungen juristisch fragwürdig sind. Da wird noch viel Arbeit auf die Gerichte zukommen.

Ich glaube nicht, daß hierzulande z.B. zwingend eine App auf das Handy geladen werden muß, um meine Bewegungen zu verfolgen. Wozu auch? Wissen wir denn, was die Telefonprovider nicht schon lange hinter unserem Rücken und ohne jede Rechtsgrundlage an Bewegungsdaten weitergeben? Aber dagegen kann man sich einfach schützen, indem man das Handy ausschaltet. Wer zwingt mich denn, das Handy auf Schritt und Tritt bei mir zu haben, oder es eingeschaltet zu lassen?

Zitat
Ich bin nicht bereit auf meine Grundrechte zu verzichten. Dann sterbe ich lieber an Corona.

Bißchen weniger theatralisch, Madame.  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 20. April 2020, 17:35:02
Mal ein bißchen was zum Nachlesen.

Hier ein Beitrag von einem Schweizer Wissenschaftler (https://www.mittellaendische.ch/2020/04/20/covid-19-update-von-prof-paul-r-vogt/). Der ist zwar Herzchirurg, aber ich finde, der Artikel ist ziemlich interessant und eine ganz taugliche Diskussionsgrundlage.

Und hier ein Artikel im Focus von Juli Zeh (https://www.focus.de/politik/deutschland/meinung-grundrechte-sind-kein-luxus-nur-fuer-gute-zeiten_id_11849613.html).

Schließlich die Presseerklärung des Bundesverfassungsgerichts zu dem Beschluß vom 15.04.2020 über das Versammlungsverbot in Gießen (https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/bvg20-025.html).
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 20. April 2020, 17:46:03
Ich glaube nicht, daß hierzulande z.B. zwingend eine App auf das Handy geladen werden muß, um meine Bewegungen zu verfolgen. Wozu auch? Wissen wir denn, was die Telefonprovider nicht schon lange hinter unserem Rücken und ohne jede Rechtsgrundlage an Bewegungsdaten weitergeben? Aber dagegen kann man sich einfach schützen, indem man das Handy ausschaltet. Wer zwingt mich denn, das Handy auf Schritt und Tritt bei mir zu haben, oder es eingeschaltet zu lassen?

Unsere Diensthandys wurden antragslos umgetauscht. Selbst das Ausschalten hindert nicht, daß Handy zu orten oder zu verfolgen. Die entsprechenden Apps sind vorinstalliert und nicht änderbar.
Beim Dienst Handy kann man nachvollziehen. Diese technische Möglichkeit vom Staat unter dem Vorwand Corona zu nutzen ist was anderes.
Klar ist es nicht ausgeschlossen, dass es einige Provider die Daten weitergeben. Es bleibt aber rechtswidrig.


Zitat
Bißchen weniger theatralisch, Madame.  :evil
Ist es nicht. Wir reden drüber, wenn es soweit ist.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 20. April 2020, 17:57:38
Selbst das Ausschalten hindert nicht, daß Handy zu orten oder zu verfolgen.

Wie soll das funktionieren?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 20. April 2020, 18:34:28
Wie soll das funktionieren?
Solange ein Akku drin ist, kann geortet werden. Auch deshalb wird die Praxis, Akkus fest zu verlöten, kritisiert.

Die App zum Nachvollziehen der Infektionskreise auf freiwiliger Basis finde ich so sinnvoll, daß ich ernsthaft überlege, mir ein Schmachtfon zuzulegen. Bisher hab ich noch nur ein Wählscheibenhandy ohne verlöteten Akku, seit Snowdon umso mehr.

Es gibt zwar den ein oder anderen in meinem Dunstkreis, des mich deshalb unpraktisch findet. Aber wer mich erreichen will, schafft das auch prima mit herkömmlichen Methoden. Wer das nicht schafft, entschwindet halt aus dem Dunstkreis. Man könnte auch sagen, der hat mich nicht verdient.

Und sollte das Nachverfolgen mal nicht mehr vonnöten sein, kann ich das Schmachtfon auch wieder ausmustern.


Aber von all dem abgesehen finde ich Empörung über zu früh aufgehobene Maßnahmen wohlfeil. Es wird doch niemandem verwehrt, sich auch nach den Lockerungen rücksichtsvoll zu verhalten. Daß überhaupt Verhaltensregeln ausgesprochen und Sanktionen angedroht wurden, lag doch daran, daß zu viele sich nicht um die bereits ausgesprochenen Empfehlungen scherten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 20. April 2020, 18:48:13
Solange ein Akku drin ist, kann geortet werden.

Versteh ich nicht. Ausgeschaltet ist doch ausgeschaltet?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 20. April 2020, 19:27:45
Wie soll das funktionieren?

Ich weiß es nicht. Wie gesagt, mein Diensthandy ist nur im Dienst dabei, ansonsten liegt es entweder im Büro oder zuhause. Ausschalten nur über eine App mit Passworts, sonst geht das nicht.

Es muss auch keine App sein, es reicht eine Klausel im Handy Ertrag, ohne sie kein Vertrag abgeschlossen werden kann oder Karte freigeschaltet.


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 20. April 2020, 19:51:44
Versteh ich nicht. Ausgeschaltet ist doch ausgeschaltet?

Nicht wirklich. Wissen wir, welcher extra Chip dann trotzdem noch mit Spannung versorgt wird?
Diese festverlöteten Akkus sind daher die reine Pest.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 20. April 2020, 20:50:57
keine Brust und keine Taille erkennbar und dann noch die Handschuhe..... ich machte auf der Stelle kehrt und bin wieder raus.
#

Frauen achten kritisch auf die Erkennbarkeit der Brust und sonstigen Körperform bei anderen Frauen  :o. Ich dachte bisher, das wäre eine Männerdomäne  8).


Wie du meine Aussage findest, ist mir relativ egal.

Wenn Frauen erstmal anfangen, sich gegenseitig öffentlich anzugehen, ja dann ist wohl das Ende nah.


Vielleicht war Ich infiziert als ich dich besucht habe, dein Mann oder der Kelner beim Italiener.

Das ist ja eine super Logik: Ich weiß nicht, was in der Vergangenheit war, darum muss ich mich künftig auch nicht vernünftig verhalten.


Das ist die ganz große Gefahr dabei. Kontrolle, die der Staat einmal hat, gibt er nicht gerne wieder her. Es muß verhindert werden, daß wie hier in einen Überwachungsstaat hineinstolpern, aus dem wir nicht wieder herauskommen.

Wir sind nicht in der DDR. Es handelt sich um zeitlich befristete Verordnungen der Exekutive, die unter der Beobachtung der ganzen Bevölkerung stehen und fortwährend an ihrer Notwendigkeit gemessen werden. Darum jetzt ja auch Lockerungen.


Ich bin nicht bereit auf meine Grundrechte zu verzichten. Dann sterbe ich lieber an Corona.

Das Problem bei den Unvernünftigen bzw. Uneinsichtigen ist ja nicht die eigene Gesundheit, sondern die, der vielen Anderen.





Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 20. April 2020, 22:27:29
Heute wurden wir mit den ersten 900 FFP2-Schutzmasken versorgt, müssen Abends desinfiziert werden und sind nur für Dienstfahrten mit mehreren Personen oder auf der Baustellen bestimmt, weil angeblich extrem teuer sind.

Ich glaube nicht, dass jeder sich so eine Schutzmaske leisten kann. Bei Haushalten mit mehreren Erwachsenen wird es richtig teuer. Ich habe heute zehn nutzlose "Alibi" Masken gemacht und verteilt. Mal schauen wie es weiter geht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 20. April 2020, 23:47:15
Heute wurden wir mit den ersten 900 FFP2-Schutzmasken versorgt, müssen Abends desinfiziert werden und sind nur für Dienstfahrten mit mehreren Personen oder auf der Baustellen bestimmt, weil angeblich extrem teuer sind.

Mein Chef hat 50 Stück zum Stückpreis von 7,50 € erstanden. Wie sollt ihr die denn desinfizieren?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 21. April 2020, 00:54:42
Mein Chef hat 50 Stück zum Stückpreis von 7,50 € erstanden. Wie sollt ihr die denn desinfizieren?

Zitat
Nach Angabe des Herstellers handelt es sich um Mehrwegmasken, die nach einer Desinfektion mit einem geeigneten Sprühdesinfizierer am Abend dann am nächsten Tag wieder verwendet werden können. Diese Masken waren aus meiner Sicht extrem teuer und dienen ausschließlich dienstlichen Zwecken, und zwar in erster Linie bei Fahrten mehrerer Personen in einem Dienstauto oder bei Außendienstterminen auf Baustellen etc.

Was dafür "geeignet" ist, werde ich morgen nachfragen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 21. April 2020, 01:25:51
...

2. Aufgrund des Stillstands des wirtschaftlichen Lebens hockt meine Masterabsolventin ab morgen wieder hier in der Hütte und verbreitet schlechte Laune. Spargelstechen und Konservendosen herumräumen will sie nicht. Hat einer einen Job für eine hochqualifizierte Germanistin?

...
Nu hat der Buchladen wieder auf und es war die Hölle los. In dem Einkaufstempel drängelten sich die Menschen, vorwiegend 60 +, an der Eisdiele bildeten sich lange Schlangen und die Kunden trugen selbstverfreilich überwiegend keinen Mundschutz. Vergesst es einfach. Einen 2. lock down wird kein mensch mehr mitmachen. Denkt dran: Polizisten haben nur so lange die Macht, wie die Bürger dies akzeptieren.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 21. April 2020, 07:38:17
Nu hat der Buchladen wieder auf und es war die Hölle los. In dem Einkaufstempel drängelten sich die Menschen, vorwiegend 60 +, an der Eisdiele bildeten sich lange Schlangen und die Kunden trugen selbstverfreilich überwiegend keinen Mundschutz.

Hm, wenn ich die Zahlen von MV anschaue und die Zahlen aus BaWü, kann ich schon nachvollziehen, dass die Menschen bei euch oben noch sorgloser sind als hier. Hier kennt eigentlich inzwischen jeder mindestens einen, der nachgewiesen positiv ist/war (bei mir im Bekanntenkreis zum Glück bisher keine schwerwiegenden Verläufe).
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 21. April 2020, 07:46:08
mit einem geeigneten Sprühdesinfizierer

Genau DAS würde mich interessieren  :P. Vor allem war Sprühdesinfektion war in den letzten Jahren in den Arztpraxen ziemlich verpönt und uns wurde bei jeder Fortbildung Wischdesinfektion empfohlen. Warum nun jemand auf die Idee kommt, ausgerechnet eine ATEMSCHUTZMASKE mit Sprühdesinfektion zu behandelt, ist nicht nachzuvollziehen und m. E. nach ziemlich abstrus. Man atmet dann quasi den ganzen Scheiß die ganze Chemie auch noch lustig mit der Maske ein  :evil.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 21. April 2020, 08:05:58
Also, ein ausgeschaltetes Handy kann definitiv nicht verfolgt werden. Ich weiß das von einem Kriminaler.

Ansonsten bekomme ich jetzt langsam einen Koller. Die Maskenpflicht ab nächster Woche drückt mich irgendwie nieder.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 21. April 2020, 08:11:28
Also, ein ausgeschaltetes Handy kann definitiv nicht verfolgt werden.

Na hoffentlich. Vielleicht äußert sich ja außer Schnorchel mal noch einer der elektronikaffinen User zu dem Thema.

Zitat
Ansonsten bekomme ich jetzt langsam einen Koller. Die Maskenpflicht ab nächster Woche drückt mich irgendwie nieder.

Das kann ich verstehen. Bei uns in der Apotheke gab es vor ein paar Tagen Masken, da hat mein Sohn gleich zugeschlagen. Meine liegt originalverpackt im Handschuhfach, bis es unvermeidlich wird, sie aufzusetzen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 21. April 2020, 11:50:36
Genau DAS würde mich interessieren  :P. Vor allem war Sprühdesinfektion war in den letzten Jahren in den Arztpraxen ziemlich verpönt und uns wurde bei jeder Fortbildung Wischdesinfektion empfohlen. Warum nun jemand auf die Idee kommt, ausgerechnet eine ATEMSCHUTZMASKE mit Sprühdesinfektion zu behandelt, ist nicht nachzuvollziehen und m. E. nach ziemlich abstrus. Man atmet dann quasi den ganzen Scheiß die ganze Chemie auch noch lustig mit der Maske ein  :evil.

Das war auch mein erster Gedanke. Ich habe gerade meine Maske bekommen, und kann mir nicht vorstellen, dass das Ding vor irgendwas schützt. Und was für Partikeln von dem Material in der Lunge noch wandern können. Desinfizieren kann man angeblich "mit einem gängigen Spray oder bei 80 ° im Ofen"  ???
Bei meinem selbsgebastelten Masken habe ich ein besseres Gefühl und habe an 60 ° Waschen und Bügeln zum desinfizieren gedacht.
Desinfektionsmitteln kommt nur zu Anwendung, wenn ich Kontakt mit älteren habe, dabei werden Hände und Gegenstände desinfiziert.
Baustellentermine habe ich zurzeit keine, Besprechungen wurden bisher umgegangen und es läuft.
Ich bin generell empfindlich, atme überwiegend durch den Mund, die übliche Pollenallergie kriege ich die letzten zwei Wochen nur mit Tabletten im Griff. Also eine Maske ist ein Alptraum für mich.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 21. April 2020, 11:51:37
Na hoffentlich. Vielleicht äußert sich ja außer Schnorchel mal noch einer der elektronikaffinen User zu dem Thema.

Ergebnis einer kurzen Suche "ortung trotz ausgeschaltetem handy". Manche sagen ja, manche sagen nein.

https://www.myeuro.info/kann-man-ein-handy-orten-wenn-es-aus-ist/
https://www.handynummerorten.eu/wenn-handy-ausgeschaltet-ist-so-funktioniert-eine-handyortung-trotzdem/
https://www.handy-orten.biz/ausgeschaltetes
https://www.handy-sofort-orten.de/handyortung/ortungsverfahren-und-moeglichkeiten/ausgeschaltetes-handy-orten/
https://www.manager-magazin.de/digitales/it/android-google-sammelt-standortdaten-von-smartphones-auch-bei-ausgeschaltetem-gps-a-1179743.html

Zitat von: https://mobilspionage.de/ausgeschaltetes-handy-orten/ (Artikel von 2013)
So geht es mit Apps
Ein ausgeschaltetes Handy orten geht mittlerweile über verschiedene Herstellerapps wie von Samsung oder HTC. Samsung Dive beispielsweise ist ein Programm, das auch funktioniert, wenn das Handy ausgeschaltet wurde. Es wird über einen internen Speicher betrieben, der noch mit Strom versorgt wird und sowohl die Internetleitung als auch den GPS Empfänger einschalten kann, damit das Handy per Computer bedienbar und ortbar bleibt und das Handy orten online gewährleistet ist. Selbst bei scheinbar ausichtslosen Situationen hat man mit Hilfe solcher zukunftsweisender Apps die Möglichkeit ein Handy ohne weitere Probleme zu orten. Bisher werden aber nur einige Handymodelle unterstützt.

So macht es die Polizei
Die Polizei hat die Möglichkeit jedes Handy anhand der IMEI Nummer (https://de.wikipedia.org/wiki/International_Mobile_Equipment_Identity) und der Standortregistrierung zu orten, auch wenn dieses ausgeschaltet ist. Dabei werden die zuletzt bekannten Verbindungen bei verschiedenen Mobilfunkmasten geprüft und decodiert. Da ein ausgeschaltetes Handy immer noch eine Verbindung zu einem Mobilfunkmast herstellt, auch wenn wir dies nicht für möglich halten, kann man das Handy anschließend orten. Diese Art der Handyortung ist illegal, wenn sie nicht von der Polizei durchgeführt wird. Lediglich die ist für diese Methode erforderlich und eine Garantie, dass es auch wirklich klappt, kann nicht gegeben werden, da es sich um ein sehr schwaches Signal handelt und der genaue Ort deshalb nicht immer herausgefunden werden kann.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 21. April 2020, 12:02:16
Das ist besorgniserregend!

Zitat
Diese Art der Handyortung ist illegal, wenn sie nicht von der Polizei durchgeführt wird.

Der Satz ist drollig. Nur weil es die Polizei macht, muß es noch lange nicht legal sein.  :evil

Zitat
eine Garantie, dass es auch wirklich klappt, kann nicht gegeben werden, da es sich um ein sehr schwaches Signal handelt und der genaue Ort deshalb nicht immer herausgefunden werden kann.

Was also tun, außer natürlich das Handy zuhause lassen? In drei Lagen Alufolie einwickeln?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 21. April 2020, 12:54:39
Der Satz ist drollig. Nur weil es die Polizei macht, muß es noch lange nicht legal sein.  :evil

Und gleich kannst du "die Polizei"  mit  "der Staat" austauschen. Mit einer "Pandemie- oder Corona- klausel" werden einige Eingriffe legelasiert.

Zitat
Was also tun, außer natürlich das Handy zuhause lassen? In drei Lagen Alufolie einwickeln?

Und am besten zu Fuß, wenn man weiter spinnen will.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 21. April 2020, 12:57:33
Wäre eine Faraday-Tasche o.ä. ein tauglicher Ortungsschutz?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 21. April 2020, 12:57:57
Und gleich kannst du "die Polizei"  mit  "der Staat" austauschen. Mit einer "Pandemie- oder Corona- klausel" werden einige Eingriffe legelasiert.

Und am besten zu Fuß, wenn man weiter spinnen will.

Dafür gabs früher diese "Telefonzellen". 8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 21. April 2020, 12:59:42
Übrigens, auf Nachfrage blieb die Verwaltung hier  bis jetzt coronafrei. Zumindest keine angemeldete  Infektion.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 21. April 2020, 13:01:08
Wäre eine Faraday-Tasche o.ä. ein tauglicher Ortungsschutz?

Theoretisch eine abgeschlossene metallische (Blei) oder MU Dose. Wieviel stärker nun das Handy Funksignal zu einem Autoschlüssel Transponder ist, weiß ich gerade nicht.

Haben wir schon DDR 2.0 ? Aber man kann sich ja mal vorbereiten. ...

Corona Eindämmung oder Datenschutz....
Nehmen wir einmal an, Corona Eindämmung. 

Vielleicht tut es ja auch ein sekundäres Corona App Handy.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 21. April 2020, 13:20:59
Also, ein ausgeschaltetes Handy kann definitiv nicht verfolgt werden. Ich weiß das von einem Kriminaler.

iPhones lassen sich auch remote einschalten. Man müsste schon die Batterie rausnehmen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 21. April 2020, 13:26:30
Haben wir schon DDR 2.0 ? Aber man kann sich ja mal vorbereiten. ...

Die Welt ist bereits eine große DDR 2.0, wir achten nur nicht mehr soviel drauf.


Zitat
Corona Eindämmung oder Datenschutz....
Nehmen wir einmal an, Corona Eindämmung. 

Die Frage ist, ob wir überhaupt Corona eindämmen sollen, brauchen oder können.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 21. April 2020, 13:34:53
Wieviel stärker nun das Handy Funksignal zu einem Autoschlüssel Transponder ist, weiß ich gerade nicht.

Es würde ja genügen, wenn das ausgeschaltete Handy nicht mehr zu orten ist.

Zitat
Haben wir schon DDR 2.0 ? Aber man kann sich ja mal vorbereiten. ...

Vertrauen ist gut, dem neugierigen Staat auf die Finger Klopfen ist besser.

Die Frage ist, ob wir überhaupt Corona eindämmen sollen, brauchen oder können.

Meinst Du das Ernst?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 21. April 2020, 14:04:19
Was also tun, außer natürlich das Handy zuhause lassen? In drei Lagen Alufolie einwickeln?

Zitat von: https://www.handy-sofort-orten.de/handyortung/ortungsverfahren-und-moeglichkeiten/ausgeschaltetes-handy-orten/
Für den Fall einer Handyüberwachung oder Handyortung, gibt es eigentlich nur 2 Varianten, die das Verwanzen bzw. Orten von Handys unmöglich macht. Die erste Möglichkeit ist, gar kein Handy bei sich zu tragen. Da dies jedoch nicht immer möglich ist, gar kein Handy mit sich zu tragen, kommt die zweite Möglichkeit in Betracht. Nutzen Sie einfach einen GSM / LTE Blocker bzw. Blocker-Tasche, die keine elektrischen Signale durchlässt. Dadurch ist Ihr Handy, egal ob ausgeschaltet oder eingeschaltet, vor ungewollten Abhören oder Ortungen geschützt.

Sammelsuchlink der im Artikel darunter verlinkten Hüllen
https://www.amazon.de/s?k=GSM%2FLTE%2FRFID+Blocking+H%C3%BClle+%E2%80%93+verhindert+Auslesen+von+RFID-Chip%2C+Handy-Ortung+und+Elektrosmog+-+13%2C5+cm+x+9+cm&i=electronics&__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&ref=nb_sb_noss

Ob die Dinger indes wirklich abschirmen, hege ich unbestimmte, aber dennoch Zweifel.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 21. April 2020, 14:24:00
unbestimmte, aber dennoch Zweifel.

Geht mir ähnlich. Paranoia läßt grüßen.  ;)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 21. April 2020, 14:25:20
Sammelsuchlink der im Artikel darunter verlinkten Hüllen

He, da gibt es sogar Aluhüte. (https://www.amazon.de/LVFEIER-Abschirrm-M%C3%BCtze-hochelastisch-Mobilfunkmasten-WLAN-Abschirmkappe/dp/B07FYC725N/ref=sr_1_1_sspa?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=GSM%2FLTE%2FRFID+Blocking+H%C3%BClle+%E2%80%93+verhindert+Auslesen+von+RFID-Chip%2C+Handy-Ortung+und+Elektrosmog+-+13%2C5+cm+x+9+cm&qid=1587471845&s=ce-de&sr=1-1-spons&psc=1&spLa=ZW5jcnlwdGVkUXVhbGlmaWVyPUEyVjQxUFowNEtJU1E3JmVuY3J5cHRlZElkPUEwNTg0NzE3Mk5BSkRIWFFEN0k3ViZlbmNyeXB0ZWRBZElkPUEwMTU2NjgwMkJIRTAxNDgxQ0FESSZ3aWRnZXROYW1lPXNwX2F0ZiZhY3Rpb249Y2xpY2tSZWRpcmVjdCZkb05vdExvZ0NsaWNrPXRydWU=)  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 21. April 2020, 14:37:38
Ob die Dinger indes wirklich abschirmen, hege ich unbestimmte, aber dennoch Zweifel.
Es gibt welche, die wirklich abschirmen, ein faradayscher Käfig funktioniert.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 23. April 2020, 15:28:51
Klar, dass das Oktoberfest dieses Jahr nicht stattfindet. Wer möchte vollgekotzte Mund-Nase-Masken sehen?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 23. April 2020, 23:18:12
Meinst Du das Ernst?


Naja, ich bin immer noch der Meinung, dass "die Krise" weniger berechtigt als behauptet. Es ist und bleibt ein Grippevirus, das wie die meisten Grippeviren für ältere Menschen schnell zu einer Lungenentzündung führen kann. Ich verfolge verschiedene Berichterstatter und bisher wird von diesem Virus behauptet, dass die Ansteckung schneller od. leichter im Vergleich zu den bekannten Grivi. Aber selbst diese Behauptung kann ich aus eigene Erfahrung wiederlegen, wie oft hat mich die Kollegin im Nebenbüro angesteckt und einer meiner Kindern nicht geschafft, obwohl wir im selben Haushalt leben? oder hatte die Kollegin Covid-18, 17, 16, 02,.... gehabt?

Hier  (https://www.mopo.de/hamburg/alter--krankheiten--gewicht-wer-in-hamburg-bislang-an-corona-gestorben-ist-36588782) ist nochmal eine Bestätigung, dass das Coronamonster nicht so böse, wie es über den Medien reingeprügelt wird.

Gestern habe ich mich mit meinem Abteilungsleiter unterhalten, ihn gefragt, ob jemanden in der Familie oder Bekannte betroffen ist. Er hat zwei Freunde im selben Alter, Anfangs 40er. Beide positiv getestet, einen hat ihn richtig erwischt mit vollem Grippe Programm, den anderen war eher der Geschmacksinn so durcheinander, dass die Frau überfordert war, wie und was sie für ihn kocht. Aber das Bier mit meinem Chef über den Gartenzaun hat er geschmeckt  :evil. Auf jeden Fall beide hielten mit der Rest der ungetesteten Familie häusliche Quarantäne ohne KH oder Beatmungsbedarf. Jetzt werden beide Plasma mit Antikörper abgeben, um damit schwer erkrankte zu behandeln. Den Rest der beiden Familien ging das Virus am aller wertesten vorbei.   



Und die Panikmacherei geht weiter

Zitat
Update vom 23. April, 15.49 Uhr:

Spezielle Zellen in der Nase sind einer Studie zufolge die wahrscheinlichsten Eintrittspforten für das neue Coronavirus. Mehrere Forscherteams hatten Zellen aus Lunge, Nase, Auge, Darm, Herz, Niere und Leber untersucht, wie das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin am Donnerstag berichtete. Sie wollten herausfinden, welche Zellen die beiden wichtigsten Eintrittsproteine ACE2 und TMPRSS2 enthalten, die das Virus für die Infektion nutzt. „Wir haben dann gezeigt, dass von allen Zellen die schleimproduzierenden Becherzellen undFlimmerzellen in der Nase die höchsten Konzentrationen dieser beiden Proteine aufweisen“, erklärte Hauptautor Waradon Sungnak vom Wellcome Sanger Institute. „Das macht diese Zellen zum wahrscheinlichsten Erstinfektionsweg für das Virus.“

Die beiden wichtigsten Eintrittsproteine seien auch in Hornhaut-Zellen des Auges und in der Darmschleimhaut zu finden, berichtete das Max-Delbrück-Centrum weiter. Das deute auf einen weiteren möglichen Infektionsweg über das Auge beziehungsweise die Tränendrüsen hin. Es gebe demnach auch ein Potenzial für eine Übertragung über Fäkalien und die Aufnahme durch den Mund, schreibt des MDC eher vorsichtig. Ihr Ergebnis haben die Forscherteams im Fachjournal „Nature Medicine“ veröffentlicht
.

Dem nach, kannst du machen was du willst, Corona kriegt dich. Also schnell alle Körperöffnungen abdichten, soziale Kontakte aufs Eis legen, alle Geschäfte digital und bargeldlos erledigen. Höchste Zeit für die umstrittene Abschaffung von Bargeldverkehr und die Digitalisierung durchzusetzen. Vor Corona richten sich Petitionen gegen die letzten zwei, Zeitumstellung u. co., nun werden Petitionen Friseursalon, Tanzschule und Sportgeschäfte öffnen zu dürfen.

Mit Angst kann so gut wie alles bei einem Menschen erreicht werden.

Ernsthaft beschäftigen mich die Zecken dieses Jahr nicht Corona, Es ist so früh heiß und trocken. An eine Borreliose wirst du nicht sterben ober Lebenslang leiden müssen. Ganz zu schweigen von mögliche Hirnhautentzündung.     
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 23. April 2020, 23:41:28
Zecken sind wirklich die Pest.
Der Kater kam vorhin rein, kratzte sich kurz und hinterließ eine Zecke im 3. Stadium.
Eingewickelt im Papiertaschentuch und angezündet, verließ sie das Diesseits mit einem kleinen Knall.
Soweit bekannt gibt es nur noch ein wirksames Zeckenmittel, das es nur beim TA gibt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 23. April 2020, 23:43:49
Wird dann von der Polizei kontrolliert, ob die Masken "Virenundurchlässig" sind?
steht in der Verordnung ein Mindestwert, der von den Herstellern eingehalten und nachgewiesen werden muss?

es geht los (https://maskforce.de/Staedte?utm_source=outbrain&utm_medium=cpc&utm_campaign=stadt_overall&dicbo=v1-b084e706a71e43edbfae175f11ab4f67-0029c605194ed8e9ea2b9b954791175d34-mzsgemlfg43dcljrgqygmljugy4gmllcgy4dqljzhbrdanzqhbtdcmlcg4)

 
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 24. April 2020, 00:20:47
Die sind doch schick  :.)
Das Dir die Decke auf den Kopf fällt - es nahezu allen so, mir auch. Aber die Nummer mit der "Grippe" - nee, über die Brücke gehe ich nicht.
Die verordneten Maßnahme, egal wie man(n) und frau dazu steht, machen, aus meiner bescheidenen Sicht, durchaus Sinn.
Es gilt den Kollaps in dem heruntergewirtschaften Gesundheitssystem zu vermeiden. DEN Aufschrei willst Du dann auch nicht hören, oder ? Und auch nicht betroffen sein, wenn Du wegen irgend einem anderen Scheiß inne Klinik musst und kein Platz ist.
Lessons learnt aus Italien, Spanien und UK. Schweden zieht nach. Und von Trump-Land ganz zu schweigen.
Klar, es laufen Tausende, wenn nicht Millionen, Infizierte hier rum. Die haben ja keine Laufschrift auf der Stirn. Und? Fernhalten ist die Devise. Geht schon.
Okay, in Deinem Bundesland etwas extremer. Als Niedersachse geht mehr.
Früher hat es die Leite auch hingerafft, aber niemand wusste warum. Is halt so, war eben schwach.
Die heutige Medizin, Forschung geht eben tiefer und versucht genau das zu verhindern. Ob übertrieben oder nicht, vermag ich nicht zu werten, ich habe mit Rohren, Kanälen, Pumpen und Brandschutz genug um die Ohren. Aber ich vertraue (noch) den Fachleuten.
Hysterie und totale Verneinung ist fehl am Platz, Besonnenheit rules.
Ist mal wieder Zeit für "Gramofon" von Eugen Doga ...
Just my 2cts
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 01:16:02
Das Dir die Decke auf den Kopf fällt - es nahezu allen so, mir auch.

Nicht wirklich. Zum Glück. Arbeit und Beschäftigung habe ich mehr als genug.



Zitat
Aber die Nummer mit der "Grippe" - nee, über die Brücke gehe ich nicht.

Es geht nahezu allen so, nicht nur dir  ;)



Zitat
Die verordneten Maßnahme, egal wie man(n) und frau dazu steht, machen, aus meiner bescheidenen Sicht, durchaus Sinn.
Es gilt den Kollaps in dem heruntergewirtschaften Gesundheitssystem zu vermeiden. DEN Aufschrei willst Du dann auch nicht hören, oder ? Und auch nicht betroffen sein, wenn Du wegen irgend einem anderen Scheiß inne Klinik musst und kein Platz ist.

Den Sinn war und ist mir klar, es stellt aber nach und nach, dass es nicht wie angenommen ist. Dabei wurden wichtige OP's umsonst verschoben, in der Haut der betroffene will keiner stecken.

 
Zitat
Lessons learnt aus Italien, Spanien und UK. Schweden zieht nach. Und von Trump-Land ganz zu schweigen.
Klar, es laufen Tausende, wenn nicht Millionen, Infizierte hier rum. Die haben ja keine Laufschrift auf der Stirn. Und? Fernhalten ist die Devise. Geht schon.

Da spielen viele andere Faktoren große Rollen, Umweltverschmutzung, Alter, Gesundheitssystem und die Versorgung, allgemeine Ernährung und vieles mehr. Ob in Australien (https://www.google.de/search?source=hp&ei=yRuiXqe3I6eKlwTJ263IDw&q=corona+australien+zahlen&oq=Corona+Aust&gs_lcp=CgZwc3ktYWIQARgCMgIIADICCAAyBQgAEIMBMgIIADICCAAyAggAMgUIABCDATICCAAyAggAMgQIABAKOg4IABDqAhC0AhCaARDlAkoHCBoSAzEwNUoFCB8SATFQ0BlYu1dghXFoAXAAeACAAbwBiAGRC5IBBDIuMTGYAQCgAQGqAQdnd3Mtd2l6sAEG&sclient=psy-ab) falsche Meldungen gegeben werden, wage ich zu bezweifeln. Man kann ältere und geschwächten anderes beschützen, bisher müsste diese Gruppe sowieso Infektionen vermeiden.


Zitat
Okay, in Deinem Bundesland etwas extremer. Als Niedersachse geht mehr.
Früher hat es die Leite auch hingerafft, aber niemand wusste warum. Is halt so, war eben schwach.
Die heutige Medizin, Forschung geht eben tiefer und versucht genau das zu verhindern. Ob übertrieben oder nicht, vermag ich nicht zu werten, ich habe mit Rohren, Kanälen, Pumpen und Brandschutz genug um die Ohren. Aber ich vertraue (noch) den Fachleuten.
Hysterie und totale Verneinung ist fehl am Platz, Besonnenheit rules.

Ich habe mich an den Aussagen der Fachleuten orientiert. Verneine nichts, aber das Virus habe ich auch nicht gesehen ;D


Zitat
Ist mal wieder Zeit für "Gramofon" von Eugen Doga ...
Just my 2cts

Du bekommst 10, steht in der Playlist und wird täglich mehrmals gehört. Ich wünschte nur, es gebe Tänzer zur kontaktlose Lieferservice  :-\
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 01:56:30
Wie sollt ihr die denn desinfizieren?

Update:

Gestern wurde eine Flasche Desinfektionsmittel pro Sachgebiet beim Chef bereitgestellt. Die FFP2 Masken sollten abends damit desinfiziert werden, so die erste Meldung per Rundmail. Es wurden 900 Stc. geliefert eine Maske / Mitarbeiter, dann dürften wir eine zweite bekommen.


Und heute:

Zitat
FFP2-Atemschutzmasken/ Schutzmasken (Mund-Nase-Bedeckungen)

Durch den Pandemiestab wurden insgesamt 12.000 FFP2-Atemschutzmasken bestellt. Die erste Bestellung wird noch diese Woche eintreffen. Es ist beabsichtigt, diese Atemschutzmasken an besonders gefährdete/ sensible Bereiche zu verteilen (z. B. in Bereichen, in welchen aufgrund der beruflichen Tätigkeit ein besonders enger Kontakt unvermeidbar ist, z.B. Kinderbetreuung). Wir weisen darauf hin, dass eine solche Maske maximal einen Tag lang durch eine Person getragen werden kann. Anschließend ist sie zu entsorgen, da es sich um keine wiederverwendbare Maske handelt.

Außerdem wurde eine größere Bestellung an Schutzmasken (Mund-Nase-Bedeckung) aufgegeben. Diese Masken bieten nicht im selben Umfang Schutz, können allerdings nach entsprechender Behandlung (z.B. Auskochen, thermische Behandlung in Mikrowelle) wiederverwendet werden.
Nach Erhalt der Lieferung werden diese Masken im Sinne einer Erstausstattungen an die Dienststellen verteilt.  Diese Masken bieten Schutz, wenn im Arbeitsalltag die Mindestabstände nicht eingehalten werden können.
Es besteht die begründete Hoffnung, dass die Lieferung dieser Masken bereits nächste Woche erfolgt.

Der Pandemiestab möchte den betroffenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Stadt ....... eine Erstausstattung an Schutzmasken zur Verfügung stellen. Wenn zukünftig ein Bedarf an Masken entsteht, der über diese Erstausstattung hinausgeht, liegt die Beschaffungszuständigkeit bei den Dienststellen.
Wenn es die dienstliche Situation erfordert, dass auch für Bürgerinnen/Bürger Masken bereitgehalten werden (z.B. weil der Mindestabstand nicht eingehalten wird und nicht alle Bürger/innen eigene Masken tragen), so obliegt die Beschaffung dieser Masken den Dienststellen.



Also, keine Maske wird mit dem Mittel behandelt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: nigel48 am 24. April 2020, 02:38:26
https://www.n-tv.de/21733502
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 24. April 2020, 09:06:55
Heißt das, ich sollte mit dem Rauchen anfangen?  :o
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 24. April 2020, 09:14:18
Mit Angst kann so gut wie alles bei einem Menschen erreicht werden.

Natürlich. Und das darf man auch nicht aus dem Blickfeld lassen bei der ganzen Geschichte.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 24. April 2020, 09:56:34
Die sind doch schick  :.)

Ich mag die hier. (https://cdn.shopify.com/s/files/1/0023/8534/6633/products/masksoa2_1_2048x.jpg?v=1586301261)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 24. April 2020, 10:22:44
https://www.n-tv.de/21733502
Es ist lange bekannt, dass die Zahlen aus verschiedenen Ländern unter gänzlich verschiedenen Voraussetzungen erhoben werden und durchaus nicht vergleichbar sind.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 24. April 2020, 10:27:56
Hier  (https://www.mopo.de/hamburg/alter--krankheiten--gewicht-wer-in-hamburg-bislang-an-corona-gestorben-ist-36588782) ist nochmal eine Bestätigung, dass das Coronamonster nicht so böse, wie es über den Medien reingeprügelt wird.

= noch mal eine "Bestätigung", dass es so wäre, wie die Leute es sich wünschen.
Stärkt die Auflage der Hamburger Morgenpost.

Was mir ganz ungeheuer massiv auf Sack, Zeiger, Eier und Senkel geht, ist das ständige Herumreiten auf "Vorerkrankungen". Wir alle sind alte Säcke mit dem einen oder anderen Zipperlein, sollen wir deswegen sterben, damit die Kiddies wieder Party machen dürfen?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 24. April 2020, 10:37:46
Soso Corona ist nur ne Grippe. Bin mal gespannt, wer noch diese Meinung vertritt, wenn die 2te Welle über uns rübergefegt ist. Und dass die kommt, bezweifelt doch keiner von den Experten. Ein genaues Bild von den Verheerungen haben wir erst in ca einem Jahr: wie viele Tote und Personen mit irreversiblen gesundheitlichen Langzeitschäden.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 24. April 2020, 10:44:56
Genau! :musik
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 24. April 2020, 10:45:26
Wir alle sind alte Säcke mit dem einen oder anderen Zipperlein, sollen wir deswegen sterben, damit die Kiddies wieder Party machen dürfen?

Endlich hast Du´s begriffen.  8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 24. April 2020, 10:45:45
Was mir ganz ungeheuer massiv auf Sack, Zeiger, Eier und Senkel geht, ist das ständige Verweisen auf "Vorerkrankungen". Wir alle sind alte Säcke mit dem einen oder anderen Zipperlein, sollen wir deswegen sterben, damit die Kiddies wieder Party machen dürfen?
Versteh doch, Du bist nur ein alter weißer Mann, letztlich ein potentieller Nazi, aller gegenteiliger Beteuerungen zum Trotz.  Du bist ein Etwas was weg kann.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 24. April 2020, 10:46:47
Versteh doch, Du bist nur ein alter weißer Mann, letztlich ein potentieller Nazi, aller gegenteiliger Beteuerungen zum Trotz.  Du bist ein Etwas was weg kann.

Genau so ist es.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 24. April 2020, 10:47:16
Endlich hast Du´s begriffen.  8)
Ich habe das nie anders gesehen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 12:34:54
= noch mal eine "Bestätigung", dass es so wäre, wie die Leute es sich wünschen.
Stärkt die Auflage der Hamburger Morgenpost.

Das ist sowieso. Die Berichte bieten alles was das Herz begehrt. Man glaubt, was man glauben will. Es ist aber bekannt, dass der Mensch naturgemäß für negatives empfänglicher ist als für das positive.


Zitat
Was mir ganz ungeheuer massiv auf Sack, Zeiger, Eier und Senkel geht, ist das ständige Herumreiten auf "Vorerkrankungen". Wir alle sind alte Säcke mit dem einen oder anderen Zipperlein, sollen wir deswegen sterben, damit die Kiddies wieder Party machen dürfen?

Altersbedingte und Chronische Krankheiten Schwächen nunmal das Immunsystem. Da ist nicht neues dran.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 12:40:15
Soso Corona ist nur ne Grippe. Bin mal gespannt, wer noch diese Meinung vertritt, wenn die 2te Welle über uns rübergefegt ist. Und dass die kommt, bezweifelt doch keiner von den Experten. Ein genaues Bild von den Verheerungen haben wir erst in ca einem Jahr: wie viele Tote... .

Darauf freut sich einer.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 24. April 2020, 13:11:38
Altersbedingte und Chronische Krankheiten Schwächen nunmal das Immunsystem. Da ist nicht neues dran.
Natürlich nicht.
Aber traditionell wird nicht daran gestorben.
Das Gequake von den "Vorerkrankungen" klingt immer so, als zählten diese Toten nicht. Und das stinkt mir.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 24. April 2020, 13:13:32
Es ist aber bekannt, dass der Mensch naturgemäß für negatives empfänglicher ist als für das positive.
Vermutlich ist das diesmal von Vorteil.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 13:30:06
Vermutlich ist das diesmal von Vorteil.

Für wenn?  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 24. April 2020, 13:30:49

  Wir alle sind alte Säcke mit dem einen oder anderen Zipperlein,

Nein, wir sind "überjung" mit Lebensblessuren. 8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 13:33:09
Natürlich nicht.
Aber traditionell wird nicht daran gestorben.
Das Gequake von den "Vorerkrankungen" klingt immer so, als zählten diese Toten nicht. Und das stinkt mir.

Das ist jetzt sehr weit hergeholt.

Was hast Du denn für Vorerkrankung?

Wohlgemerkt, die Liste der "Vorerkrankungen" ist viel länger als die Anzahl der Körper Öffnungen, durch die das winzige Monster eindringen kann. Und wenn du nicht an Corona stirbst, dann mit Sicherheit früher oder später an einer oder mehrere Vorerkrankungen dieser Liste.

Mittlerweile sind über 100.000 der 153.000 "positiv getesteten" genesen. Ich finde es beeindruckend, die waren alle kerngesund, fit und keinen gramm Übergewicht sonst hätten sie es nicht überlebt  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 24. April 2020, 13:50:02
Es ist also völlig in Ordnung, wenn ich zwanzig Jahre früher sterbe, damit deine Frisöse wieder Umsatz machen kann?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 13:53:14
Es ist also völlig in Ordnung, wenn ich zwanzig Jahre früher sterbe, damit deine Frisöse wieder Umsatz machen kann?

Ich schneide meine Haare selbst, also nimm mich raus aus Deiner Rechnung.

Das ist es, das Streben ewig zu leben  :.)
Die verzweifelte Suche nach dem absoluten Schutz und Absicherung.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 24. April 2020, 14:01:39
Das ist es, das Streben ewig zu leben  :.)
Die verzweifelte Suche nach dem absoluten Schutz und Absicherung.
Ach was.
Es ist eine Frage der Priorisierung.
Wahl 1: Längstmögliches Leben für alle
Wahl 2: Menschenopfer für den Spaß/Umsatz der Überlebenden
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 24. April 2020, 14:23:18
wenn du nicht an Corona stirbst, dann mit Sicherheit früher oder später an einer oder mehrere Vorerkrankungen dieser Liste.

Und wenn Du in der Bronx lebst, wirst Du eher erschossen, als an Corona zu sterben.  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 24. April 2020, 14:23:25
Das Gequake von den "Vorerkrankungen" klingt immer so, als zählten diese Toten nicht.
Das ist es. Der Unterton ist immer, alles sei nicht so schlimm, weil man regelmäßig joggen geht und kein Übergewicht hat.
Man ist nicht betroffen und deswegen ist alles gut.
Dabei ist unklar, was als Vorerkrankung zählt: Diabetis, Herzinfarkt usw. ist klar, aber Asthma aufgrund von Pollenallergie zählt auch schon als Risikofall.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 14:23:40
Ach was.
Es ist eine Frage der Priorisierung.
Wahl 1: Längstmögliches Leben für alle
Wahl 2: Menschenopfer für den Spaß/Umsatz der Überlebenden

Dafür kann ich nichts, Ich habe Fledermäuse weder gezüchtet noch serviert.

Finde ich ebenso die selektive Auswirkung des Virus merkwürdig. Angeblich ist es nicht soooo wirklich  Gewinnbringend.

 "Noch" ist es frei, zu glauben und zu leben wie es Dir gefällt. Mach was daraus.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 24. April 2020, 14:34:54
Und wenn Du in der Bronx lebst, wirst Du eher erschossen, als an Corona zu sterben.  :.)
Witzischkeit kennt keine Grenzen.  :P

NYC hat aktuell 5200 Corona-Tote und das in ca 6 Wochen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 14:39:23

NYC hat aktuell 5200 Corona-Tote und das in ca 6 Wochen.


Deutschland liegt vorn bei 5575  8)

Ob die an Corona gestorben sind weißt genau keiner.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 24. April 2020, 14:45:24
Und wenn du nicht an Corona stirbst, dann mit Sicherheit früher oder später an einer oder mehrere Vorerkrankungen dieser Liste.

Wieder so ein Satz zum Fremdschämen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 14:58:41
Wieder so ein Satz zum Fremdschämen.


Oky, von mir aus stirbt er an einer Grippe (https://www.tagesschau.de/inland/faq-grippe-101.html)

Ups, wird er dann als Menschenopfer gezählt oder nicht  ???
Und wenn ja, liest das jemals jemand auch?

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: nigel48 am 24. April 2020, 15:08:04
Im März hatte ich mir pneumokokken eingefangen . ĺungenentzündung.  Der rotz saß total fest, wär dreimal fast dran erstickt.
C-19 verhindert in der lunge dass sauerstoff von den bläschen  ins blut gelangt. man erstickt trotz intensiver sauerstoffzufuhr...
aber meist landen diese viren gar nicht in der lunge.
man kann Corona haben und trotzdem an pneumokokken sterben..
Die obduzieren erst seit ein paar tagen . wieviele tatsächlich AN c-19 gestorben sind weiss niemand und zuverlässige hochrechnungen werden noch dauern.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 24. April 2020, 15:22:02
Deutschland liegt vorn bei 5575  8)
Einwohner NYC: 8,4 Mio

Zitat
Ob die an Corona gestorben sind weißt genau keiner.

Nein natürlich nicht. Wir stehen vor einem Rätsel.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 15:27:03
Einwohner NYC: 8,4 Mio

Nein natürlich nicht. Wir stehen vor einem Rätsel.


Warum schreibst du denn "Corona-Tote" ?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 24. April 2020, 15:29:28

Oky, von mir aus stirbt er an einer Grippe (https://www.tagesschau.de/inland/faq-grippe-101.html)

Ups, wird er dann als Menschenopfer gezählt oder nicht  ???
Das ist jetzt mal eine gute Idee. Wir sollten dem Corona-Monster Menschenopfer bringen. Vielleicht zieht es sich dann besänftigt zurück.
Ich kenn hier so eine Alte, die mit Burka durch die Gegend geistert...

Zitat
Und wenn ja, liest das jemals jemand auch?
Das Problem kennt jeder freie Autor.


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 24. April 2020, 15:31:59

Warum schreibst du denn "Corona-Tote" ?
Weil ich zu faul bin zu schreiben:
'an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben'. (https://www.focus.de/politik/ausland/fast-5-200-tote-drohnenaufnahmen-zeigen-new-york-errichtet-massengraeber-auf-hart-island_id_11871800.html)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 24. April 2020, 15:43:47
Im März hatte ich mir pneumokokken eingefangen . ĺungenentzündung.  Der rotz saß total fest, wär dreimal fast dran erstickt.
Na gut, dass Du es geschafft hast.

Zitat
C-19 verhindert in der lunge dass sauerstoff von den bläschen  ins blut gelangt. man erstickt trotz intensiver sauerstoffzufuhr...
aber meist landen diese viren gar nicht in der lunge.
das unterscheidet es vom Grippeerreger.

Zitat
man kann Corona haben und trotzdem an pneumokokken sterben..
Die obduzieren erst seit ein paar tagen . wieviele tatsächlich AN c-19 gestorben sind weiss niemand und zuverlässige hochrechnungen werden noch dauern.
Den Toten wird es aller Wahrscheinlichkeit nach egal sein, ob sie durch Corona selbst oder durch Folgeeinwirkungen terminiert wurden.


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 15:59:26
Das ist jetzt mal eine gute Idee. Wir sollten dem Corona-Monster Menschenopfer bringen. Vielleicht zieht es sich dann besänftigt zurück.
Ich kenn hier so eine Alte, die mit Burka durch die Gegend geistert...
Das Problem kennt jeder freie Autor.

Das sind seine Gedanken, ich habe keine Menschenopfer gefördert. Es liegt "Ihm" nah:
Natürlich nicht.
Aber traditionell wird nicht daran gestorben.
Das Gequake von den "Vorerkrankungen" klingt immer so, als zählten diese Toten nicht. Und das stinkt mir.



Niemand weiß, wie, wann oder woran der eigene Tod eintritt und am Ende ist es mir wurscht, wie ich sterbe. Viel wichtiger wie man lebt. Wer nicht lebt, wird sein Tod nicht gezählt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 24. April 2020, 16:43:45
Niemand weiß, wie, wann oder woran der eigene Tod eintritt

Nun, Corona hilft einem jedenfalls, früher als nötig an einer Vorerkrankung zu sterben.   8)

Zitat
am Ende ist es mir wurscht, wie ich sterbe.

Da reden wir noch drüber, zu gegebener Zeit.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 16:49:50
Nun, Corona hilft einem jedenfalls, früher als nötig an einer Vorerkrankung zu sterben.   8)

Da reden wir noch drüber, zu gegebener Zeit.

Mal schauen, seit zwei Stunden habe ich Halsschmerzen  ;D
Zählt Hashimoto als Vorerkrankung?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 24. April 2020, 17:21:00
Zählt Hashimoto als Vorerkrankung?

Weiß ich nicht. Da müssen wir abwarten, was in Deinem Totenschein steht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 24. April 2020, 17:27:40
@Corona:

So langsam verpfuscht Du mir meinen Freizeitplan. 
Also Corona , stirb und verhunger endlich!  In NRW reicht
 
2,5 Wochen Kontaktverbot sind noch satt drin. 

Ob es mir den Gefallen tut?  :.) Wie ich diese Viren kenne, vorraussichtlich nicht.  :kotz  >:(
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 24. April 2020, 17:58:53
Ob die an Corona gestorben sind weißt genau keiner.
Hör' Dir mal Drosten Folge 33 an. Da erklärt er den Unterschied zwischen gemeldeten Todesfällen und Übersterblichkeit.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 24. April 2020, 18:02:33
Wir sollten dem Corona-Monster Menschenopfer bringen. Vielleicht zieht es sich dann besänftigt zurück.
Quark.
Die Leute wollen dem Wirtschafts-Monster Menschenopfer bringen. Damit es besänftigt zurückkehrt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 24. April 2020, 18:27:54
Oder so. (https://debeste.de/upload/c08f70bb6e2483e87d38526934ead6682395.jpg)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 18:35:14
Oder so. (https://debeste.de/upload/c08f70bb6e2483e87d38526934ead6682395.jpg)

 ;D ;D ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 24. April 2020, 19:08:42
Niemand weiß, wie, wann oder woran der eigene Tod eintritt und am Ende ist es mir wurscht, wie ich sterbe.

Es gibt im Groben ja so zwei Arten von älteren Frauen/Muttis, diejenigen, die sich über Jahrzehnte übersteigert in der Muttirolle verausgabt und sich darüber von ihrem eigenen individuellen Sein weit entfernt haben und danach mit gefühlter Sinnleere hadern und die anderen, die froh sind, frei von solchen Pflichten geworden zu sein und neue Lebensfreude und -ziele entwickeln. Egal in welchem Alter und unabhängig vom früheren Lebensverlauf noch was rausholen zu wollen, erscheint mir jedenfalls erstrebenswerter und vitaler.


Es ist also völlig in Ordnung, wenn ich zwanzig Jahre früher sterbe, damit deine Frisöse wieder Umsatz machen kann?

Frauen waren zu so ziemlich allen Zeiten emotional ziemlich unaufgeregt, wenn es darum ging, dass Männer für das Allgemeinwohl geopfert wurden. Das ist in ihrer biologischen Veranlagung begründet, wonach bei Notwendigkeit ein weggefallenes (Versorger-) Männchen schnell durch ein neues ersetzt wird, ohne dass etwa dramatische weibliche Gefühle dem länger entgegenstünden. Konstrukte von einzigartiger und lebenslanger wahrer Liebe hat man neuzeitlich erfunden, um Märchen anzureichern und Männer emotional vom Fremdgehen bzw. Austausch der Partnerin durch eine Jüngere abzuhalten.


Es ist eine Frage der Priorisierung.

Durchaus. So lesen sich ja auch die mannigfaltigen Berichte über das Durchschnittsalter oder die Vorerkrankungen Verstorbener. Fragt man einen Strafrechtler, ist die Sache klar: jeder der einen 100-jährigen umbringt, ist genauso straffällig, als wäre es ein junger Mensch gewesen. Weil unser durch das Grundgesetz gestütztes Menschenbild vermittelt, dass jedes Menschenleben gleichwertig ist. Dem muss ja nicht jeder persönlich so folgen, Eltern würden zumeist wohl eher ihre Kinder im Notfall retten, als die 99-jährig Oma und selbst die Oma würde sagen, rettet lieber die Kinder. Aber wenn ich von irgendwelchen rennommierten Pathologen lese, dass im Zusammenhang mit dem Virus Verstorbene eh nicht mehr allzu lange gelebt hätten, dann ist das eine "Rest-weg-egal" - Einstellung, die betroffen macht.   





Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 19:39:31
Es gibt im Groben ja so zwei Arten von älteren Frauen/Muttis, diejenigen, die sich über Jahrzehnte übersteigert in der Muttirolle verausgabt und sich darüber von ihrem eigenen individuellen Sein weit entfernt haben und danach mit gefühlter Sinnleere hadern und die anderen, die froh sind, frei von solchen Pflichten geworden zu sein und neue Lebensfreude und -ziele entwickeln. Egal in welchem Alter und unabhängig vom früheren Lebensverlauf noch was rausholen zu wollen, erscheint mir jedenfalls erstrebenswerter und vitaler.

Hääää?



Zitat
Frauen waren zu so ziemlich allen Zeiten emotional ziemlich unaufgeregt, wenn es darum ging, dass Männer für das Allgemeinwohl geopfert wurden. Das ist in ihrer biologischen Veranlagung begründet, wonach bei Notwendigkeit ein weggefallenes (Versorger-) Männchen schnell durch ein neues ersetzt wird, ohne dass etwa dramatische weibliche Gefühle dem länger entgegenstünden. Konstrukte von einzigartiger und lebenslanger wahrer Liebe hat man neuzeitlich erfunden, um Märchen anzureichern und Männer emotional vom Fremdgehen bzw. Austausch der Partnerin durch eine Jüngere abzuhalten.

Bis da bist du im falschen Thread.



Zitat
Durchaus. So lesen sich ja auch die mannigfaltigen Berichte über das Durchschnittsalter oder die Vorerkrankungen Verstorbener. Fragt man einen Strafrechtler, ist die Sache klar: jeder der einen 100-jährigen umbringt, ist genauso straffällig, als wäre es ein junger Mensch gewesen. Weil unser durch das Grundgesetz gestütztes Menschenbild vermittelt, dass jedes Menschenleben gleichwertig ist. Dem muss ja nicht jeder persönlich so folgen, Eltern würden zumeist wohl eher ihre Kinder im Notfall retten, als die 99-jährig Oma und selbst die Oma würde sagen, rettet lieber die Kinder. Aber wenn ich von irgendwelchen rennommierten Pathologen lese, dass im Zusammenhang mit dem Virus Verstorbene eh nicht mehr allzu lange gelebt hätten, dann ist das eine "Rest-weg-egal" - Einstellung, die betroffen macht.

Wo hat er das gesagt?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 24. April 2020, 19:51:36
Wo hat er das gesagt?


Beispiel aus der aktuellen Berichterstattung hier:

focus.de - Rechtsmediziner: „Covid-19 ist eine ernste, aber keine besonders gefährliche Erkrankung (https://www.focus.de/gesundheit/news/obduziert-corona-opfer-rechtsmediziner-covid-19-ist-eine-ernste-aber-keine-besonders-gefaehrliche-erkrankung_id_11907346.html)

"Der Rechtsmediziner bemerkte bei der Untersuchung der Todesopfer so schwere Verläufe, dass „auch wenn es hart klingt, viele im Verlauf dieses Jahres ohnehin gestorben wären“. Alle diese Menschen litten an schweren Vorerkrankungen."
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 24. April 2020, 21:28:17
Hör' Dir mal Drosten Folge 33 an. Da erklärt er den Unterschied zwischen gemeldeten Todesfällen und Übersterblichkeit.
Ich glaube, es war doch die 34. Folge.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 24. April 2020, 21:53:46
Ich glaube, es war doch die 34. Folge.

Habe ich mir gedacht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 24. April 2020, 22:14:14
Die Leute wollen dem Wirtschafts-Monster Menschenopfer bringen. Damit es besänftigt zurückkehrt.
Nur dass die Wirtschaft kein Dämon ist, sondern unsere Mutter, die uns Nahrung und Kleidung und ein Dach über dem Kopf gibt. Das ist doch schon ein Opfer wert.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 24. April 2020, 23:01:16
Ach was.
Es ist eine Frage der Priorisierung.
Wahl 1: Längstmögliches Leben für alle
Wahl 2: Menschenopfer für den Spaß/Umsatz der Überlebenden

Im Gesundheitswesen wurden schon immer Kosten und Nutzen abgewogen. Anderenfalls würde an jeder Hausecke ein Defibrilator hängen.

Wenn der Preis und die Einschränkungen kein Kriterium sind, müsste man konsequenterweise auch sämtlichen Autoverkehr verbieten, um die Verkehrstoten auf Null zu bringen. Tut man nicht. Man wägt ab und nimmt in Kauf.

Die Abwägung ist auch nicht Spaß versus Menschenleben. Damit kannst du niemandem kommen, der vor den Scherben seiner Existenz steht. Und davon wird es sehr viele geben. Mal abgesehen davon, daß in Folge des Zusammenbruchs auch die Finanzierung des Gesundheitssystems irgendwann wackelt. Ein Volk von Kurzarbeitern kann sich das dann nicht mehr leisten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 24. April 2020, 23:12:47
Oder so. (https://debeste.de/upload/c08f70bb6e2483e87d38526934ead6682395.jpg)

Das Wirtschaftsmonster finanziert Renten, Gesundheitssystem und sonst auch alles. Man kann natürlich downsizen, aber dann gibt's auch weniger Theater, Schulen, Krankenhäuser, keine +4% bei der Rente und was so alles dranhängt. Und es würde die Leute ziemlich ungleich treffen. Ein Teil merkt gar nichts, weil deren Beruf oder Geschäft problemlos weiterläuft und ein anderer stürzt komplett ab. Das Ergebnis wäre ein gewaltiges Auseinanderdriften. Für den Klassenkämpfer vielleicht ganz sexy, aber für alle anderen nicht wirklich wünschenswert.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 25. April 2020, 04:06:34
https://www.nytimes.com/interactive/2020/04/21/world/coronavirus-missing-deaths.html
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. April 2020, 12:00:17
Prominente appellieren für abgestufte Lockerung des Lockdowns (https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/prominente-appellieren-fuer-abgestufte-lockerung-des-lockdowns-40293.html)

Zitat
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Sechs bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Medizin, Ökonomie und Kultur haben zur Lockerung der Quarantänemaßnahmen gegen die Corona-Pandemie aufgerufen. „Wir müssen aus dem Lockdown so rasch wie möglich in eine Phase übergehen, die unsere Volkswirtschaft aus dem Winterschlaf aufweckt, Eingriffe in unsere Grundrechte minimiert und uns dennoch hinreichend vor einem Wiederaufflammen der Gesundheitskrise schützt“, heißt es in einem zweiseitigen Schreiben der Prominenten-Guppe, über das der „Spiegel“ berichtet. Zu der Gruppe gehören der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, der Hallenser Medizinprofessor Alexander Kekulé, der frühere Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, der Münchner Ethikprofessor Julian Nida-Rümelin, der Hamburger Ökonom Thomas Straubhaar sowie die Potsdamer Schriftstellerin Juli Zeh.

Der Lockdown vom 22. März sei richtig gewesen, heißt es in dem Schreiben. Nun aber sei er „im Begriff, unser soziales, kulturelles und wirtschaftliches Leben zu ruinieren“. Die von Bund und Ländern jüngst beschlossenen Lockerungen hält die Gruppe für nicht ausreichend. „Sie würden die Republik noch viele Monate, vielleicht sogar Jahre unter das Joch der täglich wechselnden Fallzahlen stellen.“ Stattdessen empfiehlt die Gruppe, die harten Quarantänemaßnahmen auf Menschen mit Vorerkrankungen und Ältere über 65 Jahre zu konzentrieren. Für die übrige Bevölkerung solle dagegen ein Konzept des „Smart Distancing“ verfolgt werden, zu dem sie Hygiene- und Abstandsregeln, Gesichtsmasken sowie die Nachverfolgung von Kontakten zählten. „Wir brauchen neue Testverfahren, modernste Datentechnik und einen breiten gesellschaftlichen Konsens, wie wir mit den neuen Risiken umgehen“, heißt es. „Zudem wären wir gut beraten, in stärkerem Maße auf die Eigenverantwortung der Menschen und die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen zu setzen“, so die Gruppe.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. April 2020, 12:00:36
https://www.nytimes.com/interactive/2020/04/21/world/coronavirus-missing-deaths.html

Deutschland ist nicht dabei?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 25. April 2020, 12:15:16
Es geht dabei im Wesentlichen um folgendes:

These numbers undermine the notion that many people who have died from the virus may soon have died anyway. In Paris, more than twice the usual number of people have died each day, far more than the peak of a bad flu season. In New York City, the number is now four times the normal amount.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. April 2020, 12:28:59
Ob die Annahme stimmt, wird man nach Corona sehen. Wenn dann deutlich weniger als normal sterben, waren das sozusagen vorgezogene Tode und die Annahme stimmt.

Fettleibigkeit ist ein wesentlicher Risikofaktor bei Covid-19. Von daher wundern mich die amerikanischen Zahlen nicht so sehr, wobei die New Yorker zugegebenermaßen nicht so fett sind wie der Rest.

Wie auch immer: Deutschland hat die Lage auch ohne strengen Lockdown besser im Griff als andere Länder. Vielleicht gibt es mehr Vernunft und sowieso größere Distanz. Es fällt ja auf, daß in Europa vor allem die Küsschen-Länder stark betroffen. Das gilt selbst für die Bundesländer. Ich habe noch während der Beschräkungen, als man noch einige Restaurants offen waren, beim Italiener gesehen, wie die Bedienung den Lieferanten umarmte. Das scheint fest drin zu sein. In Deutschland eher unüblich.

Man hat auch gesehen, daß hier nach Öffnung der Läden kein Ansturm eingesetzt hat. Ich glaube, daß die Deutschen auch ohne strenge Maßnahmen vernünftig sind. Komischerweise sieht man gerade Senioren in Trauben aus Bussen rauspurzeln.

Zu guter Letzt wird das Virus nicht verschwinden. Wir können aber nicht jahrelang im Lockdown leben. Oder wie sieht das Leben mit 30% Arbeitslosen aus? Unmöglich. Also müssen wir immer so weit öffnen, daß wie es die Infektionsraten bezüglich der Krankenhauskapazitäten zulassen. Irgendwann gibt's dann die Herdenimmunisierung, aber ohne Impfstoff kann das viele Jahre dauern. So lange kann man die Maßnahmen nicht in der strengen Form durchhalten. Und wenn man das sowieso nicht kann, dann sollte man damit aufhören, bevor man das Land ruiniert hat.

Interessant auch, daß die Kritiker der schwarzen Null so ruhig geworden sind. Wo sind sie nun alle? Fordern Corona-Bonds für die Länder, die sich dem nicht anschließen wollten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 25. April 2020, 12:37:52
Man hat auch gesehen, daß hier nach Öffnung der Läden kein Ansturm eingesetzt hat. Ich glaube, daß die Deutschen auch ohne strenge Maßnahmen vernünftig sind.
Vielleicht sogar vernünftiger als zuvor.
Zitat
Zu guter Letzt wird das Virus nicht verschwinden. Wir können aber nicht jahrelang im Lockdown leben. Oder wie sieht das Leben mit 30% Arbeitslosen aus? Unmöglich. Also müssen wir immer so weit öffnen, daß wie es die Infektionsraten bezüglich der Krankenhauskapazitäten zulassen. Irgendwann gibt's dann die Herdenimmunisierung, aber ohne Impfstoff kann das viele Jahre dauern. So lange kann man die Maßnahmen nicht in der strengen Form durchhalten. Und wenn man das sowieso nicht kann, dann sollte man damit aufhören, bevor man das Land ruiniert hat.
Was, wenn das Zahlenspiel nicht aufgeht i. e., die Intensivbetten wären grausam überbucht, bevor die Wachstumsökonomie wieder anspringt?

Zitat
Interessant auch, daß die Kritiker der schwarzen Null so ruhig geworden sind. Wo sind sie nun alle?
Wo ist denn nun die schwarze Null?  ;D ;D ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. April 2020, 13:06:55
Was, wenn das Zahlenspiel nicht aufgeht i. e., die Intensivbetten wären grausam überbucht, bevor die Wachstumsökonomie wieder anspringt?

Sind sie aber nicht. Also kann man lockern.

Zitat
Wo ist denn nun die schwarze Null?  ;D ;D ;D

Weg, aber weil wir sie hatten, können wir können uns im Gegensatz zu anderen die Rettungspakete leisten  :P und müssen nicht anderen Ländern mit Erpressung drohen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 25. April 2020, 20:16:18
Und viele Leute schaffen es einfach nicht 3 Schritte Abstand zu halten.   

Oder sind einfach nur fast komplett blind.   :.) :kotz

Im Einkaufszentrum ist es mit der deutschen. Diziplin dann wieder vorbei.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. April 2020, 22:17:46
Ich war heute beim Kaufland. War ganz ok. Die hatten auch die Leute draußen warten lassen. Dadurch gab es keine Schlangen. Und die meisten Leute waren ohne Blagen unterwegs.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 25. April 2020, 23:40:25
Ich war heute beim Kaufland. War ganz ok. Die hatten auch die Leute draußen warten lassen. Dadurch gab es keine Schlangen. Und die meisten Leute waren ohne Blagen unterwegs.

Bei mir nicht, die haben das angeblich über die Anzahl der verwendeten Einkaufswagen gesteuert.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 26. April 2020, 10:15:55
Das machen hier in der Gegend auch viele Supermärkte.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 26. April 2020, 10:19:26
Was mir echt auf den Keks geht, sind die derzeitigen Lebensmittelpreise.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 26. April 2020, 11:05:45
Jetzt verstehe ich es (https://www.swp.de/wirtschaft/news/hohe-nachfrage_-schwache-ernte_-dinkel-wird-knapp-19302255.html)

Die Kassiererin konnte die Frage gestern nicht beantworten.
Weizenmehl hat bei mir schon längst Hausverbot. Um die drei Paletten standen gestern beim Edeka aber Dinkelmehl ist nirgends zu finden.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 26. April 2020, 11:13:41
Das machen hier in der Gegend auch viele Supermärkte.

Hier auch.
Auch im Garten Center. Der Abstand würde weitgehend eingehalten. Manche halten nicht davon, andere müssen sich erst daran gewöhnen.

Aber man könnte gestern die Eine oder andere Schnäppchen machen. Viele Pflanzen müssten weg und ich habe zugeschlagen, darunter eine hängende Weide vom 25 auf 2 €  ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 26. April 2020, 12:17:40
Bei Polo kontrollieren sie die Kundenmenge über ausgehängte Taschen, die jeder - bei Paaren jeder eine - nehmen muss, bei Louis mittels Einkaufskörbe. Zwei Helme, ein paar Stiefel abgegriffen. Anstelle des sehr wahrscheinlich ausfallenden Urlaubs.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 26. April 2020, 13:36:44
Bordeaux für die übernächsten Woche musste ausfallen. Dafür wird nach einem Mähroboter gesucht.
Sobald das Reisen "legal" möglich wird, haue ich für paar Tage ab. Ich weiß noch nicht wohin  ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 26. April 2020, 16:50:47
Was mir echt auf den Keks geht, sind die derzeitigen Lebensmittelpreise.
Beim Türken war jedenfalls letze Woche noch alles beim alten, genau wie in den Asialäden.
Da wurde auch nicht gehamstert, das scheint eine deutsche Unart zu sein.

(Ein Schmankerl zur Leitkultur: Vor einigen Wochen waren Pasta (italienisch  :o) und Reis (asiatisch >:() bei Aldi und EDEKA praktisch nicht mehr zu bekommen. aber Kartoffeln (DOITSCH!!!) genauso reichlich wie immer. )
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 26. April 2020, 17:03:21
Wie auch immer: Deutschland hat die Lage auch ohne strengen Lockdown besser im Griff als andere Länder. Vielleicht gibt es mehr Vernunft und sowieso größere Distanz. Es fällt ja auf, daß in Europa vor allem die Küsschen-Länder stark betroffen.

Vernunft nein, soziale Distanz ja. Die aktuell etablierte deutsche Lebensweise mit Kleinstfamilie und Einzelkind, Eltern und sonstige Verwandte oder ehemalige Freunde hunderte Kilometer weg, weil man immer nur dem Job hinterhergezogen ist, Stubenhockertum vor der Glotze, wenig sozialer Interaktion in  der Außenwelt oder Besuch von Gastronmie oder Feiern trägt da seine traurigen Früchte.   


Bei mir nicht, die haben das angeblich über die Anzahl der verwendeten Einkaufswagen gesteuert.


Funktioniert nicht, liegt aber an den untauglichen Bezugsgrößen der entsprechenden Vorschrift. Ein 800qm-Laden soll eine typische Aldi oder Lidl-Filiale darstellen, pro Kunde sollen 10 qm frei sein, macht also in einer Filiale 80 Einzelkunden. Ich weiß gar nicht, ob ich jemals auch ohne jetzige "Einschränkungen" in einer so vollen Filiale gewesen bin, in der 80 Leute/Einkaufswagen unterwegs waren.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Kulle am 26. April 2020, 20:46:00
Die Maskenpflicht seit dieser Woche hier ist anstrengend. Die Masken sollen nicht selber schützen sondern das Gegenüber schützen.
Auch wenn gerade ältere Leute motzen, sie könnten sich zu den Regeln benehmen, sind gerade diese die am meisten als Ausreißer auffallen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 26. April 2020, 21:42:43
(Ein Schmankerl zur Leitkultur: Vor einigen Wochen waren Pasta (italienisch  :o) und Reis (asiatisch >:() bei Aldi und EDEKA praktisch nicht mehr zu bekommen. aber Kartoffeln (DOITSCH!!!) genauso reichlich wie immer. )

Wund was willst du damit sagen? Übrigens stimmt das nicht. Ich kriege eigentlich nur beim Kaufland mehlige Kartoffeln. Festkochende sind Viehfutter.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 26. April 2020, 21:44:36
Auch wenn gerade ältere Leute motzen, sie könnten sich zu den Regeln benehmen, sind gerade diese die am meisten als Ausreißer auffallen.

Ich war letzte Woche beim Doktor und da war eine Frau, die hatte eine total gammelige FFP2-Maske auf und packte sie am Ende in ihre Handtasche. Ich glaube, das ist schlimmer als ohne Maske.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Kulle am 26. April 2020, 22:05:21
Mit "gammlig" wird bei den Masken sowieso noch interessant. Ich selber habe gerade "nur" drei Masken. Könnte zwar nachbessern. Aber nicht jeder könnte dies im Bundesland machen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Druide am 26. April 2020, 22:23:13

Das bissl' Maske aufhaben beim Einkauf - das stört mich bis dato nicht. Interessant wird es am 05.05.20 - da habe ich einen Termin in Wien - mit den Öffis pendeln, eine Strecke ca. 1 Stunde und 50 Minuten - und dann wieder retour. Ist wohl gewöhnungsbedürftig (für mich),... - schauen wir mal, wie es mir dabei ergeht.

LG v. Druiden
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 27. April 2020, 00:00:35
Dieses Wochenende hätten wir eigentlich mit zwei Freundespaaren und mehreren Einzelpersonen in der Nähe von Aschaffenburg verbringen wollen. Statt dessen gab es das ganze Wochenende jede Menge Skype-Video-Sessions, heute abend haben wir 3 1/2 Stunden mit unseren Freunden im Ruhrgebiet gebabbelt. Vorgestern waren Freunde aus der Pfalz dran, gestern welche aus dem Ort und hinterher noch die Freundin in El Paso. Wenn es schon nicht persönlich geht, müssen eben Alternativen herhalten  8).
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 27. April 2020, 16:06:57
Bei meinem Arzt wurden mehrere Fälle positiv getestet, darunter Eltern anfangs 30 er, die sich beim  Geburt des Kindes angesteckt haben mit relativ leichten Verlauf. Ein 74 jährige, der nebenbei eine Entzündung des Herzbeutels dazu gehabt, aber ohne Krankenhausaufenthalt alles weggesteckt hat. Im Gegenteil könnte ein 44 jährige nicht mal die Treppe hoch gehen und musste direkt zum Krankenhaus transportiert werden. Todesfälle waren unter seiner Patienten nicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 27. April 2020, 16:10:32
Die Maske geht mir buchstäblich auf die Lunge  :kotz

Antikörper Test habe ich gleich gemacht, war negativ.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 27. April 2020, 16:44:41
Was darf Satire? (https://pbs.twimg.com/media/EWjDd5TX0AQ9Y57?format=jpg&name=900x900)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 28. April 2020, 17:40:51
Was darf Satire? (https://pbs.twimg.com/media/EWjDd5TX0AQ9Y57?format=jpg&name=900x900)

Das kann man vllt. nicht ohne weiteres im Labor messen, aber Leute, die in einer Krise - aus welcher Quelle auch immer - Zuversicht und Frohsinn schöpfen können, die sind sicher auch körperlich stabiler, als emotional stark angefressene. Die Suizidrate bei Krisen geht ja auch hoch. Aber das ist typisch bei der angewandten Medizin, am Menschen wird von außen her rumgeklempnert, aber das Innenleben außen vor gelassen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 28. April 2020, 20:51:19
Das kann man vllt. nicht ohne weiteres im Labor messen

Doch, durchaus.

Zitat
aber Leute, die in einer Krise - aus welcher Quelle auch immer - Zuversicht und Frohsinn schöpfen können, die sind sicher auch körperlich stabiler, als emotional stark angefressene.

Gar keine Frage. Aber das perfide am Gottesdienst und jeder anderen Veranstaltung jedweder Religion ist, daß das Schöpfen von Zuversicht und Frohsinn gepaart ist mit engem Aufeinanderhocken und damit extrem hoher Gefahr der Virenübertragung. Im allergünstigsten Fall wiegt die Zuversicht die Gefahr auf, aber daran glaube ich nicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 28. April 2020, 21:01:08
Die Maske geht mir buchstäblich auf die Lunge  :kotz

Antikörper Test habe ich gleich gemacht, war negativ.

Ich trage sie schon ein paar Tage länger , auch schon vor der Verordnung, seitdem ich denn mal welche zum einigermaßen vernünftigen Preis ergattern konnte. Habe mich dran gewöhnt. Nur bis ich den Draht mal so geformt bekomme , bis meine Brille nicht mehr blind wird, ist schon ne Übung an sich. Angenehm ist es nicht (so wenig wie möglich Luft holen). Letztendlich gibt es einem aber ein sicheres Gefühl mit dem Tragen. Letztens war so eine aufgedonnerte Tante unweit von mir in der Straba. Gegähnt wie ein Löwe. Gott sei Dank musste ich sowieso eine Haltestelle später zum Umsteigen wieder raus. Ob aus ihrem Date - so sah es zumindest bei ihrer Ausstattung aus, was geworden ist, wage ich zu bezweifeln.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 28. April 2020, 21:02:36
Irgendwie komme ich mir mit diesen Masken veräppelt vor. (https://debeste.de/upload/9a8c496d946322686769240211d3998b3903.jpg)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 29. April 2020, 01:23:02
Ich trage sie schon ein paar Tage länger , auch schon vor der Verordnung, seitdem ich denn mal welche zum einigermaßen vernünftigen Preis ergattern konnte. Habe mich dran gewöhnt. Nur bis ich den Draht mal so geformt bekomme , bis meine Brille nicht mehr blind wird, ist schon ne Übung an sich. Angenehm ist es nicht (so wenig wie möglich Luft holen). Letztendlich gibt es einem aber ein sicheres Gefühl mit dem Tragen. Letztens war so eine aufgedonnerte Tante unweit von mir in der Straba. Gegähnt wie ein Löwe. Gott sei Dank musste ich sowieso eine Haltestelle später zum Umsteigen wieder raus. Ob aus ihrem Date - so sah es zumindest bei ihrer Ausstattung aus, was geworden ist, wage ich zu bezweifeln.

Also ich ging mit der FFP2 Maske zum Arzt, schon an der Rezeption war die Feuchte des Atems zum ersticken, und nein ich habe keinen Mundgeruch. Die  normale Tonlage reichte nicht aus , da mussten alle im Raum mitbekommen, welche Beschwerden ich habe, persönliche Daten eingeschlossen. Mein Arzt trug einer dieser blauen Masken, schenkte mir eine und meinte, damit kann man besser atmen.

Naja, angeblich ist das Virus so klein, dass nur Filtermasken es abhalten können, daher weiß ich nicht, wer vor was mit diesen Masken beschützt werden soll. Aber wenn es damit mit Placebo gepokert wird und funktioniert, dann bitte, sollen sich manche damit "sicher fühlen".

Ich war heute beim Bäcker, die blauen Teile waren für 2 €/ Stc. zu haben. Sicherheit wird immer teurer. Nicht nur das falsch parken.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 29. April 2020, 01:24:04
Irgendwie komme ich mir mit diesen Masken veräppelt vor. (https://debeste.de/upload/9a8c496d946322686769240211d3998b3903.jpg)

Wird mich nicht überraschen, was als nächstes kommt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 29. April 2020, 01:41:31
am Montag dürfen die Frisöre wieder aufmachen. Aber nur Nassschnitt. Warum, weiß kein Mensch. (mir togal, weil ich eh nur nass schneiden lasse).
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 29. April 2020, 01:54:09
Hmmmm, bisher hieß es, Trockenheit senkt die Ansteckungsgefahr  :P
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 29. April 2020, 02:55:08
also mal zusammenfassen, was mann so über Corona zu wissen meint:
Das Virus befällt in 1. Linie die oberen Atemwege. Dort setzt es sich fest und verursacht mehr oder wenige Beschwerden. Die Infizierten sind ab der Ansteckung hochinfektiös, weil sie durch die Tröpfchen beim Atmen, Sprechen oder Husten die Viren verbreiten und sich dadurch weitere Menschen anstecken.
In geschlossenen Räumen reichert sich das Virus an, so dass menschen, die sich in diesen Räumen aufhalten, diese Viren in erhöhter Konzentration einatmen, wobei die Viren in die tieferen Atemwege gelangen und dort heftige Beschwerden auslösen. Ärzte, Pfleger und Krankenhauspersonal sind besonders gefährdet.
Menschen mit gewissen (welchen?) Vorerkrankungen erkranken heftiger und sterben.
Einträge des Virus in Alten-und Pflegeheimen sorgen für hohe Erkrankungs- und Sterbezahlen.
Möglicherweise (genaue Untersuchungen stehen noch aus) verbreitet sich das Virus auch durch direkten Kontakt, in der Gstronomie z. B. durch unzureichend gespülte Gläser. Mann weiß es nicht, aber Ischgl ist wohl ein Indiz.
Vllt. sind die Tröpfchen, an denen die Viren in hinreichender Konzentration anhaften, auch so leicht, dass sie über Klimaanlagen verbreitet werden. Mann weiß es nicht, aber ausgeschlossen scheint es nicht zu sein. Auch hier muss weiter geforscht werden.

Was passiert, wenn es einen erwischt? Bei den Meisten gar nix. Maximal Erkältung. Bei etwas heftigeren Verläufen fühlt mann sich richtig schlecht, geht aber auch vorbei. Einige müssen ins Krankenhaus, von denen müssen einige maschinell beatmet werden (hässliche Geschichte, wünscht mann keinem) und einige versterben, weil die Ärzte immer noch nicht wissen, wie sie eigentlich mit den Kranken umgehen sollen. Eine Leitlinie, wie die Erkrankten optimal zu behandeln sind, gibt es nicht. Mann tastet im Dunkeln herum. Wie oftmals werden die Symptome behandelt, aber eine wirkliche Strategie oder Medikamente gibt es nicht. Entweder der mensch schafft es oder eben nicht.

Was folgt daraus?
Soziale Isolation ist das 1. Mittel der Wahl. Wenn jeder mensch ausreichend Abstand zu allen anderen menschen hält, kann er sich nicht anstecken.
Von daher war das Verbot öffentlicher oder privater Zusammenrottungen erst mal richtig.
Davon betroffen war der gesamte Massentourismus. Egal ob Reisebus, Flugzeug oder Kreuzfahrer.
Ob das gesamte Erliegen des Inlandtourismus notwendig war, erscheint im Nachhinein zweifelhaft, aber das ist müßig. Hinterher ist mann immer schlauer.
Die Gesellschaft hat sich an die Abstandsregeln herangetastet. Nu haben wir Maskenpflicht im ÖPNV und in Verkaufsstellen. Das ist keine neue Erfindung, die Japaner machen das schon seit Jahrzehnten. (Sidekick: Gibt es Studien, die die Atemwegserkrankungen in Japan vor der massenhaften Verwendung von Masken und nach selbiger vergleichen? Eigentlich müsste ein signifikanter Rückgang zu verzeichen sein. Oder auch nicht, dann sind wir auf dem Holzweg.)

Nu können wir nicht wesentliche Teile der Bevölkerung auf Dauer isolieren. Kinder müssen in die Kita und in die Schule, Studierende müssen in die Unis und unsere Alten müssen wir auch besuchen, damit sie nicht an Vereinsamung sterben.

Es gibt wohl keinen Königsweg. Und deshalb ist es wichtig, dass wir unsere wesentlichen Grundrechte nach wie vor in Anspruch nehmen. Wir alle werden es ausdiskutieren müssen. Ob Läden mit 800 qm öffnen oder auch nicht, ob Biergärten geöffnet werden, ob wir unsere Verwandten besuchen dürfen. Ob menschen aus MV in MV an die Strände dürfen oder auch Berliner, ob ich ein Eis direkt neben der Eisdiele schlecken darf oder erst mal 50 m laufen muss, das alles muss ausdiskutiert werden und nicht per ordre du mufti von mutti oder ihren töchtern und söhnen verordnet werden.

Was mich besonders aufregt, ist die Negierung des grundrechtlich verbrieften Versammlungsrechts. Gerade jetzt sollte es möglich sein, meinzwegen unter Beachtung des Abstandsgebots, sich friedlich und ohne Waffen öffentlich zu versammeln und für sein Anliegen zu demonstrieren. An frischer Luft ist das Ansteckungsrisiko relativ gering.

only my2 cents



Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 29. April 2020, 07:48:38
Warum durchgehend "Mann/mann" statt "Man/man"? Sind Frauen deiner Ansicht nach hier außen vor, und falls ja, warum?

Die Infizierten sind ab der Ansteckung...
wobei die schon sechs Tage noch vor Auftreten erster Symptome eingetreten sein kann
...hochinfektiös, weil sie durch die Tröpfchen beim Atmen, Sprechen oder Husten die Viren verbreiten und sich dadurch weitere Menschen anstecken.

In geschlossenen Räumen reichert sich das Virus an, so dass menschen, die sich in diesen Räumen aufhalten, diese Viren in erhöhter Konzentration einatmen, wobei die Viren in die tieferen Atemwege gelangen und dort heftige Beschwerden auslösen.
Meines Wissens ist es das (ältere) SARS-Virus, das die unteren Atemwege befällt, während SARS-CoV-2 auf die oberen Atemwege geht. Was es einerseits leichter mache, es zu bekämpfen. Andererseits gerät es von dort leichter in die Atemluft einschließlich Niesen, Husten etc., was zur höheren Infektiosität beitrage.

Ärzte, Pfleger und Krankenhauspersonal sind besonders gefährdet.
...weil sie an vorderster Front sind. Abstandhalten ist da nicht zu machen.

Menschen mit gewissen (welchen?) Vorerkrankungen...
Solchen, die die allgemeine Konstitution oder das Immunsystem schwächen, zum Beispiel Krebs (hier insbesondere durch Chemotherapie), Autoimmunerkrankungen wie Diabetes (hier insbesondere eine schlecht eingestellte Diabetes, wenn sie denn überhaupt schon erkannt wurde); meines Wissens fallen auch Allergien darunter.
...erkranken heftiger und sterben.
Einträge des Virus in Alten-und Pflegeheimen sorgen für hohe Erkrankungs- und Sterbezahlen.
Möglicherweise (genaue Untersuchungen stehen noch aus) verbreitet sich das Virus auch durch direkten Kontakt, in der Gstronomie z. B. durch unzureichend gespülte Gläser.
Mann weiß es nicht, aber Ischgl ist wohl ein Indiz.
Ich schätze, in Ischgl waren schlecht gespülte Gläser das geringste Problem. Das Lokal rappelvoll, keinerlei Abstand zueinander, stickige Luft, feuchtfröhliches Partygewimmel. Traumvoraussetzungen für eine Übertragung.
Vllt. sind die Tröpfchen, an denen die Viren in hinreichender Konzentration anhaften, auch so leicht, dass sie über Klimaanlagen verbreitet werden. Mann weiß es nicht, aber ausgeschlossen scheint es nicht zu sein. Auch hier muss weiter geforscht werden.
Soweit ich das verstanden habe, fliegen Infektionströpfchen bei normalem Sprechen ca. 1 Meter weit und können bis zu zehn Minuten brauchen, bevor sie endlich auf den Boden sinken. Bei Luftverwirbelung im geschlossenen Raum kann es auch länger dauern.

Nu haben wir Maskenpflicht im ÖPNV und in Verkaufsstellen. Das ist keine neue Erfindung, die Japaner machen das schon seit Jahrzehnten. (Sidekick: Gibt es Studien, die die Atemwegserkrankungen in Japan vor der massenhaften Verwendung von Masken und nach selbiger vergleichen? Eigentlich müsste ein signifikanter Rückgang zu verzeichen sein. Oder auch nicht, dann sind wir auf dem Holzweg.)
Ich hab das OP-Maskentragen in der Öffentlichkeit anfangs belächelt, weil die Papiervliese ja nicht vor dem Virus schützen. Aber mit der Wendung, daß ich damit die Gefahr einer Ansteckung meiner Gegenüber zumindest reduzieren kann, leuchtet mir das Tragen als sinnvoll ein.

Nu können wir nicht wesentliche Teile der Bevölkerung auf Dauer isolieren. Kinder müssen in die Kita und in die Schule,...
Nicht zwingend, sondern lediglich der heutigen Arbeitsmarktorganisation geschuldet, daß zuhause niemand mehr ist, weil beide Elternteile arbeiten (wollen/sollen/müssen/...). Meine Mutter war zuhause, mein Vater konnte mit seinem Einkommen eine sechsköpfige Familie ernähren.
Studierende müssen in die Unis
Die müssen noch weniger, zumal viele Studiengänge einschließlich Tests mittlerweile mit Onlineinhalten versorgt werden.
...und unsere Alten müssen wir auch besuchen, damit sie nicht an Vereinsamung sterben.
Das ist schon ein gewichtigeres Argument. Wobei Altenheime generell unterbesetzt sind, wie alles in Pflege und Medizinbereich.

Es gibt wohl keinen Königsweg. Und deshalb ist es wichtig, dass wir unsere wesentlichen Grundrechte nach wie vor in Anspruch nehmen. Wir alle werden es ausdiskutieren müssen. Ob Läden mit 800 qm öffnen oder auch nicht, ob Biergärten geöffnet werden, ob wir unsere Verwandten besuchen dürfen. Ob menschen aus MV in MV an die Strände dürfen oder auch Berliner, ob ich ein Eis direkt neben der Eisdiele schlecken darf oder erst mal 50 m laufen muss, das alles muss ausdiskutiert werden und nicht per ordre du mufti von mutti oder ihren töchtern und söhnen verordnet werden.
Das Ding war ja nun auch, daß zuviele Leute meinte, die Abstandsempfehlungen mutwillig ignorieren zu müssen, und Homeoffice mit Urlaub verwechselten. Es gibt Berichte von Grillparties in Hinterhöfen, bei denen die Kinder nach vorne geschickt wurden, Schmiere zu stehen, falls Polizei oder Ordnungsamt des Weges käme. Die Einsicht, daß man selber Überträger sein kann und deshalb Verantwortung hat, wird gerne verdrängt.
Wenn die Leute also selber nicht auf den Trichter kommen, muß man die betreffenden Situationen definieren und für Grenzeinhaltung sorgen, weil die sich nicht selber Grenzen setzen wollen.

Was mich besonders aufregt, ist die Negierung des grundrechtlich verbrieften Versammlungsrechts. Gerade jetzt sollte es möglich sein, meinzwegen unter Beachtung des Abstandsgebots, sich friedlich und ohne Waffen öffentlich zu versammeln und für sein Anliegen zu demonstrieren. An frischer Luft ist das Ansteckungsrisiko relativ gering.
Aktuell ist das Infektionsschutzgesetz in Anwendung, gültig in Kraft durch Bundestagsbeschluß vom 28.3. aufgrund einer „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“, wonach alles, was derzeit beschlossen und umgesetzt wird, durchaus nach Recht und Gesetz erfolgt. Dazu habe ich gefunden:
Das grundlegende Problem ist, daß es A) derzeit kein Medikament gibt (erste vage Ideen ja, aber nichts durchgeprüft Zugelassenes), B) schon gar keinen Impfstoff, und C) das Virus übertragen werden kann, bevor man weiß, daß man infiziert ist.
Angesichts dessen finde ich die ergriffenen Maßnahmen richtig und angemessen.

Ich habe eine alte Dame im Haus, die meinte, daß sie das an den Krieg erinnere. Ich entgegnete, daß aber keine Bomben fallen und wir nicht befürchten müssen, daß jemand um die Ecke kommt, um uns zu erschießen. Unsere Häuser stehen, die Infrastruktur ist erhalten. Wir können in Ruhe alles erledigen, was notwendig ist. Dafür kann man auch mal eine zeitlang sich zurückhalten.

Es ist nicht so, daß ich völlig unbetroffen wäre. Meine Einnahmen sind durch die Maßnahmen von einem Moment auf den anderen komplett weggebrochen. Und ich gehöre zu Risikogruppen. Aber ich bin ansonsten weitgehend gesund und habe zunächst mal alle Möglichkeiten, das Beste aus der Situation zu machen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 29. April 2020, 09:05:19
Doch, durchaus.

Gar keine Frage. Aber das perfide am Gottesdienst und jeder anderen Veranstaltung jedweder Religion ist, daß das Schöpfen von Zuversicht und Frohsinn gepaart ist mit engem Aufeinanderhocken und damit extrem hoher Gefahr der Virenübertragung.


Du warst wohl schon länger in keiner Kirche mehr. Nicht mal mehr zu Ostern gibt es ein "Aufeinanderhocken". Das einzige Problem sehe ich derzeit in der Eucharistie. Bin gespannt, wie man das lösen wird.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 29. April 2020, 09:16:12
Du warst wohl schon länger in keiner Kirche mehr.

Touché (https://www.youtube.com/watch?v=6sjZ1M4TKWs). Ich bin oft in Kirchen, allerdings aus kunsthistorischen Gründen, d.h. außerhalb der Gottesdienstzeiten.

Ansonsten hat mich meine Exfrau gelegentlich zu solchen Massenveranstaltungen wie Kommunion und Christmesse geschleift, wahrscheinlich ist das in meiner Erinnerung hängengeblieben.

Zitat
Das einzige Problem sehe ich derzeit in der Eucharistie. Bin gespannt, wie man das lösen wird.

Wenn die eine gangbare Lösung zur Keksverteilung haben, sollte man die Kirchen wieder aufmachen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 29. April 2020, 09:22:44
Ich hab das OP-Maskentragen in der Öffentlichkeit anfangs belächelt, weil die Papiervliese ja nicht vor dem Virus schützen. Aber mit der Wendung, daß ich damit die Gefahr einer Ansteckung meiner Gegenüber zumindest reduzieren kann, leuchtet mir das Tragen als sinnvoll ein.

Ja, aber ich hasse es trotzdem. Gestern bin ich in eine Bank gegangen und habe vor dem Eingang die Maske aufgesetzt. Das war vielleicht ein bescheuertes Gefühl. Ich kam mir vor wie ein Bankräuber. Ich trage das Ding da, wo ich es muß, ansonsten halte ich Abstand.

Zitat
Die müssen noch weniger, zumal viele Studiengänge einschließlich Tests mittlerweile mit Onlineinhalten versorgt werden.
Ganz so einfach ist es nicht. An der Uni meines Sohnes ist die Bibliothek seit Wochen geschlossen, und es gibt nur sehr wenige Digitalisate, die man sich runterziehen könnte. Auch Onlinevorlesungen haben die noch nicht auf die Reihe bekommen.

Zitat
Es ist nicht so, daß ich völlig unbetroffen wäre. Meine Einnahmen sind durch die Maßnahmen von einem Moment auf den anderen komplett weggebrochen. Und ich gehöre zu Risikogruppen.

Willkommen im Club.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 29. April 2020, 09:28:46
Was mich besonders aufregt, ist die Negierung des grundrechtlich verbrieften Versammlungsrechts. Gerade jetzt sollte es möglich sein, meinzwegen unter Beachtung des Abstandsgebots, sich friedlich und ohne Waffen öffentlich zu versammeln und für sein Anliegen zu demonstrieren.

Mich auch. Und dazu die Gefahr, daß sich viele dieser rechtlich fragwürdigen, mit heißer Nadel gestrickten Maßnahmen verfestigen und nicht mehr aufgehoben werden. Man muß ein waches Auge drauf haben.

Wenn tatsächlich eine verpflichtende App kommt - und ich will nicht wissen, was da jetzt schon an Daten ohne jede Rechtsgrundlage weitergegeben wird - dann werde ich mein Handy zuhause liegen lassen und nur noch über Festnetz erreichbar sein.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 29. April 2020, 09:32:32
Jammern juckt das Virus nicht (https://www.volksverpetzer.de/kommentar/jammern-virus-corona/)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 29. April 2020, 09:33:16
Mich auch. Und dazu die Gefahr, daß sich viele dieser rechtlich fragwürdigen, mit heißer Nadel gestrickten Maßnahmen verfestigen und nicht mehr aufgehoben werden. Man muß ein waches Auge drauf haben.

Wenn tatsächlich eine verpflichtende App kommt - und ich will nicht wissen, was da jetzt schon an Daten ohne jede Rechtsgrundlage weitergegeben wird - dann werde ich mein Handy zuhause liegen lassen und nur noch über Festnetz erreichbar sein.

Das mit der App macht mir auch Kopfschmerzen.

 Ebenso wo das Gros nun den Abstand gelernt hat, könnte man diesen Versammlunsbannn etwas lockern.
Wenigstens auf der Familienseite als Erstes.
 
Obwohl ich gerne noch per Hammer kürzer und heftiger auf das Virus einschlagen möchte.

Dieser uneinheitliche Lockerungsüberbietungskampf der Politiker nervt aber noch mehr.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 29. April 2020, 10:31:56
Wenn tatsächlich eine verpflichtende App kommt - und ich will nicht wissen, was da jetzt schon an Daten ohne jede Rechtsgrundlage weitergegeben wird - dann werde ich mein Handy zuhause liegen lassen und nur noch über Festnetz erreichbar sein.
Wenn tatsächlich eine verpflichtende Äpp kommt, dann ist mein Händi ohnehin immer nur vorübergehend in Betrieb; wenn dauernd der Blauzahn eingeschaltet sein muss, reicht nämlich die Batterie nur vorübergehend.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 29. April 2020, 11:40:15
Touché (https://www.youtube.com/watch?v=6sjZ1M4TKWs). Ich bin oft in Kirchen, allerdings aus kunsthistorischen Gründen, d.h. außerhalb der Gottesdienstzeiten.

So am I. Gottesdienste pflege ich auf meinem fetten agnostischen Arsch zu Hause auf dem Sofa zu vertrödeln.

Vor vielen Jahren bin ich zufällig in eine solche Gehirnwäsche-Versammlung geraten und innerlich schreiend geflüchtet, als man kollektiv begann, seinen Sitznachbarn zu beiden Seiten die Hand zu reichen. Ich hab so eine Verblödungsmaschinerie im 21. Jahrhundert mitten in Europa nicht für möglich gehalten.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 29. April 2020, 11:52:48
You'll never walk alone.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 29. April 2020, 17:57:54
Jammern juckt das Virus nicht (https://www.volksverpetzer.de/kommentar/jammern-virus-corona/)
Danke für den Link.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 29. April 2020, 19:58:21
Was mir wirklich auf den Keks geht ist, dass alle Radioprogramme nur noch von Corona reden. Sogar der AFN  :lala
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 29. April 2020, 20:53:58
Was mir wirklich auf den Keks geht ist, dass alle Radioprogramme nur noch von Corona reden. Sogar der AFN  :lala
Versuch mal Ohrstöpsel oder nimm ein Radioprogramm, wo Du den Inhalt bestimmen kannst.
Versuchs mal bei YouTube.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 29. April 2020, 22:26:24
Mein fossiles Autoradio hat da nicht so viele Optionen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 29. April 2020, 22:41:21
Ich habe mir ein Internetradio gegönnt. Tragbares aber steht meistens In der Küche. Echt tolle Sache  ;)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 29. April 2020, 23:59:51
Ja, aber ich hasse es trotzdem.

Es gibt echt viele unterschiedliche Sorten von Masken. Manche sind unerträglich, manche gehen, manche merkt man fast gar nicht. Ich hab so FFt3 (?)-Ding, bin eigentlich sehr zufrieden. Manche Stoffmasken sind auch angenehm.

Ich hab nicht das Gefühl, sonderlich dadurch eingeschränkt zu sein oder mich gestört zu fühlen. Wie lange ist schon der Zeitraum, wo man sie wirklich tragen muss? Meistens doch nur Minuten als Privatmensch. Ich finde das vernachlässigbar.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 30. April 2020, 00:55:55
gut, wenn du damit klarkommst

Ich hab hier eine aus der familiären Massenproduktion, 2-lagig, hochwertiger Stoff, auskochbar, interessantes Muster, passend zum Oberhemd ( ;D), hat nur den Nachteil, dass ich darunter schwitze und die Brille beschlägt.
Nunmehr bin ich auf BW-Taschentuch umgeschwenkt. Das hängt um den Hals und wird im Bedarfsfall hochgezogen wie im alten Western. Dazu ne Schiebermütze und ich muss nicht mehr bezahlen  ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 30. April 2020, 01:02:39
Warum durchgehend "Mann/mann" statt "Man/man"? Sind Frauen deiner Ansicht nach hier außen vor, und falls ja, warum?
...
meine Antwort auf gendermainstream.
Lies einfach drüber weg, wenn es dich stört.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 30. April 2020, 07:41:47
Ich habe auch schon verschiedene Variationen. Und mag lieber die gekaufte Massenware mit Gummibändern. Das Binden der Handmade-Stoffmasken fällt noch schwer, da ich mit dem linken Arm (Bruch im Dezember 2019) noch nicht soweit komme.

Wie Ibo schon schreibt, muss man die Dinger ja nur kurzweilig tragen. Ich bemitleide die Kassierinnen, Arzthelferinnen etc., denn sie müssen den Schutz nahezu den ganzen Arbeitstag tragen.

Homeoffice kann ich keins machen, aber wir sind eh nur notwendigste Besetzung im Verwaltungsstall und weit genug auseinander in eigenen Büros. Klinken usw. werden jeden Tag desinfiziert. Und im Laufe des Tages zumindest eigenes Schutzprogramm mit eigener Desiflasche und eben Händewaschen nach Benutzung von gemeinschaftlichen Kopierern etc.

Ob das alles was nützt und die Gefahr nicht ganz woanders besteht, ist fraglich. Aber Verschwörungstheorien bringen derzeit auch nichts, sondern eher zusätzliche Panikmache.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 30. April 2020, 18:29:47
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung


Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 30. April 2020

       
Maßnahmen zur Eindämmung der COVID19-Epidemie

       
Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:

Nachdem es Deutschland in international beachteter Weise gelungen ist, die Neuinfektionszahlen durch das
SARS-Cov2-Virus zu reduzieren, haben die Länder auf der Grundlage des gemeinsamen Beschlusses mit der
Bundeskanzlerin seit dem 20. April schrittweise erste Öffnungsmaßnahmen umgesetzt.

Es ist noch zu früh, um anhand der gemeldeten Neuinfektionen beurteilen zu können, ob sich diese
Öffnungsmaßnahmen trotz der Hygieneauflagen verstärkend auf das Infektionsgeschehen ausgewirkt haben. Diese
Beurteilung und die damit verbundene Entscheidung, ob ein weiterer größerer Öffnungsschritt möglich ist, soll
am 6. Mai in einer weiteren Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder
erfolgen.

Bund und Länder arbeiten während dessen weiter intensiv daran, das Infektionsgeschehen durch ein breites
Maßnahmenbündel so gut wie möglich zu kontrollieren und das Gesundheitswesen zu stärken. Nur mit einer
erfolgreichen Infektionskontrolle und konstant niedrigen Neuinfiziertenzahlen kann dauerhaft erreicht werden,
dass die Öffnungen Bestand haben und keine Rückkehr zu deutschlandweiten Beschränkungen erforderlich wird.

Zugleich werden Wirtschaftshilfen und sozialen Leistungen auf den Weg gebracht, um die negativen Folgen der
Krise abzumildern.

Bund und Länder wägen bei allen Entscheidungen deren Wirkung in gesundheitlicher, sozialer und
wirtschaftlicher Hinsicht sorgfältig gegeneinander ab. Die ständig zunehmenden wissenschaftlichen
Erkenntnisse über dieses neuartige Virus und viele interdisziplinäre Expertenmeinungen fließen dabei in die
Entscheidungsfindung ein. Die Verantwortung für die Entscheidungen liegt bei Bund und Ländern, für die
angesichts des Umstandes, dass es sich um eine Situation ohne Beispiel mit vielen noch schwer abschätzbaren
Risiken handelt, ein vorsichtiges Vorgehen in regelmäßigen Schritten und ein besonders strenger Maßstab für
vorübergehend notwendige Grundrechtseinschränkungen das leitende Prinzip für verantwortbares Handeln ist.

Vor diesem Hintergrund vereinbaren die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der
Länder:

1. Die gemeinsamen Beschlüssesowie die begleitenden ChefBK/CdS-Beschlüsse sowie die Entscheidungen des
Corona-Kabinetts bleiben gültig, soweit im Folgenden nicht abweichende Festlegungen getroffen werden.

2. Wesentliches Element der Infektionskontrolle ist die vollständige Kontaktnachverfolgungbei allen
Neuinfizierten. Wenn die Kontaktnachverfolgung nicht gelingen würde, bestünde die große Gefahr, dass eine
neue Infektionsdynamik entsteht. Deshalb bauen die Länder lageangepasst erhebliche Personalkapazitäten (ein
Team aus 5 Personen je 20.000 Einwohner) auf. Seit dem 24. April melden alle Gesundheitsämter über die
zuständigen Landesbehörden an das Robert-Koch-Institut, ob die vollständige Kontaktnachverfolgung
gewährleistet, gefährdet oder bereits aktuell nicht mehr möglich ist. Dies ermöglicht den Ländern, diese
Kapazitäten bei besonders betroffenen Gesundheitsdiensten sofort aufzustocken und vom Bund die dort
aufgebauten Kontaktnachverfolgungsteams von RKI, Bundeswehr und aus dem Medizinstudenten-Programm „Medis4ÖGD“
anzufordern. Die möglichst vollständige Kontaktnachverfolgung ist die Grundvoraussetzung für weitere
Öffnungsschritte und ein wichtiger Maßstab für die Bewertung der Frage, welche Neuinfiziertenzahlen im
mehrtätigen Mittel toleriert werden können.

3. Die bisherige epidemiologische Entwicklung in Deutschland hat gezeigt, dass es durch lokale Ereignisse
immer wieder zu besonderen regionalen Betroffenheiten bei der Ausbreitung des SARS-Cov2-Virus kommt. Deshalb
bereiten Bund und Länder weiter schnell abrufbare Unterstützungsmaßnahmen für besonders betroffene Gebiete
vor und stimmen sich dabei zwischen den Krisenstäben von Bund und Ländern weiter eng ab. Wenn die
deutschlandweit erzielten Erfolge in der Verlangsamung des Infektionsgeschehens nicht gefährdet werden
sollen, muss auf eine regionale Dynamik mit hohen Neuinfektionszahlen und schnellem Anstieg der
Infektionsrate sofort reagiert werden. Dazu gehört auch, dass dieumfassenden Beschränkungen, die vor dem 20.
April gültig waren, vor Ort sofort wieder konsequent eingeführt werden müssen. Darüber hinaus können auch
Beschränkungen nicht erforderlicher Mobilität in die besonders betroffenen Gebiete hinein und aus ihnen
heraus im Einzelfall geboten sein. Wenn es erneut zu einer überregionalen Infektionsdynamik kommt, die eine
Überforderung des Gesundheitssystems befürchten lässt, müssen die Beschränkungen auch in allen Ländern ganz
oder teilweise wieder eingeführt werden.


4. Am 13. März 2020 haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder die
Kliniken in Deutschland aufgefordert, ab dem 16. März 2020 alle medizinisch nicht zwingend notwendigen
planbaren Aufnahmen und Operationen zu verschieben, um sich auf die nicht vorhersehbare Zahl von
COVID-19-Erkrankten frühzeitig vorzubereiten undintensivmedizinische Kapazitätenvorzuhalten sowie aus- und
aufzubauen. Aktuell werden etwa 40 Prozent der Intensivbetten – bei finanziellem Ausgleich – freigehalten.
Die aktuelle Entwicklung der COVID-19-Infektionszahlen und die präzise Übersicht, die durch das
DIVI-IntensivRegister ermöglicht wurde, lässt es nun zu, dass ein etwas größerer Teil der
Krankenhauskapazitäten wieder für planbare Operationen genutzt werden kann. Dies ist auch deswegen geboten,
weil sich eine dauerhafte ausschließliche Priorisierung nur einer bestimmten Patientengruppe unter Ausschluss
anderer Gruppen von Erkrankten nicht rechtfertigen lässt. Gleichzeitig sollen ausreichend
COVID-19-Behandlungskapazitäten freigehalten und an die jeweilige Pandemieentwicklung angepasst werden. Für
die Umsetzung hat der Bund ein kriterienbasiertes Konzept vorgelegt, unter dessen Berücksichtigung die Länder
ab sofort die regionale Steuerung unter Beachtung der regionalen Besonderheiten vornehmen können. Das
DIVI-IntensivRegister zur Steuerung der Intensivkapazitäten in Deutschland wird aktuell zu einem Tool
weiterentwickelt, das anhand bekannter Parameter eine Prognose für den COVID-19-bedingten Bedarf an
Intensivbetten bundesweit und regional für die nächsten zwei Wochen vorhersagt. Dieses Tool wird vom
Bundesministerium für Gesundheit weiter gefördert und im laufenden Betrieb beständig weiter verbessert und
ausgebaut.

5. Großveranstaltungen wie z.B. Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte,
Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen sind derzeit untersagt.
Wegen der immer noch gegebenen Unsicherheit des Infektionsgeschehens ist davon auszugehen, dass dies auch
mindestens bis zum 31. August so bleiben wird. Ab wann und unter welchen Bedingungen kleinere öffentliche
oder private Veranstaltungen oder Feiern sowie Veranstaltungen ohne Festcharakter künftig stattfinden können,
ist derzeit aufgrund der in diesem Bereich besonders hohen Infektionsgefahr noch nicht abzusehen und abhängig
vom weiteren epidemiologischen Verlauf.

6. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bekräftigen ihren Dank an
dieKirchen und Religionsgemeinschaften, die mit dem notwendigen Verzicht auf die öffentliche Durchführung von
Gottesdiensten und Gebetsveranstaltungen trotz hoher Feiertage in den vergangenen Wochen einen wichtigen
Beitrag geleistet haben, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die jetzt auch durch diese Maßnahmen
erreichten Erfolge lassen daher eine schrittweise Lockerung der Maßnahmen zu. Auch aufgrund des besonderen
Schutzes der Freiheit der Religionsausübung im Grundgesetz ist es im Zuge der
Überprüfung der beschränkenden Maßnahmen geboten, Versammlungen zur Religionsausübung wieder zu ermöglichen,
soweit bei ihrer Durchführung den besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung getragen wird.
Vor dem Hintergrund des partnerschaftlichen Verhältnisses von Staat und Religionsgemeinschaften in
Deutschland haben Länder und Bundesinnenminister mit den Kirchen und großen Religionsgemeinschaften deren
umfassende Konzepte für die Durchführung von Gottesdiensten und religiösen Handlungen unter Beachtung des
Infektionsschutzes vorbesprochen und hieraus eine Übersicht hinsichtlich der von den Kirchen und
Religionsgemeinschaften vorgesehenen Maßnahmen erstellt.
Versammlungen zur Religionsausübung (Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen) sollen fortan wieder
stattfinden können. Für Weltanschauungsgemeinschaften gelten die Ausführungen entsprechend. Die Einzelheiten
regeln die Länder.

7. Spielplätzekönnen mit Auflagen wieder geöffnet werden, um Familien neben Grünanlagen und Parks
zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten im öffentlichen Raum zu bieten.

8. Unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen können
folgendeKultureinrichtungen wieder geöffnet werden:

a. Museen, Ausstellungen und Galerien
b. Gedenkstätten, sowie
c. zoologische und botanische Gärten.

Voraussetzung ist, insbesondere bei kleinen und historischen Gebäuden, dass diese Auflagen räumlich und
personell umgesetzt werden können. Die Beauftragte für Kultur und Medien wird gebeten, kurzfristig ein
Förderprogramm in Höhe von zunächst 10 Mio. € für corona-bedingte Umbaumaßnahmen in kleinen und mittleren
Museen aufzulegen.

9. Der Chef des Bundeskanzleramts und die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien werden
beauftragt, auf der Grundlage der Empfehlungen der jeweiligen Fachministerkonferenzen Beschlussvorschläge für
den 6. Mai zur schrittweisen weiteren Öffnung vonSchulen, zur weiteren Öffnung von
Kinderbetreuungsangeboten und zur schrittweisen Wiederaufnahme des Sportbetriebes zu erarbeiten.

10. Die zuständigen Fachministerkonferenzen werden beauftragt, bis zu der auf den 6. Mai folgenden Konferenz
der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder Vorschläge für Rahmenbedingungen
schrittweiser Öffnungen vonGastronomie- und Tourismusangeboten und für die weiteren Kultureinrichtungen
vorzubereiten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 30. April 2020, 20:47:02
Das erscheint mir recht vernünftig.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 02. Mai 2020, 01:35:58
...
die Maskenpflicht
Die handelsübliche oder selbstgenähte Maske aus Zellstoff oder Baumwolle schützt nicht mich vor Ansteckung, sondern andere vor mir.
Nachvollziehbar

Allerdings sabber ich die Maske schneller voll, als ich aus dem Einkaufstempel wieder rauskomm. Alles, was sich so in meinem Hals-, Nasen- Rachenraum so herumtreibt ( und das ist nicht wenig, glaubt es mir) konzentriert sich in dieser Maske und wird von mir wieder eingeatmet. Und gelangt so an Orte, wo es eigentlich nicht hingehört.

In Asien tragen die Einwohner doch schon länger diese Masken,um andere vor Ansteckung zu schützen. Gibt es Untersuchungen, wie sich das auf Lungen- und sonstige Krankheiten auswirkt?
Treibt sich hier ein HNO-Arzt herum oder einer, der einen HNO-Arzt kennt?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 02. Mai 2020, 06:34:09
Alles, was sich so in meinem Hals-, Nasen- Rachenraum so herumtreibt ( und das ist nicht wenig, glaubt es mir) konzentriert sich in dieser Maske und wird von mir wieder eingeatmet. Und gelangt so an Orte, wo es eigentlich nicht hingehört.

Und das ist genau, was ich nicht nachvollziehen kann.
Überhaupt sollte das Virus sooo klein sein, dass es durch diesen Masken durch kann. Vielleicht wird es nach eineinhalb m müde und hängt nur noch außen an der Maske rum, aber von ihnen nach außen wird es mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten richtig durch den Textil geschleudert, Husten, schnelles Atem. Wenn nicht, dann holt man das Virus und sonstwas in sich wieder ein.

Mein Mitleid und Respekt für die jenigen mit Berufe, die zum ständigen Tragen der Masken verpflichten.

Ich bin gespannt, welche neue Krankheitsmuster nach Der Krise auf uns zukommen werden. Vorab wird das Immunsystem allein durch das ständigen desinfizieren arbeitsunfähig und macht irgendwann schlapp.

Selbst gemachte werden nur getragen, wenn ich ein Laden betreten muss. Ansonsten die Gründe zum Tragen der Maske aus dem Weg gehen und den Einkauf so kurz wie möglich halten. Die sind bis 60 Grad waschbar und werden danach gebügelt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 02. Mai 2020, 08:40:33
Ihr macht vielleicht einen Bohei aus dieser Maskenpflicht. Ich verstehe, dass es lästig ist und das man sie nicht gern trägt,  aber so ein Affentheater kann ich nicht nachvollziehen. Sorry.

Selbst gemachte werden nur getragen, wenn ich ein Laden betreten muss. Ansonsten die Gründe zum Tragen der Maske aus dem Weg gehen und den Einkauf so kurz wie möglich halten. Die sind bis 60 Grad waschbar und werden danach gebügelt.
So ist das doch völlig ausreichend und mehr mache ich auch nicht. Längere Einkäufe vermeide ich und länger als 20 Minuten habe ich das Ding eigentlich nie auf.


Beim Schleifen von Holz trage ich auch eine Maske. Noch nie habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was ich da wieder einatme, wenn ich das Ding teilweise Stunden im Gesicht habe.


Macht euch doch nicht so verrückt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 02. Mai 2020, 09:34:14
Ihr macht vielleicht einen Bohei aus dieser Maskenpflicht. Ich verstehe, dass es lästig ist und das man sie nicht gern trägt,  aber so ein Affentheater kann ich nicht nachvollziehen.

Da sind wir mal wieder einer Meinung. Otto Normalbürger soll das Ding für Einkäufe trage und für den ÖPV, das ist ja nun echt überschaubar.

Ich habe bei der Arbeit die meiste Zeit des Tages eine Maske auf und inzwischen kriege ich es meistens so hin, dass die Brille nicht mehr beschlägt (wie auch immer  :D). Zum Spritzen und Blutabnehmen trage ich eine FFT2 oder FFT3 plus Gesichtsschild und sonst nur die einfachen FFT1er; ich sitze hinter Plexiglas und mit den 2ern versteht mich kein Mensch am Telefon. Zusätzlich trage ich immer wieder am Tag Handschuhe, natürlich eben für o. g. Tätigkeiten oder auch zum Unterlagen entgegennehmen. Lästig ist dabei dieses ständige Aus- und Anziehen, denn mit den Handschuhen gehe ich ja dann wieder nicht an die Geräte des Arbeitsplatzes, das wäre ja sonst kontraproduktiv. Also, einen Handschuh anziehen, Unterlagen aus der extra angeschafften Ablagebox entnehmen, Dokumente in den Scanner legen, mit der nackten Hand den Scanvorgang am PC starten, speichern, die Unterlagen mit der behandschuhten Hand wieder entnehmen, zurückgeben, Handschuh ausziehen, Hände desinfizieren (eigentlich in dem Moment ja nicht nötig, aber einfach aus Reflex), weiterarbeiten. Wenn das Telefon dann noch dazwischen klingelt, wird es knifflig  ;D. Wie bereits mehrfach erwähnt, macht mir die Arbeit derzeit wenig Spaß  :.) und ich bin voller Mitleid für all die armen Menschen im Einzelhandel und für die Paketboten. Denen geht's sicher ähnlich.

@Druide, DU tust mir leid, wenn du wieder ins Büro pendeln musst! So viele Stunden in Bahn und Bus zu verbringen, DAS stelle ich mir sehr, sehr unlustig vor.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 02. Mai 2020, 09:50:03
Überhaupt sollte das Virus sooo klein sein, dass es durch diesen Masken durch kann.
Ist es auch. Die Idee dahinter ist vielmehr, daß, wenn man denn infektiös ist, zumindest ein Teil der Viren aufgehalten wird.

Vorab wird das Immunsystem allein durch das ständigen desinfizieren arbeitsunfähig
Deshalb wird ja auch normale Seife empfohlen, während das Desinfektionsmittel den Krankenhäusern vorbehalten bleiben soll. Daß indes jemand mit Seife sein Immunsystem geschädigt hätte, hatte ich noch nie gehört. Hab ein bißchen dazu gesucht und fand hier (https://www.schweizer-illustrierte.ch/body-health/health/feste-oder-flussige-seife-was-ist-jetzt-besser):
Zitat
Gründlich und ausgiebig
(...) Die Art der Seife selbst spielt – eigentlich – nur eine nebensächliche Rolle. Vor allem ist es wichtig, dass ihr eure Hände ausreichend lang (20 bis 30 Sekunden) und mit der richtigen Technik (auch die Fingerspitzen und Zwischenräume) wascht. Sauber und keimfrei werden sie dann mit beiden Seifenarten.

Keimschleuder feste Seife?
Auf festen Seifenstücken können sich Keime einfacher vermehren, weil (...) sie danach feucht im warmen Badezimmer herumliegt. Das macht allerdings nichts: (...) Die vorhandenen Keime werden direkt beim Waschen wieder entfernt. Einziges Risiko: Sollte die Seife auch von kranken Menschen verwendet werden. Deshalb findet ihr in öffentlichen Einrichtungen wie dem Großraumbüro oder Krankenhäusern ausschliesslich Flüssigseife.

Für den Heimgebrauch (...) reicht das Seifenstück aber vollkommen aus. Sie ist günstiger, hält viel länger und kommt komplett ohne Plastikmüll aus, sie lässt sich auch viel besser dosieren. (...)

sowie dort (https://www.schweizer-illustrierte.ch/body-health/was-hande-bei-dem-standigen-waschen-jetzt-brauchen):
Zitat
Hände mild waschen!
Wasser und vor allem Seife können den Säureschutzmantel der Haut angreifen. Wascht die Hände jetzt natürlich oft und gründlich, aber nur mit lauwarmem Wasser – heißes Wasser bietet keinen Vorteil und schadet der Haut nur. Verwendet eine hautfreundliche Seife, die mit «pH-hautneutral» oder «pH 5,5» gekennzeichnet ist.

Häufiges Nägellackieren begünstigt trockene Hände!
Das Schädliche ist hier nicht der Nagellack oder das Lackieren an sich, sondern der Nagellackentferner. Die Inhaltsstoffe sind äusserst aggressiv und trocknen neben der empfindlichen Nagelhaut meist auch die ganzen Hände aus.

Extra-Pflege
(...) Bereitet ein Ölbad für die Hände vor. Das besteht lediglich aus warmem Wasser und Oliven-, Mandel- oder Jojobaöl. Weicht eure Hände für etwa 10 bis 20 Minuten darin ein und reibt sie danach mit einer fetthaltigen Creme ein. Wenn ihr über Nacht Baumwollhandschuhe (gibt es in jeder Apotheke) anzieht, wirkt die Pflege besonders gut.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 02. Mai 2020, 10:03:05
In Asien tragen die Einwohner doch schon länger diese Masken,um andere vor Ansteckung zu schützen. Gibt es Untersuchungen, wie sich das auf Lungen- und sonstige Krankheiten auswirkt?
Treibt sich hier ein HNO-Arzt herum oder einer, der einen HNO-Arzt kennt?
Auf Youtube gibts aus der Tschechei einen Videoclip auf englisch (https://www.youtube.com/watch?v=HhNo_IOPOtU) mit dringender Empfehlung für Maskentragen. In den Kommentaren darunter äußern viele Asiaten ihr Unverständnis, daß die Westeuropäer erst jetzt auf den Trichter mit den Masken kämen, anstatt gleich von ihnen zu lernen. Unter denen sollten Leute zu finden sein, die aus erster Hand Näheres dazu sagen können.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 02. Mai 2020, 10:26:17
In asiatischen Metropolen - von denen ich eine selbst kennengelernt haben - tragen manche Leute schon immer Masken, wegen der Luftverschmutzung. Es ist offensichtlich kein Problem, sich daran zu gewöhnen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 02. Mai 2020, 10:51:25
Es ist offensichtlich kein Problem, sich daran zu gewöhnen.

Na, ich weiß nicht. Heute beim Einkaufen habe ich es gerade so ausgehalten und beim Verlassen des Geschäfts auf dem Parkplatz das Ding sofort wieder runtergenommen. Wir Korinthe das hinkriegt, daß ihre Brille nicht beschlägt, ist mir ein Rätsel.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 02. Mai 2020, 12:10:56
Wir Korinthe das hinkriegt, daß ihre Brille nicht beschlägt, ist mir ein Rätsel.

Mir auch, denn anfangs war die Brille immer sofort beschlagen. Vielleicht atme ich ja inzwischen anders  ;D, ich kann es echt nicht erklären.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Druide am 02. Mai 2020, 13:46:45

@Druide, DU tust mir leid, wenn du wieder ins Büro pendeln musst! So viele Stunden in Bahn und Bus zu verbringen, DAS stelle ich mir sehr, sehr unlustig vor.


Am Di. nächster Woche pendle ich zu einem (privaten) Termin nach Wien. Und die darauffolgende Wo. von Mo.- Fr. (da geht es wieder ins Büro). Ich werde berichten,...  ;)

LG v. Druiden
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 02. Mai 2020, 14:32:52
... daß ihre Brille nicht beschlägt, ist mir ein Rätsel.
Zugegeben, in Thailand beschlagen die Brillen nicht. Da ist der Unterschied zwischen Körper- und Außentemperatur zu gering. Aber meine Tochter war letztes Jahr im März in Japan auf Hochzeitsreise, und da sind auch viele Leute mit Masken herumgelaufen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 02. Mai 2020, 17:04:28
Wir Korinthe das hinkriegt, daß ihre Brille nicht beschlägt, ist mir ein Rätsel.

Der Trick ist in den engliegenden oberen Rand der Maske, die blauen mit metallischen biegsamen Verstärkung lassen sich so auf den Nasenbogen anpassen, dass die ausgeatmete Feuchte seitlich und nach unten ausweicht. Die Hinterlüftung der Brille wird somit erhalten bleibten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 02. Mai 2020, 17:12:30
In asiatischen Metropolen - von denen ich eine selbst kennengelernt haben - tragen manche Leute schon immer Masken, wegen der Luftverschmutzung. Es ist offensichtlich kein Problem, sich daran zu gewöhnen.

So verschmutzt ist die Luft hier nicht. Ich habe bis jetzt mehr Ablehner begegnet als Befürworter. Die Asiaten sind andres eingestellt als Europäer.
Eine Umerziehung wird nicht funktionieren.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 02. Mai 2020, 17:58:58
Die Asiaten sind andres eingestellt als Europäer.
Eine Umerziehung wird nicht funktionieren.
Was glaubst Du wohl, was hier seit 5 Jahren mir mir passiert  8) :evil 8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 02. Mai 2020, 20:29:12
Naja, was so ein echter Liebeskasper ist, der macht alles für Frauen, fängt auf weiblichen Wunsch auch enthusiastisch mit Ballet an. Und ist dann noch Stolz darauf.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 02. Mai 2020, 20:38:55
Was glaubst Du wohl, was hier seit 5 Jahren mir mir passiert  8) :evil 8)
Du hast sie aus der Scheiße geholt, deine Seele verkauft und jetzt das !?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 02. Mai 2020, 21:41:08
Was glaubst Du wohl, was hier seit 5 Jahren mir mir passiert  8) :evil 8)

Glaube ich auch nicht.

Aber um Dich und Deine Frau geht's hier nicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 03. Mai 2020, 13:47:53
Aber um Dich und Deine Frau geht's hier nicht.
Immerhin habe ich aktuelle Erfahrungen mit ostasiatischen Leuten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 03. Mai 2020, 13:49:30
Du hast sie aus der Scheiße geholt, deine Seele verkauft und jetzt das !?
Wirklich in der Scheiße steckt nur das, was du verschluckt hast.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 03. Mai 2020, 14:11:35
Immerhin habe ich aktuelle Erfahrungen mit ostasiatischen Leuten.

Wieder mal einer, der glaubt an der Quelle der Wahrheit sitzen zu sein und uns das Gelbe vom Ei liefert  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 03. Mai 2020, 14:17:25
Wirklich in der Scheiße steckt nur das, was du verschluckt hast.

Deine Frau kommt also aus "gutem Hause" ?

Ist deine Tochter euer gemeinsames Kind  ?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 03. Mai 2020, 17:14:16
Masken? Stellt euch nicht so an! (https://www.volksverpetzer.de/corona/leben-mit-maske/)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 03. Mai 2020, 17:58:22
Deine Frau kommt also aus "gutem Hause" ?

Diese Frage stellt man bei der Herkunft aus gewissen Ländern nicht, weil die Liebesfantasie des verliebten Mannes sonst gefährdet wäre. Für den Liebeskasper ist klar, die Frau war vorher im Pinzip fast ne Jungfrau, die jetzt seine reinste Liebe verdient. Klar, sie wäre nie ins Land gekommen, ohne verschafften Aufenthaltsstatus und die finanzielle Möglichkeiten beim Importeur, den Lebensunterhalt voll zu finanzieren. Aber Liebe ist es - aus seiner Sicht - natürlich  trotzdem.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 03. Mai 2020, 18:09:57
Deine Frau kommt also aus "gutem Hause" ?

Ist deine Tochter euer gemeinsames Kind  ?

Diese Frage stellt man bei der Herkunft aus gewissen Ländern nicht, weil die Liebesfantasie des verliebten Mannes sonst gefährdet wäre. Für den Liebeskasper ist klar, die Frau war vorher im Pinzip fast ne Jungfrau, die jetzt seine reinste Liebe verdient. Klar, sie wäre nie ins Land gekommen, ohne verschafften Aufenthaltsstatus und die finanzielle Möglichkeiten beim Importeur, den Lebensunterhalt voll zu finanzieren. Aber Liebe ist es - aus seiner Sicht - natürlich  trotzdem.

Jetzt platzt mir der Kragen    :evil
Ihr beide seid humanistische Arschlöcher, Neider und Vermutungstheoretiker. Eurer weltfremder Scheiß ist unzumutbar!!!
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 03. Mai 2020, 18:28:04
Jetzt platzt mir der Kragen    :evil
Ihr beide seid humanistische Arschlöcher, Neider und Vermutungstheoretiker. Eurer weltfremder Scheiß ist unzumutbar!!!

Danke...
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 03. Mai 2020, 18:29:46
Deine Frau kommt also aus "gutem Hause" ?

Hat er das irgendwo behauptet?

Zitat
Ist deine Tochter euer gemeinsames Kind  ?

Ist das in irgendeiner Weise relevant?

Diese Frage stellt man bei der Herkunft aus gewissen Ländern nicht, weil die Liebesfantasie des verliebten Mannes sonst gefährdet wäre. Für den Liebeskasper ist klar, die Frau war vorher im Pinzip fast ne Jungfrau, die jetzt seine reinste Liebe verdient. Klar, sie wäre nie ins Land gekommen, ohne verschafften Aufenthaltsstatus und die finanzielle Möglichkeiten beim Importeur, den Lebensunterhalt voll zu finanzieren. Aber Liebe ist es - aus seiner Sicht - natürlich  trotzdem.

Hast Du erbärmlicher Dummschwätzer denn eigentlich überhaupt schon jemals mal in Deinem Leben eine Frau gefickt?

Ist Dein dummes Gesabbel über Frauen eigentlich Bestandteil Deiner komischen Religion?

Der misogyne Müll, den Du hier absonderst, ist manchmal wirklich unerträglich.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 03. Mai 2020, 18:30:25
Deine Frau kommt also aus "gutem Hause" ?

Woran erkennt man das?


Zitat
Ist deine Tochter euer gemeinsames Kind  ?

Äm, was hat ein gemeinsames Kind damit zu tun?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 03. Mai 2020, 18:57:03
Hat er das irgendwo behauptet?
Er hat meine Frage, ob sie aus der Scheiße kommt, indirekt verneint. Jedenfalls kann man es so interpretieren.

Zitat
Ist das in irgendeiner Weise relevant?

Ist die Frage irgendwie anstößig ?



Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 03. Mai 2020, 19:08:41
Jetzt platzt mir der Kragen    :evil
Ihr beide seid humanistische Arschlöcher, Neider und Vermutungstheoretiker. Eurer weltfremder Scheiß ist unzumutbar!!!

Jetzt wo du richtig Dampf abgelassen und den großen Bruder gespielt hast, kannste ja mal erklären, was dich an einer einfachen Frage so stört.



Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 03. Mai 2020, 19:10:58
Jedenfalls kann man es so interpretieren.

Im Auslegen seid frisch und munter! Legt ihr's nicht aus, so legt was unter.  :.)

Zitat
Ist die Frage irgendwie anstößig ?

Nein, aber unnötig, weil Dir die Antwort bekannt ist. Also frag / sag gleich das, worauf Du mit dieser Frage hinauswolltest.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 03. Mai 2020, 19:34:51
Zitat
Nein, aber unnötig, weil Dir die Antwort bekannt ist. Also frag / sag gleich das, worauf Du mit dieser Frage hinauswolltest.

Mir war es nicht bekannt.

Aber bezeichnet man das Kind dann nicht als Stieftochter ?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 03. Mai 2020, 19:37:36
Es ist seine Tochter und die Stieftochter seiner jetzigen Frau. Das "Kind" dürfte so um die 30 sein.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 03. Mai 2020, 19:43:29
Wem sagst du das. Ich komm gerade erst von einem zurück, wo die Flasche Antinori 4,99 kostet.

War schon ein bisschen früh  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 03. Mai 2020, 19:46:05
Alles klar, Danke.

Ich kauf ihm nur den Doktortitel in Geschichte nicht ab, weil ihm nicht mal klar ist, was ein Nazi ist.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 03. Mai 2020, 19:49:53
War schon ein bisschen früh  :evil
In parallelen Universen tickt die Uhr mitunter etwas anders.  8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 03. Mai 2020, 19:51:42
Du bist so eine arme Socke.....
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 03. Mai 2020, 20:49:33
Jetzt wo du richtig Dampf abgelassen und den großen Bruder gespielt hast, kannste ja mal erklären, was dich an einer einfachen Frage so stört.

Gestört hat mich eher Dein vorletzter Post, wo Du mit "aus der Scheiße geholt.." argumentierst. Das weißt Du genauso wenig wie " ob es eine gemeinsame Stieftochter" gibt.

Beides sind nur Vermutungen und Angreifen von Dir. Ohne sachliche Basis.

Wenn Dein allgemeines Bild von asiatischen Frauen so tiefgehend schlecht ist, tust Du mir leid!



Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 03. Mai 2020, 21:52:53
Jetzt wo du richtig Dampf abgelassen und den großen Bruder gespielt hast, kannste ja mal erklären, was dich an einer einfachen Frage so stört.

Muss man Dir wirklich auch noch erklären, dass es nicht um die Einfachheit der Frage ging, sondern um die Qualität der Wortwahl?

Das war unterste Schublade. Ein wenig Zurückrudern würde Dir jetzt gut anstehen.

Oder war es eine Bewerbung für den Entzug der Schreibrechte für 1 Woche?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 04. Mai 2020, 02:13:34
Muss man Dir wirklich auch noch erklären, dass es nicht um die Einfachheit der Frage ging, sondern um die Qualität der Wortwahl?

Das war unterste Schublade. Ein wenig Zurückrudern würde Dir jetzt gut anstehen.

Oder war es eine Bewerbung für den Entzug der Schreibrechte für 1 Woche?

Im Männerboard gibt's 1 Woche Spielentzug für die Verwendung des Sch* Wortes und das Urteil wird von der Obererzieherin höchstpersönlich ausgesprochen ? Der Witz war gut.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 04. Mai 2020, 02:29:16
Gestört hat mich eher Dein vorletzter Post, wo Du mit "aus der Scheiße geholt.." argumentierst. Das weißt Du genauso wenig wie " ob es eine gemeinsame Stieftochter" gibt.

Beides sind nur Vermutungen und Angreifen von Dir. Ohne sachliche Basis.

Wenn Dein allgemeines Bild von asiatischen Frauen so tiefgehend schlecht ist, tust Du mir leid!

Das klingt doch jetzt schon viel zivilisierter als "Jetzt platzt mir der Kragen". Gut so.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 04. Mai 2020, 02:30:36
Du bist so eine arme Socke.....
Du bist mein hellster Stern.  O0
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 04. Mai 2020, 12:03:57
Im Männerboard gibt's 1 Woche Spielentzug für die Verwendung des Sch* Wortes und das Urteil wird von der Obererzieherin höchstpersönlich ausgesprochen ? Der Witz war gut.

Das klingt doch jetzt schon viel zivilisierter als "Jetzt platzt mir der Kragen". Gut so.

Du bist mein hellster Stern.  O0


Noch dreckiger kann einem nicht gehen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 04. Mai 2020, 21:35:13
Du bist mein hellster Stern.  O0

Was sich liebt, das neckt sich  8).
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 05. Mai 2020, 07:46:07
Netzfund (https://www.facebook.com/JayCeNazareth/posts/1937374989729606), ich finde, da ist viel Wahres dran.


Für alle ohne Facebook (dort gefunden auf dem Profil von Jesus Christus von und zu Nazareth)  :evil

Liebe Irre.

Ich weiß schon ganz genau, wieso dieser Social-Media-Bumms nichts mehr für mich ist. Da lässt man euch mal ein paar Wochen allein und dann schaut man irgendwann mal kurz rein was im Netz so abgeht...

...und glaubt nach wenigen gelesenen Beiträgen, die Menschheit ist jetzt endgültig kaputt. Totalschaden.

Jetzt mal unter uns: Ich wusste schon seit der Antike, dass viel zu viele Leute eindeutig ein Ei am wandern haben, aber was in den letzten Wochen abgeht schlägt doch wirklich jedem Fass den Boden raus. Für mich wird 2020 als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem klar wurde, dass es eine pandemierende Lungenkrankheit benötigt um aufzuzeigen wie krank die Leute im Kopf sind.

Da draußen geht eine Krankheit um, die unter gewissen und nicht unbedingt unerfüllbaren Umständen töten kann. Nicht muss, aber kann. Es wurden Maßnahmen getroffen, über deren Ausmaß man streiten kann. Nicht muss, aber kann. Aber das Ende vom Lied ist, dass Leute rumjanken weil sie beim Kauf von 99-Cent Masthuhnabfall im Lidl eine Maske aufsetzen müssen und momentan nicht mit 20 Mann im Stadtpark sitzen können um das Abfallprodukt auf einem Billigplastikgrill von der Tanke zu erhitzen. "DIE DA OBEN errichten eine DIKTATUR!!!! Und es gibt keine Meinungsfreiheit!!1111"

Und das schreiben sie dann im Internet und merken nicht, dass sie diesen Bullshit von Meinung gerade frei geäußert haben. Nein wie schön es doch ist, in einem Land zu leben in dem DAS die Definition von Diktatur ist. Ich habe auch mal in einer gelebt. Da wurde ich für weit weniger Blödsinn gekreuzigt.

Ja, wir erleben gerade eine Ausnahmesituation, die es hier so noch nicht gegeben hat. Und ja, wir alle müssen uns die Frage stellen, wie wir am besten mit ihr umgehen. Das gilt vom Frisör über den Elektriker, den Profisportler bis hin zu den Leuten, deren Job es ist, diese Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung zu treffen und die damit genau so wenig Erfahrung haben wie alle anderen. Aber was ist denn die Alternative? Nichts tun und alles abstreiten? Das ist dann auch scheiße oder?

"Ja, aber vor 2 Jahren gabs 20.000 Tote durch die Grippe. Da hat mir die Hitler-Merkel auch keine Maske befohlen!!!!"
---> Okay Kevin. Dann lassen wir die Maske weg und haben wieder 20.000 Tote. Oder deutlich mehr. Ist dir das lieber? Ist das echt besser? Denk doch mal nach Junge....

"Ja, aber auf Youtube haben mir zwei sprechende Elche erklärt, die Masken würden gar nicht zu 100% schützen. das ist doch alles Lug und Trug!!!"
--> Okay Sonja, ich erkläre es dir für Doofe. Du und dein Freund Norbert stehen nackig im Lidl vor der Masthuhntheke. Da muss Norbert plötzlich pinkeln, lässt laufen und sifft dir die Beine voll. Hättest du eine dünne Stoffhose an, würde da vielleicht immer noch was durchgehen, aber nicht mehr so viel. Wenn Norbert die Hose trägt, pisst er sich komplett ein, aber DU bleibst trocken. Also, wenn du jetzt das Prinzip überträgst, WARUM könnte die Maske vielleicht Sinn haben? Hm?

"Das Virus gibt es sowieso nicht. Das ist eine Erfindung der Pharmaindustrie, die uns alle zwangsimpfen will. Die Pharmaindustrie und die Juden!!! Die Merkel hat den Chinesen befohlen das Virus herzustellen!!!"
--> Natürlich Xavier. Die Chinesen hören natürlich auf alles was die Merkel ihnen befiehlt. Und wenn die Pharmaindustrie alle zwangsimpfen will, warum kommen sie dann nicht sofort mit dem Impfstoff um die Ecke, sondern probieren erstmal all die diktatorischen Schikanen? So verlieren sie mit ihrem perfiden Plan doch total viel Zeit. Also da stellt die Pharmaindustrie sich dann aber reichlich dumm an...

"Nein, nicht die Pharmaindustrie! Bill Gates ist das alles. Er will uns allen einen Chip implantieren und die Macht übernehmen!!! Aber ich und meine Facebook-Gruppe, nur wir kennen die Wahrheit und verhindern das!!!"
---> Ja Mario. das ist übrigens total süß, dass du das alles auf deinem Windows-PC schreibst. Weil so mächtig um da deine FB-Gruppe sehen zu können ist Bill Gates bestimmt nicht oder? Aber wie kommst du auf die Idee, dass Bill Gates Zeit hat um allen 8 Milliarden Menschen einen Chip zu implantieren und dann genau WAS zu tun? Was hat er denn überhaupt davon? Wieso treiben diese ganzen NWOs immer so einen Aufwand um Dinge zu erreichen von denen sie entweder nichts haben oder die sie auch einfacher haben könnten? Denkt ihr eigentlich nicht nach bevor ihr diese Spinnereien glaubt? Selbst die Superschurken bei Darkwing Duck handeln logischer als das, was ihr von der NWO erwartet. Das ist doch krank...

Leute der Punkt ist: Schaltet den Kopf ein. Denkt sinnvoll. Denkt an euch und eure Mitmenschen. An die alte Frau im zweiten Stock. Die hat mit eurer Lebenssituation weit mehr am Hut als ein Echsenmensch am Südpol, der angeblich das Coronavirus aus zwei Zitronen, einem Dysonstaubsauger und dem Genitalherpes vom Wendler zusammengerührt hat um Legoland zu erobern und alle Menschen von hyperintelligenten Duftbäumen versklaven zu lassen. Und glaubt mir, wenn ich genau DAS morgen in einem youtube-Video behaupte und es Xavier Naidoo zeige, stehen morgen 2000 Leute vorm Bundestag und verbrennen symbolisch Duftbäume während sie AfD-Flaggen schwenken. DAS ist die kranke Realität gerade und hinter dieser kranken Realität verschwindet gerade eine reale Krankheit. Verdammt noch mal, schaltet doch mal alle eure Birnen ein und reflektiert die Dinge, die ihr im Internet unbedingt teilen müsst. Ach ja - Und achtet bitte auf die alte Dame im zweiten Stock. Das ist es nämlich, was momentan wirklich zählt - Die Leute um euch herum. Bevor ihr euch nicht gegenseitig helft ist keinem geholfen. Und in einer Welt in der allen geholfen ist, muss Bill Gates das nicht mehr tun. Seht es doch einfach so, wenn es anders bei euch ohne Wirres von Billy nicht klappen will.
Danke.

So. Ich bin dann mal wieder raus.

Greetz,
JayCe
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 05. Mai 2020, 08:28:39
Schön geschrieben!  ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 05. Mai 2020, 08:33:02
...

Jessas.......
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 05. Mai 2020, 09:12:00
Herrlich, das tut gut :D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 05. Mai 2020, 11:29:56
Was ist NWO?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 05. Mai 2020, 11:31:44
"Neue Weltordnung".
Die Große Koalition aus Bill Gates, der Reptiloiden und den Rothschilds.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 05. Mai 2020, 11:34:44
thx.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 05. Mai 2020, 11:40:31
Die Verschwörungstheoretiker sind eine der großen Herausforderungen unserer Zeit seit die sich vernetzen und damit wirkungsvoller werden als es ihre Zahl eigentlich hergibt. Mittlerweile wird ihr Mist sogar von Präsidenten aufgegriffen (Trump, Bolsonaro, Putin, Orban) und sie beschaffen Mehrheiten für populistischen Unsinn (Brexit). Man braucht neue Ansätze für die Eindämmung von Blödheit.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 05. Mai 2020, 11:52:09
Du hast sie aus der Scheiße geholt, deine Seele verkauft und jetzt das !?

Du und Simple seid in dem Vorurteil gefangen, daß in der Dritten Welt alle arm sind und daß arm gleich prekär und unkultiviert ist. So einfach ist das nicht. Es stimmt ja umgekehrt auch nicht, daß hier jeder mit einem Uni-Diplom zum Bildungsbürgertum gehört. Es gibt erschreckend viele Leute mit Abschluß und gutem Einkommen, die nichts wissen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 05. Mai 2020, 13:13:23
Brille beschlägt beim Maskentragen? Drei Tips dagegen (https://www.derstandard.at/story/2000117286351/brille-beschlaegt-beim-maskentragen-drei-tipps-dagegen?ref=rss)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 05. Mai 2020, 13:15:15
Du und Simple seid in dem Vorurteil gefangen, daß in der Dritten Welt alle arm sind und daß arm gleich prekär und unkultiviert ist.
Irrtum.
Schröders aktuelle Frau ist beispielsweise aus "gutem Hause". Sie hat entsprechend ihres Status eine gute Partie gemacht und nach oben geheiratet.
Ist dieses Szenario in Conte's Fall wahrscheinlich ? Du bist doch derjenige der immer mit der Stochastik daherkommt.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 05. Mai 2020, 13:25:45
Die Verschwörungstheoretiker sind eine der großen Herausforderungen unserer Zeit seit die sich vernetzen und damit wirkungsvoller werden als es ihre Zahl eigentlich hergibt. Mittlerweile wird ihr Mist sogar von Präsidenten aufgegriffen (Trump, Bolsonaro, Putin, Orban) und sie beschaffen Mehrheiten für populistischen Unsinn (Brexit). Man braucht neue Ansätze für die Eindämmung von Blödheit.

Da haben wir aber Glück, dass nicht du bestimmst, wer blöd ist.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 06. Mai 2020, 00:24:56
Ich kann das Gejammer und Gewese um den Fußball nicht gans nachvollziehen.
Wirtschaftlich geht es zur Zeit vielen Menschen nicht gut, aber die meisten ziehen mit.
Die Bundesligaclubs wollen ne Extrawurst und möchten Geisterspiele auf der Gesundheit ihrer Spieler austragen.
Gut, sollen sie unter Beachtung der Abstandsregeln.
Nennt sich Coronaball:
Wie beim Tischfussball wird das Spielfeld in abgegrenzte Räume eingeteilt, dazwischen genug Platz, dass sich keiner ins Gehege kommt, klassische Verteilung 4-3-3 und schon gehts los. Da ist dann Passgenauigkeit, Sorgfalt bei der Annahme und Schusstechnik gefragt. Wenn´s denn sein soll...
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 06. Mai 2020, 07:12:27
Pragmatisch. (https://www.dailymail.co.uk/news/article-8283957/Covidiot-explains-cut-hole-face-mask-makes-easier-breathe.html)  8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 06. Mai 2020, 17:46:33
Nervig finde ich diese ganze "Helden des Alltags" - Nummer. Warum sollen der Müllmann oder Busfahrer oder die Supermarktangestellten etc. plötzliche Helden sein, die machen den Job, den sie zumeist vorher schon nicht übermäßig mochten weiter, weil da eben kein home-office geht und sie nicht arbeitslos sein wollen. Klar in den medizinischen und pflegerischen Berufen herrschen besondere Risikolagen, aber das gehört zu einer derartigen Berufswahl auch dazu, so wie beim Feuerwehrmann das Feuer. Da malen plötzlich welche mit Kreide Herzen vor Supermärkten und schreiben "danke liebes Supermarktpersonal" und das sind dieselben, die sonst im Markt und an der Kasse immer nur rummotzen, wenns nicht 100 % nach Wunsch läuft. Kommt mir alles ziemlich scheinheilig vor.

 
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 06. Mai 2020, 19:15:18
Nach 9/11 wurden tagelang Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr beklatscht. Das ist jetzt ein schwacher Abklatsch davon.
In der Krise braucht es die kleinen Gesten, um die Moral zu stärken. Vielleicht wird sich der Busfahrer deswegen morgen nicht krank melden.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 06. Mai 2020, 23:07:16
Naja, schön, das ist dann das, was am anderen Ende vllt. ankommt. Aber die Absender dieser Botschaften sind dieselben, die eigentlich auf diese Berufsgruppen immer eher runtergeguckt haben und es nach Rückkehr zur Normalität auch wieder tun werden. Von daher, ich wiederhole mich, kommt mir das scheinheilig vor. 
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 07. Mai 2020, 00:10:04
Da haben wir aber Glück, dass nicht du bestimmst, wer blöd ist.

Klar, bestimmen tut das Gott, feststellen tu ich das dann.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 07. Mai 2020, 00:16:11
Klar, bestimmen tut das Gott, feststellen tu ich das dann.

 ;D ;D ;D

Und das kannst du so gut  ;)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 07. Mai 2020, 00:44:12
Sich zu bedanken macht die Welt für den Moment ein wenig  freundlicher., daran kann ich nichts Schlechtes finden. Dass die Herzchenmaler nun dieselben sein sollen, die sonst eher muffelig und motzbereit durchs Leben latschen, glaube ich ebenfalls nicht. Unfreundlichkeit, Ungeduld, Leichenbittermiene, das ändert sich so schnell nicht, vertieft sich vermutlich noch durch die Corona-Einschränkungen.

Als Privatmensch finde ich das Bedanken eine nette Geste, es muss ja nicht gleich die Herzensmalerei sein. Von staatlicher Seite aus reicht mir ein Danke nicht. Wie beim Pflegepersonal sollten die Einkommen und Arbeitsbedingungen einiger Berufe überdacht werden. Bleibt es nur beim "Danke" würde ich hier eher von Scheinheiligkeit sprechen. 
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 07. Mai 2020, 03:09:02
Klar, bestimmen tut das Gott, feststellen tu ich das dann.
Ihr beide seid ja ein tolles Team.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 07. Mai 2020, 07:13:24
Nervig finde ich diese ganze "Helden des Alltags" - Nummer. Warum sollen der Müllmann oder Busfahrer oder die Supermarktangestellten etc. plötzliche Helden sein, die machen den Job, den sie zumeist vorher schon nicht übermäßig mochten weiter, weil da eben kein home-office geht und sie nicht arbeitslos sein wollen. Klar in den medizinischen und pflegerischen Berufen herrschen besondere Risikolagen, aber das gehört zu einer derartigen Berufswahl auch dazu, so wie beim Feuerwehrmann das Feuer. Da malen plötzlich welche mit Kreide Herzen vor Supermärkten und schreiben "danke liebes Supermarktpersonal" und das sind dieselben, die sonst im Markt und an der Kasse immer nur rummotzen, wenns nicht 100 % nach Wunsch läuft. Kommt mir alles ziemlich scheinheilig vor.

 

Du sprichst mir aus der Seele!
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 07. Mai 2020, 07:58:23
Ob die Herzchen Maler vor Corona rumgemotzt haben weiß doch keiner.
Die individuelle Einschätzung der Situation ist entscheidend. Je gefährlicher, umso "heldenhafter" erscheinen manchen die Einsätze.

Ich habe keine Herzchen gemalt, war aber während der letzten Wochen dankbar, dass der Bäcker, der Arzt, der Bauer,.... die Versorgung aufrechterhalten haben und habe mich bei den immer bedankt. Überhaupt geht uns im Vergleich zu anderen Ländern und Krisenzeiten sooo gut. Dahinter stecken keine Helden, sondern Leute, die ihren Job gut machen und es ist gar nicht verkehrt hin und wieder mal Danke zu sagen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Mai 2020, 09:08:19
Kommt mir alles ziemlich scheinheilig vor.

Vieles davon ist scheinheilig, und die Dienstleister werden von den üblichen Verdächtigen später, wenn alles rum ist, wieder genauso wie Dreck behandelt werden, wie vorher. Es gibt aber auch viel echte Dankbarkeit.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 07. Mai 2020, 09:13:17
Dahinter stecken keine Helden, sondern Leute, die ihren Job gut machen und es ist gar nicht verkehrt hin und wieder mal Danke zu sagen.

Las das "gut" weg, das können wir als Aussenstehende ja nicht beurteilen. Sie machen ihren Job, dafür werden sie bezahlt und fertig!
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 07. Mai 2020, 09:27:40
Las das "gut" weg, das können wir als Aussenstehende ja nicht beurteilen. Sie machen ihren Job, dafür werden sie bezahlt und fertig!

Kann ich leider nicht weglassen. Fehlleistung an einer Stelle der Leistungskette macht sich am Endergebnis bemerkbar. Wenn überhaupt zum Endergebnis kommt. Mit "gut" ist kein Perfektion gemeint.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 07. Mai 2020, 09:37:06
Las das "gut" weg, das können wir als Aussenstehende ja nicht beurteilen.

In vielen Fällen kann man es schon beurteilen, ob der Mitarbeiter seinen Job gut macht oder den Aufgaben eher gelangweilt und/oder gleichgültig gegenübersteht. Im letzteren Fall bewirkt Freundlichkeit oder ein einfaches Danke manchmal schon ein Wunder.

Sie machen ihren Job, dafür werden sie bezahlt und fertig!
Mit Motivation hast Du offensichtlich nix an der Mütze.

Noch nie habe ich einen Laden verlassen ohne mich zu bedanken und einen schönen Tag zu wünschen, nicht mal dann, wenn die Bedienung nicht sonderlich interessiert war. Auch bei den Menschen, die für mich arbeiten oder mir in irgendeiner Form helfen, bedanke ich mich.


Das gilt auch für die Putzfrauen im Krankenhaus, für die Pfleger und Schwestern, die, neben dem üblichen Beitrag für die Gemeinschaftskasse, von mir für Sonderleistungen oder auch einfach mal so immer etwas Süßes oder andere Kleinigkeiten zugesteckt bekommen. Zudem versuche ich, nicht sonderlich zur Last zu fallen, in dem ich Dinge, die ich selber regeln kann (Tablett rausbringen etc.) auch selber erledige. Schon oft konnte ich feststellen, dass selbst die bekannt muffeligste Person mir gegenüber nach einiger Zeit auftaute und der Umgang wohltuend nett wurde. Freundlichkeit, ein nettes Wort zur rechten Zeit bringt also schon was. Auch für die eigenen Laune.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 07. Mai 2020, 09:54:09
In vielen Fällen kann man es schon beurteilen, ob der Mitarbeiter seinen Job gut macht oder den Aufgaben eher gelangweilt und/oder gleichgültig gegenübersteht. Im letzteren Fall bewirkt Freundlichkeit oder ein einfaches Danke manchmal schon ein Wunder.
Mit Motivation hast Du offensichtlich nix an der Mütze.

Noch nie habe ich einen Laden verlassen ohne mich zu bedanken und einen schönen Tag zu wünschen, nicht mal dann, wenn die Bedienung nicht sonderlich interessiert war. Auch bei den Menschen, die für mich arbeiten oder mir in irgendeiner Form helfen, bedanke ich mich.


Das gilt auch für die Putzfrauen im Krankenhaus, für die Pfleger und Schwestern, die, neben dem üblichen Beitrag für die Gemeinschaftskasse, von mir für Sonderleistungen oder auch einfach mal so immer etwas Süßes oder andere Kleinigkeiten zugesteckt bekommen. Zudem versuche ich, nicht sonderlich zur Last zu fallen, in dem ich Dinge, die ich selber regeln kann (Tablett rausbringen etc.) auch selber erledige. Schon oft konnte ich feststellen, dass selbst die bekannt muffeligste Person mir gegenüber nach einiger Zeit auftaute und der Umgang wohltuend nett wurde. Freundlichkeit, ein nettes Wort zur rechten Zeit bringt also schon was. Auch für die eigenen Laune.

Das mache ich auch, ich bedanke mich sogar beim Arzt für eine Spritze!  :) Das heißt aber noch lange nicht, dass ich jeden, der seine Arbeit macht, als "Helden" bezeichne.

Ich habe früher selbst in einem Beruf gearbeitet, der heute zu den "Helden"berufen zählt und es war mit immer peinlich, wenn mich jemand gelobt hat. Ich antwortete dann immer, dass ich lediglich meine Arbeit mache.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 07. Mai 2020, 10:24:09
Das mache ich auch, ich bedanke mich sogar beim Arzt für eine Spritze!  :)
Guck mal, das kam bei mir gar nicht so rüber. Find ich gut.

Das heißt aber noch lange nicht, dass ich jeden, der seine Arbeit macht, als "Helden" bezeichne.
Nein, Helden sind es für mich auch nicht.
Aber Menschen, die durch Corona in ihrem Job ein erhöhtes Risiko haben, selber zu erkranken, denen bin ich schon sehr dankbar.

Manches, was ich erlebt habe, finde ich aber schon heldenhaft, wenn auch nicht im üblichen Sinn. Da war die Patientin, gut bei Fuß, die auf ihrem Bett saß und die Schwester anklingelte mit der Bitte, ihr die nicht ohne Aufstehen zu erreichende Zuleitung vom Handy auszustöpseln. Dass diese Schwester freundlich blieb und die Patientin das Krankenhaus lebend verlassen konnte, finde ich geradezu heldenhaft. Bei mir würden da Leichen meinen Weg pflastern.

Ich habe früher selbst in einem Beruf gearbeitet, der heute zu den "Helden"berufen zählt und es war mit immer peinlich, wenn mich jemand gelobt hat. Ich antwortete dann immer, dass ich lediglich meine Arbeit mache.
Lob zuzulassen und einstecken zu können fiel auch mir nicht immer leicht. Wie Du habe ich ähnlich geantwortet oder meine gute Arbeit selber herabgesetzt. Eine anerzogene Macke, zu der Ansicht bin ich mittlerweile gelangt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 07. Mai 2020, 10:28:38
Lob zuzulassen und einstecken zu können fiel auch mir nicht immer leicht.
Da hat mich erst meine Frau drauf gebracht, seit dem ich zu Hause arbeite.
Bislang konnte ich meine Arbeit nie wertschätzen, weil sie so Garnichts damit zu tun hat, was ich gerne tue und gut kann.
Aber meine Frau meint, die Leute bedanken sich doch und sind glücklich über die Hilfe, das ist doch schön!
Hhm.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Mai 2020, 10:39:23
meine Frau meint, die Leute bedanken sich doch und sind glücklich über die Hilfe, das ist doch schön!

Da hat sie Recht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 07. Mai 2020, 10:42:03
Die Vorgesetzten loben mich nicht und sagen mir, ich solle kein "Helfersyndrom" zeigen  :'(
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Mai 2020, 10:48:39
Die haben auch Recht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 07. Mai 2020, 10:55:57
Es wird Zeit, dass ich in Rente gehe.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 07. Mai 2020, 11:00:16

Da hat mich erst meine Frau drauf gebracht, seit dem ich zu Hause arbeite.
Bislang konnte ich meine Arbeit nie wertschätzen, weil sie so Garnichts damit zu tun hat, was ich gerne tue und gut kann.
Aber meine Frau meint, die Leute bedanken sich doch und sind glücklich über die Hilfe, das ist doch schön!
Hhm.

Aber Du kannst das, was Du gerade machst, eben auch sehr gut, sonst würden die Leute nicht so positiv reagieren. Deine Frau hat völlig recht.
Offensichtlich hast Du mehrere Talente, wenn es auch nicht der Beruf ist, den Du mit Herzblut machen würdest oder der Deiner inneren Berufung entspricht. Aber das Glück haben die Wenigsten.


Dein Job ernährt euch, Du machst ihn nachweisbar gut, also kein Grund, sich wegen des fehlenden Herzbluts runterzuziehen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Mai 2020, 11:35:54
Helfersyndrom (https://de.wikipedia.org/wiki/Helfersyndrom)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 07. Mai 2020, 11:38:47
Ich glaube kaum, dass die hohen Herren den Begriff im Sinne Wolfgang Schmidbauers verwenden.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Mai 2020, 12:14:05
Doch, das denke ich schon. Helfersyndrom gibt es auch bei Anwälten. Es ist nicht leicht, aus der Nummer rauszukommen; aber es geht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 07. Mai 2020, 13:02:57
Ich will da nicht raus. Das ist die Quelle von 100% meiner intrinsischen Motivation.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 07. Mai 2020, 13:18:04
Ich will da nicht raus. Das ist die Quelle von 100% meiner intrinsischen Motivation.

Dann kann Dir keiner und nichts mehr helfen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Mai 2020, 13:26:54
Freude am verarscht werden? Hast Du Dich mal auf Masoschismus testen lassen?

Altruismus ist eine tolle Sache, aber es zieht Schmarotzer und andere Irre an, wie Scheiße die Fliegen. Man wird ausgenutzt und bekommt von der eigenen Kundschaft noch eins in die Fresse dafür.

Wenn man nicht lernt, richtig damit umzugehen und seinen Altruismus nur an die Richtigen zu verteilen, ist man verloren.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 07. Mai 2020, 13:36:55
Freude am verarscht werden? Hast Du Dich mal auf Masoschismus testen lassen?

Altruismus ist eine tolle Sache, aber es zieht Schmarotzer und andere Irre an, wie Scheiße die Fliegen. Man wird ausgenutzt und bekommt von der eigenen Kundschaft noch eins in die Fresse dafür.

Wenn man nicht lernt, richtig damit umzugehen und seinen Altruismus nur an die Richtigen zu verteilen, ist man verloren.

Das ist der Haken. Mit einer Portion Masoschismus haben sich viele drin eingerichtet und schlüpfen in einer Opferrolle nach der anderen. Sich verloren zu fühlen ist das Sahnehäubchen drauf.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 07. Mai 2020, 13:49:59
Das hat mit verarschen und Schmarotzertum nichts zu tun. Das ist der Teil meiner Arbeit, den ich gerne tue.
Ich habe nun mal lieber mit Menschen zu tun als mit Computern.
Und nein, von den Kollegen (die ich nicht als Kunden betrachte, sondern als: KOLLEGEN!!) bekomme ich nichts in die Fresse.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Mai 2020, 14:01:31
Dann isses ja gut.

Aber deine Chefs haben sich das mit dem Helfersyndrom aber wahrscheinlich auch nicht aus den Fingern gesogen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 07. Mai 2020, 16:04:25
Ich bin Altruist, weil ich mich damit wohlfühle. Wem nutzt das wohl ?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 07. Mai 2020, 16:35:23
Dem Arbeitgeber schuldet man nur seine Arbeitsleistung, nicht das Selbstverbiegen der Charaktereigenschaften des Arbeitnehmers.
Daher: Persönliche Charaktereigenschaften zu kritisieren ist schlechter Führungsstil.
Es kommt aber auf das Verhältnis zum Vorgesetzten an. Ist dies vertrauensvoll, was häufiger der Fall ist, kann schon mal eine persönliche Kritik erlaubt sein.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Mai 2020, 16:49:29
Daher: Persönliche Charaktereigenschaften zu kritisieren ist schlechter Führungsstil.

Einem Untergebenen zu raten, nicht ins Helfersyndrom zu verfallen, kann durchaus Ausdruck der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers sein.

Um das noch mal ganz deutlich zu machen: Altruismus finde ich toll, aber er darf nicht ins Helfersyndrom kippen.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 07. Mai 2020, 18:45:25
Doch, das denke ich schon. Helfersyndrom gibt es auch bei Anwälten.

Das anwaltliche Helfersyndrom wird aber nur aus einer üppigen Honorarerwartung gespeist. Ist die nicht gegeben, wird das mittellose Opfer schnell wieder hinauskomplimentiert. 
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Mai 2020, 19:02:18
Das anwaltliche Helfersyndrom wird aber nur aus einer üppigen Honorarerwartung gespeist. Ist die nicht gegeben, wird das mittellose Opfer schnell wieder hinauskomplimentiert.

Warum hältst Du nicht einfach mal Dein dummes Maul bei Sachen, von denen Du keinen Schimmer hast. Hast Du auch nur den Hauch einer Ahnung, was bei uns in der Kanzlei alles pro bono unterm Radar für lau mitläuft? Oft genug, ohne daß die Mandanten das überhaupt mitkriegen?

Hast Du eine auch nur ganz vage Idee, was z.B. eine auf Prozeßkostenhilfe durchgeführte Klage auf eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit beim Sozialgericht dem Anwalt auf Stundenlohn runtergebrochen bringt? Da kannst Du von Mindestlohn nur träumen.

Du bist und bleibst ein armseliger Dummschwätzer.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 07. Mai 2020, 19:18:15
Dass gewisse Mandate aus prekären Bevölkerungskreisen mehr Arbeit machen, als man sich gedacht hätte, ist noch lange kein altruistisches "pro bono", sondern nur die übliche Lebenserfahrung. 

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Mai 2020, 19:29:13
Viele Anwälte lehnen "gewisse Mandate aus prekären Bevölkerungskreisen" einfach ab.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 07. Mai 2020, 19:40:27
Warum nehmen andere sie dann an. Um auf eine bessere Welt hinzuarbeiten?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Mai 2020, 19:48:10
Wäre das so falsch?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 07. Mai 2020, 21:06:56
Aus meiner Berufserfahrung heraus: Chefs sind schnell mal dabei, einem ein Helfersyndrom zu unterstellen, nur weil man sich bei dem ein oder anderen Kunden etwas mehr Zeit als üblich nimmt. Vor allem dann, wenn der Tisch mangels ausreichender Besetzung sich vor Arbeit schon bog. Man kann aber auch schlecht einen Kunden, der Fragen hat, einfach so abwimmeln. Bei mir überwog immer das Interesse, einen Kunden so zu behandeln, dass er wiederkommt. Und da habe ich es auch auf einen Krach zwischen dem Boss und mir ankommen lassen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 07. Mai 2020, 21:33:06
Da arbeite ich in einem Paradies, in dem die Chefs die Engels sind  :)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 07. Mai 2020, 21:36:29
Beamte halt, da läuft es anders 😂🤡
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 07. Mai 2020, 21:56:27
Ich weiß nicht, ob das mit Beamtentum zu tun hat. Aber die meisten Chefs hier sind entspannt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 07. Mai 2020, 21:56:42
Chefs sind fürsorglich und sagen, achten Sie auf Ihre Gesundheit. Nur wenn sie ihre eigenen "dringenden" Irrsinsaufträge sofort erledigt haben wollen, ist die Fürsorglichkeit dahin. Denn, alles Andere ist dann unwichtig.😎
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 07. Mai 2020, 22:36:23
Das hat mit verarschen und Schmarotzertum nichts zu tun. Das ist der Teil meiner Arbeit, den ich gerne tue.
Ich habe nun mal lieber mit Menschen zu tun als mit Computern.

Vielleicht kannst du noch Lehrer werden.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 07. Mai 2020, 22:39:56
Aber deine Chefs haben sich das mit dem Helfersyndrom aber wahrscheinlich auch nicht aus den Fingern gesogen.

Es ist schon ungewöhnlich, wenn Chefs mit so einem Spruch kommen. Normalerweise sind die ganz froh, wenn einer den Kümmerer macht und sich dadurch Probleme von alleine erledigen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 08. Mai 2020, 09:48:25
Ich glaube, es passt der ganzen Bagage nicht, dass ich mit den Hotline-Patienten gut auskomme und Empathie zeige. Den Techies und Bürokraten sind die eher lästig und mehr Störung als Inhalt der Arbeit. Die sind einfach eifersüchtig. Zumal unsere Truppe fast rein männlich ist und die Kolleginnen draußen ganz im Gegenteil  ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 08. Mai 2020, 10:07:58
Ty (* 17. August 1972 - † vor oder am 7. Mai 2020)
47 Jahre, ohne Corona wäre er sicher 47 ½ geworden  :-[
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 08. Mai 2020, 11:51:54
Ty (* 17. August 1972 - † vor oder am 7. Mai 2020)
47 Jahre, ohne Corona wäre er sicher 47 ½ geworden  :-[

Bestimmt hat er keinen Mundschutz gehabt und die Hände nicht gewaschen.

Werden ab jetzt die Beiträge in diesem Thread mit "an Corona gestorben" ergänzt und die verstorbenen als Märtyrer gefeiert?

Ansonsonsten RIP,  ich noch nie von ihm gehört.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 08. Mai 2020, 12:14:05
Katja Kipping: Der einzige ehrliche Ausweg aus der Coronakrise und die falschen Versprechen der Lockerungslobby (https://www.katja-kipping.de/de/article/1709.der-einzige-ehrliche-ausweg-aus-der-coronakrise-und-die-falschen-versprechen-der-lockerungslobby.html)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 08. Mai 2020, 17:40:48
An der Tanke:

Jacke mit Maske in Innentasche liegt auf dem Rücksitz. Ich männlich, 64, also Riskogruppe hab´s eilig und gehe ohne das Ding rein zum Bezahlen. Frau, weiblich, jung, also keine Risikogruppe, hinter großer Plexiglasscheibe geschützt blökt mich an, weil ich wegen < 60 Sekunden fürs Bezahlen mit Karte keine Maske aufhabe. Man kann´s auch übertreiben.  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 08. Mai 2020, 17:46:24
Die Kleine wird ständig von Aberdutzenden Kunden aufgesucht. Wahrscheinlich sind 80% von denen im Nurmalkurzmodus.
Nurmalkurz ist jetzt der 5. apokalyptische Reiter.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 08. Mai 2020, 17:51:54
Waschen, Legen, Föhnen kommt an der Tanke halt eher selten vor.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 08. Mai 2020, 19:13:52
Frau, weiblich, jung, also keine Risikogruppe, hinter großer Plexiglasscheibe geschützt blökt mich an, weil ich wegen < 60 Sekunden fürs Bezahlen mit Karte keine Maske aufhabe. Man kann´s auch übertreiben.  :.)


Sei froh, dass nicht die Polizei angerufen hat  ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 08. Mai 2020, 19:59:43
Heute am Freitag war Abgabetermin für die Hausaufgaben der Kinder, die inzwischen alle überfordert sind mit der "Selbstlernphase". Das war abzusehen und nicht der Rede wert. Die Pointe ist: heute erfahre ich, dass tatsächlich einige Eltern nach der Arbeit sich hinsetzen und die Englisch- und Matheaufgaben ihrer Kinder in aller Eile lösen, während diese draußen chillen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 08. Mai 2020, 20:23:27
Katja Kipping: Der einzige ehrliche Ausweg aus der Coronakrise und die falschen Versprechen der Lockerungslobby (https://www.katja-kipping.de/de/article/1709.der-einzige-ehrliche-ausweg-aus-der-coronakrise-und-die-falschen-versprechen-der-lockerungslobby.html)

Corona als als Vehikel für Anti-Kapitalismuswünschträume und zur Durchsetzung neuer Steuern zu benutzen, ist aber auch nicht redlich.

Wenn ich sowas lese:

"Um dieses Ziel zu erreichen, müsste die Bundesregierung den Mut haben, gegenüber den großen Konzernen knallharte Vorgaben zu machen."

Die hat doch einen an der Waffel. "Große Konzerne" kommen mit Corona noch am besten klar, wenn sie nicht gerade TUI oder Lufthansa heißen. Der existentielle Absturz vollzieht sich kleinen Unternehmen und Einzelunternehmern. Sie sollte ehrlich sein und sagen, was und wen sie zu opfern bereit ist.

Mit einem "Corona-Überbrückungsgeld für alle Freiberufler, Selbstständige, Minijobbende und Kunstschaffende, denen jetzt die Einkommen wegbrechen" wird das jedenfalls nicht zu machen sein. Das ist auf Dauer viel zu teuer. Irgendwer muß das finanzieren und eine Vermögenssteuer wird keinesfalls die notwendigen Dimensionen erreichen.

Zitat
Das Virus zu stoppen kostet aber letztlich viel weniger als die falschen Versprechen der Lockerungslobby und weniger als der drohende Zick-Zack-Kurs von Lockerung und Shutdown – weniger Euro und definitiv weniger Menschenleben.

Beide Behauptungen darf man bezweifeln.

Mir kommt es langsam so vor, daß Corona der wahrgewordene Wunschtraum aller Paternalisten ist.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 08. Mai 2020, 20:31:54
Bestimmt hat er keinen Mundschutz gehabt und die Hände nicht gewaschen.

Ich finde es jetzt ziemlich daneben, sich über die Todesursache lustig zu machen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 08. Mai 2020, 21:02:10
Oh nein, das war nicht lustig.
Das war vielmehr eine bittere Bemerkung über menschenfeindliche Politiker.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 08. Mai 2020, 21:08:19
Weil es den kleinen dreckig geht, will sie ja die großen Zahlen lassen.

Und wir sehen uns dann bei der Herbstwelle.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 08. Mai 2020, 21:18:45
Weil es den kleinen dreckig geht, will sie ja die großen Zahlen lassen.

Aha, die Kleinen und die Großen. Das geht schon deshalb nicht auf, weil dann trotzdem alle ärmer sind. Mir kommt es eher so vor als ob ihr der Wirtschaftseinrbuch nicht groß genug sein kann, um damit wieder Schwung in den Klassenkampf zu bekommen. Das ist so wie bei Frau Lompscher in Berlin, die immer weniger Baugenehmigungen für Wohnungen vergibt, was die Mieten treibt und Wohnungen knapper macht, aber eben auch die Stimmung gegen Vermieter verschlechtert. Damit kriegt man dann einen Mietendeckel leichter durch.

Zitat
Und wir sehen uns dann bei der Herbstwelle.

Sei nicht zu enttäuscht, wenn die nicht kommt.

Es wäre sowieso nicht machbar, die Maßnahmen so streng bis zum Impfstoff durchzuhalten. Der Wohlstandsverlust wäre zu dramatisch. Man muß irgendwann lockern und dann tut man das besser bevor man alles an die Wand gefahren hat.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 08. Mai 2020, 21:52:05
Und dann ist da noch der Entzug verfassungsgarantierter Grundrechte. Scheint einigen nicht viel zu bedeuten.

Papier sieht in Coronavirus-Krise Freiheitsrechte bedroht (https://www.tagesspiegel.de/politik/ex-verfassungsrichter-ruegt-regierung-papier-sieht-in-coronavirus-krise-freiheitsrechte-bedroht/25793984.html)

Zitat
Papier sieht im Umgang mit der Pandemie die Freiheitsrechte in Gefahr. In der Krise seien nicht die Maßnahmen der Lockerung rechtfertigungsbedürftig, sondern die Aufrechterhaltung von Beschränkungen der Grundrechte, sagt Papier in einem Streitgespräch des „Spiegel“ mit Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD). „Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass Sinn und Zweck eines Verfassungsstaates in erster Linie der Schutz der Freiheit ist.“ Gesundheitsschutz rechtfertige nicht jedweden Freiheitseingriff.

Manch einen muß man vielleicht daran erinnern.

Im Grunde tut die Regierung das gleiche wie damals schon bei der NSA-Bespitzelung und dem "Supergrundrecht", dem andere Grundrechte nachrangig seien.

Frau Merkel hat jetzt ihre Schäfchen schön eingehegt und will sie am liebsten nicht mehr rauslassen. Das entspricht ihrem Regierungsstil, der nichts erklärt und nichts diskutiert, weil das Volk im Grunde eh zu doof ist. Es wird Zeit für weniger Paternalismus.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 08. Mai 2020, 22:43:29
Ich finde es jetzt ziemlich daneben, sich über die Todesursache lustig zu machen.

Wo habe ich mich über die Todesursache lustig gemacht?

Wenn, dann sollen alle bisher 7500 Corona Tote mit Namen, Beruf und Alter aufgelistet werden oder war er besser als der Rest?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 08. Mai 2020, 22:46:11
Oh nein, das war nicht lustig.
Das war vielmehr eine bittere Bemerkung über menschenfeindliche Politiker.

Noch mehr Menschen ruinieren können sich Politiker nicht leisten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 09. Mai 2020, 08:18:21
Waren die Bisse des Tigers eine Vorerkrankung? (https://www.n-tv.de/leute/Magier-Roy-Horn-stirbt-an-Covid-19-article21769145.html)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 09. Mai 2020, 10:24:36
Das geht schon deshalb nicht auf, weil dann trotzdem alle ärmer sind.
Ja, es werden alle ärmer sein. Das haben Naturkatastrophen so an sich, und das werden wir noch sehr oft erleben.
Zitat
Mir kommt es eher so vor als ob ihr der Wirtschaftseinrbuch nicht groß genug sein kann, um damit wieder Schwung in den Klassenkampf zu bekommen.
Der Klassenkampf von oben nach unten ist längst im Gange.
Zitat
Sei nicht zu enttäuscht, wenn die nicht kommt
(Der Kerl unterstellt mir, ich würde Seuchenzüge und tausendfachen Tod erhoffen. Er will immer nur Spaltung und Hass. Ein Menschenfeind sondergleichen)
Zitat
Es wäre sowieso nicht machbar, die Maßnahmen so streng bis zum Impfstoff durchzuhalten. Der Wohlstandsverlust wäre zu dramatisch. Man muß irgendwann lockern und dann tut man das besser bevor man alles an die Wand gefahren hat.
Die Herbstwelle wird einen neuen Shutdown erzwingen, wenn wir keine US-Zustände wollen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 09. Mai 2020, 10:46:22
Wenn, dann sollen alle bisher 7500 Corona Tote mit Namen, Beruf und Alter aufgelistet werden oder war er besser als der Rest?
So ein Blödsinn. Dieser Thread dient dazu, das Ableben bekannter kleiner und großer Größen, die man mochte oder auch nicht mochte, mitzuteilen. Wenn dann mal dabei steht, dass es einen in jungen Jahren an Corona erwischt hat, ist das kein Grund, jetzt hier ein Faß wegen Tausender anderer aufzumachen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 09. Mai 2020, 10:49:35
Mir kommt es langsam so vor, daß Corona der wahrgewordene Wunschtraum aller Paternalisten ist.

Es wird Zeit für weniger Paternalismus.

Natürlich. Corona hat hier aber nur einen Zug beschleunigt, in dem wir schon lange sitzen.

Ja, es werden alle ärmer sein.

Wir sind nicht arm und werden es auch nicht sein. Allenfalls wird der Größenwahnsinn etwas zurechtgestutzt. Man braucht keine drei Fernreisen im Jahr, und durch die Einübung von Videokonferenzen hat man jetzt gesehen, daß viele Geschäfts(fern)reisen objektiv überflüssig sind. Vorhin in den Nachrichten auf HR1 habe ich gehört, daß die Deutsche Bahn erwartet, im Fernverkehr erst in 2 Jahren wieder die Passagierzahlen von vor Corona zu erreichen. Das hatte ich nur vom Flugverkehr erwartet.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 09. Mai 2020, 13:42:25
Mal abgesehen davon, was Ibo richtig beschreibt, war Roy mit Siegfried schon eine Persönlichkeit im öffentlichen Leben als Sensation via Magietechnik und eben mit Tigern als Werkzeug für ihre Auftritte. Roy nicht mehr jung mit 75 Jahren. Tigerbiss kann eben passieren und liegt doch länger zurück. Genauso wie Operationen beim Gesichtsschurken zur "Jungerhaltung" bis eh zu einer künstlichen Masken-Erscheinung in präsenten Shows. Dennoch haben sich beide durchgewurschelt in ihrer Arbeit und blieben bekannt.  Ansonsten waren/sind (Siegfried lebt ja noch)  sie ja schon spektakulär mit ihren Shows. Wie mit den Tigern umgegangen wurde während dieser berühmten Zeit, bleibt offen. Vielleicht hat Corona bei Roy tödlich zugeschlagen, vielleicht auch nicht. Er ist tod und eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens gewesen, so dass man ihn hier ohne Bezug auf Corona ruhig erwähnen kann. Die Pressemitteilungen dazu sind natürlich unglücklich. Wenn vor Corona jemand Berühmtes gestorben ist, wurde es hier gewürdigt und gut war es damit. Und ok. Was ich damit sagen wollte? Eigentlich Nichts😁 Bleibt locker und gesund😘
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 09. Mai 2020, 14:12:53
Frau Merkel hat jetzt ihre Schäfchen schön eingehegt und will sie am liebsten nicht mehr rauslassen.

Gehörst du auch zu den Honks, die vor dem Reichstag demonstriert haben. Es wird behutsam geöffnet. Was willst du überhaupt. Ein Rollback auf Vor-Corona-Zeiten ? Sondierungsgespräche mit dem Corona-Virus ?

Zitat
……..., weil das Volk im Grunde eh zu doof ist.
Das ist doch genau dein Reden.




Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 09. Mai 2020, 14:32:54
Dieser Thread dient dazu, das Ableben bekannter kleiner und großer Größen, die man mochte oder auch nicht mochte, mitzuteilen.

Richtig.


Zitat
Wenn dann mal dabei steht, dass es einen in jungen Jahren an Corona erwischt hat, ist das kein Grund, jetzt hier ein Faß wegen Tausender anderer aufzumachen.

Ganz genau. Ein Faß wird aufgemacht, wenn der Mitteilung

 
ohne Corona wäre er sicher 47 ½ geworden  :-[

angehängt.


Der Tod gehört nunmal zum Leben, kann jeden erwischen und ist ein Verlust für die Hinterbliebende, seien sie Angehörige, Freunde oder Fans. Ganz egal was die Ursache ist.
Dass jetzt verstorbene an "Dem Virus" ganz besonders zu erwähnen verstehe ich nicht. Andere Krankheiten gibt es immer noch, an der ein Mensch sterben kann  und es wird sie immer geben.

Übrigens, dass die Sterblichkeit bei Krebs Patienten die letzten Jahren zurückgegan ist, ist untergegangen, was erfreulich ist.



Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 09. Mai 2020, 14:39:46
Und dann ist da noch der Entzug verfassungsgarantierter Grundrechte. Scheint einigen nicht viel zu bedeuten.

Doch, aber dieser Lockdown war ohne Alternativen.
Und wir haben meiner Meinung nach zu früh gelockert.

Das ist aber eh wie der Tanz auf Messers Schneide. Auf der einen Seite erzeugt bricht uns der Krankenstand das Genick bei Welle 2 , auf der anderen Seite stirbt die Wirtschaft und  Existenzen. Egal wo wir danebentreten, es wird brutal bestraft.


Im Grunde tut die Regierung das gleiche wie damals schon bei der NSA-Bespitzelung und dem "Supergrundrecht", dem andere Grundrechte nachrangig seien.

Die Tracing App hat dieses Potential, ja.
Will ich auch nicht haben.

....Regierungsstil, der nichts erklärt und nichts diskutiert, weil das Volk im Grunde eh zu doof ist. Es wird Zeit für weniger Paternalismus.

Ja, leider ja , wenn ich die ganzen "Lockern kommt zu spät"  Demonstrationen sehe , und nochmal Ja.

Eigentlich sollte gesunder Menschenverstand und Eigenverantwortung das Mittel der Wahl sein.
Aber, es tut mir leid, das sehe ich aktuell in großen Teilen unserer Bevölkerung nicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 09. Mai 2020, 15:12:09
Ja, es werden alle ärmer sein. Das haben Naturkatastrophen so an sich, und das werden wir noch sehr oft erleben.

Natürlich, aber man muß beim Umgang damit Augenmaß behalten. Das ist verlorengegangen. Man sollte es nicht schlimmer machen als es eh schon ist.

Zitat
Der Klassenkampf von oben nach unten ist längst im Gange.

Laß mal die Phrasen.

Zitat
(Der Kerl unterstellt mir, ich würde Seuchenzüge und tausendfachen Tod erhoffen. Er will immer nur Spaltung und Hass. Ein Menschenfeind sondergleichen)

Mach's mal eine Nummer kleiner. Wer aufmerksam Zeitung lies, stellt derzeit gehäuft einen gewissen lustvollen Umgang mit der Krise fest. Angeblich würde man jetzt das Leben wieder einfacher gestalten, die Globalisierung zurückdrehen, der Kapitalismus ist am Ende usw. Eine Menge Wunschdenken. Das ist auch kein verantwortlicher Umgang mit der Krise.

Zitat
Die Herbstwelle wird einen neuen Shutdown erzwingen, wenn wir keine US-Zustände wollen.

Das glaube ich nicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 09. Mai 2020, 15:18:52
Gehörst du auch zu den Honks, die vor dem Reichstag demonstriert haben.

Das ist doch eher deine Peer-Group.

Zitat
Es wird behutsam geöffnet. Was willst du überhaupt. Ein Rollback auf Vor-Corona-Zeiten ? Sondierungsgespräche mit dem Corona-Virus ?

Nein, aber man hätte z.B. Kindergarten offenlassen können und Friseure. Es ist kein einziger Fall einer Ansteckung beim Friseur bekannt. In Island wurde bei 13.000 Tests bei keinem einzigen Kind unter 10 Jahren der Virus nachgewiesen. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC sagt ebenfalls, daß Kinder unter 10 Jahren nur 1 Prozent der Fälle darstellen. Die WHO sagt, daß sich Erwachsene kaum bei Kindern anstecken.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 09. Mai 2020, 15:33:21
Wenn die sarkastische Bemerkung über den Covid-19 Tod eines britischen Rappers afrikanischer Herkunft moralisch verwerflich ist
wie ist dann die lustige Anspielung auf die Covid-19-Vorerkrankung des verstorbenen deutsch-Amerikaners Roy von Siegfried und Roy einzuschätzen ?


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 09. Mai 2020, 15:33:27
Doch, aber dieser Lockdown war ohne Alternativen.

Ich bin mir da immer noch nicht ganz sicher. Die meisten Infektionen sind bei 20-24-jährigen. Man hätte erstmal nur die Orte schließen sollen, an denen die eng aufeinander sitzen, also Clubs, Bars Fitnessstudios und sowas. Trotzdem stecken die sich auch im Lockdown weiter untereinander an, weil die sich weiterhin treffen.

Der Lockdown (der keiner ist) wird doch sowieso durch offene Lidls und Kauflands konterkariert. Was bringt denn das, wenn man Spielplätze schließt (was für ein Quatsch), aber die Eltern die Kiddies dann zum Einkaufen mitnehmen?

Zitat
Und wir haben meiner Meinung nach zu früh gelockert.

Es gibt diese Ansicht, daß man das berühmte R noch weiter hätte runterbringen müssen. Ich weiß nicht, ob es das wert ist, dafür noch mehr Schaden anzurichten.

Zitat
Das ist aber eh wie der Tanz auf Messers Schneide. Auf der einen Seite erzeugt bricht uns der Krankenstand das Genick bei Welle 2 , auf der anderen Seite stirbt die Wirtschaft und  Existenzen. Egal wo wir danebentreten, es wird brutal bestraft.

Man muß die Diskussion aber wenigstens führen.

Zitat
Eigentlich sollte gesunder Menschenverstand und Eigenverantwortung das Mittel der Wahl sein.
Aber, es tut mir leid, das sehe ich aktuell in großen Teilen unserer Bevölkerung nicht.

Ich schon. Das geht soweit, daß die Leute ständig mit Masken rumrennen und dabei völlig falsch benutzen und es damit eher noch schlimmer machen.

Die Tracing App hat dieses Potential, ja.

Die kommt ja eh nicht rechtzeitig und mit Bluetooth ist das sowieso Schwachsinn.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 09. Mai 2020, 16:01:49
Nein, aber man hätte z.B. Kindergarten offenlassen können und Friseure.

Wir haben hier den Drosten und der sagt was ganz anderes. Der bezieht sich zum Beispiel auf eine Studie aus Nordfrankreich, wo in einer Schule 60% der Schüler und Lehrer positiv getestet wurden, d.h. die haben sich alle voneinander angesteckt. Der Streeck meint, wenn in einem Haushalt ein Kind infiziert ist, beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens ein Elternteil infiziert ist 60 Prozent.

Zitat
Es ist kein einziger Fall einer Ansteckung beim Friseur bekannt.
Das keine bekannt ist, heißt nicht, dass es keine geben kann. Wer rückt einem sonst noch so auf die Pelle wie der Friseur. Der kennt doch die Pickel des Kunden besser als der/die Partner(in).

Zitat
In Island wurde bei 13.000 Tests bei keinem einzigen Kind unter 10 Jahren der Virus nachgewiesen. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC sagt ebenfalls, daß Kinder unter 10 Jahren nur 1 Prozent der Fälle darstellen. Die WHO sagt, daß sich Erwachsene kaum bei Kindern anstecken.
Die stochern alle nur im Dunkeln und sagen nächste Woche was anderes.  Ein Irrtum könnte teuer werden: Wenn ein Kind positiv ist, sind 3 Tage später alle Schüler, Lehrer, Geschwister, Freunde und Eltern positiv.
Die meisten Lehrer sind ü50 also kann man sich vorstellen, was dann los ist.
 
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 09. Mai 2020, 16:55:41
Wir haben hier den Drosten und der sagt was ganz anderes.

Er sagt öfter mal was anderes.

Zitat
Der bezieht sich zum Beispiel auf eine Studie aus Nordfrankreich, wo in einer Schule 60% der Schüler und Lehrer positiv getestet wurden, d.h. die haben sich alle voneinander angesteckt.

Ein äußerst seltener Zufallstreffer und vielleicht haben sich da Kinder bei den Erwachsenen ansgesteckt.

Neben dem isländischen Befund gibt es eine Studie aus den Niederlanden. Es wurden in Hausarztpraxen Familien untersucht, in denen ein Mitglied Sars-CoV-2-positiv war. Kein Kind hatte sich angesteckt.

Zitat
Der Streeck meint, wenn in einem Haushalt ein Kind infiziert ist, beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens ein Elternteil infiziert ist 60 Prozent.

Mag sein.

Zitat
Das keine bekannt ist, heißt nicht, dass es keine geben kann.

Wenn keine bekannt ist, sind sie wohl selten. Wir werden es bald sehen.

Zitat
Die stochern alle nur im Dunkeln und sagen nächste Woche was anderes.  Ein Irrtum könnte teuer werden: Wenn ein Kind positiv ist, sind 3 Tage später alle Schüler, Lehrer, Geschwister, Freunde und Eltern positiv.

Dann müßte Schweden schon durchweg infiziert sein.

Zitat
Die meisten Lehrer sind ü50 also kann man sich vorstellen, was dann los ist.

Ihr haut immer Sachen raus, ohne euch mal kurz vorher zu informieren. Das sieht dann immer ein bißchen blöd aus.

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/lehrer-in-deutschland-laut-oecd-bericht-aelter-weiblich-gut-bezahlt-a-1167094.html

"Rund 41 Prozent der Grundschullehrer (Primarbereich), 48 Prozent der Lehrer an Gesamtschulen und Gymnasien (Sekundarbereich I) und 42 Prozent an der gymnasialen Oberstufe (Sekundarbereich II) sind mindestens 50 Jahre alt."
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 09. Mai 2020, 17:20:05
(Der Kerl unterstellt mir, ich würde Seuchenzüge und tausendfachen Tod erhoffen. Er will immer nur Spaltung und Hass. Ein Menschenfeind sondergleichen)

Müsste vor diesem Erkenntnishintergrund nicht ein gutmenschlicher Exorzismus durchgeführt werden? Ich stelle mir das so vor, dass die selbst ernannten Guten einen Kreis bilden und wiederholt die Worte sprechen: "Du mit einer anderen Ansicht, als die unsere, wir verbannen dich". 

Machen die Mainstream-Medien ja auch so ähnlich.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 09. Mai 2020, 17:33:24
47 Jahre, ohne Corona wäre er sicher 47 ½ geworden  :-[

Bestimmt hat er keinen Mundschutz gehabt und die Hände nicht gewaschen.

Waren die Bisse des Tigers eine Vorerkrankung?

Geschmacklos.

Die Vorerkrankung bei Roy war übrigens Schlaganfall, aber er war seitdem jedenfalls nicht in einer lebensbedrohlichen Verfassung, da wäre noch einiges gegangen. Und der 47-jährige hatte sicher auch noch viel vor.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 09. Mai 2020, 17:50:01
Geschmacklos.

Die Reihenfolge der zitierten Beiträge sagt doch einiges.


Zitat
Die Vorerkrankung bei Roy war übrigens Schlaganfall, aber er war seitdem jedenfalls nicht in einer lebensbedrohlichen Verfassung, da wäre noch einiges gegangen. Und der 47-jährige hatte sicher auch noch viel vor.

Das trifft genaso zu auf Opfer eines Gewaltverbrechens, Verkehrsunfälle, Brände, Naturkatastrophen,...etc
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 09. Mai 2020, 18:45:29
Ich wollte mich über den Rechtextremisten Boris Palmer möblieren, der behauptet hat, die Coronatoten hätten typischer Weise nur noch ein halbes Jahr zu leben hat. Wer selber ein eine derartige Gesinnung hat, kapiert das natürlich nicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 09. Mai 2020, 18:46:43
Das Männerboard ist kein Mainstreammedium, du Pappnase.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 09. Mai 2020, 18:54:17
Ich wollte mich über den Rechtextremisten Boris Palmer möblieren, der behauptet hat, die Coronatoten hätten typischer Weise nur noch ein halbes Jahr zu leben hat. Wer selber ein eine derartige Gesinnung hat, kapiert das natürlich nicht.

Dann lass die Toten in Ruhe und treibe deine politische Schlacht wo anderes. Das Forum hat in der Hinsicht einige Threads zu bieten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 09. Mai 2020, 20:16:39
Ich bin mir da immer noch nicht ganz sicher. Die meisten Infektionen sind bei 20-24-jährigen. Man hätte erstmal nur die Orte schließen sollen, an denen die eng aufeinander sitzen, also Clubs, Bars Fitnessstudios und sowas. Trotzdem stecken die sich auch im Lockdown weiter untereinander an, weil die sich weiterhin treffen.
Nach aktuellem Wissenstand ist ein Virus nicht bewußt selektiv, wäre dem so, könnte ich Deiner Argumentation zustimmmen.

Wenn wir die Aktion nicht durchgezogen hätten, wäre hier auch die Hölle los gewesen.
Was ist an einer Exponentialfunktion so schwer verständlich, da fasse ich mir einfach mal an den Kopf?

Das ist wie ein geschmiertes Schneeballsystem, es bricht erst zusammen, wenn ihm der Nachschub ausgeht.

Der Lockdown (der keiner ist) wird doch sowieso durch offene Lidls und Kauflands konterkariert. Was bringt denn das, wenn man Spielplätze schließt (was für ein Quatsch), aber die Eltern die Kiddies dann zum Einkaufen mitnehmen?

Die Kiddies sitzen daheim fest und sind damit in Quarantäne.
Wenn man seine Kiddies mit Abstand mitschleppt als Rudel geht das, wenn das Rudel Abstand zu anderen Leuten hält.  :.)

Es gibt diese Ansicht, daß man das berühmte R noch weiter hätte runterbringen müssen. Ich weiß nicht, ob es das wert ist, dafür noch mehr Schaden anzurichten.

Das R und die Neuinfektionen als Paket. Doch.
Wenn es eine zweite Welle verhindert, dann bitte so hart es ist, in den sauren Apfel beißen.
Materielle Dinge kann man wieder aufbauen,  Leben nicht.

Ohne Leben kein Material.

Man muß die Diskussion aber wenigstens führen.

Die muss man sogar ständig führen.

Ich schon. Das geht soweit, daß die Leute ständig mit Masken rumrennen und dabei völlig falsch benutzen und es damit eher noch schlimmer machen.

Irgendjemand hatte mal die Analogie mit dem Einnässen gebracht, etwas Schutz ist besser als nichts.


Die kommt ja eh nicht rechtzeitig und mit Bluetooth ist das sowieso Schwachsinn.

Für die nächste Pandemie mit dem nächsten Virus haben wir das vielleicht.
Ich möchte auch nicht ständig überwacht werden, hast Du eine bessere und anonymere Methode um Infektionsketten zu unterbrechen?

Wenn ein Infizierter den Status auf seiner App reinhackt, bekommt jeder, der innerhalb der Inkubationszeit Kontakt hatte, anonym eine Info, um in anonym in Quarantäne zu gehen oder Dich testen zu lassen.

Da sind wir wieder beim Thema Eigenverantwortung und Solidarität.

Ich bin wirklich ein Verfechter des Datenschutzes, aber eine so ausgelegte App, wenn diese wieder de-installierbar und deaktivierbar ist, und ohne GEO GPS Daten auskommt, geht für mich jedenfalls, noch in Ordnung.

Deswegen auch Bluetooth, um die GPS Geo Daten zu vermeiden.

Ggf. auch für weitere Pandemien. Digitaler Pandemieschutz?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 09. Mai 2020, 22:18:09
Wenn wir die Aktion nicht durchgezogen hätten, wäre hier auch die Hölle los gewesen.

Das sehe ich so auch. Dadurch aber, dass wir glimpflich davongekommen sind, sind viele eben nicht in der Lage, das zu verinnerlichen  :.) (auch Menschen im näheren Umfeld, bei denen ich eigentlich ausreichend gesunden Menschenverstand erwartet hätte). Nach dem Motto: "ich kenne keinen persönlich, der gestorben ist". Ich kannte auch keinen persönlich, der gestorben ist; ich kenne aber mehrere persönlich, die erkrankt waren. Klar, denn ich wohne in Baden-Württemberg und damit in einem der am stärksten betroffenen Bundesländer. Es ist schon krass, wie viele die Pandemie leugnen, nur weil sich nicht (wie in manchen Endzeitfilmen) draussen die Leichen stapeln  :.).

Ich will mir gar nicht ausmalen, wie alle sich auf die Regierung stürzen würden, wenn die entsprechenden Maßnahmen nicht durchgeführt worden wären und wir überrollt worden wären von Ansteckungen. Natürlich weiß niemand, wie es dann konkret abgelaufen wäre. keiner hat eine Kristallkugel. Man kann allerdings in die Nachbarländer schielen und schauen, wie andere Gesundheitssysteme arbeiten im Vergleich zu dem in Deutschland.

Zum Thema gutes Gesundheitssystem in Deutschland kann ich aktuell noch beitragen: unser Freund in Schottland bekam letztes Jahr im Juli eine Knieprothese, mein Mann vor 10 Tagen. Unser Freund berichtete, dass er nach zwei Tagen stationärem Aufenthalt nach Hause geschickt wurde. Vier Wochen später hatte er für drei Wochen Physiotherapie und zwar genau jeweils einmal pro Woche, also insgesamt genau dreimal. Danach wurde er nach Hause geschickt und als wir ihn im Oktober trafen, war das Knie immer noch heftig geschwollen und er nahm jede Menge Schmerzmittel ein. Mein Mann war nun neun Tage stationär (man wollte aufgrund einer vor vielen Jahren erlittenen Infektion sicher gehen, dass keine Entzündung auftritt), bekam dort täglich, sogar bereits am OP-Tag Physiotherapie und wurde nahtlos in eine orthopädische Reha geschickt. Dort ist er gestern angekommen und wird die nächsten drei Wochen intensive physiotherapeutische und bewegungstechnische Maßnahmen erhalten. Ich bin ziemlich dankbar, dass wir hier in Deutschland leben und dieses Gesundheitssystem haben (auch wenn es hier sicher auch Kritikpunkte gibt). Im Vergleich zu manchen anderen europäischen Ländern schneiden wir ganz schön gut ab.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 10. Mai 2020, 12:56:59
Wenn wir die Aktion nicht durchgezogen hätten, wäre hier auch die Hölle los gewesen.

Es ist aber eine Menge Unsinn beschlossen worden. Grenzschließungen sind z.B. sobald das Virus mal im Land ist, komplett blödsinnig. Trotzdem gibt es die. Warum? Die Polen waren ja ganz schnell damit. Bei denen ist es vielleicht Populismus, aber warum machen wir das? Und warum empfiehlt die EU-Kommission das? Ich höre von Virologen immer wieder die gleiche Aussage, nämlich daß das nichts bringt, weil Einreise Addition ist und gegenüber der Multiplikation durch Ansteckungen zu vernachlässigen.

Zitat
Das R und die Neuinfektionen als Paket. Doch.
Wenn es eine zweite Welle verhindert, dann bitte so hart es ist, in den sauren Apfel beißen.
Materielle Dinge kann man wieder aufbauen,  Leben nicht.

Das ist zu einfach. "materielle Dinge" kosten auch Leben. Und nein, man kann das nach zwei Jahren Lockdown nicht wieder aufbauen, jedenfalls nicht mal eben so. Die Welt meldet heute, daß 2,1 Millionen Bürger, also 2,6% der Deutschen "existenzbedrohende finanzielle Verluste" erleidet. Jetzt stelle dir mal 2 Jahre Lockdown vor. Die Wirtschaftsleistung schrumpft um 30% oder mehr. Dann sind es nicht mehr 2,1 Mio. Kürzen wir dann 30 von den 100 Mrd, die jedes Jahr aus Steuern in die Rentenversicherung geht? Das hieße etwa 10% weniger Rente. Und kürzen wir im ÖD ein Drittel der Gehälter? Der Bundeszuschuß zur GKV wird auch um ein Drittel gekürzt. Einfach überall ein Drittel weg. Das kann man mit keiner Reichensteuer kompensieren.

Man kann den Lockdown nicht über Jahre durchhalten. Es geht nicht. Daraus folgt zwingend, daß man Kriterien braucht, man man den mit welchen Maßnahmen lockert. Alles andere ist Realitätsverweigerung.

Und was, wenn es nie einen Impfstoff gibt? Dann bleiben wir für immer im Lockdown?

Bemerkenswert ist auch, daß die Altersgruppe von 30 bis 39 Jahren am stärksten betroffen ist, davon 6,8% existenzbedrohend. Rentner sind dagegen aber gar nicht betroffen und kriegen sogar 4% mehr Rente. Gar nicht betroffen ist auch der gesamte ÖD und die Beamtenschaft. Darüber wird man auch noch mal reden müssen. Da tut sich eine große Spaltung auf.

Zitat
Irgendjemand hatte mal die Analogie mit dem Einnässen gebracht, etwas Schutz ist besser als nichts.

Nein. Wer sich die Maske beim Verlassen eines Laden unters Kinn zieht, macht es schlimmer als ohne Maske.

Zitat
Für die nächste Pandemie mit dem nächsten Virus haben wir das vielleicht.

Bluetooth ist Blödsinn. Funktioniert nur mit neuestem Android. Auf iOS muß die App im Vordergrund laufen. Bringt nur was, wenn wirklich fast jeder die App hat. Nur ein Bruchteil der Bevölkerung würde die sich installieren. Da sind wir wieder bei Wahrscheinlichkeiten. Sagen wir mal, 60% hat ein Smartphone, davon haben 30% ein hinreichend modernes OS. Davon wollen 30% die App installieren und aktivieren Bluetooth.

Dann sind wir bei 0,6x0,3x0,3, also bei 5,4% der Bevölkerung, die mitmacht. Ergo => die Idee kann man vergessen.

Südkorea und Taiwan machen das mit zentral erfassten Geo-Daten. Das wird in Deutschland nicht kommen. Selbst wenn man wollte, würde so ein Projekt in Deutschland 5-10 Jahre dauern und dann nicht richtig funktionieren.

Zitat
Ich möchte auch nicht ständig überwacht werden, hast Du eine bessere und anonymere Methode um Infektionsketten zu unterbrechen?

Infektionsketten kann man nicht anonym unterbrechen.

Zitat
Wenn ein Infizierter den Status auf seiner App reinhackt, bekommt jeder, der innerhalb der Inkubationszeit Kontakt hatte, anonym eine Info, um in anonym in Quarantäne zu gehen oder Dich testen zu lassen.

Das ist nur schein-anonym. Der Empfänger hat dann eine IP-Adresse und die läßt sich mit hinreichend Aufwand nachverfolgen. Aber wie gesagt, ist das reine Theorie. Eine Bluetooth-App wird nicht funktionieren.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 10. Mai 2020, 14:04:50
"Die Wirtschaft" hinterher genauso wieder "aufzubauen", wie sie war, ist ohnehin der falsche Plan. Ihr wisst alle, warum.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 10. Mai 2020, 14:19:14
Es ist aber eine Menge Unsinn beschlossen worden. Grenzschließungen sind z.B. sobald das Virus mal im Land ist, komplett blödsinnig. Trotzdem gibt es die. Warum? Die Polen waren ja ganz schnell damit. Bei denen ist es vielleicht Populismus, aber warum machen wir das? Und warum empfiehlt die EU-Kommission das? Ich höre von Virologen immer wieder die gleiche Aussage, nämlich daß das nichts bringt, weil Einreise Addition ist und gegenüber der Multiplikation durch Ansteckungen zu vernachlässigen.

Die Alternative  ist eine Einreisekontrolle auf Corona, die wir aber demnach nicht hatten und nicht umsetzen konnten.
Zum Einen wird das ja gerade gelockert, womit wir wieder beim Testen wären.

Es ist erstmal eine Addition, die Infizierten, die anstecken sind ab diesem Status dann aber doch keine Addition mehr.

Das ist zu einfach. "materielle Dinge" kosten auch Leben. Und nein, man kann das nach zwei Jahren Lockdown nicht wieder aufbauen, jedenfalls nicht mal eben so. Die Welt meldet heute, daß 2,1 Millionen Bürger, also 2,6% der Deutschen "existenzbedrohende finanzielle Verluste" erleidet. Jetzt stelle dir mal 2 Jahre Lockdown vor. Die Wirtschaftsleistung schrumpft um 30% oder mehr. Dann sind es nicht mehr 2,1 Mio. Kürzen wir dann 30 von den 100 Mrd, die jedes Jahr aus Steuern in die Rentenversicherung geht? Das hieße etwa 10% weniger Rente. Und kürzen wir im ÖD ein Drittel der Gehälter? Der Bundeszuschuß zur GKV wird auch um ein Drittel gekürzt. Einfach überall ein Drittel weg. Das kann man mit keiner Reichensteuer kompensieren.

Man kann den Lockdown nicht über Jahre durchhalten. Es geht nicht. Daraus folgt zwingend, daß man Kriterien braucht, man man den mit welchen Maßnahmen lockert. Alles andere ist Realitätsverweigerung.

Von eben mal aufbauen habe ich aber auch keinen Ton gesagt.
Und ja, das sehe ich genauso, das halten wir keine 2 Jahre durch, das halten wir schon weniger nicht durch.
Ohne Lockerungen gehts nicht.

Aktuell haben wir aber immer noch nichts, was wir weitflächig als Impfung oder Mediakament gegen den Virus ins Feld werfen können.
Immerhin wird weltwelt mit Hochdruck dran gearbeitet und die ersten Hoffnungsschimmer tauchen ja bereits am Horizont auf.

Und was, wenn es nie einen Impfstoff gibt? Dann bleiben wir für immer im Lockdown?

Das verfängt bei mir nicht. Du hast bereits erkannt, dass dies praktisch nicht umsetzbar ist.  Siehe oben.
Dann werden wir irgendeinen  Mittelweg zwischen neuer "Normalität" und Vorsicht gegen den Virus gehen müssen.

Bemerkenswert ist auch, daß die Altersgruppe von 30 bis 39 Jahren am stärksten betroffen ist, davon 6,8% existenzbedrohend. Rentner sind dagegen aber gar nicht (...)

Fangen wir also bereits an, zu selektieren ? Sehr  schwache Argumentation mit etwas Statistik und Wahrscheinlichkeit gewürzt.
Letzendlich betrifft es uns Alle.


Nein. Wer sich die Maske beim Verlassen eines Laden unters Kinn zieht, macht es schlimmer als ohne Maske.

Das ist der eigene Selbstschutz. Vor der eigenen Dummheit kann man Leute nicht schützen, das war schon immer so.

Bluetooth ist Blödsinn. Funktioniert nur mit neuestem Android. Auf iOS muß die App im Vordergrund laufen. Bringt nur was, wenn wirklich fast jeder die App hat. Nur ein Bruchteil der Bevölkerung würde die sich installieren. Da sind wir wieder bei Wahrscheinlichkeiten. Sagen wir mal, 60% hat ein Smartphone, davon haben 30% ein hinreichend modernes OS. Davon wollen 30% die App installieren und aktivieren Bluetooth.

Dann sind wir bei 0,6x0,3x0,3, also bei 5,4% der Bevölkerung, die mitmacht. Ergo => die Idee kann man vergessen.

Das mit Android kann ich so ad hoc nicht nachvollziehen, lasse ich aber mal so stehen und gelten.

Südkorea und Taiwan machen das mit zentral erfassten Geo-Daten. Das wird in Deutschland nicht kommen. Selbst wenn man wollte, würde so ein Projekt in Deutschland 5-10 Jahre dauern und dann nicht richtig funktionieren.

Da stimme ich Dir mal zu, es würde mich wundern, wenn es schneller passiert. Aber Wunder passieren hin und wieder.


Infektionsketten kann man nicht anonym unterbrechen.

Das ist nur schein-anonym. Der Empfänger hat dann eine IP-Adresse und die läßt sich mit hinreichend Aufwand nachverfolgen. Aber wie gesagt, ist das reine Theorie. Eine Bluetooth-App wird nicht funktionieren.

Ja, am Ende läßt sich das verfolgen, deswegen finde ich es auch gut, dass es aktuell nach einer dezentralen Lösung aussschaut, nur so eine wäre eine mögliche Option. Und der Löschung nach 14-21 Tagen.

Wie gesagt, bei Bluetooth und Android, dass lasse ich so stehen, das sehe ich im Ganzen etwas anders.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 10. Mai 2020, 16:18:59
"Die Wirtschaft" hinterher genauso wieder "aufzubauen", wie sie war, ist ohnehin der falsche Plan. Ihr wisst alle, warum.

nicht wirklich
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 10. Mai 2020, 16:53:39
Die Alternative  ist eine Einreisekontrolle auf Corona, die wir aber demnach nicht hatten und nicht umsetzen konnten.

Die Einreisekontrolle bringt wegen der Inkubationszeit nichts. Man hätte nur ganz zumachen können, aber sobald das Virus im Land ist, bringt das nichts mehr. Ich finde es merkwürdig, daß man trotzdem daran festhält. Da weiß ich dann auch nicht mehr, nach welchen Kriterien Maßnahmen beschlossen werden. Nach der Nützlichkeit oder nach der Öffentlichkeitswirksamkeit?

Zitat
Und ja, das sehe ich genauso, das halten wir keine 2 Jahre durch, das halten wir schon weniger nicht durch.
Ohne Lockerungen gehts nicht.

Eben und wenn man bei der Erkenntnis mal ist, muß man sich Gedanken machen, wie man das Leben organisiert, ohne alles an die Wand zu fahren. Wenn keine Impfung kommt, geht's am Ende doch nur über Herdenimmunität. Das kann Jahre dauern. Ich würde solange auf den einfachen, täglichen Selbsttest hoffen.

Zitat
Immerhin wird weltwelt mit Hochdruck dran gearbeitet und die ersten Hoffnungsschimmer tauchen ja bereits am Horizont auf.

Mal gucken. Es dauert noch mindestens ein Jahr. Das ist schon zu lange, um mit geschlossenen Schulen, Restaurants und Kindergärten weiterleben zu können. Jetzt gründet die Kultusministerkonferenz eine Kommission, um das nächste Schuljahr zu organisieren. Ich bin absolut pessimistisch, daß da irgendwas bei rauskommt. Das scheitert am Föderalismus-Kompetenzgerangel und an der Technologiefeindlichkeit vieler Lehrer. Da wird rein gar nichts passieren.

Zitat
Fangen wir also bereits an, zu selektieren ? Sehr  schwache Argumentation mit etwas Statistik und Wahrscheinlichkeit gewürzt.

Die aktuellen Maßnahmen treffen die Leute nun mal sehr ungleich. Das kann man nicht bestreiten.

Zitat
Letzendlich betrifft es uns Alle.

Nein. Mich betrifft's z.B. fast gar nicht. Ich habe meinen Job noch. Es fällt allenfalls der Italien-Urlaub aus. Die Bäckerei an der Ecke trifft es ganz anders. Restaurants gibt es nach einem Jahr Lockdown keine mehr. Was machen die Leute? Beleihen ihr Eigentum, um weiterzumachen? Und gehen dann irgendwann doch pleite und müssen in Privatinsolvenz? Andere, die kleine großen Einbußen haben, kaufen dann billig deren Wohnung?

Zitat
Das ist der eigene Selbstschutz. Vor der eigenen Dummheit kann man Leute nicht schützen, das war schon immer so.

Mir passt an der Sache mit den Masken nicht, daß Virologen und Ärzte sie im Grunde ablehnen. Herr Montgomery war da ganz deutlich. Beim presseclub heute war Werner Bartens eher gegen Lockerungen, aber auch eher gegen Masken.

Sie werden uns aber trotzdem verordnet. Ich weiß nicht genau warum. Weil der Politik nichts besseres einfällt? Oder wie beim grünen Punkt, daß man die Leute mit einer eigentlich sinnlosen Maßnahme an ein Thema gewöhnen will?

Zitat
Das mit Android kann ich so ad hoc nicht nachvollziehen, lasse ich aber mal so stehen und gelten.

Google will im Mai ein Update (https://www.heise.de/newsticker/meldung/Coronavirus-Kontaktverfolgung-wird-Teil-von-Android-und-iOS-4702166.html) ausrollen. Mal sehen, was bei rauskommt.

Zitat
Ja, am Ende läßt sich das verfolgen, deswegen finde ich es auch gut, dass es aktuell nach einer dezentralen Lösung aussschaut, nur so eine wäre eine mögliche Option. Und der Löschung nach 14-21 Tagen.

Also ich weiß nicht, ob ich das aktivieren würde. Mein Smartphone soll sich ständig mit allen anderen Smartphones verbinden? Wie lange macht das der Akku mit? Und irgendwann kommen auch die Malware-Anbieter auf den Trichter.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 10. Mai 2020, 18:41:45
Die Einreisekontrolle bringt wegen der Inkubationszeit nichts. 

Ja, deswegen sind die Grenzen ja weitestgehend dicht.
   
Nein. Mich betrifft's z.B. fast gar nicht. Ich habe meinen Job noch.

Aus der Sicht betrifft es mich auch nicht.

Ich konkretisiere das also nochmal:

Es ging um die Virusinfektion (Gesundheit) nicht um die wirtschaftliche Auswirkung.
Was die Virusinfektion betrifft, betrifft  es alle.


Mir passt an der Sache mit den Masken nicht, daß Virologen und Ärzte sie im Grunde ablehnen. Herr Montgomery war da ganz deutlich. Beim presseclub heute war Werner Bartens eher gegen Lockerungen, aber auch eher gegen Masken.

Sie werden uns aber trotzdem verordnet. Ich weiß nicht genau warum. Weil der Politik nichts besseres einfällt? Oder wie beim grünen Punkt, daß man die Leute mit einer eigentlich sinnlosen Maßnahme an ein Thema gewöhnen will?



Weil Sie nicht einen selbst schützen, aber die Tröpfcheninfektionen etwas bremsen, nicht viel aber ....
In Taiwan geht das automatisch, da muss das nicht verordnet werden.
Diese Art des Selbstschutzes und des Allgemeinschutzes  muss ein Europäer erst noch "lernen".
 
Also ich weiß nicht, ob ich das aktivieren würde. Mein Smartphone soll sich ständig mit allen anderen Smartphones verbinden? Wie lange macht das der Akku mit? Und irgendwann kommen auch die Malware-Anbieter auf den Trichter.

Gutes Argument, aber hast Du eine andere, bessere Alternative anzubieten?

Schau nach Köln und nach Berlin, Demonstrationen gegen die Masken, 2 mögliche neue Infektionsherde.
Wenn es da zu Ausbrüchen kommt, dann herzlichen Glückwunsch zum nächsten Shut/Lockdown.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 10. Mai 2020, 19:34:39
Aus der Sicht betrifft es mich auch nicht.


Mich auch nicht aber irgendwann, und das ist nicht mehr weit, wird uns allen treffen.



Zitat
Schau nach Köln und nach Berlin, Demonstrationen gegen die Masken, 2 mögliche neue Infektionsherde.
Wenn es da zu Ausbrüchen kommt, dann herzlichen Glückwunsch zum nächsten Shut/Lockdown.

Gestern auch hier, und es werden immer mehr.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 10. Mai 2020, 21:51:37
Ja, deswegen sind die Grenzen ja weitestgehend dicht.

Nun ist das Virus aber Land, also kann man die Grenzen wieder aufmachen. "Grenzen zu" ist vielleicht in den ersten zwei Wochen sinnvoll. Danach nicht mehr. Und solche Sachen lassen Zweifel aufkommen, ob das alles wirklich rein nach Sinn und Zweck entschieden wird.

Zitat
Was die Virusinfektion betrifft, betrifft  es alle.

Aber unterschiedlich stark.

Zitat
Weil Sie nicht einen selbst schützen, aber die Tröpfcheninfektionen etwas bremsen, nicht viel aber ....

Aber nur richtig angewendet und das tun nur ganz wenige. Falsch angewendet sind sie mehr schlecht als gut.

Montgomery hält Maskenpflicht für falsch (https://www.aerztezeitung.de/Politik/Montgomery-haelt-Maskenpflicht-fuer-falsch-408844.html)

"Weltärztepräsident Professor Frank Ulrich Montgomery kritisiert die bundesweite Maskenpflicht: Der unsachgemäße Gebrauch sei gefährlich."

Zitat
In Taiwan geht das automatisch, da muss das nicht verordnet werden.
Diese Art des Selbstschutzes und des Allgemeinschutzes  muss ein Europäer erst noch "lernen".

Die benutzen auch nicht diese selbstgemachten Masken und ich vermute, daß sie sie nicht mehrfach benutzen. Aber in Asien machen die das auch nicht komplett richtig. Die laufen draußen, wo man sie gar nicht braucht, mit der Maske rum, feuchten die dabei gut durch und gehen dann nach drinnen. Wechseln die dann die Maske? Ich glaube nicht.

Zitat
Gutes Argument, aber hast Du eine andere, bessere Alternative anzubieten?

In Asien werden die GPS-Bewegungsdaten ausgewertet. In Taiwan hatten sie binnen eines Tages alle Einreisenden aus China und deren Kontakte der letzten Woche beisammen. Denen ist aber auch Datenschutz egal. Und jetzt kommt die Preisfrage: Wir bürden uns gewaltige Kosten und die größte Rezession auf, die wir je hatten, aber beim Datenschutz sind wir stur. Wieso? Oder anders gesagt: Menschenleben sind wichtiger als die Wirtschaft, aber nicht so wichtig wie die Privatsphäre?

Zitat
Schau nach Köln und nach Berlin, Demonstrationen gegen die Masken, 2 mögliche neue Infektionsherde.
Wenn es da zu Ausbrüchen kommt, dann herzlichen Glückwunsch zum nächsten Shut/Lockdown.

In Taiwan würde man rauskriegen, ob da was dran ist. Ich halte das nicht für so dramatisch. Das war alles unter freiem Himmel mit relativ viel Abstand. Da sind die Leute beim Einkaufen enger beieinander.

Stuttgart
Quelle Berliner Zeitung (https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/tausende-bei-demonstrationen-gegen-corona-regeln-li.83152)

(https://berliner-zeitung.imgix.net//2020/5/9/1b5219c7-1bdc-4485-9525-1c1015b1d7fc.jpeg?rect=0%2C301%2C5767%2C3244&w=1024&auto=format)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 10. Mai 2020, 22:25:27
Nun ist das Virus aber Land, also kann man die Grenzen wieder aufmachen. "Grenzen zu" ist vielleicht in den ersten zwei Wochen sinnvoll. Danach nicht mehr. Und solche Sachen lassen Zweifel aufkommen, ob das alles wirklich rein nach Sinn und Zweck entschieden wird.

Dann hast Du aber doch wieder unbekannte Infektionsketten. Es geht nicht darum, dass der Virus bereits da ist.
Es geht darum, die Epidemie zu kontrollieren.  :.)
 
Aber nur richtig angewendet und das tun nur ganz wenige. Falsch angewendet sind sie mehr schlecht als gut.

Freundlich ausgedrückt: Ja, wir sind schlecht vorbereitet (gewesen).
Ein Hoch auf unser Gesundheitssystem.

 

Die benutzen auch nicht diese selbstgemachten Masken und ich vermute, daß sie sie nicht mehrfach benutzen. Aber in Asien machen die das auch nicht komplett richtig. Die laufen draußen, wo man sie gar nicht braucht, mit der Maske rum, feuchten die dabei gut durch und gehen dann nach drinnen. Wechseln die dann die Maske? Ich glaube nicht.

Ja, die sind besser vorbereitet gewesen, die haben schon vorher gelitten (SARS & Co) , deswegen.
Mag stimmen, ich bin kein Virologe und kein Epidemieologe.

Die Kerneinstellung ist dort auf den ersten Blick aber besser als bei uns, an der Umsetzung hapert es dann da ggf. auch.
Das vermag ich leider nicht zu bewerten.



(...)  In Taiwan hatten sie binnen eines Tages alle Einreisenden aus China und deren Kontakte der letzten Woche beisammen. Denen ist aber auch Datenschutz egal. Und jetzt kommt die Preisfrage: Wir bürden uns gewaltige Kosten und die größte Rezession auf, die wir je hatten, aber beim Datenschutz sind wir stur. Wieso? Oder anders gesagt: Menschenleben sind wichtiger als die Wirtschaft, aber nicht so wichtig wie die Privatsphäre?

Ja, wenn ich das richtig verstanden habe, haben die direkt am gleichen Tag wo das Ding in China bekannt wurde, direkt reagiert.
Da sind wir wieder beim Thema besser vorbereitet.

Das mit dem Datenschutz bei uns ist nun die Kür, der extra Reifen, die Quadratur des Kreises, der uns in Europa von Asien unterscheidet.
Ob das gelingt, bleibt abzuwarten.

Warten wir ab, wie es bei uns weitergeht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 11. Mai 2020, 12:52:41
Die Infektionsraten steigen wieder, die Party ist vorbei.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 11. Mai 2020, 13:21:06
Die Infektionsraten steigen wieder, die Party ist vorbei.

Das heißt nicht automatisch sonderlich mehr. Es wird mehr getestet, nicht jeder positiv getestete ist ein Fall für die Intensivstation. Und noch vieles haben die Experten zu den Zahlen gesagt und behauptet.



Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 11. Mai 2020, 13:30:49
Wenn die Zahlen zuvor wegen mangelnden Tests falsch zu niedrig waren, dann wäre die Lockerungsparty auf jeden Fall zu früh gekommen.

Na egal, wie ich sehe, wie in der Firma die Young Invincibles wieder all beieinander hocken - bar- und großmäulig - sind wir ohnehin wieder bei Anfang März. Alles war umsonst.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 11. Mai 2020, 13:55:07
Wenn die Zahlen zuvor wegen mangelnden Tests falsch zu niedrig waren, dann wäre die Lockerungsparty auf jeden Fall zu früh gekommen.

Du musst keine Miete zahlen, hast keinen Hauskredit am Hals, hast die Möglichkeit deinen Job im Homeoffice zu erledigen und hast kein Kind, das du in einer Wohnung bespaßen musst und/oder bei der Erledigung seiner Hausaufgaben begleitest. Zum Älteren, die von Mieteinnahme, die nicht mehr entrichtet werden können gehörst du auch nicht.
Absolventen, die durch Shutdown keinen Ausbildungsplatz mehr kriegen lasse ich mal beiseite, der Rattenschwanz ist noch länger. Da hast du leicht reden.


Zitat
Na egal, wie ich sehe, wie in der Firma die Young Invincibles wieder all beieinander hocken - bar- und großmäulig - sind wir ohnehin wieder bei Anfang März. Alles war umsonst.

Umsonst war das nicht. Hat auf jeden Fall in allen Bereichen Zeit verschafft, um sich neu zu orientieren.
Ansonsten keine Verordnung oder Gesetz hindert Dich, sich selbst zu beschützen und Deine Gesundheit zu fördern. Von Gesichtmaske bis zum Hygiene und Ganzkörper Kondum, alles ist nach wie vor erlaubt und liegt in eigener Verantwortung, oder brauchst jemanden, der dir die WOHNUNGSTÜR vernagelt?
Für 20 Jahre musst du sowieso was tun, damit es sich auch lohnt. Oder wie hast du dir das vorgestellt?

Solidarität gilt für alle, in alle Richtungen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 11. Mai 2020, 14:03:36
Umsonst war das nicht.
Nein, nur vergebens.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 11. Mai 2020, 14:28:14
Nein, nur vergebens.

Wer glaubt, dass das Virus mit der Maßnahme verrotten zu können hat verloren.
Viren gab es immer und wird es immer geben. Manche sind todgefährlich andere weniger. Wir (unser Immunsystem) haben gelernt damit zuleben, mit oder ohne Impfung oder Medikamte. Der Mensch will ab und zu die Machtlosigkeit einfach nicht akzeptieren.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 11. Mai 2020, 14:28:38
Dann hast Du aber doch wieder unbekannte Infektionsketten. Es geht nicht darum, dass der Virus bereits da ist.
Es geht darum, die Epidemie zu kontrollieren.  :.)

Infektionsketten spielen jetzt eh keine Rolle mehr. Deshalb habe ich ja gesagt: "in den ersten zwei Wochen".

Zitat
Ja, wenn ich das richtig verstanden habe, haben die direkt am gleichen Tag wo das Ding in China bekannt wurde, direkt reagiert.
Da sind wir wieder beim Thema besser vorbereitet.

Unsere Gesundheitsämter wollen jetzt erstmal mehr Leute - wollen sie immer überall. Ich will nicht wissen, wie die da mit Aktenordnern und Excel irgendwas zusammenstümpern.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 11. Mai 2020, 14:29:59
Die Infektionsraten steigen wieder, die Party ist vorbei.

Du freust dich zu früh. Das RKI meldet 357 Neuinfektionen. Das sind zwar nur die unzuverlässigen Montagszahlen, aber so niedrig waren sie lange nicht.

Quelle (https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/)

(https://i.ibb.co/xqMTR1Q/dailycases.png) (https://ibb.co/nMDJ57S)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 11. Mai 2020, 15:11:59
Ich freue mich nicht, Herr Dr. Goebbels! :kotz :kotz :kotz :kotz :kotz :kotz :kotz :kotz :kotz :kotz
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 11. Mai 2020, 16:29:05
Du merkst es vielleicht nicht, aber du du hast einen Hang zum Negativen und Abwesenheit von Optimismus. Du brauchst die Bestätigung der Schlechtigkeit der Welt. Vielleicht ist Freude das falsche Wort. Vielleicht ist es die Sicherheit der bekannten Gefühle, so wie die Behaglichkeit eines alten hässlich eingerichtetes Wohnzimmers alleine dadurch entsteht, daß man es gut kennt.

Geh mal 10km Joggen und spüre dich von einer unbekannten Seite.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 11. Mai 2020, 16:45:49
du hast einen Hang zum Negativen und Abwesenheit von Optimismus. Du brauchst die Bestätigung der Schlechtigkeit der Welt.

Ich glaube schon, daß er das weiß. Unter Weltuntergang macht es der Conte nicht.  ;)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Kulle am 11. Mai 2020, 17:28:03
.....Die benutzen auch nicht diese selbstgemachten Masken und ich vermute, daß sie sie nicht mehrfach benutzen. Aber in Asien machen die das auch nicht komplett richtig. Die laufen draußen, wo man sie gar nicht braucht, mit der Maske rum, feuchten die dabei gut durch und gehen dann nach drinnen. Wechseln die dann die Maske? Ich glaube nicht......

Ich denke man trägt die Masken dort nicht wegen eventueller Infektionen, sondern hauptsächlich wegen Umweltverschmutzung, Smog, Abgase usw.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 11. Mai 2020, 23:21:02
"Die Wirtschaft" hinterher genauso wieder "aufzubauen", wie sie war, ist ohnehin der falsche Plan. Ihr wisst alle, warum.

Das ist zwar richtig, nur sehen das "alle" bedauernswerter Weise wohl anders. Es gibt aktuell leider kein mainstreamfähiges Gegenkonzept. Geld muss fließen, Wirtschaft muss maximal wachsen, Aktienkurse müssen maximal steigen, Menschen müssen maximal konsumieren und wenn dafür kein Geld da ist, maximal auf Pump konsumieren. Dahin wollen so ziemlich alle schnellstmöglich zurück, weil alles andere Einschränkung bedeuten würde. Am Anfang der Krise haben ja einige darüber fabuliert, ob nun die Gesellschaft neu erstarkt und wertmäßig anders positioniert aus der Krise hervorgehen würde. Diese Chance ist aus meiner Sicht jedenfalls weitgehend vertan, die Gesellschaft ist noch nicht soweit. Die wiederholten Fragen, ob der sommerliche Badeurlaub in Gefahr sei, zeigt, ja, wo die Prioritäten nach Klopapier so sind.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 09:47:49
Spüre ich da Spuren unerwarteter Einsichten, oder täuscht mich das?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 11:38:29
"Die Wirtschaft" hinterher genauso wieder "aufzubauen", wie sie war, ist ohnehin der falsche Plan. Ihr wisst alle, warum.

Mich interessiert immer noch, was das jetzt für den pleitegegangenen Restaurantbesitzer, den Hotelier an der Ostsee oder den Betreiber eines Programmkinos, die private Musikschule oder den Privatzoo heisst. Ich fürchte, für die bewegt sich das zwischen sinnloser Einlassung und blankem Hohn.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 12:03:54
"Dann überleben die Stärksten - und ich gehöre wohl nicht dazu" (https://www.spiegel.de/gesundheit/coronavirus-wie-junge-menschen-mit-vorerkrankung-die-lockerungen-sehen-a-2e66fe77-a2fb-4b5a-a5af-d7dba1c54216?utm_source=pocket-newtab)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 13:00:48
Wolltest du was sagen?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 13:01:46
Nein, du?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 12. Mai 2020, 13:09:44
Ich fürchte, für die bewegt sich das zwischen sinnloser Einlassung und blankem Hohn.

Natürlich.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 13:12:59
Das ist natürlich nur eine Frage der Prioritäten. Oder auch des sog. "Wertesystems". Je nachdem wessen Wertesystem, auch "Ethik" oder "Hypermoral" genannt. Also zum Bleistift "Ethik des Geldes" oder "Hypermoral der Lebensschützer".


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 12. Mai 2020, 13:14:00
Wie hättest Du es denn gerne?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 13:16:40
Bevor ich jemanden sterben lasse, würde ich es vorziehen, einfach Geld zu drucken. Ich kenne das damit verbundene Problem, aber ich habe meine Prioritäten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 13:22:29
Das ist natürlich nur eine Frage der Prioritäten. Oder auch des sog. "Wertesystems". Je nachdem wessen Wertesystem, auch "Ethik" oder "Hypermoral" genannt. Also zum Bleistift "Ethik des Geldes" oder "Hypermoral der Lebensschützer".

Es ist eine Frage der Verhältnismäßigkeiten, die schon immer eine Rolle gespielt hat. Es gibt auch ohne Corona Menschen mit Immunschwäche, die keine Kontakte mit Infektionskrankheiten haben dürfen, z.B. in der Chemo-Therapie. Nach deiner Logik müssten wir also sowieso immer im Lockdown sein, um die zu schützen, oder wenigstens bei jeder Grippewelle. Ich habe kein Problem, wenn du das bejahst, dann bist du konsistent und ich kann deinen Standpunkt verstehen. Ich kann ich nicht verstehen, wenn du nicht bereit ist zu erklären, welche Verhältnismäßigkeit für die Maßnahmen gelten soll. Am Ende ist es nämlich ein Aufrechnen von Interessen und das ist nicht einfach nur Geld gegen Leben.

So, jetzt darfst du dich wieder mit einem Einzeiler oder einem Link aus der Affäre ziehen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 13:31:15
Du hast schon begriffen, dass die Situation vor dem Ausbruch der Pandemie eine andere war als heute?

Nein? Auch gut.

Dann kommen wir zum Grundsätzlichen. Da habe ich auch meine Grundsätze, aber eben auch Gründe nicht immer allzu laut zu sein damit.
Ja, ich will so viel Leben schützen wie möglich.
Das betrifft dann auch die Flüchtlinge auf dem Meer, die Kinder in den Kriegsgebieten, die Arbeiter in den Coltanminen, die Kindersoldaten im Kongo, die Rohingya, die Yesiden und die Palestinenser. Habe ich jemanden vergessen? Ja, natürlich.

Und wenn jemandem dann die wirtschaftliche Existenz einzelner in einem satten Sozialstaat wichtiger ist, dann hat er eben ein grundlegend anderes Wertesystem. Ein Hypermoral des Geldes womöglich.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 13:58:47
Du hast schon begriffen, dass die Situation vor dem Ausbruch der Pandemie eine andere war als heute?

Nein? Auch gut.

Für Risikogruppen im Grunde nicht.

Zitat
Dann kommen wir zum Grundsätzlichen. Da habe ich auch meine Grundsätze, aber eben auch Gründe nicht immer allzu laut zu sein damit.
Ja, ich will so viel Leben schützen wie möglich.
Das betrifft dann auch die Flüchtlinge auf dem Meer, die Kinder in den Kriegsgebieten, die Arbeiter in den Coltanminen, die Kindersoldaten im Kongo, die Rohingya, die Yesiden und die Palestinenser. Habe ich jemanden vergessen? Ja, natürlich.

Das wirkt so derart dick aufgetragen, daß ich dir das nicht abkaufe. Unter globalen Krisen tust du es nicht. Das ist die Hypermoral des Revoluzzers, dem Kollateralschäden für die gute Sache egal sind und dabei absichtlich nicht mehr auf Schicksale schaut. Die Weltverbesserung geht eben nicht ohne Opfer. Das müssen die einsehen.

Das ist doch alles nur eine die übliche Attitüde. Ich kann das nicht ernst nehmen.

Zitat
Und wenn jemandem dann die wirtschaftliche Existenz einzelner in einem satten Sozialstaat wichtiger ist, dann hat er eben ein grundlegend anderes Wertesystem. Ein Hypermoral des Geldes womöglich.

Sag den Leuten das ins Gesicht, am besten zu einem pleietengangen Hotelbsitzer. Sag ihm, daß sein Wertesystem des Gelds aus den Fugen ist und er lieber an die Rohyngia denken soll. Dein Wertesystem ist ziemlich aus den Fugen. Das stellt die Ideologie über alles. Du offenbarst den Zynismus, den du anderen vorwirfst.

Du schaffst es gut, Corona in dein Weltbild reinzupressen. Dazu dient die carte blanche des "satten Sozialstaats". Wunderbar. Verstricke dich damit aber bitte nicht in Widersprüche, denn Hartz4 gehört auch zu diesem "satten Sozialstaat" und das lehnst du ja bestimmt mit der üblichen Zwangsmaßnahmen-Rhetorik ab.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 14:04:38
Sag den Leuten das ins Gesicht, am besten zu einem pleietengangen Hotelbsitzer. Sag ihm, daß sein Wertesystem des Gelds aus den Fugen ist und er lieber an die Rohyngia denken soll. Dein Wertesystem ist ziemlich aus den Fugen. Das stellt die Ideologie über alles. Du offenbarst den Zynismus, den du anderen vorwirfst.
Ich werde ihm ins Gesicht sagen, dass ich ggf Geld drucken werde, um ihm zu helfen, und damit die Stabilität des Euro ein wenig gefährde, aber seinem Laden keine Menschenleben opfere. Ich denke, mit diesem Menschen werde ich einig.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 12. Mai 2020, 15:06:28
Conte, mal eine fiktive Frage.
Was wäre, wenn Dein Arbeitgeber nicht in der IT-Branche wäre, sondern in einem ganz anderen Bereich, wo er nur Kunden vor Ort bedienen kann. Er muss Dich ggf. auf Kurzarbeit schicken und im schlimmsten Fall ggf. sogar entlassen, weil er sich mangels Einnahmen bzw. Umsätzen die Personalkosten für Dich nicht mehr leisten kann.

Würdest Du dann auch noch so argumentieren?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 15:15:48
Ja.

Ich will nicht sterben.
Ich will auch nicht, dass die Lockdown-Uhr wieder auf Anfang gestellt werden muss.

Ich musste gestern wieder einen Tag in Firma und habe mit Schrecken festgestellt, dass die Vollidioten alle wieder so getan haben, als wäre das Problem vorbei. So wird das noch Jahre dauern, oder eben zig-Tausende Tote kosten. Schaut euch an, was in Trumpistan passiert.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 15:20:47
Ich werde ihm ins Gesicht sagen, dass ich ggf Geld drucken werde, um ihm zu helfen, und damit die Stabilität des Euro ein wenig gefährde, aber seinem Laden keine Menschenleben opfere. Ich denke, mit diesem Menschen werde ich einig.

Euros zu drucken hat auch seine Grenzen. Das klappt ein paar Monate und nicht länger. Wieviele Billionen dürfen es denn ein? Wir brauchen Wertschöpfung. Wie wär's denn mal, wenn du von deinem eigenen Geld Übernachtungsgutscheine kaufst?

"seinem Laden keine Menschenleben opfere"

Geht's vielleicht mal ohne dieses idiotische Pathos? Und ohne konstruierte Schuldzuweisungen?

"Ich denke, mit diesem Menschen werde ich einig."

Der schickt dich mit ewigem Hausverbot zum Teufel, wenn du ihm so kommst.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 15:23:29
Wenn du wenigsten die Eier hättest, die Worte "verrecken lassen" auszusprechen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 15:29:32
Ja.

Das glaube ich dir nicht. Du kennst nicht die Existenzängste von Selbständigen.

Zitat
Ich will nicht sterben.

Du wirst nicht sterben. Jedenfalls nicht daran. Die Wahrscheinlichkeit ist verschwindend gering. Ich wundere mich, wie du dich überhaupt auf die Straße traust. Da kannst du auch vom Auto umgefahren werden. Warum forderst du nicht, sämtlichen Autoverkehr zu verbieten. Das ginge mit der gleichen Begründung mit "seinem Laden Transportbedürfnis keine Menschenleben opfere". Sei bitte konsistent.

Zitat
Ich will auch nicht, dass die Lockdown-Uhr wieder auf Anfang gestellt werden muss.

Wird sie nicht. Wir haben die Sache gut im Griff.

Zitat
Schaut euch an, was in Trumpistan passiert.

Und du meinst, die Alternative ist maximale Panik?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 15:32:41
Wenn du wenigsten die Eier hättest, die Worte "verrecken lassen" auszusprechen.

Nicht jeder hat den Hang zu drastischer Rhetorik. Du machst dir irgendwelche Probleme zu eigen, steigerst dich maximal rein und haust das dann anderen um die Ohren. Ich kann das nicht ernst nehmen. Es wäre für dich selber besser, mal ein bißchen weniger Drama zu machen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 15:37:16
Das "idiotische Pathos" sieht, kurzgefasst, so aus:


Wenn durch die verursachte Geldentwertung dann Gelder aus der Finanzwirtschaft abgezogen und in die Realwirtschaft investiert werden, ums so besser. Wenn nicht, auch ok.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 15:38:42
Ich finde es normal, mich über  verantwortungsloses Geschwätz aufzuregen, wenn es eine wirkliche Gefahr gibt. Wenn's um's Geld geht, ist der Glaube an die Naturwissenschaft offenbar nicht mehr so bedeutend.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 15:50:11
Das "idiotische Pathos" sieht, kurzgefasst, so aus:

  • Der Lockdown wird beibehalten, bis das Virus tot ist. Das dauert wahrscheinlich bis Ende des Jahres.

Irrtum. Das Virus wird zu einer wiederkehrenden Erscheinung wie die normale Grippe. Das sagen dir alle Virologen. Und damit sind deine weiteren Überlegungen auch schon hinfälllig.

Zitat
  • Um den Erfolg zu schützen, müssen die Grenzen länger dicht bleiben.

Auch das ist Käse. Mal angenommen, wir könnten das Virus in DE beseitigen, kannst du nicht im Ernst realistisch die Grenzen dermaßen dicht machen, daß es nicht wieder reinkommt.

Zitat
  • Solange wird auf die Währungsstabilität weniger geachtet

Du machst es dir schon wieder zu einfach. Man kann nicht z.B. 30% Arbeitslosigkeit mit der Druckerpresse auffangen. Das ist Unsinn. Es gibt einen realen Einbruch von Wirtschaftsleistung. Daraus folgen konkrete Kürzungen bei Leistungen.

Zitat
Wenn durch die verursachte Geldentwertung dann Gelder aus der Finanzwirtschaft abgezogen und in die Realwirtschaft investiert werden, ums so besser. Wenn nicht, auch ok.

hä?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 15:52:13
Ich will nicht sterben.

Dann mache jeden Tag eine halbe Stunde Sport und bring dich auf Normalgewicht. Tust du das? Nein? Warum fängst du nicht bei dir an, bevor du von anderen was forderst?

Kann es sein, daß du Risiken und Verantwortung gerne externalisierst?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 15:52:51
Ja, das tue ich auch.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 15:54:58
Ich finde es normal, mich über  verantwortungsloses Geschwätz aufzuregen, wenn es eine wirkliche Gefahr gibt. Wenn's um's Geld geht, ist der Glaube an die Naturwissenschaft offenbar nicht mehr so bedeutend.

Du weichst aus. Wir hatten 2019 etwa 3000 Verkehrstote. Die hätte man mit einem kompletten Verbot von Autoverkehr vermeiden können. Wo ist deine Forderung danach? Klingt absurd? Nein, ich verlange nur, daß du deine Kompromisslosigkeit durchhältst und nicht mit zweierlei Maß misst.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 15:55:34
Ja, das tue ich auch.

ach was. Verzeih mir, daß ich dir das nicht glaube. Ich kenne deine Äußerungen zu Sport.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 15:56:27
Wo ist der Lockdown bei der jährlichen Grippewelle. Wirst du den in Zukunft auch fordern?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 15:57:21
Irrtum. Das Virus wird zu einer wiederkehrenden Erscheinung wie die normale Grippe. Das sagen dir alle Virologen. Und damit sind deine weiteren Überlegungen auch schon hinfälllig.
Mit dem Unterschied, dass die Todesrate weithaus höher ist als bei der normal Grippe. Wenn die Impfung nicht kommt, wird das Leben nie wieder so sein wie zuvor.
Zitat
Auch das ist Käse. Mal angenommen, wir könnten das Virus in DE beseitigen, kannst du nicht im Ernst realistisch die Grenzen dermaßen dicht machen, daß es nicht wieder reinkommt.
Kein Käse. So dicht, dass sich INfektionsketten aufspüren und einfangen lassen, ist möglich.

Zitat
Du machst es dir schon wieder zu einfach. Man kann nicht z.B. 30% Arbeitslosigkeit mit der Druckerpresse auffangen. Das ist Unsinn. Es gibt einen realen Einbruch von Wirtschaftsleistung. Daraus folgen konkrete Kürzungen bei Leistungen.
Der Konsum wird eingeschränkt. Natürlich, was habt ihr denn gedacht?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 15:58:09
ach was. Verzeih mir, daß ich dir das nicht glaube. Ich kenne deine Äußerungen zu Sport.
Ich glaube dir auch nix.
Ich erspare euch das, was ich von dir glaube.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 15:59:19
Wo ist der Lockdown bei der jährlichen Grippewelle. Wirst du den in Zukunft auch fordern?
Wenn es dereinst eine Grippewelle gibt, die in Europa eine Übersterblichkeit von einigen Hunderttausend verursacht, ist das ins Auge zu fassen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 16:10:45
Mit dem Unterschied, dass die Todesrate weithaus höher ist als bei der normal Grippe.

ach, tatsächlich? Die unterschiedliche Todesrate ist also ein Argument für ein lockereres Umgehen mit der Influenza? Mein lieber, du opferst also Menschenleben gemäß irgendeiner Relativierung! Du tappst in deine eigene Falle.

Zitat
Wenn die Impfung nicht kommt, wird das Leben nie wieder so sein wie zuvor.

Unfug. Erstens haben wir irgendwann doch irgendeine Art Herdenimmunität. Zweitens wird das Virus sich abschwächen, wenn es seinen neuen Wirt besser "kennenlernt". Es "will" nämlich seinen Wirt eigentlich nicht umbringen.

Zitat
Kein Käse. So dicht, dass sich INfektionsketten aufspüren und einfangen lassen, ist möglich.

Und wie lange bitte? Noch 18 Monate bis zur alleroptimistischsten Verfügbarkeit einer Impfung? Du hast keine Vorstellung davon, was das bedeuten würde. Das kriegt man mit Gelddrucken nicht mehr ausgebügelt.

Zitat
Der Konsum wird eingeschränkt. Natürlich, was habt ihr denn gedacht?

Ja, und was wird mit dem Konsum noch eingeschränkt? Was folgt daraus? Wir brauchen eine gewisse Masse, um uns Sozialstaat, Gesundheitssystem und andere schöne Dinge leisten zu können. Du kannst diese Masse nicht um 30% reduzieren, ohne dort auch zu kürzen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 16:17:35
Unfug. Erstens haben wir irgendwann doch irgendeine Art Herdenimmunität. Zweitens wird das Virus sich abschwächen, wenn es seinen neuen Wirt besser "kennenlernt". Es "will" nämlich seinen Wirt eigentlich nicht umbringen.
Bei yersina pestis hat das ca 500 Jahre gedauert.

Zitat
Und wie lange bitte? Noch 18 Monate bis zur alleroptimistischsten Verfügbarkeit einer Impfung? Du hast keine Vorstellung davon, was das bedeuten würde. Das kriegt man mit Gelddrucken nicht mehr ausgebügelt.
So lange, wie notwendig.

Zitat
Ja, und was wird mit dem Konsum noch eingeschränkt? Was folgt daraus? Wir brauchen eine gewisse Masse, um uns Sozialstaat, Gesundheitssystem und andere schöne Dinge leisten zu können. Du kannst diese Masse nicht um 30% reduzieren, ohne dort auch zu kürzen.
So viel, wie notwendig.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 12. Mai 2020, 16:44:01
Ach Conte  :.)

Ich weiss nicht, ob du vor Angst durchdrehst oder die Corona Geschichte Dir gelegen kommt  ??? vielleicht beides

Ich wiederhole mich ungern, aber du hast leicht reden  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 12. Mai 2020, 17:14:29
Bei yersina pestis hat das ca 500 Jahre gedauert.

Die hatten damals aber auch noch primitivere Verschwörungstheorien als wir heute.  8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 17:15:38
Mit dem Unterschied, dass die Todesrate weithaus höher ist als bei der normal Grippe.

Auch da stimmt übrigens nicht. Man ging anfangs von einer CFR (Case Fatility Rate) von 1% aus. Davon ist man inzwischen deutlich runtergangen. Die Heinsberg-Studie kommt auf 0,36 Prozent. Die CFR der Influenza lag laut RKI für 2017/18 bei 0,5% und 2018/19 bei 0,4%.

Corona ist also nicht tödlicher als Influenza. Sie ist gefährlicher, weil sich mehr Leute anstecken, nicht weil mehr Erkrankte dran sterben. Es ist nicht die Pest.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 17:17:26
Wenn es dereinst eine Grippewelle gibt, die in Europa eine Übersterblichkeit von einigen Hunderttausend verursacht, ist das ins Auge zu fassen.

Gibt's jedes Jahr. Der Witz ist nur, daß die Sterblichkeit diese Toten schon enthält und man deshalb keine Übersterblichkeit sieht. Nach dem gleichen Prinzip wird es bei der Corona-Welle 2021 übrigens auch keine Übersterblichkeit mehr geben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 17:18:34
So lange, wie notwendig.
So viel, wie notwendig.

ja, das ist wirklich maßlos borniert. Du mußt an deinen Ängsten arbeiten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Mai 2020, 17:28:26
Gibt's jedes Jahr. Der Witz ist nur, daß die Sterblichkeit diese Toten schon enthält und man deshalb keine Übersterblichkeit sieht. Nach dem gleichen Prinzip wird es bei der Corona-Welle 2021 übrigens auch keine Übersterblichkeit mehr geben.
Ja,und der II. Weltkrieg verursachte 1940 keine Toten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 12. Mai 2020, 19:55:54
Auch da stimmt übrigens nicht. Man ging anfangs von einer CFR (Case Fatility Rate) von 1% aus. Davon ist man inzwischen deutlich runtergangen. Die Heinsberg-Studie kommt auf 0,36 Prozent. Die CFR der Influenza lag laut RKI für 2017/18 bei 0,5% und 2018/19 bei 0,4%.

Die CFR von Corona ist zw 3 und 4 %. Die Heinsberg-Studie bezieht die Todesfälle auf alle infizierten Personen. Es gibt keine Dunkelziffer,  da alle Einwohner des Dorfes Gangelt getestet wurden. Dabei kam heraus, dass viele Einwohner milde Verläufe hatten, die nicht gemeldet wurden.
Bei der Influenza gibt es ebenso eine Dunkelziffer, weil die meisten Erkrankten sich nicht melden würden.
Man kann davon ausgehen, dass die CFR von Corona 10x so groß ist und das Virus viel infektiöser ist als Influenza.


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 22:21:23
Die CFR von Corona ist zw 3 und 4 %.

eben nicht. Wie kommst du auf die 3% bis 4%, wenn in Gangelt 0.36% nachgewiesen wurden?

Zitat
Die Heinsberg-Studie bezieht die Todesfälle auf alle infizierten Personen.

ja, natürlich und da waren es 0.36%. Das ist die dort festgestellte CFR. Schlage bitte die Definition nach.

Zitat
Es gibt keine Dunkelziffer,  da alle Einwohner des Dorfes Gangelt getestet wurden. Dabei kam heraus, dass viele Einwohner milde Verläufe hatten, die nicht gemeldet wurden.
Bei der Influenza gibt es ebenso eine Dunkelziffer, weil die meisten Erkrankten sich nicht melden würden.
Man kann davon ausgehen, dass die CFR von Corona 10x so groß ist und das Virus viel infektiöser ist als Influenza.

Nein, kann man nicht. In Gangelt/Heinsberg waren es 0.36%. Warum sollten es woanders, wo nicht so genau geprüft wird, 10x so viele sein?

Noch mal: "Die CFR der Influenza lag laut RKI für 2017/18 bei 0,5% und 2018/19 bei 0,4%." Das ist leicht über der CFR in Gangelt/Heinsberg.

ja, es stecken sich mehr Leute an. Das treibt aber nicht die CFR nach oben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 12. Mai 2020, 22:22:21
Ja,und der II. Weltkrieg verursachte 1940 keine Toten.

Ich glaube, mit dir darf man nur in einfacher Sprache reden, sonst wird es zu kompliziert.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 13. Mai 2020, 00:58:05
eben nicht. Wie kommst du auf die 3% bis 4%, wenn in Gangelt 0.36% nachgewiesen wurden?

ja, natürlich und da waren es 0.36%. Das ist die dort festgestellte CFR. Schlage bitte die Definition nach.

Nein, kann man nicht. In Gangelt/Heinsberg waren es 0.36%. Warum sollten es woanders, wo nicht so genau geprüft wird, 10x so viele sein?

Ich merke schon, Zahlen richtig zu interpretieren ist nicht so dein Ding.
Du kannst die Zahlen bei Corona und Influenza nur unter gleichen Bedingungen vergleichen. Diese sind aber nicht vorhanden, weil die Dunkelziffern unterschiedlich sind und sich auf die Kennzahl auswirken.
Im Klartext:Ist die Dunkelziffer Null wie in Gangelt, kommt ein kleiner Wert raus.
Die Todesfälle werden nämlich immer auf die amtlich gemeldeten Fallzahlen bezogen.
Bei der Influenza werden die meisten Erkrankten sich einfach zuhause auskurieren und damit eine hohe Dunkelziffer nebst hohem CFR produzieren. Das Testen der kompletten Bevölkerung eines Dorfes auf Influenza gab es bisher nicht. Der CFR Wert sagt also nur was über die Dunkelziffer aus und da kannst du grob vom Faktor 10 ausgehen.


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 13. Mai 2020, 01:10:19
Ich glaub zwar nicht mehr,dass Argumente irgend einen Einfluß auf dich haben, aber man soll die Hoffnung nie aufgeben.
 Covid 19-CFR verschiedener Staaten. (https://ourworldindata.org/grapher/coronavirus-cfr)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 13. Mai 2020, 10:50:42
Ich merke schon, Zahlen richtig zu interpretieren ist nicht so dein Ding.

Komme mir nicht blöd. Du hast die CFR nicht verstanden.

Zitat
Bei der Influenza werden die meisten Erkrankten sich einfach zuhause auskurieren und damit eine hohe Dunkelziffer nebst hohem CFR produzieren.

Eben genau das ist mit einem Faktor 5 in Gangelt auch passiert und bei der Influenza werden auch nicht einfach nur die bestätigten Fälle genommen, sondern die tatsächlichen Infektionen geschätzt. Es wäre mir auch neu, daß es bei der Influenza einen Faktor 5 an leichten und symptomfreien Verläufen gibt.

Du bist und bleibst ein Blödmann. Wie wäre es, wenn du mir einfach aus dem Weg gehst?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 13. Mai 2020, 11:14:14
Die wiederholten Fragen, ob der sommerliche Badeurlaub in Gefahr sei, zeigt, ja, wo die Prioritäten nach Klopapier so sind.

Wenigstens über die Anbringung von neuen Arschgeweihen braucht man sich jetzt keine Sorgen mehr zu machen. (https://www.schleswig-holstein.de/DE/Justiz/OVG/Presse/PI_VG/07052020_Corona_Tattoo.html)  8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 13. Mai 2020, 13:13:42
Komme mir nicht blöd. Du hast die CFR nicht verstanden.
Du kannst einfach nicht zugeben, dass du Fake News verbreitest.

Kuck dir einfach nur die signifikant verschiedenen CFR der verschiedenen Staaten in dem Link an. Was meinst du wodurch die zustande kommen ?
Die CFR ist bei höherer Testkapazität wie in D niedriger.
Der von dir zitierte Wert von 0,36 % der Heinsberg-Studie ist der IFR (Infection Fatality Rate). Den kannst du nicht mit dem CFR vergleichen. Der IFR von Influenza wird mit 0,04 % geschätzt. Da hast du den Faktor 10.

Zitat
Eben genau das ist mit einem Faktor 5 in Gangelt auch passiert und bei der Influenza werden auch nicht einfach nur die bestätigten Fälle genommen, sondern die tatsächlichen Infektionen geschätzt.

Informiere dich doch bitte vorher, bevor du irgendwelche Behauptungen aufstellst. Auf die tatsächlichen Infektionen bezogen, ergäbe das den IFR. 
Ein Infizierter ohne Symptome geht nicht in die CFR aber in die IFR ein.

Zitat
Es wäre mir auch neu, daß es bei der Influenza einen Faktor 5 an leichten und symptomfreien Verläufen gibt.
Ja das merkt man auch.
Natürlich gibt es bei der Influenza jede Menge symptomfreie Verläufe.

Hier (https://www.bloomberg.com/opinion/articles/2020-04-24/is-coronavirus-worse-than-the-flu-blood-studies-say-yes-by-far) kannst du dich informieren.

Zitat
Du bist und bleibst ein Blödmann. Wie wäre es, wenn du mir einfach aus dem Weg gehst?
Hab ein bisschen mehr Geduld. Wir werden noch Best Buddies.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 13. Mai 2020, 16:38:40
Spüre ich da Spuren unerwarteter Einsichten, oder täuscht mich das?

Unerwartet allenfalls für den außenstehenden Leser. Mir waren die Mängel unseres kapitalistischen Systems auch vor Corona gegenwärtig.


Mich interessiert immer noch, was das jetzt für den pleitegegangenen Restaurantbesitzer, den Hotelier an der Ostsee oder den Betreiber eines Programmkinos, die private Musikschule oder den Privatzoo heisst. Ich fürchte, für die bewegt sich das zwischen sinnloser Einlassung und blankem Hohn.

Hier darf allerdings auch mal gefragt werden, warum Betriebe innerhalb von wenigen Wochen Pleite gehen. Die Gewinne werden immer sofort rausgezogen, der Alltagsbetrieb läuft hingegen mit dünner Reserve oder auf Pump. Das ist doch genau das Problem, vor allem auch in USA, es wird zuviel auf (derzeit besonders billigen) Kredit gewirtschaftet. Jeder kluge Private oder Unternehmer solle eigentlich in fetten Zeiten Rücklagen bilden. Dann sollte man auch mal einen mehrwöchigen Engpass durchstehen können.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 13. Mai 2020, 23:10:03
Kuck dir einfach nur die signifikant verschiedenen CFR der verschiedenen Staaten in dem Link an. Was meinst du wodurch die zustande kommen ?

Es wird nur ein Bruchteil der Fälle erfasst. Viele merken kaum, daß sie infiziert sind.

Zitat
Die CFR ist bei höherer Testkapazität wie in D niedriger.

na eben drum.

Zitat
Ein Infizierter ohne Symptome geht nicht in die CFR aber in die IFR ein.

Du bist ja ein richtiger Schlaumeier. Schön, daß du dich belesen hast. Du kanntest doch weder das eine noch das andere, bevor du vorhattest, mir mal wieder ans Bein zu pinkeln.

Zitat
Hab ein bisschen mehr Geduld. Wir werden noch Best Buddies.

Nein.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 13. Mai 2020, 23:29:14
Hier darf allerdings auch mal gefragt werden, warum Betriebe innerhalb von wenigen Wochen Pleite gehen. Die Gewinne werden immer sofort rausgezogen, der Alltagsbetrieb läuft hingegen mit dünner Reserve oder auf Pump. Das ist doch genau das Problem, vor allem auch in USA, es wird zuviel auf (derzeit besonders billigen) Kredit gewirtschaftet. Jeder kluge Private oder Unternehmer solle eigentlich in fetten Zeiten Rücklagen bilden. Dann sollte man auch mal einen mehrwöchigen Engpass durchstehen können.

Das ist leicht gesagt und schwer gemacht. Für einen Komplettausfall ist kein Engpass. Und mehrere Monaten sind ein bißchen mehr als "mehrwöchig".

Das sind riesige Summen. Rechne mal selber. Angenommen du verdienst an einem Mitarbeiter 10% pro Jahr. Dann mußt du den 10 Jahre haben, um den mit der Marge 1 Jahr unbeschäftigt halten zu können. Und das reicht noch nicht, denn da kommt vorher noch das Finanzamt und besteuert diesen Gewinn mit rund 30%. Du kannst den also nur 8 Monate halten. Und dann sind sämtliche einbehaltenen Gewinne aufgefressen. Selber hast du nichts dran verdient, denn du hast ja immer alles im Unternehmen gelassen. Immerhin gibt's dann einen schönen Verlustvortrag für die nächsten 10 Jahre.

Teste deinen Anspruch mal an dir. Könntest du längere Zeit von deinem Gesparten ohne Einkommen leben? Ein gewisser Teil der Bevölkerung kann das, aber ist der höher als bei Unternehmen?

Das Problem ist ja auch nicht, daß nun plötzlich 80% oder 90% pleite gehen, aber 10% oder 20% sind schon ein ausreichend großes Problem oder einfach nur die Entlassungen. Das merken jetzt schon die Krankenkassen, weil ihnen Beiträge fehlen. Und jetzt stecken auch die Verkehrsbetriebe in großen Schwierigkeiten. Die hätten wohl auch besser vorsorgen sollen. Das wird sich noch ausbreiten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 14. Mai 2020, 00:21:30
Dirk Steffens bei Lanz: "Vielleicht war es ein Fehler, daß wird Anfangs nur Virologen gefragt haben."
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 14. Mai 2020, 08:03:29
Wen hätte man denn sonst fragen sollen?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 14. Mai 2020, 08:21:18
Wessen Coronavirus-Strategie hat am besten funktioniert? (https://www.spektrum.de/news/wessen-coronavirus-strategie-hat-am-besten-funktioniert/1733730?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 14. Mai 2020, 08:48:59
Dirk Steffens bei Lanz: "Vielleicht war es ein Fehler, daß wird Anfangs nur Virologen gefragt haben."

Ich bin froh, dass wir überhaupt  Epidemielogen und Virologen gefragt haben.

Klar, hätten wir Ökonomen gefragt, hätten wir diese Corona Krise verschieben müssen, die Wirtschaftszahlen waren noch nicht bereit für eine Pandemie.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 14. Mai 2020, 09:59:20
Wessen Coronavirus-Strategie hat am besten funktioniert? (https://www.spektrum.de/news/wessen-coronavirus-strategie-hat-am-besten-funktioniert/1733730?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE)
Ich habe jetzt noch keine Zeit gehabt, das zu lesen, möchte aber anmerken, dass man diese Frage erste dann beantworten kann, wenn es vorbei ist.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 14. Mai 2020, 10:49:17
Klar, mehr als eine Zwischenbilanz kann man nicht ziehen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 14. Mai 2020, 15:33:02
Schön, daß du dich belesen hast. Du kanntest doch weder das eine noch das andere, bevor du vorhattest, mir mal wieder ans Bein zu pinkeln.

Es ist wohl deine Art, das stärkere Argument als Majestätsbeleidigung aufzufassen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 14. Mai 2020, 15:52:35
Wen hätte man denn sonst fragen sollen?

Eine Auswahl an Fachrichtungen, die was zu den Auswirkungen zu sagen haben. Man bildet doch sonst für alles Kommissionen. Wäre diesmal vielleicht wirklich gut gewesen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 14. Mai 2020, 16:10:16
Ich bin froh, dass wir überhaupt  Epidemielogen und Virologen gefragt haben.

Zwischen "überhaupt" und "nur" gibt es noch Möglichkeiten.

Zitat
Klar, hätten wir Ökonomen gefragt, hätten wir diese Corona Krise verschieben müssen, die Wirtschaftszahlen waren noch nicht bereit für eine Pandemie.

Das ist es nicht. Es scheint hier Verfechter des maximalen Kollateralschadens "für die Sache" zugeben. Das ist ja ok, aber dann sollte man konsistent sein und bei der nächsten Grippewelle das gleiche fordern. Wenn nicht, muß mir jemand erklären, was die Kriterien sind. Es gibt Leute, die den Anschein erwecken, als gäbe es die nicht. Es sind Menschenleben bedroht, also Lockdown. Ob 1 oder 100 oder 100.000 ist völlig egal: Lockdown. Die Wahrheit ist aber, daß diese Abwägung schon immer gemacht wurde. Es will nur keiner daran erinnert werden. Anderenfalls müssten wir bei jeder Influenza-Welle den Lockdown machen.

Und als Antwort reicht mir auch kein hysterisches: "Ich will nicht sterben!"
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 14. Mai 2020, 16:55:12
Es werden eher 100.000.
Und natürlich müssen wir die übrigen Probleme auch im Auge behalten, deswegen wird ja auch Tempo 130 wieder diskutiert.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 14. Mai 2020, 21:08:25
Es werden eher 100.000.

Blödsinn.

Zitat
Und natürlich müssen wir die übrigen Probleme auch im Auge behalten, deswegen wird ja auch Tempo 130 wieder diskutiert.

Sei konsequent und fordere Tempo 0. Bei Tempo 130 gibt es immer noch Unfalltote. Anderenfalls mußt du dich fragen lassen, warum du so unterschiedliche Maßstäbe ansetzt. Und du solltest natürlich selber auch nicht mehr Autofahren. Das ist gefährlich.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Kulle am 14. Mai 2020, 21:18:06
Blödsinn....

Weil? Zum Zeitpunkt der Einschränkungen hatte man hauptsächlich Italien seine katastrophale Zustände gesehen. Das wollte man hier verhindern und hat es auch geschafft. Dafür bin ich mehr als dankbar.

Im Nachhinein hätten wir wohl nicht so hart durchgreifen müssen. Und denoch ist das Virus da draußen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 14. Mai 2020, 21:38:02
Weil? Zum Zeitpunkt der Einschränkungen hatte man hauptsächlich Italien seine katastrophale Zustände gesehen. Das wollte man hier verhindern und hat es auch geschafft. Dafür bin ich mehr als dankbar.

Klar, war ja auch richtig, allerdings nicht alles. Aber wie kommt er auf 100.000 Tote? Wir haben jetzt 7723.

Zitat
Im Nachhinein hätten wir wohl nicht so hart durchgreifen müssen. Und denoch ist das Virus da draußen.

Und es wird weiterhin umgehen. Der Impfstoff bis Ende nächsten Jahres ist äußerst optimistisch. Vielleicht dauert es auch 10 Jahre oder es gibt nie einen. Was will man dann machen? Die Schulen weiterhin schließen? Darauf muß man eine Antwort geben und erklären, wie man damit umgehen will. Der jahrelange Lockdown kann es nicht sein.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 14. Mai 2020, 22:36:38
Klar, war ja auch richtig, allerdings nicht alles. Aber wie kommt er auf 100.000 Tote? Wir haben jetzt 7723.
Wieso ist das so schwer vorzustellen ?
USA  bei 87000 Toten.
Spanien bei 27000
Zwischenstand gegen Ende der ersten Welle
Das Virus breitet sich jetzt auf der Südhalbkugel aus. Es kommt wieder.

Zitat
Und es wird weiterhin umgehen. Der Impfstoff bis Ende nächsten Jahres ist äußerst optimistisch. Vielleicht dauert es auch 10 Jahre oder es gibt nie einen. Was will man dann machen? Die Schulen weiterhin schließen? Darauf muß man eine Antwort geben und erklären, wie man damit umgehen will. Der jahrelange Lockdown kann es nicht sein.
Wo gibt es einen jahrelangen Lockdown und wer will das ?
Der Lockdown wird gerade schrittweise aufgehoben. Geschäfte, Schulen,  Gastronomie wird alles mit Auflagen geöffnet.


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 14. Mai 2020, 22:54:08
Angenommen du verdienst an einem Mitarbeiter 10% pro Jahr. Dann mußt du den 10 Jahre haben, um den mit der Marge 1 Jahr unbeschäftigt halten zu können.

Nun, zum einen haben wir keine Jahreszeiträume der Krise in D, sondern gerade mal 2 Monate und die meisten Branchen haben schon seit ein ein paar Wochen wieder auf. Wenn Betriebe - oder Private - keine 6 Wochen auf Reserve durchhalten können, erscheint mir das schon fragwürdig, zumal Kreditlinien ausgeschöpft werden können. Zum anderen haben wird die Kurzarbeit, damit kann man Arbeitnehmer auf Staatskosten in den Stand-By-Modus schicken. Kündigungen gehen natürlich auch. Niemand zahlt 1 Jahr lang Gehalt an unbeschäftigte Mitarbeiter. 
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 14. Mai 2020, 23:39:30
Niemand zahlt 1 Jahr lang Gehalt an unbeschäftigte Mitarbeiter.

Ja, und niemand zahlt ein Jahr lang Miete für ein geschlossenes Restaurant. Du machst dir das viel zu einfach. In Deutschland will kaum noch einer Selbständiger oder Unternehmer sein, aber gute Ratschläge gibt's kostenlos.

Wir reden hier auch nicht über 6 Wochen. Es ist jetzt schon länger. Sei versichert, daß jemand, der sich eine Existenz aufgebaut hat, erst sämtliche Reserven ausschöpft und sich komplett überschuldet, bevor er die Sache aufgibt. Da wirken solche Sprüche wie deine wie der blanke Hohn.

Wir reden hier über Ansichten wie die von Conte, die auf die Frage nach der Dauer der Einschränkungen antworten: "So lange wie nötig." Ironie am Rande: auf einmal beruft er sich auf den Sozialstaat, der das ja abfedert. Plötzlich kriegt Hartz4 einen anderen Klang?

Immerhin hat er eine Antwort gegeben. Also, wie lange muß deiner Meinung nach ein Betreiber eines Restaurants oder Hotels durchhalten können? Und wie lange können die Gemeinden das? Berlin bricht jetzt 90% der Gewerbesteuer weg. Wem kürzen wir nun was weg?

Und es trifft die Leute eben sehr ungleich. Im ÖD und bei den Rentnern merkt man fast nichts. In Berlin schaffen die Strafrichter nur noch 12% ihres gewöhnlichen Pensums. Weil man nicht mehr verhandeln kann? Oder weil sie noch alles mit Papier und Aktenordnern machen? Vielleicht sollten wir einen Richter, der nichts mehr tut oder tun kann, auch mal in Kurzarbeit schicken?

Und nächstes Jahr kriegen wir wegen des Rückgangs der Nettolöhne eine Diskussion über Rentenkürzungen.

Und wenn die Rücklagen aus der ALV aufgebraucht sind, sollten wir vielleicht auch das Kurzarbeitergeld einstellen?

Da kommen einen Menge sehr unschöne Dinge. Wenn man das wirklich so wie von einigen gefordert durchhalten will, dann sind wir ein ärmeres Land. Dann gibt es vieles nicht mehr.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 15. Mai 2020, 02:38:01
Zwischen "überhaupt" und "nur" gibt es noch Möglichkeiten.

Das ist es nicht. Es scheint hier Verfechter des maximalen Kollateralschadens "für die Sache" zugeben. Das ist ja ok, aber dann sollte man konsistent sein und bei der nächsten Grippewelle das gleiche fordern. Wenn nicht, muß mir jemand erklären, was die Kriterien sind. Es gibt Leute, die den Anschein erwecken, als gäbe es die nicht. Es sind Menschenleben bedroht, also Lockdown. Ob 1 oder 100 oder 100.000 ist völlig egal: Lockdown. Die Wahrheit ist aber, daß diese Abwägung schon immer gemacht wurde. Es will nur keiner daran erinnert werden. Anderenfalls müssten wir bei jeder Influenza-Welle den Lockdown machen.

Und als Antwort reicht mir auch kein hysterisches: "Ich will nicht sterben!"

Was man machen sollte und was wirklich und auch nach Abwägung machbar ist, sind halt, triviale Erkenntnis, 2 komplett verschiedene Dinge.
Bisher war ein Corona Virus nur lästig, jetzt gibt es halt anscheinend einen flexiblen Gassenhauer, der den Körper weitflächig angreift und weltweit Party feiert, leider.

Jetzt könnte man noch bissig und gehässig bemerken, dass die Evolution, in Kombination mit Wahrscheinlichkeit und Quantität, gepaart mit rationalem Denken und variabler Verweigerung des einzelnen Individiums , die Menschheit mal kräftig "aktiv"  evolutionär und genetisch aussiebt.

Aber hilft uns auch nicht wirklich, auch wenn ich auf gewisse Menschen bestimmt getrost verzichten könnte.

Das mit dem goldenen Mittelweg wurde ja bereits irgendwie schon erwähnt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 15. Mai 2020, 08:58:59
In Berlin schaffen die Strafrichter nur noch 12% ihres gewöhnlichen Pensums. Weil man nicht mehr verhandeln kann? Oder weil sie noch alles mit Papier und Aktenordnern machen?

Berlin ist ein schlechtes Beispiel bzw. ein Extremfall. Man muß allerdings sagen, daß die Justiz in allen Bundesländern kaputtgespart wurde, wenn auch nicht ganz so extrem wie in Berlin. Da war auch schon vor Corona allenfalls ein Notbetrieb möglich. Ich warte in einer Strafsache seit einem halben Jahr darauf, daß man es in Berlin mal auf die Reihe kriegt, mir die Ermittlungsakte zu schicken. Klar, daß da reihenweise auch gefährliche Tatverdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen werden müssen, weil es die Staatsanwaltschaft einfach nicht schafft, innerhalb der gegebenen Fristen Anklage zu erheben.

In den letzten Wochen fanden auch keine Verhandlungen statt; da staut sich einiges auf, was abgearbeitet werden muß. Von "lustigen" Sachen wie ausgeschlossener Öffentlichkeit, die der Justiz eine Flut von Revisionen bringen wird, will ich da erst gar nicht anfangen.

Ob die Richter Papierakten oder elektronische Akten bearbeiten, ist da piepegal. Richter haben keine Anwesenheitspflicht; viele von denen arbeiten seit Jahren im Homeoffice und schauen außerhalb ihrer Sitzungstage nur bei Gericht rein, um abgearbeitete Akten in den Schreibdienst zu bringen, neue Akten auf der Geschäftsstelle zu holen und ein, zwei Stunden Dezernatsarbeit zu machen.

Zitat
Vielleicht sollten wir einen Richter, der nichts mehr tut oder tun kann, auch mal in Kurzarbeit schicken?

Es gibt gerade in so einem abgesoffenen Laden wie Berlin auch ohne mündliche Verhandlungen mehr als genug zu tun, um mal ein paar Rückstände aufzuarbeiten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 15. Mai 2020, 09:34:51
Sei konsequent und fordere Tempo 0. Bei Tempo 130 gibt es immer noch Unfalltote. Anderenfalls mußt du dich fragen lassen, warum du so unterschiedliche Maßstäbe ansetzt. Und du solltest natürlich selber auch nicht mehr Autofahren. Das ist gefährlich.
Denn Unterschied zwischen einer konstanten Gefährdung und einer, die exponentiell hochgeht, wenn sie ignoriert wird, kennst du?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 15. Mai 2020, 09:51:32
Schnauze halten hält gesund? (https://www.heise.de/hintergrund/Coronavirus-Durch-lautes-Reden-bis-zu-14-Minuten-in-der-Luft-4721621.html)

Nicht das verkehrteste Gegenmittel, aber schlecht für Politiker und andere Dampfplauderer.  :evil

Das scheint eine wirksames Mittel gegen viele Dinge zu sein.  :evil 8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 15. Mai 2020, 09:56:10
Denn Unterschied zwischen einer konstanten Gefährdung und einer, die exponentiell hochgeht, wenn sie ignoriert wird, kennst du?

Bei höherer  Geschwindigkeit steigt die Gefährung auf jeden Fall quadratisch und damit auch nicht linear und ist auch nicht konstant.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 15. Mai 2020, 10:16:46
Schnauze halten hält gesund? (https://www.heise.de/hintergrund/Coronavirus-Durch-lautes-Reden-bis-zu-14-Minuten-in-der-Luft-4721621.html)

Den Kommentaren ist nichts hinzuzufügen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 15. Mai 2020, 10:33:10
Demnächst steht also die Gebärdensprache als nächste Fremdsprache an. 8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 15. Mai 2020, 13:21:55
Bei höherer  Geschwindigkeit steigt die Gefährung auf jeden Fall quadratisch und damit auch nicht linear und ist auch nicht konstant.
Ok, dann ist Tempo 90 vielleicht doch besser  :evil :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 15. Mai 2020, 13:38:09
dann ist Tempo 90 vielleicht doch besser

Innerorts?  ;)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 15. Mai 2020, 14:53:09
Wem interessiert das Tempo?
So lange eine Blitzer App läuft, ist es egal 8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 15. Mai 2020, 15:10:27
Im Nachhinein hätten wir wohl nicht so hart durchgreifen müssen. Und denoch ist das Virus da draußen.
Ich finde solche Aussagen rückblickend auf Epidemien und Pandemien  immer wieder putzig.

"Es war alles nicht so schlimm, das hätten wir auch weniger hart erreicht".

Nochmal, nur weil wir so hart durchgegriffen haben, sind wir höchstwahrscheinlich so glimpflich davongekommen.

Wir reden darüber nochmal, falls ein Flächenbrand mit einer weiteren Welle kommen sollte und wir italienische Verhältnisse haben.
Mal sehen ob dieser Spruch dann nochmal kommt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 15. Mai 2020, 15:24:27
Experiment im Restaurant (https://www.focus.de/gesundheit/versuch-in-japan-covid-19-experiment-im-restaurant-nach-30-minuten-waren-alle-am-tisch-infiziert_id_11992231.html)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 15. Mai 2020, 16:21:27
Innerorts?  ;)
Nordschleife!
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 15. Mai 2020, 19:34:16
Sei versichert, daß jemand, der sich eine Existenz aufgebaut hat, erst sämtliche Reserven ausschöpft und sich komplett überschuldet, bevor er die Sache aufgibt.

Was nützt das, wenn die Gewinne in guten Zeiten immer gleich aus dem Unternehmen rausgezogen werden und der Alltagsbetrieb, wie oft, auf Kreditlinie läuft. Die Verschuldung ist ja selbst bei prosperierender Wirtschaft schon normal und Reserven werden kaum gebildet. Bis zur Überschuldung ist es dann eben nur noch ein kurzer Weg. Das gilt für Private genauso: billiger Hauskredit ist super, auch ohne nennenswertes Eigenkapital, große Autos auf Leasing, Iphones auf teuere Monatsratenverträge, Urlaube auf Konsumkredit, sogar Aktien werden auf Kredit gekauft, weil der Schuldenzinssatz ja so schön günstig ist und die Rendite auf Pump verlockend erscheint. Solche Kartenhäuser fallen nun mal schnell zusammen.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 15. Mai 2020, 20:53:48
Ob die Richter Papierakten oder elektronische Akten bearbeiten, ist da piepegal.

Es kommt mir nicht so egal vor. Vor Corona war schon die "Vorschrift", daß keine Aktien eleoktonisch übermittelt werden, weil das unsicher sei. Stattdessen wurden die Akten per Post verschickt. Sicherer? Ach was. Und jetzt gilt die Devise, daß die Post unsicher ist und die Richter sich die Akten persönlich abholen müssen. Das ist einfach unglaublich rückständig.

Zitat
Richter haben keine Anwesenheitspflicht; viele von denen arbeiten seit Jahren im Homeoffice und schauen außerhalb ihrer Sitzungstage nur bei Gericht rein, um abgearbeitete Akten in den Schreibdienst zu bringen, neue Akten auf der Geschäftsstelle zu holen und ein, zwei Stunden Dezernatsarbeit zu machen.

Und keiner kann ihnen vorschreiben, wie viel sie tun sollen. Mein Richter-Onkel in Hamburg kam jeden Mittag nach Hause für den Mittagsschlaf und der war noch einer von den fleissigen.

Zitat
Es gibt gerade in so einem abgesoffenen Laden wie Berlin auch ohne mündliche Verhandlungen mehr als genug zu tun, um mal ein paar Rückstände aufzuarbeiten.

Dazu kommt der Trojaner im Kammergericht. Die IT war für Wochen nicht verfügbar. T-Systems hatte in einem Gutachten davor gewarnt und die verwendete Software kritisiert. Es war sogar noch eine Textverarbeitung von 1995 im Einsatz. Das ist behördentypisch. Keiner muß, keiner will, keiner verlangt was.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 15. Mai 2020, 20:58:03
Denn Unterschied zwischen einer konstanten Gefährdung und einer, die exponentiell hochgeht, wenn sie ignoriert wird, kennst du?

Für dich gibt es nur Extreme. Wer lockern will, ignoriert gleich oder wie? Abgesehen davon hast du selber die Latte so hochgelegt, daß es mich wundert, dass das nun plötzlich ein Kriterium sein soll. Ich habe dein "so lange wie notwendig" so verstanden, daß erst gelockert werden darf, wenn es das Virus nicht mehr gibt. Falls du was anderes gemeint hast, dann erkläre es doch mal. Ich fürchte aber, du müsstest am Ende doch etwas mehr abwägen, denn das Virus wird nicht verschwinden. Ab wann darf man wie lockern und wie viel Schaden ist akzeptabel?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 15. Mai 2020, 20:59:02
Bei höherer  Geschwindigkeit steigt die Gefährung auf jeden Fall quadratisch und damit auch nicht linear und ist auch nicht konstant.

Stimmt allerdings. Der Bremsweg wird exponentiell länger. Und beim Autofahren gibt es auch Regeln, unter denen man das Fahren erlaubt und eine gewisse Zahl Tote und Verletzte in Kauf nimmt. Keiner hat das je hinterfragt
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 15. Mai 2020, 21:00:26
Nochmal, nur weil wir so hart durchgegriffen haben, sind wir höchstwahrscheinlich so glimpflich davongekommen.

Trotzdem war nicht jede Maßnahme nötig. Grenzschließungen sind immer noch totaler Quatsch. Und warum sogar Golf verboten wurde, weiß wohl keiner so richtig.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 15. Mai 2020, 21:08:05
Was nützt das, wenn die Gewinne in guten Zeiten immer gleich aus dem Unternehmen rausgezogen werden und der Alltagsbetrieb, wie oft, auf Kreditlinie läuft.

Den schlauen Spruch vom "Gewinne rausziehen", kannst du demnächst mal im Restaurant bringen. Mal sehen, ob du noch bedient wirst.

Zitat
Die Verschuldung ist ja selbst bei prosperierender Wirtschaft schon normal und Reserven werden kaum gebildet.

Das stimmt nicht. Deutsche Unternehmen sind eher niedrig verschuldet. Davon abgesehen ist das Arbeiten mit Fremdkapital normal. Die Annahme ist, daß das Unternehmen eine Rendite macht, die höher ist als die Frenmdkapitalkosten, also Kreditzinsen, Anleihezinsen etc. Dann ist Verschuldung sinnvoll. Wenn das nicht so wäre, gäbe es gar keine Motivation, überhaupt als Unternehmen tätig zu sein. Dann wäre es sinnvoll, sofort zu schließen und höchstens noch sein Eigenkapital zu verleihen. Interessanterweise ist das die Denkweise von etwa 87,5% der Deutschen, die sich dann über niedrig verzinste Kapitallebensversicherungen beklagen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 15. Mai 2020, 21:32:49
Stimmt allerdings. Der Bremsweg wird exponentiell länger.
Du bist echt so ahnungslos.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 15. Mai 2020, 21:44:14
Einige haben es richtig eilig, ihre Umsatzeinbußen schnell wieder reinzuholen. Haarschnitt 15 EU statt bisher 10. Von Restaurants hört man ähnliches. Das sind wohl schon die Vorboten der Inflation.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 15. Mai 2020, 21:59:07
Dann wäre es sinnvoll, sofort zu schließen und höchstens noch sein Eigenkapital zu verleihen. Interessanterweise ist das die Denkweise von etwa 87,5% der Deutschen, die sich dann über niedrig verzinste Kapitallebensversicherungen beklagen.

 87,5 % der Deutschen haben eine Kapitallebensversicherung ? Darüber will ich Belege sehen !

Ich hab schon seit Jahren keine Werbung für diese Anlageform vernommen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 15. Mai 2020, 22:58:01
Das stimmt nicht. Deutsche Unternehmen sind eher niedrig verschuldet.

Warum sind sie denn in langen Wohlstandsphasen überhaupt verschuldet, wenn man soliden Gewinn macht. Außer für besondere Investitionen vielleicht.


Davon abgesehen ist das Arbeiten mit Fremdkapital normal. Die Annahme ist, daß das Unternehmen eine Rendite macht, die höher ist als die Frenmdkapitalkosten, also Kreditzinsen, Anleihezinsen etc. Dann ist Verschuldung sinnvoll.

Verschuldung bedeutet immer, die Macht über das Geschehen zu einem signifikanten Teil an Gläubiger abzugeben. Solange man die Verbindlichkeiten bezahlen kann, klappt das, aber danach ist sofort die Krise da. Das gilt für Unternehmen, wie für Private gleichermaßen. Das ist im Prinzip genau die Logik der Aktienkäufer auf Kredit. Man kauft etwas, für das man das Geld nicht hat, auf Pump und denkt, aus der Nummer mit Gewinn rauszukommen. Alle Krisen der letzten Zeit beruhen darauf, dass Leute solche Luftblasen generieren, denen es an innerer wertmäßiger Substanz fehlt.

Wenn das nicht so wäre, gäbe es gar keine Motivation, überhaupt als Unternehmen tätig zu sein.

Ist zwar Old School, aber Gewinnerzielung auf Guthabenbasis war mal Standard. Da waren der Fuhrpark und das Betriebesgrundstück noch abbezahlt. Ebenso, wie die Anschaffungen der Privaten. Schulden zu machen, war nicht immer cool.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 15. Mai 2020, 23:58:18
Experiment im Restaurant (https://www.focus.de/gesundheit/versuch-in-japan-covid-19-experiment-im-restaurant-nach-30-minuten-waren-alle-am-tisch-infiziert_id_11992231.html)
das ist ja nun nix neues und kein Grund zur Panik.
Der mensch ist ein Viren-, Bakterien- und sonste was Träger und er verbreitet sein Biom munter in der Umwelt.
Zum Glück hat sich der mensch an die meisten der in der Umwelt vorhandenen Viren und Bakteiren angepasst, so dass ein munterer Austausch uns nicht krank macht.
Übel wirds eben bei neuen Einflüssen. Die Pest raffte halb Europa dahin, die Pocken die Mehrzahl der indigenen Völker in Amerika, EHEC aus Ägypten die Europäer und Corona eben die halbe Welt.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 16. Mai 2020, 00:01:51
Experiment im Restaurant (https://www.focus.de/gesundheit/versuch-in-japan-covid-19-experiment-im-restaurant-nach-30-minuten-waren-alle-am-tisch-infiziert_id_11992231.html)

Wahnsinn!...warum kam keiner bisher drauf so eine Experiment zu machen?.... die letzten Jahrhunderte und all die Krankheitserreger, vor allem die Viren  8)

Also noch alberner geht es wohl kaum, oder doch?
Haben die Leute die Hände nach dem Einkauf, Toilettengang vor Corona nicht gewaschen? Haben sie durch die Gegend geniest und gehustet? :.)





 
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 16. Mai 2020, 07:00:03
https://www.reddit.com/r/de/comments/gk9sbv/wie_überzeugt_man_eigentlich/
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 16. Mai 2020, 14:02:48
Du bist echt so ahnungslos.

Siehst du das Quadrat über dem v du Blödmann?
(https://i.ibb.co/6nT4HBV/bremsweg.png)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 16. Mai 2020, 14:15:18
87,5 % der Deutschen haben eine Kapitallebensversicherung ? Darüber will ich Belege sehen !

Blödmann, 87,5% der Deutschen haben keine Aktien und es gab 2019 87,2 Millionen Verischerungsverträge, davon 46% Rentenversicherungen (sinnlos, nur 5% fondsgebunden), 31,4% klassische Kapitallebensversicherungen (auch nicht gut, davon nur 3,4% fondsgebunden) (Quelle (https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=5&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwix-ZKJrLjpAhXNKewKHUMXCu0QFjAEegQIBBAB&url=https%3A%2F%2Fwww.gdv.de%2Fresource%2Fblob%2F49582%2F83323faa82e7dd8d5185178f4e1a07e1%2Flebensversicherung-in-zahlen-2019---download-data.pdf&usg=AOvVaw3HKS_mlFQ_sMIB1ZLb-Vf5)).

Die Deutschen haben keine Ahnung von Geldanlage und wollen dafür keine Zeit und Mühe aufwenden.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 16. Mai 2020, 14:16:53
Warum sind sie denn in langen Wohlstandsphasen überhaupt verschuldet, wenn man soliden Gewinn macht. Außer für besondere Investitionen vielleicht.

Ich habe dir erklärt, warum man mit Fremdkapital arbeitet. Lies es bitte noch mal und versuche es zu verstehen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 16. Mai 2020, 14:29:37
Ich habe eine Kapitallebensversicherung.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 16. Mai 2020, 15:28:24
Siehst du das Quadrat über dem v du Blödmann?
(https://i.ibb.co/6nT4HBV/bremsweg.png)
Das ist quadratisch nicht exponentiell !!!

Habt ihr das in der Hauptschule nicht gehabt ?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 16. Mai 2020, 15:42:06
Blödmann, 87,5% der Deutschen haben keine Aktien und es gab 2019 87,2 Millionen Verischerungsverträge, davon 46% Rentenversicherungen (sinnlos, nur 5% fondsgebunden)

Also war deine Aussage falsch, dass 87,5 Prozent der Deutschen eine Kapitallebensversicherung haben.

Zitat
Die Deutschen haben keine Ahnung von Geldanlage und wollen dafür keine Zeit und Mühe aufwenden.
Ich hab aktuell keine Aktien und nehme für mich in Anspruch in dem Thema nicht ganz unbedarft zu sein, denn es gibt gute Gründe dafür nicht einzusteigen. Also verkneif dir  lieber dein Sparkassenberatergequatsche.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 16. Mai 2020, 19:28:57
Das ist quadratisch nicht exponentiell !!!

quadratisch ist exponentiell, Blödmann. Der Exponent ist 2. Ich glaube, ich nenne dich jetzt nur noch Blödmann. Das trifft es am besten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 16. Mai 2020, 19:30:48
Also war deine Aussage falsch, dass 87,5 Prozent der Deutschen eine Kapitallebensversicherung haben.

Blödmann, diese Aussage habe ich nicht gemacht. Ich habe gesagt: "das ist die Denkweise von etwa 87,5% der Deutschen, die sich dann über niedrig verzinste Kapitallebensversicherungen beklagen."

Das heißt nicht, daß jeder davon eine hat.

Du bist echt ein kleiner, armseliger, streitsüchtiger Mensch.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 16. Mai 2020, 19:37:40
quadratisch ist exponentiell, Blödmann. Der Exponent ist 2. Ich glaube, ich nenne dich jetzt nur noch Blödmann. Das trifft es am besten.
Blamiert dich nur weiter.
1,4,9,16,25,36,49 ist quadratisch
1,2,4,8,16,32,64,128 ist exponentiell
exponentielles Wachstum schlägt jede Potenz.

Du hast von nix ne Ahnung, willst aber über alles mitreden.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 16. Mai 2020, 19:59:05
Blödmann, diese Aussage habe ich nicht gemacht. Ich habe gesagt: "das ist die Denkweise von etwa 87,5% der Deutschen, die sich dann über niedrig verzinste Kapitallebensversicherungen beklagen."
Das heißt nicht, daß jeder davon eine hat.
Ich fasse mal zusammen : 87,5 % haben keine Aktien und beklagen sich über niedrig verzinste Kapitallebensversicherungen. Ich hab zum Beispiel keine Aktien und beklag mich nicht über niedrig verzinste Kapitallebensversicherungen. Widerlegung ad rem.

Wenn das nicht reicht: Welchen Grund sollten sie haben, sich über niedrigen Zinsen zu beklagen, wenn sie keine Kapitallebensversicherungen haben ? Widerlegung ad hominem.




Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 16. Mai 2020, 22:23:35
Ich habe eine Kapitallebensversicherung.
Dann geht dein Geld ja auch in die internationalen Finanzkapitalmärkte. Macht nix. Wir sind alle kleine Sünderlein.
Selbst Karl Marx hat an der Börse gezockt, allerdings mit bescheidenem Erfolg. Er hat ja auch gesagt, dass er kein Marxist ist. Wie sollte er auch. Schließlich hat er sich von einem Kapitalisten aushalten lassen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 16. Mai 2020, 22:41:29
Doitsche Bahn... (https://m.facebook.com/Sabine.Leidig/videos/2537764143142112/?refsrc=https%3A%2F%2Fm.facebook.com%2F209125975877005%2Fposts%2F2736842256438685%2F&_rdr)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 16. Mai 2020, 22:43:08
Warum sind sie denn in langen Wohlstandsphasen überhaupt verschuldet, wenn man soliden Gewinn macht. Außer für besondere Investitionen vielleicht.
Mit Finanzkapital hebelst du deine Rendite. Soll heißen: Wenn du 400T Eigenkapital hast und ne Rendite von 10 % mit deinem Geschäftsmodell erwirtschaftest, kannst du mit einer Beleihungsquote von 60 % 600T aufnehmen und damit 100T minus ca 12T Zinsen macht 88T Gewinn machen, d.h. eine Eigenkapital- Rendite von 22 % statt 10% ohne Fremdkapital machen. Also streut der Kapitalist sein Eigenkapital in verschiedene Projekte anteilig und hebelt wie beschrieben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 17. Mai 2020, 13:23:31
Dann geht dein Geld ja auch in die internationalen Finanzkapitalmärkte. Macht nix. Wir sind alle kleine Sünderlein.
Selbst Karl Marx hat an der Börse gezockt, allerdings mit bescheidenem Erfolg.

KLVen legen nur zu einem verschwinden Geringen Anteil in Aktien an. So um die 5%. Informiere dich über SOLVENCY 2.

Deshalb bringen sie ja nichts.

KLVen sind grober Unfug. Man hat das Insolvenzrisiko des Versicherers, zahlt eine Unmenge Gebühren und weiß nicht genau, worin angelegt wird. Fondsgebunden und als betriebliche Altersvorsorge mit Gehaltsumwandlung mag der Steuerspareffekt noch ein gewisser Vorteil sein. Keine Ahnung, ob das noch geht.

Man spart besser in einem oder mehreren ETFs mit deutlich unter einem Prozent Verwaltungsgebühr und deutlich mehr langfristiger Rendite.

Eine Risikolebensversicherung kann man separat abschließen. Die kostet dann auch nicht viel.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 17. Mai 2020, 14:26:56
KLVen legen nur zu einem verschwinden Geringen Anteil in Aktien an. So um die 5%. Informiere dich über SOLVENCY 2.


Zum internationalen Finanzkapitalmarkt gehört auch der Rentenmarkt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 17. Mai 2020, 17:37:20
Mit Finanzkapital hebelst du deine Rendite. Soll heißen: Wenn du 400T Eigenkapital hast und ne Rendite von 10 % mit deinem Geschäftsmodell erwirtschaftest, kannst du mit einer Beleihungsquote von 60 % 600T aufnehmen und damit 100T minus ca 12T Zinsen macht 88T Gewinn machen, d.h. eine Eigenkapital- Rendite von 22 % statt 10% ohne Fremdkapital machen.

Das ist exakt die Erklärung, warum in gößeren Krisen die sogenannten "Blasen" platzen. Jedenfalls dann, wenn man die genannte Eigenkapitalquote von 40 % durch einen signifikant niedrigeren Wert und damit in den ensprechenden Teilbereichen realistischeren ersetzt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 21. Mai 2020, 12:28:03
Zweite Welle nur eine Frage der Zeit (http://www.deutschlandfunk.de/direktorin-von-eu-behoerde-zweite-welle-des-coronavirus-nur.1939.de.html?drn:news_id=1132834)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 21. Mai 2020, 12:59:52
Zweite Welle nur eine Frage der Zeit (http://www.deutschlandfunk.de/direktorin-von-eu-behoerde-zweite-welle-des-coronavirus-nur.1939.de.html?drn:news_id=1132834)

Drehst du immer noch im Kreis?

Ansonsten nicht neues, was die Dame sagt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 21. Mai 2020, 13:03:27
Drehst du immer noch im Kreis?
Glaubst du immer noch, es wäre vorbei?
Wollt ihr wirklich Zustände wie in Russland oder USA? Ich habe nur eine Bitte: Gebt hinterher nicht anderen die Schuld.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 21. Mai 2020, 13:32:59
Glaubst du immer noch, es wäre vorbei?

Nein.
Die Liste der Viren und bisher bekannten Krankheitserreger wird jetzt um eins mehr erweitert.

Zitat
Wollt ihr wirklich Zustände wie in Russland oder USA?

Nein.
Du gleichst Deutschland den USA und Russland. Das Virus verbreitet sich seit November gleich überall, aber die Ausbreitung in jedem Land und die Folgen hängen von vielen anderen kulturellen und gesundheitlichen Faktoren, in den sich die Länder unterscheiden.


Zitat
Ich habe nur eine Bitte: Gebt hinterher nicht anderen die Schuld.
Mach dir keinen Kopf, Du bist schon mal raus. Hör mal Du auf einen schuldigen zu suchen.

Trag deine FFP 2 oder 1000 Maske, Handschuhe oder bleib einfach zuhause. Mann kann sich alles liefern lassen, selbst Rezepte und Arzt Termine können online erledigt werden.
Warte auf die Impfung, die vielleicht kommt oder auch nicht. Ebola, Aids und einige mehr lauern genauso draußen und dagegen gibt es auch keine Impfung. Davon wird bloß nicht rund um die Uhr berichtet. Sind aber Mittlerweile gut behandelbar.

Wenn du jemanden brauchst, der die Wohnungstür zunagelt, komme ich gerne mit meinen Werkzeug vorbei. Paar Latten liegen hier rum.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 21. Mai 2020, 18:38:48
Zweite Welle nur eine Frage der Zeit (http://www.deutschlandfunk.de/direktorin-von-eu-behoerde-zweite-welle-des-coronavirus-nur.1939.de.html?drn:news_id=1132834)

Vielleicht aber auch nicht, sagt Dir der Begriff Optimismus was?     ;)

Einmauern im Bunken funktioniert aber nicht, also beruhige Dich mal.
 
Wir wissen doch prinzipiell, was wir wegen fehlendem Impfstoff und fehlendem Super Medi zu tun haben um das Ganze in Schach zu halten.   ;)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 21. Mai 2020, 19:07:32
Zweite Welle nur eine Frage der Zeit (http://www.deutschlandfunk.de/direktorin-von-eu-behoerde-zweite-welle-des-coronavirus-nur.1939.de.html?drn:news_id=1132834)

Wir werden alle Sterben!  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 21. Mai 2020, 19:20:14
Wir werden alle Sterben!  :.)

 ;D ;D ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 21. Mai 2020, 20:03:51
Wir wissen doch prinzipiell, was wir wegen fehlendem Impfstoff und fehlendem Super Medi zu tun haben um das Ganze in Schach zu halten.   ;)
Natürlich.
Aber viel zu viele halten sich nicht daran, wollen tanzen gehen und reisen. Und sie tun's dann auch.
Ich habe schon Bullen beim "Kundengespräch" gesehen, die Fresse im Autofenster und ohne Mundschutz.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 21. Mai 2020, 20:18:36
Aber viel zu viele halten sich nicht daran, wollen tanzen gehen und reisen. Und sie tun's dann auch.
Ich habe schon Bullen beim "Kundengespräch" gesehen, die Fresse im Autofenster und ohne Mundschutz.

Worauf wartest du?
Zeig sie an.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 21. Mai 2020, 20:27:29
Har, har.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 21. Mai 2020, 20:29:59
Ein bißchen Schwund ist immer, und wenn man Pech hat, gehört man dazu. Wir schulden der Natur einen Tod, so what?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 21. Mai 2020, 20:31:32
Tochter arbeitet wieder in der Café Bar. Bisher wurden Getränke und Kuchen to go hinter einer PlexiScheibe mit einer kleine Öffnung für den Ausschank. Da kommt eine Frau und beschwert sich, sie ist klein und die Öffnung liegt höher, da werden die Viren vom Lokal durch die Öffnung direkt auf sie strömen.... das geht gar nicht, und wie die Masken des Personals getragen werden hat sie auch einen Vortrag gehalten  :.)
Dann trink dein Kaffee zu Hause, oder holt dir dein Kaffee wo anderes.
Manchen kommt der Virusscheiß wie bestellt  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 21. Mai 2020, 21:43:17
Manchen kommt der Virusscheiß wie bestellt  :.)
Sicher. Hinterher wollen sicher welche den (Arbeitgeber)beitrag zur Rentenversicherung senken.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 21. Mai 2020, 23:12:43
Sicher. Hinterher wollen sicher welche den (Arbeitgeber)beitrag zur Rentenversicherung senken.

Hinterher reden wir drüber, wenn Du dein Beitrag zur Krankenversicherung nicht mehr bezahlen kannst.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 22. Mai 2020, 01:37:13
die ganzen Fuzzies, die sich alle 3 min übers Haar streichen und signalisieren, dass sie beim Friseur waren.
Leckt mich. Mein Haar bedeckt die Ohren, landet auf den Schultern und verdeckt die lichten Stellen.
Allerdings muss ich pusten, um Sicht nach vorn zu haben. Ich fühl mich wie Sam Sheepdog.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 22. Mai 2020, 07:56:08
Manchen kommt der Virusscheiß wie bestellt  :.)

Klar. Man kann sich immer aufregen, über alles. Man muß es nur wollen.  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 22. Mai 2020, 08:45:30
Klar. Man kann sich immer aufregen, über alles. Man muß es nur wollen.  :evil

Sie sind die selben Gäste, die vor Corona rumgetänkert haben.

Hier kehrt langsam Normalität in der Stadt ein und das ist gut so  ;)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 22. Mai 2020, 09:12:22
Was ist normal?

Man geht mit Maske in die Geschäfte, aber jeder reißt die Maske sofort wieder runter, sobald er den Laden verläßt; manche tun es schon gleich hinter der Kasse, da ist der Effekt natürlich passé. In Lokalen muß man seine Daten hinterlassen, oder auch nicht. In dem Restaurant in Biedenkopf hat es gestern keinen gejuckt, und keiner hat danach gefragt. Hier in Frankfurt und Umgebung wird es sehr genau genommen. Beim Griechen gegenüber von meinem Büro wird auch drauf geachtet, daß man auf das Revers, das man da hingelegt bekommt, nicht etwa Donald Dock, Badstraße 13, Entenhausen schreibt. Die haben wohl Angst, daß das kontrolliert wird und sie Strafe zahlen müssen.

Unser ambulanter Frisör arbeitet jetzt mit speziellen Einwegumhängen aus dünnem Plastik, die wild durch die Gegend flattern, wenn man sich auf der Terrasse die Haare schneiden läßt.

Ätzend ist es auf den Gerichten, besonders auch, weil keine einheitliche Linie gefahren wird und jeder macht, was er will - von mir doch egal bis totale Panik und Vollkörperbad der Kundschaft in siedendem Sagrotan vor Betreten des Sitzungssaales. Nachher Familiengericht Offenbach; bin mal gespannt.

Zum Glück immer noch nicht normal ist der Flugverkehr. Es ist wieder mehr geworden, aber noch weit entfernt vom Verkehrsaufkommen in normalen Zeiten. Ich genieße die Ruhe, so lange sie währt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Miss_Moneypenny am 22. Mai 2020, 11:48:45
Zweite Welle nur eine Frage der Zeit (http://www.deutschlandfunk.de/direktorin-von-eu-behoerde-zweite-welle-des-coronavirus-nur.1939.de.html?drn:news_id=1132834)

Auch diese Schwarzmalerei geht mir auf den Geist.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 22. Mai 2020, 14:20:51
(http://maennerboard.de/gallery/4961_22_05_20_2_18_12.jpeg)

Familiengericht Offenbach in Zeiten von Corona: Nach dem Sitzpinkeln jetzt das Sitzwarten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 22. Mai 2020, 16:54:21
WTF, was bitte?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 22. Mai 2020, 17:24:14
Ja, ich hab auch ganz blöd geschaut. Zumal die Bänke auf dem Flur so abgesperrt waren, daß man wirklich nur mit einem Abstand von zwei Metern sitzen konnte. Ganz toll für jede vertrauliche Unterhaltung mit dem Mandanten, wenn man sich auch nicht irgendwo zusammen hinstellen kann.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 22. Mai 2020, 17:39:51
Vertrauliche und Privatsphäre gehören der Vergangenheit. An der Rezeption beim Arzt wissen auch alle anwesenden mind. Name, Geburtsdatum, Telefonnummer, Adresse, wo es weh tut und was für Medikamente ich nehme  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 22. Mai 2020, 19:32:10
So ähnlich beim Sport auch.

Soviel zur App. In Deutschland geht wieder alles mit Bleistift und Papier. :P
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 22. Mai 2020, 19:36:11
Bei Kaufland lief heute eine Kundin rum, die hatte sich "Schwachsinn" auf die Maske geschrieben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 22. Mai 2020, 22:07:07
Bei uns müssen wir bei jeder Besprechung Zetteln ausfüllen und an den Teilnehmer verteilen, mit Namen, Urzeit und Datum. Gut, das war auch nicht anderes, jetzt nur mit Masken.

Vor Corona waren sogar die Visitenkarten sogar fraglich, ob es mit der neuen Datenschutzverordnung verträglich ist.

Wir haben seit drei Wochen online Training, das läuft einigermaßen gut. Sauna fehlt auf jeden Fall und falls es los geht, dann wird wahrscheinlich auch alles dokumentiert.

Ob die ganzen Daten dann was bringen oder verhindern bleibt nach wie vor fraglich.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 22. Mai 2020, 22:21:18
Glaubst du immer noch, es wäre vorbei?
Wollt ihr wirklich Zustände wie in Russland oder USA? Ich habe nur eine Bitte: Gebt hinterher nicht anderen die Schuld.

Es sterben jedes Jahr 1,7 Millionen Menschen an Tuberkulose. Kein Mensch redet darüber.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 22. Mai 2020, 22:23:35
Aber viel zu viele halten sich nicht daran, wollen tanzen gehen und reisen. Und sie tun's dann auch.

Tanzen würde ich jetzt nicht gehen. Gegen Reisen spricht aber nicht viel.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 22. Mai 2020, 23:10:15
Es sterben jedes Jahr 1,7 Millionen Menschen an Tuberkulose. Kein Mensch redet darüber.
Da reden sehr viele Leute darüber. Es dringt bloß nicht in deine daxzentrierte Echokammer.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 22. Mai 2020, 23:42:20
Es dringt bloß nicht in deine daxzentrierte Echokammer.

Es lässt dich auch nicht durchdrehen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 23. Mai 2020, 01:10:36
Bei Kaufland lief heute eine Kundin rum, die hatte sich "Schwachsinn" auf die Maske geschrieben.
Ist doch nett, daß sie vor sich warnt  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 23. Mai 2020, 06:50:53
Ist doch nett, daß sie vor sich warnt  :evil

So hatte ich das noch gar nicht gesehen.  ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 23. Mai 2020, 12:54:31
Da reden sehr viele Leute darüber. Es dringt bloß nicht in deine daxzentrierte Echokammer.

Echt? Wann zum letzten Mal in einer Tagesschau, einem ARD-Brennpunkt, einer dieser unzähligen Talkshows, auf der Webseite von FAZ, Spiegel, Tagesspiegel? Und von dir hat man dazu auch noch nichts gehört. Also was willst du mir mit der Echokammer sagen?

Du wirfst mir daxzentriertheit vor, verbreitest aber auch nur dann Panik wenn eine Krankheit dich betreffen kann. da ist dir dein eigener Bauchnabel eben auch näher.

Wegen der Corona-Maßnahmen werden übrigens bis 2025 1,4 Millionen zusätzliche TBC-Tote erwartet, weil z.B. in Indien Arzpraxen geschlossen bleiben. 13,5 Millionen Menschen werden wegen Corona keine TBC-Impfungen bekommen: COVID-19: massive impact on lower-income countries threatens more disease outbreaks (https://www.gavi.org/news/media-room/covid-19-massive-impact-lower-income-countries-threatens-more-disease-outbreaks)

Die WHO sagt, daß 117 Millionen Masern-Impfungen für Kinder nicht gemacht werden.

Alles, weil medizinisches Personal nicht zur Covid-19-Verbreitung beitragen soll.

Es hat eben alles einen Preis.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 23. Mai 2020, 13:17:43
Ob die ganzen Daten dann was bringen oder verhindern bleibt nach wie vor fraglich.

Etwas mehr Werbung.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 23. Mai 2020, 20:51:50
Echt? Wann zum letzten Mal in einer Tagesschau, einem ARD-Brennpunkt, einer dieser unzähligen Talkshows, auf der Webseite von FAZ, Spiegel, Tagesspiegel? Und von dir hat man dazu auch noch nichts gehört. Also was willst du mir mit der Echokammer sagen?

Nimm für den Anfang mal nur die TAZ dazu, damit du keinen Schock kriegst.

Zitat
Du wirfst mir daxzentriertheit vor, verbreitest aber auch nur dann Panik wenn eine Krankheit dich betreffen kann. da ist dir dein eigener Bauchnabel eben auch näher.
Du Gutmensch machst dir sicher auch ganz viel Sorgen um den Nasdaq.

Und die Folgeschäden von Corona werden sicher zurückgehen, wenn man der Seuche freien Lauf lässt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 24. Mai 2020, 00:14:49
Nimm für den Anfang mal nur die TAZ dazu, damit du keinen Schock kriegst.

Was schreibt denn die TAZ?

Zitat
Du Gutmensch machst dir sicher auch ganz viel Sorgen um den Nasdaq.

Nein, eigentlich nicht.

Zitat
Und die Folgeschäden von Corona werden sicher zurückgehen, wenn man der Seuche freien Lauf lässt.

Es sind nicht die Folgeschäden von Corona, sondern die Folgeschäden des Umgangs damit. Das bedingt dann auch, daß die anders ausfallen würden, wäre der Umgang anders. Am Ende geht es um die Abwägung, welchen Schaden man eher akzeptieren will und das ist das, was in deinen Kopf nicht reingeht. Du meinst, wir machen den Lockdown und dann ist das Schlimmste abgewendet. Eben nicht. Es wird dann auf andere Weise unschön, aber vielleicht sind deine Ängste dann weniger angetriggert. Deshalb hat deine Corona-Panik durchaus was egoistisches. Es ist eine Variante von "not in my backyard".
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 24. Mai 2020, 17:01:13
Just in your backyard.  (http://www.deutschlandfunk.de/frankfurt-am-main-mehr-als-100-personen-nach-gottesdienst.1939.de.html?drn:news_id=1133806)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 24. Mai 2020, 17:27:06
Ach, drum! (https://www.youtube.com/watch?v=Ut0j--yy_10)   ;)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 24. Mai 2020, 17:45:48
Am Ende geht es um die Abwägung, welchen Schaden man eher akzeptieren will und das ist das, was in deinen Kopf nicht reingeht. Du meinst, wir machen den Lockdown und dann ist das Schlimmste abgewendet. Eben nicht. Es wird dann auf andere Weise unschön, aber vielleicht sind deine Ängste dann weniger angetriggert. Deshalb hat deine Corona-Panik durchaus was egoistisches. Es ist eine Variante von "not in my backyard".
What happens in our backyard ist, das eine Infektion für Chemopatienten fast ein Todesurteil ist.
Kennen wir da wen? Was war da nochmal wichtiger? Erklärst du ihr das zeitnah?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 24. Mai 2020, 17:48:35
What happens in our backyard ist, das eine Infektion für Chemopatienten fast ein Todesurteil ist.

Infektion mit was? Schnupfen?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 24. Mai 2020, 20:01:08
Nein mit Knoblauch.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 24. Mai 2020, 21:31:07
What happens in our backyard ist, das eine Infektion für Chemopatienten fast ein Todesurteil ist.

Das gilt immer. Das muß dann auch kein Corona sein. Dafür reicht jede Infektion und die Wahrscheinlichkeit dafür ist ungleich höher.

Zitat
Kennen wir da wen? Was war da nochmal wichtiger? Erklärst du ihr das zeitnah?

ja, kenne ich, persönlich, mein bester Freund, der vor 3 Jahren am Gehirntumor gestorben ist und meine Cousine, die unheilbaren Krebs überall im Körper hat. Und weiß du was? Meine Schwiegermutter hat ALS. Die stirbt langsam von unten nach oben. Genau deshalb kommt mir dein Corona-Gejammer unheinlich übetrieben und egoistisch vor. Du tust so als hättest du Probleme. Hast du nicht. Ich auch nicht.

Vergiß einfach mal den ganzen Scheiß. Du wirst es nicht kriegen, genauso wie kaum jemand sonst es kriegt. Und für die, die es kriegen, ist es nur für 1% ernst. Welche "Durchseuchung" haben wir jetzt? Vielleicht 2%? Davon hat's wahrscheinlich nur ein Fünftel überhaupt gemerkt. Das sind alles noch Zahlen, die sich weit unter anderen Todesarten durch Krankheiten bewegen. Wenn du Panik haben willst, dann davor, einen Herzinfarkt zu bekommen. Das ist viel wahrscheinlicher. Was tust du dagegen? Übergewicht abbauen? Sport? Ernährung? Kein Alkohol, kein Rauchen? Wie konsequent? Eben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 24. Mai 2020, 22:00:00
Es gibt eine Chemopatientin in meiner Familie, Klugscheißer.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 24. Mai 2020, 22:02:17
Dann wird sie genau das machen, was sie auch ohne Corona machen mußte, nämlich möglichst wenig Kontakte haben. Dafür ist es völlig egal, ob da draußen ca. 10.000 - meinetwegen auch Dunkelziffer Faktor 5, also 50.000 - aktive Corona-Fälle rumlaufen oder nicht. Wenn du dich einfach normal vorsichtig verhältst, wirst du davon keinem begegnen und das reicht dann auch.

Ich schlage vor, du denkst noch mal in Ruhe über das alles nach. Du kannst dich ja gerne verrückt machen, aber du bist hier auf dem falschen Dampfer.

Guck dir die Grafiken hier an, vielleicht beruhigt dich das ein bißchen: corona-virus-karte (https://interaktiv.morgenpost.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/)

P.S. meine Mutter hat eine Alters-Leukämie. Die muß sich auch von infektiösen Leuten fernhalten. Sie hat aber auch schon Krieg und Vertreibung erlebt und deshalb ordnet sich Corona in ihrer Katastrophenskala irgendwo unten ein.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 25. Mai 2020, 00:14:25
Just in your backyard.  (http://www.deutschlandfunk.de/frankfurt-am-main-mehr-als-100-personen-nach-gottesdienst.1939.de.html?drn:news_id=1133806)

Hast du den Artikel auch gelesen oder reicht dir mittlerweile die Überschrift aus?

Zitat
Wie der hessische Gesundheitsminister Klose in Wiesbaden mitteilte, gibt es inzwischen mindestens 107 Infizierte. Die Betroffenen leben nach Angaben des Grünen-Politikers in Frankfurt und drei hessischen Landkreisen. Das Gesundheitsamt der Stadt hatte zuletzt die Zahl von 40 Infizierten genannt. Dessen Leiter Gottschalk erklärte, die meisten hätten sich nach der Messe zuhause infiziert. Die Einzelfälle würden nachverfolgt. Nach dem jetzigen Kenntnisstand befinde sich eine Person in einer Klinik; die meisten seien nicht sonderlich krank. Laut der Kirchengemeinde der Baptisten wurden alle Regeln bei dem Gottesdienst eingehalten.

Aber du kannst weiter durchdrehen bis was neues kommt.... vielleicht finden noch "neuartigen Sars-Viren" ihren Weg zu den Menschen  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 25. Mai 2020, 00:22:00
 Dessen Leiter Gottschalk erklärte, die meisten hätten sich nach der Messe zuhause infiziert.

Wenn das stimmen sollte, wäre Hessen voll durchseucht.
Der will einfach nicht wahrhaben, dass Corona sich über Tröpfcheninfektion verbreitet, wobei besonders gefährdet viele Menschen in geschlossenen Räumen sind.
Wenn in dem Gebetshaus ein Infizierter war, der mit Inbrunst das HalloJulia sang, wird das ausgereicht haben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 25. Mai 2020, 01:13:38
  vielleicht finden noch "neuartigen Sars-Viren" ihren Weg zu den Menschen  :.)

Ziemlich wahrscheinlich, nicht vielleicht.

Nüchtern betrachtet, ist die Frage  eigentlich eher mehr "Wann" und nicht "Ob".
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 25. Mai 2020, 01:35:04
Ziemlich wahrscheinlich, nicht vielleicht.

Nüchtern betrachtet, ist die Frage  eigentlich eher mehr "Wann" und nicht "Ob".


Eben.

Sehr merkwürdig finde ich, wie sich alles wiederholt (https://de.wikipedia.org/wiki/SARS-Pandemie_2002/2003), Jahreszeit, Ursachen, die ersten Todesopfer, darunter der feststellender Arzt, offizielle Meldungen....
Das nächste Sars könnte noch aggressiver sein.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 25. Mai 2020, 07:50:17
Sehr merkwürdig finde ich, wie sich alles wiederholt (https://de.wikipedia.org/wiki/SARS-Pandemie_2002/2003), Jahreszeit, Ursachen, die ersten Todesopfer, darunter der feststellender Arzt, offizielle Meldungen....
Das nächste Sars könnte noch aggressiver sein.


Lt. deiner Quelle waren es 2002/2003 gerade mal 8096 Infizierte und 774 Todesfälle weltweit. Laut Corona-Echtzeitkarte alleine heute liegen wir bei 5.373.363 Infizierten und 345.114 Todesfällen. Das ist eine völlig andere Dimension. Ich empfehle wirklich mal auf dieser Echtzeitkarte den Verlauf weltweit und den Verlauf nur bei Deutschland anzuklicken. Da wird einem klar, dass es in Deutschland offenbar (bisher) gelungen ist, den Umfang der Pandemie klein zu halten und dass wir mit den Maßnahmen viele Todesfälle verhindern konnten. Natürlich sind die wirtschaftlichen Probleme enorm. Natürlich ist da unfassbar viel kaputtgegangen. Das sehe ich ja auch.

Aber du kannst weiter durchdrehen bis was neues kommt.... vielleicht finden noch "neuartigen Sars-Viren" ihren Weg zu den Menschen  :.)

Ich finde etwas Demut angebrachter, als die ganze Sache ins Lächerliche zu ziehen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 25. Mai 2020, 10:11:10
Glaubt ihr denn, mir macht das Spaß?
Ich würde auch gerne mal wieder im Biergarten sitzen, ich liebe Kino!
Die Risikofälle in der Familie hatten es vorher schwer genug, jetzt sind sie völlig isoliert!

Was mich so wahnsinnig aufregt, ist dass euch Alptraumtänzern das Schicksal dieser Menschen scheißegal ist und ihr euch so verhalten, als wolltet ihr die Uhren mit Gewalt wieder auf den 13. März stellen! Toll für die heilige Wirtschaft auch!

Was ist das übrigens für eine scheiß Wirtschaft, die zusammenklappt, wenn die Leute mal 8 Wochen lang nur noch das kaufen, was sie tatsächlich brauchen? Resilient, resilient! Das Kartenhaus wäre doch ohnehin bald von selber zusammengefallen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 25. Mai 2020, 11:25:07
Also, meiner Meinung nach weiß doch niemand wirklich,  wie sich das Virus tatsächlich noch über Tröpfchenbildung hinaus weiter verbreitet.  Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen scheinen aber fatal zu sein.
Und solange das nicht endgültig geklärt ist, gehe ich eben nur arbeiten (geht nicht komplett über Homeoffice) und wenn nötig, einkaufen. Mit Desi und Mundschutz.
Meine Grundrechte lass ich hinten an. Es geht ja auch um Selbstschutz und den Schutz für Andere.

Einzig eine Widersprüchlichkeit. Meine Eltern besuche ich dennoch alle zwei Wochen. Sie wollen das und ich auch. Noch geht es auch mit kurzen Bahnfahrten und übersichtlicher Fahrgastbesetzung.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 25. Mai 2020, 11:51:04

Lt. deiner Quelle waren es 2002/2003 gerade mal 8096 Infizierte und 774 Todesfälle weltweit. Laut Corona-Echtzeitkarte alleine heute liegen wir bei 5.373.363 Infizierten und 345.114 Todesfällen. Das ist eine völlig andere Dimension.

Klar, andere Dimension.
Ich habe hier Elstar mit Boskop verglichen.


Zitat
Ich empfehle wirklich mal auf dieser Echtzeitkarte den Verlauf weltweit und den Verlauf nur bei Deutschland anzuklicken. Da wird einem klar, dass es in Deutschland offenbar (bisher) gelungen ist, den Umfang der Pandemie klein zu halten und dass wir mit den Maßnahmen viele Todesfälle verhindern konnten.

Das ist Mir auch klar. Die Karten, Virologen, Nachrichten und einige Berichte habe ich täglich angeschaut und verfolgt. Das Virus  und mögliche(!) schwere Erkrankung gehören seit Nov. zum Leben...Punkt aus!


Zitat
Natürlich sind die wirtschaftlichen Probleme enorm. Natürlich ist da unfassbar viel kaputtgegangen. Das sehe ich ja auch.

Und nun die Abwegung, bis zu einem gewissen Grad wird es bei einer Pandemie relativ gut gehen, danach kollabiert auch das bisher gutes Gesundheitssystem und irgendwann kann nur derjenige gut versorgt, der sich seine Versicherung noch leisten kann. Hier lasse ich alle andere Kaputt gegangene Bereiche raus.


Zitat
Ich finde etwas Demut angebrachter, als die ganze Sache ins Lächerliche zu ziehen.

Genau das meine ich. Viele wollen die Machtlossigkeit gegenüber eines kleines Virus nicht akzeptieren.
Weder SARS 2003 noch 2019 ist lächerlich, auch nicht der nächste. Viren sind Fakt.
Lächerlich ist diese Panik. Ich glaube Conte kein Wort, von wegen Verwandte, die Heulerei um "die Opfer der Wirtschaft" oder sonstwer. Alles vorgeschobene Vorwände, es geht nur um ihn und sonst niemand. Als er seine nächsten 20 Jahren geplant hat, hat er keine Alterserkrankungen, Viren oder einfach seine Verfressenheit und unsprortlichkeit mitkalkuliert. Immer noch zu faul, an sich zu arbeiten, für seine Gesundheit selbt zu sorgen und sich mit dem Thema wissenschaftlich und menschlich auseinderzusetzen. Aber die Welt muss jetzt dafür büßen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 25. Mai 2020, 12:02:47
Ich glaube Conte kein Wort, von wegen Verwandte, die Heulerei um "die Opfer der Wirtschaft" oder sonstwer. Alles vorgeschobene Vorwände, es geht nur um ihn und sonst niemand.
Es geht um meine Schwester.

Geh du mit Attila Hildmann tanzen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 25. Mai 2020, 12:04:38
Glaubt ihr denn, mir macht das Spaß?

Scheint es zumindest so.

Zitat
Ich würde auch gerne mal wieder im Biergarten sitzen, ich liebe Kino!
Dann geh und halte dich an die Regeln. Oder geh nicht und mach auf Solidarität.

Zitat
Die Risikofälle in der Familie hatten es vorher schwer genug, jetzt sind sie völlig isoliert!
Tja, dann müssen sie sich leider auf einiges verzichten, oder für eine gute Internetverbindung und Heimkino mehr bezahlen.


Zitat
Was mich so wahnsinnig aufregt, ist dass euch Alptraumtänzern das Schicksal dieser Menschen scheißegal ist

Das bildest Du dir ein, Katastrophenträumer.

Zitat
und ihr euch so verhalten, als wolltet ihr die Uhren mit Gewalt wieder auf den 13. März stellen! Toll für die heilige Wirtschaft auch!
Wir tragen die Scheißmasken, halten Abstand und desinfizieren und waschen Hände und Gegenstände. Arbeiten durch, damit die Wirtschaft nicht kollabiert und Dir die Versorgung nicht wegbricht.


Zitat
Was ist das übrigens für eine scheiß Wirtschaft, die zusammenklappt, wenn die Leute mal 8 Wochen lang nur noch das kaufen, was sie tatsächlich brauchen? Resilient, resilient! Das Kartenhaus wäre doch ohnehin bald von selber zusammengefallen.

Darauf wartest du auch.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. Mai 2020, 12:10:00
Lt. deiner Quelle waren es 2002/2003 gerade mal 8096 Infizierte und 774 Todesfälle weltweit.

Beim alten SARS waren die Symptome nach 1-2 Tagen da, weshalb sich weniger Leute angesteckt haben. Es war aber weit tödlicher. Covid-19 ist weit ansteckeckender, aber im Verlauf harmloser. Die Gefahr entsteht nicht aus der Gefährlichkeit der Krankheit, sondern der Multiplikation. Das muß man schon erstmal verstehen. Das heißt, daß man keine Panik haben muß, wenn man sich infiziert.

Zitat
Ich finde etwas Demut angebrachter, als die ganze Sache ins Lächerliche zu ziehen.

Man muß aber auch die Verhältnismäßigkeit wahren. Ich empfehle diese Phoenix-Sendung gestern Karlsruher Verfassungsgespräch „Digitaler Staat – Wohin treibt uns die Pandemie?“ (https://www.phoenix.de/karlsruher-verfassungsgespraeche-a-1649845.html)

Da wurde auch über die Grundrechte-Thematik bezüglich Schutz des Lebens vs. anderer Rechte geredet und das mit der Analogie zum Straßenverkehr verbildlicht. Niemand fordert wegen der Verkehrstoten Tempo 30 auf Autobahnen, obwohl das vermutlich wirksam wäre. Bei Corona wurde diese Abwägung eine Zeit lang nicht gemacht, obwohl sie schon immer Bestandteil der Gesetzgebung war. Das scheint vielen Leuten nicht klar zu sein.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. Mai 2020, 12:14:45
Glaubt ihr denn, mir macht das Spaß?
Ich würde auch gerne mal wieder im Biergarten sitzen, ich liebe Kino!
Die Risikofälle in der Familie hatten es vorher schwer genug, jetzt sind sie völlig isoliert!

Leben die Risikofälle bei dir im Haushalt? Dann geht nicht in den Biergarten. Leben sie nicht im Haushalt, dann geh in den Biergarten. Unabhängig davon, können alle anderen auch in den Biergarten. Sollen sie sich einschränken, weil du es mußt?

Für deine Schwester ist jede Infektion gefährlich. Du müsstest dann konsequent sein und auch ohne Corona Selbstisolation für jeden verlangen. Am wichtigsten ist, daß sie sich selber isoliert. Traurig, aber es ist so.

Zitat
Was mich so wahnsinnig aufregt, ist dass euch Alptraumtänzern das Schicksal dieser Menschen scheißegal ist und ihr euch so verhalten, als wolltet ihr die Uhren mit Gewalt wieder auf den 13. März stellen! Toll für die heilige Wirtschaft auch!

Ich glaube eher, es ist umgekehrt. Alle anderen sollen mit dir mitleiden und deine Panik teilen.

Zitat
Was ist das übrigens für eine scheiß Wirtschaft, die zusammenklappt, wenn die Leute mal 8 Wochen lang nur noch das kaufen, was sie tatsächlich brauchen? Resilient, resilient! Das Kartenhaus wäre doch ohnehin bald von selber zusammengefallen.

Geht es dir in Wirklichkeit darum? Erkläre mal einem Hotelbetreiber, daß sein Betrieb "scheiß Wirtschaft" und ein Kartenhaus ist, wenn es nicht ohne Gäste überleben kann. Sowas blödes aber auch. Bei dir zeigt sich, was ich schon mal angesprochen habe, daß manche Leute mit dem Virus eine gewisse Lust an der Zerstörung entwickeln. Sowas hat's in der Geschichte ja immer wieder gegeben. Leute, die den Antichrist kommen sahen und durch die Dörfer gezogen sind und von allen anderen verlangt haben, das jetzt bitte auch zu glauben und ihr altes Leben aufzugeben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 25. Mai 2020, 12:29:37
Für deine Schwester ist jede Infektion gefährlich. Du müsstest dann konsequent sein und auch ohne Corona Selbstisolation für jeden verlangen. Am wichtigsten ist, daß sie sich selber isoliert. Traurig, aber es ist so.
Vor dem Virus durfte sie raus, auf ärztlichen Rat nehmen Sie das gefälligst zu Kenntnis, Härr Prof.dr.dr.med.med.youtube.hc Araxes Hildmann-Folienkartoffel KG !
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. Mai 2020, 14:15:47
Vor dem Virus durfte sie raus, auf ärztlichen Rat nehmen Sie das gefälligst zu Kenntnis, Härr Prof.dr.dr.med.med.youtube.hc Araxes Hildmann-Folienkartoffel KG !

Auch das war schon eine Risikoabwägung. Würdest du deine eigene Panik Ernst nehmen, dürfte sie selbstverständlich auch ohne Corona nicht raus. Oder willst du mir erzählen, daß nur Corona für Menschen mit schwachem Immunsystem gefährlich ist und andere Erreger nicht? Nach meiner Kenntnis (deine vielleicht nicht), müssen Menschen mit Immunschwäche jede Infektion meiden. Da ist Corona ein zusätzliches Risiko, aber ohne Risiko war es vorher auch nicht. Ich sehe nicht, wie man daraus schließen kann, daß ohne Corona alles eiapopeiawunderbar ist und man deshalb wirklich alles unternehmen muß, um den vorherigen Zustand herzustellen. Das ist es eben nicht. Wenn diese Bemühungen aber auch Kollateralschäden verursachen, muß du den dann Betroffenen erklären, warum du ihnen wieviel zumuten willst. Hier steht nämlich Gundrecht gegen Grundrecht.

Du bist mir übrigens noch eine Antwort schuldig:

Nimm für den Anfang mal nur die TAZ dazu, damit du keinen Schock kriegst.

Was schreibt denn die TAZ?

Wenn du schon solche Andeutungen machst, dann verleihe denen auch Substanz.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. Mai 2020, 14:17:33
Krebskrank in der Coronakrise "Wissen Sie nicht, dass wir eine Pandemie haben?" (https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/krebskrank-in-der-corona-krise-patienten-zweiter-wahl-a-b3cdc209-c2b6-4d81-89c8-3bf59ac4e0eb)

Der Lungenkrebspatient Werner Haas hatte schon einen OP-Termin. Maria Relli hat Brustkrebs, unheilbar. Die Termine von beiden wurden wegen Corona abgesagt. Zwei Berichte über Kollateralschäden der Krise.

Auch ein Ergebnis davon, Corona alles andere unterzuordnen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 25. Mai 2020, 14:22:25
Vor dem Virus durfte sie raus,...

Und war sie vor dem Virus nicht vor anderen Erreger geschützt?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. Mai 2020, 14:26:12
Und war sie vor dem Virus nicht vor anderen Erreger geschützt?

Die ehrliche Antwort wäre, daß sie auch vor Corona Menschenansammlungen in Räumen vermeiden mußte und daß sie auch mit Corona "raus" darf - je nachdem, was er mit "raus" meint. Raus in den Wald? Ganz sicher.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 25. Mai 2020, 14:30:55
Krebskrank in der Coronakrise "Wissen Sie nicht, dass wir eine Pandemie haben?" (https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/krebskrank-in-der-corona-krise-patienten-zweiter-wahl-a-b3cdc209-c2b6-4d81-89c8-3bf59ac4e0eb)

Der Lungenkrebspatient Werner Haas hatte schon einen OP-Termin. Maria Relli hat Brustkrebs, unheilbar. Die Termine von beiden wurden wegen Corona abgesagt. Zwei Berichte über Kollateralschäden der Krise.

Auch ein Ergebnis davon, Corona alles andere unterzuordnen.

Die fallen bei Conte nicht unter "Opfer der Pandemie"
Er müsste schließlich nicht operiert werden.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 25. Mai 2020, 14:48:17
Ich lese hier viel Gehässigkeit gegenüber Conte. Warum? Lasst ihn doch einfach seine Meinung sagen, so wie ihr eure sagen könnt. Muss ja nicht einen Bezug zueinander haben.

Ich bin auch Chemopatient, mein Krebs ist so fies, dass ich nicht mal weiß, ob ich lieber durch ihn oder es schneller über Corona beendet haben würde. Ich gehe raus, in unseren Garten, der abseits von allem liegt, ohne Maske, in die Läden (seltener als vorher) mit der Kampfausrüstung (gute Maske, Spray, Handschuhe).
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 25. Mai 2020, 15:02:15
Und war sie vor dem Virus nicht vor anderen Erreger geschützt?
Sie hat sich nach den Anweisungen der Fachärzte gerichtet Frau Prof.prof.dr.med.mett.aluhut Juhutuba!
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 25. Mai 2020, 15:03:12
Ich lese hier viel Gehässigkeit gegenüber Conte.

Ich glaube, du hast nicht alles von ihm gelesen. Dort findest die blinde Gehässigkeit.


Zitat
Lasst ihn doch einfach seine Meinung sagen, so wie ihr eure sagen könnt. Muss ja nicht einen Bezug zueinander haben.

Wenn er nur Meinung sagt, aber er verbreitet Panik und das ist der Punkt.


Zitat
Ich bin auch Chemopatient, mein Krebs ist so fies, dass ich nicht mal weiß, ob ich lieber durch ihn oder es schneller über Corona beendet haben würde. Ich gehe raus, in unseren Garten, der abseits von allem liegt, ohne Maske, in die Läden (seltener als vorher) mit der Kampfausrüstung (gute Maske, Spray, Handschuhe).

So ist auch der Weg aus dem ganzen. Ich wünschte vielen deine Auffassung zu haben. Du bist aber viel viel weiter und eine der wenigen Ausnahmen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 25. Mai 2020, 15:04:19
Sie hat sich nach den Anweisungen der Fachärzte gerichtet

Und die wären?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 25. Mai 2020, 15:04:39
Dann noch einer Risikopatientin "erhol dich gut zu Hause" zu wünschen, ist der Gipfel der Gehässigkeit.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. Mai 2020, 15:14:28
Dann noch einer Risikopatientin "erhol dich gut zu Hause" zu wünschen, ist der Gipfel der Gehässigkeit.

Ich glaube, du liest es so, wie du es lesen willst.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 25. Mai 2020, 15:36:22
Selbst wenn er für euch, für mich nicht, Panik verbreitet, er tut es hier und nicht in eurem Umfeld. Und hier ist doch eigentlich egal. Seine Grundeinstellung werden auch noch viele Postings nicht ändern, es führt nur zu Streit, Unzufriedenheit, Verbissenheit und Ärgerlichkeit.
Wir alle entscheiden uns doch selbst und für unsere Lieben, wir wir damit umgehen.

Vertragt euch, das ist es alles nicht wert. genießt das Leben da draußen, was viele von uns nicht mehr lange haben werden. (Boah, ich klinge wie ein Prophet) aber ich meine es ehrlich.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 25. Mai 2020, 15:37:09
Dann noch einer Risikopatientin "erhol dich gut zu Hause" zu wünschen, ist der Gipfel der Gehässigkeit.

Aha, was willst du jetzt damit anfeuern?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 25. Mai 2020, 15:40:03
Mensch, DieFrau, halt doch mal die Tasten still. Ich mag Dich, aber ich finde, manchmal schiesst du übers Ziel hinaus.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 25. Mai 2020, 15:42:21
Selbst wenn er für euch, für mich nicht, Panik verbreitet, er tut es hier und nicht in eurem Umfeld. Und hier ist doch eigentlich egal. Seine Grundeinstellung werden auch noch viele Postings nicht ändern, es führt nur zu Streit, Unzufriedenheit, Verbissenheit und Ärgerlichkeit.

Glaub mir, mehr als mich schlapp zu lachen oder mir die Augen verdrehe wirkt seine Panikmacherei nicht.

Zitat
Wir alle entscheiden uns doch selbst und für unsere Lieben, wir wir damit umgehen.

So ist es.

Zitat
Veragt euch, das ist es alles nicht wert. genießt das Leben da draußen, was viele von uns nicht mehr lange haben werden. (Boah, ich klinge wie ein Prophet) aber ich meine es ehrlich.

Eben!
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 25. Mai 2020, 15:45:22
Mensch, DieFrau, halt doch mal die Tasten still. Ich mag Dich, aber ich finde, manchmal schiesst du übers Ziel hinaus.

Ich?!
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 25. Mai 2020, 15:49:35
Ja, du.

Schau mal, sowas empfinde ich als gehässig:
Glaub mir, mehr als mich schlapp zu lachen oder mir die Augen verdrehe wirkt seine Panikmacherei nicht.

Man könnte auch sagen, dass man seine Meinung nicht teilt. Ohne Wertung. Und dann kannst du deine eigene Meinung schreiben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 25. Mai 2020, 15:59:46
Schau mal, sowas empfinde ich als gehässig:
Man könnte auch sagen, dass man seine Meinung nicht teilt. Ohne Wertung. Und dann kannst du deine eigene Meinung schreiben.

Das habe ich aber nachher geschrieben!


Egal, du scheinst aber einiges verpasst zu haben und hast gerade Zeit für mich. Ist auch ok, du darfst das  ;)

Und PS. Du kannst mir glauben, er feiert jeden, der hier seine seine Panik widerspricht. Das tut ihm gut. Ein Gegenpol hat er jetzt auch. Also alles gut.

Bin gerade unterwegs, sonst hätte ich dir seine echte Gehässigkeit aufgelistet.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 25. Mai 2020, 16:55:15
Ich lese hier viel Gehässigkeit gegenüber Conte. Warum?

Weil wir uns hier schon immer kloppen wie die Kesselflicker, und weil er auch ganz gut austeilt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. Mai 2020, 16:59:01
Man könnte auch sagen, dass man seine Meinung nicht teilt. Ohne Wertung. Und dann kannst du deine eigene Meinung schreiben.

Das könnte er aber auch, statt den Leuten Dinge an den Kopf zu werfen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 25. Mai 2020, 17:19:15
Ja, einer muss halt anfangen. Aber ich halt schon die Klappe, schiebt es auf mein von Chemo durchweichtes Hirn.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 25. Mai 2020, 17:31:14
Das könnte er aber auch, statt den Leuten Dinge an den Kopf zu werfen.

Und sich vor Antworten wegdrücken.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 25. Mai 2020, 17:31:50
Ich lese hier viel Gehässigkeit gegenüber Conte.

Ich empfinde das auch so und vor allem finde ich eben auch, dass es einfach erlaubt sein muss, Ängste zu haben und diese mitzuteilen (ohne das gleich einer draufhauen muss).

... aber er verbreitet Panik und das ist der Punkt.

Das finde ich zum Beispiel nicht. Ich finde eher, du verbreitest Sorglosigkeit.

Glaub mir, mehr als mich schlapp zu lachen oder mir die Augen verdrehe wirkt seine Panikmacherei nicht.

Es gibt keinen Grund sich schlapp zu lachen, wenn jemand seine Ängste kundtut.
Ich selber habe auch Angst und vor allem auch Angst vor dieser Sorglosigkeit, mit der viele Menschen diese Pandemie angehen. Dieser Wirt, der schon mal eine private Feier begeht oder die Menschen, die bei den Demos zusammen herumstehen. Nach meiner Lungenembolie im letzten Jahr kenne ich das Gefühl, keine Luft zu bekommen und das war nicht lustig. Mein Lungenarzt ordnet mich den Risikopatienten zu und auch das ist nicht lustig. Ich habe Angst um meine Freundin Nikibo, die krebskrank ist und um eine weitere Freundin, die ebenfalls krebskrank ist und letzten Freitag operiert wurde. Ich habe Angst um eine weitere sehr gute Freundin, die eine Autoimmunerkrankung hat und sowieso schon höllisch aufpassen muss, sich keine Infekte zuzuziehen. Ich habe Angst, weil wir viele Patienten haben, die völlig sorglos und unvorsichtig mit der Pandemie umgehen und weil wir zahlreiche Patienten mit betroffenen Angehörigen haben oder ihren Termin absagen, weil sie positive Abstriche hatten. Ich habe Angst, weil wir angefangen haben, Antikörpertests einzuschicken (von Menschen, die einfach wissen wollen, ob sie den Virus schon hatten und den Test selber bezahlen) und von den ersten vier Blutabnahmen prompt bereits ein positiver Fall dabei war, der kaum Symptome hatte.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 25. Mai 2020, 17:50:19
ich halt schon die Klappe

Untersteh Dich!  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 25. Mai 2020, 17:52:45
vor allem finde ich eben auch, dass es einfach erlaubt sein muss, Ängste zu haben und diese mitzuteilen

Dieses Mitteilen muß aber auch nicht notwendigerweise aussehen wie das hysterische um sich Beißen einer in die Ecke getriebenen, angeschossenen Wölfin.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 25. Mai 2020, 17:55:45
Dieses Mitteilen muß aber auch nicht notwendigerweise aussehen wie das hysterische um sich Beißen einer in die Ecke getriebenen, angeschossenen Wölfin.


Meinst du nun einen Wolf oder eine Wölfin?   :evil ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 25. Mai 2020, 18:20:46
Dieses Mitteilen muß aber auch nicht notwendigerweise aussehen wie das hysterische um sich Beißen einer in die Ecke getriebenen, angeschossenen Wölfin.

So empfinde ich das gar nicht. Selbst, wenn es so wäre, vielleicht muss erst solche Erfahrungen, wie Korinthe und ich sie hatten oder haben, gemacht haben, um dafür Verständnis aufzubringen.

Die Links von beiden Parteien finde ich immer interessant.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 25. Mai 2020, 18:20:51
Ich empfinde das auch so und vor allem finde ich eben auch, dass es einfach erlaubt sein muss, Ängste zu haben und diese mitzuteilen (ohne das gleich einer draufhauen muss).

Angst ist natürlich, keiner ist davon verschont. Yortube und Links zu schleudern, die diese Ängste untermauern treibt das Virus nicht weg.

Zitat
Das finde ich zum Beispiel nicht.

Weil Du wie er in Angst und Sorgen versinkst.


Zitat
Ich finde eher, du verbreitest Sorglosigkeit.
Wo und wie habe ich das gemacht? Ich habe bisher von meiner Umfeld berichtet. Größtenteils kommentarlos.
Ich kann auch nicht dafür, wenn du "mit Angst verschleiert" liest.


Zitat
Es gibt keinen Grund sich schlapp zu lachen, wenn jemand seine Ängste kundtut.

Korinthe, du pickst die Rosinen wieder raus.
Viel mehr muss ich den Kopfschütteln, sein Doppelmoral ist unbeschreiblich.


Zitat
Ich selber habe auch Angst und vor allem auch Angst vor dieser Sorglosigkeit, mit der viele Menschen diese Pandemie angehen. Dieser Wirt, der schon mal eine private Feier begeht oder die Menschen, die bei den Demos zusammen herumstehen. Nach meiner Lungenembolie im letzten Jahr kenne ich das Gefühl, keine Luft zu bekommen und das war nicht lustig. Mein Lungenarzt ordnet mich den Risikopatienten zu und auch das ist nicht lustig. Ich habe Angst um meine Freundin Nikibo, die krebskrank ist und um eine weitere Freundin, die ebenfalls krebskrank ist und letzten Freitag operiert wurde. Ich habe Angst um eine weitere sehr gute Freundin, die eine Autoimmunerkrankung hat und sowieso schon höllisch aufpassen muss, sich keine Infekte zuzuziehen. Ich habe Angst, weil wir viele Patienten haben, die völlig sorglos und unvorsichtig mit der Pandemie umgehen und weil wir zahlreiche Patienten mit betroffenen Angehörigen haben oder ihren Termin absagen, weil sie positive Abstriche hatten.

Woher weißt du, ob ich Sorgen um jemanden habe oder nicht? Muss ich jetzt die Liste hier aufführen, damit ich zu den Guten zählen darf und dem Sorglosigkeit Stempl entkommen kann?
Warum zur Hölle wird jetzt gut und böse gespielt? Wo ist die Vernunft und der gesunde Menschenverstand hin?


Zitat
Ich habe Angst, weil wir angefangen haben, Antikörpertests einzuschicken (von Menschen, die einfach wissen wollen, ob sie den Virus schon hatten und den Test selber bezahlen) und von den ersten vier Blutabnahmen prompt bereits ein positiver Fall dabei war, der kaum Symptome hatte.

Noch ein Grund, die Hölle der Ängste ab und an zu verlassen und die Realität zu erkennen und akzeptieren.

Übrigens, ein positiv ausgefallener Antikörper schnelltest gibt kein 100 % Sicherheit einer Corona Infektion. Da müssen weitere Tests erfolgen. Ebenso schließt ein negativer Test einer Infektion nicht aus.


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 25. Mai 2020, 18:47:17
Natürlich muss man jetzt schrittweise öffnen - anders ist gar nicht vorstellbar. Allerdings müssen die Kontaktbeschränkungen aufrecht erhalten bleiben - alles andere ist unverantwortlich - sonst droht die 2te Welle uns niederzuwerfen.
Wer ein Zurück in Vor-Corona Zeiten möchte, sollte sich mal über die Spanische Grippe (https://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Grippe) informieren. Die Weltbevölkerung wurde bis zu 2,8 Prozent reduziert.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. Mai 2020, 19:26:13
Es gibt keinen Grund sich schlapp zu lachen, wenn jemand seine Ängste kundtut.

Es gibt einen Unterschied zwischen "Ängste kundtun" und allen anderen, die diese nicht in diesem Maß teilen, Vorwürfe zu machen und als verantwortungslose Menschen hinzustellen und so zu tun als würden die den Tod verbeiten.

Was im übrigen kontraproduktiv ist. Die Leute halten sich nur an Einschränkungen, wenn sie angemessen und rational sind. Viele Einschränkungen waren das nicht. Anderenfalls geht die Akzeptanz verloren. Und genau darum geht es, mal einen Blick dafür zu bekommen, was angemessen ist und auch darauf zu achten, wem die Maßnahmen auf verschiedene Weise schaden. jaja, "die Wirtschaft", die hasst er ja sowieso, aber was ist mit Kindern, die den Anschluß in der Schule verlieren? Mit Behandlungen, die verschoben werden, weil Intensivbetten freigehalten werden? Da kommt ein gewisser Panik-Egoismus durch: "meine Angst ist wichtiger als deine"
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 25. Mai 2020, 21:05:46
Welche Einschränkungen werden denn akzeptiert?

Für mich, als alten Menschen, noch dazu immuntechnisch minderbemittelt, sind das vor allem

- der Abstand zu Fremden und eigenen Leuten, wenn sie ungeschützten Kontakt zu anderen haben
  (Ich habe meine Kinder nur getroffen, wenn sie einige Zeit HomeOffice hatten, ansonsten gar nicht
    und das ist mir ausgesprochen schwergefallen)

- das Tragen der Masken/Handschuhen in Läden oder Masken in dichtbegangenen Strecken
- ein Desinfektionsmittel immer dabei haben, wie auch Masken

Ist das denn schon zu viel an Rücksichtnahme verlangt?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 25. Mai 2020, 21:15:12
Kinder, die den Anschluss an die Schule verlieren ...

RTL-Junkie-Eltern haben natürlich jetzt ein immenses Problem. Wenn die Kinder alt genug und intelligent genug sind, werden sie es vielleicht schaffen.

Unsere Nachbarskinder schaffen es auf jeden Fall. Als ich den Jungen fragte, was er von den Sonderferien hält, sagte er: "Was ich soll sagen, meine Mama ist auch zuhause." Die Mutter ist Lehrerin und die beiden machen mit ihr den vollen Schulalltag daheim durch. Das Glück hat nicht jeder, klar.

Die Schulen verschicken Unterrichtsmaterial  per Whatsapp, per E-Mail oder auch per Videokonferenz wird live unterrichtet.

Man könnte also lernen, wenn man wollte. Ist aber bei Kindern halt oft nicht der Fall und viele Eltern sind auch einfach zu bequem.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. Mai 2020, 21:15:54
Welche Einschränkungen werden denn akzeptiert?

Maske tragen in Verkehrsmitteln, Clubs öffnen nicht, Abstand halten in Warteschlangen, kein Händeschütteln. Es gibt eine Menge.

Zitat
Ist das denn schon zu viel an Rücksichtnahme verlangt?

Nein, aber das sind auch nicht Maximalforderungen. Warum soll man nicht reisen dürfen? Im eigenen Auto an die Ostsee, dort in einer Ferienwohnung wohnen und am Strand spazieren? Sowas zu verbieten ist völlig überzogen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 25. Mai 2020, 21:19:34
Warum soll man nicht reisen dürfen? Im eigenen Auto an die Ostsee, dort in einer Ferienwohnung wohnen und am Strand spazieren? Sowas zu verbieten ist völlig überzogen.

Das sehe ich aber auch so, ist überzogen. Aber vermutlich würden sich CenterParcs und Co beschweren, wenn nur das Einzelhäuschen mit genügendem Abstand vermietet werden dürfte.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. Mai 2020, 21:21:26
Unsere Nachbarskinder schaffen es auf jeden Fall. Als ich den Jungen fragte, was er von den Sonderferien hält, sagte er: "Was ich soll sagen, meine Mama ist auch zuhause." Die Mutter ist Lehrerin und die beiden machen mit ihr den vollen Schulalltag daheim durch. Das Glück hat nicht jeder, klar.

Die Schulen verschicken Unterrichtsmaterial  per Whatsapp, per E-Mail oder auch per Videokonferenz wird live unterrichtet.

Dann haben sie Glück. In der Sendung Karlsruher Verfassungsgespräch „Digitaler Staat – Wohin treibt uns die Pandemie?“ (https://www.phoenix.de/karlsruher-verfassungsgespraeche-a-1649845.html) berichtet die Professorin von ihren Kindern. Die Lehrerin schicke lange PDFs zum Ausdrucken per Mail und die darf man dann ausfüllen, einscannen und einschicken. Dazwischen hört man wochenlang nichts von den Lehrern: Corona-Ferien für die Lehrer.

Mich würde mal interessieren, wie sich das auf die Lehrer verteilt, also ob das die übliche Drittelung in faul, ok und engagiert ist. Eigentlich müssen da die Kultusministerien durchgreifen mit "fordern und fördern" für die Lehrer, aber da herrscht so eine Art Nichtangriffspakt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 25. Mai 2020, 21:22:38
Das sehe ich aber auch so, ist überzogen. Aber vermutlich würden sich CenterParcs und Co beschweren, wenn nur das Einzelhäuschen mit genügendem Abstand vermietet werden dürfte.

ja, die Kneipen beschweren sich jetzt auch, daß Restaurants öffnen dürfen. Das kann man aber erklären und damit steigt die Akzeptanz.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 25. Mai 2020, 22:32:10
Es ist halt ein Rattenschwanz an schweren  Folgen in der Wirtschaft, denn die Kosten  laufen ja weiter.
 Und was das Induviduelle angeht. Kommt auch drauf an, in welcher angenehmen oder eben unangenehmen Situation man sich in diesen Zeiten gerade befindet. Es gibt da ja unterschiedliche und abwechselnde Situationen bei Einzelnen. Da ist die Sichtweise  auch flexibel.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 25. Mai 2020, 22:44:00

Geh du mit Attila Hildmann tanzen.

Du spinnst nur noch rum  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 25. Mai 2020, 22:48:26
Es ist halt ein Rattenschwanz an schweren  Folgen in der Wirtschaft, denn die Kosten  laufen ja weiter

Die Folgen dessen, was da auf uns als Steuerzahler zukommt, vermag ich mir gar nicht vorzustellen. Das wird bitterböse.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 26. Mai 2020, 09:33:56
Es gibt einen Unterschied zwischen "Ängste kundtun" und allen anderen, die diese nicht in diesem Maß teilen, Vorwürfe zu machen und als verantwortungslose Menschen hinzustellen und so zu tun als würden die den Tod verbeiten.

So isses.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 26. Mai 2020, 09:57:17
Achtung! Satire! Oder auch nicht....

https://www.der-postillon.com/2020/05/umweltzerstoerung-corona.html?utm_source=browser&utm_medium=push-notification&utm_campaign=cleverpush-1590417506
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 26. Mai 2020, 12:40:36
Hier ist seit einer Woche überall 20 km/h weniger angeordnet. Dazu "Luftreinhaltung" Schild und fest montierten Blitzern angebracht.
Es gibt nur noch kurze Strecken, von max. 500 wo 50 Km/h erlaubt. Viele Baustellen machen es nochmal mühsamer flüssig von A nach B zu kommen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 26. Mai 2020, 12:59:53

Wenn Du Dich flüssig bewegen möchtest, solltest Du den Aggregatzustand wechseln.

Was hat das mit Corona zu tun?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 26. Mai 2020, 13:02:21
Was hat das mit Corona zu tun?

Das verstehe ich jetzt auch nicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 26. Mai 2020, 13:12:03
Die Stadt lebt  (https://www.regensburg-digital.de/regensburg-ist-bundesweiter-corona-hotspot/25052020/)

Jeder kann die Entwicklung so wahrnehme, wie es dem jenigen lieb ist.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 26. Mai 2020, 13:16:42
Die Stadt lebt  (https://www.regensburg-digital.de/regensburg-ist-bundesweiter-corona-hotspot/25052020/)

Hat jetzt was mit Tempo 20 zu tun?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 26. Mai 2020, 13:20:06
Was hat das mit Corona zu tun?

Das "Runterfahren" wegen Corona und wie die Umwelt davon profitiert hat. Hier wurden die neuen Anordnungen zur "Luftreinhaltung" zeitgleich mit der Auflockerung eingeführt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 26. Mai 2020, 13:23:21
Hat jetzt was mit Tempo 20 zu tun?

Nichts!

Tempo hat mit Hoppers Beitrag mit Corona und Umwelt zu tun.

Der Hotspot Flüchtlingslager hat mit der Pandemie nach der Auflockerung zu tun.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 26. Mai 2020, 13:30:14
Tempo hat mit Hoppers Beitrag mit Corona und Umwelt zu tun.

Der Hotspot Flüchtlingslager hat mit der Pandemie nach der Auflockerung zu tun.

Ah, okay.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 26. Mai 2020, 13:31:20
Hier wurden die neuen Anordnungen zur "Luftreinhaltung" zeitgleich mit der Auflockerung eingeführt.

Was gibt es denn da noch so außer dem albernen, weil kontraproduktiven Tempo 20?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 26. Mai 2020, 13:49:46
Was gibt es denn da noch so außer dem albernen, weil kontraproduktiven Tempo 20?

Bei Tempo 20 wird man von Fahrrädern überholt, was für die Sicherheit nicht gut ist.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 26. Mai 2020, 13:59:57
Bei Tempo 20 emittiert ein Auto vor allen Dingen jede Menge jede Menge Geräusch und Abgas.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 26. Mai 2020, 14:08:44
Von mir aus, Innenstadt ist schon lange nur für Lieferverkehr und E-Busse offen, rundum 30. Aber die großen Hauptstraßen von 50 abwechselnd mit 30 zu befahren ist bescheuert. Dazu kommst du mit 30 von einer Hauptstraße und biegst du in 50 für ca. 300 m, um nochmal an einer Ampel zu stehen und danach 30 zu fahren, ob das für Luftreinhaltung etwas beitragen, weiss ich nicht.
In der Hauptstraßen rauschen die Radfahrer mit 50  an Autos und Bussen vorbei. Die werden aber nicht geblitzt.
Die 30 auf einer Brücke hat nur einen Tag gehalten, am nächsten war wieder 50.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 26. Mai 2020, 14:13:20
Bei Tempo 20 wird man von Fahrrädern überholt, was für die Sicherheit nicht gut ist.

Ich würde von zwei sogar angeschrieen, manche halten sich für die besseren Verkersteilnehner.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 26. Mai 2020, 14:16:23
Bei Tempo 20 wird man von Fahrrädern überholt, was für die Sicherheit nicht gut ist.

Gilt das für Fahrräder nicht?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 26. Mai 2020, 14:36:32
Ich würde von zwei sogar angeschrieen, manche halten sich für die besseren Verkersteilnehner.

Von Radfahrern beschimpft zu werden, ist hier in Frankfurt/M. völlig normal. Egal, ob Du mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs bist.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 26. Mai 2020, 15:20:18
Hier ist es mir neu.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 26. Mai 2020, 15:32:16
Gilt das für Fahrräder nicht?

Mich überholt doch kein anderer Fahrradfahrer  :evil

Oder meintest du, wenn Autos Fahrräder überholen?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 26. Mai 2020, 15:47:06
Mich überholt doch kein anderer Fahrradfahrer  :evil

Oder meintest du, wenn Autos Fahrräder überholen?

Er fragte, ob die 20 für Radfahrer auch gilt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 26. Mai 2020, 17:07:03
Er fragte, ob die 20 für Radfahrer auch gilt.

Klar gelten die, aber man hat ja keinen Tacho. Man kann sich nur an Autos orientieren. Ich würde aber wahrcheinlich nicht langsamer fahren als ich kann. 20 kmH sind noch bequem zu überbieten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Kulle am 26. Mai 2020, 17:24:00
....., aber man hat ja keinen Tacho. ....
Schwache Ausrede. Einen Fahrradcomputer gibt es schon für Lau.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 26. Mai 2020, 18:05:27
Schwache Ausrede. Einen Fahrradcomputer gibt es schon für Lau.

Ich glaube, vielen ist es uninteressant. Ich würde fast von einem am stehenden Bus vorbei(auf dem Bürgersteig) rasenden Radfahrer erwischt. Mit rasend, meine ich wirklich min 30.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 26. Mai 2020, 20:43:28
Schwache Ausrede. Einen Fahrradcomputer gibt es schon für Lau.

Mir kommt kein Klimbim ans Fahrrad und ich gucke lieber nach vorne als auf den Lenker. Tempolimits gelten zwar auch für Fahrradfahrer, aber sind eben doch für Autos gemacht. Ohne Autos auf den Straßen gäbe es gar keine Tempolimits. Wenn jetzt das Tempo für Autos unter Fahrradgeschwindigkeit vorgeschrieben wird, ist das eine spezielle Schikane, um den Leuten das Autofahren so unbequem zu machen, daß sie keins mehr haben wollen. Das wird ja auch offen gesagt. Dabei gibt's bestimmt keine Absicht hinsichtlich Fahrrädern.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 26. Mai 2020, 20:44:42
Ich glaube, vielen ist es uninteressant. Ich würde fast von einem am stehenden Bus vorbei(auf dem Bürgersteig) rasenden Radfahrer erwischt. Mit rasend, meine ich wirklich min 30.

Ja, es gibt viele Fahrradfahrende Idioten. Der hätte da aber gar nicht fahren dürfen, nicht mal im Schritttempo.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 26. Mai 2020, 20:54:07
Wenn jetzt das Tempo für Autos unter Fahrradgeschwindigkeit vorgeschrieben wird, ist das eine spezielle Schikane, um den Leuten das Autofahren so unbequem zu machen, daß sie keins mehr haben wollen.

Ist es auch, mein Gemüt pendelte an dem besagten Samstag zwischen Schläfrigkeit und Aggression.
Aber es tut mir Leid ich pendle täglich zwischen zwei Bergen und muss Tausend Sachen erledigen, nicht mal E-Bike wird die Kiste ersetzen. Überhaupt fühle ich mich auf einem Fahrrad mehr gefährdet als vom Corona.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 26. Mai 2020, 22:52:55
Überhaupt fühle ich mich auf einem Fahrrad mehr gefährdet als vom Corona.

Bist du auch, aber auch das ist eine Abwägung, denn du tust was für deinen Körper und wirst länger und gesünder leben, vorausgesetzt, daß du keinen Unfall hast.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 26. Mai 2020, 23:20:39
Bist du auch, aber auch das ist eine Abwägung, denn du tust was für deinen Körper und wirst länger und gesünder leben, vorausgesetzt, daß du keinen Unfall hast.

Dafür gehe ich aber min zweimal die Woche sporteln und saunen, dazu kommen laufen, Gartenarbeit und tanzen.

Wie heißt es so schön: wer rastet, der rostet.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 27. Mai 2020, 14:57:54
Wenn Du Dich flüssig bewegen möchtest, solltest Du den Aggregatzustand wechseln.
;D ;D ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 28. Mai 2020, 11:08:00
So, meine Frau kam gestern aus Brasilien zurück, was mir "schöne" neue Erfahrung im Umgang mit Ämtern beschert hat. Ich wollte schon vor einer Woche wissen, ob die Quarantäne dann auch für Haushaltsangehörige gilt. Auf der Webseite vom Gesundheitsamt gibt es dazu keine Info. Also hatte ich da angerufen. Da meinte man, ich müsse das im Pandemie-Gesetz nachlesen. Da stünde, wer in Quarantäne muß und wer da nicht steht, muß nicht. Quintessenz: Ich muß nicht in Quarantäne, aber kann man das nicht einfach mal auf der Webseite zusammenfassen? Muß ich dazu als Bürger Gesetzblätter lesen?

Und heute kam der nächste Hammer. Sie kam heute morgen zurück und ich mache den Pflichtanruf beim Gesundheitsamt. Die Konversation ging ungefähr so:

Ich: "Meine Frau ist heute aus Brasilien zurückgekommen und ich wollte dazu Bescheid geben. Sie muß dann ja wohl jetzt zwei Wochen in Quarantäne?"

Gesundheitsamt: "Ja, wie ist denn die Situation in Brasilien?"

Ich: "Ja, nicht so gut."

Gesundheitsamt: "Ja, dann hängt das von der Sieben-Tage-Inzidenz ab. Bei mehr als 50 Fällen in 7 Tagen auf 100.000 Einwohner muß sie in Quarantäne"

Ich: "Gilt das dann für das Land oder den Bundesstaat?"

Gesundheitsamt: "Ja, das kann so oder so sein. Bei den USA ist es auch der Bundesstaat. Wie das bei Brasilien ist, müsste man schauen:"

Ich: "Ja, und muß sie nun in Quarantäne?"

Gesundheitsamt: "Das hängt von der Sieben-Tage-Inzidenz ab. Die finden Sie beim Robert-Koch-Institut."

Ich: "Die können Sie mir nicht sagen?"

Gesundheitsamt: "Nein, die ändert sich ja ständig. Sie müssen das beim RKI nachschauen."

Ich: "Also gucke ich jetzt bei denen auf der Webseite und rufe wieder an?"

Gesundheitsamt: "Ja"

Gespräch beendet. Ich gucke beim RKI nach. Das hat nur Zahlen für Deutschland. Für internationale Zahlen wird auf die WHO weitergeleitet und da gibt es nur die übliche Weltkarte mit Fallzahlen und keine Sieben-Tage-Inzidenz je Land. Ich rufe also noch mal an und erkläre denen das. Man hat sich meine Nummer geben lassen und will noch mal zurückrufen.

Was für eine beschissene, unprofessionelle Handhabung und eine Zumutung für den Bürger! Warum liefert nicht das Gesundheitsministerium oder irgendeine Bundesbehörde die Zahlen tagesaktuell zum Abruf für alle Gesundheitsämter? Es kann doch nicht sein, daß man daraus einen Forschungsauftrag für den Bürger macht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 28. Mai 2020, 12:01:51
Soviel zum Gesundheitsamt, ich hätte mich auch genauso darauf verlassen, dass DIE "wissen", was Sache ist.
Und vor allem die Info Quellen direkt unter dem Mousezeiger haben.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du eine vernünftige Auskunft für Einreisende aus Brasilien für deinen Landkreis/Bundesland bekommst.

Das zum Thema "Wir haben das Virus im Griff und die Workflows sind komplett auf die meisten Anfragen vorbereitet.

Verbesserungsbedarf wird es aber immer geben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 28. Mai 2020, 12:57:58
Es ist aber doch schön, dass die Frau wieder da ist.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 28. Mai 2020, 14:59:59
Der hiesigen Hotlline ist auch anzumerken, daß die keine Fachleute sind, aber derart unbedarft wie bei euch kommt schon etwas schräg. Hier hat man mich kurzerhand an jemand mit mehr Ahnung verwiesen. Das war für mich okay.

Bei uns wird jeden Werktag ein Update der lokalen Krisenstäbe zu Fallzahlen und Entwicklung veröffentlicht, sowie zu den neuesten verwaltungstechnischen wie gesundheitspolitischen Entscheidungen. Am Fuße der Meldung sind durchgängig die jeweils zuständigen Stellen mit Kontaktdaten aufgeführt.

Von der hiesigen Landesregierung gibts es ebenfalls eine Website (https://www.land.nrw/corona). Sieht auf den ersten Blick etwas chaotisch aus, ist aber relativ schnell zu durchblicken und umfassend angelegt.
Ich denke, sowas dürfte es auch bei euch geben. Zumal als Netzaffiner würde ich mich erst als zweites mit Hotlinern aufhalten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 28. Mai 2020, 15:07:55
Es ist aber doch schön, dass die Frau wieder da ist.

Es ist dann irgendwann aber auch schön, wenn sie wieder weg ist.  8)

Die Idee, sie kommen zu lassen, in Quarantäne zu stecken und dann direkt aus der Quarantäne wieder wegfliegen zu lassen, hat Charme. Ich würde allerdings schon wenigstens ein- oder zweimal hingehen und ihr durch eine Glasscheibe zuwinken.  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 28. Mai 2020, 15:12:17
Von der hiesigen Landesregierung gibts es ebenfalls eine Website (https://www.land.nrw/corona). Sieht auf den ersten Blick etwas chaotisch aus, ist aber relativ schnell zu durchblicken und umfassend angelegt.
Ich denke, sowas dürfte es auch bei euch geben. Zumal als Netzaffiner würde ich mich erst als zweites mit Hotlinern aufhalten.

Klar gibt's eine Webseite, aber wie gesagt, steht da nicht mal drauf, ob Angehörige auch in Quarantäne müssen. Mein Standpunkt ist ganz einfach. Man will von meiner Frau, daß sie sich meldet und ggfl.s in Quarantäne bleibt, also muß man ihr das auch sagen können.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 28. Mai 2020, 15:26:04
Schnauze voll von Corona? Hier sind 29 andere Dinge, über die Sie sich Sorgen machen können  (https://www.der-postillon.com/2020/05/29-dinge-sorgen.html)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 28. Mai 2020, 17:00:46
Schnauze voll von Corona? Hier sind 29 andere Dinge, über die Sie sich Sorgen machen können  (https://www.der-postillon.com/2020/05/29-dinge-sorgen.html)

 ;D ;D ;D

Danke!
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 28. Mai 2020, 17:24:18
Hier läuft es so ähnlich wie Schnorcheln beschrieben hat.
Allerdings habe ich das Gefühl, alles was nicht mit Corona zu run hat, wird weit unten an der Rangliste geschoben. Pflichtbewusst wollte ich vor ca. vier Wochen den Salmonellen Fall beim Gesundheitsamt melden. Ich würde von einem sprechenden Computer zum anderen weitergeleitet und irgendwann habe ich aufgegeben. Jetzt kann man die Fallzahl beim nächsten Statistik dazu um "eins" erhöhen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 28. Mai 2020, 20:45:46
Schnauze voll von Corona? Hier sind 29 andere Dinge, über die Sie sich Sorgen machen können  (https://www.der-postillon.com/2020/05/29-dinge-sorgen.html)
Ich hoffe zuvörderst auf den Sonnensturm.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 31. Mai 2020, 13:11:26
Beim Kirchgang haben sich in Frankfurt Gläubige mit Corona infiziert, von denen liegen jetzt sechs auf Intensiv.

Bist du sicher, dass sechs intensiv behandelt werden?  (https://www.hessenschau.de/gesellschaft/jetzt-schon-200-corona-faelle-nach-gottesdienst-in-frankfurt,mehr-infizierte-baptistengemeinde-100.html)

Das geht mir auf den Keks. Ich stelle immer wieder fest, man kann sich auf keine Quelle verlassen.

Allein das eigene Bauchgefühl ist maßgebend.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 31. Mai 2020, 16:50:34

Allein das eigene Bauchgefühl ist maßgebend.
 (https://www.hessenschau.de/gesellschaft/jetzt-schon-200-corona-faelle-nach-gottesdienst-in-frankfurt,mehr-infizierte-baptistengemeinde-100.html)

Na dann kannst du ja unbesorgt zum Bauchtanzen gehen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 31. Mai 2020, 17:53:23
Bist du sicher, dass sechs intensiv behandelt werden?

Stimmt, nach dem Artikel ist es nur einer.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 31. Mai 2020, 19:11:40
Na dann kannst du ja unbesorgt zum Bauchtanzen gehen.

Den Schulhof hast wohl nie verlassen  :.)

Und mein Beitrag hast du auch noch manipuliert  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 31. Mai 2020, 19:50:05
Stimmt, nach dem Artikel ist es nur einer.
Der Artikel ist ein oder zwei Tage älter.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 31. Mai 2020, 19:50:48
Den Schulhof hast wohl nie verlassen  :.)
Jetzt isse beleidigt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 31. Mai 2020, 20:29:20
Jetzt isse beleidigt.

Junge Junge... es ist wirklich Zeit, hier und jetzt anzukommen  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 31. Mai 2020, 23:18:32
Der Artikel ist ein oder zwei Tage älter.

 immer noch eine Person (https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/corona-gottesdienst-101.html)


Aber du kannst ruhig weiter schwarzmalen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 01. Juni 2020, 00:05:57
So'n bisken biste aber gerade auf Krawall getrimmt, oder?
Es gibt sicherlich mehr als diverse schwachsinnige "Vorgaben", aber die Nummer ist noch lange nicht durch.
Wenn sich die Mehrheit mal an gewisse Regeln halten würde, kämen wir dem Ende der Pandemie ein Stück näher.
Aber in diesem unserem Land muss ja jeder seine eigene "Freiheit" genießen. Rücksicht zählt nicht. Weder auf sich selbst, noch auf den Rest.
Und nein, bevor Du mich in den Topf der Bedenkenträger wirfst, ich gehe durchaus eher locker mit der Situation um. Halte mich aber von irgendwelchen "Versammlungen" fern.
Ich durfte heute zum ersten Mal meine Eltern in ihrer Wohnung in der Altersresidenz wieder besuchen. Davor nur mit Abstand auf der Straße oder im Garten. Ich habe vollstes Verständnis für diese Maßnahme, denn ich - keine Ahnung, ob ich das bekloppte Virus mit mir rumschleppe oder nicht - möchte nicht verantwortlich dafür sein, dass (vielleicht!) schlappe 270 ältere Leute mal soeben ein Problem haben.
Nur mal so nebenbei:
Sollte meinereiner sich dieses Teil einfangen, wird von heute auf morgen das von mir geleitete Büro mal soeben in Quarantäne gesteckt, weil wir kein Homeoffice praktizieren, sondern uns in den Projekten austauschen müssen, geht auch nicht anders. Das wäre dann mal soeben Kurzarbeit fast null.
Gibt es im öffentlichen Dienst oder bei Beamten (nee, da wird im Wochenwechsel mal gearbeitet oder nicht - so hier bei der Staatsanwaltschaft, nur mal so als Beispiel) nicht.
Aber ihr im Rathaus sorgt dafür, dass die Wirtschaft funzt (Dein Wprtlaut)? Sorry, nein, nicht wirklich.
Bislang konnte ich Kurzarbeit für das von mir geführte Büro vermeiden. Wir haben uns mit den bestehenden Aufträgen über Wasser halten können und werden das bis August auch weiter schaffen, so dass für meine Kollegen kein Einschnitt kommt.
Sollte aber von weiter so vehemend auf verkackte Grundrechte gepocht werden - ich habe übrigends auch eins auf körperliche Unversehrtheit - , dann wird das noch ganz woanders enden. Ein Blick auf Italien oder Spanien sollte erlaubt sein.
Nein, DieFrau, ich bin bestimmt kein Pessimist, das solltest Du am besten wissen (oder?), aber ein wenig mehr Vorsicht sollte erlaubt sein.
Lasst uns alle mit einer gewissen Vernunft, aber auch Lockerheit, mit der Situation umgehen (Conte, Deine Panik ist zu viel) und dann wuppen wir das.
Nichts für ungut, DieFrau  aber jetzt bin ich nicht bei Dir, sonst immer.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 01. Juni 2020, 07:52:36
So'n bisken biste aber gerade auf Krawall getrimmt, oder?
Nein, das bin ich nicht. Und glaub mir, ich habe Null Grund dazu. Um mich geht es geht's sowieso nicht, also zurück zum Thema.


Zitat
Es gibt sicherlich mehr als diverse schwachsinnige "Vorgaben", aber die Nummer ist noch lange nicht durch.
Wenn sich die Mehrheit mal an gewisse Regeln halten würde, kämen wir dem Ende der Pandemie ein Stück näher.

Ich habe nirgends behauptet, dass die Nummer durch Ist. Aber auch nicht, dass das Virus verschwindet. Dennoch in Panik zu geraten und diese zu verbreiten wird weder die Nummer beenden noch gehörte zu den Regeln. Manche haben Klopapier gehamstert und andere Katastrophen prophezeit.
 


Zitat
Aber in diesem unserem Land muss ja jeder seine eigene "Freiheit" genießen. Rücksicht zählt nicht. Weder auf sich selbst, noch auf den Rest.

Die Eigene Freiheit endet dort, wo die Freiheit anderer beginnt.



Zitat
Und nein, bevor Du mich in den Topf der Bedenkenträger wirfst,

Nicht mein Stil!
Wen habe Ich in einem Topf geworfen?
Eher umgekehrt...aber gut.... oder schlecht?... wie war das mit der Freiheit und der Rücksicht nochmal?...... Ach wurscht, wen kümmert's.



Zitat
Ich durfte heute zum ersten Mal meine Eltern in ihrer Wohnung in der Altersresidenz wieder besuchen. Davor nur mit Abstand auf der Straße oder im Garten. Ich habe vollstes Verständnis für diese Maßnahme, denn ich - keine Ahnung, ob ich das bekloppte Virus mit mir rumschleppe oder nicht - möchte nicht verantwortlich dafür sein, dass (vielleicht!) schlappe 270 ältere Leute mal soeben ein Problem haben.

Schön, dass du deine Eltern wiedersehen darfst. Das freut mich. Den Kontakt zu meinen seelische Eltern habe ich auch bisher aufrechterhalten können. Glücklicherweise wohnen sie noch im eigenen Haus und von daher würden die Regeln freiwillig gehalten, vielmehr von meiner Seite, sie halten nichts davon und gehen locker mit der Sache um. Ich will aber keinem Menschen Leid tun, falls ich irgendwo das Vieh mitgeschleppt haben soll.


Zitat
Nur mal so nebenbei:
Sollte meinereiner sich dieses Teil einfangen, wird von heute auf morgen das von mir geleitete Büro mal soeben in Quarantäne gesteckt, weil wir kein Homeoffice praktizieren, sondern uns in den Projekten austauschen müssen, geht auch nicht anders. Das wäre dann mal soeben Kurzarbeit fast null.
Gibt es im öffentlichen Dienst oder bei Beamten (nee, da wird im Wochenwechsel mal gearbeitet oder nicht - so hier bei der Staatsanwaltschaft, nur mal so als Beispiel) nicht.
Aber ihr im Rathaus sorgt dafür, dass die Wirtschaft funzt (Dein Wprtlaut)? Sorry, nein, nicht wirklich.

Und schon werden wieder die Schubladen geöffnet .... nein nein Töpfe  :.)
Es ist Frühling, da wollen alle mit den Baustellen loslegen, Vergaben abgeschlossen und IP erstellt und besiegelt werden.
Bis der Zugang für Homeoffice eingerichtet werden konnte, müssten wir weiter wie gewohnt arbeiten, Risikogruppe hat Telearbeit mit externen Datenträgern gearbeitet(habe ich für den Fall der kompletten Lockdown auch vorsichtshalber vorbereitet). Als der Zugriff auf den Server möglich war gingen wir im "Tageswechsel" Homeoffice, geht auch nicht anderes, Drucker, Scanner und Postverkehr und einiges war noch nicht reif digitalisiert zu werden.
Ich weiß nicht mit welchen Behörden du deine Meinung über Beschäftigten im öffentlichen Dienst gebildet hast Aber ich kann für mich und paar Kollegen sprechen. Hier hat man eigene Planungen und nebenbei werden vergebene Planungen, Planungen anderer Ämter und Planungen Dritter(Erschließungen) betreut. Ich habe die ganze Palette, kenne ich nicht anderes und habe keine Vertretung.
Lebt dein dein Büro nur von privaten Auftraggeber?
 
Ich habe schon mal geschrieben, nur weil jeder mitzieht kann es gut gehen. Schwarze Schafe gab es und wird es immer geben, im öffentlichen wie im privaten.


Zitat
Bislang konnte ich Kurzarbeit für das von mir geführte Büro vermeiden. Wir haben uns mit den bestehenden Aufträgen über Wasser halten können und werden das bis August auch weiter schaffen, so dass für meine Kollegen kein Einschnitt kommt.
Sollte aber von weiter so vehemend auf verkackte Grundrechte gepocht werden - ich habe übrigends auch eins auf körperliche Unversehrtheit - , dann wird das noch ganz woanders enden. Ein Blick auf Italien oder Spanien sollte erlaubt sein.

Meine Augen sind offen und blicken überall. Aber auch nach vorne.

Dann hilft es nur noch "beten", dass es keine zweite Welle kommt. Und danach solltest du dich um einen öffentlichen Auftraggeber kümmern.


Zitat
Nein, DieFrau, ich bin bestimmt kein Pessimist, das solltest Du am besten wissen (oder?), aber ein wenig mehr Vorsicht sollte erlaubt sein.

Nein, Cianluca, ich bin keine unvernünftige rücksichtslose, das solltest Du am besten wissen, (oder?), aber ein wenig Vertrauen sollte erlaubt sein.



Zitat
Nichts für ungut, DieFrau  aber jetzt bin ich nicht bei Dir, sonst immer.

Klar, in Der Schublade wird es unbequem für uns zwei, sonst immer. Sicherheitsabstand müssen wir auch noch halten  8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 26. Juni 2020, 13:27:56
Die Deutschen haben keine Ahnung von Geldanlage und wollen dafür keine Zeit und Mühe aufwenden.
Stimmt.
Ich bin ja so froh, dass ich auf meine Frau gehört habe und nicht auf das, was gerade in Deutschland gehaipt wurde.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 03. Juli 2020, 22:32:27
Auch diese Schwarzmalerei geht mir auf den Geist.
Dann malt's euch rosa! (https://www.sueddeutsche.de/politik/schweiz-coronavirus-corona-1.4954939?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 04. Juli 2020, 07:18:27
Dann malt's euch rosa! (https://www.sueddeutsche.de/politik/schweiz-coronavirus-corona-1.4954939?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE)

Keiner hindert dich daran, weiter Schwarz zu malen  :.)
Finde dich endlich damit ab, dass ein weiterer Krankheitserreger seinen Weg zu den menschlichen Organismus gefunden hat.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 04. Juli 2020, 08:09:03
Lebbe geht weiter. Oder auch nicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 04. Juli 2020, 09:30:23
Lebbe geht weiter. Oder auch nicht.

So ist es.... schon immer gewesen.
Ensetzlich habe ich diese Woche von dem Ableben eines Freundes erfahren, am Samstag 9. Mai hat er Mittag gegessen und wollte kurz am Labtop was erledigen, setzte sich auf dem Stuhl und fiel tot um. 63 ist nichts  :'(
Ich habe es immer noch nicht realisieren können, dass er nicht mehr da ist.

Ich habe bis jetzt drei große Zecken gehabt und zwei Baby Zecken. Das Herz macht immer wieder Aussetzer und will ab und zu nicht mehr schlagen, danach setzt sich der Atem aus. Ich kann es spüren wie der Lebenfluß still steht. Aber irgendwie bin ich noch nicht fertig, um gehen zu können.
Was ich damit sagen will, es gibt noch Tausend Gründe an der man den Löffel abgeben kann. Und die gab es schon immer. Es ist nur langweilig geworden davon zu berichten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 04. Juli 2020, 11:49:35
Wir schulden der Natur einen Tod. Ob heute, morgen, nächste Woche oder in 20 Jahren, ist doch im Grunde scheißegal.

Sobald unsere Kinder auf eigenen Beinen stehen, können wir gehen. Dann ist es egal, wann.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 04. Juli 2020, 12:16:39
Wir schulden der Natur einen Tod. Ob heute, morgen, nächste Woche oder in 20 Jahren, ist doch im Grunde scheißegal.

Ich versuche mal ein uraltes Gedicht zu übersetzen:

"Wer nicht mit einem Schwert stirbt, wird mit was anderes sterben, es gibt vieles woran man zur Tode kommt, der Tod bleibt das gleiche"

Zitat
Sobald unsere Kinder auf eigenen Beinen stehen, können wir gehen. Dann ist es egal, wann.

So ist es.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 04. Juli 2020, 17:32:41
Wer jung ist, will leben, da ist es nicht "scheißegal" wann man stirbt; den Luxus einer solchen Sichtweise können sich nur Leute leisten, die die Hauptlebensspanne schon hatten und auf den Rest nicht mehr so versessen sind. Und dass Reproduktion der hauptsächliche Lebenssinn sein soll, gilt auch nicht für jeden. Was sollen schließlich die Frauen sagen, die ungewollt nie schwanger werden konnten. 
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 05. Juli 2020, 16:44:29
Wer jung ist, will leben

Nicht notwendigerweise.

Zitat
den Luxus (sic!) {Neidisch?} einer solchen Sichtweise können sich nur Leute leisten, die die Hauptlebensspanne schon hatten und auf den Rest nicht mehr so versessen sind.

Nicht notwendigerweise.

Du verwechselst wahrscheinlich den Überlebenswillen mit dem Lebenswillen. Der ersteren kann man nicht gut steuern, der ist uns von der Biologie mitgegeben. Der letztere wird gerade bei jungen Menschen oft von irgendwelchem kulturellen Unfug überlagert, wie z.B. der Sehnsucht junger Männer nach dem Heldentod, wenn sie freiwillig in den Krieg ziehen, oder sich mit sonstigem lebensgefährlichen Unfug zweck Paarung vor Weibchen profilieren wollen.

Als Anhänger einer jenseitsbezogenen Weltanschauung solltest Du es doch eigentlich gar nicht abwarten können, endlich zu sterben und Deinem Schöpfer zu begegnen.  :evil

Zitat
dass Reproduktion der hauptsächliche Lebenssinn sein soll, gilt auch nicht für jeden.

Nicht Sinn, aber Zweck. Die Erhaltung der eigenen Art ist unser biologischer Auftrag, wie bei jeder anderen Spezies auch; also der Zweck. Von Sinn war nie die Rede.

Zitat
Was sollen schließlich die Frauen sagen, die ungewollt nie schwanger werden konnten.

Biologisch sind das Blindgänger, genauso wie zeugungsunfähige Männer (von denen es im übrigen mehr gibt als von nicht gebärfähigen Frauen).
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 05. Juli 2020, 20:46:08
Die Erhaltung der eigenen Art ist unser biologischer Auftrag, wie bei jeder anderen Spezies auch; also der Zweck. Von Sinn war nie die Rede.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir mittlerweile eine Weltbevölkerung von 7,7 Milliarden Menschen haben, erscheint mir der "Auftrag" interpretationsbedürftig. Ein Imperativ für jeden ist es jedenfalls nicht.


Biologisch sind das Blindgänger, genauso wie zeugungsunfähige Männer (von denen es im übrigen mehr gibt als von nicht gebärfähigen Frauen).

Das sind keine "Blindgänger", kinderlose nehmen nur oft in der Gesellschaft andere und zumeist durchaus wichtigere Funktionen ein. Was wäre denn aus unserer Bundeskanzlerin geworden, wenn sie stattdessen 4 Kinder hätte. Gerade bei den Frauen sind es auch heute noch oft nur die kinderlosen, die einen gradlinigen Lebenslauf haben und sich selbst in ihren Zielen treu geblieben sind. Die Helikoptermutter geht hingegen fast vollständig in ihrer hypersensiblen Nestgluckenfunktion auf. 
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 05. Juli 2020, 21:14:18
Insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir mittlerweile eine Weltbevölkerung von 7,7 Milliarden Menschen haben, erscheint mir der "Auftrag" interpretationsbedürftig.

Wenn Du Dich an dem Begriff "Auftrag" stößt, nenne es genestische Programmierung; und die weiß nicht, wann es von der Art "genug" auf dem Planeten gibt.

Zitat
Das sind keine "Blindgänger"

Doch, da sie ihren biologischen Auftrag nicht erfüllen - pardon, da ihre biologische Didposition nicht geeignet ist, ihre genetische Programmierung auszuführen.

Zitat
kinderlose nehmen nur oft in der Gesellschaft andere und zumeist durchaus wichtigere Funktionen ein.

Du verwechselst schon wieder Zweck und Sinn.

Zitat
Was wäre denn aus unserer Bundeskanzlerin geworden, wenn sie stattdessen 4 Kinder hätte.

So was wie von der Leyen?

Zitat
Gerade bei den Frauen sind es auch heute noch oft nur die kinderlosen, die einen gradlinigen Lebenslauf haben und sich selbst in ihren Zielen treu geblieben sind. Die Helikoptermutter geht hingegen fast vollständig in ihrer hypersensiblen Nestgluckenfunktion auf.

Da spricht mal wieder der neunmalkluge Dummschwätzer ohne ein Quentchen eigene Lebenserfahrung.  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 06. Juli 2020, 11:26:54
Da hat der Simpel ausnahmsweise mal ein Stückchen Recht:
Da bei allen gesellig lebenden Säugetieren die Brutpflege eine Gemeinschaftsaufgabe ist (die Kleinfamilie ist ein zivilisatorischer Irrtum), können auch die kinderlosen zum biologischen Erfolg beitragen.
Das findet sich auch im Tierreich.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 06. Juli 2020, 11:31:22
Da bei allen gesellig lebenden Säugetieren

Und nur bei denen!

Zitat
die Brutpflege eine Gemeinschaftsaufgabe ist (die Kleinfamilie ist ein zivilisatorischer Irrtum), können auch die kinderlosen zum biologischen Erfolg beitragen.

Ja, aber das ist nur ein mittelbarer Beitrag zur Arterhaltung, ein Kollateralnutzen sozusagen. Das eigene Genmaterial des betroffenen unfruchtbaren Säugetiers geht dabei verloren.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 06. Juli 2020, 11:38:27
Und nur bei denen!
Sicher, aber wir sind welche.

Zitat
Ja, aber das ist nur ein mittelbarer Beitrag zur Arterhaltung, ein Kollateralnutzen sozusagen. Das eigene Genmaterial des betroffenen unfruchtbaren Säugetiers geht dabei verloren.
Nicht grundsätzlich, denn ursprünglich bestanden die Herden zumeist aus Verwandten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 06. Juli 2020, 11:48:46
Nicht grundsätzlich, denn ursprünglich bestanden die Herden zumeist aus Verwandten.

Ob Inzest das Problem abmildert, möchte ich bezweifeln.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 06. Juli 2020, 12:10:54
Was sollen schließlich die Frauen sagen, die ungewollt nie schwanger werden konnten.

Nun, zum Beispiel: "Wenigstens hat's Spass gemacht."
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 06. Juli 2020, 12:14:52
Was wäre denn aus unserer Bundeskanzlerin geworden, wenn sie stattdessen 4 Kinder hätte.

Eine Bundeskanzlerin.


Zitat
Gerade bei den Frauen sind es auch heute noch oft nur die kinderlosen, die einen gradlinigen Lebenslauf haben und sich selbst in ihren Zielen treu geblieben sind. Die Helikoptermutter geht hingegen fast vollständig in ihrer hypersensiblen Nestgluckenfunktion auf.

Das ist mal wieder eine bescheuerte und weltfremde Behauptung.
Ein Kind reicht vollkommen aus, um aus einer Frau eine Nestglucke zu machen. Nicht mal zehn Kinder können eine zielstrebig Frau daran hindern ihre berufliche Ziele zu verfolgen.

Aus welchem Planeten schickst deine verkorksten Botschaften?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 06. Juli 2020, 12:16:58
Aus welchem Planeten schickst deine verkorksten Botschaften?

Das wird für immer sein Geheimnis bleiben, fürchte ich. Vielleicht hört er ja auch einfach nur Stimmen. 8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 06. Juli 2020, 12:20:02
Eine Bundeskanzlerin.
Ab sieben EU-Kommissionspräsidentin  8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 06. Juli 2020, 12:21:24
Vielleicht hört er ja auch einfach nur Stimmen. 8)

Können auch Botschaften des Schöpfers sein  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 06. Juli 2020, 21:10:01
Nicht mal zehn Kinder können eine zielstrebig Frau daran hindern ihre berufliche Ziele zu verfolgen.

Das ist der Stoff aus dem eher märchenhafte Frauenfantasien sind. Nimmt man die hautsächliche Zeit der Gebährfähigkeit von 20 - 40 an, hätte die Frau mit 10 Kindern etwa alle 2 Jahre eines zur Welt zu bringen, da wird sie sicher nebenbei noch volles Rohr an ihrer Karriere arbeiten und ordentlich Wochenstunden im Arbeitsleben reißen  :.).   
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 06. Juli 2020, 22:06:01
Doch, da sie ihren biologischen Auftrag nicht erfüllen - pardon, da ihre biologische Didposition nicht geeignet ist, ihre genetische Programmierung auszuführen.

Sowas sollte es dann eigentlich nicht geben. Gibt's aber doch.
Warum gibt es Homosexualität ? Warum gibt es Sex in der Postmenopause?

Wir schulden der Natur nicht nur einen Tod,  sondern sie schuldet uns eine Antwort ?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 06. Juli 2020, 23:37:16
Sowas sollte es dann eigentlich nicht geben. Gibt's aber doch.
Warum gibt es Homosexualität ? Warum gibt es Sex in der Postmenopause?

Wir schulden der Natur nicht nur einen Tod,  sondern sie schuldet uns eine Antwort ?
so ist die Natur eben: Fragen über Fragen und keine Antworten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 07. Juli 2020, 10:31:55
Sowas sollte es dann eigentlich nicht geben. Gibt's aber doch.
Warum gibt es Homosexualität ? Warum gibt es Sex in der Postmenopause?

Wir schulden der Natur nicht nur einen Tod,  sondern sie schuldet uns eine Antwort ?
Das ist die perfekte Dialektik.
Die Naturwissenschaften drängen die Religion zurück, indem sie Dinge erklären, die die Religion nicht erklärt.
Jetzt geraten sie selber unter Druck, weil die Natur etwas liefert, was sie nicht erklären kann.
Und das ist genau das, was die Religion am wenigsten wollte:
Schwulsein und Spaß am Sex.
Ich lach' mich schlapp.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Juli 2020, 11:32:11
Sowas sollte es dann eigentlich nicht geben. Gibt's aber doch.

Ja, natürlich; Ausrutscher gab es schon immer. Früher haben die Menschen ihre Kinderlosigkeit still hingenommen und ihre Leben gelebt. Heute muß ein Bohei draus gemacht werden, und die Reproduktionsmedizin verdient sich noch dumm und dämlich dran.

Zitat
Warum gibt es Homosexualität ?

Weil die Natur es in Kauf nimmt, und weil es gesellschaftlich anerkannt ist. Schwule Wölfe und Pjnguine z.B. sind nichts wirklich außergewöhnliches.

Zitat
Warum gibt es Sex in der Postmenopause?

Weil unsere Spezies keine Brunftzeit kennt und deshalb immer und überall vögeln kann / will.

Zitat
Wir schulden der Natur nicht nur einen Tod,  sondern sie schuldet uns eine Antwort ?

Die Natur schuldet uns nichts. Deshalb beantwortet sie auch keine ungestellten Fragen. Wenn wir was von ihr wissen wollen, müssen wir es schon selbst herausfinden.

Die Naturwissenschaften drängen die Religion zurück, indem sie Dinge erklären, die die Religion nicht erklärt. Jetzt geraten sie selber unter Druck, weil die Natur etwas liefert, was sie nicht erklären kann.

Achwas. natürlich kann die Natur das erklären.

Zitat
Und das ist genau das, was die Religion am wenigsten wollte:
Schwulsein und Spaß am Sex.

Das kommt auf die Religion an. Nicht jede bestellt kinderfickende Klemmschwestern zu Priestern und tut nach außen hin so, als sei Sex was Schlechtes.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Juli 2020, 11:33:36
Nimmt man die hautsächliche Zeit der Gebährfähigkeit von 20 - 40 an, hätte die Frau mit 10 Kindern etwa alle 2 Jahre eines zur Welt zu bringen, da wird sie sicher nebenbei noch volles Rohr an ihrer Karriere arbeiten

In großbürgerlichen Haushalten mit ausreichend Personal kein Problem und auch nicht ungewöhnlich.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 07. Juli 2020, 11:41:48
Da hat wieder einer die Ironie nicht bemerkt  :-*
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 07. Juli 2020, 11:51:11
Das ist der Stoff aus dem eher märchenhafte Frauenfantasien sind. Nimmt man die hautsächliche Zeit der Gebährfähigkeit von 20 - 40 an, hätte die Frau mit 10 Kindern etwa alle 2 Jahre eines zur Welt zu bringen, da wird sie sicher nebenbei noch volles Rohr an ihrer Karriere arbeiten und ordentlich Wochenstunden im Arbeitsleben reißen  :.).

Es muss nicht der Kanzleramt sein. Eine Frau, die sich selbst versorgen will und ein Ziel vor Augen hat, hält ihr keine Mutterschaft zurück dies zu erreichen.

Und welches Kind warst Du?... 1., 10. oder eher als mittleres verloren gegangen?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Juli 2020, 11:55:48
Da hat wieder einer die Ironie nicht bemerkt  :-*

Bei Dir und Deinen Stimmungsschwankungen auch nicht immer einfach.  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 07. Juli 2020, 16:07:15
Das ist die perfekte Dialektik.
Die Naturwissenschaften drängen die Religion zurück, indem sie Dinge erklären, die die Religion nicht erklärt.
Jetzt geraten sie selber unter Druck, weil die Natur etwas liefert, was sie nicht erklären kann.
Und das ist genau das, was die Religion am wenigsten wollte:
Schwulsein und Spaß am Sex.
Ich lach' mich schlapp.
Musik,  Kunst und Dichtung haben auch keinen biologischen Sinn und es gibt bis heute keine wissenschaftliche Erklärung dafür. Das ist der Schwachpunkt der Evolutionisten, den Kreationisten und Religiöse immer gerne betonen.
Das ist insofern bemerkenswert, da der freie Künstler regelmäßig den Lebenssinn in der Schaffung des künstlerischen Werks sieht - als Gegenentwurf zum Konzept der Reproduktion/Fortpflanzung. Der kinderlose künstlerisch schaffende Greis erfüllt nach diesem Konzept in besonderer Weise einen transzendenten, kosmischen Auftrag.
Auch die kinderlose Kanzlerin kann sich als Werkzeug der Vorsehung definieren.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 07. Juli 2020, 16:23:23
Weil die Natur es in Kauf nimmt, und weil es gesellschaftlich anerkannt ist. Schwule Wölfe und Pjnguine z.B. sind nichts wirklich außergewöhnliches.
Es muss einen Überlebensvorteil bieten, sonst hätte es keine Chance sich in die nächste Generation zu retten. So die Lesart der Evolutionisten: Der Körper ist nur ein Fahrzeug für die Gene.

Zitat
Weil unsere Spezies keine Brunftzeit kennt und deshalb immer und überall vögeln kann / will.
Auch kein Überlebensvorteil. Vielleicht eher pathologisches oder süchtiges Verhalten. In der Steinzeit hatte man mit 50 keinen Sex mehr, weil man tot war.

Zitat
Die Natur schuldet uns nichts. Deshalb beantwortet sie auch keine ungestellten Fragen. Wenn wir was von ihr wissen wollen, müssen wir es schon selbst herausfinden.
Man wird nicht gefragt, ob man überhaupt dasein will und muss sich noch anstrengen, um Antworten zu kriegen. Das ist doch, wie vom Teufel ersonnen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Juli 2020, 16:39:17
Auch die kinderlose Kanzlerin kann sich als Werkzeug der Vorsehung definieren.

Hatten wir nicht auch mal einen kinderlosen Kanzler, der sich als Werkzeug der Vorsehung sah? Klappte irgendwie nicht so richtig, wenn ich mich Recht erinnere.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 07. Juli 2020, 18:02:16
Hatten wir nicht auch mal einen kinderlosen Kanzler, der sich als Werkzeug der Vorsehung sah? Klappte irgendwie nicht so richtig, wenn ich mich Recht erinnere.
Kinderlos, aber reich an Ehen. Mein Lieblingskanzler.  Der würde heute auch als Populist wie Johnson oder Trump zählen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Juli 2020, 18:07:53
Kinderlos, aber reich an Ehen. Mein Lieblingskanzler.

Ich meinte eher den, der erst kurz vor seinem Suizid heiratete.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 07. Juli 2020, 19:41:50
Ich meinte eher den, der erst kurz vor seinem Suizid heiratete.
Hält der nicht den Rekord in der Disziplin 'kürzeste Ehe' ?

Man könnte auch sagen, von der Eheschließung direkt ins Fegefeuer, was ja im weitesten Sinne meistens richtig ist.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. Juli 2020, 20:03:54
Man könnte auch sagen, von der Eheschließung direkt ins Fegefeuer, was ja im weitesten Sinne meistens richtig ist.

So ungefähr wie die Passagiere des letzten Concorde Fluges, die von der Startbahn direkt ins Hotel eingecheckt sind.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 07. Juli 2020, 20:14:43
Musik,  Kunst und Dichtung haben auch keinen biologischen Sinn und es gibt bis heute keine wissenschaftliche Erklärung dafür. Das ist der Schwachpunkt der Evolutionisten, den Kreationisten und Religiöse immer gerne betonen.
Da könntest du Musik-, Kunst- und Literaturwissenschaftler um Auskunft bitten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 07. Juli 2020, 21:48:15
Eine Frau, die sich selbst versorgen will und ein Ziel vor Augen hat, hält ihr keine Mutterschaft zurück dies zu erreichen.

In Haushalten mit minderjährigen Kindern arbeiten in D über 90 % der Männer in Vollzeit, der ganz überwiegende der Teil der Frauen hingegen in Teilzeit. Sich selbst zu versorgen, ist für Frauen mit Kindern hingegen ein absoluter Nischenmarkt, der hauptsächlich von denjenigen Frauen aus der Not heraus besetzt wird, die aufgrund ihres Erscheinungsbildes oder ihres geistigen status quo als Helikoptermütter keinen mehr finden, der sie noch länger finanziell durchs Leben trägt.


Musik,  Kunst und Dichtung haben auch keinen biologischen Sinn und es gibt bis heute keine wissenschaftliche Erklärung dafür.

Doch, schon, bei Sigmund Freud handelt es sich um sublimierte Libido. Das erklärt auch ganz gut, warum die Libidoärmsten - die Frauen - in diesen Bereichen schon immer stark unterrepräsentiert waren.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 07. Juli 2020, 21:59:59
Doch, schon, bei Sigmund Freud handelt es sich um sublimierte Libido. Das erklärt auch ganz gut, warum die Libidoärmsten - die Frauen - in diesen Bereichen schon immer stark unterrepräsentiert waren.
Du wirst dich mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass eine Frau, die sich nicht für dich interessiert, deswegen nicht "libidoarm" ist. Vielleicht interessiert sie sich ja für mich.
Und wenn du schon mit Freud daherkommst, dann solltest du so weit gelesen haben, das Libido nicht immer gleichbedeutend mit "Lust auf Sex" ist.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 08. Juli 2020, 08:25:41
In Haushalten mit minderjährigen Kindern arbeiten in D über 90 % der Männer in Vollzeit, der ganz überwiegende der Teil der Frauen hingegen in Teilzeit.

Es gibt objektive Umstände, weshalb das so ist, und mit denen weder Mütter noch Väter glücklich sind.

Es geht aber auch anders, wenn die Begleitumstände passend sind bzw. passend gemacht werden können.

Zitat
Sich selbst zu versorgen, ist für Frauen mit Kindern hingegen ein absoluter Nischenmarkt, der hauptsächlich von denjenigen Frauen aus der Not heraus besetzt wird, die aufgrund ihres Erscheinungsbildes oder ihres geistigen status quo als Helikoptermütter keinen mehr finden, der sie noch länger finanziell durchs Leben trägt.

Du solltest dringend mal mit Deinem Beichtvater über Dein gestörtes Verhältnis zu Frauen sprechen.

Zitat
Das erklärt auch ganz gut, warum die Libidoärmsten - die Frauen - in diesen Bereichen schon immer stark unterrepräsentiert waren.

 :.) :.) :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 08. Juli 2020, 08:33:19
Musik,  Kunst und Dichtung haben auch keinen biologischen Sinn und es gibt bis heute keine wissenschaftliche Erklärung dafür.

„Viele kamen allmählich zu der Überzeugung, einen großen Fehler gemacht zu haben, als sie von den Bäumen heruntergekommen waren. Und einige sagten, schon die Bäume seien ein Holzweg gewesen, die Ozeane hätte man niemals verlassen dürfen.“

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/zitate/123109-douglas-adams-viele-kamen-allmahlich-zu-der-uberzeugung-einen-g/

Zitat
Das ist der Schwachpunkt der Evolutionisten

Vielleicht haben wir einfach nur noch nicht herausbekommen, wozu Musik, Kunst und Dichtung im evolutionären, biologischen Sinn gut sind. Vielleicht ist unsere Spezies auch einfach ein dem Untergang geweihter Ausrutscher der Evolution.

Zitat
Das ist insofern bemerkenswert, da der freie Künstler regelmäßig den Lebenssinn in der Schaffung des künstlerischen Werks sieht

Seinen Lebenssinn bitteschön, nicht *den* Lebenssinn.

Zitat
Der kinderlose künstlerisch schaffende Greis erfüllt nach diesem Konzept in besonderer Weise einen transzendenten, kosmischen Auftrag.

Das kann sich jeder selbst zurechtlegen, wie er will.  8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 08. Juli 2020, 09:03:03
Da könntest du Musik-, Kunst- und Literaturwissenschaftler um Auskunft bitten.
Da muss man mehr mit Weitwinkel rangehen: Chomsky, Pinker, ..
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 08. Juli 2020, 09:18:17
Sich selbst zu versorgen, ist für Frauen mit Kindern hingegen ein absoluter Nischenmarkt, der hauptsächlich von denjenigen Frauen aus der Not heraus besetzt wird, die aufgrund ihres Erscheinungsbildes oder ihres geistigen status quo als Helikoptermütter keinen mehr finden, der sie noch länger finanziell durchs Leben trägt.

Ich lach mich tot  ;D ;D ;D



Zitat
Doch, schon, bei Sigmund Freud handelt es sich um sublimierte Libido. Das erklärt auch ganz gut, warum die Libidoärmsten - die Frauen - in diesen Bereichen schon immer stark unterrepräsentiert waren.

Ärmste Simple, da hat sich noch keine Frau für dich interessiert  ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 08. Juli 2020, 09:32:31
Ärmste Simple, da hat sich noch keine Frau für dich interessiert

Die daraus resultierende Frauenverachtung wird so langsam zu einer Obsession, über die er dringend mal mit einem Arzt reden sollte.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 08. Juli 2020, 10:09:30
über die er dringend mal mit einem Arzt reden sollte.

Ob es sich noch lohnt, habe ich zu bezweifeln  :-\
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 08. Juli 2020, 10:19:50
Im Zweifel sedierende Medikamente und eine Verhaltenstherapie, bevor er noch zum frauenmordenden Triebtäter wird.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 08. Juli 2020, 11:19:04
Nachher stellt sich heraus, dass er tretraplegisch in der eisernen Lunge liegt ...
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 08. Juli 2020, 11:29:48
Im Zweifel sedierende Medikamente und eine Verhaltenstherapie, bevor er noch zum frauenmordenden Triebtäter wird.

Kühn hat Hunger  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 08. Juli 2020, 11:35:58
Kühn hat Hunger

Im schlimmsten Fall.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 08. Juli 2020, 11:36:49
Nachher stellt sich heraus, dass er tretraplegisch in der eisernen Lunge liegt ...

...und Pornos kuckt?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 08. Juli 2020, 11:41:37
...und Pornos kuckt?

Das wäre ja grausam  ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 08. Juli 2020, 11:47:17
Das wäre ja grausam  ;D

Natürlich. Das würde seinen Haß auf Frauen noch verstärken. Aber er könnte wenigstens keiner weh tun. :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 08. Juli 2020, 12:26:40
Wer ist Kühn?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 08. Juli 2020, 12:35:25
Wer ist Kühn?

Dreimal darfst du raten  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 08. Juli 2020, 15:04:52
Wer ist Kühn?

Kühn. (https://www.buecherrezensionen.org/buecher/rezension/jan-weiler-kuehn-hat-hunger.htm)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 08. Juli 2020, 21:09:17
Doch, schon, bei Sigmund Freud handelt es sich um sublimierte Libido.
Ob das Wissenschaft ist, möchte ich bezweifeln. Aber, sublimieren kann funktionieren.
Unter 35 sollte man allerdings davon lassen. Man ärgert sich später oft über verpasste Chancen.

Zitat
Das erklärt auch ganz gut, warum die Libidoärmsten - die Frauen - in diesen Bereichen schon immer stark unterrepräsentiert waren.
Das ist ein Gerücht, dass Frauen eine schwächere Libido haben. Sie haben nur keine Lust auf ihre Ehemänner.



Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 08. Juli 2020, 21:14:13
Sie haben nur keine Lust auf ihre Ehemänner.

 :evil :evil :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 08. Juli 2020, 21:35:26
Um mal wieder auf Corona zurück zu kommen:
Sie haben nur keine Lust auf ihre Ehemänner.
Und das mit und ohne Maske.

Ist schon toll, wie ein einzelner Hansel einen Thread so irre beeinflussen kann: Corona -> Libido -> Freud
Und nur weil dieser eine Hansel nicht klar kommt mit der Frauenwelt.
Und fast alle springen auf diesen lahmen Gaul auf ...
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 08. Juli 2020, 22:02:13
Sie haben nur keine Lust auf ihre Ehemänner.

 ;D ;D ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 08. Juli 2020, 22:12:52
Und nur weil dieser eine Hansel nicht klar kommt mit der Frauenwelt.
Und fast alle springen auf diesen lahmen Gaul auf ...

Du hast ja Recht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 09. Juli 2020, 00:04:30
verschreck ihn nicht

Was soll ich sonst mit meinem Popcorn und Cola Vorrat anfangen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 09. Juli 2020, 14:32:58
verschreck ihn nicht

Versprochen, nur für deinen Spaß  ;)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 09. Juli 2020, 14:38:39
Um mal wieder auf Corona zurück zu kommen:Und das mit und ohne Maske.

Manchmal ist die Maske noch hässlicher als das was sie verbirgt.


Zitat
Und nur weil dieser eine Hansel nicht klar kommt mit der Frauenwelt.
Und fast alle springen auf diesen lahmen Gaul auf ...

We love to entertain you  ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 09. Juli 2020, 15:21:39
Manchmal ist die Maske noch hässlicher als das was sie verbirgt.

Kann man Tschador, Burka und Co. auch sagen.  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 09. Juli 2020, 16:00:23
Kann man Tschador, Burka und Co. auch sagen.  :evil
Oder Helmen  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 09. Juli 2020, 16:14:28
Kann man Tschador, Burka und Co. auch sagen.  :evil

Tragen Männer diese auch?   :P
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 09. Juli 2020, 22:54:12
Nur Helme.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 10. Juli 2020, 01:25:11
Das ist ein Gerücht, dass Frauen eine schwächere Libido haben. Sie haben nur keine Lust auf ihre Ehemänner.

Letzteres ist sicher nicht von der Hand zu weisen, aber wenn man sich die Lage insgesamt ansieht, muss man sagen, dass fast nur Frauen mit sexuellen Aktivitäten wirtschaftliche Vorteile erzielen könnnen. Der männliche Bedürfnisüberhang, der klassischer Weise zur einseitigen Hingabe von Gegenleistungen führt, wird sich realistisch nicht leugnen lassen. Und diese fast schon monoplistische Marktposition kommt sicherlich nicht daher, dass Frauen dringend dasselbe, wie Männer, benötigen, Ehemann oder nicht. Hätten Frauen den Bedürfnisüberhang, würden sie Männer bezahlen, aber die Lächerlichkeit dieser Annahme zeigt sich ja wirkungsvoll im Vergleich mit den alltäglichen Gegebenheiten.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 10. Juli 2020, 08:16:10
Hätten Frauen den Bedürfnisüberhang, würden sie Männer bezahlen

Tun sie ja auch. (https://www.rtl.de/cms/sextourismus-wenn-frauen-in-armen-laendern-einen-toyboy-kaufen-2488922.html)  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 10. Juli 2020, 09:20:37
Hätten Frauen den Bedürfnisüberhang, würden sie Männer bezahlen,
"Bezahlen" bedeutet durchaus nicht immer Geld.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 10. Juli 2020, 09:48:28
"Bezahlen" bedeutet durchaus nicht immer Geld.

Überfordere die mentalen Kapazitäten des armen Kerls nicht.  8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 10. Juli 2020, 10:09:40
Tun sie ja auch. (https://www.rtl.de/cms/sextourismus-wenn-frauen-in-armen-laendern-einen-toyboy-kaufen-2488922.html)  :.)

Escort für Frauen gab es schon lange, nicht nur in armen Ländern.


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 10. Juli 2020, 10:16:35
Letzteres ist sicher nicht von der Hand zu weisen, aber wenn man sich die Lage insgesamt ansieht, muss man sagen, dass fast nur Frauen mit sexuellen Aktivitäten wirtschaftliche Vorteile erzielen könnnen. Der männliche Bedürfnisüberhang, der klassischer Weise zur einseitigen Hingabe von Gegenleistungen führt, wird sich realistisch nicht leugnen lassen. Und diese fast schon monoplistische Marktposition kommt sicherlich nicht daher, dass Frauen dringend dasselbe, wie Männer, benötigen, Ehemann oder nicht. Hätten Frauen den Bedürfnisüberhang, würden sie Männer bezahlen, aber die Lächerlichkeit dieser Annahme zeigt sich ja wirkungsvoll im Vergleich mit den alltäglichen Gegebenheiten.
Die sexuelle Notbefriedigung mit Professionellen ist nur Masturbation mithilfe eines Stimulationsobjekt, - keine wirkliche Sexualität. Weibliche Sexualität ist vielschichtiger und nur ein Teilaspekt des Gesamtpakets.  Das können auch nicht alle Männer bieten, aber einige wenige gibt es schon, die auch keine Not leiden.
Wer nicht zu diesen Auserwählten gehört, wird da natürlich immer ein wenig unterversorgt bleiben und sollte sich vielleicht mehr der Sublimation zuwenden.




Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 10. Juli 2020, 11:10:04
Weibliche Sexualität ist vielschichtiger und nur ein Teilaspekt des Gesamtpakets.  Das können auch nicht alle Männer bieten, aber einige wenige gibt es schon, die auch keine Not leiden.
Wer nicht zu diesen Auserwählten gehört, wird da natürlich immer ein wenig unterversorgt bleiben und sollte sich vielleicht mehr der Sublimation zuwenden.

Ihr sollt ihn nicht immer demütigen und sein einfach strukturiertes Weltbild überfordern.  8) :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 10. Juli 2020, 11:13:50
Escort für Frauen gab es schon lange, nicht nur in armen Ländern.

Ab welchem Alter startet sowas ?   :evil
Bis zu einem gewissen Alter sollte Frau doch eigentlich immer unbezahlte Auswahl haben.  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 10. Juli 2020, 11:18:12
Nicht nur unter Männern gibt es Exemplare, die ungewollt bleiben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 10. Juli 2020, 11:41:38
die Lächerlichkeit dieser Annahme zeigt sich ja wirkungsvoll im Vergleich mit den alltäglichen Gegebenheiten. (https://debeste.de/upload/3f2874262f7c7bf1cb105bf6eb84d4037312.jpg)

 :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 10. Juli 2020, 12:49:06
Ab welchem Alter startet sowas ?   :evil
Bis zu einem gewissen Alter sollte Frau doch eigentlich immer unbezahlte Auswahl haben.  :evil

Das weiß ich doch nicht. Aber du kannst ihn (https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.der-gigolo-aus-der-behoerde-muenchner-stadt-beamter-arbeitet-als-callboy.9fe62b39-875b-4a9a-a389-e5e7ea697394.html) fragen  ;D
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 10. Juli 2020, 12:55:18
Die sexuelle Notbefriedigung mit Professionellen ist nur Masturbation mithilfe eines Stimulationsobjekt, - keine wirkliche Sexualität.
Katholik oder Feminist?

Zitat
Weibliche Sexualität ist vielschichtiger und nur ein Teilaspekt des Gesamtpakets.  Das können auch nicht alle Männer bieten, aber einige wenige gibt es schon, die auch keine Not leiden.
Es könnte ja einer an Geldnot leiden und ein Geschäftmodell aus seiner Begabung machen.

Zitat
Wer nicht zu diesen Auserwählten gehört, wird da natürlich immer ein wenig unterversorgt bleiben und sollte sich vielleicht mehr der Sublimation zuwenden.
Für diese Leute hat die Zivilisation die Einehe erfunden.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 10. Juli 2020, 16:39:09
Natürlich gibt es Sextourismus auch bei Frauen und zudem einige Callboys. Aber das sind vergleichsweise marginale Erscheinungen. So, wie es in jeder größeren Stadt auf der Welt mindestens ein Bordell gibt, gibt es nirgendwo ein mit Männern besetztes, woraus jeder die geeigneten Schlüsse ziehen sollen könnte.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 10. Juli 2020, 22:50:48
..., woraus jeder die geeigneten Schlüsse ziehen sollen könnte.
Die Lohnlücke von 21% vermiest das Konsumklima.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 11. Juli 2020, 09:11:24
Katholik oder Feminist?
Keine Spur.
Ich bewerte das nicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 27. Juli 2020, 21:01:17
Muss ich einen Nachrichten - Digest erstellen, oder nehmt ihr selbst noch wahr, was vorgeht?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 27. Juli 2020, 21:10:01
Für mich nicht.
Es kotzt mich an, dass die Gemeinschaft für die Spacken, die so unbedingt in Risikogebieten ihren ach so wertvollen Urlaub verbringen müssen, auch für die Tests aufkommen soll.
Meine Steuergelder würde ich doch eher in wichtigen Projekten sehen, aber das ist nur ein unerfüllbarer Wunsch.
Diese Egoisten- und Vollkaskogesellschaft geht mir dermaßen auf den Sack.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 27. Juli 2020, 22:16:13
Muss ich einen Nachrichten - Digest erstellen, oder nehmt ihr selbst noch wahr, was vorgeht?

Was genau ist Dein Problem?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 27. Juli 2020, 22:21:44
Für mich nicht.
Es kotzt mich an, dass die Gemeinschaft für die Spacken, die so unbedingt in Risikogebieten ihren ach so wertvollen Urlaub verbringen müssen, auch für die Tests aufkommen soll.
Meine Steuergelder würde ich doch eher in wichtigen Projekten sehen, aber das ist nur ein unerfüllbarer Wunsch.
Diese Egoisten- und Vollkaskogesellschaft geht mir dermaßen auf den Sack.

Yepp, na ja fast.

Einen Gesundheitssektor wo jeder den gleichen Kram erhält, ggf. nichts zahlen muss , wie jedenfalls früher in Schweden, wäre schon was Feines.

Aber dass die Gesellschaft die Risikourlauber nachher unnötigerweise auffangen muss, dass  nervt.

Entweder der Arbeitgeber zahlt, wenn man dort arbeiten muss, ansonsten bitte aus der eigenen Tasche wenigstens die Tests bezahlen bitte.  Man hat schließlich die Wahl, wohin man in den Urlaub fährt in dieser Zeit der Pandemie.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: nigel48 am 27. Juli 2020, 23:42:48
https://www.teepublic.com/mask/10680935-hannibal-mask
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 28. Juli 2020, 00:10:16
https://www.teepublic.com/mask/10680935-hannibal-mask

Zitat von: teepublic.com
An error occurred in the application and your page could not be served.
If you are the application owner, check your logs for details.
You can do this from the Heroku CLI with the command
heroku logs --tail
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: nigel48 am 29. Juli 2020, 02:40:42
https://www.teepublic.com/de/maske/10680935-hannibal-mask

Geht der?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: nigel48 am 29. Juli 2020, 02:47:00
(https://images.app.goo.gl/mK4VTqvCWWZ1Xwo97)https://images.app.goo.gl/mK4VTqvCWWZ1Xwo97
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 29. Juli 2020, 09:17:23
Jetzt gehts, danke.
Das Bild im Folgebeitrag wird mir nicht angezeigt, aber der Link dazu funktioniert.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 29. Juli 2020, 12:08:14
Jeder fünfte Corona-Patient in deutschen Kliniken ist gestorben (https://rp-online.de/panorama/coronavirus/corona-jeder-fuenfte-covid-19-patient-in-deutschen-kliniken-ist-gestorben_aid-52474351)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 29. Juli 2020, 14:36:51
Jeder fünfte Corona-Patient in deutschen Kliniken ist gestorben

Und warum kommen die alle nach Deutschland zum Sterben? Können die das nicht daheim?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 29. Juli 2020, 15:06:35
Und warum kommen die alle nach Deutschland zum Sterben? Können die das nicht daheim?
Da steht nicht, dass das alles Belgier wären.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 29. Juli 2020, 21:55:25
Wobei zu berücksichtigen ist, dass die Todesfälle zu 85% auf über 70-jährige entfallen und nur zu etwas mehr als 1 % auf bis 50-jährige. Das wird in der üblichen Durchschnittswerte-Berichterstattung nicht genug differenziert und verstellt aus meiner Sicht auch den Blick darauf, für welche Bevölkerungsgruppen welche Maßnahmen eigentlich sinnvoll und vor allem verhältnismäßig sind.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 29. Juli 2020, 22:22:18
Wobei zu berücksichtigen ist, dass die Todesfälle zu 85% auf über 70-jährige entfallen und nur zu etwas mehr als 1 % auf bis 50-jährige. Das wird in der üblichen Durchschnittswerte-Berichterstattung nicht genug differenziert und verstellt aus meiner Sicht auch den Blick darauf, für welche Bevölkerungsgruppen welche Maßnahmen eigentlich sinnvoll und vor allem verhältnismäßig sind.

Das wird ganz gerne überlesen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 30. Juli 2020, 11:37:30
Das Bundesverfassungsgericht hat mehrmals entschieden, dass das Recht auf Leben für alle gleichermaßen gilt und jegliche Aufrechnung von Menschenleben illegal ist.
Von daher ist es schnuppe, wie alt die Opfer sind. Sie genießen den gleichen Schutz.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 30. Juli 2020, 11:41:48
.. und nur zu etwas mehr als 1 % auf bis 50-jährige. Das wird in der üblichen Durchschnittswerte-Berichterstattung nicht genug differenziert und verstellt aus meiner Sicht auch den Blick darauf, für welche Bevölkerungsgruppen welche Maßnahmen eigentlich sinnvoll und vor allem verhältnismäßig sind.

Zitat
"Unabhängig vom Geschlecht sei die Mortalität bei älteren Patienten sehr hoch gewesen: 27 Prozent verstarben in der Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen, 38 Prozent in der Gruppe der Menschen ab 80 Jahren"
27%+38%=65%, verbleiben also 35% unter 70-Jahrige. Wenn davon noch 1% für unter 50-Jährige abgeht, bleiben 34% für mich.
Schönen Dank auch. Ich will euch auf der Beerdigung nicht sehen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 30. Juli 2020, 11:45:37
Von daher ist es schnuppe, wie alt die Opfer sind. Sie genießen den gleichen Schutz.

Ich glaube, da ist die Pointe ein bißchen an Dir vorbeigegangen. Es geht hier nicht mehr darum, ab welchem Alter Du nicht mehr beatmet wirst oder sonstigen Kram, mit dem in den Medien Emotionen hochgepusht werden. Es geht um die Einschränkungen im täglichen Leben aller. Wenn wir Alten gefährdeter sind, dann darf das nicht heißen, daß die Jungen genauso "vorsichtig" sein müssen wie wir. Man kann und sollte also durchaus Unterschiede machen, wer im Alltag was tun und lassen darf bzw. sollte.

Rentner können genausogut zu anderen Uhrzeiten einkaufen gehen als Berufstätige, also könnte man z.B. die Maskenpflicht in den Geschäften durchaus zu verschiedenen Tageszeiten verschieden handhaben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 30. Juli 2020, 11:46:23
Ich will euch auf der Beerdigung nicht sehen.

Okay.  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 30. Juli 2020, 11:51:24
Wenn wir Alten gefährdeter sind, dann darf das nicht heißen, daß die Jungen genauso "vorsichtig" sein müssen wie wir. Man kann und sollte also durchaus Unterschiede machen, wer im Alltag was tun und lassen darf bzw. sollte.
Erstens betrifft dass nur einen Teil der möglichen Infektionswege - es gibt immer ein Restrisiko, das vom allgemeinen Durchseuchungsgrad der Bevölkerung abhängt.
Und zweitens liefen diese "Unterschiede" auf eine extreme Ungleichbehandlung hinaus, wenn wir sie zu Ende denken: Für die young invincibles gelten dann gar keine Einschränkungen mehr, während die Alten weggeschlossen werden.
Und drittens höre ich immer wieder, dass auf Hinweise auf Todeszahlen genau das geantwortet wird: Es trifft doch nur alte und Kranke ... als ob das nichts machen würde. Als ob das den Leuten egal wäre.
Ich fürchte, es ist ihnen wirklich egal -
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 30. Juli 2020, 12:09:15
Erstens betrifft dass nur einen Teil der möglichen Infektionswege - es gibt immer ein Restrisiko, das vom allgemeinen Durchseuchungsgrad der Bevölkerung abhängt.

Das betrifft die Jungen genauso wie die Alten.

Zitat
Und zweitens liefen diese "Unterschiede" auf eine extreme Ungleichbehandlung hinaus, wenn wir sie zu Ende denken: Für die young invincibles gelten dann gar keine Einschränkungen mehr, während die Alten weggeschlossen werden.

Das ist ein falscher Schluß, den Du da ziehst. Die Alten gefährden die Jungen nicht, also haben die Jungen nichts von den Alten zu befürchten. Es gibt also keinen Grund, Alte "wegzusperren". Eher sollte man Altenheime schließen und die alten Leute sonstwo verstreut (!) verteilen, damit die Gefährdeten nicht auch noch alle aufeinander hocken und sich gegenseitig anstecken können; siehe Flugzeugträger, Wohnheime bei Tönnies etc.

Zitat
Und drittens höre ich immer wieder, dass auf Hinweise auf Todeszahlen genau das geantwortet wird: Es trifft doch nur alte und Kranke ... als ob das nichts machen würde.

Das ist natürlich völliger Quatsch.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 30. Juli 2020, 12:19:55
Das betrifft die Jungen genauso wie die Alten.
Deswegen sollten auch Alte wie Junge in gleicher Weise an der Eindämmung der Seuche mitwirken.

Zitat
Das ist ein falscher Schluß, den Du da ziehst. Die Alten gefährden die Jungen nicht, also haben die Jungen nichts von den Alten zu befürchten. Es gibt also keinen Grund, Alte "wegzusperren". Eher sollte man Altenheime schließen und die alten Leute sonstwo verstreut (!) verteilen, damit die Gefährdeten nicht auch noch alle aufeinander hocken und sich gegenseitig anstecken können; siehe Flugzeugträger, Wohnheime bei Tönnies etc.
Aber die Alten haben etwas von all denen zu befürchten, die sich riskant verhalten, auch wenn diese zunächst nur sich selbst gefährden. Die Gefährdung geht von der höheren Infiziertenzahl insgesamt aus!

Zitat
Das ist natürlich völliger Quatsch.
Und warum wollen die Leute sich dann keine Sorgen machen, mit dem Hinweis, es träfe doch nur andere?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 30. Juli 2020, 12:44:33
Das Bundesverfassungsgericht hat mehrmals entschieden, dass das Recht auf Leben für alle gleichermaßen gilt und jegliche Aufrechnung von Menschenleben illegal ist.
Von daher ist es schnuppe, wie alt die Opfer sind. Sie genießen den gleichen Schutz.

Du hast immer noch nicht kapiert, womit der Mensch zu tun hat und glaubst wirklich, dass das neue Virus "zu besiegen" oder zu vernichten ist. Corona ist bei dem menschlichen Organismus angekommen und gehört zu den bisher bekannten Grippeviren. Je nach allgemeiner Gesundheit kann einem leicht oder hart treffen, und das mehrmals, daher sollstest du mehr für deine Gesundheit tun.

Die Briten (https://www.mdr.de/brisant/grossbritannien-kampagne-gegen-uebergewicht-100.html)
 haben schon damit angefangen.

Das Recht auf Leben gilt gleichermaßen für alle, ja. Was man unter "Leben" versteht, ist aber unterschiedlich und das ist dein Problem. Du willst, dass alle nach Deinen Bedürfnissen, Vorstellungen und Lebenspläne leben und sich verhalten. Das wird nicht funktionieren, da stehen Existenzen und das Leben anderer auf dem Spiel.

Merk dir das:
So wie ich bisher von Erkrankten(!) in meinem Umfeld erfahren habe, sollte eine künstliche Beatmung das aller letzte Weg sein. Denn dadurch wurde mehr Schaden angerichtet als das Virus verursachen konnte.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 30. Juli 2020, 13:13:48
Jetzt ausgerechnet mir Egoismus vorzuwerfen ist die Höhe. So etwas wie gesellschaftlicher Zusammenhalt, Solidarität und Nächstenliebe schein heutzutage verwerflich zu sein.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 30. Juli 2020, 13:24:29
Du willst, dass alle nach Deinen Bedürfnissen, Vorstellungen und Lebenspläne leben und sich verhalten. Das wird nicht funktionieren, da stehen Existenzen und das Leben anderer auf dem Spiel.

Das Leben anderer wohl kaum. Eher deren Bequemlich- und Sorglosigkeit.


Dein Ton ist im Übrigen mal wieder total unangemessen.


Conte und einige andere hier sind in der Risikogruppe aufgrund des Alters und/oder anderer Vorerkrankungen.
Man darf doch hier wohl noch sagen, dass man sich Sorgen macht und so manches ziemlich bedenklich findet. Wenn er sich mehr Sorgen macht und größere Ängste hat als andere ist das völlig legitim.


Auch ich finde es richtig, die Maskenpflicht im öffentlichen Leben beizubehalten. Für alle.
Es ist eine geringe Einschränkung.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 30. Juli 2020, 13:34:41
Und drittens höre ich immer wieder, dass auf Hinweise auf Todeszahlen genau das geantwortet wird: Es trifft doch nur alte und Kranke ... als ob das nichts machen würde. Als ob das den Leuten egal wäre.
Ich fürchte, es ist ihnen wirklich egal -

Ich glaube nicht, dass es ihnen egal ist. Aber man kann durch keine Maßnnahme genau das ändern. Man kann versuchen, die Alten zu schützen, ja, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass wir aufgrund des Alters die höchste Risikostufe haben. Erst, wenn wir Alten durch was auch immer weggestorben sind, wird Corona vielleicht nicht mehr dieses Schreckensmoment haben - wenn sich Antikörper in den jetzt jungen Körpern gebildet haben. Was ja auch noch angezweifelt wird.

Wie sehen denn Deine Einschränkungen aus? Was machst Du seitdem nicht mehr?

Ich verlasse das Haus kaum noch, Einkäufe erledigt mein Mann (der zwar Angst hat, aber eher sorglos mit Masken und Desinfektion umgeht). Manchmal gehe ich mit, dann die üblichen Vorsichtsmaßnahmen. Unsere Kinder besuchen wir oder sie kommen. Da Risiko von Umarmungen gehe ich ein, auch verzichte ich auf Mundschutz. Ich kann nicht auf die engste Familie verzichten. An irgendwas muss ich ja eh sterben, sollte es durch diese geringe Sorglosigkeit zu Corona kommen, ist das halt so.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 30. Juli 2020, 14:28:13
Deswegen sollten auch Alte wie Junge in gleicher Weise an der Eindämmung der Seuche mitwirken.

Du willst die Jungen (auch) wegsperren?  :o

Zitat
Aber die Alten haben etwas von all denen zu befürchten, die sich riskant verhalten, auch wenn diese zunächst nur sich selbst gefährden.

Dann sollen die Alten sich halt nicht nachts auf dem Ballermann rumtreiben. Da treffen sie solche Gefährder dann auch nicht.

Zitat
Die Gefährdung geht von der höheren Infiziertenzahl insgesamt aus!

Also doch alle wegsperren? Alle außer dem Pizzaboten? Und wie hoch ist dann die Todesrate bei Pizzaboten? Ist das Leben der Pizzaboten weniger Wert?  :.)

Zitat
Und warum wollen die Leute sich dann keine Sorgen machen, mit dem Hinweis, es träfe doch nur andere?

Weil die Menschen zu allen Zeiten und in jedem Lebensalter so blöd waren, zu glauben, es stürben erst mal alle anderen.

Auch ich finde es richtig, die Maskenpflicht im öffentlichen Leben beizubehalten. Für alle.
Es ist eine geringe Einschränkung.

Das stimmt. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn statt *modischer* Masken endlich mal *bequeme* Masken produziert würden, bei deren Benutzung mir nicht sofort de Brille beschlägt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 30. Juli 2020, 14:29:03
Wie sehen denn Deine Einschränkungen aus? Was machst Du seitdem nicht mehr?
Ich trage Maske, wenn ich unter Leute komme, und vermeide Menschenansammlungen.
Zugegeben, auch zuvor  war ich nicht oft unter Menschen"massen" - nur im Kino und bei anderen Veranstaltungen, die jetzt noch ausfallen.
Raus muss ich - arbeiten und einkaufen (mit Maske).
Gut, dass ich daran gewöhnt bin, ein Außenseiter zu sein. Da fällt es leichter, der Einzige zu sein.
Meine frau ist leider manchmal unvorsichtig.

Übrigens haben die ersten genesenen Patienten vom Februar ihre Antikörper schon wieder verloren; die Dudenredaktion kann "Herdenimmunität" wieder aus der Agenda streichen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 30. Juli 2020, 14:32:42
während die Alten weggeschlossen werden.

Da möchte ich doch noch einmal nachhaken.

Wenn ich richtig informiert bin, kann / konnte man in Alten- und Pflegeheime nicht mehr *hinein*. Daß die nicht mehr *heraus*dürfen, habe ich bis jetzt nicht gehört oder gelesen.

Ganz platt kann man doch auch während eines totalen Lockdowns, wenn man sowieso nur noch sehr eingeschränkt das Haus verlassen kann, einen pflegebedürftigen Angehörigen wieder aus dem Heim heraus- und zu sich nach Hause holen.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 30. Juli 2020, 14:34:32
Du willst die Jungen (auch) wegsperren?  :o

Dann sollen die Alten sich halt nicht nachts auf dem Ballermann rumtreiben. Da treffen sie solche Gefährder dann auch nicht.
Je mehr Infizierte es insgesamt gibt, desto größer ist die Gefahr überall. Deswegen müssen alle Leute überall vorsichtig sein.

Zitat
Also doch alle wegsperren? Alle außer dem Pizzaboten? Und wie hoch ist dann die Todesrate bei Pizzaboten? Ist das Leben der Pizzaboten weniger Wert?  :.)
Es gibt Risikoberufe. Anderen wurde das Arbeiten kurzerhand verboten.

Zitat
Weil die Menschen zu allen Zeiten und in jedem Lebensalter so blöd waren, zu glauben, es stürben erst mal alle anderen.
Die, die dabei hereinfallen, kommen ja nicht mehr zu Wort. Vor allem bei einer Krankheit, die einen am eigenen Schleim ersticken lässt.

Zitat
Das stimmt. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn statt *modischer* Masken endlich mal *bequeme* Masken produziert würden, bei deren Benutzung mir nicht sofort de Brille beschlägt.
Es gibt Masken, die haben einen Draht im oberen Saum. Den kann man dann dem Verlauf seiner Nasenkontur anpassen, und die heiße Luft entwicht nicht mehr nach oben in Richtung Brille.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 30. Juli 2020, 14:43:51
Es gibt Risikoberufe.

Und deren Leben ist weniger Wert?

Zitat
Anderen wurde das Arbeiten kurzerhand verboten.

Wo willst Du da anfangen?

Zitat
Es gibt Masken, die haben einen Draht im oberen Saum. Den kann man dann dem Verlauf seiner Nasenkontur anpassen, und die heiße Luft entwicht nicht mehr nach oben in Richtung Brille.

Hatte ich auch schon. Taugt alles nix.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 30. Juli 2020, 14:58:10
Und deren Leben ist weniger Wert?
Natürlich nicht. Aber versuche einmal den Begriff "Gerechtigkeit" einem Gegenüber beizubringen, der nicht einmal einen Zellkern hat.

Zitat
Wo willst Du da anfangen?
Es gibt das schöne Wort "systemrelevant". Sind Pizzaboten systemrelevant?
Heute Morgen hatte ich im Autoradio, dass in Köln die Huren demonstriert hätten mit dem Kampfruf "Sex ist systemrelevant!".

Zitat
Hatte ich auch schon. Taugt alles nix.
Ich weiß.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 30. Juli 2020, 15:09:37
Es gibt das schöne Wort "systemrelevant". Sind Pizzaboten systemrelevant?

Wenn man das Haus nicht verlassen darf, um einzukaufen, dann schon.

Zitat
"Sex ist systemrelevant!".

Die einen sagen so, die anderen sagen so.  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 30. Juli 2020, 15:32:45
Wenn man das Haus nicht verlassen darf, um einzukaufen, dann schon.
Ich habe zum Beispiel Paketboten erlebt, die legen die Schachtel nur auf den Treppenabsatz.
Klappt natürlich nur, wenn im Voraus bezahlt wurde.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 30. Juli 2020, 15:37:40
Klappt natürlich nur, wenn im Voraus bezahlt wurde.

Gerade ältere Menschen haben oft nicht mal Internet. Die können online weder bestellen, noch bezahlen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 30. Juli 2020, 16:00:01
Das Leben anderer wohl kaum. Eher deren Bequemlich- und Sorglosigkeit.

Von wen, welche Gruppe ist die Rede jetzt?
Vor allem wenn die finanzielle Existenz gefährdet ist, werden unter Umständen Leben auch gefährdet. Die Psyche ist noch eine andere Baustelle.


Zitat
Dein Ton ist im Übrigen mal wieder total unangemessen

Dein Beistand ist mal wieder total unnötig. Das schafft er alleine.


Zitat
Conte und einige andere hier sind in der Risikogruppe aufgrund des Alters und/oder anderer Vorerkrankungen.

Man darf doch hier wohl noch sagen, dass man sich Sorgen macht und so manches ziemlich bedenklich findet. Wenn er sich mehr Sorgen macht und größere Ängste hat als andere ist das völlig legitim.

Habe ich jemanden der Risikogruppe angehustet?

Und man darf doch hier wohl noch sagen, was man von dem Thema hält und sein Bedenken ohne gleich die Sorglosigkeit vorgeworfen zu bekommen.
Schließlich hieß der Thread " Was mir wegen Corona auf den Keks geht" nicht "was sich die Risikogruppe wegen Corona für Sorgen macht".


Zitat
Auch ich finde es richtig, die Maskenpflicht im öffentlichen Leben beizubehalten. Für alle.
Es ist eine geringe Einschränkung.

Einbisschen voreingenommen, was?
Habe ich aktuell/in meinem zitierten Post was darüber gesagt?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 30. Juli 2020, 16:10:53
Erst, wenn wir Alten durch was auch immer weggestorben sind, wird Corona vielleicht nicht mehr dieses Schreckensmoment haben - wenn sich Antikörper in den jetzt jungen Körpern gebildet haben. Was ja auch noch angezweifelt wird.

Und bis die weggestorben sind, werden die jungen von heute zur Risikogruppe und die Antikörper halten ja bekanntlich nicht, deswegen bietet eine Impfung nicht mal den Schutz einer 24-Stunden Filtermaske.
Corona wird uns eine Weile begleiten, vielleicht bis ins Grab...oder eben nicht.



Zitat
Da Risiko von Umarmungen gehe ich ein, auch verzichte ich auf Mundschutz. Ich kann nicht auf die engste Familie verzichten. An irgendwas muss ich ja eh sterben, sollte es durch diese geringe Sorglosigkeit zu Corona kommen, ist das halt so.

Bingo.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 30. Juli 2020, 16:47:03
Zitat
Auch ich finde es richtig, die Maskenpflicht im öffentlichen Leben beizubehalten. Für alle.
Es ist eine geringe Einschränkung.

Das ist eine gesunde Verhaltensweise, solange wir nichts wirksames gegen dieses "Virenviech" haben.
Die Diverersität der Reaktionen des menschlichen Körpers sind zu breit.

Ausrottung sieht momentan sehr mau aus und dauerhafte Immunität ebenfalls.
Beim Sport wird die momentan abgenommen, ansonsten klebt die unterwegs am Gesicht.

Ich verstehe überhaupt nicht, warum diese beschissene Maskentragerei so eine wahnsinnige Freiheitseinschränkung sein soll.
Das Ding ist anonym und trägt sich weitestgehend ohne Nebenwirkungen.

Ich kriege diese Denke einiger Weniger einfach nicht verstanden.

Da ist die Corona App noch meilenweit vorne im Vergleich.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: schnorchel am 30. Juli 2020, 16:59:14
Hatte ich auch schon. Taugt alles nix.

Es geht darum, daß die Atemluft sich nicht hinter der Brille fängt. Der geformte Draht verhindert das Entweichen hinter die Gläser, aber nur, wenn die Luft stattdessen seitlich herauskann.

Falls das nicht klappt, genügt es alternativ, die Brille 1-2 Millimeter nach vorne auf oder vor die Kante der Maske zu setzen. Dann steigt der Atem zwischen Augenbrauen und Gläsern nach oben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 30. Juli 2020, 17:34:12
alternativ, die Brille 1-2 Millimeter nach vorne auf oder vor die Kante der Maske zu setzen.

Dann seh ich auch nix. Alles schon ausprobiert.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 30. Juli 2020, 21:40:51
Raus muss ich - arbeiten und einkaufen (mit Maske).
Gut, dass ich daran gewöhnt bin, ein Außenseiter zu sein. Da fällt es leichter, der Einzige zu sein.

In Deinem Umfeld bist Du der Einzige, der Maske trägt? Also in den Öffis und in der Firma niemand? Das ist schon doof, da kann ich Deine Sorge gut verstehen. Schöner Mist.

Ich dachte, in den Öffis wäre Maske generell Pflicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 30. Juli 2020, 21:45:19
Ich dachte, in den Öffis wäre Maske generell Pflicht.

Dachte ich auch.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 30. Juli 2020, 22:15:09
Ich dachte, in den Öffis wäre Maske generell Pflicht.
Die Öffis sind nicht das Problem, die benutzen wir nur wenig. In die Stadt und die Umgebung kommen wir auch mit den Fahrrädern.
Aber in der Firma tun fast alle so, als gäbe es kein Problem.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 31. Juli 2020, 01:46:34
Aber in der Firma tun fast alle so, als gäbe es kein Problem.
Das ist bedauerlicherweise wohl häufiger so.
Man kann sich dann nur mit einer besseren Maske behelfen und auf Abstand plus Desinfektion setzen.

Irgendein Depp an der Uni kam zur Arbeit, obwohl seine LG aufgrund eines Auslandsurlaubes in Quarantäne war. Mein Sohn hat ihn, nachdem das bekannt wurde, sofort nach Hause geschickt, war aber dann unsicher, ob er selbst noch zu seiner schwangeren Frau heim konnte.
Der Kreis, der so ein unbedachtes Verhalten nach sich ziehen kann, ist schon immens.

Trotzdem sollte man sich nicht verrückt machen. Angst ist nie ein guter Berater und versaut zudem noch das bißchen an Kontakten, die man sich gönnt.

Anfangs habe ich auf alle Kontakte verzichtet, noch im Glauben, dass es vorübergehend sei. Mittlerweile habe ich mich fast damit abgefunden, dass es wohl für eine sehr lange Zeit so bleiben wird. Ich will nicht für den Rest meiner Lebenszeit auf die Familie oder enge Freunde verzichten, auch dann nicht, wenn es bei denen in den Firmen genau so läuft wie bei Dir.

Der Vater unseres Briefträgers liegt seit vielen Wochen mit Corona im Krankenhaus. Daheim zu bleiben bietet also auch nicht wirklich 100% Sicherheit. Ein bißchen auf das Quentchen Glück hoffen und vertrauen sollte man immer.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 31. Juli 2020, 08:58:04
Trotzdem sollte man sich nicht verrückt machen. Angst ist nie ein guter Berater und versaut zudem noch das bißchen an Kontakten, die man sich gönnt.

Genau so ist es. Man muß es nicht mit aller Gewalt herbeiführen, aber sterben müssen wir irgendwann sowieso. Wär schade, wenn wir davor aus reiner Angst nicht erst ein bißchen gelebt haben.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 31. Juli 2020, 10:21:54
Genau so ist es. Man muß es nicht mit aller Gewalt herbeiführen, aber sterben müssen wir irgendwann sowieso. Wär schade, wenn wir davor aus reiner Angst nicht erst ein bißchen gelebt haben.
Oder aus reiner Lebenslust den nächsten Lockdown provoziert haben. Den will nämlich auch keiner.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 06. August 2020, 22:03:36
Aus Facebook ; leider ohne Autorenname9


Zitat
[/quoteIch teile so gut wie nie die Texte anderer. Heute mal eine Ausnahme. Ein unbekannter Leser/ eine unbekannte Leserin hat auf Zeit-online einen Artikel zur Berliner Demo kommentiert.
Treffender kann man es kaum formulieren:

In Berlin haben die Leute nicht gegen Corona-Regulierungen demonstriert. In Berlin haben Menschen für Ihr Recht demonstriert, von der Komplexität der Welt überfordert zu sein.
Gegner einer Impfung, die es noch gar nicht gibt, verhutzelte Rentnerinnen, die im Rausch der Euphorie den Tag der Freiheit ausrufen, Menschen die tatsächlich glauben, die Maskenpflicht würde dadurch sofort abgeschafft. Die Journalistin Hayali wird bepöbelt, sie hätte die Versammlung auflösen lassen. Langhaarige Rocker und Metalfans tragen die Flagge eines Reichs umher, in dem sie für ihre Frisur zusammengeknüppelt worden wären und in der die Impfpflicht polizeilich durchgesetzt wurde. Thor Steinar T-Shirts und Pegida-Schilder. Und irgendwo sitzt eine junge Frau in Hippie-Klamotten mit einem Schild auf dem Rücken: „Deutschland braucht Jesus“.
Ich äußere mich nur deshalb zu diesem kollektiven kognitiven Vollversagen, weil ich auch hier zwei Aspekte wiedererkenne. Zwei Aspekte, die mir in meiner Arbeit ständig begegnen.
Zum einen vermittelt das Netz 2.0 den Eindruck, dass wir alle wichtig sind. In unserer Sucht nach Anerkennung und Relevanz verlieren wir aus den Augen, dass wir nur Ameisen in einem Haufen sind.
In der Egozentrik des Zeitgeistes und mit der Fähigkeit jeden Hirnfurz über Social Media öffentlich machen zu können, haben wir aus den Augen verloren, dass wir selber außerhalb unseres persönlichen Umfeldes für andere Menschen keinerlei Relevanz haben.
Und zum anderen der Verlust eines demokratischen Miteinanders.
Wir reden uns Bedeutung und Freiheiten ein, die wir nie hatten. Und als kleinster Teil einer Gesellschaft niemals haben werden. Denn wenn wir demokratisch leben wollen und die deutliche Mehrheit will, dass ich eine Maske trage, dann habe ich verfickt nochmal eine Maske zu tragen.
Das und nichts anderes bedeutet Demokratie. Und deshalb ist es auch vollkommen gleichgültig, ob da nun 20.000 Menschen öffentlich ihre Egozentrik zur Schau gestellt haben oder eine Million.
Entscheidend in einer Demokratie ist nicht gegen etwas zu sein. Sondern für etwas. Man muss Alternativen anbieten, Lösungskonzepte, in den politischen Diskurs gehen. Und zwar nach den Regeln der Gesellschaft, deren Demokratie man einfordert und die man mitgestalten will.
Genau deshalb ist Pegida gescheitert. Und genau deshalb wird die AfD langfristig keine politische Wirkkraft entfalten. Und deshalb wir nie etwas dabei herauskommen, wenn Impfgegner sich mit freiheitsliebenden Rentnern, Rechtspopulisten und fundamentalchristlichen Hippies zusammentun.
Und sie werden an ihrem Dunning-Kruger-Effekt scheitern. Denn wenn sie nicht einmal die Kompetenz besitzen zu verstehen, dass die Regulierungen Ländersache sind und Dunja Hayali keine Demonstration auflöst, haben sie auch nicht die Kompetenz ihre Forderungen zu artikulieren. Merkel öffnet keine Grenzen, die längst offen waren. Und Merkel erklärt auch keine Landtagswahlen für ungültig.
In ihrer Kompetenzlosigkeit verstehen sie nicht einmal, welche Kompetenzen ihnen fehlen.
Plötzlich ist jeder Epidemiologe, Virologe, Klimaforscher, Migrationsanalyst, Religionswissenschaftler und Jurist. Dabei haben die meisten nicht einmal das Grundgesetz verstanden. Und einige Verstehen nicht, dass es unsere Verfassung ist.
Sie plappern im psychologischen Bestätigungsfehler das nach, was Rattenfänger ihnen aus eigennützigen Gründen vorbeten. Getrieben von ihren Ängsten, ihrer Überforderung und davon, sich plötzlich ihrer Unwichtigkeit bewusst zu werden und einen Kontrollverlust zu erleben. Der nur darin begründet ist, dass sie sich vorher eine Kontrolle eingeredet haben, die sie nie hatten.
Wir leben in keiner „Meinungsdiktatur“. Wir leben in einer Kompetenzdiktatur. Denn wir leben in einer Demokratie, in der man bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss, um die Gesellschaft mitgestalten zu können.
Die Gefahr ist, dass diese Menschen aber den Weg bereiten, um eine tatsächliche Diktatur heraufzubeschwören. Denn nach 75 Jahren Frieden und Freiheiten, wie sie noch kein Volk zuvor jemals gekannt hat, haben sie offenbar völlig aus den Augen verloren, welche Freiheiten sie tatsächlich haben.
Sie demonstrieren für Freiheit und merken nicht einmal, dass sie dabei eine der größten Freiheiten bereits in Anspruch nehmen. Sie kommentieren auf Social Media über den Verlust von Meinungsfreiheit und bemerken den Widerspruch nicht einmal.
Sie glauben tatsächlich die demokratische Mehrheit seien die Diktatoren, weil sie vor lauter Freiheit vergessen haben, was Unfreiheit tatsächlich bedeutet.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 06. August 2020, 22:19:19
Oder aus reiner Lebenslust den nächsten Lockdown provoziert haben. Den will nämlich auch keiner.
Nein, so viel Lebenslust war jetzt von mir nicht gemeint.
Auch wenn ich den Kontakt zu meinen Kindern mir nicht völlig versagen kann, so heißt das nicht, dass wir ohne Vorsicht sind. Wir treffen uns nur hier im Haus, wenn sich alle gesund fühlen. Bei kleinsten Anzeichen von ansteckenden Krankheiten verzichten wir, nicht nur wegen Corona, auch, weil mein Immunsystem doch ein wenig lädiert ist. Darauf nehmen die Kinder, auch in ihrem privaten Leben, doch sehr viel Rücksicht. Sie meiden alles, was mich gefährden könnte, auch deshalb, weil entweder Babys da sind oder erwartet werden oder das eigene Immunsystem nicht das Beste ist.


Den FB-Tst finde ich gut. Die Demonstranten haben auch für mich nicht alle Latten am Zaun.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. August 2020, 09:31:56
leider ohne Autorenname

Schade. Ich wüßte vor allen Dingen gerne, was der Autor bzw. die Autorin arbeitet:

Zitat
Zwei Aspekte, die mir in meiner Arbeit ständig begegnen.

Man möchte mehr von diesem Menschen lesen, wenn auch hier und da ein bißchen Unfug in dem Text steht, z.B. hier:

Zitat
wenn wir demokratisch leben wollen und die deutliche Mehrheit will, dass ich eine Maske trage, dann habe ich verfickt nochmal eine Maske zu tragen.

Gab´s eine Volksabstimmung zum Maskentragen? Ich kann mich nicht erinnern. Es wird immer wieder vergessen, daß parlamentarische Demokratie bedeutet, ein paar Typen für einen gewissen Zeitraum einen Freibrief zu erteilen in der Hoffnung, sie mögen es wenigstens nicht noch schlimmer machen, als die Typen, die davor dran waren.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 07. August 2020, 09:46:51
Gab´s eine Volksabstimmung zum Maskentragen? Ich kann mich nicht erinnern. Es wird immer wieder vergessen, daß parlamentarische Demokratie bedeutet, ein paar Typen für einen gewissen Zeitraum einen Freibrief zu erteilen in der Hoffnung, sie mögen es wenigstens nicht noch schlimmer machen, als die Typen, die davor dran waren.
Das ist zwar sachlich richtig, aber dennoch Klinkefiesterei. Wir können auch selber denken und handeln im Sinne von Rücksichtnahme auf die Unversehrtheit des Anderen. Dazu braucht man nicht wirklich eine Volksabstimmung.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. August 2020, 09:50:17
Der Unterschied ist schon wichtig. Selber Denken und Demokratie haben nicht notwendigerweise etwas miteinander zu tun.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 07. August 2020, 10:22:57
Selber Denken und Demokratie haben nicht notwendigerweise etwas miteinander zu tun.
Also wenn die Demokratie funktionieren soll, sollten die Leute denken. Allerdings gehört dazu auch eine Haltung, die Expertise anerkennt und Rücksicht auf die Interessen anderer nimmt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 07. August 2020, 10:23:34

Zitat
wenn wir demokratisch leben wollen und die deutliche Mehrheit will, dass ich eine Maske trage, dann habe ich verfickt nochmal eine Maske zu tragen.

Gab´s eine Volksabstimmung zum Maskentragen? Ich kann mich nicht erinnern. Es wird immer wieder vergessen, daß parlamentarische Demokratie bedeutet, ein paar Typen für einen gewissen Zeitraum einen Freibrief zu erteilen in der Hoffnung, sie mögen es wenigstens nicht noch schlimmer machen, als die Typen, die davor dran waren.

Beim Autor zeigt sich ein gewisser Mangel an Demokrativerständnis. Sowas geht nicht per Mehrheitsentscheidung, sondern mit konkreter Begründung, warum das Nichttragen die Rechte anderer verletzt. Und da muß man eben aufpassen, daß man rechtstaatlich korrekt bleibt. Anderenfalls haben die Demonstranten nämlich einen Punkt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 07. August 2020, 11:03:28
Also wenn die Demokratie funktionieren soll, sollten die Leute denken.

Wie viele das teilweise machen, sehen wir immer an den Wahlergebnissen in den sogenannten "freien Ländern".
Damit eine Demokratie funktioniert, ist aber Denken keine Zwangsvorraussetzung.

Es hängt von den gewählten "Vertretern" ab. Irgendjemand muss diese Arbeit halt machen.

Mit Denken kann man nur hoffen, diejenigen gewählt zu haben, die das "halbwegs vernünftig und für die Mehrheit der Allgemeinheit " machen werden.  Eine Garantie ist das aber immer noch nicht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. August 2020, 11:36:36
Also wenn die Demokratie funktionieren soll, sollten die Leute denken.

Leider dürfen auch die wählen, die das nicht können oder wollen. An dem blöden Spruch "Vox populi, Vox Rindvieh" ist leider was dran.

Mit Denken kann man nur hoffen, diejenigen gewählt zu haben, die das "halbwegs vernünftig und für die Mehrheit der Allgemeinheit " machen werden.  Eine Garantie ist das aber immer noch nicht.

Genau so ist das leider.

Beim Autor zeigt sich ein gewisser Mangel an Demokrativerständnis.

Stimmt.

Zitat
Sowas geht nicht per Mehrheitsentscheidung, sondern mit konkreter Begründung, warum das Nichttragen die Rechte anderer verletzt. Und da muß man eben aufpassen, daß man rechtstaatlich korrekt bleibt. Anderenfalls haben die Demonstranten nämlich einen Punkt.

Genau so ist das.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 07. August 2020, 13:23:59
Gab´s eine Volksabstimmung zum Maskentragen?
Ich habe ein Problem mit der Unterstellung, eine "Volksabstimmung" sei demokratischer als eine Parlamentsentscheidung. Die geschichtlichen Erfahrungen sind nicht immer gut damit.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 07. August 2020, 15:40:53
Ich habe ein Problem mit der Unterstellung, eine "Volksabstimmung" sei demokratischer als eine Parlamentsentscheidung. Die geschichtlichen Erfahrungen sind nicht immer gut damit.

Ich nicht.  Es besteht aber die Gefahr, dass etwas entschieden wird, was einem halt nicht passt.

Beeinflußung von Dritten gibt aber es bei beiden Verfahren.  Die Gruppe, die das Ergebnis beinflußt ist aber im Parlament theoretisch etwas überschaubarer.


Wir könnten ja mal flott entscheiden, dass jeder den gleiche Prozentsatz seines Einkommens versteuert.
Dann kann keiner mehr behaupten, die Reichen würden weniger bezahlen, dass ist dann prozentual und proportional gesehen schon einmal gleich.

Dann fällt das Nachzahlen und das Ehegattensplitting schon mal weg.

Im Idealfall mußt Du nur darum kämpfen, über die Erklärung etwas davon zurück zu holen, wenn Du nachweislich mehr extra Ausgaben hattest.
 
 
Dann schauen wir mal, ob die Steuererklärung nicht doch etwas einfacher wird. 8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 07. August 2020, 15:52:53
Wir könnten ja mal flott entscheiden, dass jeder den gleiche Prozentsatz seines Einkommens versteuert.
Dann kann keiner mehr behaupten, die Reichen würden weniger bezahlen, dass ist dann prozentual und proportional gesehen schon einmal gleich.

Im Vergleich zu jetzt täten sie es de facto aber. Progression, you know.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 07. August 2020, 15:54:39
So oder so muß man Eingriffe in grundgesetzlich garantierte persönliche Freiheiten gut begründen und befristen. Das ist eine spannende Aufgabe, wenn das BVerfG entscheiden soll, wie man feststellen will, ob Reiseverbote, Versammlungsfreiheit oder Maskentragen weniger gelten als die Eindämmung.

Dazu gab's neulich einen Denkanstoß im Spiegel von Blome Wann ist Welle? (https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-was-ist-die-zweite-welle-kolumne-a-f4d03b01-c18c-4892-8bec-f3a14a76aa37)

Ja, ok, Mann mit BILD-Zeitungsvergangenheit, aber er spricht da was an. Als Kriterien hatten wir schon:
Verdoppelungszeit
R-Faktor
7-Tages-Inzidenz

Ja, was denn nun und ab welcher Schwelle darf man in Persönlichkeitsrechte eingreifen? Und vielleicht sollte man nicht nur Virologen fragen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 07. August 2020, 15:54:47
Ein schönes Beispiel, warum mir Volksbegehren ein Graus sind. Wollen wir nach Tresenparolen leben?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 07. August 2020, 15:57:28
80% der Leute sind eh doof, wissen nichts und können nicht mal Prozentrechnung. Es gab mal ein Zitat von einem FAZ- oder SZ-Herausgeber. Das ging sinngemäß so: "4% de Deutschen lesen die FAZ. Den Rest kann man vergessen". Da ist was dran. Kennt das wer im Originaltext?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 07. August 2020, 15:59:29
Im Vergleich zu jetzt täten sie es de facto aber. Progression, you know.

Yepp, ich weiß. Aber dann wird jeder gleich behandelt.
Ist das nicht immer das Geschrei, was angestimmt wird?

Klar, man muss auch an die Ausnahme ran, damit sich kein Unternehmen  komplett alles zurückholen  bzw "arm" rechnen kann.

Eigentlich müsste nun Araxes hier reingrätschen, weil das dann ein Angriff auf die Wirtschaft ist, die dann komplett zusammenbricht.
Paßt aber nicht in diesen Thread. Ich bin ja jetzt am offtopic mitschuldig.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 07. August 2020, 16:03:29
Ein schönes Beispiel, warum mir Volksbegehren ein Graus sind.

Das kriegen wir bestimmt auch noch hin, jedes Bundesland hat seine eigene Volksabstimmung, welches waren nochmal diese Demonstrationshotspots der Coronaproteste?  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 07. August 2020, 16:08:27
Yepp, ich weiß. Aber dann wird jeder gleich behandelt.
Ist das nicht immer das Geschrei was angestimmt wird?

Es wird ja nicht von "gleich" geredet, sondern von "gerecht" und darunter versteht jeder was anderes. Deshalb ist der Begriff so untauglich.

Zitat
Klar, man muss auch an die Ausnahme ran, damit sich kein Unternehmen  komplett alles zurückholen  bzw "arm" rechnen kann.

Das ist ein schöner Traum, aber wird nie Realität, weil jeder mit Partikularinteressen aufschreien wird (steuerfreie Trinkgelder, Nachtarbeitszuschläge, Pendlerpauschale, Ehegattensplitting..."). Und weil jeder welche hat, schreien am Ende alle und die Idee ist tot. Dabei wäre so eine Reform wirklich gut.

Zitat
Eigentlich müsste nun Araxes hier reingrätschen, weil das dann ein Angriff auf die Wirtschaft ist, die dann komplett zusammenbricht.

Glaube ich nicht. Es würde die Steuerberater hart treffen und vielleicht ein paar Gruppen, deren Netto besonders stark von diesen Sonderregeln abhängt, aber das Ziel wäre eine aufwandsneutrale Reform. Es wird also insgesamt genauso viel Geld wie vorher beim Staat ankommen und beim Bürger bleiben.

Unternehmen sind da eh außen vor. Wir reden ja von Einkommensteuer.

Aber es wird eh nie kommen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 07. August 2020, 16:21:34
Es wird ja nicht von "gleich" geredet, sondern von "gerecht" und darunter versteht jeder was anderes. Deshalb ist der Begriff so untauglich.

Ja, wenn alles gleich und dann auch noch gerecht sein muss. Beides zusammen? Au weia.  :P
Das ist ja fast wie das Tragen von Masken, es muss auch noch gerecht sein?  Uii.  Uff.  :P

Nein, sorry, da bin ich jetzt aber jetzt komplett überfordert. ;)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 07. August 2020, 16:22:38
Aber es wird eh nie kommen.

Davon ist auszugehen.  :)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. August 2020, 16:24:59
Aus Facebook ; leider ohne Autorenname9

Dirk Bachhausen (https://www.bachhausen.de/ueberfordert-von-der-welt-die-aktuelle-krise-der-demokratie/)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 07. August 2020, 16:31:06
Was mir an Volksabstimmungen weniger gut gefällt, ist die Reduktion der zu entscheidenden Frage auf ein "Entweder-oder". Kompromisse habe es dabei schwer. Interessen von Minderheiten gehen leicht völlig unter.
Zum hier jetzt häufig genannten Schweizer Beispiel sei erwähnt, dass diese Leute ein anderes Verhältnis zur Demokratie haben: In Bern regierten bis heute meistens Allparteienkoalitionen, die auf Ausgleich bedacht sind, und die Volksabstimmen stammen aus der Idee einer partizipativen Demokratie, wie sie in der Appenzeller Landgemeinde heute noch stattfindet.
Dass 50,1% 49,9% "überstimmen" und legal marginalisieren ist nicht eidgenössisch, würde bei uns aber sofort passieren. Und die Verlierer gehen dann auf die Straße und heulen herum wegen der "Diktatur". Mit "The Winner takes it all" lässt sich kein Staat machen.
Ein Parlament, das Kompromisse macht, Fachleute hört und auf den Erhalt des öffentlichen Friedens bedacht ist, erscheint mir das zielführender.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 07. August 2020, 16:31:30
Dirk Bachhausen (https://www.bachhausen.de/ueberfordert-von-der-welt-die-aktuelle-krise-der-demokratie/)
Danke!
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 07. August 2020, 23:16:53
Zitat von: Dirk Bachhausen
Wir leben in einer Kompetenzdiktatur. Denn wir leben in einer Demokratie, in der man bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss, um die Gesellschaft mitgestalten zu können.

Dabei haben die meisten nicht einmal das Grundgesetz verstanden. Und einige verstehen nichtmal, dass das Grundgesetz unsere Verfassung ist.

Der hat das GG und unser Demokratiesystem mit gleichem Wahlrecht für alle vor allem wohl selbst nicht verstanden. Das Volk darf demnach eben nun mal auch dumm, uninformiert und von persönlichen, wenn auch objektiv untauglichen Gründen angetrieben sein oder einfach nur Gesichtswahl machen oder nach Bauchgefühl wählen.   

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 07. August 2020, 23:21:09
Das Volk darf demnach eben nun mal auch dumm, uninformiert und von persönlichen, wenn auch objektiv untauglichen Gründen angetrieben sein oder einfach nur Gesichtswahl machen oder nach Bauchgefühl wählen.

Vox populi, vox Rindvieh.  8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 08. August 2020, 22:54:09
Der hat das GG und unser Demokratiesystem mit gleichem Wahlrecht für alle vor allem wohl selbst nicht verstanden. Das Volk darf demnach eben nun mal auch dumm, uninformiert und von persönlichen, wenn auch objektiv untauglichen Gründen angetrieben sein oder einfach nur Gesichtswahl machen oder nach Bauchgefühl wählen.
Manche Leute sind der Ansicht, genau dies sei ein Grund dafür, dass zwischen die vox populi und die lex ein Parlament zu stellen sei.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 09. August 2020, 11:36:02
Manche Leute sind der Ansicht, genau dies sei ein Grund dafür, dass zwischen die vox populi und die lex ein Parlament zu stellen sei.
Wer ist so irre, zu glauben, ein Kevin Kühnert,  der nicht mal einen Berufsabschluss hat, sei besser qualifiziert als ein Würstchenverkäufer ?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 09. August 2020, 11:56:05
Vox populi, vox Rindvieh.  8)
Was soll das sein, diese 'Stimme des Volkes' ? Es gibt in der heutigen Gesellschaft keine zwei Leute, die dieselbe Meinung vertreten. Es mangelt nicht an Kompetenz im Volk, sondern bei seinen Repräsentanten.

Parlamentarische Demokratie heißt in D, dass diejenigen, die am besten organisiert sind, am lautesten schreien und sich am geschicktesten als Opfer vermarkten, ihren Willen bekommen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 09. August 2020, 12:09:30
Florian Schröder in Stuttgart bei der Corona-Demo :-) (https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.corona-demo-in-stuttgart-promis-auf-der-buehne-fussballstar-thomas-berthold-und-kabarettist-florian-schroeder-zu-gast.a4177338-bcd2-40db-9cb9-f9a71727e97a.html)

 8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 09. August 2020, 13:19:27
Parlamentarische Demokratie heißt in D, dass diejenigen, die am besten organisiert sind, am lautesten schreien und sich am geschicktesten als Opfer vermarkten, ihren Willen bekommen.
Kevin Kühnert & Co offensichtlich nicht.
Sonst wäre weder das Rentenniveau ruiniert noch die Solarindustrie vernichtet worden. Die Windkraft hätte noch eine Chance, der Mindestlohn wäre existenzsichernd und deine Brille eine Kassenleistung.
Statt dessen dürfen Großkonzerne ungestraft Gesetze brechen. Wer hat da wohl am lautesten geschrien?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 09. August 2020, 15:00:30
Kevin Kühnert & Co offensichtlich nicht.
Sonst wäre weder das Rentenniveau ruiniert noch die Solarindustrie vernichtet worden. Die Windkraft hätte noch eine Chance, der Mindestlohn wäre existenzsichernd und deine Brille eine Kassenleistung.
Statt dessen dürfen Großkonzerne ungestraft Gesetze brechen. Wer hat da wohl am lautesten geschrien?

  Träum weiter.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 09. August 2020, 15:33:56
Ich wollte nur klarstellen, das Linke im deutschen Parlamentarismus in den letzten Jahrzehnten gewaltig den kürzeren gezogen haben, während Nazis wie maxim herumjammern, es gäbe da eine Übermacht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 10. August 2020, 09:18:38
Manche Leute sind der Ansicht, genau dies sei ein Grund dafür, dass zwischen die vox populi und die lex ein Parlament zu stellen sei.

"Eliten" ins Parlament, Doofe draußen bleiben? Und wer wählt die Eliten ins Parlament? Preussisches Dreiklassenwahlrecht umgemodelt auf IQ?

Ist echt schwierig mit der Demokratie.

Was soll das sein, diese 'Stimme des Volkes' ? Es gibt in der heutigen Gesellschaft keine zwei Leute, die dieselbe Meinung vertreten.

Und wenn 100 Schaffe 100 verschiedene Töne blöken, bleiben sie doch Schafe.

Zitat
Es mangelt nicht an Kompetenz im Volk, sondern bei seinen Repräsentanten

Dafür gibt es viele Gründe.

Zitat
Parlamentarische Demokratie heißt in D, dass diejenigen, die am besten organisiert sind, am lautesten schreien und sich am geschicktesten als Opfer vermarkten, ihren Willen bekommen.

Das mit dem Opfer kann ich nicht unterschreiben. Wer, außer der AfD, vermarktet sich denn als Opfer?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 10. August 2020, 09:19:43
Kevin Kühnert & Co offensichtlich nicht.
Kühnert an der Spitze ist so, als wäre Grönemeyers Vision 'Gebt den Kindern das Kommando' wahr geworden.

Zitat
Sonst wäre weder das Rentenniveau ruiniert noch die Solarindustrie vernichtet worden. Die Windkraft hätte noch eine Chance, der Mindestlohn wäre existenzsichernd und deine Brille eine Kassenleistung.
Statt dessen dürfen Großkonzerne ungestraft Gesetze brechen. Wer hat da wohl am lautesten geschrien?
Das Rentenniveau ist ganz okay. Wer nicht eingezahlt hat, bekommt Grundsicherung.
Den Mindestlohn stockt man zur Not auf. Und die Wind- und Solarenergie wäre auch mit Carlson vom Dach verloren.
Ihr Linken seid wirklich verloren, wenn ihr auf Kevin und den Islam setzt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 10. August 2020, 09:48:42
Kühnert an der Spitze ist so, als wäre Grönemeyers Vision 'Gebt den Kindern das Kommando' wahr geworden.

Schön auf den Punkt gebracht.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 10. August 2020, 10:50:20

Ihr Linken seid wirklich verloren, wenn ihr auf Kevin und den Islam setzt.
Kann der IQ eigentlich negative Werte annehmen?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Mattieu am 10. August 2020, 11:22:23
Kann der IQ eigentlich negative Werte annehmen?

Nein. Aber unter 30 sollte man zur Zeit täglich wässern.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 10. August 2020, 14:04:23
Kann der IQ eigentlich negative Werte annehmen?
Was ihr Linken immer mit dem IQ habt. Ihr könnt euch nicht damit abfinden, irgendwelche Niemande zu sein und schustert euch dann ein Weltbild zusammen,
wo ihr verkannte Genies mit 'nem SpitzenIQ seid. Steh doch einfach zu dem Loser in dir.

Euch Linken passen die Menschen nicht so wie sie sind. Deswegen müsst ihr sie umerziehen. Und weil sich einige nicht umerziehen lassen, müssen sie in Gulags geschickt werden.
Das ist zwangsläufig bei euch. Eure Meinung zum Islam erklärt sich daraus, dass die islamische Revolution fast so gut ist wie die proletarische. Sie führt zum selben Zustand, dass alle gleich sind.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Conte Palmieri am 10. August 2020, 14:16:48
Wässern!
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 10. August 2020, 14:36:24
Wässern!
Genau, schon deinen IQ und geh mal an die frische Luft.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 10. August 2020, 14:58:13
Und wenn 100 Schaffe 100 verschiedene Töne blöken, bleiben sie doch Schafe.
Vielleicht können sie sich nicht immer richtig artikulieren, aber eine Unzufriedenheit hört man immer raus. Da benötigt es dann mehr einer Führung und weniger Moderation.

Zitat
Das mit dem Opfer kann ich nicht unterschreiben. Wer, außer der AfD, vermarktet sich denn als Opfer?

Die AfD ist keine Opferpartei, aber es gehört schon viel Zivilcourage dazu, Mitglied in dieser Partei zu sein. Ich gebe zu, dass fehlt diese Zivilcourage fehlt.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 10. August 2020, 15:05:55
eine Unzufriedenheit hört man immer raus.

Klar, zu meckern gibt es immer was. Man kann sich über alles beschweren, man muß es nur wollen.

Zitat
Da benötigt es dann mehr einer Führung und weniger Moderation.

Die sich nicht richtig artikulieren Könnenden sind auf der Suche nach einem Führer? Tolle Sache.

Zitat
Die AfD ist keine Opferpartei

Aber ihr Klientel besteht aus eingebildeten Opfern.

Zitat
es gehört schon viel Zivilcourage dazu, Mitglied in dieser Partei zu sein.

Nicht in Dresden oder Leipzig; I beg to differ.  8)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 10. August 2020, 16:37:16
Klar, zu meckern gibt es immer was. Man kann sich über alles beschweren, man muß es nur wollen.
Die Unzufriedenheit ist objektiv.

Zitat
Die sich nicht richtig artikulieren Könnenden sind auf der Suche nach einem Führer? Tolle Sache.
Nicht Führer sondern Führung.
Es können sich durchaus einige artikulieren.

Zitat
Aber ihr Klientel besteht aus eingebildeten Opfern.
An der Beschreibung der Klientel der AfD sind schon viele gescheitert.
Ohne die AfD hätte auch in der Union längst die Antifa das sagen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 10. August 2020, 18:42:30
Die Unzufriedenheit ist objektiv.

Phantomschmerz wird auch wirklich empfunden, ganz objektiv.

Zitat
Nicht Führer sondern Führung.

Nicht alle können mit dem Geschenk der Freiheit etwas anfangen, und so manchem ist es sogar eher unwillkommen.

Zitat
Es können sich durchaus einige artikulieren.

Mäh?

Zitat
Ohne die AfD hätte auch in der Union längst die Antifa das sagen.

Hitzebedingte Wahrnehmungstörungen?  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 10. August 2020, 20:58:15
Manche Leute sind der Ansicht, genau dies sei ein Grund dafür, dass zwischen die vox populi und die lex ein Parlament zu stellen sei.

Das ist in heutigen Zeiten, wo Parlamente selbstverständlich sind, nur ein Teil der notwendigen Struktur. Es ist überdies vor allem wichtig, dass hinter der lex noch eine funktionierende Judikative kommt, die eben selbige lex bei Bedarf wieder einschränkt, anpasst oder komplett einkassiert. Die Gefahr für die persönliche Freiheit des Bürgers geht heute eigentlich eher vom Normgeber selbst und der die Norm ggf. übereifrig umsetzenden Exekutive aus.

Ein treffendes Beispiel ist die unlängst festgestellte Verfassungswidrigkeit der Kürzung von Hartz-IV Leistungen um 30 % und mehr, das ist doch schon komisch, dass man ein Verfassungsgericht braucht, um festzustellen, dass man das, was man als "Existenzminimum" vor dem Hintergrund von Höchstwerten, wie Menschenwürde, konzipiert hat, nicht plötzlich doch noch so weit zusammenstreichen kann, bis Leute mangels Liquidität aus ihren Wohnungen fliegen. Hätte doch eigenlich schon im Gesetzgebungsverfahren auffallen müssen, dass eine Existenzminimum eben ein Minimum ist. Die Vielzahl unverhältnismäßiger Verbote wegen Corona, wie Bierkonsum am Vatertag, spricht auch eine deutliche Sprache.

Aber nicht jeder kann erst teuer und langwierig durch alle Instanzen klagen oder auf die nächsten Wahlen warten, also bleiben Protest und ziviler Ungehorsam als spontane Mittel der Volkssouveränität und werden aktuell wieder mehr gebraucht, denn je. Und so schließt sich der Kreis auch wieder: Volk - Parlament - Judikative - Volk.     
 
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Kulle am 10. August 2020, 21:14:34
..... dass eine Existenzminimum eben ein Minimum ist.----
Dir ist auch klar dass da nicht wenige nur so tun als ob..
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 11. August 2020, 16:48:37
Phantomschmerz wird auch wirklich empfunden, ganz objektiv.
Eine Empfindung kann nicht wirklich objektiv sein.
Zitat
Nicht alle können mit dem Geschenk der Freiheit etwas anfangen, und so manchem ist es sogar eher unwillkommen.
Ein Geschenk ? Da müsst ich mich ja bedanken für etwas, was mir zusteht.

Zitat
Hitzebedingte Wahrnehmungstörungen?  :.)
Eine Menge aber nicht in diesem Fall.
Die AfD sorgt dafür, dass die Union sich nicht immer weiter nach links öffnet.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 27. August 2020, 20:07:58
https://www.n-tv.de/panorama/19-56-RKI-erwartet-Impfstoff-bis-Anfang-2021--article21626512.html
Maskenpflicht in der Schule wird ausgesetzt. Na super! :.) :sauer1
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 27. August 2020, 22:28:03
Gestern habe ich zufällig das Dashboard des hiesigen Landratsamtes angeschaut. Vor zehn Tagen waren es knapp über 100 Infizierte im Kreis, gestern 157  :( :.). Heute kam dann auch ein Artikel in der Lokalzeitung über die steigenden Zahlen.
Meine Arbeit macht mir nach wie vor keinen Spaß mehr, mittlerweile ja nun seit Monaten. Außerdem bin ich ziemlich urlaubsreif. Seufz. Das alles geht mir ziemlich auf den Keks.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 28. August 2020, 23:26:03
Nachdem ich unterwegs in Straba, Zug und beim Einkauf anschließend kein Desi mehr benutze, sondern einfach Peeling- und Co Handschuhe (bloß keine Gummihandschuhe bei der bisherigen Hitze🙄), haben sich meine Hände wieder erholt. Diese "Kosmetikhandschuhe" sind angenehmer. Leder und Wolle waren bei der Hitze ebenfalls untauglich. Mittlerweile habe ich keine Häutungsfransen mehr an den Innenseiten der Hände und kann auch wieder Gegenstände ohne Aua-Gefühl anfassen.  Das Problem ist natürlich trotz Handschuhen weiterhin gegeben.....

Durchhalten bis nach Hause oder zur Arbeit. Selbst wenn Maske mal runter oder zwischendurch auf halb Acht, nicht im Gesicht rumfummeln (auch nicht Wespen und so verjagen) .
Juckende Nase aushalten. Bloß nicht anfassen.

Zuhause dann Befreiungsschlag: Händewaschen und hoffnungsvoll sorglos sein. Boah, und das noch mindestens bis Jahresende und wahrscheinlich darüber hinaus.

Wahrscheinlich wird mir das fehlen, wenn die Pandemie mal 100 pro als besiegt erklärt werden sollte. Es wird mir die gewohnte Maske fehlen😎
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 01. September 2020, 15:33:47
Mine Freundin, die ursprünglich bis einschließlich Sonntag in Frankreich bleiben wollte, ist heute vorzeitig heimgekommen. Sie ist vor den stark steigenden Infektionszahlen da unten abgehauen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 01. September 2020, 16:13:17
Mine Freundin, die ursprünglich bis einschließlich Sonntag in Frankreich bleiben wollte, ist heute vorzeitig heimgekommen. Sie ist vor den stark steigenden Infektionszahlen da unten abgehauen.

Hmmm, was geht dir jetzt auf den Keks? Die steigende Infektionszahlen in Frankreich oder der vorzeitige Rückkehr der Freundin?  :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 01. September 2020, 18:22:10
Die Infektionszahlen. Ich überlege, ob wir nächste Woche vielleicht auch vorzeitig von der belgischen Küste werden abhauen müssen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 01. September 2020, 19:51:13
Die Infektionszahlen. Ich überlege, ob wir nächste Woche vielleicht auch vorzeitig von der belgischen Küste werden abhauen müssen.

Wann hattet Ihr denn gebucht?
Wieso erst hinfahren? Oder seid Ihr schon vor Ort? Ansonsten:  Hier in Teutschland gehen auch die Zahlen hoch.

Ihr habt doch bestimmt wieder eine Fewo mit Selbstverpflegung und kein Hotelzimmer gebucht.

Einkaufen für die SV eben mit Maske und anschließender  Desi der Hände.

Besichtigungen ebenso. Anfliegende Frauen mit Pfefferspray
abwehren.

Es gibt genug Möglichkeiten, sich und Andere zu schützen. Eingeschränkte Urlaubsqualität, das ist klar!

Aber der/die/das Corina ist nun schon seit Januar 20 und mit Konsequenzen seit März 20 bekannt.

Frankreich war eh schon Vorreiter in Virenverbreitung, die Belgier sind jetzt eher Urlaubsrandgebiet in Sachen Tourismus und Fluktuation der Touristen?  Weiß ich nicht und es kommen kaum Meldungen/Nachrichten von dort.

Also, Augen zu, Maske draußen auf, Desi "und durch".
Ansonsten bei Panik mit dem Hintern eben zu Hause auf der Terrasse bleiben.Geht halt nicht anders derzeit.


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 01. September 2020, 20:15:21
Wann hattet Ihr denn gebucht?

Ab Freitag eine Woche.

Zitat
Ihr habt doch bestimmt wieder eine Fewo mit Selbstverpflegung und kein Hotelzimmer gebucht.

Richtig.

Zitat
Einkaufen für die SV eben mit Maske und anschließender  Desi der Hände.

So war das gedacht.

Zitat
Anfliegende Frauen mit Pfefferspray abwehren.

Gute Idee.  :evil

Zitat
Ansonsten bei Panik mit dem Hintern eben zu Hause auf der Terrasse bleiben.

Ich muß dahin. Ich habe Entzugserscheinungen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 01. September 2020, 21:37:11
Die Infektionszahlen. Ich überlege, ob wir nächste Woche vielleicht auch vorzeitig von der belgischen Küste werden abhauen müssen.

Wir hatten im Januar 14 Tage Zypern für Oktober gebucht. Glücklicherweise konnten wir nun kostenfrei stornieren, weil Flüge zusammengestrichen worden sind und wir fünf Tage später hätten fliegen müssen. Auf keinen Fall würde ich derzeit fliegen wollen, auch der Transfer wäre einfach eine Zumutung für uns gewesen.

Nun bleiben wir zwar nicht daheim, aber in Deutschland. Zwei Nächte bei Freunden in der Nähe von Dortmund, fünf Nächte in Ostfriesland in einem kleinen Hotel, neun Nächte im Hochsauerland in einer kleinen Ferienwohnung. Hauptsache nichts mit Menschen  :evil.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 01. September 2020, 21:40:31
Auf keinen Fall würde ich derzeit fliegen wollen, auch der Transfer wäre einfach eine Zumutung für uns gewesen.
 

Wobei dies dem letzten Stand des Irrtums angeblich die ungefährliche Variante des Reisens ist.
Vielleicht wegen den Filtern im Flieger.

Laßt uns "fliegende Schulen" in Betrieb nehmen, die stehen eh aktuell viel zu viel rum.
In den USA steht viel davon in der Wüste.
 :evil
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 01. September 2020, 22:33:44
Mine Freundin, die ursprünglich bis einschließlich Sonntag in Frankreich bleiben wollte, ist heute vorzeitig heimgekommen. S

Haben die wieder mit dem Wangenkuss angefangen?

Zitat
Sie ist vor den stark steigenden Infektionszahlen da unten abgehauen.

Und bringt sie ein Souvenir mit?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 01. September 2020, 22:37:24
Wobei dies dem letzten Stand des Irrtums angeblich die ungefährliche Variante des Reisens ist.
Vielleicht wegen den Filtern im Flieger.
 :evil

Meine Frau saß 16h in Flugzeugen ab Brasilien und war der festen Überzeugung, Covid-19 zu bekommen. Hat sie aber nicht. Statistisch hätten durchaus ein paar Infizierte im Flugzeug sein können. Waren vielleicht auch.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 01. September 2020, 22:47:46
Vielleicht wegen den Filtern im Flieger.
Steht und fällt mit der Wartung/Austausch der HePa-Filter, die ja angeblich dort verbaut sein sollen. An Filterwechsel glaube ich eher nicht, zumindest was meinereiner so als ehemaliger Vielflieger beobachten durfte.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 01. September 2020, 23:00:14
Meine Frau saß 16h in Flugzeugen ab Brasilien und war der festen Überzeugung, Covid-19 zu bekommen. Hat sie aber nicht. Statistisch hätten durchaus ein paar Infizierte im Flugzeug sein können. Waren vielleicht auch.

Infiziert heißt ja "noch nicht daran erkrankt". Ist individuell von der Immunität bedingt.


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 02. September 2020, 00:18:39
Steht und fällt mit der Wartung/Austausch der HePa-Filter, die ja angeblich dort verbaut sein sollen. 

Genau darauf wollte ich hinaus. Ich habe mich aber noch nicht schlau gemacht, wie lange die so durchhalten, bis diese getauscht werden müssen.

Aber sowas bräuchte man in den kalten Jahreszeit demnach in den Lüftungsanlagen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 02. September 2020, 09:03:32
Haben die wieder mit dem Wangenkuss angefangen?

Keine Ahnung. Sie war die meiste Zeit sowieso irgendwo im nirgendwo bei ihrer Mutter. Winziges Kaff irgendwo in Aquitaine. Außer Einkaufen und je einmal Kino und Essen gehen war da nicht viel an Außenkontakten.

Zitat
Und bringt sie ein Souvenir mit?

Sie läßt sich sicherheitshalber testen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 02. September 2020, 13:44:40
Man kann der NZZ jetzt nicht wirklich vorwerfen, sie bezöge die Position der Coronaleugner. (https://www.nzz.ch/meinung/kollabierte-kommunikation-was-wenn-am-ende-die-covidioten-recht-haben-ld.1574096?mktcid=smsh&mktcval=E-mail)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 02. September 2020, 16:55:37
6 Monate nach dem Lockdown kann man unschwer feststellen, dass der größte Corona-Treiber bisher die Auslandsurlauber sind. Da war Tönnies fast nichts dagegen. Aber die Deutschen können es ja nicht mal bei einer Pandemie 6 Monate in ihrem eigenen Land aushalten. Zu den Herbstferien wird wohl auch keine Vernunft einkehren. 
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Kulle am 02. September 2020, 19:59:49
...... Aber die Deutschen können es ja nicht mal bei einer Pandemie 6 Monate in ihrem eigenen Land aushalten. ....
Als "nicht Deutscher" bist du ja fein raus.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Korinthenkackerin am 02. September 2020, 20:11:31
Wobei dies dem letzten Stand des Irrtums angeblich die ungefährliche Variante des Reisens ist.
Vielleicht wegen den Filtern im Flieger.

Ich glaube, ich wäre trotzdem extrem angespannt gewesen und das sind einfach keine guten Voraussetzungen für einen erholsamen Urlaub. Unser Reiseablauf hätte so ausgesehen:

Zuerst ca. 2,5 Std. zum Flughafen mit Bus und Bahn - mit Maske
dann im Flughafengebäude bis zum Abflug - mindestens eine Stunde, eher zwei - mit Maske
knapp 4 Stunden fliegen - mit Maske
wieder im Flughafen, vermutlich dort mindestens 30 min - mit Maske
nochmal über 1,5 Stunden Transfer (mindestens) mit einem Bus - mit Maske

Wir hatten ursprünglich einen Flug, bei welchem wir direkt nach Paphos hätten fliegen können und wir wären durch eine andere Veranstaltung schon direkt vorher hingefahren. Die Veranstaltung wurde abgesagt und dieser praktische Flug wurde gestrichen und durch den Flug nach Larnaca ersetzt (und genau diese Odyssee hatten wir letztes Jahr so auch, da waren wir ca. 11 Stunden unterwegs insgesamt). Dann wurde der Flug von Montag auf Freitag verschoben und schlussendlich auf Samstag. Das wäre hinwärts noch von den Urlaubstagen gegangen, aber eben heimwärts nicht. Wir bedauern nicht, dass man uns eine kostenlose Stornierung angeboten hat. Alle Aktivitäten, an denen wir dort Spaß haben, finden eh nicht statt und mir reicht völlig, überwiegend mit Maske arbeiten zu müssen.
Nun eben Sauerland, Ostfriesland, Hochsauerland  :evil . Ist ja auch schön hier.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 02. September 2020, 22:07:05
6 Monate nach dem Lockdown kann man unschwer feststellen, dass der größte Corona-Treiber bisher die Auslandsurlauber sind. Da war Tönnies fast nichts dagegen. Aber die Deutschen können es ja nicht mal bei einer Pandemie 6 Monate in ihrem eigenen Land aushalten. Zu den Herbstferien wird wohl auch keine Vernunft einkehren.

Grüße an Deinen Bunker. Es ging hier um Familienurlaub, also Besuch der Mutter. Und wie geschrieben wurde, am Arsch der Welt und nicht an "Ballermann und Co. "
Wieso vorzeitig abgebrochen wurde, ist mir mangels Fakten/Zahlen auch noch unschlüssig.

Es sollte hier aber schon differenziert werden bezüglich der Anlässe?

Vielleicht hast Du aber keinen Familienanschluss mehr. Dann ist Dein Post natürlich nachvollziehbarer ì.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 03. September 2020, 00:06:38
Weniger Superspreader und weniger diese Massenreisenrückkehrer hätte ich mir dieses Jahr schon gewünscht.

Es ist halt schon etwas erschreckend, das fliegerweise Leute in den Urlaub  fliegen.
Da hätte ich mir etwas mehr Disziplin gewünscht.

Der Wunsch war selbstverständlich unrealistisch und utopisch, aber irgendwann möchte ich doch mal  1-2 stellige Neuinfektionszahlen lesen.

Edit: Rechtschreibungkorrekturen
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 03. September 2020, 00:19:00
mein Reden.
Aber wenn du siehst, wie die Leute Party feiern oder durch die Innenstadt toben, fällt mir jedenfalls nix mehr ein.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 03. September 2020, 00:36:57
Es sollte hier aber schon differenziert werden bezüglich der Anlässe?

Die Anlässe sind Corona nun aber mal völlig egal.

Wobei die Quote unaufschiebbarer oder extrem wichtiger Auslandsreisen in den Sommerferien in D sicherlich marginal war bzw. ist. Es geht dabei vor allem darum, dass gewohnte Wohlstandselemente ohne Rücksicht auf die Vernunft durchgepeitscht werden. Dass es aus epidemiologischer Sicht aktuell nicht ratsam ist, in der Welt herumzureisen, sollte eigentlich mittlerweile in allen Bevölkerungsschichten unschwer angekommen sein.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 03. September 2020, 00:55:33
Die Anlässe sind Corona nun aber mal völlig egal.


Dem Virus ja. Aber der Anlass und die Art  der Reise muss trotzdem differenziert betrachtet und gewichtet werden.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 03. September 2020, 08:13:22
Die Anlässe sind Corona nun aber mal völlig egal.

Wobei die Quote unaufschiebbarer oder extrem wichtiger Auslandsreisen in den Sommerferien in D sicherlich marginal war bzw. ist. Es geht dabei vor allem darum, dass gewohnte Wohlstandselemente ohne Rücksicht auf die Vernunft durchgepeitscht werden. Dass es aus epidemiologischer Sicht aktuell nicht ratsam ist, in der Welt herumzureisen, sollte eigentlich mittlerweile in allen Bevölkerungsschichten unschwer angekommen sein.

Da muss ich Dir zum Teil zustimmen. Abgesehen von den Anlässen, auch wenn es dem Corona-Virus (oder wem auch immer) egal ist.
An Urlaub jwd. denke ich momentan auch nicht. Ist nicht wichtig.

Aber meine Familie schon! Wir sind allerdings auch inzwischen älteren Semesters. Gerade dann wäre Vorsicht geboten. Nur wollen wir innerhalb der Familie keinen Spruch auf dem Grabstein gemeißelt sehen von wegen " Corona hat
mich alleine sterben lassen".

Ist individuell zu sehen, auch klar. Ich selbst tue und mache alles, um die aktuellen Regelungen einzuhalten. Nur bei einem Punkt ist Schluss! Familie!
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 03. September 2020, 10:24:16
Wieso vorzeitig abgebrochen wurde, ist mir mangels Fakten/Zahlen auch noch unschlüssig.

Die Infektionszahlen im Nachbardepartement stiegen plötzlich rapide. Da ist sie sicherheitshalbe früher heimgefahren, bevor die Aquitaine zum Risikogebiet erklärt wird.

Sich ohne Symptome einfach nur sicherheitshalber testen zu lassen, ist übrigens gar nicht so einfach. Hausärzte wimmeln ab (Kommen Sie wieder, wenn Sie Symptome haben. Ja danke auch.).

Zitat
Vielleicht hast Du aber keinen Familienanschluss mehr. Dann ist Dein Post natürlich nachvollziehbarer

Oder die wollen nichts mehr mit ihm zu tun haben, weil sie sein Gestänker nicht mehr ertragen.

Ich selbst tue und mache alles, um die aktuellen Regelungen einzuhalten. Nur bei einem Punkt ist Schluss! Familie!

So sehe ich das auch.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 03. September 2020, 10:57:22
Der Wunsch war selbstverständlich unrealistisch und utopisch, aber irgendwann möchte ich doch mal  1-2 stellige Neuinfektionszahlen lesen.

Die aktuell höheren Zahlen kann man gut ignorieren. Das sind harmlose Fälle. Die Hospitalisierungen sind nicht gestiegen und die Todesfälle auch nicht. Es wird noch sehr lange Neuinfektionen geben. Man muss sich daran gewöhnen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 03. September 2020, 11:33:13
Die aktuell höheren Zahlen kann man gut ignorieren. Das sind harmlose Fälle. Die Hospitalisierungen sind nicht gestiegen und die Todesfälle auch nicht. Es wird noch sehr lange Neuinfektionen geben. Man muss sich daran gewöhnen.

Supersreader, Reproduktion- und Infektionszahlen.... R und sonstwelche Buchstaben und  Abkürzungen sind noch In. Es wird noch eine Weile dauern, bis die Begriffe ihren Reiz Wert verlieren und das neue Virus akzeptiert wird.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 03. September 2020, 12:16:57
Sich ohne Symptome einfach nur sicherheitshalber testen zu lassen, ist übrigens gar nicht so einfach. Hausärzte wimmeln ab (Kommen Sie wieder, wenn Sie Symptome haben. Ja danke auch.).

So lief es seit Anfag der Corona Welle und wird sich nicht ändern. Eben wie der Umgang mit einer Grippe, mehr kann ein Arzt nicht machen, wenn keine schwerwiegende Beschwerden vorliegen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 03. September 2020, 12:48:06
Intensivregister (https://www.intensivregister.de/#/index)

Viele Informationen zur Bettenkapazität im Krankenhaus Eures Vertrauens.  ;)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 03. September 2020, 13:53:10
So lief es seit Anfag der Corona Welle und wird sich nicht ändern. Eben wie der Umgang mit einer Grippe, mehr kann ein Arzt nicht machen, wenn keine schwerwiegende Beschwerden vorliegen.

Das ist doch auch in Ordnung.  Die Praxen haben doch eh genug zu tun und sind gerade wegen Corona zusätzlich im Stress (Maske und Desi) Im März war ich zur 2. OP-Nachsorgeuntersuchung. Erstmal vor der Praxistür warten (natürlich mit Abstand zu den anderen eingeladenen Patienten) . Dann kurz an der Abstandsmarkierung der Rezeption angegeben, dass Termin vereinbart war.  Wurde bestätigt. Warten musste ich nicht lange. Aber die Untersuchung war für den ....

Kein Röntgen des Schulter-Oberarmbereichs, sondern "nehmen Sie bitte auf dem Stuhl (2m vom Schreibtisch entfernt) Platz. Die "Untersuchung bestand aus "Heben Sie mal den Arm hoch". Dann "es braucht noch Zeit und Geduld sowie weiter üben". Das war es dann. Dankeschön, hätte ich mir die anderthalb Stunden wie auch Kosten sparen können.

Vor dem nächsten Termin im Juni habe ich dann lieber mal  angerufen, weil den Arm hochheben kann ich auch kostenlos zu Hause. Wenn nichts Dringendes anliegen würde, bitte später einen neuen Termin vereinbaren.

Das ist in Ordnung. Könnte natürlich sein, dass wegen der aktuell erneut hohen Infektionszahlen der zweite Lockdown droht.

Die eingesetzte Platte kann eh frühestens nach einem Jahr raus. Das war jetzt nur Orthopädie.
Ich möchte nicht wissen, was die allgemeinen Praxen seit Monaten durchmachen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 04. September 2020, 00:29:03
Die aktuell höheren Zahlen kann man gut ignorieren. Das sind harmlose Fälle.

Was soll an der Verdrei- bis Vervierfachung der Infektionszahlen in D gut zu ignorieren sein. Warum machen wir denn dann in D den ganzen Aufwand, um die Zahlen gering zu halten und möglichst einer 2ten Welle zu entgehen.

Letztlich war ein Bericht zu lesen, wonach 2 Leute im Zug keine Maske trugen und darum 6 Bundespolizisten angerückt sind. In einem anderen Bericht  war hingegen zu lesen, dass allein in 5 Flughäfen in NRW seit der Sommerferientestung 5.000 positive Coronafälle feststellbar waren, was in etwa die Zahl der Coronainfizierten entspricht, die es vor dem Sommerferien im gesamten Bundesgebiet insgesamt gab. Und das sind nur 5 Flughäfen in einen einzelnen Bundesland.

Wofür hatten wir die letzten Monate denn Lockdown, den viele mit Verlust von Arbeitsplatz, wirtschaftlicher Existenz, Insolvenz, Zukunftsangst, Depression bezahlt haben und für den die Bundesregierung Schulden für 10 Jahre im voraus gemacht hat. Damit jetzt die Vergnügungssüchtigen und Verantwortungslosen in 6 Wochen Sommerferien wieder alles zu ruinieren drohen. Vor dem Hintergrund ist es wohl auch schwer mit dem Gerechtigkeitsgefühl in Einklang zu bringen, dass der Bürger im Inland 100 Euro Bußgeld kriegt, wenn er einmal die Maske nicht auf hat.   

   
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: nigel48 am 04. September 2020, 02:20:09
https://www.heise.de/tp/features/Corona-Leugnung-in-Griechenland-strafbar-4881977.html?view=print

so cool und schlitzohrig die helenen sonst sind... sie wissen genau, wann schluss mit lustig ist.

2 wochen verschärfte kontrolle + abkassieren und die fallzahlen sind unten.

(in meiner saufzeit ('70-'90) hat ich ziemlich viel stress mit der polizei, aber selbst mit dem besoffensten kopp bin ich nie auf die unendlich dumme idee gekommen, widerstand zu leisten. )
in den 2 wochen wird unmittelbarer zwang großzügig gehandhabt. es gibt so ein paar nette sachen, die wochenlang noch weh  tun, ohne dass etwas zu sehen ist.

und beleidigungen werden von der p. sofort mit ordnungsgeld belegt.
dafür läuft aber auch bei jedem p. die bodycam und name und nummer sind gut ersichtlich.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 11. September 2020, 11:25:17
Was soll an der Verdrei- bis Vervierfachung der Infektionszahlen in D gut zu ignorieren sein. Warum machen wir denn dann in D den ganzen Aufwand, um die Zahlen gering zu halten und möglichst einer 2ten Welle zu entgehen.

Machen wir doch gar nicht. Welchen Aufwand meinst du? Die Tests an den Flughäfen?

Zitat
Wofür hatten wir die letzten Monate denn Lockdown, den viele mit Verlust von Arbeitsplatz, wirtschaftlicher Existenz, Insolvenz, Zukunftsangst, Depression bezahlt haben und für den die Bundesregierung Schulden für 10 Jahre im voraus gemacht hat.

Mittlerweile weiß man, daß vieles davon übertrieben war.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Araxes am 11. September 2020, 11:26:37
Was machen die Franzosen eigentlich falsch, daß die jetzt 10.000 Fälle am Tag haben? Können die nicht mit dem Küsschen-links-rechts aufhören? Oder produziert Französisch mehr Tröpfchen und Aerosole? Oder haben die da eine kleinere Dunkelziffer?

Vielleicht haben die auch einfach nur Chaos in ihren Zahlen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 11. September 2020, 12:49:30
Es hieß doch auch mal, dass das RKI keine korrekten Zahlen angegeben hatte. Wenn man den Medien folgt (bleibt ja nichts Anderes an Informationsquellen als eben diese), kann man, muss man dem aber nicht unbedingt glauben. Ich glaube eher, dass das Thema Covid-19 - Ziffer inzwischen 2 oder 3? Alle überfordert. Keiner weiß Genaues, aber Jeder will das Virus kennen.

Wenn die von den Franzosen angegebene Zahl stimmen sollte, dann eben, weil sie Masken etc. nicht eingesehen haben,. Stand nicht noch jemand bei der Demo und "Erstürmung" des Reichstagsgebäudes in Berlin auf dem Podest mit einer französischen Flagge, um die Demo anzukurbeln? Ob es ein französischer  Depp war, oder ein deutscher Depp. Weiß man ja nie so genau.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 11. September 2020, 19:55:15
Was machen die Franzosen eigentlich falsch, daß die jetzt 10.000 Fälle am Tag haben?
Vielleicht liegt es daran, dass Franzosen, Spanier und Italiener häufiger Sex haben als Deutsche.
Du hast das ja unten selbst schon angedeutet.

Zitat
Oder produziert Französisch mehr Tröpfchen und Aerosole?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 11. September 2020, 22:17:21
Aber eigentlich wären es doch dann die Länder der englischen Sprache oder den Anhängern davon.

"The",  "They",  "That " und Co. dürften mehr virenbeladene  Aerosole verbreiten.

Von Übertragung via Sex wurde bisher nicht berichtet. Das war doch ursprünglich und aus virologischer Seite auch  sogar ausgeschlossen worden, da noch unter dem Thema  "HIV positiv", oder vereinfacht ausgedrückt, "Aids".
Eujeujeu.... :o

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 13. September 2020, 18:57:36
So, es geht doch, und gar nicht mal schlecht:

Gestern erster Theaterbesuch seit Corona. Die Karten waren für eine Vorstellung Ende März gekauft worden, dann kam Corona. So langsam werden die ausgefallenen Vorstellungen jetzt abgearbeitet.

Wir waren im Stadtheater Gießen, einem sympathischen, alten Kasten. Nicht zu klein, nicht zu groß; ein Provinztheater im besten Sinne.

Die zugelassenen Zuschauer schätze ich auf ein Drittel, eher sogar nur ein Viertel der eigentlichen Kapazität.

Nur jede zweite Reihe durfte genutzt werden, die erste Reihe mußte ebenfalls frei bleiben, damit man die Schauspieler nicht ansteckt, oder umgekehrt. Innrhalt der Reihen mußten immer zwei Sitze Abstand gehalten werden, es sei denn, man wohnt in einem Haushalt; dann düfen auch zwei Leute direkt nebeneinander sitzen (meine Freundin und ich haben gemogelt  ;) ).

Während der Vorstellung mußten die Masken aufgelassen werden. Pause gab es auch nicht; es wurde durchgespielt.

Alles ganz gesittet, und trotzdem war es ein gelungener Abend.

Ach so, das Stück: Der Vorname von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière. Eine deutsche Adaption gibt es als Film. (https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Vorname_(2018)) Beide sind sehenswert, da das Stück doch eher französisch ist und der Film eher "deutsch".
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 21. September 2020, 09:53:02
Am Samstag war ich mal wieder wegen eines nicht aufschiebbaren Einkaufs in in einer weit westlich gelegenen Großstadt.

In den Fußgängerzonen war wieder alles voll, Masken? Fehlanzeige, und es wurde sich dicht gedrängt durch die historischen Altstadtgassen.
Ausnahme, ganz offensichtlich Familien nicht deutscher Herkunft und ich mit meiner Begleitung.
 
Da konnte ich mir wieder an den Kopf fassen.
Ich habe das besorgt, weswegen ich zwangsweise dorthin fahren musste, und dann wieder nichts wie weg von dort.

Also dürften die Zahlen der Neuinfektionen wieder klettern.  :.) :P
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 21. September 2020, 13:16:47
Du willst die Masken auch im Freien?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 21. September 2020, 13:37:10
Du willst die Masken auch im Freien?



damit habe ich jetzt nicht die wirklichen Probleme,ganz ehrlich.
Aber wenn es auf den Fußgängerzonen schlimmer zugeht als in einer voll belegten Sporthalle, ja bitte.

Wenn wir generell ein Problem mit dem Maskentragen haben, haben wir ganz andere Probleme. :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 21. September 2020, 16:04:46
Du willst die Masken auch im Freien?

Da muss ich Phoenix Recht geben. Mittlerweile ufert es ja mit den Massen insbesondere in den größeren Städten wieder aus. In meiner Stadt auch. Außer dem Weg zur Physio morgens interessiert mich die Innenstadt nicht. Ich habe kranke Eltern in der Heimat, die Risikopatienten sind und bei denen ich 3-4 Tage die Woche verbringe. Da will ich mir auch nix einfangen. Also Arbeit, ab und an Einkaufen mit Handschuhen (Peelinghandschuhe statt aus Gummi), ÖPNV ebenfalls. Und sowieso alles auf dem Weg mit Maske. Dann nach Hause und erst einmal Händewaschen. Ich kann die Desis nicht mehr am den Händen vertragen. Also größtenteils nach Möglichkeit vermeiden und Alternativen wie Handschuhe nutzen.

Solange nicht geklärt ist, welche Faktoren wirklich den Virus übertragen, mache ich auch so weiter.

Mittlerweile heißt es ja, dass nicht mehr die Auslandsurlaub-Rückkehrer die Zahl der Infizierten erhöhen. Sondern auch die Leute innerhalb DE.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 21. September 2020, 16:56:45

damit habe ich jetzt nicht die wirklichen Probleme,ganz ehrlich.

Ich, für mich schon. Nach mind.1,5 Stunden Besprechung mit Maske und sonst wo im Haus damit unterwegs, da will ich in meiner Mittagspause frische Luft einatmen. Ich vermeide generell Ansammlungen und mache das aus Verantwortung für die jenigen in meinem Umfeld, den ich wahrscheinlich selber anstecken kann oder es weitergeben könnte. Aber bitte nicht auch noch Maskenpflich im Freien.

Unter die Zahlen, die bisher hoch "gingen" fiel ein Teil:
- falsche  Testergebnisse, sowohl positiv als auch negativ.
- Symptome frei
- milde Erkrankung
- Mittel schwere Erkrankung
- schwere Erkrankung
Nimmt man Vorerkrankungen und anfänglich falsche Ansätze bei der Behandlung hat ein Teil Pech gehabt und müsste, wenn es überlebt hat mit Folgeschäden leben, die mittlerweile nach und nach ausklingen.
Als ob nichts mehr auf der Welt gebe, an dem der Mensch erkrankt, stirbt oder getötet wird. Wäre schön, dann könnte man einen weltweiten Lockdown wagen, was auch nicht viel bringen wird. Die "vorbildlichen" Maßnahmen in China u. Co. haben auch nichts gebracht.
Der Vergleich mit der Maßnahmen bei der Spanischen Grippe ist auch realitätsfern.
Zuverlässige Impfung wird es, wenn überhaupt, nicht so schnell geben. Es bleibt nur noch die Herdenimmunität und die ist mit einem Lockdown und strengen Maskenpflicht nicht vereinbar. Letztendlich muss das Immunsystem das Virus begegnen und lernen sich dagegen zu wehren. Nicht anderes als das funktionierten bisher zuverlässige und Nebenwirkungsarme Impfungen.


Zitat
Aber wenn es auf den Fußgängerzonen schlimmer zugeht als in einer voll belegten Sporthalle, ja bitte.

Man kann auch die Fußgängerzone auch umgehen, wenn man will.


Zitat
Wenn wir generell ein Problem mit dem Maskentragen haben, haben wir ganz andere Probleme. :.)

Maskentragen würde schon längst von vielen in Kauf genommen, nur damit das Leben weitergeht.


Was mich wirklich auf den Keks geht, ist die mit Angst vergiftete Stimmung. Das Soziale Leben und das Miteinander ist der größte Verlieler.
Probier mal irgendwo leicht zu Husten oder die Nase zu jucken und schau die Blicke um dich.... schrecklich....traurig...
Ob das jemals vergeht, habe ich meinen Zweifel.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 21. September 2020, 23:06:31
Ich, für mich schon. Nach mind.1,5 Stunden Besprechung mit Maske und sonst wo im Haus damit unterwegs, da will ich in meiner Mittagspause frische Luft einatmen. Ich vermeide generell Ansammlungen und mache das aus Verantwortung für die jenigen in meinem Umfeld, den ich wahrscheinlich selber anstecken kann oder es weitergeben könnte. Aber bitte nicht auch noch Maskenpflich im Freien.

In Clustern, wo keine 1,5m einhaltbar sind.
Es bleibt nur noch die Herdenimmunität und die ist mit einem Lockdown und strengen Maskenpflicht nicht vereinbar.

Ja, schwierig und doch.

Letztendlich muss das Immunsystem das Virus begegnen und lernen sich dagegen zu wehren. Nicht anderes als das funktionierten bisher zuverlässige und Nebenwirkungsarme Impfungen.

Vorsicht.
Ja, Impfungen sind nicht immer nur abgeschwächte Urspungserreger und dort liegt auch die Gefahr von Kollateralschäden.
Abgeschwächte Orignalerreger ziehe ich jederzeit  in der Impfung vor als zusammengebastelte Trägerzellen.

Man kann auch die Fußgängerzone auch umgehen, wenn man will.

In diesem Falle nicht, vor dem Geschäft war eine berstend volle  und enge Gasse.

Maskentragen würde schon längst von vielen in Kauf genommen, nur damit das Leben weitergeht.

Was mich wirklich auf den Keks geht, ist die mit Angst vergiftet Stimmung. Das Soziale Leben und das Miteinander ist der größte Verlieler.
Probier mal irgendwo leicht zu Husten oder die Nase zu jucken und schau die Blicke um dich.... schrecklich....traurig...
Ob das jemals vergeht, habe ich meinen Zweifel.

Ja, Ja und ich bin da zuversichtlich, wenn wir diese  Cluster endlich mal loswerden würden.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: nigel48 am 22. September 2020, 00:06:22
hab in 72 jahren ne menge impfungen verpasst bekommen. alle ohne irgendwelche folgen. ausser 9o gegen borelliose : 1woche schüttelfrost, schlapp und zitterig, juckattacken. wie ein idividuum auf seren reagiert ist halt unterschiedlich.
falls es anti-corona gibt, hol ich es mir. lieber ekelige phantom-symptome als das echte fiese ding riskieren.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: ganter am 22. September 2020, 00:39:19
Seh ich auch so. Allerdings bin ich nicht der 1. in der Schlange. Ich lass erst mal viele andere vor und schau, wie es denen geht. Bis dahin halt ich Abstand und wasch mir 10 mal am Tag die Hände.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 16. Oktober 2020, 08:58:46
Es geht wieder los... (https://www.wiwo.de/unternehmen/handel/aldi-und-lidl-sehen-erneuten-nachfrageanstieg-die-corona-hamster-sind-zurueck/26273146.html?share=twitter)  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 16. Oktober 2020, 09:41:56
Es geht wieder los... (https://www.wiwo.de/unternehmen/handel/aldi-und-lidl-sehen-erneuten-nachfrageanstieg-die-corona-hamster-sind-zurueck/26273146.html?share=twitter)  :.)

 ;D ;D ;D
Habe ich heute früh in den Nachrichten mitbekommen. Lehrnresistente Dummköpfe.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 17. Oktober 2020, 15:23:16
Jetzt rennen die Leute doch tatsächlich wieder mit Klopapier und Mehl aus den Geschäften...  :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 17. Oktober 2020, 18:49:12
Ja, um den wichtigen Kram werden sch keine Gedanken gemacht.
Ich warte quasi auf die  nächste SuperSpreader Cluster Meldung.   :.)
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 17. Oktober 2020, 20:39:36
Goldene Zeiten für selbsternannte Blockwarte. (https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-regeln-in-der-eifel-der-nachbar-kontrolliert-immer-mit-17003422.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE)  :kotz
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 17. Oktober 2020, 20:44:48
Jetzt rennen die Leute doch tatsächlich wieder mit Klopapier und Mehl aus den Geschäften...  :.)

Nudeln nicht vergessen. Vorgestern wurden bei einem Paar vor mir an der Kasse 5 Packungen Kaffee von der Kassieren einbehalten. Die hatten tatsächlich 10 Packungen davon abgeräumt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Yossarian am 17. Oktober 2020, 21:04:30
Ach, Kaffee jetzt auch?
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 18. Oktober 2020, 10:59:21
Goldene Zeiten für selbsternannte Blockwarte. (https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-regeln-in-der-eifel-der-nachbar-kontrolliert-immer-mit-17003422.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE)  :kotz

Das Blöde ist, das fällt bei uns in der Eifel wirklich auf, mit den Autos.
Titel: Denunziantenstadl
Beitrag von: Yossarian am 29. Oktober 2020, 20:58:14
Bayern will Corona-Einschränkungen auch in Wohnungen durchsetzen (https://de.reuters.com/article/virus-bayern-csu-idDEKBN27E2LP)

“Der Aufenthalt im öffentlichen wie im privaten Raum ist begrenzt auf die Angehörigen des eigenen Hausstands und eines weiteren Hausstands, jedoch in jedem Fall auf maximal 10 Personen”, beschloss das Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Donnerstag in München. Durchsetzen solle die Polizei das Verbot von größeren Treffen in Wohnungen auf die gleiche Weise, wie sie gegen Ruhestörungen vorgehe, sagte Söder. “Dann können die Nachbarn entsprechende Hinweise geben, und dann kommt die Polizei.” Diese werde die Betreffenden zunächst auffordern, sich anders zu verhalten.

Neue Befugnisse räumt Bayern den Behörden zur Sanktionierung nicht ein. Wegen des verfassungsrechtlichen Schutzes der Wohnung dürfe die Polizei diese nicht betreten, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann auf der Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung. “Es sei denn, es findet eine Anzeige statt durch jemanden, der sagt, da ist eine Party oder ähnliches, dann hat die Polizei ihre Befugnisse.” In Leserkommentaren auf Online-Medienseiten wurde dies als Aufruf zur Denunziation bewertet. Herrmann erklärte daraufhin am Nachmittag: “Bayern setzt bei der Kontrolle von Verstößen gegen die Kontaktbeschränkung in Privatwohnungen nicht im Geringsten auf Hinweise und Anzeigen von Nachbarn. Alle anderen Interpretationen sind falsch und unseriös.” Der private Raum bleibe unverändert verfassungsrechtlich geschützt.

Söder bezeichnete die Kontaktbeschränkungen in Privatwohnungen und andere Vorschriften in der bayerischen Landesverordnung als Umsetzung der Vereinbarung, die die Ministerpräsidenten am Mittwoch gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beschlossen hatten. “Wir haben den Beschluss von gestern eins zu eins übernommen”, sagte der CSU-Chef.


Bei der Tagesschau (https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-donnerstag-153.html#Bayern-beschraenkt-Kontakte-auch-in-Privatraeumen) las sich das aber um 14.56 Uhr noch so:

Bei der Kontrolle von Verstößen gegen die Kontaktbeschränkung in Privatwohnungen setzt die Landesregierung auf Hinweise und Anzeigen von Nachbarn. Es handle sich um ein ähnliches Vorgehen wie bei Ruhestörungen, sagt Ministerpräsident Markus Söder. Auch bei Ruhestörungen fordere die Polizei die Betreffenden zunächst auf, sich anders zu verhalten.

Das größte Schwein im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.

Aber als Blockwart fühlt sich der Deutsche bekanntlich am Besten.

Bin mal gespannt, wann der erste übereifrige Staatsbürger versehentlich meldet, daß die Großeltern seines Nachbarn im Krieg einen Juden im Keller versteckt hatten...  :kotz

Titel: Re: Denunziantenstadl
Beitrag von: DieFrau am 29. Oktober 2020, 22:24:43
Es handle sich um ein ähnliches Vorgehen wie bei Ruhestörungen, sagt Ministerpräsident Markus Söder. Auch bei Ruhestörungen fordere die Polizei die Betreffenden zunächst auf, sich anders zu verhalten.[/i]

Aha.


Zitat
Aber als Blockwart fühlt sich der Deutsche bekanntlich am Besten.

Solche Exemplare gibt es leider.




Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 29. Oktober 2020, 22:39:03
Eigentlich hieß es vor einer Woche, dass die neusten Ansteckungen gar nicht in der Gastronomie, Freizeit-  oder Kulturveranstaltungen stattgefunden haben, eher im privaten Feierlichkeiten. Wieso jetzt das letztere noch erlaubt bleibt und der Rest schließen muss, versteht keiner.....die Willkür ist zum  :kotz

Ich war gestern bei unserem Italiener, holte mir eine Pizza und fragte ihm, wie es weiter geht. Er meinte, er schaut jetzt mit der versprochene Hilfe und Bestellungen zum Abholen, dass er seine Kosten deckt. Wenn es bis Ende des Jahres so bleibt,muss er das Geschäft aufgeben, denn länger kann er es nicht halten.
Unser Fitnessstudio geht's genauso  :(
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 30. Oktober 2020, 00:10:21
Eigentlich hieß es vor einer Woche, dass die neusten Ansteckungen gar nicht in der Gastronomie, Freizeit-  oder Kulturveranstaltungen stattgefunden haben, eher im privaten Feierlichkeiten. Wieso jetzt das letztere noch erlaubt bleibt und der Rest schließen muss, versteht keiner.....die Willkür ist zum  :kotz

Ich war gestern bei unserem Italiener, holte mir eine Pizza und fragte ihm, wie es weiter geht. Er meinte, er schaut jetzt mit der versprochene Hilfe und Bestellungen zum Abholen, dass er seine Kosten deckt. Wenn es bis Ende des Jahres so bleibt,muss er das Geschäft aufgeben, denn länger kann er es nicht halten.
Unser Fitnessstudio geht's genauso  :(

  :.)  :.)  :.)

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 30. Oktober 2020, 00:11:55
Ich verstehe es auch nicht. Nicht nachvollziehbar.

Volle, nein, übervolle Straßenbahnen und Busse zu den Schulzeiten  dürfen weiterhin sein. Und dann die Handyfonierer, die sich, auch wenn mit Schnutenpulli, während der ganzen Fahrzeit lautstark mit Jemandem über Unsinniges telefonisch unterhalten und beim Austieg die Telefonie mit "Bis gleich" beenden. Hallo?  Schnutenpullis sind doch kein richtiger Schutz, sondern eine  eingeschränkte Vorsichtsmaße. Kann man in geschlossenen Räumen (und Bahnen) nicht einfach mal die Klappe halten?

Die Gastronomie, die ich kenne, hat wirklich alles an Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Der Grieche um die Ecke hat beim 1. Lockdown zwar Bestellung und Abholung angeboten, aber er ist eben Anziehungspunkt wegen der schönen Atmosphäre innerhalb des Restaurants  und in Sommermonaten draußen auf der Terrasse. Nix da, er muss wieder schließen. Die Kosten laufen aber weiter!

Ich fühle mich eher gefährdet in überfüllten Straßenbahnen, daher Fahrzeiten geändert.

Ansonsten laufe ich Slalom durch die Stadt, wenn ich zur Physio oder zur Nachkontrolle der OP muss. Oder zum Hauptbahnhof.

Und dabei feststelle, dass in den letzten Wochen mehr Menschen (-massen) als vor Corona unterwegs sind.

Es ist alles nicht mehr so stimmig. Und am verkehrten Hebel angepackt.


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 30. Oktober 2020, 00:15:07
Ich verstehe es auch nicht. Nicht nachvollziehbar.

Stimmt, wieso gibt es keinen kompletten Shutdown?


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 30. Oktober 2020, 00:21:13
Stimmt, wieso gibt es keinen kompletten Shutdown?

Berechtigte Frage! Mal für eine kurze Zeit alles herunterfahren, bis die Inkubationszeit vorbei ist. Und dann neu starten. Toilettenpapier, Mehl, Nudeln und Kaffee dürften ja inzwischen in einigen Haushalten ausreichend vorhanden sein.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 30. Oktober 2020, 01:02:57
Berechtigte Frage! Mal für eine kurze Zeit alles herunterfahren, bis die Inkubationszeit vorbei ist. Und dann neu starten. Toilettenpapier, Mehl, Nudeln und Kaffee dürften ja inzwischen in einigen Haushalten ausreichend vorhanden sein.

Die Schaden auf allen Ebenen und in allen Bereichen.

Die Frage ist, welcher ist größer, ein hammerharter Komplett Shutdown oder viele kleine.
Wobei ein hammerharter Shutdown das Problem auch nicht komplett beseitigt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: simplemachine am 30. Oktober 2020, 01:08:58
Stimmt, wieso gibt es keinen kompletten Shutdown?

Berechtigte Frage!

Solche Fragen stellen aktuell eigentlich nur noch Rentner oder Beschäftigte im öffentlichen Dienst, also Gruppen, die glauben, Geld regnet immer irgendwie von oben herab. Deutschland hat für den ersten mehrmonatigen Lockdown Schulden für die nächsten 10 Jahre im Voraus aufgenommen, quasi als Hypothek auf die Zukunft und zu Lasten der jüngeren Generation. Warum sowas nicht nochmal, sollte sich einem vor diesem Hintergrund eigentlich unschwer erschließen, es ist schlicht  dauerhaft wirtschaftlich nicht leistbar. Wer meint, sein Lieblingsrestaurant würde nach dem ohnehin schon schwer überstandenen ersten Lockdown nach einem zweiten auf jeden Fall wieder eröffnen, wird daher vielleicht schwer enttäuscht, aber so ist nun mal die wirtschaftliche Realität. Irgendwo in D müssen die Gelder eben auch real erwirtschaftet werden, wenn der gesellschaftliche Wohlstand erhalten bleiben soll.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 30. Oktober 2020, 01:21:34
Solche Fragen stellen aktuell eigentlich nur noch Rentner oder Beschäftigte im öffentlichen Dienst, also Gruppen, die glauben, Geld regnet immer irgendwie von oben herab. Deutschland hat für den ersten mehrmonatigen Lockdown Schulden für die nächsten 10 Jahre im Voraus aufgenommen, quasi als Hypothek auf die Zukunft und zu Lasten der jüngeren Generation. Warum sowas nicht nochmal, sollte sich einem vor diesem Hintergrund eigentlich unschwer erschließen, es ist schlicht  dauerhaft wirtschaftlich nicht leistbar. Wer meint, sein Lieblingsrestaurant würde nach dem ohnehin schon schwer überstandenen ersten Lockdown nach einem zweiten auf jeden Fall wieder eröffnen, wird daher vielleicht schwer enttäuscht, aber so ist nun mal die wirtschaftliche Realität. Irgendwo in D müssen die Gelder eben auch real erwirtschaftet werden, wenn der gesellschaftliche Wohlstand erhalten bleiben soll.

Knapp daneben ist auch vorbei. Aber netter Versuch.
Die Frage war rein rhetorischer Natur.

Mit einer kranken Bevölkerung kannst Du auch nichts erwirtschaften auf die lange Distanz gesehen.
Es ist doch kommuniiert worden, dass wir nicht mal mehr definitiv die Infektionsquellen eindeutig lokalisieren können.

Die ganzen Donald Ducks und Mickey Mouse Leute  machen es nicht besser.
Wir haben aber aktuell nur die Wahl zwischen Pest und Cholera und extrem eingeschränkte Optionen zu agieren.

Wer solche Antworten gibt, hat die Exponentialfunktion nicht verstanden und hätte besser in der Schule im Fach Mathematik aufgepaßt. :.)
Gebremst kann so ein Virus auf "nätürlichem" Wege letztetndlich nur durch den Entzug der Wirte.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 30. Oktober 2020, 06:39:07
Neuseeland hat es in einem Rutsch von konsequenten 2 Monaten Shutdown geschafft, keine Infektionszahlen mehr zu haben. War hart, aber eine übersichtliche Zeit.

Jetzt kam auf Fratzenbuch der Einwand, dass es auf Neuseeland ja auch nur 9 Millionen Einwohner gibt, wir hätten hier aber 35 Millionen Einwohner. Das wäre nicht zu händeln.

Bitteschön, wenn wir schon einmal mit Einwohnerzahlen argumentieren....

Wieso sollte es mit 35 Millionen Einwohnern nicht funktionieren, wenn es woanders auch mit einer nicht kleinen Millionenzahl auch funktioniert hat?

DE humpelt seit Monaten mit Kompromissen hin und her. Wahrscheinlich zu viele gut bezahlte Berater, die dann unterschiedliche Empfehlungen geben. Anstatt mal den eigenen Verstand zu bemühen. Dafür werden unsere Obersten  doch selbst hoch mit Diäten honoriert, deren Erhöhung sie sich trotz Krisen regelmäßig gönnen. Ohne das Volk zu fragen.

Es geht nicht um ein Lieblingsrestaurant. Es geht um ganze Branchen und deren Mitarbeiter.

Und das seit Monaten. Das jetzige wiederholte Lockdown-Paket ist jedenfalls für die Tonne.

Andererseits hat Verfassungsrechtler  Prof. Dr. Hufen (leicht zu ergockeln) es auf den Punkt gebracht. Es sind nicht die Branchen wie Gastronomie, Kunst und Kultur.
Es sind die Egoisten, die vielleicht vor Covid 19 keinen Meter vor die Haustüre gemacht haben, jetzt aber auf Grundrechte pochen und die Gesellschaft provozieren.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 30. Oktober 2020, 07:40:51
Stimmt, wieso gibt es keinen kompletten Shutdown?

Weil der richtige Zeitpunkt dafür schon längst vorbei ist.

Nur halbe Sachen und wenn, dann an der falschen Stelle. Viele Milliarden wurden bisher verbraten, an das Sorgenkind Gesundheitsystem keinen Cent verloren, um die Versorgung, die jetzt auf uns zukommt gewährleisten zu können. Die Anzahl der Betten und die Pfleger ist der selbe wie vor einem Jahr.

Bei dem Italiener oder das Fitnessstudio geht es nicht um mich, meine Pizza werde ich weiterhin von ihm bekommen, sondern um alle Unternehmen und Branchen, die ihre Hausaufgaben fleißig gemacht und darin investiert haben (Ich lasse mal die gesundheitlichen Schäden mal Außen vor, das blendet der Staat sowieso aus). Diese gehen nach und nach unter und mit den die Existenzen ihrer Mitarbeiter.

Ach ja, meine zwei wie die meisten ihrer Freunden haben erneut ihre Kündigung bekommen. Die Minijobs waren eine finanziele Stütze vielen Familien, die erneut weggebrochen ist. Davon solten Miete und Studiumkosten bezahlt werden.

Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: maxim am 30. Oktober 2020, 09:16:12
Dass es diesmal funktioniert, da hab ich meine Zweifel. Die Jungen lassen sich jetzt nicht mehr einsperren. Jetzt wird nur alles in die Illegalität verlegt.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 30. Oktober 2020, 09:19:51
Weil der richtige Zeitpunkt dafür schon längst vorbei ist.

Ja, vertane Chancen zu diskutieren, hilft jetzt nicht weiter.
Diskussionen über Gerechtigkeit auch nicht.


Wie gesagt,aktuell  Pest oder Cholera.
Irgendwie müssen wir die aus dem Ruder gelaufene  "Infektionsdynamik" wieder einfangen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 30. Oktober 2020, 09:24:35
Dass es diesmal funktioniert, da hab ich meine Zweifel. Die Jungen lassen sich jetzt nicht mehr einsperren. Jetzt wird nur alles in die Illegalität verlegt.

Sorry, mit denen habe ich dann leider aber auch kein Mitleid mehr.
Bleibt zu hoffen, dass sich der damit verbundene Kollateralschaden irgendwie in Grenzen hält.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 30. Oktober 2020, 09:31:29
Ja, vertane Chancen zu diskutieren, hilft jetzt nicht weiter.
Diskussionen über Gerechtigkeit auch nicht.

Natürlich nicht. Gerechtigkeit war und bleibt eine Illusion. Aber weiter in die Wunde rumzustochern kann der Staat gefälligst lassen.


Zitat
gesagt,aktuell  Pest oder Cholera.

Als ob irgendeiner jetzt die Wahl hätte  :.)


Ich sehe in "neuen Regeln" keine Strategie, viel mehr Verzweiflung.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Druide am 30. Oktober 2020, 09:50:27

Tja, wie es in Österreich in Punkto Covid-19 Maßnahmen weitergeht bzw. um welche Art Lockdown es sich bei uns handeln wird, wird angeblich morgen bekanntgegeben, ...  :.)


LG v. Druiden


Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 30. Oktober 2020, 10:00:47
Als ob irgendeiner jetzt die Wahl hätte  :.)
Nö, wir habens bisher irgendwie  verdaddelt.
Überraschend ist das natürlich jetzt nicht wirklich.

Ich sehe in "neuen Regeln" keine Strategie, viel mehr Verzweiflung.

Hast Du eine Strategie parat, wo wirklich "jeder" ohne Wenn und Aber mitzieht und die "wirklich" funktioniert? 
 
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 30. Oktober 2020, 10:48:17
Dass es diesmal funktioniert, da hab ich meine Zweifel. Die Jungen lassen sich jetzt nicht mehr einsperren.
Es waren und sind ja nicht nur die Jungen, die sich gegen die ach so schlimmen Einschränkungen aufgelehnt haben und es weiter tun werden. Die Bilder der Demos zeigten alle Generationen.
Es haben sich viele in Sicherheit gewogen. Was sind denn schon 3.000-4.000 Fälle pro Tag bei 80 Mio. Einwohnern? Ein Zuckerwürfel im Bodensee.

Ich habe meine Zweifel, dass dieser "Lockdown light" zu nennenswerten Ergebnissen führen wird. Da wurde etwas aus der Hüfte geschossen, ohne auch nur jedwede gesicherte Erkenntnisse zu haben. Nachweisliche Verbreitungsherde wurden (bewusst?) ausgeklammert (z.B. Kirchen u.ä.). Da fehlt den nun betroffenen Einrichtungen vielleicht die Lobby.

An erster Stelle für die nun veranlassten Maßnahmen steht für mich die mangelnde Selbstdisziplin, fehlende Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und Egoismus, einhergehend mit zunehmender Verblödung der Bevölkerung.

Klar kotzt es mich an, dass ich/wir diversen Freizeitbeschäftigungen nicht mehr nachgehen kann/können.
So sind wir gestern spontan zu unserem Lieblings-Steak-Brater gegangen und haben für Sonntag flugs einen Tisch für 4 reserviert, um in den Lockdown zu "feiern". Eine Reservierung für den 1. Dezember wollte er nicht annehmen. Egal, dann macht er eben kurz für Schluss nochmal 250 Tacken Umsatz. Wird ihm nicht groß weiterhelfen (Zuckerwürfel im Bodensee, wie vor).
Auch dass wir unsere Handballtruppe nicht anfeuern dürfen ist Mist - derzeit ist zwar die 3. Liga noch nicht betroffen, was den Spielbetrieb angeht, aber es ist nur eine Frage der Zeit. Die Jungs verdienen sich mit dem Sport ein Zubrot zum Studium. In der Gesamtheit nur Einzelschicksale und damit vernachlässigbar?
Fitnessstudiobeiträge werden weiter abgebucht ohne Gegenleistung. Und die haben ein wirklich funktionierendes Hygienekonzept.

Was bleibt?
Sich anderen Beschäftigungen zuwenden, unnötige Wege vermeiden und liebgewonnene Gewohnheiten für ein (unbestimmtes) Zeitfenster hinten anzustellen. Kann doch nicht so schwer sein, oder?

Schule geht für Töchting erst einmal weiter, immerhin. Aber Anfahrt mit dem vollgestopften Bus. Sicher, es gibt nicht genug Busse und Personal, um mal soeben den Fahrtakt zu von 10 auf 5 Minuten zu erhöhen.

Demnächst wird die Tafel bei uns wohl temporär schließen. Hier arbeiten hauptsächlich ältere Ehrenamtliche, also Risikogruppe. Somit schlägt die Verantwortungslosigkeit einzelner auch in eine Gruppe von Menschen der Gemeinschaft ein, die ohnehin schon genug gebeutelt sind. Haben sich Pippi Langstrumpf und Charly Brown darüber an irgendeiner Stelle mal Gedanken gemacht?

Natürlich wurde im Gesundheitswesen außer Absichtserklärungen nicht weiter herumgedoktert. Da steht einerseits unsere überbordende Bürokratie entgegen und andererseits das System Krankenhaus mit den Krankenkassen, dass ausschließlich auf Profit basiert. Wir subventionieren aber lieber Flughäfen und Bahnhöfe... Zudem stehen neben der zu erwartenden exorbitanten Vergütung mit sozialverträglichen Arbeitszeiten womöglich gar nicht genug Bewerber auf der Matte, um die fehlenden Positionen adequat zu besetzen, mal von der abnehmenden Grundintelligenz abgesehen, die auch im Pflegebereich erforderlich ist.

Und dann noch die Eksperchten, die mal soeben fordern, dass Lüftungsanlagen oder Luftfilterungsgeräte (ich kenne keins, dass stationär sinnvoll einzusetzen wäre) eingebaut werden sollen. Jo, macht das mal in Bestandsgebäuden. Keine Aufstellfläche, geschweige denn notwendige Deckenhöhen und die Statiker bekommen Schnappatmung. Vom Energiebedarf mal abgesehen, dafür ist die vorhandene Infrastruktur (Heizung, Elektro) in den Gebäuden nicht ausgelegt. Zudem fliegen uns aber nahezu alle Vorschriften, Richtlinien und Normen bei solch einer Vorgehensweise um die Ohren - von dem kleinen Schulmädchen aus Schweden mal ganz abgesehen -, da die notwendige Außenluftrate/Luftwechselzahl erhöht werden müsste.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: phoenix am 30. Oktober 2020, 11:03:14
@Gianluca: Guter Post, dem ist nichts hinzuzufügen.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Nikibo am 30. Oktober 2020, 12:12:21
Weil der richtige Zeitpunkt dafür schon längst vorbei Ist.

Na ja, das ist zwar richtig, aber es kann nun auch nicht heißen, dass man nun nur noch zuguckt. Reiseverbote, Feierverbote hätten durchgehend aufrecht erhalten werden müssen, dann sahe es jetzt vermutlich besser aus. Nun ist das Kind erst mal im Brunnen.
Daher begrüße ich die neuen Regelungen und hoffe, dass sie wirken, damit nicht noch härtere Regelungen notwendig werden. Aber ich habe da wenig Hoffnung.

Wohin uns das alles wirtschaftlich führen wird, das mag ich gar nicht zu Ende denken.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: Gianluca am 30. Oktober 2020, 12:13:32
Nachtrag:
Da ja erstaunlich viele Comichelden, Schauspieler und sonstige Fantasiefiguren unsere Gastronomiebetriebe aufsuchten oder zusätzlich noch Gedächtnislücken bei Anschrift und Telefonnummern auftraten, konnte die vorgesehene Nachverfolgung von Infektionen nicht wie erhofft durchgeführt werden.
Der Datenschutzes, der bei jeder noch so kleinsten Gelegenheit heraus gekramt wird, wurde als Schutzbehauptung aufgeführt.
Ja, Scheiße ihr Idioten, dann schaltet bitte eure Mobiltelefone aus (Akku entfernen nicht vergessen) und klemmt die Navigarionsgeräte im Auto ab.
Danke für nichts - mir schwillt zunehmend der Kamm, je mehr ich mich damit beschäftige.
Ach ja, der heiligste Urlaub in fernen Gefilden war ja auch noch. Dann, bitte ihr Schwachmaten, tragt aber bitte auch Sorge dafür, dass euer Wohlstand, der einzig und allein auf eine funktionierende Wirtschaft basiert, nicht gefährdet wird und zahlt gefälligst die notwendigen Tests nach Rückkehr aus Transilvanien auch aus eigener Tasche.
Über das Verhalten von Reiseunternehmen und Fluggesellschaften lasse ich mich besser nicht aus (Lusthansa nur so als Beispiel). Das würde den Rahmen sprengen.

Meine Urlaubspläne wurden auch über den Haufen geworfen. Und? Habe keinen Schaden genommen, benötige (deshalb) keine professionelle Hilfe.
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: grashopper am 30. Oktober 2020, 12:46:37
👍
Titel: Re: Was mir wegen Corona auf den Keks geht
Beitrag von: DieFrau am 30. Oktober 2020, 13:24:10
Nö, wir habens bisher irgendwie  verdaddelt.
Überraschend ist das natürlich jetzt nicht wirklich.

Bin auch nicht überrascht.


Zitat
Hast Du eine Strategie parat, wo wirklich "jeder" ohne Wenn und Aber mitzieht und die "wirklich" funktioniert?

Wieso ich? Sie haben doch ihre Fachleute und Berater, die dafür gen