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Plaudereien => Politik & Gesellschaft => Thema gestartet von: nigel48 am 10. März 2019, 22:47:25

Titel: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: nigel48 am 10. März 2019, 22:47:25
Geht das nur mir so?[/size][/font][/size]Wenn ich in den Nachrichten sehe, was über Venuzuela berichtet wird, erinnert mich das ganz enorm an Chile unter Allende und die Vorbereitung des Irakkriegs. Der gewählte !! Präsident hat das Erdöl verstaatlicht..In ´Chile war´s halt Kupfer. Oder die Installation des Shahs in Iran und seine Auswechselung mit Ayatollah Chomeni... das ist doch der gleiche Gestank jetzt.... Den Braten kann man doch riechen.... Und unsere presse mach dabei aktiv mit.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Yossarian am 10. März 2019, 23:23:22
Was tatsächlich los ist in Venezuela, ist schwer zu beurteilen. Fakt scheint mir aber unstreitig zu sein, daß es der Bevölkerung dort schlecht geht.

Venezuela müßte aber ein reiches Land sein.

Die Amis haben zwar den Schah im Iran installiert, aber sie haben ihn nicht gegen Chomeini ausgewechselt. Im Gegenteil haben die Amis mal wieder das Offensichtliche nicht geshen und waren dann von Chomeinis Machtergreifung völlig überrascht.

(Tippfehler korrigiert 11.03. 10.00 Uhr)
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: maxim am 11. März 2019, 09:50:27
Geht das nur mir so?[/size][/font][/size]Wenn ich in den Nachrichten sehe, was über Venuzuela berichtet wird, erinnert mich das ganz enorm an Chile unter Allende und die Vorbereitung des Irakkriegs. Der gewählte !! Präsident hat das Erdöl verstaatlicht..In ´Chile war´s halt Kupfer. Oder die Installation des Shahs in Iran und seine Auswechselung mit Ayatollah Chomeni... das ist doch der gleiche Gestank jetzt.... Den Braten kann man doch riechen.... Und unsere presse mach dabei aktiv mit.

Abwegig aus zweierlei Gründen.
Erstens: Militärische Interventionen sind seit Trump unwahrscheinlicher.
Zweitens: Das Chaos in Venezuela geht auf die sozialistische Wirtchaftspolitik zurück.

Wie viele Beweise benötigt es noch, um zu beweisen, dass Sozialismus Gleichheit in Armut bedeutet ?
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Araxes am 11. März 2019, 11:46:59
Die Deutsche Linke hat ja was an den Bolivaristen gefressen. Die USA machen da relativ wenig. Gerne wird die Theorie verbreitet, daß die USA an dem Niedergang Schuld seien. Wie denn? Die USA sind der größte Kunde für venezolanisches Öl. Die Sanktionen betrafen im wesentlichen Einzelpersonen der Führungsschicht, also Kontensperrungen, eingefrorenes Vermögen usw. Neuerdings gehen auch die Öleinnahmen in den USA auf ein Sperrkonto.

Die Verstaatlichung der Ölindustrie hat nicht wirklich geholfen, wenn man dann keine ausländische Fördertechnologie und Kapital mehr bekommt. Das ist da alles komplett verrottet. Es ist ja ein Witz, daß das Land mit den größten Reserven vor Saudi-Arabien seine eigenen Tankstellen nicht beliefern kann, aber toll, daß das Benzin, das man nicht kaufen kann, nur ein paar Cent kostet. Jetzt verkauft man sich eben an China, wobei man dort mittlerweile auch nervös wird und nicht endlos Geduld hat.

Maduro hat die Niederlage in den letzten Wahlen nicht anerkannt und einfach mal eine angewählte "verfassungsgebende Versammlung" einberufen, die ihn statt des Parlaments legitimieren soll.

In dem Land spielt sich eine Tragödie ab und es absolut unpassend, dem Maduro irgendwie Beifall zu geben. Die Menschen sterben da, während man sich eine treue Schicht an Unterstützern einkauft, indem man ihr zum künstlichen offiziellen Kurs Zugang zu Dollars gibt, die dann zu irrwitzigen Kursen zurückgetauscht werden können. Die Führungsschicht des Militärs ist in Schiebereien und Drogenhandel verwickelt und kann sich keinen Wechsel leisten, weil die sonst komplet tim Knast landen müßte. Deshalb muß man denen leider eine Amnestie anbieten.

Währenddessen blockiert Maduro die Hilfslieferungen an der Grenze. Der läßt "sein" Volk lieber verhungern. Diabetiker sterben usw.

Wer da was von "USA" erzählt, hat nicht kapiert, daß es außer Kuba, China und Russland kein Land mehr gibt, das noch irgendwie freundliche Beziehungen zu Venezuela hat. Im Februar wurden alle kolumbianischen Diplomaten ausgewiesen.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Araxes am 11. März 2019, 11:47:37
Was tatsächlich los ist in Venezuela, ist schwer zu beurteilen.

Es ist ziemlich leicht zu beurteilen. Die Führungsclique hat das Volk als Geisel genommen.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Yossarian am 11. März 2019, 12:47:44
Es ist ziemlich leicht zu beurteilen. Die Führungsclique hat das Volk als Geisel genommen.

Das gab und gibt es in anderen mittelamerikanischen Ländern auch - von Ländern der Dritten Welt ganz zu schweigen - und die Menschen dort sind nicht so beschissen dran wie in Venezuela.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Araxes am 11. März 2019, 14:39:04
In anderen Ländern sind sie "nur" kleptokratisch und korrupt. In Venezuela soll außerdem noch gegen jede Vernunft eine Planwirtschaft durchgesetzt werden, die komplett versagt hat. Im Grunde ist da Venezuela mit Nordkorea vergleichbar und das Leiden der Menschen dürfte zwar nicht ähnlich, aber vergleichbar sein. Nur daß Venezuela keine Informationssperre hat.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Yossarian am 11. März 2019, 18:55:12
Im Grunde ist da Venezuela mit Nordkorea vergleichbar und das Leiden der Menschen dürfte zwar nicht ähnlich, aber vergleichbar sein.

Da könntest Du Recht haben.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: maxim am 11. März 2019, 21:23:27
In anderen Ländern sind sie "nur" kleptokratisch und korrupt.
Warum in anderen Ländern ?
Ein Blick in die Gehaltsabrechnung lohnt sich.
Hierzulande ist der ganze Staat kleptokratisch.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: nigel48 am 12. März 2019, 02:32:52
https://www.youtube.com/watch?v=Ee6uq2p8eSs

Hagen Rether - Nordkoreaner
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Yossarian am 12. März 2019, 08:55:03
Hagen Rether - Nordkoreaner

Sehr hübsch. Und das will uns in dem Zusammenhang, den wir hier gerade diskutieren, ganz genau was sagen?
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Mattieu am 12. März 2019, 10:12:50
Sehr hübsch. Und das will uns in dem Zusammenhang, den wir hier gerade diskutieren, ganz genau was sagen?

Vielleicht nicht unbedingt viel. Aber Nigel hatte mal wieder einen Link übrig.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Araxes am 13. März 2019, 11:08:21
Hierzulande ist der ganze Staat kleptokratisch.

Aber weniger zum Nutzen einzelner Politiker. Wie können uns kaum vorstellen, in welchem Maß sich die Oberschicht in solche Ländern selbst bedient. Nach afrikanischen Standards wäre Merkel jetzt Milliardärin und alle ihre Verwandten Millionäre.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Araxes am 13. März 2019, 11:18:47
Vielleicht nicht unbedingt viel. Aber Nigel hatte mal wieder einen Link übrig.

Mal abgesehen davon, daß der Herr Comedian da etwas daneben greift: "Giftgas an Assad und Saddam Hussein...das waren die Nordkoreaner.... nee, das waren ja wir."

Falsch. Laut einem Bericht an den UN-Sicherheitsrat von 2017 hat Nordkorea zwischen 2012 und 2017 40 Lieferungen für das syrische Chemiewaffenprogramm gemacht.

Ich finde diese Art von "politischen Kabarett" nicht mehr so witzig, wenn Dinge verdreht werden.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: nigel48 am 14. März 2019, 01:00:19
ich hab noch einen link zu einem satire programm.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/deutschland-lieferte-chemikalien-an-saddams-irak-und-assads-syrien-a-923347.html
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Yossarian am 14. März 2019, 07:06:19
Und der Artikel hat jetzt ganz genau was mit Venezuela und / oder Nordkorea zu tun?
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Araxes am 14. März 2019, 12:33:13
Und was genau ist das Problem? Deutschland lieferte für gewaltige 315.000 Euro Industriechemikalen, die man auch für die Herstellung von Giftgas verwenden kann.

Und was hat das mit Venezuela zu tun? Deutschland ist übel und deshalb sind die Nachrichten aus Venezuela nicht glaubwürdig oder wie geht die Argumentation?
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: maenner2 am 20. Mai 2019, 13:41:02
Na ja ein Vergleich zur Venezuela finde ich kaum eins.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: TimKreuz94 am 14. Juni 2019, 14:00:17
Ich hoffe, dass was in Venezuela gerade passiert nie wieder auf der Welt passiert :-[ :-[
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Jonas1989 am 18. Juni 2019, 10:43:16
Ich hoffe mal, dass es soweit nicht kommt
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: opa am 27. Juni 2019, 21:32:23
Hunde, die bellen, beissen nicht.

Das US.Militaer haette im Buergerkrieg, im 2. Weltkrieg und im Vietnamkrieg ohne trinkgeldwehrpflichtige Maenner im Ueberfluss keine Chance gehabt. Der Vietnamkrieg ging erst nach vielen Jahren an der Heimatfront verloren, als die Wehrpflichtopfer begannen, den Widerstand zu organisieren, oder sich mit Vitamin B (Beziehungen) vor dem Einsatz an der Front zu druecken. So konnte zB der spatere "Commander in Chief" Bush seine Wehrpflicht als Flugschueler der Nationalgarde des von seinem Vater regierten Texas "erfuellen".

Nachdem sich die Frauen in Admiralsbetten gar bis in die Pilotensitze der Navy-Jagdflugzeuge geschlafen haben, und auch sonst immer mehr Beschraenkungen fuer den Fronteinsatz gefallen sind, wird die Wiedereinfuehrung der Wehrpflciht nur fuer Maenner politisch illusorisch. Wie Irak und Afganistan bewiesen haben, ist eine Berufsarmee rein quanititativ zu schwach, ein Land nicht nur zu besetzen, sondern auch zu beherrschen.

Trump ist ebenso offensichtlich wie bisher erfolgreich bemueht, moeglichst wenig amerikanische Bodentruppen auf der Guerillakriegsschlachtbank zu opfern. Noch viel mehr als fruehere Praesidenten ist er sehr bemueht. Er setzt dabei lieber auf hoerige NATO-Pudel oder einheimische Quislinge. In Afganistan ist er offensichtlich am Fersengelden. Die US-Quislinge und ihre Anhaenger und Mitleufer sowie die NATO-Pudel ohne Landfluchtweg werden einmal mehr die ultimative Zeche blechen.

Sowohl gegen Syrien als auch gegen Iran und insbesondere die dort legal anwesenden Truppen der Atommacht Russland vermeidet Trump offensichlich allzudreiste Kriegsgruende. Trump bloefft und dealt gerne. Aber auf einen weiteren Krieg wie gegen Afganistan und den Irak, oder gar einen Atomweltkrieg scheint er nicht die geringste Lust zu haben. Die groesste Gefahr sind - insbesondere wenn Trump nicht mehr gewaehlt werden kann . die Scharfmacher in der US-Politik und kriegsgeile Politiker in den Reschims seiner Pudel....


Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Conte Palmieri am 08. Juli 2019, 20:41:47

Hierzulande ist der ganze Staat kleptokratisch.
Stimmt-
Leicht zu erkennen an der juristischen Verschonung und medialen Verschweigung der Cum-Ex-Verbrechen.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: ganter am 08. Juli 2019, 21:31:43
mir ist nicht bekannt, dass irgendeiner dieser (hier beliebiges Schimpfwort eintragen), die das politisch zu verantworten haben, sich selbst daran bereichert haben.

aber vllt.versteht ihr unter Kleptokraten ja etwas anderes als die meisten anderen.

Als Kleptokratie (altgr. κλέπτειν kléptein ‚stehlen‘ und -kratie: κρατία kratía ‚Herrschaft‘, also etwa „Herrschaft der Plünderer“, „Diebesherrschaft“) wird im engeren Sinn eine Herrschaftsform bezeichnet, bei der die Herrschenden willkürliche Verfügungsgewalt über Besitz und Einkünfte der Beherrschten haben und entweder sich oder ihre Klientel auf Kosten der Beherrschten bereichern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kleptokratie
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Conte Palmieri am 08. Juli 2019, 21:47:20
Passt doch.
Die Herrschenden klauen 55 Milliarden, und der Staat lässt sie laufen.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: ganter am 08. Juli 2019, 22:02:56
nicht wirklich.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Conte Palmieri am 08. Juli 2019, 22:14:44
Ist schon was zurückgezahlt worden?
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Araxes am 12. Juli 2019, 14:42:07
Stimmt-
Leicht zu erkennen an der juristischen Verschonung und medialen Verschweigung der Cum-Ex-Verbrechen.

Ob es ein Verbrechen war, ist noch in Klärung. Es wurden Gesetzeslücken ausgenutzt. Die meisten sagen, es war illegal. Mir ist es aber lieber, der Staat versucht nicht immer alle Lücken zu schließen und damit einen Regelungswust zu erzeugen, den niemand mehr versteht. Nach der Gesetzeslücke ist vor der Gesetzeslücken - nur noch undurchsichtiger.

Da wurde auch nichts verschwiegen. Das ging hinreichend durch die Medien. Es ist nur nicht so spannend wie Boris Beckers Haushaltsauflösung oder eine zitternde Kanzlerin. Für wen will man auch darüber berichten? Für den Deutschen, der zu 90% schon nicht mal weiß, was eine Ex-Dividende überhaupt ist?
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Conte Palmieri am 12. Juli 2019, 14:56:43
Für wen will man auch darüber berichten? Für den Deutschen, der zu 90% schon nicht mal weiß, was eine Ex-Dividende überhaupt ist?
Für den Deutschen, dem man erzählt, es sei kein Geld für die Renovierung von Schulen da?
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Araxes am 16. Juli 2019, 16:27:51
Für den Deutschen, dem man erzählt, es sei kein Geld für die Renovierung von Schulen da?

Wer erzählt denn das? Es ist eine Menge Geld für die Renovierung von Schulden da.

Unsere Schulen verrotten - und die Länder lassen Geld für Sanierungen einfach liegen (https://www.focus.de/finanzen/steuern/nur-eine-milliarde-euro-abgerufen-unsere-schulen-verrotten-und-die-laender-lassen-geld-fuer-sanierungen-einfach-liegen_id_9600644.html)
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Conte Palmieri am 16. Juli 2019, 16:33:30
Meine Heimatstadt (nicht klein!) hat nichts.
Aber Geld fehl ja überall. Schutzwesten, Renten, Kultur, Flegelsuhlschiffe ...
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: maxim am 16. Juli 2019, 19:34:06
mir ist nicht bekannt, dass irgendeiner dieser (hier beliebiges Schimpfwort eintragen), die das politisch zu verantworten haben, sich selbst daran bereichert haben.

aber vllt.versteht ihr unter Kleptokraten ja etwas anderes als die meisten anderen.


Das hier (https://www.deutschlandfunk.de/oecd-deutschland-hat-zweithoechste-steuer-und-abgabenquote.769.de.html?dram:article_id=383638), versteh ich unter Kleptokratie.
Und es reicht ja offenbar noch nicht.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Conte Palmieri am 16. Juli 2019, 20:40:04
Und wenn ein Haufen reicher Leute 55 Mrd klauen, schadet das offenbar nichts.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: Araxes am 18. Juli 2019, 21:40:19
Meine Heimatstadt (nicht klein!) hat nichts.

Oder man schafft es da auch nicht, die Anträge auszufüllen

Zitat
Aber Geld fehl ja überall. Schutzwesten, Renten, Kultur, Flegelsuhlschiffe ...

Eigentlich nicht. Ich habe eher den umgekehrten Eindruck, daß für allen möglichen Unsinn Geld da ist, man es aber nicht schafft, sinnvoll zu "downsizen", weil bei jeder Position, die abgeschafft werden soll, irgendwer laut aufschreit. Solange im Kino Werbespots vom Innen- oder Verteidigungsministerium laufen, gibt es genug Geld. Es gibt so viel Quatsch, der abgeschafft werden kann, aber man tut es nicht.

Berlin hat z.B. gerade ein Programm für 1000 Gründächer aufgesetzt. Kostet nur 1,5 Millionen.

Es gab übrigens gerade erst 3,18% / 3,91% mehr Rente - die im Schnitt wohlhabendste Altersgruppe.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: PacPac am 02. Oktober 2019, 10:36:24
Eigentlich nicht. Ich habe eher den umgekehrten Eindruck, daß für allen möglichen Unsinn Geld da ist, man es aber nicht schafft, sinnvoll zu "downsizen", weil bei jeder Position, die abgeschafft werden soll, irgendwer laut aufschreit. Solange im Kino Werbespots vom Innen- oder Verteidigungsministerium laufen, gibt es genug Geld. Es gibt so viel Quatsch, der abgeschafft werden kann, aber man tut es nicht.

Weil sich niemand die Arbeit machen möchte und mal ernsthaft evaluiert was man benötigt und was nicht. Brauchen tut man vieles nicht, man gibt es aber nicht her weil es eben immer schon so war und dann regt man sich künstlich auf, wenn man was kürzen soll.
Niemand gibt etwas freiwillig her obwohl jeder sieht, dass es total unnötig ist. Ist auch nicht so einfach wenn man dann von allen zur Rede gestellt wird wieso man auf Geld verzichtet obwohl eigentlich klar sein muss, dass man es nicht benötigt.
Titel: Re: ungutes gefühl bei nachrichten
Beitrag von: nigel48 am 03. Oktober 2019, 09:56:54
https://www.youtube.com/watch?v=hGfCKwr09KU (https://www.youtube.com/watch?v=hGfCKwr09KU)

Donald Trump holds press conference with President of Finland | FULL

ab 16:00:00 wirds lustig. -fragen der presse


https://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraineaffaere-donald-trump-verliert-die-nerven-bei-treffen-mit-sauli-niinistoe-a-1289840.html (https://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraineaffaere-donald-trump-verliert-die-nerven-bei-treffen-mit-sauli-niinistoe-a-1289840.html)